7.Dez..2012 | OL U 16 m, Saison 2012/2013 |
(mbor) Je einen Sieg und eine Niederlage war die Punktausbeute der beiden Heimspiele des Teams der U 16. Gegen den BBC Cottbus gewann das Team mit 89:78 (43:45), gegen die Mannschaft aus Schwedt/O. verloren die Jungen mit 59:83 (32:38).

Niklas Nieschalk (Nr.13) im Dribbling (Spiel aus Ehst.-Bernau/Foto: Bernd Pflughöft)
Zuerst spielten die Gastgeber (ohne Cedric Riellier antretend) gegen das Team aus Schwedt. Die Mannschaft von Trainer Andreas Bernhardt war aus den Ergebnissen der Hinrunde vorgewarnt. Schwedt drückte zu Beginn mit seinen sehr großen Spielern Tom Wachsmuth (10 Pkt.) und Fabian Hahn (43 Pkt.) wiederum dem Spiel seinen Stempel auf. Vor allem gegen Fabian Hahn fand die EBV-Abwehr überhaupt kein Mittel ihn am Korbwurf zu hindern. Schon in der Anfangsphase erreichte er allein 22 Punkte. Der EBV setzte auf das Teamspiel, hielt auch in den ersten 10 Minuten mit 20:20 dagegen. Vornehmlich Max Schulz, Tim Raasch und Niklas Nieschalk hatten wichtige Akzente. So nach und nach befreite sich der haushohe Favorit aus der EBV-Umklammerung. Trotz dessen, dass die Defense der Gastgeber die Schwedter „Riesen“ etwas besser in den Griff bekamen, konnten sich die Uckermärker zur Pause mit 38:32 etwas absetzen. Auch nach dem dritten Viertel sah es bei 44:56 aus EBV-Sicht noch nicht nach einem hohen 83:59 – Schwedter Sieg am Ende aus. Das Gastgeberteam hatte in den ersten 30 Minuten zu viel Kraft investiert und zum Ende des Spiels hin nicht mehr viel hinzuzusetzen, um den verdienten Schwedter Sieg zu gefährden. Aus den EBV-Reihen stach aus einem insgesamt sehr aufopferungsvoll kämpfenden Team einmal mehr Max Schulz mit 27 Punkten und 5 verwandelten Dreiern heraus.
EBV-Punkte gegen Schwedt/O.: Max Schulz: 27 Punkte, 2/5 Freiwürfe, 5 Dreier; Niklas Nieschalk: 9 P., 1/2 FW; Tristan Foth: 2 P., 0/2 FW; Max Domhardt: 2 P., 0/4 FW; Tobias Krutenat: 2 P.; Marcus Burde: 4 P., 2/4 FW; Toni Scrock: 2 P.; Benedikt Post: 2 P.; Tim Raasch: 9 Pkt., 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 5/17 = 29%; Schwedt/O.: 2:16 = 13%
Nach dem Spiel Cottbus gegen Schwedt, was nach einem großen Kampf Cottbus mit 79:75 für sich entschied erwartete die Lausitzer der EBV. Die Cottbuser waren sichtlich ausgelaugt ob des vorangegangenen Spiels. Das Hinspiel hatte der EBV mit 80:93 verloren, Wiedergutmachung war also angesagt. Das bewiesen die Jungen denn auch in einem furiosen Spiel vom Start weg. Die Gunst der Stunde nutzend, spielten sich die Eisenhüttenstädter so richtig den Frust von der Seele. Max Schulz setzte in den ersten 10 Minuten mit drei erfolgreichen Dreiern gleich die richtige Motivation für Spieler und die begeistert mitgehenden Zuschauer. Insgesamt erreichte Max Schulz „nur“ 23 Punkte, aber versenkte wiederum fünf Dreier in den gegnerischen Korb. Wie gut das Team in diesem Spiel als ganze Einheit funktionierte ist an der Tatsache abzulesen, dass alle Spieler punkteten und sich endlich einmal frei entfalten konnten. Am meisten profitierte davon der sehr gut und effektiv spielende Niklas Nieschalk, der seine ihm gegebenen Freiräume weidlich nutzte und als Topscorer des Spiels stolze 27 Punkte erzielte. Auch Tristan Foth zeigte wieder einmal, was er bei guter Form für das Team wert ist. 15 Punkte und 3 von 3 verwandelten Freiwürfen waren ein für ihn wertvolles Ergebnis in diesem Spiel. Die Cottbuser hatten zur Halbzeit noch eine leichte 45:43 – Führung. Nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit gelang es den Stahlstädtern noch einmal das Tempo zu forcieren und erfolgreich zu punkten. Nach 30 Minuten führte das Team schon mit etwas beruhigenden 63:51. Die insgesamt 43 gepfiffenen Fouls auf beiden Seiten zeugen von einem sehr kampfbetonten, aber jederzeit fairen Spiel, welches das EBV-Team hoch verdient mit 89:78 gewann.
