26.Feb..2013 | Allgemein, Featured |

Emanuel Raasch (links) hier stark im Dribbling gegen einen Spieler aus Königs Wusterhausen
(mbor) Nachdem beide Hinspiele der Oberliga U 20 männlich in Königs Wusterhausen vom EBV-Team klar verloren gingen, zeichneten sich in den zwei Rückspielen ähnliche Resultate ab. Jedoch weit gefehlt. Der EBV verlor das erste Spiel gegen Königs Wusterhausen zwar noch mit 64:72 37:38), konnte aber das Rückspiel (4.Spiel insgesamt) mit 98:54 (54:18) klar gewinnen. Berücksichtigt man, dass die Gäste nach dem insgesamt dritten Spiel wussten, dass sie Landesmeister der U 20 sein würden, ist das letzte Spiel mit dem sehr hohen EBV-Sieg etwas unter einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Nichts desto trotz war es ein hoch verdienter Sieg, ein Sieg der Moral und der Psyche der Eisenhüttenstädter Jungen.
Im ersten Spiel tat sich der EBV ein wenig schwer. Königs Wusterhausen trat nur mit sechs, der EBV mit sieben Spielern an, da war also wenig Gelegenheit zum Auswechseln, zum Ausruhen. Die Defense der Randberliner stand solide, der Gastgeber hatte es sehr schwer, die richtigen Lücken zum Korb zu finden. Dadurch wurden die Stahlstädter gezwungen, viele Würfe außerhalb der Zone zu nehmen, welche nicht alle den Weg in den gegnerischen Korb fanden. Nach dem ersten Viertel (16:21) war der EBV motivierter und agierte in der Defense akribischer. Somit konnten einfache Körbe von Marcel Stölzel (insgesamt nur 16 Punkte) verhindert werden. Auch in der Offensive lief das EBV-Spiel so nach und etwas besser. Trainer Patrick Köster fand in den Auszeiten die richtigen Worte. Dennis Herkt (sehr gute 18 Punkte) brachte sich am Gästebrett gut ins Spiel ein. Immer wieder nutzte er seinen Größenvorteil und erzielte wichtige Treffer für den EBV. Paul van den Brandt steigerte sich in den letzten Wochen von Spiel zu Spiel und steuerte starke 16 Punktebei. Die Leistungen blieben im zweiten und dritten Viertel konstant. Zur Halbzeit führten die Gäste knapp mit 38:37. Das vierte Viertel war der Knackpunkt in diesem Spiel. Der EBV hielt einige Minuten dieses letzten Viertels die Konzentration in der Defensive nicht hoch genug, die Jungen kommunizierten zu wenig. Prompt erzielten die Gäste den knappen, aber entscheidenden Vorteil, um am Ende verdient mit 72:64 vom Parkett zu gehen. Den Gastgebern mangelte es in diesen entscheidenden Minuten an der Laufbereitschaft, um dem Spiel noch eine Wende geben zu können.
EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen im Spiel 1: Kevin Köster: 6 Pkt., 1/2 FW, 1 Dreier; Jan Grünberg: 12 Punkte; Paul van den Brandt: 16 Pkt., 1/2 FW, 1 Dreier; Emanuel Raasch: 6 Pkt., 0/2 FW; René Friedrich: 4 Pkt., 0/2 FW; Dennis Herkt: 18 Pkt., 2/2 FW; Tim Raasch: 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 4/10 = 40%; Königs Wusterhausen: 1/4 = 25%
Im insgesamt 4.Spiel, dem 2.Spiel vor eigener spärlicher Kulisse, war der EBV nicht wiederzu-erkennen. Patrick Köster hielt eine ‚Ansprache‘ vor dem Spiel, die gewirkt hat. Außerdem mussten sich die Gästespieler, wie bereits erwähnt, kein Bein mehr „ausreißen“, sie waren bereits mit drei gewonnenen Spielen uneinholbar Landesmeister. Aber – wie der EBV ins Spiel ging, nötigte dem Zuschauer großen Respekt ab. Die Defense der Eisenhüttenstädter stand unerschütterlich. Durch das ständige Bedrängen der Gästespieler gab es für sie kaum freie Würfe oder diese waren gezwungen, Würfe von außen zu nehmen. Der Weg zum EBV-Korb war dicht gestellt. Auch in der Offensive klappte von Beginn des Spiels an einfach alles, jeder Spieler des EBV war