5.Dez..2014 | Allgemein |

Kapitän Bendikt Post – ein wichtiger Rückhalt des jungen U 18 – Teams
(mbor/era) Beim letzten Auswärtsturnier konnte das Team der U 18 einen Sieg mit 64:50 (43:21) gegen die Red Eagles Rathenow landen. Gegen das Team der WSG Fürstenwalde wurde deutlich 44:71 (24:35) verloren.
Gegen die Gastgeber begann der EBV konzentriert und aggressiv in der Defensive und in der Offensive. Somit stand es nach 3 Minuten 12:4 aus Sicht der Hüttenstädter. Diese gute Phase hielt fast die ganze erste Hälfte des Spiels an. Das lag vor allem an Kapitän Benedikt Post (18 Pkt.) und Marcus Burde (15 Pkt.), welcher vor allem im ersten Viertel mit seinem guten Passspiel glänzte. Zudem war Paul Wilhelm (6 Pkt.) in der Defense eine wichtige Stütze, vor allem bei allen Rebounds. So stand es nach 10 Minuten 25:13 und zur Hälfte komfortabel 43:21.
Dann kam leider ein unkonzentriertes 3.Viertel seitens der EBV-Mannschaft. In den letzten 3 Minuten dieses Viertels legten die Red Eagles einen 8:2 Run hin, welcher sie auf 37:53 herankommen ließ. Das lag vor allem an leichten Ballverlusten beim Offensivspiel, was auch bereits in früheren Spielen eine große Schwäche des EBV war.
Das 4. Viertel begann noch etwas schlechter. So kam der Gastgeber in der 34. Minute auf 45:55 heran. Jedoch sechs schnelle Punkte des gut aufgelegten Kapitäns Benedikt Post beendeten diese sehr schwache Phase des EBV. So stand es zum Spielenden verdient und dank der sehr guten ersten Halbzeit 64:50.
Trainer Emanuel Raasch: „In diesem Spiel haben wir gezeigt, dass wir mit dem Niveau der Oberliga in Brandenburg mithalten können. Unsere großen Schwächen, die Reboundarbeit und die Turnover (Ballverluste), waren glücklicherweise nur begrenzt sichtbar. Daraus folgt nun auch endlich der erste Sieg in der Saison.“
EBV-Punkte gegen Rathenow: Marcus Burde 15 Punkte, 1 Dreier, 4/6 Freiwürfe, Niklas Nieschalk 5 Pkt., 1/3 FW, Benedikt Post 18 Pkt., Toni Scrock 9 Pkt., 3 Dreier, Tobias Krutenat 11 Pkt., 5/9 FW, Paul Wilhelm 6 Pkt., 4/5 FW, Florian Wendland und Ren Xuzhen beide 0 Punkte; Freiwürfe EBV: 14/23 = 61%, Freiwürfe Rathenow: 6/13 = 46%

Tobias Krutenat war Topscorer im zweiten Spiel gegen Fürstenwalde mit 18 Punkten
Das zweite Spiel gegen Fürstenwalde begann mit vielen Eisenhüttenstädtern Fehlern. Die Spieler aus Fürstenwalde wirkten frischer, schneller und zielstrebiger in ihren Aktionen. Sie bekamen auch sehr viele Offensivrebounds und dadurch zweite Chancen. Daraus folgt das Viertelergebnis von 10:21 gegen den EBV. Das zweite Viertel war das Beste des EBV in diesem Spiel. Die Spieler waren aggressiv in der Defense und konzentriert in der Offensive, das vor allem durch einen überragenden Niklas Nieschalk, welcher in diesem Viertel acht seiner 12 Punkte machte. Der EBV bekam auch die Reboundarbeit zunehmend besser in den Griff. So stand es nach einem 14:14 im 2.Viertel, zur Halbzeit 24:35.