EBV-Punkte gegen Cottbus: Max Schulz: 23 Punkte, 4/6 Freiwürfe, 5 Dreier; Niklas Nieschalk: 27 P., 3/5 FW; Tristan Foth: 15 P., 3/3 FW; Max Domhardt: 2 P.; Tobias Krutenat: 2 P.; Marcus Burde: 7 P., 1/6 FW; Toni Scrock: 0 P.; Benedikt Post: 6 P.; Tim Raasch: 7 Pkt., 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 11/20 = 55%; Cottbus: 13:30 = 43%
3.Dez..2012 | OL Herren, Saison 2012/2013 |

Roy Stark (Nr.5) trug mit 5 Punkten (1 Dreier) zum Endergebnis bei.
(mbor) Eine klare 55:82 (29:34) – Niederlage bezog das EBV-Team in Lauchhammer gegen die BG 1950. Der Gast von der Oder hatte einen kompletten Fehlstart. Nach 10 Minuten stand es höchst blamabel 7:24. Kein einziger Wurf aus der Distanz traf in diesen Minuten. Das Team stand völlig neben sich. Bedenkt man, dass mit Steffen Kadler, Marcus Vorhoff und Marco Witoszek nur drei Spieler im Aufgebot fehlten, ist das schon sehr bezeichnend. Der Beobachter registrierte eine zeitlich zu knappe Anreise, die dieses schwache Viertel ein wenig ‚erklärt‘. In den folgenden Minuten hatte der EBV seine einzige starke Phase des gesamten Spiels. Das Team besann sich, stellte die Verteidigung um und agierte in der Defense viel besser, weil aggressiver als in den ersten 10 Minuten. In der Offense traf das Team zwar von draußen auch nicht besser als zu Beginn der Partie (Gesamt: 5/30 Distanzwürfe = 17%), jedoch nutzten die Eisenhüttenstädter ihre Stärke unter dem gegnerischen Korb und konnten durch Gunter Hermann, Toni Meinhardt und Carsten etwas Boden gut machen. Ein 22:10 für den EBV in diesem Viertel und zum Pausenpfiff ein etwas angenehmeres 29:34 ließ für die zweite Halbzeit doch noch hoffen. Aber weit gefehlt. Es deutete sich schon in der ersten Halbzeit an, dass das nur zu acht angetretene EBV-Team auf Dauer dem schnellen Passspiel von Lauchhammer auf den Außenpositionen nicht gewachsen war. Waren es in der ersten Halbzeit nur 3 Dreier (EBV/1 Dreier), die von Lauchhammer verwandelt wurden, so schenkten sie den Gästen in den zweiten 20 Minuten acht Dreier ein, insgesamt also 11 erfolgreiche Dreier, im Gegensatz zu fünf Dreiern seitens des EBV. Die eigentliche Stärke des EBV geriet somit zur Farce. Damit zog der Gastgeber den Gästen den Zahn endgültig. Die Dreierschützen von Lauchhammer konnten nach Belieben schalten und walten und somit punkten. Brach doch einmal ein Gegner in die Abwehrreihen ein, wurde vom EBV zu oft erst dann gefoult, wenn der Lauchhammer Spieler warf. Dieser bekam die regelgerechten Freiwürfe zugesprochen. Eine nahezu unglaubliche Freiwurfquote seitens Lauchhammer von 13/15 = 87% (EBV 6/15 = 40%) trug zum endgültigen Untergang des EBV bei. Noch dazu, dass sich der wichtige Center Gunter Hermann verletzte, nicht mehr mitwirken und punkten konnte. Trotzdem war er Topscorer mit 16 Punkten, gefolgt vom sehr guten Carsten Wehlmann mit 14 Punkten und 3/4 Freiwürfen. Weit unter ihren sonstigen Möglichkeiten blieben in diesem Spiel Florian Konnegen mit nur 10 Punkten (2 Dreier) und Paul Schulz mit gar nur 5 Punkten (1 Dreier). Da wie bereits oben geschrieben drei Spieler fehlten, gab es vor allem für Emanuel Raasch die Chance sich im Konzert der Oberligaspieler weiter zu profilieren. Seine ihm gegebenen Einsatzzeiten nutzte er dazu mit gekonntem Passspiel und guter Deckungsarbeit. Der zweite Center Meinhardt leistete ebenfalls eine gute Arbeit, indem er unter dem gegnerischen Korb ständige Unruhe stiftete und 7 Punkte zum Ergebnis beitrug.
