Bezirksliga Herren: EBV 1971 mit hohem Sieg gegen Woltersdorf II und knapper Niederlage gegen Cottbus III

2015-2016 BH Marcus Burde (2)

Marcus Burde lieferte bei den Herren gegen Woltersdorf sein bestes Saisonspiel ab.

(mbor/her-sch) Die Männermannschaft des EBV spielte zum wiederholten in ihren Punktspielen mit Licht und Schatten. Gegen den SV Woltersdorf II gelang ein Kantersieg mit 94:51 (35:15), gegen die Reserve vom BBC Cottbus schaffte der EBV es nicht einen Halbzeitvorsprung bis zum Schlusspfiff zu verteidigen, das Team verlor letztlich mit 75:82 (45:39).
Gegen Woltersdorf startete der EBV sehr angriffslustig und mit hohem Tempo. Die Gäste hatten Größenvorteile im Centerbereich. So ging der Ball immer wieder über Dennis Herkt, der schnelle und einfache Punkte erzielte. Die Defensive stand gut und es gelang dem EBV nach 20 Minuten eine komfortable 25:8 – Führung. Am Ausbau der Führung konnten sich fast alle angereisten EBV-Spieler im zweiten Viertel beteiligen, zur Halbzeit stand es 35:15 für die Stahlstädter.
Nach dem Seitenwechsel nahm der EBV für eine kurze Zeit das Tempo etwas heraus, in der Defensive wurde nicht so viel gearbeitet wie zuvor. Woltersdorf verkürzte den Abstand etwas, ohne jedoch auf Tuchfühlung mit dem EBV kommen zu können. In dieser Phase sind Kevin Köster und Marcus Burde unbedingt hervorzuheben. Beide hatten ja tags zuvor schon ein schweres U 20 – Heimspiel in den Beinen. Marcus Burde lieferten sein bestes Saisonspiel bei den Herren ab, seine 14 Punkte und 5/5 erzielten Freiwürfen unterstreichen diese Leistung. Kevin Köster gehört in dieser Saison wiederum zu den besten Dreierschützen der Liga, in diesem Spiel steuerte er 6 erfolgreiche Dreipunktewürfe zum Ergebnis bei. Nach dem dritten Viertel stand es für den EBV souverän 60:37. Auch im vierten Viertel ließ der EBV nicht nach, leistete sich in der Defensive kaum Schnitzer und hielt offensiv das Tempo hoch. Dieses Viertel endete ebenso deutlich 34:14 wie der Gesamtsieg von 94:51 für den EBV 1971.
Trainer Dennis Herkt: “Eine insgesamt gute Teamdefense brachte uns frühzeitig auf die Siegerstraße. Sehr positiv, dass offensiv vier Spieler zweistellig punkteten darunter endlich auch wieder einmal Jan Grünberg mit sehenswerten energischen Durchbrüchen zum gegnerischen Korb.”
EBV-Punkte gegen Woltersdorf II: Marcus Burde 14 Pkt. 5/5 Freiwürfe 1 Dreier, Jan Grünberg 12 Pkt. 3/5 FW, 1 Dreier, Oliver Schwanz 7 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier, Joey Lehmann 0 Pkt., Dennis Herkt 26 Pkt. 1/4 FW 1 Dreier, Patrick Köster 8 Pkt. 2/4 FW, Kevin Köster 27 Pkt. 3/5 FW 6 Dreier; Freiwürfe Ehst.: 16/25 = 64%, Woltersdorf II: 7/12 = 58%

2015-2016 BH Dennis Herkt

EBV-Center Dennis Herkt mit starker Reboundarbeit und in beiden Spielen sehr gute 56 Punkte.