gewillt, sich endlich einmal aufzuopfern, so richtig zu „schinden“. Der Ball lief beim EBV sehr gut, Königs Wusterhausen hatte große Probleme zu verteidigen. Sie bekamen einfach keinen Zugriff auf die sehr schnellen EBV-Spieler. Bereits nach dem ersten Viertel stand es 30:11. Im zweiten Viertel starteten die Spieler des EBV genauso motiviert und konzentriert. Sie bauten eine komfortable Führung zu einem Halbzeitstand von 54:19 aus. Nur der bereits erwähnte Marcel Stölzel konnte durch seine Größen- und körperlichen Vorteile dem EBV etwas entgegensetzen und erzielte sehr gute 21 Punkte. Im dritten Viertel fand der EBV etwas schwerer ins Spiel, die Gäste holten etwas auf, ohne den EBV aus dem Konzept zu bringen. Durch viele unnötige EBV-Fouls konnten sie den Punktabstand etwas verkürzen. In den letzten 10 Minuten besannen sich die Hausherren wieder und setzten noch einmal starke Akzente in der Defensive sowie in der Offensive. So konnten in der Defensive viele Ballgewinne durch Steals erzielt werden, diese wurden durch Fastbreaks in einfache Punkte umgesetzt. Hier ist jeder Spieler positiv zu erwähnen. Alle sieben Spieler punkteten, davon fünf Spieler sogar zweistellig. Topscorer wurde in diesem Spiel Jan Grünberg. Auch René Friedrich und Tim Raasch brachten sich sehr gut ins Spiel ein. Der EBV gewann souverän und sehr hoch mit 98:52 und ging hoch zufrieden vom Parkett. Zu erwähnen die sehr gute Schiedsrichterleistung der Schiedsrichter Marian Claus und Jens Voigt aus Fürstenwalde.
EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen im Spiel 2: Kevin Köster: 17 Pkt., 2/2 FW, 3 Dreier; Jan Grünberg: 28 Punkte, 2/2 FW; Paul van den Brandt: 17 Pkt., 3/6 FW; Emanuel Raasch: 17 Pkt., 3/6 FW; René Friedrich: 2 Pkt.; Dennis Herkt: 12 Pkt., 0/1 FW; Tim Raasch: 5 Pkt., 0/2 FW, 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 10/18 = 56%; Königs Wusterhausen: 9/12 = 75%
Weitere Fotos siehe Facebook (alle Fotos: Bernd Pflughöft)
26.Feb..2013 | Allgemein, BL U 13/14 mix I, Featured, Saison 2012/2013 |

Dean Hölzel (links, Nr.4) – einer der besten Spieler bem EBV in seiner unnachahmlichen Art zum Korb zu gehen
(mbor) Obwohl das EBV-Team der U 14 am letzten Samstag wiederum zwei hohe Niederlagen gegen Fürstenwalde und Cottbus hinnehmen musste, ist das Mannschaftsgefüge des Teams weiterhin intakt. Die Mädchen und Jungen verloren gegen Fürstenwalde mit 26:126 (14:61) und gegen Cottbus mit 38:117 (17:65).
Die erste U 14-Vertretung des Basketball Vereins musste auch an ihrem vorletzten Spieltag schnell erkennen, dass sie gegen diese beiden Teams auf verlorenem Posten stehen. Beide Mannschaften führen die aktuelle Tabelle an. Gegen Fürstenwalde bemühte sich Aufbauspieler Dean Hölzel immer wieder, die Fäden in der Hand und die Übersicht zu behalten. Er dirigierte und lenkte das EBV-Spiel und setzte mit seinen Korbaktionen und erzielten 12 Punkten die positiven Akzente. Beide Center der ersten Fünf Cassandra Theißen und Florian Wendland versuchten, anspielbar zu sein. Die Pässe von „oben“ kamen leider viel zu selten an, entweder kamen sie zu ungenau oder die Centerbewegung war zu schwach, so dass die Gegenspieler eingreifen konnten. Auch die auf dieser Position spielenden Marvin Zander (zu wenig Training) und Neuling Joey Lehmann erging es ähnlich wie den bereits Genannten. So erzielte Fürstenwalde mit den Kontern mindestens 70% ihrer Punkte. Schaut man sich die einzelnen Viertelergebnisse an, so bleibt für Trainer Manfred Borchert festzuhalten: „Fürstenwalde ist der verdiente Spitzenreiter der Liga. Wir hatten dem schnellen und variablen Konterspiel nichts entgegenzusetzen. Das Thema Center ist bereits angesprochen worden. Die Flügelspieler hatten gegen ihre teils größeren, teil wendigeren Gegenspieler wenig Chancen sich zu entfalten. Viele Pässe kamen nicht an. Auch war die aktive Bewegung ohne Ball, die Laufbereitschaft bei meinem Team zu wenig ausgeprägt, um mehr aus diesem Spiel zu lernen. Der Kantersieg von Fürstenwalde geht auch in dieser Höhe in Ordnung.“
