Bestenliga U 12: Sieg und Niederlage in Fürstenwalde

Nick Vorhoff erzielt hier zwei seiner insgesamt starken 52 Punkte.

Jasmin Bisch (Vordergrund) im Kampf um den Ball.

(mbor/azuck) Der Saisonstart der EBV – Mädchen und Jungen der U 12 verlief in Fürstenwalde mit wechselndem Erfolg. Gegen die Gastgeber verlor das Gästetaem nach sehr großem Kampf 94:106 (47:61), gegen die Gäste aus Cottbus gewann die Mannschaft hoch mit 134:37 (61:12).

Alle 9 Spielerinnen und Spieler freuten sich sehr, endlich wieder auf Punktejagd gehen zu können. In Fürstenwalde traf das Team auf einen Gegner, der den Oderstädtern alles abverlangte. Einige Eltern waren mitgereist und spornten die Kinder mit ihrem Beifall ordentlich an. Im ersten Achtel gegen die WSG fand das Team gut ins Spiel und führte 19:11 nach 5 Minuten. Danach spielten die Gastgeber besser auf zum 22:4 für Fürstenwalde in den zweiten 5 Minuten und 33:23 nach einem Viertel der Spielzeit. Eine gewisse Nervosität spiegelte sich in Fehlpässen beim Einwurf und weiteren Ballverlusten wider.

Acht Arme gehen nach oben – nur 2 Hände können den Ball fassen.

Überhaupt war das weitere Spiel gekennzeichnet von wechselnden Vorteilen, je nachdem welche 4 Sportler auf beiden Seiten zum Einsatz kamen, wie z.B. im 3.Achtel 18:16, im 4.Achtel 6:12. Dabei hatte Fürstenwalde so langsam die Führung im Rücken und die Heim-Zuschauer auf seiner Seite, spielte etwas befreiter auf. Zur Halbzeit führte die WSG schon komfortabel mit 61:47.

Hannah Greger beim erfolgreichen  Wurf.

Das EBV-Team fand mit zunehmender Spielzeit trotz dessen immer besser zueinander. Das äußerte sich in mehr Zuspielen untereinander. Das fünfte Achtel (13:10) und das achte Achtel (15:3) entschied der EBV jeweils für sich. Aber nach drei Vierteln führte der Gastgeber eben klar mit 82:68 und gab diese Führung bis zum 106:94-Endstand nicht mehr aus der Hand. Beide EBV-Trainerinnen Alexandra Zucknick und Anne Vorhoff nach diesem spannenden Spiel: „Die Kinder haben bis zur letzten Minute gekämpft und nicht aufgegeben. Wir konnten den entstandenen Rückstand leider nicht mehr aufholen. Kleinigkeiten entschieden das Spiel für Fürstenwalde. Herausragend war dabei Nick Vorhoff mit 52 Punkten und sehr guten 4 Dreiern. Danach folgen Louis Mielenz mit 16 Punkten und Hannah Greger mit 14 Punkten.

 

Leon Pascal Koppitz hinterließ einen starken Eindruck.

Trainerin Alexandra Zucknick!

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Nick Vorhoff 52 Pkt. 4/8 FW 4 Dreier, Louis Mielenz 16 Pkt. 1/2 FW, 1 Dreier, Emilia Dembinska 2 Pkt., Leon Berg und Leon Pascal Koppitz beide 0 Pkt., Hannah Greger 14 Pkt., Miriam Zucknick 4 Pkt., Jasmin Bisch 4 Pkt., Aaron Kettenbeil 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5/10 = 50%

Ins 2.Spiel des Tages ging der EBV mit wesentlich mehr Selbstvertrauen. Die Team-defensive stand viel besser. Eine große Anzahl von Rebounds unter beiden Körben wurden geholt, die Zuspiele kamen teilweise sehr gut an. Die Achtelergebnisse sprechen für sich: 11:7, 22:2, 18:2 und 19:1 ergaben einen klaren Halbzeitstand von 70:12. Die Cottbuser waren vollkommen überfordert.

