Bestenliga U 14: 40:86 – Auswärtsniederlage in Bernau

Carlos van den Brandt

Carlos van den Brandt zeigte ansteigende Form und erzielte 7 Punkte für sein Team.

(mbor/koe) Das U 14 – Team konnte sich in Bernau nicht von seiner Niederlagenserie befreien und unterlag wiederum hoch mit 40:86 (24:41).

Der EBV startete mit seinem ersten Fünfer ins vorletzte Auswärtsturnier der Saison gut ins erste Viertel. Defensiv hielt der Gast von der Oder durchaus mit, nach 10 Minuten stand es nur 9:14 aus EBV-Sicht. Nach 12 Minuten machte Dominik Träder – bester EBV-Center – sein angebliches 4.Foul, er musste auf die Bank und war somit zum Zuschauen verurteilt. Erst im dritten Viertel stellte sich heraus, dass es erst sein drittes Foul war, das das Bernauer Kampfgericht zu Beginn falsch angesagt hatte. Das half dem Gästeteam dann leider wenig. Die zweite Centerin Alida Nell bemühte sich sehr um Korbaktionen, machte ihre Sache auch gut. Sie bekam aber auch zu wenig Anspiele von außen; sie blieb im Spiel leider ohne Korberfolg.
Im zweiten Viertel drehte Bernau mächtig auf. Der EBV musste seiner Stammformation auch einmal eine Pause gönnen. Und da zeigte sich schon eines der Kardinalprobleme: Eisenhüttenstadt hat nur sechs bis sieben gute Spieler. Wenn sich einmal einer oder zwei Spieler davon regenerieren müssen, bricht das ganze System wie ein Kartenhaus zusammen. Das Bankspielerpotential ist zu unerfahren und spielt zu durchsichtig. In der Verteidigung schafft es dann kaum jemand mehr, seinen Gegenspieler in Richtung Korb aufzuhalten. Offensiv nützt das beste eintrainierte System nichts, wenn die einfachen Pässe zum Mitspieler zu kraftlos und zu ausrechenbar sind. Die Bernauer Spieler hatten ein leichtes auf den Pausenstand von 41:24 zu erhöhen.
EBV-Trainer Kevin Köster versuchte in der Halbzeit seine Spieler aufzumuntern, sie zu besseren Aktionen zu motivieren. Vielleicht half das im dritten Viertel etwas, auch weil Bernau jetzt seine zweite Reihe einsetze. Der Teilerfolg für die Oderstädter war ein 12:10 im dritten Viertel. Die Gästespieler waren motiviert, das Team spielte etwas befreiter auf, Dominik Träder, „Längster“, bei den Gästen zeigte seine Stärken unter den Körben und erzielte 11 Punkte.  Tim Springer kam insgesamt auf gute 15 Punkte und einen erfolgreichen Dreier.

Das  vierte Viertel gehörte dann wieder den Gastgebern, ein 33:6 in diesem Viertel und ein 86:40 Endstand waren letztlich die Folge des Bernauer Spiels, das reifer, abgezockter und besser organisiert war. Kevin Köster setzte jetzt noch einmal alle Spieler ein, vornehmlich auch die der zweiten Reihe, damit noch mehr Wettkampfpraxis bekamen. Die Kraft reichte beim EBV nicht mehr aus, um gegen Bernau ein besseres Ergebnis zu erzielen.

Trainer Kevin Köster nach dem Spiel: „Es war das schlechteste Saisonspiel meines Teams. Wir haben am gegnerischen Korb die Effektivität vermissen lassen, auch die Freiwurfquote (24%) spricht Bände. Die Ursachen liegen aber tiefer. Die Trainingsbeteiligung ist teilweise schwach, damit können wir nicht weiter kommen. Außerdem fehlt mir bei mehreren Spielern die richtige Einstellung, die nötige Selbstkontrolle und der unbedingte Siegeswille, um solche Spiele besser zu gestalten. In Bezug auf unser Teamverhalten müssen wir im Training und bei den Spielen ebenfalls noch gemeinsam an uns arbeiten, um als geschlossenes Team den Verein positiver zu vertreten.“
EBV-Punkte gegen Bernau: Tobias Buhlau 0 Pkt., Dominik Träder 11 Pkt. 1/5 Freiwürfe, Carlos van den Brandt 7 Pkt. 3/7 FW, Alida Nell 0 Pkt., Max Kalisch 4 Pkt. 0/2 FW, Tim Sprenger 15 Pkt. 1 Dreier, Niclas Hartmann 2 Pkt., Hugo Bengsch, David Hoffmann 0 Pkt., Roman Theißen 1 Pkt. 1/6 FW; Freiwürfe EBV: 5/21 = 24%, Bernau: 14/37 = 38%.