Punkte EBV gegen WSG Fürstenwalde: Dean Hölzel: 12 Pkt., 2/10 Freiwürfe; Laurin Wendland und Daniel Zickuhr: beide 0 Pkt., Cassandra Theißen: 2 Pkt.; Florian Wendland: 5 Pkt., 1/2 FW; Oliver Jaß, Marvin Demmin, Marvin Zander: alle 0 Pkt.; Tim Slobar: 2 Pkt.; Joey Lehmann: 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 3/12 = 25%, WSG Fürstenwalde: 8/15 = 53%

Kampf um den Ball im Spiel gegen Fürstenwalde (im Vordergrund Laurin Wendland und Oliver Jaß)
Das Spiel gegen Cottbus verlief zwar von der Höhe des Ergebnisses her ähnlich wie das gegen Fürstenwalde. Und trotzdem konnte der EBV-Trainer Unterschiede feststellen. Die Cottbuser hatten zuvor gegen Fürstenwalde verloren, der EBV hatte ein Spiel Pause. Vielleicht machte das den Unterschied aus, dass sich der EBV etwas besser präsentieren konnte. Cottbus verteidigte nicht ganz so eng wie Fürstenwalde, dadurch gab es mehr Anspielpunkte, vor allem für Dean Hölzel und von ihm aus zu seinen Teamgefährten. Diese nutzte am besten Florian Wendland, der nie aufgab und sehr gute 10 Punkte erreichte. Er und sein Bruder Laurin Wendland (5 Punkte) waren die besten in einem Gastgeberteam, das wenigstens 38 Punkte erzielen konnte, bei 117 Gegenpunkten seitens der Cottbuser. Dean Hölzel ließ sich von der Aufbauposition aus immer wieder freiblocken, konnte in der Offense sehr gute 15 Punkte erreichen, muss aber defensiv noch einiges tun, um in der kommenden Saison in der U 16 besser zu bestehen. Zu blass blieben offensiv beim EBV Cassandra Theißen, Tim Slobar (gute Defense!) und Oliver Jaß, die zu wenige Akzente setzen konnten. Positiv hingegen Joey Lehmann, Marvin Demmin und Daniel Zickuhr, die immer wieder versuchten, die gegnerische Deckung zu überwinden. Alle drei Spieler wurden mit je 2 erzielten Punkten in ihrem ständigen Bemühen belohnt. In zwei Wochen (03.03.13) heißt in zwei Heimspielen der Gegner SSV Lok Bernau. Auch in diesen Spielen wird der EBV der Lernende sein. Das Team wird aber alles dafür tun, die Saison trotz der vielen Niederlagen positiv für sich abzuschließen.
Punkte EBV gegen BBC Cottbus: Dean Hölzel: 15 Pkt., 0/2 Freiwürfe, 1 Dreier; Laurin Wendland: 5 Pkt., 1 Dreier; Daniel Zickuhr: 2 Pkt., Cassandra Theißen, Oliver Jaß, Tim Slobar: alle 0 Pkt.; Florian Wendland: 10 Pkt.; Marvin Demmin: 2 Pkt.; Marvin Zander: 2 Pkt.; Joey Lehmann: 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 0/2 = 0%, Cottbus: 1/4 = 25%
Weitere Bilder auf Facebook (alle Bilder Bernd Pflughöft)
25.Feb..2013 | Allgemein |
(mbor) Hallo liebe EBV-Fans,
in Kürze werden die Berichte der U 14 I und II, der Senioren II des vorletzten Wochenendes und des letzten Wochenendes, die Berichte der Oberliga Herren, der Bezirksliga Herren, der U 16 und der U 12 auf unserer Seite erscheinen.
23.Jan..2013 | Allgemein, Saison 2012/2013 |
Spielbericht vom 16.Januar 2013

Starkes Foto von Andreas Kannemann bei der ALBA-Teamvorstellung
(a.kannemann) 8166 Fans sahen in der letzten Woche in der Berliner O2 World ein spannendes Euroleague-Heimspiel von Alba Berlin. Wie immer gab es eine tolle Stimmung schon beim Einlaufen der Alba Spieler. Das ist Gänsehaut Feeling pur.