Im ersten Viertel gegen den BBC Cottbus waren beide Teams gleich auf. Sie schenkten sich nichts und niemand konnte sich wirklich absetzen, daraus resultiert der Spielstand von 22:20 für den EBV nach 10 Minuten. Das zweite Viertel sah leichte Vorteile für die Oderstädter. Ein gutes Passspiel, eine gute Teamleistung und das Nutzen freier Räume gaben dem EBV die Möglichkeit, zur Halbzeit mit 45:39 zu führen.
Ab dem dritten Viertel wirkte das Team leider wie ausgewechselt. Es taten sich phasenweise große Lücken in der Defensive auf, die Zuordnung klappte nicht und Cottbus kam auf. Offensiv nahmen einige Spieler sehr euphorisch die wildesten Würfe, vor allem von außen. Das klappte gar nicht und spielte dem BBC in die Karten. Das EBV-Spiel war einfallslos und konzeptionslos. Nach 30 Minuten führten die Cottbuser mit 58:57. Auch das vierte Viertel gehörte den Gegnern. Wie eine Blockade in den Köpfen einiger Spieler wirkte das Spiel des EBV. Unerklärbare Motivationslosigkeit und Konzentrationsschwäche taten ihr Übriges. So wurde aus einem geglaubten und fest eingeplanten Sieg eine zu jeder Zeit vermeidbare 75:82 – Niederlage. Leistungsträger beim EBV war Dennis Herkt, der in beiden Spielen sehr gute 56 Punkte und 2 erfolgreiche Dreier erzielte. Es ist schade, dass solche starken Spieler wie zum Beispiel Kevin Köster, Jan Grünberg und Marcus Burde nicht zwei konstante Spiele auf das Parkett bringen konnten. Dann wäre auch ein Sieg gegen den BBC drin gewesen”, so Trainer Oliver Schwanz nach dem Turnier.
EBV-Punkte gegen Cottbus III: Marcus Burde 6 Pkt. 3/4 Freiwürfe 1 Dreier, Jan Grünberg 8 Pkt. 2/2 FW, Oliver Schwanz 6 Pkt. 2/4 FW, Joey Lehmann 0 Pkt., Dennis Herkt 30 Pkt. 4/5 FW 2 Dreier, Patrick Köster 8 Pkt. 4/6 FW, Kevin Köster 17 Pkt. 4/4 FW 3 Dreier; Freiwürfe Ehst.: 19/25 = 76%, Cottbus III: 14/21 = 67%

Oberliga U 20 männlich: Heimpleite mit 63:83 gegen Oranienburg

Bezirksliga_H_Marcus_Burde

Marcus Burde gelang immer wieder Durchbruch zum Korb von Oranienburg – sehr gute 15 Punkte und 3/3 Freiwürfe sind seine positive Bilanz des Spiels.