U 20 männlich: Starkes Spiel des Teams, aber trotzdem in Königs Wusterhausen verloren

U 18 Toni Scrock (2)

Toni Scrock, bester Spieler gegen Königs Wusterhausen mit 14 eigenen Punkten, sehr guter Defensive und 4 erfolreichen Dreipunktewürfen

(mbor) Das U 20-Team des EBV 1971 verlor sein vorletztes Auswärtsspiel der Saison gegen die Mannschaft der WSG 81 Königs Wusterhausen mit 69:78 (34:42). Zu bemängeln ist wiederum gleich zu Beginn des Berichts, dass nur 5 Spieler der U 20 einsatzbereit waren und mitfuhren, obwohl alle wussten, dass es hier schon um die Meisterschaft ging. Zwei Spieler der U 15/16, Teoman Prahst und Florian Wendland waren 6. und 7.Spieler, immer noch zu wenig, um über das ganze Spiel hinweg genug Auswechselspieler zu haben. Schon sehr schnell war eine erste Vorentscheidung zugunsten der Randberliner gefallen, denn Marcus Burde hatte bis zur 8. Minute im ersten Viertel bereits 3 Fouls. Damit war einer der wichtigen Leistungsträger stark vorbelastet. Trotz dessen schlug sich der EBV achtbar aus der Affäre und lag nach 10 Minuten nur mit 4 Punkten zurück (20:24). Beim Gast wurde in dieser Phase zu oft aus der Distanz geworfen, in der Hoffnung, dass diese Würfe treffen. Das gelang aber nur Toni Scrock, der bester Spieler seiner Mannschaft wurde, starke 14 Punkte erzielte und vier beachtliche Dreipunktewürfe verwandelte. Weiteren Distanzschützen, wie Kevin Köster und Marcus Burde, gelang das in diesem Viertel nicht. Königs Wusterhausen war dem EBV-Team an den Körben größenmäßig überlegen. Das nutzten die Gastgeber, sie bekamen offensiv und defensiv die Mehrzahl der Rebounds und konnten sich zur Halbzeit mit 42:34 etwas absetzen.

Die zweite Halbzeit gehörte mehr den Gästen aus Eisenhüttenstadt. Das Team gewann das dritte Viertel mit 16:14 und spielte das vierte Viertel 19:19. Das komplette EBV-Team ging sehr engagiert zu Werke, jeder kämpfte und arbeitete defensiv richtig gut. Das gilt sowohl für die beiden U 15 – Spieler Florian Wendland und Teoman Prahst genauso wie für Joey Lehmann, Kevin Köster, Toni Scrock, Marcus Burde und Dennis Grünberg.
Nach 28 Minuten stand es nur noch 50:55 aus EBV-Sicht. Alles war noch möglich, denn beim Basketball sind 5 Punkte nur ein hauchdünner Rückstand. Leider mussten Teoman Prahst (30.) und Kevin Köster (35.) mit fünf Fouls vom Feld. Das war eine Vorentscheidung. Die Defensive bröckelte, die übrigen fünf Spieler waren nicht mehr so eng an den Gegenspielern dran. Ein Abstand von 9 bis 11 Punkten zwischen Königs Wusterhausen und dem EBV verfestigte sich ab der 33.Minute, am Ende hieß es verdient 78:69 für den Gastgeber.