 

Trainerin Anne Vorhoff und das EBV-Team nach dem hohen Sieg gegen BV Eberswalde.

Die EBV-Trainerinnen ließen im 6.Achtel nur ihre Mädchen bravourös aufspielen, sie dankten es mit einem 12:7. Sehr positiv war ebenfalls, „dass alle Spielerinnen und Spieler mindestens einen Korberfolg hatten“, so die Trainerinnen.

Alle Beteiligten auf dem Feld tankten somit viel Selbstvertrauen für weitere Aufgaben. Hier noch die übrigen Achtelergebnisse von 20:4, 22:4 und 9:10 in der 2.Halbzeit. Das ergab einen verdient hohen 134:37-Sieg gegen den BBC.

Die Ausgeglichenheit und die komplette Überlegenheit des Teams zeigte sich darin, dass gleich 6 Spielerinnen und Spieler zweistellig punkteten, dabei Louis Mielenz mit starken 39 Punkten, gefolgt von Hannah Greger mit sehr guten 29 Punkten.

EBV-Punkte gegen BBC Cottbus: Nick Vorhoff 24 Pkt., Louis Mielenz 39 Pkt. 2/4 FW, 1 Dreier, Emilia Dembinska 6 Pkt., Leon Berg 10 Pkt., Hannah Greger 27 Pkt. 1 Dreier, Leon Pascal Koppitz 4 Pkt., Miriam Zucknick 2 Pkt., Jasmin Bisch 10 Pkt., Aaron Kettenbeil 12 Pkt.; Freiwürfe EBV: 2/4 = 50%

                         Alle Fotos: Ina Mielenz

Bestenliga Ü 35: Mixed-Team unterliegt in Potsdam gegen die Kings&Queens und gegen Lauchhammer

(mbor/dkarl) Zum Saisonstart der Bestenliga Ü 35 wartete das Team des EBV 1971 mit einer Neuerung auf. Die Mannschaft startete als Mixed-Team. Da die Eisenhüttenstädter leider keine Damenmannschaft mehr haben, konnten die wenigen Frauen bei den Herren mitspielen. Das Mixed-Team verlor seine beiden Spiele gegen den Gastgeber Kings&Queens Basketball Potsdam mit 41:54 (12:26) und gegen BG Lauchhammer 1950 sehr hoch mit 28:103 (15:50).

Das erste Viertel beim Potsdamer Spiel war auf beiden Seiten eine Findungsphase, das Zusammenspiel betreffend. Das zweite Viertel gestaltete sich dermaßen, dass die Potsdamer ihre klaren Größenvorteile ausnutzten, an der Mittellinie einen Spieler „parkten“. Der bekam beim eigenen Rebound den langen Pass, lief den Gegenangriff 1 gegen 0 und machte Korb um Korb. So stand es zur Halbzeit 12:26 aus EBV-Sicht.

Nach der Halbzeit fing sich der EBV etwas und konnte diese schnellen Angriffe überwiegend unterbinden. Der EBV erzielte ein 12:12 im dritten Viertel und gewann sogar das vierte Viertel knapp mit 17:16. Leider war die Trefferquote von außen insgesamt recht schwach. Der Zug zum Korb im 1:1 gelang nicht mit aller Konsequenz. Außerdem gelangen den Kings-Spielern mehrere Blöcke bei Eisenhüttenstädter Wurfversuchen. Aber die Potsdamer trafen auch nicht alles, so dass der Viertelgewinn verdient und ein Achtungserfolg ist. Am Sieg von 54:41 war aber nicht zu rütteln.