(mbor) Das erste Punktspiel hatte das Team der U 20 leider erst jetzt vor eigenem Publikum, weil das erste Spiel gegen Königs Wusterhausen kampflos gewonnen wurde, wegen Nichtantretens des Gegners. Der erhoffte Sieg gegen den Oranienburger SV blieb aus, das Team unterlag 63:83 (32:44).
Der EBV spielte zuerst im Aufbau mit Kevin Köster, Marcus Burde, Dean Hölzel sowie mit den Centern Arman Lucian Nekat und Joey Lehmann. Dean Hölzel sollte der Aufbauspieler sein, doch schnell übernahm Kevin Köster die Initiative des Ballvortrags. Er versenkte innerhalb der ersten 20 Minuten 7 von 7 Freiwürfen sowie einen Dreier nach dem anderen, insgesamt sechs davon im gesamten Spiel. Neben ihm war es Marcus Burde, der ebenfalls die im Team vorgegebene Marschroute umsetzte, so oft wie möglich zum Korb zu ziehen evtl. gefoult zu werden und zu punkten. Sehr gute 15 Punkte bei 3/3 verwandelten Freiwürfen waren der verdiente Lohn. Doch diese beiden Spieler konnten das technische und vor allem das große läuferische Übergewicht der nur zu sechst angetreten Gäste allein nicht tragen. Die Defensive des EBV-Teams war einfach zu schlecht. Das, was der EBV tun sollte, machten die Gäste konsequent vor, in die Zone einzubrechen. Nach einer kurzen schwächeren Zonenverteidigung stellte der EBV wieder auf Mannverteidigung um. Jedoch war das auch nicht erbauend. Zu oft gingen die „Schranken“, sprich Arme, beim EBV hoch, das waren natürlich alles Fouls. Die Fußarbeit war nicht gut ausgeprägt. Oranienburg witterte diese sich bietende Chance, brach immer wieder in die Zone ein und kam im ganzen Spiel auf 34 Freiwürfe, verwandelte davon 18 d.h. 53%. Beim EBV stehen zu Buche die o.g. Freiwürfe von Marcus Burde und die von Kevin Köster insgesamt 7/9, als EBV-Team nur 10/12 = 83%. Diese Quote ist zwar sehr gut, aber es fehlten die Feldpunkte und die Aktionen zum Korb der übrigen sonst gewohnt starken Spieler, wie Tobias Krutenat (0), Toni Scrock (4), Dean Hölzel (0) und Joey Lehmann (4). Positiv der kämpferische und spielerische Einstand des erst U 16 – Spielers Florian Wendland (2 Pkt.)
Nach 10 Minuten stand es für den Gast 22:14, zur Halbzeit 44:32. Vor allem der Spieler Marcel Fischer (26 Pkt.) trug mit seinen Punkten und Zuspielen zum Vorsprung des Gastes bei.

Landesliga Herren Kevin Köster (2)

Kevin Köster glänzte wieder einmal mit 6 erfolgreichen Dreiern, 7/9 verwandelten Freiwürfen und insgesamt 31 Punkten.

 

Nach 28 Minuten bäumte sich das Team unter Federführung von Kevin Köster mit seinem 5.Dreier noch einmal zum 53:52 auf. Dieser verletzte sich jedoch, pausierte einige Minuten, Marcus Burde musste auf Grund eines privaten Termin das Parkett verlassen und schon war es um das gastgebende Team geschehen. Aus einer Führung wurde innerhalb von nur 12 Minuten eine fast schon 63:83 – Heimpleite. Trainer Manfred Borchert nach diesem Spiel: „Wir haben zum Schluss leider verdient auch in dieser Höhe verloren. Die Spielerpersönlichkeiten, die ich oben genannt habe, müssen sich einfach mehr ins Spiel einbringen, müssen Korbdurchbrüche selbst initiieren, müssen unbedingt punkten. Das können sie schon am nächsten Sonntag beim SC Potsdam tun, können sich dort beweisen. Dieses Kellerduell mit dem EBV als 4. gegen das Potsdamer Schlusslicht sieht den EBV zwar als Favoriten. Vorsicht ist jedoch angesagt, zu Hause ist der SC nicht zu unterschätzen.“

EBV-Punkte gegen Oranienburg: Joey Lehmann 4 Pkt., Xuzhen Ren 5 Pkt. 1 Dreier, Marcus Burde 15 Pkt. 3/3 FW, Florian Wendland 2 Pkt., Dean Hölzel, Tobias Krutenat, Dennis Grünberg, Armin Steinicke und Niklas Steidel alle 0 Pkt., Toni Scrock 4 Pkt., Lucian Arman Nekat 2 Pkt., Kevin Köster 31 Pkt. 7/9 FW 6 Dreier; Freiwürfe EBV: 10/12 = 83%, Freiwürfe Oranienburg: 18/34 = 53%

Oberliga U 16 männlich: 39:78 – Heimniederlage gegen Fürstenwalde

U16_Ludwig_Radt_1516

Ludwig Radt gehört immer mehr zum Stammkader des EBV-Teams.