Trainer Manfred Borchert nach diesem wichtigen Spiel: „Uns fehlten ganz besonders zwei, drei Stammspieler, um besser wechseln zu können. Die Gastgeber spielten insgesamt homogener, mannschaftlich geschlossener und an unserem Korb effektiver. Ein dickes Lob an die beiden U 15/16 – Spieler, die mit dazu beitrugen, dass unser Spiel trotz der Niederlage insgesamt auf gutem Niveau war. Stark zu bemängeln habe ich als Coach, dass unsere Chancenverwertung von allen Spielern, besonders die der Leistungsträger, direkt unter dem Korb von Königs Wusterhausen schlecht war. Das hat uns den möglichen Sieg gekostet. Dazu kam erschwerend, dass das Team einfach nicht genug zusammen trainiert, um eingespielter zu sein.“
EBV-Punkte: Joey Lehmann 0 Pkt., Toni Scrock 14 Pkt. 4 Dreier, Florian Wendland 10 Pkt. 3/8 FW, Dennis Grünberg 0 Pkt., Teoman Prahst 6 Pkt. 4/8 FW, Kevin Köster 22 Pkt. 2 Dreier 6/6 FW, Marcus Burde 17 Pkt. 5/6 FW; EBV-Freiwürfe: 19/28 = 68%; WSG 81 Königs Wusterhausen: 75/16 = 44%

Wiederum 9 Teams beim EBV-Weihnachtsturnier

Ein Spaßteam – „Weihnachtswichtel“

(mbor) Der Zuspruch zu unserem alljährlichen Weihnachtsturnier ist ungebrochen. Wiederum waren 9 Teams am Start. Zum ersten Mal gab es 6 Teams, die um Sieg und Platz kämpften und 3 Teams, die in einer so genannten Spaßrunde gegeneinander antraten. Die Spaßteams hießen „Ausrangiert“, „Die graue Eminenz“ und „Weihnachtswichtel“. Das Team der „Ausrangierten“ setzte sich aus ehemaligen Spielern und Freunden der Jahrgänge 1980 und jünger zusammen. „Die graue Eminenz“ bestand aus Spielern des EBV-Senioren II – Teams. Das Team der „Weihnachtswichtel“ war ein ‚reines‘ Familienteam und setzte sich aus den Familien Mintken/Wöhe und deren Freunde zusammen.

Die sechs ‚aktiven‘ Teams spielten in zwei Dreiergruppen. Dabei zeichnete sich ab, dass der Sieger aus dem letzten Jahr, hier die „Die Nichtskönner“ dieses Mal keine Rolle spielte. Die jungen Herren belegten in ihrer Vorrundengruppe nur den 3.Platz und mussten gegen das Team der „Buben“ antreten, die in der anderen Staffel ebenfalls Dritter wurden. „Die Nichtskönner“ gewannen gegen die „Buben“ und wurden Fünfter.
Die übrigen vier Teams lieferten sich schon in den Vorrundenspielen teilweise harte Kämpfe, wobei es jedoch immer fair zuging. Nach diesen Spielen hießen dann die Partien in der Zwischenrunde um den Einzug in das Finale „Oklahoma“ gegen „Multiple Scoregasm“ und „Play ground Movement“ gegen „Verdachtsfälle“.

Das bunte Team der „Verdachtsfälle“

Die beiden Verlierer dieser Spiele „Oklahoma“ und „Verdachtsfälle“ spielten im kleinen Finale. Dieses gewann die Mannschaft von „Oklahoma“ und belegte somit den 3.Platz. Im Team von „Oklahoma“ waren vor allem ehemalige EBV-Spieler der Jahrgänge 1982 bis 1984, bei den „Verdachtsfällen“ spielten vorrangig Ehemalige der Jahrgänge 1985 bis 1989.
Sowohl dieses Spiel und das sich daran anschließende Finale um Platz 1 mit den Teams „Play ground Movement“ und „Multiple Scoregasm“ war geprägt von hart umkämpften Szenen und sehr oft gut herausgespielten Treffern. Der Schlusspfiff war dann der erlösende für das Team von „Multiple Scoregasm“, das Turniersieger wurden.

Beide Teams setzten sich aus Aktiven zusammen, die teilweise ebenfalls beim EBV

aktiv waren. Aber auch Spieler aus den Vereinen aus Frankfurt (Oder), Fürstenwalde, Cottbus, Bernau und Berlin waren als Akteure auf dem Feld.

Dass uns beim Nachwuchs nicht Bange sein muss, zeigte der sehr zahlreich erschienene Nachwuchs von ehemaligen aktiven Spielerinnen und Spielern. Sie hatten in den Pausen oft genug Gelegenheit mit ihrem Vater oder mit ihrer Mutter einmal auf den Korb zu werfen oder sich auf dem Parkett auszutoben.

Der Dank gilt an dieser Stelle Frau Sabine Kalisch und Frau Birgit Borchert, die die Versorgung während des Turniers hervorragend meisterten. Das nächste Turnier wird im Jahr 2016 am 27.Dezember an gleicher Stelle stattfinden.