Alba starte etwas verhalten, konnte aber bis zum Ende des ersten Viertel zum 23:23 aufschließen.
Im zweiten Viertel verlor man nie den Anschluss und so hofften wir Fans beim Halbzeitstand von 39:45 – da geht doch noch etwas….
In der zweiten Halbzeit gab Panathinaikos die Führung aber nicht mehr ab. Alba hatte nur wenig Glück von der 3er Linie. Heiko Schaffartzik (Nr.8) versenkte nur 2 von 6 Dreiern. Noch bescheidener waren die Quoten von Dashaun Wood (Nr.23) sowie Zach Morley (Nr.44) mit je 0 von 4 Dreiern. ALBA – Trainer Sasa Obradovic zeigte sein Unverständnis, weil die Alba – Defensive nicht konzentriert genug verteidigte. Das wurde vor allem gegen den besten Werfer des Spiels Athens Jonas Maciulis (Nr.8/28 Punkte) sichtbar. Viel zu oft stand er an der Dreierlinie frei. Der sichere Schütze versenkte so auch 6 von 8 Dreiern.
Imposant war auch das Auftreten des griechischen Schwergewichtes Sofoklis Schortsanitis (Nr.21). Mit 2,10 m und ca. 150 kg war er für die Alba – Abwehr nur sehr schwer zu bändigen. Auch der kurze Einsatz von Sven Schulze brachte da keine Besserung. Zum Ende des dritten Viertel stand es 56:65 aus ALBA – Sicht.
Im letzten Viertel kam Alba dann noch einmal auf 3 Punkte zum 65:68 an den 32-maligen griechischen Meister heran. Die Griechen waren aber

Gewichtiger Spieler bei Panathinaikos Athen - Sofoklis Schortsanitis (Nr.21 - links)
abgeklärt genug, um den Sieg nicht mehr aus der Hand zu geben. Gegen diese Mannschaft mit 73:79 zu verlieren ist wohl auch als Alba – Fan verschmerzbar. Bester Alba Spieler war Nihad Djedovic (Nr.14) mit 21 Punkten.
Trotzdem war Berlin wieder eine Reise wert. Die O2 Arena sowie die tolle Stimmung sind ein Garant immer wieder zu kommen. Es gibt ja noch einige spannende Euro League – Spiele in Berlin zu sehen…
Der EBV 1971 dankt an dieser Stelle unserem Vereins – Starfotografen für diesen Bericht und für die stets tollen Bilder von den Spielen aller unserer Teams.
(alle Bilder Andreas Kannemann)
31.Aug..2012 | Allgemein, Saison 2012/2013 |
Mit 10 Teams starten wir dieses Jahr in die Saison, soviel wie schon lange nicht mehr. Der Basketball ist auf dem „aufsteigenden Ast“, das beweist eine Studie des renommierten Marktforschers „Sport & Markt“. Im Auftrag der BBL fanden sie heraus, dass Basketball das größte Wachstums-potenzial aller Mannschaften, überhaupt hat. Und das bekommen auch die kleinen Vereine zu spüren. Wir schicken neben dem Team der Oberliga Herren, dem Hauptaugenmerk der Saison, ein sehr junges talentiertes zweites Herrenteam in die Bezirksliga. Natürlich gibt es wie jedes Jahr auch wieder ein Seniorenteam, mit vielen alteingesessenen und echt abgezockten Spielern. Im Nachwuchs werden unsere U19 Damen in ihre mittlerweile dritte Saison gehen und uns als einzige Mannschaft im weiblichen Bereich vertreten. Die U20 männlich hat diese Saison nur zwei Gegner, aber da alle Spieler dieses Teams in den anderen Mannschaften untergebracht sind, bekommen auch sie genügend Spielpraxis. Als zweitältestes männliches Nachwuchsteam macht dieses Jahr unsere U16 Brandenburg unsicher. Dass wir in dieser Saison zwei U14 Mannschaften aufstellen würden, damit hat nun wirklich keiner gerechnet. Wir sind gespannt, wie sich vorallem die U 14 1.Mannschaft schlagen wird. Wie in den letzten Jahren üblich ist auch wieder eine U12 im Aufgebot. Diesmal sollte man die Kleinsten im Spielbetrieb nicht unterschätzen, mal sehen was da auf uns zu kommt. Und zu guterletzt haben wir auch eine Trainingsgruppe in der U 9. Sie werden vom Jüngsten Trainer des Vereins, Benedikt Post, auf die zukünftigen Aufgaben im Spielbetrieb optimal vorbereitet.