(mbor) Am letzten Spieltag im Jahr 2015 traf das Oberligateam der U 16 noch einmal auf den Tabellenführer. Im Rückspiel hieß der Gegner in der Inselhalle WSG Fürstenwalde. Um es vorweg zu nehmen: Auch dieses Mal ließ der souveräne Erste der Liga nichts anbrennen, er tat sich aber lange Zeit etwas schwerer als zu Hause vor einigen Wochen. Das Spiel gewann der Gast von der Spree mit 78:39 (35:18). Dass es so ausging, ist das Verdienst des Gastgebers. Fürstenwalde trat nicht in Bestbesetzung an, hatte aber die wichtigsten Scorer dabei. Der EBV konnte wie immer 12 Spieler aufbieten. Eines ist schon einmal gleich zu Beginn festzustellen – auch wenn es das Ergebnis nicht widerspiegelt, der Gastgeber unternahm wesentlich mehr Anstrengungen vor eigener Kulisse, um sich gut zu präsentieren. Die relativ wenigen Zuschauer taten ihr übrigens, um das Team noch mehr zu motivieren, als es ohnehin schon war.
Fürstenwalde musste sich erst einmal mit den Anlagen anfreunden, von den ersten sechs Freiwürfen traf nur einer. Auch aus dem Feld glückte nicht alles. Die EBV-Spieler warfen ihre ganze Kampfkraft in der Defensive dagegen, um Punkte zu verhindern. Natürlich lief der „Motor“ bei der WSG so langsam auf Touren, spielte der Topscorer Paul Greszkowiak seine Schnelligkeit, seine Cleverness und Spielerfahrung aus. Er bekam sehr gute Anspiele, war trickreich und gewandt, um trotz der guten Defensive des EBV zum Korb zu gelangen und 34 Punkte zu erzielen. Sebastian Marx, zweiter WSG-Topspieler steuerte 19 Punkte zum Ergebnis bei. Das reichte den Gästen, um den EBV auf Abstand zu halten. Die Viertelergebnisse von 9:19, 9:20, 9:20 und 11:20 sprechen eine deutliche Sprache. Der Gastgeber verteidigte aufopferungsvoll. In der Offensive gelang es den EBV-Jungen, die eintrainierten Systeme so nach und nach ansatzweise zu spielen. Dadurch kamen auch immer wieder gute Korbaktionen, wie zum Beispiel vom endlich einmal gut spielenden Tim Engler (9 Pkt.) und Florian Wendland (2 Pkt.). Da ist aber auch schon das Manko beim EBV zu erkennen. Marc Raue und Moritz Mahlich gelang es dieses Mal weniger, sich durchzusetzen und zu punkten. Diese Punkte fehlten insgesamt, auch wenn Teoman Prahst gute 22 Punkte bei 2/3 Freiwürfen erzielte. Rechnet man gedanklich 15 bis 20 mögliche Punkte dazu und einige wenige Fürstenwalder Punkte ab, die hätten verhindert werden können, so wissen Trainer und Spieler des EBV genau, dass das Spiel vom Ergebnis her nicht so dominierend für den Gast gewesen wäre. Aber die EBV-Spieler und Trainer Manfred Borchert meinen, was es in den kommenden Trainingswochen zu tun gilt: „Wir müssen unsere Systeme weiter im Training üben, diese mehr und mehr verinnerlichen. Unsere Center bekommen mit einen zusätzlichen Training die Möglichkeit sich unter den Körben bei der Reboundarbeit und den Wurfaktionen zu verbessern. Überhaupt benötigen wir die Punkte auch der weiteren zu nennenden Spieler, die sich sehr gut für das Team gegen Fürstenwalde eingesetzt haben, wie Laurin Wendland, Eric Mintken, Johannes Leuther, Daniel Zickuhr, Leo Lüben und Jean-Marc Hintze. Unsere Gegner wissen zurzeit noch (!) ganz genau, dass wir zu wenige Spieler haben, die die Punkte machen. Darauf können sie sich konzentrieren und ihr Spiel machen. Daran müssen wir arbeiten.“
EBV-Punkte: Johannes Leuther, Leo Lüben, Moritz Mahlich, Daniel Zickuhr, Eric Mintken, Jean-Marc Hintze 0 Pkt., Laurin Wendland 0 Pkt. 0/2 FW, Tim Engler 9 Pkt. 1/4 FW, Florian Wendland 2 Pkt., Teoman Prahst 22 Pkt. 2/3 FW, Marc René Raue 2 Pkt., Ludwig Radt 4 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 3/11 = 27%, Fürstenwalde 7/25 = 28%