EBV spielte gegen Potsdam mit: Robert Zucknick 0 Pkt., Anja Zielinski 4 Pkt., Steffen Schneider 7 Pkt. 5/6 FW, Robert Kreßler 0 Pkt. Daniel Karls 3 Pkt. 3/7 FW Pkt., Anna-Kathleen Müller 1 Pkt., Alexandra Zucknick 0 Pkt., Oliver Rüdiger 1 Pkt., Maren Robert 0 Pkt., Peter Haubold-Kretschmer 2 Pkt., Mindaugas Lukosius 19 Pkt. 1/2 FW, Freiwürfe EBV: 9/15 = 60%

Die Spieler von Lauchhammer gingen mit einem enormen Ergeiz in ihr erstes Spiel gegen den EBV 1971. Viele BG-ler waren den Oderstädter Damen (!) und Herren körperlich und dynamisch überlegen. Jeder Eisenhüttenstädter Ballverlust wurde mit einem Fastbreak und einem erfolgreichen Korb bestraft.

Die meisten Rebounds, defensiv wie offensiv, landeten immer wieder bei der BG Lauchhammer, ohne dass der EBV eingreifen konnte. Konditionsprobleme beim EBV so langsam kamen hinzu. Schließlich war es das zweite Spiel nacheinander. Lauchhammer schaltete aber keinen Gang zurück, die Spieler waren heiß auf den ersten 100-er der Saison. Über die Stationen der Viertel von 7:24, 8:26, 7:29 und 6:24 gelang ihnen mit 103:28 diese Zielstellung. Der EBV steckte nicht auf, alle gaben ihr Bestes.  Konzentrationsfehler, Fehlpässe und Fehlwürfe  taten jedoch zum hohen Ergebnis ihr Übriges.

EBV spielte gegen Lauchhammer mit: Robert Zucknick 2 Pkt., Anja Zielinski 2 Pkt., Steffen Schneider und Robert Kreßler 0 Pkt. Daniel Karls 14 Pkt., Anna-Kathleen Müller 0 Pkt., Alexandra Zucknick 2 Pkt., Oliver Rüdiger 2 Pkt., Maren Robert 0 Pkt. und Peter Haubold-Kretschmer beide 0 Pkt., Mindaugas Lukosius 6 Pkt. 2/3 FW; Freiwürfe EBV: 2/3 = 67%

 

 

 

Der EBV – Start in die Saison 2026-2027 ist gelungen!

Hallo Teams und Trainer,

die neue Saison läuft seit dem 19.September 2026.

Als EBV 1971 starteten wir bei den Mannschaften Ü 35 (12.09. in Potsdam), U 12 (19.09. in Fürstenwalde) und U 16 (20.09. Heimturnier) mit unterschiedlichen Ergebnissen in die neue Saison.

Dazu wird es in Kürze Spielberichte inkl. Fotos geben.

 

 

 

 

Landesliga U 18 männlich: Landesmeistertitel nach zwei herausragenden Spielen erzielt

Landesliga U 18 männlich: Landesmeistertitel nach zwei herausragenden Spielen

Ben Schmidt war in beiden Spielen der Lenker der EBV-Angriffe.

(mbor/sschn) Die Jungen der U 18 erspielten sich in Ludwigsfelde überzeugend den Landesmeis-tertitel der Landesliga. Sie gewannen das Halbfinale souverän mit 90:76 gegen den Gastgeber BV Ludwigsfelde 99 und auch das Finalspiel gegen das Team der Kings&Queens Basketball Potsdam 2 ging mit 80:66 (37:26) klar an den EBV.

Die Ludwigsfelder Cheerleader – eine große Bereicherung der Veranstaltung.

Beide Teams waren so gut wie vollzählig, Ludwigsfelde trat mit 9 Spielern an, beim EBV (mit 10 Spielern) fehlten nur Monty Preusche und der zurzeit verletzte Lias Ettmeier. Es war das erwartete Spiel auf Augenhöhe, eher einem Finalspiel würdig. Die Teams schenkten sich in keiner Phase etwas. Es ging hin und her, das Spiel war sehr physisch geprägt, mit vielen Fouls, die auch geahndet wurden. So gab es von Anfang an viele Freiwürfe, bei denen Ludwigsfelde insgesamt die Nase leicht vorn hatte (57%:55%). Nach 6 Minuten führten die Gastgeber mit 18:11. Das EBV-Spiel war anfangs noch zu ungenau.