Trainer Andreas Bernhardt nach dem Spiel: „Ich kann zu dieser äußerst schwachen Vorstellung meines Team nicht viel sagen. Wir müssen dieses Spiel so schnell wie möglich vergessen, aber daraus die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen. Die nächsten beiden Spiele sind an den kommenden Samstagen gegen Brandenburg und Königs Wusterhausen II. Wir sind es unseren zahlreichen Fans schuldig, dass wir uns bei diesen Spielen wesentlich besser präsentieren als gegen Lauchhammer.“
EBV Punkte gegen Lauchhammer: Paul Schulz: 5 Pkt., 1 Dreier, Roy Stark: 5 Pkt., 1 Dreier; Carsten Wehlmann: 14 Pkt., 3/4 Freiwürfe, 1 Dreier; Florian Konnegen: 10 Pkt., 2 Dreier; Toni Meinhardt: 7 Pkt., 3/7 FW; Gunter Hermann: 16 P., 0/4 FW; René Friedrich und Emanuel Raasch: 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 6/15 = 40%, Lauchhammer: 13/15 = 87%
Weitere Bilder auf Facebook (alle Bilder Bernd Pflughöft)
27.Nov..2012 | Featured, OL Herren, Saison 2012/2013 |

Carsten Wehlmann (Nr.7) im Kampf gegen René Sperling (vorn rechts/USV - Foto: Gerrit Freitag)
(mbor) Ohne den erkrankten Steffen Kadler trotzte das Oberligateam des EBV 1971 dem Spitzenreiter der Oberliga, dem USV Potsdam, ein 64:68 (39:25) vor eigenem Publikum ab. Der EBV begann sehr konzentriert. Spielmacher Paul Schulz, sehr gut unterstützt von Carsten Wehlmann, brachte und verteilte den Ball. Die Potsdamer hatten die komplette erste Halbzeit keinen Zugriff auf die Spieler des Gastgebers. Florian Konnegen konnte nach Belieben ungehinderte Würfe jenseits der Dreipunktelinie nehmen, wofür er sich mit 19 Punkten, davon 4 Dreiern, bedankte. Nach 10 Minuten führte der EBV mit 23:17, nach 20 Minuten sogar mit 39:25. Dass das im Basketball nur ein Wimpernschlag Vorsprung bedeutet bewies die zweite Halbzeit, genauer das dritte Viertel. Der wie immer leidenschaftlich agierende EBV-Trainer Andreas Bernhardt wusste um die Stärke der Gäste in diesem Viertel. Sie, der Absteiger der II. Regionalliga, haben in allen ihren Spielen immer ein starkes drittes Viertel hingelegt. So auch dieses Mal. Die Eisenhüttenstädter versuchten alles, stemmten sich in diesen zehn Minuten dagegen. Es half nichts, Potsdam holte mit 26:10 den Rückstand mehr als auf und führte nach 30 Minuten mit 51:49. Die ersten ‚Fünf‘, die Stammkräfte der Eisenhüttenstädter, wie Geburtstagskind Toni Meinhardt, Gunter Hermann, auch Paul Schulz, Carsten Wehlmann und Florian Konnegen waren kräftemäßig am Ende, sie waren ausgelaugt. Nicht alle Spieler des Gastgebers, die eingewechselt wurden, kamen an die Leistung des ersten Fünfers heran. Am ehesten waren das in diesem Spiel noch Marcus Vorhoff und David Kiutra, die sich ins Zeug legten und versuchten dagegenzuhalten. Einige Potsdamer konnten von ihrer Erfahrung aus der letzten Regionalligasaison profitieren. Diese Mannschaft hatte mit Patrick Isensee einen exzellenten Distanzschützen (13 Punkte) und mit Hagen Zärl, ihrem Topscorer, einen ‚Wühler‘ unter den Körben, der satte 21 Punkte zum Ergebnis beitrug. Im letzten Viertel zog Potsdam schon mit 65:56 (36.Minute) auf und davon, ehe der EBV noch einmal alles auf eine Karte setzte, auf 60:65 (38.) und 62:68 (39.) heran kam, jedoch am Ende leider mit 64:68 einmal mehr knapp verlor. Wie gut die Eisenhüttenstädter gegen solch einen äußerst starken Gegner vor begeistertem Publikum spielten, verrät die Tatsache, dass beide Potsdamer Trainer Florian Schäfer und Andreas Schubert dem Team des Gastgebers und der tollen Atmosphäre in der Halle uneingeschränkten Respekt und Anerkennung zollten. Bei den Stahlstädtern punkteten drei Spieler zweistellig, Florian Konnegen mit 19 Punkten, Paul Schulz mit 15 Punkten und Carsten Wehlmann mit 12 Punkten.