Den Anfang macht die U16 und zwar schon am Samstag. Das Heimturnier wird in der Eisenbahnstraße ausgetragen. Gegen Bernau und Rathenow wollen wir gleich zeigen, dass wir dieses Jahr um den Titel mitspielen wollen. Am Sonntag fährt die U 12 zum ersten Spieltag nach Lauchhammer. Nächstes Wochenende gehts gleich furios weiter. Am 8.9. spielt die U14 1. in Cottbus und am Abend um 19 Uhr schnuppert die erste Herrenmannschaft erstmals Oberligaluft in Potsdam beim Absteiger aus der 2. Regionalliga. Am Sonntag den 9.9. darf sich auch die zweite Herrenmannschaft, zum ersten Mal im neuformierten Team, in Frankfurt (Oder) beweisen. Die U14 2. und die U20 starten erst am 23.9. in die Saison. Die Mädchen und Jungen der zweiten Vetretung der 12 – 14 jährigen spielen ihre ersten Spiele in Cottbus aus. Die Altesten im Nachwuchs fahren (U 20 m) hingegen zum Saisonauftakt nach Königs Wusterhausen. Unsere U19 Damen beginnen eine Woche später, am 30.9.2012, in Eisenhüttenstadt das Wettkampfjahr 2012/13. Und das Ende vom Anfang machen die Senioren. Erst im November, am 11.11.2012, dürfen sie aktiv am Ligageschehen teilnehmen.
Der Verein wünscht jedem Team maximale Erfolge und vor allem unendlich viel Spaß, an dem was wir alle so sehr LIEBEN – BASKETBALL !!
29.Juli.2012 | Allgemein, OL Herren |
nachdem ich nun schon seit 10 Monaten keinen Basketball in der Hand hatte, durfte ich mich Mitte Juni 2012 beim Herrentraining wieder an meinem Lieblingssport versuchen. Mit neuer Halle und neuen Teamkollegen kam ich sofort super klar, wohingegen das Gefühl für Ball und Laufwege eher schlecht als recht seinen Anfang fand. Die basketballerischen Fertigkeiten waren schließlich für eine ganze Weile auf Eis gelegt… Wir haben nun aber auch die zweite Hälfte unserer 40-wöchigen Tour durch Neuseeland erfolgreich und gesund überstanden und sind seit dem 13.06. wieder in „good old germany“.
Nachdem wir das Jahr 2011 auf dem „Rhythm & Vines“-Festival in Gisborne gut ausklingen lassen haben, sind wir Anfang des Jahres 2012 die Reise auf die Südinsel Neuseelands angetreten, natürlich durch die altbewährte Methode, die die Kiwis „hitch-hiking“ (per Anhalter fahren) nennen. Das Ziel hieß Central Otago, die Region, die Peter Jackson in seinem 3-teiligen Meisterwerk „Der Herr der Ringe“ als das Land Rohan gebrauchte. Nach 1 Woche unterwegs, vielen neuen Bekanntschaften und Eindrücken schafften wir es schließlich in das bergige Land, welches gleichzeitig auch der trockenste, kälteste und wärmste Fleck Neuseelands darstellt. Dort trafen wir Carol und Brian, ein älteres Ehepaar, das wir im weiten Norden kennen gelernt hatten und bei denen wir nun für 2 Monate leben und arbeiten sollten. Kaum angekommen im wunderschönen Clyde hatten wir auch gleich einen Job auf den dort unten weit verbreiteten Obstplantagen. Es hieß also nun Kirschen, Aprikosen, Pfirsiche und Nektarinen bei 30°C im Schatten pflücken, manchmal 10 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche. Das einzige, was uns früh um 6 anspornte auf unser Fahrrad zu steigen waren unsere tollen Arbeitskollegen aus Vanuatu (eine der pazifischen Inseln), die immer gut drauf waren und zu jeder Tageszeit ein Lied und ein Lächeln auf den Lippen hatten. Das Geld spielte natürlich auch eine essentielle Rolle. Nach meiner erfolgreichen Geburtstagsparty Ende Februar war die Arbeit zum Glück gegessen und wir zogen weiter in Richtung Norden, um bei einer älteren Frau namens Ruth für eine Woche Farmarbeit zu machen. Sie wohnte mitten in den Bergen direkt bei Wanaka, eine der schönsten Städte der Südinsel. Wir lernten Kühe einzutreiben, Himbeersträucher zu preparieren; wir mähten Rasen und bauten Treppen und genossen am Nachmittag die Ruhe und Landschaft dieser atemberaubenden Region.