Leider konnte der EBV nicht an diese Energieleistung anknüpfen, da drei Spieler physisch am Limit waren. Darunter auch Kapitän Benedikt Post, welcher trotzdem noch 8 Punkte beisteuerte. Man merkte dem EBV stark die zunehmende Ermüdung an. Demzufolge verloren die Spieler öfter den Ball und waren zu langsam in der Rückwärtsbewegung, woraus Fürstenwalde einfache Fastbreak-Punkte erzielte. Im vierten Viertel drehte Tobias Krutenat (Topscorer mit 14 Pkt.) mit 6 Punkten in 40 Sekunden noch einmal auf, aber seine Energieleistung reichte auch nur für ein 12:13 in diesem Spielabschnitt. So kam es am Ende zu einem Spielstand von 71:44 gegen den EBV.
Noch einmal der Trainer: „In diesem Spiel kamen all unsere Schwächen wieder stärker zum Vorschein, was ich aber teilweise geschuldet ist dem großen Kraftverlust meiner Spieler aus dem ersten Spiel. Daraus folgten viele Konzentrationsfehler, vornehmlich im Heraushalten des Gegners unter dem eigenen Korb, welche Fürstenwalde zu einfachen Punkten einlud. Gut eingefügt hat sich Neuzugang Ren Xuzhen, der das Offensivspiel ankurbelte und defensiv gut war.“
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Marcus Burde 4 Punkte, Niklas Nieschalk 12 Pkt., Benedikt Post 8 Pkt., 0/2 Freiwürfe, Toni Scrock 2 Pkt., Tobias Krutenat 14 Pkt., 0/2 FW, Paul Wilhelm 2 Pkt., Ren Xuzhen 2 Pkt., 2/2 FW, Florian Wendland 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 2/6 = 33%, Freiwürfe Fürstenwalde: 10/18 = 56%
30.Nov..2014 | BL U14 I, Featured, Saison 2014/2015 |
(mbor) Die Mädchen und Jungen der U 14 I. verloren erneut zwei ihrer Auswärtsspiele in Cottbus. Gegen die SV 1919 Woltersdorf verloren sie mit 45:71 (21:34) und gegen den Gastgeber gab es eine 22:152 (18:83) Niederlage.
Eigentlich wollte sich das Team aus Eisenhüttenstadt gegen die Hinspielniederlage (60:71) gegen Woltersdorf revanchieren. Leider waren die Ausgangspositionen sehr ungleich. Die Woltersdorfer traten zwar wiederum nur mit 5 Spielern an, hatten aber ihre beiden groß gewachsenen Spieler mit dabei. Bei den Oderstädtern fehlten mit Jannik Benk, Johannes Leuther, Ludwig Radt, Tim Sprenger und dem Langzeiterkrankten Laurin Wendland gleich fünf etatmäßige Spieler. So hatte der EBV leider nur sechs Spieler. Woltersdorf hatte nach einem bereits hoch verlorenen Spiel gegen Cottbus (48:109) trotzdem den besseren Start. Maro Pascal Menges (Woltersdorf) gab den Ton und servierte passgenau seine beiden „Langen“ Markus Müller und Arved Nonnenmacher, die sich im ersten Viertel mit 14 von 22 erzielten Woltersdorfer Punkten bedankten. So stand es nach 10 Minuten bereits 8:22 aus EBV-Sicht. Diesen Rückstand holte der EBV im gesamten Spiel nicht auf. Die Woltersdorfer Spieler hatten zu viele Freiräume ihre Größe auszuspielen. Die EBV-Spieler verteidigten erst im zweiten Viertel ihre Gegner besser, weil aggressiver. Sofort sprang ein 12:13 im zweiten Viertel heraus. Zur Halbzeit stand es demzufolge 21:34. Die Richtlinie für die zweite Hälfte lautete vornehmlich für die Center des EBV, das Spiel 1:1 zu suchen und Woltersdorf zu Fouls zu zwingen. Das gelang den Eisenhüttenstädtern auch recht gut, leider nahm die Effektivität beim EBV nicht zu. Viele Würfe fanden nicht den Weg in des Gegners Korb und so wurde aus einem 13-Punkte-Rückstand keine wirkliche Aufholjagd, sondern der Rückstand wurde kontinuierlich größer. Nach 30 Minuten stand es 54:35 für Woltersdorf und zum Ende, wie bereits bekannt, klar 71:45. Trainer Manfred Borchert zog eine