EBV-Punkte gegen Potsdam: Dennis Herkt: 2 Punkte; Paul Schulz: 15 Pkt., 5/8 Freiwürfe; Marco Witoszek: 0 Pkt., Emanuel Raasch, Paul Reichardt, René Friedrich: alle nicht eingesetzt; Carsten Wehlmann: 12 Pkt., 2 Dreier; Florian Konnegen: 19 Pkt., 3/6 FW, 4 Dreier; Marcus Vorhoff: 2 Pkt., Toni Meinhardt: 6 Pkt., 2/6 FW, Gunter Hermann: 6 Pkt., 2/3 FW; David Kiutra: 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 12/23=52%; USV Potsdam: 10:16=63%
Weitere Fotos auf Facebook (alle Fotos Gerrit Freitag)
26.Nov..2012 | Featured, OL U 19 w, Saison 2012/2013 |

Linda Schuppan im Spiel gegen Bernau (Foto Bernd Pflughöft, 23.09.12)
(mbor) Das Mädchenteam der U 19 musste in Bernau zwei weitere Niederlagen hinnehmen. Gegen den Gastgeber wurde klar mit 43:105 (23:58) verloren, gegen die Mädchen aus Frankfurt (Oder) hieß es am Ende knapper 56:65 (26:30) aus EBV-Sicht.
Die Gäste von der Oder mussten im ersten Spiel gegen den SSV Lok Bernau eine komplette Halbzeit ohne ihre wichtigste Aufbauspielerin Elisa Mintken spielen, die nicht rechtzeitig per Bahn aus ihrem Studienort anreisen konnte. Außerdem konnte auch Michelle Droschinski leider nicht mitwirken. Das Spiel begann auf beiden Seiten sehr ruhig, die Spielerinnen spielten sehr zögerlich. Bernau fing sich zuerst vor eigenem Publikum und nutzte eine zu löchrige EBV-Defense zu einfachen Punkten. Obwohl die Reboundarbeit unter den Körben von beiden Teams schlecht war, hatte auch hier Bernau einen kleinen Vorteil, den diese Spielerinnen nutzten, um von der Defense mit schnellen Pässen die EBV-Abwehr auszuspielen. Das gelang ihnen zunehmend. Zur Halbzeit führte der Favorit aus Bernau klar mit 58:23. Nach dem Wiederanpfiff in etwa das gleiche Spielschema: Die Eisenhüttenstädter, jetzt mit Aufbauspielerin Elisa Mintken, leider aber geschwächt durch eine wieder aufbrechende Fußverletzung der Topscorerin Michelle Eichner (26 Pkt.), versuchten die wenigen Zuspielfehler und Schrittfehler seitens Bernau zu Punkten ihrerseits zu nutzen. Dass gelang auch immer wieder einmal, an der hohen Niederlage von 43:105 änderte das aber nichts, zumal die Gastgeberinnen einige Male eine Ganzfeldpresse einstreute, die den EBV-Spielerinnen überhaupt nicht behagte. Bei den Gästen kam erstmalig Mal Lea Hilcken zum Einsatz, die ihre Sache außerordentlich gut machte und mit viel Energie und großen Einsatz spielte.