Im März trafen wir uns dann schließlich mit Marcels Eltern, die für 4 Wochen auf die beiden Inseln flogen, um uns zu besuchen und das Leben, das wir führen kennenzulernen. Wir reisten also von nun an zu viert in einem riesigen Campervan mit dem man, auf Neuseelands eher mangelhaft konditionierten Straßen, größtenteils nicht schneller als 60 km/h fahren konnte.
Highlights dieser für uns 2-wöchigen Luxustour waren Delphinschwimmen in Kaikoura, Besichtigung der Überreste der Erdbebenstadt Christchurch und der St. Patricks Day in der Party- und Extremsportmetropole Queenstown.
Nach der Verabschiedung von Marcels Eltern sah es wieder ein bisschen flach im Portemonnaie aus und wir begaben uns wieder auf Jobsuche. Fündig wurden wir in Blenheim in einer Meeresfruchtfabrik, in der wir von 18.00-03.00 Uhr Nachtschichten schoben und jeden Tag rund 5000 Muscheln am Fließband öffneten. Wir sahen neue, aber auch alte Gesichter… Julia und Anja, mit denen wir unsere Reise begonnen hatten, arbeiteten auch für unseren Arbeitgeber „Talley´s“. Das Leben im Arbeitshostel ist zwar teurer, aber bei weitem lustiger und abwechslungsreicher. Man trifft auf viele Leute und Kulturen, sodass man die freie Zeit immer in Gesellschaft verbringt.

- Paul umgeben von Freunden
Die Osterfeiertage rückten immer näher und somit auch die Ankunft von meinen Eltern, die wie zuvor Marcels Eltern um die halbe Welt geflogen sind, um uns zu besuchen und Urlaub zu machen. Es ging also zum dritten Mal auf Tour durch die landschaftlich sehr schöne Südinsel, diesmal im gemieteten Kombi und Zelt. 2 Wochen hieß es nun outdoor… wir fuhren Kajak, wanderten im Fjordland, gingen zahlreiche Male ins eiskalte Meer, wobei der Höhepunkt dieses Trips der Bungy-Jump in Queenstown war. Wir stürzten uns todesmutig 134 m in eine Schlucht inmitten eines Canyons. Fazit dabei: 9 Sekunden freier Fall können einem sehr sehr lang vorkommen. Nach einem erfreulichen Besuch bei unseren Kiwi-Eltern Brian und Carol verabschiedeten wir nun auch meine Eltern, die im Angesicht der noch verbleibenden Monate nicht ganz so traurig verlief wie im Spätsommer letzten Jahres. Daraufhin begaben wir uns in Gesellschaft der Strausberger Mädels auf einen der schönsten Walks Neuseelands, den „Abel Tasman Track“, der nach dem ersten englischen Siedler und Eroberer des Kiwilandes benannt ist. Da die Nächte immer kälter wurden und wir immer noch im Zelt schliefen, beschlossen wir wieder auf die hoffentlich etwas wärmere Nordinsel zu fahren…ein zweiter und noch viel wichtigerer Grund war jedoch die Tatsache, dass unsere Zeit in „down under“ langsam aber sicher dem Ende zuging.
Wir verbrachten also unsere letzten Wochen damit, die Nordinsel zu erkunden und alles Kulturelle und Traditionelle mitzunehmen, was Neuseeland zu bieten hat. So führte uns unser Weg von Brauereien über Geothermal Walks, Maoridörfer, heiße Quellen und zu guter Letzt zum legendären Mount Maunganui, der 400m mitten aus dem Ozean ragt und ein Muss für jeden Surfer ist.
Unseren letzten Abend im Paradies verbrachten wir auf dem Konzert der „Rackets“, eine junge einheimische Band, mit deren Mitgliedern wir Freundschaften schlossen und das interkulturelle Verständnis stärkten.
Alles in allem kann ich nur sagen, dass ich die knapp 10 Monate im Ausland alles andere als bereue. Man lernt Land, Leute und Traditionen kennen, doch vor allen Dingen lernt man zu leben.
Euer Paul
PS: Wir sollten ein Eisenhüttenstädter Rugby-Team aufmachen
Weitere Bilder auf Facebook