Weitere Bilder auf Facebook 1 (Fotos L.Thiele) und Facebook 2 (Fotos M. Borchert)

Oberliga U 20 männlich: Klarer Auswärtssieg gegen schwache Potsdamer

Kevin Köster (2)

Kevin Köster glänzte einmal mehr mit unglaublichen 58 Punkten.

(mbor/bur) Das älteste Nachwuchsteam des EBV 1971 der U 20 gewann sein zweites Punktspiel der Saison auswärts beim SC Potsdam hoch mit 130:39 (66:14). Damit wurde die Schmach vom letzten Heimspiel (mit 20 Punkten verloren) jedoch nur etwas getilgt.
Der EBV spielte mit 8 Spielern in der Landeshauptstadt gegen einen sehr unerfahrenen Gegner. Die Potsdamer haben bisher alles hoch verloren, sie sind noch die Lernenden.
Das Team startete wie gewohnt mit Kevin Köster, Marcus Burde, Toni Scrock, auf den Centerpositionen Joey Lehmann und der körperlich präsente Spieler der U 16, Florian Wendland. Vor allm er war den Potsdamer Centern spielerisch überlegen und setzte diese auch bewusst im 1:1 sehr gut ein. V on Anfang an wurde aus einer EBV – Zonenverteidigung viel Druck am Potsdamer Aufbauspiel gemacht, allen voran Kevin Köster, der extrem viele Ballgewinne zu verzeichnen hatte.
Durch Punkte von Florian Wendland und Kevin Köster setzte sich der EBV schnell mit 12:4 (3.Minute) ab. Eine kleine Flaute, bei der die Oderstädter etwas unkonzentriert waren wechselten mit einem 21:0 – Run in den letzten 5 Minuten des 1.Viertels. Im 2. Viertel boten die Oderstädter weiter eine aggressive und konzentrierte Verteidigung, sie kassierten lediglich 6 Punkte. Offensiv ging das Spiel mit schnellen Fastbreaks weiter. Ein verdient hoher 66:14 – Halbzeit waren der Lohn.

2015-16 U 20 13.12. SC Potsdam (1)

U 16 – Spieler Florian Wendland war auch im Team der U 20 ei n willkommener Spieler mit atarker Physis und gute Technik.

Die zweite Halbzeit begann etwas durchwachsen, nachdem Potsdam einen Dreier getroffen hatte. Diese bekamen wieder etwas mehr Selbstvertrauen und suchten häufiger und energischer den Zug zum Korb, wobei die Schwäche der EBV-Zonenverteidigung zum Vorschein kam: die Mitte war zu offen und gab dem Gegner die Gelegenheit zur Korbaktion.
Der EBV wechselte alle Spieler ein, alle beteiligten sich am Punktekonto. Spielertrainer Marcus Burde monierte jedoch immer wieder die Zonenverteidigung seines Teams. Sie gestattete im 4.Viertel so viel Punkte für den SC wie in den beiden Vierteln zusammen genommen.

Trotz dieser Kritik konnte das EBV-Team das Parkett als klarer Sieger mit 130:39 verlassen. Marcus Burde resümierte: „Wir haben das Ziel die Mitspieler besser als in Eisenhüttenstadt in Szene zu setzen als Team gut gelöst. Kevin Köster machte als Topscorer allein schon 58 Punkte. Zu beachten ist dabei aber auch, dass etwa 2/3 seiner Punkteausbeute nur durch eine gute Defense, durch sein schnelles Umschalten und durch das Passspiel seiner Mitspieler zustande kamen, so hatte jeder auch seinen Anteil an diesen Punkten.

2015-2016 Marcuas Burde

Spielertrainer Marcus Burde war mit seinem Team sehr zufrieden. Er steuerte sehr 26 Punkte und 6/6 verwandelte Freiwürfe zum Sieg bei.

Florian Wendland, erst 15 Jahre alt, machte sein bisher bestes Spiel seiner noch jungen Karriere und brachte es auf beachtliche 29 Punkte. Das lässt für die weiteren Spiele sowohl in der U 20 als auch in der U 16 stark hoffen. Defensiv muss er noch viel dazu lernen, jedoch macht er offensiv vieles durch seine schon vorhandene Erfahrung und durch seine Spielintelligenz wett.