Oberliga U 16 männlich: Zwei Niederlagen in Potsdam

2015-2016 Florian Wendland

Florian Wendland war als sehr guter Center immer präsent und anspielbar und steuerte gute 12 Punkte zum Ergebnis bei.

(mbor) Nach der Anfangseuphorie des Teams OL U 16 mit 4 Siegen in Folge ist jetzt Ernüchterung eingekehrt. Das Team kassierte in Potsdam erneut zwei Niederlagen, zuerst gegen den Gastgeber USV Potsdam mit 67:79 (30:43), anschließend gegen den BBC Cottbus mit 32:84 (18:49). Damit findet sich der EBV nach sieben Spielen auf Platz vier wieder. Der EBV spielte ohne Tim Slobar, Jonas Kraske und Jean-Marc Hintze.
Das Spiel begann mit Vorteilen für den Gastgeber. Die Potsdamer führten nach 6 Minuten mit 15:4, nach 8 Minuten mit 19:6. Bis dahin hatte der EBV nicht einen einzigen Punkt aus dem Spiel heraus erzielen können. Erst in den letzten drei Minuten des 1.Viertels kam der EBV mit 18:22 wieder etwas auf. Die zweiten 10 Minuten gehörten leider ganz dem USV. 21:12 in diesen 10 Minuten und 43:30 hieß es zur Halbzeit für den USV. In der Kabine wurden vom Trainer Manfred Borchert sachlich die Probleme und Mängel angesprochen. Das dritte Viertel gewannen die Stahlstädter mit 23:11. Aus einer sehr guten Defensive heraus wurden die EBV-Angriffe durch die Aufbauspieler zu den sich immer wieder gut in Position bringenden Mitspielern gebracht. Diese punkteten auch effektiver als in der ersten Halbzeit. So kam der EBV heran und führte sogar kurz vor Ende des 3.Viertels mit 53:51 (29.Minute). Leider konnte das Gästeteam diese Führung im letzten Viertel nicht verteidigen. Die Potsdamer zogen sich durch gute Aktionen gekonnt aus der Schlinge, gingen wieder in Führung (63:59/35.Minute) und bauten diese bis zum Schlusspfiff zu einem dann ungefährdeten 79:67 – Sieg aus. Nach dem Spiel war das Team sehr niedergeschlagen, war doch der eigentliche Maßstab durch das 3.Viertel selbst hoch gelegt worden. Der Trainer Manfred Borchert: „Wir haben einfach zu wenig konstant gespielt. Das Leistungsgefälle ist im Team zu groß. Wir haben zwar einen großen Kader, jedoch nicht alle Spieler der zweiten Fünf und darüber hinaus genügen den Ansprüchen, um als Team ganz oben mitspielen zu können. Herausragend gegen Potsdam war Florian Wendland, der starke 12 Punkte beisteuerte. Er und Laurin Wendland, Eric Mintken, Marc Raue und Ludwig Radt (beide sehr gute 11 Punkte; dazu Ludwig Radt mit 3/4 Freiwürfen!) sowie Kapitän Teoman Prahst mit gewohnten sehr guten 26 Punkten gehören zu den absoluten Leistungsträgern. Aber wie gesagt, das Gefälle ist im Team zu groß.“
EBV-Punkte gegen USV Potsdam: Johannes Leuther, Leo Lüben, Daniel Zickuhr alle 0 Pkt., Christopher Kühnöhl nicht eingesetzt, Moritz Mahlich 2 Pkt., Laurin Wendland 1 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Tim Engler 2 Pkt. 0/2 FW, Eric Mintken 12 Pkt., Florian Wendland 12 Pkt. 2/7 FW, Teoman Prahst 26 Pkt. 4/9 FW, Marc Raue 11 Pkt., Ludwig Radt 11 Pkt. 3/4 FW; EBV: 11/26 = 42%, Potsdam 15/27 = 56%