erste Bilanz nach dem Spiel: „Mein Team hat erst ab dem zweiten Viertel das gezeigt, wozu es mit diesem Kader derzeit in der Lage ist. An der kämpferischen Einstellung gibt es keine Abstriche. Wir haben uns jedoch für diesen Aufwand nicht belohnen können. In der Defensive waren ab und an immer noch Lücken, obwohl sich besonders Moritz Mahlich gegen Markus Müller wahrlich ‚die Zähne ausbiss‘. Trotz seines Bemühens, diesen Spieler zu stellen, machte M. Müller 34 Punkte. Positiv möchte ich Eric Mintken erwähnen, der stets Antreiber des EBV-Spiels war und 14 Punkte zum Ergebnis beitrug. Alida Nell (4 Pkt.) bekam im ersten Spiel zu wenige Zuspiele, um sich besser in Szene setzen zu können. Bester Scorer wurde Jean-Marc Hintze mit 18 Punkten. Mein Team konnte insgesamt in der zweiten Halbzeit meine Vorgabe nicht umsetzen, zwei bereits foulbelastete Woltersdorfer Spieler mit fünf Fouls vom Feld zu schicken. Dann hätten wir etwas bessere Chancen, vielleicht den Spieß umzudrehen. Außerdem war in beiden Spielen die Chancenverwertung immer erschreckend schwach. Auch in der Defensive gibt es noch einiges zu tun.“
EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Jonas Kraske 2 Pkt., Carlos van den Brandt 2 Pkt., Alida Nell 4 Pkt., Eric Mintken 14 Pkt., 0/2 Freiwürfe, Jean-Marc Hintze 18 Pkt., 4/10 FW, Moritz Mahlich 5 Pkt., 1/4 FW; Freiwürfe EBV: 5:16 = 31%, Woltersdorf: 5/7 = 71%

Der junge Spieler Moritz Mahlich kämpfte verbissen um jede Position gegen die groß gewachsenen Spieler aus Woltersdorf und Cottbus.
Das zweite Spiel kannte von vornherein einen Sieger, den BBC Cottbus. Ähnlich wie vor einigen Wochen das Team der WSG Fürstenwalde hatten die Cottbuser ausnahmslos Spieler in ihrem Team, die erfahrener und beweglicher waren als die des EBV. Mit Bruno Albrecht (62 Punkte, 2 Dreier) und Eneas Schöps (23 Pkt., 1 Dreier) hatten sie zwei Ausnahmespieler in ihren Reihen. Außerdem punkteten weitere drei Spieler zweistellig. Der EBV konnte nur seinen kämpferischen Mut der Verzweiflung ins Spiel werfen. Die Cottbuser waren erbarmungslos. Nach 10 Minuten stand es 39:12, zur Halbzeit bereits 83:18. Das sind Zwischenergebnisse, die aufhorchen lassen. Cottbus spielte wie aus einem Guss. Der Ball lief in ihren Reihen wie an einer Perlenschnur gezogen. Immer waren ein bzw. zwei Spieler bereit Fast breaks zu laufen. Damit machte der Gastgeber die langsam müde werdenden EBV-Spieler zu immer wieder hinterher schauenden und laufenden Spielern. Das Endergebnis von 152:22 für den BBC spielt vom Ergebnis her nur insofern eine Rolle, dass es mit eine der höchsten Niederlagen des EBV war, die es je in der 42jährigen Geschichte gab. Trotz dieser statistischen Note machte Trainer Manfred Borchert dem Team keinen Vorwurf: „Meine Mannschaft verlor zu Recht auch in dieser Höhe. Wir sind mit unserem Team in einer Phase, bei der 80% der Spieler kaum mehr als zwei Spieljahre absolviert haben. Der BBC demgegenüber hat 70% seiner Spieler mit vier und mehr Spieljahren auf sich vereinigt. Der BBC wird sich mit Fürstenwalde ein Duell auf Augenhöhe liefern. Diese Teams werden voraussichtlich den Titel unter sich ausmachen. Trotz beider klarer Niederlagen kann ich feststellen, dass sich das Team nie aufgab, auch nicht gegen Cottbus. Ich habe als Trainer die Aufgabe, die Spielerinnen und Spieler bis zum 20.Dezember wieder aufzurichten, sie zu motivieren. Denn dann geht es zu Hause noch einmal gegen die starke WSG Fürstenwalde und gegen die SSV Lok Bernau.