Die Laufleistung von jedem einzelnen im Team war zufriedenstellend. Wir haben aber als Team noch einige Defizite in der Verteidigung und verschenken offensiv noch zu viele leichte Punkte.“
Kurios und schön zugleich ist der fast letzte Punkterfolg des EBV kurz vor Schluss durch einen erfolgreichen Dreier von Dennis Grünberg. Neben Kevin Köster und Florian Wendland sind die erzielten 26 Punkte bei 6/6 verwandelten Freiwürfen von Marcus Burde unbedingt erwähnenswert.

EBV-Punkte: Armin Steinicke 4 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Joey Lehmann 4 Pkt., Niklas Steidel 2 Pkt., Toni Scrock 4 Pkt., Florian Wendland 29 Pkt. 3/5 FW, Dennis Grünberg 3 Pkt. 1 Dreier, Kevin Köster 58 Pkt. 1 Dreier 1/1 FW, Marcus Burde 26 Pkt. 6/6 FW; EBV-Freiwürfe: 10/14 = 71%; SC Potsdam: 5/11 = 45%

Bestenspiele U 14: Hoher Sieg gegen Neuling Rathenow, zwei Niederlagen gegen Glienicke

Tim Sprenger

Tim Sprenger – absolut bester Spieler seines Teams in Glienicke!

(mbor/koe) Das Team der U 14 hat ihre letzten Auswärtsspiele im Jahr 2015 mit unterschiedlichem Erfolg absolviert. Gegen den absoluten Neuling aus Rathenow landete die Mannschaft einen 123:28 (68:13) – Sieg, gegen die Gastgeber StarWings wurde in zwei zeitlich verkürzten Spielen mit 45:60 (17:37) und 29:47 verloren.
Die Eisenhüttenstädter begannen das 1.Viertel gegen Rathenow sehr konzentriert und motiviert. Eine starke Teamdefense und unbändiger Kampfeswillen setzte Rathenow unter hohem physischen Druck. Leider verletzte sich Toni Gilke bereits vor dem ersten Spiel so sehr, dass er alle Spiele von der Zuschauerbank aus beobachtete. Außerdem fehlte der sehr gute Center Dominik Träder wegen Erkrankung.
Gegen die körperlich unterlegenen, unerfahrenen und kleineren Rathenower Center hatte die groß gewachsene EBV-Centerin Alida Nell endlich einmal die uneingeschränkte Lufthoheit. Das nutzte sie weidlich aus und erzielte sehr gute 32 Punkte. Offensiv setzte das Team die mit dem Trainer Kevin Köster einstudierten Laufwege sehr gut um. Alle Beteiligten gingen freudvoll ins Spiel bzw. motivierten von der Bank aus. Jeder wollte unbedingt spielen und sich beweisen. Obwohl sich die Rathenower Spieler nie aufgaben und dabei immer fair spielten, wurde es eine einseitige Angelegenheit. Max Kalisch erzielte selbst sehr gute 21 Punkte und brachte seine Teamkammeraden mit Zuspielen zu Fastbreaks gut in Szene, wie zum Beispiel dadurch auch viele der von Tim Sprenger erzielten Top – 50 Punkte. Carlos van den Brandt bekam von seinem Trainer die Anweisung, die richtigen Blöcke zu stellen. So wurde auch er ein wichtiges Mannschaftsmitglied, um aus den gestellten Blöcken heraus das Spiel weiter zu entwickeln bzw. zu punkten. Zur Halbzeit stand es 68:13 für den EBV.

Alida Nell

Alida Nell als Auswahlspielerin Brandenburgs bewies die ansteigenden Trainingsleistungen auch bei diesem Turnier.