EBV-Punkte gegen Bernau: Lisa Semmisch, Elisa Mintken: beide 0 Pkt.; Michelle Eichner 26 Pkt., 4/8 Freiwürfe; Beatrice Budras: 4 Pkt., 0/2 FW; Kristina Stscherbina: 6 Pkt., 0/2 FW; Linda Schuppan: 5 Pkt., 1/4 FW; Lea Hilcken: 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5/8=63% Freiwürfe Bernau: 5/7=71%
Gleich anschließend spielten die Ortsnachbarn Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt gegeneinander. Der EBV verschlief mit 7:22 das erste Viertel komplett. Erst nach 10 Minuten besannen sich die Eisenhüttenstädterinnen auf ihre Können und kam bis zur Halbzeit auf 26:30 heran. Das war eine furiose Aufholjagd des EBV, unterstützt und ‚angefeuert‘ vom guten Coach Patrick Köster an der Seitenlinie. Er motivierte die Spielerinnen permanent, der EBV erreichte nach 30 Minuten ein starkes 47:47. Die EBV-Offense wurde immer strukturierter, die Defense des EBV zwang die Frankfurter zu einigen Ballverlusten. Sehr gut die Defense des Teams, wobei Beatrice Budras, Linda Schuppan, Elisa Mintken und Kristina Stscherbina noch herausragten. Diese beiden Viertel haben beiden Teams alles abverlangt. Beide Mannschaften hatten in dieser Zeit gute Phasen, schnelle Wechsel zwischen Defense und Offense waren die Folge. Die Frankfurterinnen hatten im vierten Viertel noch genug Kraft und Ausdauer, um das umkämpfte Spiel aus dem Feuer zu reißen und mit 65:56 zu ihren Gunsten zu entscheiden. Beim EBV bewiesen alle eingesetzten Spielerinnen, dass sie, wenn sie motiviert ihr Spiel machen können, auch Ergebnisse erreichen, wie es das gegen Frankfurt der Fall war. Fast alle Spielerinnen konnten punkten, wobei die Topscorerin in beiden Spielen einmal mehr Michelle Eichner mit 22 bzw. 26 Punkten war, gefolgt jeweils von Kristina Stscherbina (6 und 12 Punkte) sowie Linda Schuppan mit jeweils 4 Punkten.
EBV-Punkte gegen Frankfurt (Oder): Lisa Semmisch: 0 Pkt.; Elisa Mintken: 7 Pkt., 1 Dreier; Michelle Eichner: 27 Pkt., 1/8 FW; Beatrice Budras: 5 Pkt., 3/6 FW; Kristina Stscherbina 13 Pkt., 1/2 FW; Linda Schuppan 4 Pkt. ; Freiwürfe EBV: 5:16/ 41%, Frankfurt (Oder): 2/4=50%
Bilder auf Facebook (alle Bilder Bernd Pflughöft 23.09.12 in Ehst. gegen Bernau)
26.Nov..2012 | BL U 13/14 mix I, Saison 2012/2013 |
(mbor) Licht und Schatten wechselten letzten Samstag bei den Spielen der U 14 in Mahlow. Gegen den Gastgeber bekam der EBV nach einem sehr guten Start noch eine 22:88 (20:33) – Klatsche, gegen das Team der BG 94 Schwedt verlor die Mannschaft mit 65:83 (25:42).
Wie sehr die Eisenhüttenstädter von der Tagesform der Spieler und den Befindlichkeiten innerhalb des Teams abhängen, zeigten deutlich beide Spiele. Der EBV hatte im Spiel gegen den Gastgeber mit 12:10 ein ganz starkes erstes Viertel und mit 20:20 nach 16 Minuten immer noch ein ausgeglichenes Korbverhältnis. Bis dahin funktionierte das Team insofern, dass Dean Hölzel im Angriff den Ball vortrug und meist auch selbst punkten konnte. Alle übrigen EBV-Spieler konnten nur zusehen. Das Manko des EBV-Spiels zeigte sich in den restlichen 24 Minuten. Kaum ein Ball kam zu den Centern Florian Wendland und Cassandra Theißen durch. War es zum einen das fehlende gewollte Zuspiel, das teilweise ungenügende Freilaufen der EBV-Mitspieler, aber auch zum anderen die gute Gegenwehr der Mahlower, die wie schon im Hinspiel ihre Größe ausspielten und viele einfache Punkte erzielten. Die Eisenhüttenstädter waren schlichtweg zu klein und bekamen kaum einen Rebound in der Defense und in der Offense. So ist der Rest des Spiels schnell aufgeschrieben. Überdeutlich zog der Gastgeber auf und davon. Nach zwanzig Minuten führten die Mahlower noch eventuell einholbar mit 33:20, nach 30 Minuten stand es jedoch schon 65:22, am Ende war die Niederlage mit 22:88 wieder einmal sehr deutlich. Im letzten Viertel wurde das Spiel von Daniel Zickuhr bzw. Tim Slobar aufgebaut, die ihre Sache im Rahmen ihrer körperlichen Möglichkeiten wirklich gut machten. Einen zählbaren Erfolg konnten sie jedoch mit dem Team auch nicht verbuchen, weil sie es ihnen kaum noch gelang, zum gegnerischen Korb durchzubrechen.