EBV-Punkte gegen Cottbus: Jonas Kraske 6 Pkt., Carlos van den Brandt 2 Pkt., 0/2 Freiwürfe, Alida Nell 3 Pkt., 1/4 FW, Eric Mintken 0 Pkt., Jean-Marc Hintze 9 Pkt., 1/4 FW, Moritz Mahlich 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 2/10 = 20%, Cottbus: 1/6 = 17%
23.Nov..2014 | Allgemein |
(mbor) Das Team der U 12 schlug sich seinem ersten Turnier in Fürstenwalde recht achtbar. Gegen die zweite Vertretung der WSG gewannen die Mädchen und Jungen ohne die krankheitsbedingten Ausfülle von Annabell Klinger und David Hoffmann mit 53:47, gegen die I.WSG-Mannschaft verloren die Oderstädter klar mit 46:80.
Der Spielbericht dazu folgt in Kürze.
Das Mädchen und die Jungen der Landesliga U 16 verloren mit zwei „Hundertern“ recht deutlich in Oranienburg. Die Gastgeber gewannen gegen den EBV mit 109:21, das Team aus Königs Wusterhausen gewann ebenso deutlich mit 101:50, wobei beim EBV im zweiten Spiel eine spielerische Steigerung zu erkennen war.
Der Spielbericht der U 16 II ist bereits online.
23.Nov..2014 | Allgemein, Featured, LL U16 männlich II |
(mbor) Auch wenn die II. EBV-Vertretung der U 16 letzten Samstag erneut zwei hohe Niederlagen hinnehmen musste, waren Spielerinnen, Spieler und Trainer nach dem 4.Saisonspiel etwas besser gestimmt als beim Saisonstart in Lauchhammer. Das Team verlor in Oranienburg gegen den Gastgeber hoch mit 21:109 (12:57) und gegen die Vertretung aus Königs Wusterhausen ebenfalls klar mit 50:101.
Ohne die etatmäßigen wichtigen Spieler Ludwig Rath, Marvin Münch, Lisa Semmisch und Tim Sprenger reisten die Oderstädter nach Oranienburg. Dort erwartete die 13-14jährigen Mädchen und Jungen ein kompaktes, groß gewachsenes Team der U 16 mit 2 Spielern der U 18 (Team spielt außer Konkurrenz). Die Gastgeber legten auch gleich los und fegten die kleineren und jüngeren Spieler des EBV förmlich vom Platz. Sie ließen ihnen kaum die Luft und den Raum, sich entfalten zu können. Oranienburg führte nach 10 Minuten mit 27:6 und zur Halbzeit mit 59:12. Der EBV war insgesamt in der Defensive zu passiv und zu ängstlich, um die Oranienburger auch nur annähernd zu gefährden. Man spürte von der Bank aus förmlich die Angst, sich den um den 1,80 m großen Spielern entgegen zu stellen. Offensiv lief beim EBV sehr wenig zusammen. Die Aufbauspieler spielten statt Bodenpässe zu spielen immer wieder über die großen Spieler hinweg und produzierten Fehlpässe am laufenden Band. So entstanden sehr viele, sehr leichte Punkte für die Gastgeber. Auch Auszeiten von Trainer Manfred Borchert halfen da kaum. Da der EBV insgesamt kleiner war, gelang es den Spielerinnen und Spielern sehr selten, durch die Abwehr von Oranienburg zu kommen. Meist blieben sie in der Abwehr hängen oder warfen aus zu weiter Entfernung vom gegnerischen Korb. Außerdem waren alle Center zu wenig energisch, um den Gastgebern ernsthaft Paroli zu bieten. Die zweite Halbzeit ähnelte der ersten Halbzeit. Der EBV fiel noch einmal in der Leistungsskala mindestens um eine Stufe herunter, ergab sich seinem Schicksal und musste sich am Ende mit einer 21:109 – Niederlage geschlagen geben. Einen Spieler des EBV in diesem Spiel positiv herauszuheben erübrigt sich bei dieser schwachen Leistung gegen ein sehr gutes Oranienburger Team.