Trainer Kevin Köster hatte auch im zweiten Spielabschnitt seine helle Freude an der positiven Art und Weise seines Teams zu verteidigen und weiter die Systeme zu spielen. Tim Sprenger war der Topscorer, davon 3 Dreier und 3/4 Freiwürfen. Nach 30 Minuten führten die Stahlstädter hoch mit 95:20, die „Linie“ der 100 Punkte überwand Max Kalisch mit seinem erfolgreichen Wurf. Letztlich wurde es ein 123:28 – Sieg des EBV, der in allen Belangen überlegen war und vor allem als Team überzeugte.
Kevin Köster nach dem Spiel: „Ich war sehr zufrieden mit meiner Mannschaft, sowohl defensiv als auch offensiv. Sie haben gekämpft bis zur letzten Minute, jeder Spieler verdient sich gegen Rathenow ein Lob. Es war ein Teamzusammenhalt zu sehen, der Ball lief super über die Center und die Defensive stand bis zum Schluss sicher und selbstbewusst. An dieses Spiel müssen wir anknüpfen und versuchen, das Erlernte auch gegen stärkere Gegner gekonnt anzuwenden.“
EBV-Punkte gegen Rathenow: Tobias Buhlau 6 Pkt., Alida Nell 32 Pkt., Max Kalisch 21 Pkt. 1/2 FW, Tim Sprenger 50 Pkt. 3 Dreier 3/4 FW, Toni Gilke verletzt, Carlos van den Brandt 6 Pkt., Niclas Hartmann 4 Pkt., Roman Theißen 4 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 4/8 = 50%, Rathenow: 2/8 = 25%.

Carlos van den Brandt

Carlos van den Brandt der erfahrenste Spieler seines Teams – verantwortlich für Blöcke und Zuspiele.

Dazu war gleich im Anschluss zweimal die Gelegenheit gegen die Gastgeber, StarWings Glienicke. Getragen vom starken Teamzusammenhalt aus dem ersten Spiel versuchte der EBV dem starken Anfangsdruck entgegenzuwirken. Die Spieler hatten sich aber gegen Rathenow zu sehr verausgabt, hatten zwar den Siegeswillen, jedoch nicht mehr die körperliche Fitness, um dagegen zu halten. Außerdem hatte Glienicke mit Florian Habermann einen Spieler in seinen Reihen, der alle um 2 bis 3 Köpfe überragte. Trafen seine Mitspieler bzw. er beim ersten oder zweiten Mal nicht, so gab es für ihn ein drittes oder viertes Mal zum Nachsetzen, um dann endlich zu punkten. Das zweite Viertel brauchte der EBV, um sich vom 5:21 nach 10 Minuten zu erholen. Zur Halbzeit des ersten Spiels stand es 17:37, nach 30 Minuten nur noch 33:46 aus EBV-Sicht. Der EBV kam bis auf 39:48 heran, musste jedoch der schwindenden Kraft Tribut zollen. So hieß es am Ende verdient 60:45 für den Gastgeber.
EBV-Punkte gegen Glienicke: Tobias Buhlau 0 Pkt., Alida Nell 8 Pkt. 0/2 FW, Max Kalisch 4 Pkt. 0/2 FW, Tim Sprenger 25 Pkt. 1/2 FW, Toni Gilke verletzt, Carlos van den Brandt 6 Pkt. 0/1 FW, Niclas Hartmann 0 Pkt., Roman Theißen 2 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 1/9 = 11%, Glienicke: 10/25 = 40%.

Max Kalisch

Max Kalisch gehört mit seinem Einsatzwillen und Kampfgeist unbedingt zum festen Stamm der U 14 – Mannschaft.

Das zweite Spiel verlief ähnlich dem des ersten Vergleichs gegen die Gastgeber. Die EBV-Defensive war jetzt verständlicherweise nicht mehr so kompakt, die Räume für den Gegner vergrößerten sich. In diese stießen die Glienicker und punkteten eifrig. Zur Halbzeitstand führte Glienicke mit 28:19, nach 30 Minuten 36:19. Der EBV machte im dritten Viertel keinen einzigen Punkt. Topscorer in diesem 2.Spiel gegen die Gastgeber war beim EBV 1971 Carlos van den Brandt mit 15 Punkten. Am Ende hieß es 47:29 für das Team der StarWings Glienicke.
Noch einmal Kevin Köster nach den Spielen zwei und drei: „Trotz der Niederlagen hat sich mein Team toll geschlagen. Wir haben teilweise hohe Rückstände wieder aufgeholt. Am Ende fehlte meinem jungen Team die Kraft, um noch einmal entscheidend zurückzukommen.“
EBV-Punkte gegen Glienicke: Tobias Buhlau 2 Pkt., Alida Nell 0 Pkt., Max Kalisch 4 Pkt., Tim Sprenger 6 Pkt. 1 Dreier 1/5 FW, Toni Gilke verletzt, Carlos van den Brandt 15 Pkt. 3/8 FW, Niclas Hartmann 0 Pkt., Roman Theißen 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 4/13 = 31%, Glienicke: 8/24 = 33%.