Punkte des EBV-Teams gegen Mahlow: Dean Hölzel: 16 Pkt., 2/6 Freiwürfe; Laurin Wendland, Daniel Zickuhr, Bastian Krauß, Tim Slobar: alle 0 Pkt.; Cassandra Theißen: 2 Pkt.; Oliver Jaß: 4 Pkt.; Florian Wendland: 0 Pkt., 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 2:8/25%, Mahlow: 4/11=36%
Ohne eine Standpauke ob des vorher klar verlorenen Spiels ging es nach einer konsequenten und ruhigen Auswertung in die Partie gegen Schwedt. Schwedt hatte alle großen mit an Bord und führte von Beginn der Partie an. Die EBV-Spielerin und –Spieler versuchten mitzuhalten, was ihnen aber nur begrenzt im Rahmen der unterschiedlichen Körpergrößen gelang. Positiver als zuvor war das Spiel des EBV deshalb, weil es Aufbauspieler Dean Hölzel jetzt viel besser gelang, nicht nur eigene Punkte zu erzielen, sondern auch seinen Mitspielern gute Pässe zu geben, die sie auch verwerteten. Ein guter Beleg dafür ist, dass sieben von acht Spielern in die Punkte warfen. Weiterhin positiv war bei den Eisenhüttenstädtern, dass sie wirklich erst in diesem Spiel selbst so richtig das verwirklichen konnten, was in fast jedem Training Inhalt war, nämlich die Blockarbeit. Diese Maßnahme war so erfolgreich, dass die Mannschaftsspieler sich sogar im Spiel abklatschten, wenn dadurch Korberfolge erzielt wurden, was in den bisherigen Spielen eher selten der Fall war. Schwedt führte beizeiten mit 26:15 (10.Minute), zur Halbzeit mit 42:25 und nach 30 Minuten 68:47. Der Schwedter Trainer Uwe Schreiber ließ fairerweise einen großen Spieler konsequent auf der Bank, so hielt sich das Ergebnis in etwas bei 20 Punkten Abstand in erträglichen Grenzen. Daniel Zickuhr verletzte sich bei einer Gegnerberührung leider im zweiten Viertel putty , konnte aber später wieder als Aufbauspieler fungieren. Sowohl er als auch Tim Slobar bekamen wie alle übrigen mitgereisten Spieler ihre Einsatzzeiten. Die sie auch zu guten Aktionen nutzten und punkten (Tim Slobar mit guten 6 Punkten). Die beiden besten Verteidiger des EBV, bei einer insgesamt guten Teamdefense, waren Laurin Wendland und Oliver Jaß, die die Kreise der großen Spieler in beiden Spielen etwas eingrenzen konnten. Beide EBV-Center Cassandra Theißen und Florian Wendland kamen gegen Schwedt endlich besser ins Teamspiel und konnten sich erfolgreich durchsetzen. Auch Bastian Krauß trug sich hoch erfreut in die Punkteliste ein. Topscorer des EBV war verdientermaßen Dean Hölzel, der oft von seinen Mitspielern freigeblockt wurde, gute Aktionen zum Korb zeigen konnte und sehr gute 32 Punkte erzielte. Trotzdem vergaß er nicht das Zuspiel zu seinen Mitspielern, die sich ebenfalls mit Punkten bedankten, wie Oliver Jaß mit guten 12 Punkten und Florian Wendland mit 7 Punkten. Damit geht das Team bis Januar in eine Punktspielpause, die es nutzen wird, im Training weiter an taktischen Dingen zu arbeiten und die Physis zu verbessern.
Punkte des E.BV-Teams gegen Schwedt/O.: Dean Hölzel: 32 Pkt., 0/2 Freiwürfe; Laurin Wendland, 0 Pkt.; Daniel Zickuhr: 2 Pkt.; Cassandra Theißen: 4 Pkt.; Bastian Krauß: 2 Pkt.; Tim Slobar: 6 Pkt., 0/1 FW; Oliver Jaß: 12 Pkt.; Florian Wendland: 7 Pkt., 1/4 FW; Freiwürfe EBV: 1/7=14%, Schwedt/O.: 3:13=23/%