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Marc Raue hat sich als groß gewachsener Center sehr gut ins EBV-Team eingefügt; gute 11 und 8 Punkte in beiden Spielen.

Gleich danach hieß der zweite Gegner BBC Cottbus. Teoman Prahst und Tim Engler waren aus dem ersten Spiel heraus so stark verletzt, dass sie gegen den BBC nicht mehr antreten konnten. Das war eine absolut doppelte Schwächung, die der EBV gar nicht verkrafte. Der BBC-Trainer Sven Schöps hatte das erste Spiel genau analysiert und erkannte die Probleme des EBV im Aufbauspiel. Dort setzte er an, ließ seine Jungen bereits in der gegnerischen Hälfte anpressen. Das zeigte Wirkung. Egal, wer jetzt Aufbauspieler war, die Eisenhüttenstädter kamen manchmal nicht über die Mittellinie hinaus, verloren zu oft den Ball in der Offensive und so stand es nach 10 Minuten 30:10 für Cottbus. Damit war das Spiel schon entschieden. Dem EBV gelangen in diesen Minuten ganze 6 Punkte aus dem Feld heraus, alle durch den wieder sehr guten Center Marc Raue! Ansonsten war kein Durchkommen. Dem EBV gelang es in keiner Phase des Spiels, die Center mit guten und verwertbaren Zuspielen zu „füttern“.
Die übrigen drei Viertel musste Cottbus nur noch das Ergebnis verwalten, wohl wissend noch ein Spiel gegen den USV Potsdam spielen zu müssen. Das taten sie mit 19:8, 18:7 und 16:7 mehr als eindrucksvoll. So ist das Endergebnis von 84:32 für den BBC aus seiner Sicht standesgemäß, für den EBV jedoch mehr als ein Fingerzeig, was in den Trainingseinheiten zu tun ist. „Wir stehen mit den meisten Spielern, wie bereits schon zu Beginn der Saison ausgedrückt, am Anfang ihrer Entwicklung. Da fehlen das Ballhandling, die Übersicht und die Cleverness der Spieler, um gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte mitzuhalten. Dazu kommen noch bei den Würfen aus dem Feld und von der Freiwurflinie große Effektivitätsverluste, die es zu beseitigen gilt,“ so der Trainer noch einmal. Auf Grund der beiden verletzten EBV-Spieler und der guten Cottbuser gelangen dem EBV wenige Punkte. Hier sind zu nennen Marc Raue und Ludwig Radt mit je 8 Punkten und Laurin Wendland mit 4 Punkten. Besonders Ludwig Radt, Eric Mintken und Laurin Wendland rieben sich als Aufbauspieler auf, hatten aber in den Flügelspielern Daniel Zickuhr, Leo Lüben und Johannes Leuther, obwohl sich diese sehr engagierten, über das gesamte Spiel hinweg zu wenig konstruktive Unterstützung.
EBV-Punkte gegen BBC Cottbus: Johannes Leuther 2 Pkt., Leo Lüben 2 Pkt., Daniel Zickuhr und Christopher Kühnöhl beide 0 Pkt., Moritz Mahlich 3 Pkt. 1/1 FW, Laurin Wendland 4 Pkt. 2/6 Freiwürfe, Eric Mintken 2 Pkt., Florian Wendland 3 Pkt. 1/2 FW, Teoman Prahst und Tim Engler beide verletzt, Marc Raue 8 Pkt. 0/7 FW, Ludwig Radt 8 Pkt. 2/4 FW; EBV: 6/20 = 29%, Cottbus 7/12 = 58%