EBV-Punkte gegen Oranienburg: Daniel Zickuhr 0 Pkt., Tim Slobar 2 Pkt., 0/2 Freiwürfe Cassandra Theissen 2 Pkt., 0/2 Freiwürfe, Moritz Mahlich 5 Pkt., 3/8 FW, Eric Mintken 0 Pkt., 0/2 FW, Jean-Marc Hintze 10 Pkt., Johannes Leuther 2 Pkt., 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 3/16 = 19%, Oranienburg: 2/6 = 33%

Daniel Zickuhr überzeugte in beiden Spielen mit klugen Ideen und pässen und eigenen Punkten.
Ganz anders dagegen das zweite Spiel gegen Königs Wusterhausen. Dieses Spiel ging zwar wiederum mit mehr als 100 Punkten verloren. Die Spielerinnen, Spieler und Trainer Manfred Borchert konnten dennoch etwas positiv gestimmt aus der Halle gehen. Die erste Halbzeit gehörte den Spielern aus Königs Wusterhausen. Kapitän M. Doyatka setzte seine Mitspieler sehr gut ein und erzielte in der ersten Spielhälfte selbst 18 seiner insgesamt starken 34 Punkte. Der EBV war gedanklich noch beim ersten Spiel und erwartete eigentlich einen stärkeren Gegner, gegen den sie auch nicht gewinnen könnten. Die Spieler des EBV waren dabei nicht nahe genug an den Gegnern. So führten die Spieler aus KW nach dem ersten Viertel mit 28:10 und zur Halbzeit hoch mit 55:20. Erst nach dem Seitenwechsel spielte der EBV befreiter auf, war in der Defensive etwas besser organisiert, obwohl sich immer wieder phasenweise Lücken auftaten, die KW zu einfachen Punkten nutzte. Offensiv gelangen den Eisenhüttenstädtern in dieser Phase teilweise gute Aktionen. Daniel Zickuhr überzeugte in beiden Spielen mit klugen Pässen und steuerte selbst für ihn sehr gute 10 Punkte zum Ergebnis bei. Leider war Johannes Leuther grippegeschwächt, Moritz Mahlich fiel zu Beginn der zweiten Halbzeit wegen einer Fußverletzung ganz aus. So mussten die übrigen 5 Spieler ihr Stehvermögen unter Beweis stellen und punkten. Das dritte Viertel ging noch einmal mit 10:24 verloren. Jedoch gelang dem Team ein kleiner Teilerfolg, indem es das vierte Viertel mit 20:22 fast ausgeglichen gestalten konnte. Neben dem bereits positiv erwähnten Daniel Zickuhr punkteten Tim Slobar und Cassandra Theissen mit jeweils 12 Punkten zweistellig. Die beiden Aufbauspieler Eric Mintken (6 Pkt.) und Jean-Marc Hintze (7 Pkt.) wussten mit guten Aktionen zu überzeugen. Moritz Mahlich versuchte bis zu seiner Verletzung, spielerische Elemente aus dem Training umzusetzen, was ihm recht gut gelang. Leider bleiben seine Punkte auch hinter seinen eigenen Erwartungen zurück. Die Freiwurfquote des Teams war im zweiten Spiele ebenfalls sehr viel besser als im ersten Spiel (19%/43%). Trainer Manfred Borchert nach dem Turnier: „Das erste Spiel war von meinem Team schlecht, auch auf Grund der vor allem physischen Überlegenheit von Oranienburg. Gegen Königs Wusterhausen zeigte das Team eine bessere Leistung. Trotz dessen bleibt die Devise für die jungen und unerfahrenen Spieler weiterhin nur eines, dass wir im Training noch besser und intensiver trainieren, um die vorhandenen technischen Rückstände schnell aufzuholen.“
EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen: Daniel Zickuhr 10 Pkt., Tim Slobar 12 Pkt., Cassandra Theissen 12 Pkt., Moritz Mahlich 1 Pkt., 1/4 FW, Eric Mintken 6 Pkt., 2/4 FW, Jean-Marc Hintze 7 Pkt., 1/4 FW, Johannes Leuther 2 Pkt., 2/2 FW; Freiwürfe EBV: 6/14 = 43%, Königs Wusterhausen: 3/13 = 23%
Teramfoto auch auf Facebook
19.Nov..2014 | Featured, LL Herren, Saison 2014/2015 |

Kevin Köster konnte auf Grund einer Verletzung leider nur im ersten Spiel gegen Potsdam sein ganzes Können zeigen.
(mbor) Das EBV-Team der Landesliga Herren konnte seine beiden Heimspiele leider nicht gewinnen. Gegen den Tabellenzweiten USV Potsdam II verloren die Männer mit 49:65 (23:35), gegen das Team des Tabellenfünften, der WSG Königs Wusterhausen II, hieß es zum Schlusspfiff sehr knapp 66:70 (32:42).2:73. Damit behält der EBV weiterhin die rote Laterne des Tabellenschlusslichtes.
Die Gastgeber konnten alle vorhandenen Spieler aufbieten, Marcus Vorhoff ist leider verletzt und der sehr wichtige Aufbauspieler Carsten Wehlmann war privat verhindert. Auffallend war beim EBV in beiden Spielen, dass das Team mindestens ein Viertel brauchte, um ins Spiel zu finden. So auch gegen den USV, nach 10 Minuten stand es aus EBV-Sicht 8:20. Die Gästespieler konnten relativ einfach zu freien Würfen kommen ohne dass sie großartig durch die Eisenhüttenstädter daran gehindert wurden. Erst nach 10 Minuten wurde die EBV-Defensive besser, weil aggressiver. Alle drei weiteren Viertel waren mit 15:15, 12:15 und 14:15 sehr ausgeglichen. Potsdam verwaltete seinen Vorsprung aus dem ersten Viertel sehr sicher. Der EBV rannte dem verschlafenen ersten Viertel hinterher, ohne erfolgreich genug zu sein, um das Spiel zu drehen. In der Offensive klappte beim EBV vieles, jedoch nicht alles. Das Spiel wurde oft gut in die Breite und die Tiefe des Feldes angelegt, jedoch waren fast alle Einwürfe im korbgefährlichen Raum des USV eine „Wackelnummer“. Die zahlreichen Zuschauer hielten zu ihrem Team, sie konnten jedoch die erste Saisonheimniederlage auch nicht aufhalten. Beim EBV verdiente sich ab dem zweiten Viertel das Team eine sehr gute Note in der Defensive. Alle Spieler kämpften und versuchten das Ergebnis noch umzudrehen. Kevin Köster erzielte gute 12 Punkte, bei 2/2 Freiwürfen und 2 erfolgreichen Dreipunktewürfen. Dahinter stehen mit Jan Grünberg (bei 5/5 erzielten Freiwürfen!) und Emanuel Raasch zwei Spieler mit jeweils 9 Punkten, die aber wie fast alle Spieler in der Chancenverwertung noch große Reserven haben. Trainer Manfred Borchert hatte eine insgesamt eine gut besetzte Bank. Er ließ allen anwesenden U 18-Spielern genug Spielzeit, damit diese sich gegen härtere Konkurrenz positiv beweisen konnten.
