U 12: In Bernau wieder in zwei Spielen siegreich

Endergebnis EBV - Bernau

Das EBV-Team der U 12 gewann am Wochenende in Bernau hauchdünn gegen den Gastgeber mit 49:48 (24:17) und gegen die BG 94 Lauchhammer klar mit 52:27 (24:11). Das war für die noch sehr junge und unerfahrene Mannschaft des EBV bisher das schwerste Turnier der laufenden Saison.  Die Eisenhüttenstädter hatten gegen die spielstarken Mädchen aus Bernau in Lauchhammer schon einmal gewonnen. Dieses Ergebnis im Hinterkopf gingen die Mädchen und Jungen des EBV teilweise stehend k.o. Die Mannschaft von der Oder begann zwar sehr gut, ließ dem Gastgeber ganz wenig Möglichkeiten und führte nach zwei Achteln mit 14:6. Dabei ließ der EBV als Team reihenweise hochkarätige Chancen aus, die für eine weitaus höhere Führung gereicht hätten. Zur Halbzeit stand es (noch)  24:17 für den EBV.

Bernau witterte nach der Pause die Chance vor heimischer Kulisse aufzuholen. Die Stahlstädter standen in der Defensive recht gut, ließen jedoch vor allem in der Konzentration in der Offensive und unter dem gegnerischen Korb nach, sie

trafen einfach nicht mehr. Anders die beste Spielerin von Bernau, Lisa Wackermann, die mit ihren insgesamt 19 Punkten die Eisenhüttenstädter immer nervöser werden ließen. Was das Spiel für Bernau für eine Bedeutung hatte, ist daran zu erkennen, dass die EBV-Aufbauspieler Tim Slobar bzw. Daniel Zickuhr von der besten und körperlich stärksten Spielerin aus Bernau, Lisa Wackermann, verteidigt wurden. Da hatten es beide EBV-Spieler sehr schwer sich über ihre Spielzeit hinweg immer zu behaupten. Nach 30 Minuten (6 Achteln) führte der EBV knapp mit 35:31. Bernau kam immer näher,  musste sich aber am Schluss mit 48:49 geschlagen geben. Beim EBV erreichte kein Spieler seine Normalform. Zu verkrampft, zu ergebnisorientiert, oft genug auch zu eigensinnig (unmotivierte Würfe von außen), wurde operiert. Das machte das Bernauer Team stark, brachte  die Eisenhüttenstädter an den Rand einer ‚beinahe‘ Niederlage.
EBV-Punkte gegen Bernau: Pauline Schellmoser (2 Punkte), Slawa Böhm (6), Enno Rellier (1/:2 Freiwürfe), Cassandra Theißen (12), Daniel Zickuhr (2), Tim Slobar (4), Oliver Jaß (4), Florian Wendland (10), Marvin Zander (8)
Das Spiel gegen  Bernau (in einer großen Sporthalle) hatte sehr stark an den Kräften des EBV gezehrt. Die Spielerinnen und Spieler taten sich gegen die BG 94 Lauchhammer schwer, kamen  erst nur allmählich in Tritt. Lauchhammer hatte nur sechs Spielerinnen und Spieler anwesend, der EBV trat mit neun an. Dank der Größenvorteile des EBV gelang es den Oderstädtern, Lauchhammer auf „Sparflamme“ zu halten, ohne selbst zu glänzen.

Die ersten beiden Achtel gingen mit 6:0 und 6:1 an den EBV, das dritte Achtel mit 10:6 an die Spieler aus Lauchhammer. Die einzigen sechs EBV-Punkte erzielte in diesen Achtel Enno Rellier! Zur Halbzeit führte der EBV mit 24:11. Erst nach der Halbzeit löste sich der EBV etwas aus seiner Verkrampfung, erreichte das spielerische Übergewicht, welches notwendig war, um am Schluss mit 52:27 doch noch klar zu gewinnen. Topscorerin in beiden Spielen wurde  die an diesem Tag gut aufgelegte Cassandra Theißen mit  12 bzw. 16 Punkten.
Trainer Manfred Borchert nach beiden Spielen: „Mein Team kam mit dem selbst aufgebauten Druck nicht klar, gewinnen zu wollen, um einen Punktegleichstand mit Bernau zu erzielen. Dass wir es dennoch knapp in der Halle des Gegners geschafft haben, macht uns stolz. Die EBV-Mädchen und Jungen stehen erst am Anfang ihrer Basketballentwicklung. Dass sie diesem Druck stand gehalten haben, spricht für sie. Alle Spielerinnen und Spieler erzielten in beiden Spielen Punkte, das sagt etwas über die Ausgeglichenheit meines Teams. Am 19.Februar werden

wir zum zweiten Mal gegen Bernau und Lauchammer vor eigener Kulisse spielen können. Dort

erwarten wir ganz große Unterstützung von den Eltern.  Vorher werden wir im Training und im einwöchigen Trainingslager in den Winterferien weiter an der Passgenauigkeit, am Teamspiel und an der Wurfeffektivität arbeiten.“
EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Pauline Schellmoser (2), Slawa Böhm (8), Enno Rellier (6), Cassandra Theißen (16), Daniel Zickuhr (2), Tim Slobar (2/0:2 Freiwürfe), Oliver Jaß (2), Florian Wendland (8), Marvin Zander (6)