U 11 mit zwei Niederlagen in Bernau

U 10 Adrian Schubel (1)

Adrian Schubel – einmal mehr Topscorer seines Teams in beiden schweren Auswärtsspielen

(mbor/eng) Das U 11-Team des EBV erlitt in Bernau zwei Niederlagen. Gegen den Mahlower SV 1977 verlor das Team äußerst unglücklich mit 51:52 (24:28), gegen den Gastgeber SSV Lok Bernau verloren die Jungen hoch mit 69:86 (30:40).
Dieses Spiel war so recht nach dem Geschmack der Zuschauer und der Trainer beider Teams. Das Spiel hatte von Beginn an Spannung, Dramatik bis zur letzten Sekunde und leider ein verlorenes Spiel am Ende für Eisenhüttenstadt. Mahlow trat mit einem sehr großen 11 jährigen Center an, der dem EBV das Leben unter beiden Körben sehr schwer machte. Dieser Junge fing aufgrund seiner Größe viele Rebounds weg und machte selbst auch eine bedeutende Anzahl von Punkten. Das Spiel war in der ersten Halbzeit bereits ausgeglichen, leider musste Nicolas Oppen, sonst ein Punktelieferant, schon in der ersten Halbzeit mit 5 Fouls vom Feld. Damit war das Team geschwächt. Der EBV erkämpfte sich eine 22:2 Führung. Zur Pause hieß es schon 24:28 gegen den EBV. Die anfängliche Führung wurde aber leichtfertig verspielt. Das Team erkämpfte sich mit einem aufopferungsvollen Einsatz in der Defensive den Ball, warf diesen aber mit einem Fehlpass sehr schnell wieder in die Hände des Gegners zurück. So erzielte Mahlow seine Punkte oft in Übermachtsituationen,2 gegen 1 oder 3 gegen 2. So gab es ein spannendes Schluss – Achtel bei dem den längeren Atem die Mahlower mit 52:51 hatten.

EBV-Punkte gegen Mahlow: Adrian Schubel 24 Punkte, Hugo Engelien 17 Pkt., Nicolas Oppen 8 Pkt., Jeremy Kohnert 3 Pkt.

U11_Jeremy_Kohnert_1516

Jeremie Kohnert überzeugte in Bernau mit einer soliden Einzelleistung.

Unmittelbar danach war das zweite schwere Auswärtsspiel gegen den Gastgeber SSV Lok Bernau. Bernau kannte die Körbe, war den auch Eisenhüttenstädtern körperlich überlegen. Bernau traf fast jeden Wurf, der EBV hat hierin noch große Reserven. Zur Halbzeit hieß es “nur “ 30:40 aus EBV-Sicht. Bernau ließ sich in der zweiten Halbzeit den herausgespielten Sieg mit 86:69 nicht mehr nehmen. Trainer Daniel Engelien war mit der gezeigten Leistung seines Teams trotz der Niederlage zufrieden: “Mein Team hat trotz körperlicher Unterlegenheit bis zum Schlusspfiff gekämpft. Ein Lob an alle Spieler, nicht nur an die, die die meisten Punkte gemacht haben. Im weiteren Training müssen wir das Hauptaugenmerk auf folgende Punkte legen: Chancenverwertung, schnelleres Umschalten von Defense auf die Offensive und auf das schnellere und situationsgerechtere Reagieren sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung.”

EBV-Punkte gegen Bernau: Adrian Schubel 30 Pkt., Hugo Engelien 22 Pkt., Luis Wegner 8 Pkt., Nicolas Oppen 5 Pkt., Marvin Schlegel 2 Pkt., Jeremie Kohnert 2 Pkt.