EBV-Punkte gegen Potsdam II: Dennis Herkt 8 Pkt., 0/2 FW, David Kiutra 5 Pkt., 1 Dreier, Jan Grünberg 9 Pkt., 5:5 FW, Oliver Schwanz 2 Pkt., Emanuel Raasch 9 Pkt., 1/2 FW, Patrick Köster 4 Pkt., Kevin Köster 12 Pkt., 2/2 FW, 2 Dreier, Toni Scrock, Benedikt Post und Marcus Burde alle 0 Pkt., Freiwürfe EBV 8/11 = 73%, Potsdam II 10:16 = 63%

David Kiutra (Nr.3) war Topscorer des Spiels mit 23 Punkten gegen Königs Wusterhausen, konnte aber die Niederlage auch nicht verhindern.
Das Spiel gegen Königs Wusterhausen fing genauso an wie das gegen den USV, mit 15:27 lag der EBV nach 10 Minuten schon wieder hinten. Wieder rannten die Gastgeber über die gesamte Spielzeit hinweg diesem Rückstand teilweise sehr aufopferungsvoll hinterher. Ab der 11.Minute legten sich fast alle EBV-Spieler mehr ins Zeug, um besser in der Defensive zu agieren, um vor allem den sehr starken Aufbauspieler Tim Belkin (22 Punkte) und den Center Tobias Urban (ebenfalls 22 Punkte) etwas zu binden. Die Verteidigung von Königs Wusterhausen war etwas offener als die des USV Potsdam, so gelang es immer wieder, vornehmlich David Kiutra, in die Zone zu ziehen und erfolgreich zu punkten. Er war in diesem Spiel mit 23 Punkten Topscorer, erzielte 5/8 Freiwürfen und 2 Dreier. Somit war er der beste Spieler des EBV-Teams. Center Dennis Herkt konnte ebenfalls zweistellig (12) punkten. Leider fehlten am Ende die Punkte eines verletzten und angeschlagenen Kevin Köster (nur 9 Pkt.) und eines in diesem Spiel völlig indisponierten Jan Grünberg (nur 2 Pkt.). Am Ende wurde es noch einmal spannend. Der EBV schaffte mit einer Energieleistung in der 40.Minute doch tatsächlich mit einem erfolgreichen Dreier vom gut aufgelegten Emanuel Raasch (aber zu viele Diskussionen mit dem Schiedsrichter) eine 66:64 – Führung. Diese Führung wurde jedoch in 48 Sekunden vom EBV mit einem Zuspielfehler und einem schwachen Wurf sehr leichtfertig verspielt. Königs Wusterhausen war clever genug und hielt den Ball in den eigenen Reihen. Das Gästeteam ließ noch ein EBV-Foul zu, was Tim Belkin (KW II) mit zwei erfolgreich verwandelten Freiwürfen bestrafte. So wurde aus der knappen Führung in nur wenigen Sekunden eine bittere 66:70 Niederlage.
Bleibt nur noch anzumerken, dass der EBV in der Defensive 34 Fouls machte, der Gegner aber nur 15 Fouls. Die Freiwurfquoten beider Teams sprechen mit 15:41 erhaltenen Würfen und 33%:54% Effektivität zugunsten des Gastes ebenfalls eine deutliche Sprache.
EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen II: Dennis Herkt 12 Pkt., 0/3 FW, David Kiutra 23 Pkt., 5/8 FW, 2 Dreier, Benedikt Post 2 Pkt., 0/2 FW, Jan Grünberg 2 Pkt., Oliver Schwanz 7 Pkt., 1 Dreier, Emanuel Raasch 7 Pkt., 1 Dreier, Toni Scrock, Marcus Burde beide 0 Pkt., Patrick Köster 4 Pkt., 0/ 2 FW, Kevin Köster 9 Pkt., 1 Dreier, Freiwürfe EBV 5/15 = 33%, Königs Wusterhausen II 22:41 = 54%
Weitere Bilder auf Facebook (alle Bilder Bernd Pflughöft)