Das besserte sich dann. Das Teamspiel wurde jetzt ebenfalls präziser, die Spieler zogen aktiv zum Korb und wurden mit Freiwürfen belohnt. In dieser Phase erzielten Ben Schmidt 4/4 Treffer, Arian Schneider 5/6 Treffer und Laurynas Lukosius 1/2 Treffer. Das Blatt wendete sich zugunsten des EBV (12:0 Lauf) zu einem 23:18. Das Team spielte eine sehr gute Defensive, kam mit wenigen Fouls aus und ließ trotzdem keine leichten Punkte zu.

Arian Schneider (mit Ball) ist ein nahezu perfekter Spieler: Er lenkte die Angriffe, zog zum Korb, erzielte 6 Dreier und erreichte als bester Spieler des Tages in beiden Spielen 80 Punkte. Überragend!

 Mit einem 25:20 (10.Minute) verkürzte Ludwigsfelde auf ein 25:26 aus Gastgebersicht; anschließend gab es drei erfolgreiche Dreier durch den EBV, 1 Dreier von Ludwigsfelde und es stand 40:30 für die Gäste. Bei einem 45:38 für den EBV wurden die Seiten gewechselt.

Kyrylo Baibakov im Kampf um den Ball.

Ab der 21. Minute wollte es Ludwigsfelde noch einmal wissen. Die Jungen verkürzten 42:45 und gingen durch ihren besten Spieler Ricardo Boede (26 Pkt., 3/4 FW und 3 Dreier!) sogar in Führung (50:49). Aber der EBV hielt dagegen: 26.Minute – erneute 62:53 – Führung. Offensiv lieferte der EBV ein excellentes Passspiel ab, so dass Lennard Robert und Baran Dalhancer ihre Dreier versenken konnten. Mit einem 69:58 ging es ins letzte Viertel. Nach eigenen wichtigen Ballgewinnen glänzte der EBV nun mit sehenswerten Offensivaktionen. Der EBV hielt den Abstand, vergrößerte ihn weiter über 79:64 (33.), 85:69 (36.) und schließlich zum verdienten 90:76 – Sieg. Die Trainer Steffen Schneider und Max Kalisch nach dem Spiel: „Wir haben eine jederzeit reife Leistung unseres Teams gesehen. Jeder kämpfte, besonders defensiv wie Oskar Pfaffe, Ben Vorhoff und Binyao Hao.

Ben Vorhoff in der Defensive.

Fazit insgesamt: Ein gewonnenes Spiel, das umkämpft und sehr physisch geführt wurde. Ben Schmidt war ein sehr guter Lenker des EBV-Spiels. Arian Schneider behielt in den entscheidenden Momenten Ruhe und Übersicht und strahlte diese auch auf seine Mitspieler aus. Das Team behielt immer die Köpfe oben. Es war eine super Mannschaftsleistung.“

EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Lennard Robert: 3 Pkt, 1 Dreier, Binyao Hao 0 Pkt, Laurynas Lukosius 16 Pkt. 5/10 FW 1 Dreier, Arian Schneider 46 Pkt. 9/14 FW 3 Dreier, Kyrylo Baibakov 5 Pkt 1/8 FW, Baran Dalhancer 3 Pkt 1 Dreier, Ben Schmidt 11 Pkt. 6/8 FW, Oskar Pfaffe und Ben Vorhoff beide 0 Pkt., Zhong Zheng 6 Pkt. 2/6 FW; EBV: Freiwürfe 23/42 = 55% 6 Dreier; Ludwigsfelde: Freiwürfe 16/28 = 57%, 6 Dreier

Binyao Hao beim Korberfolg.

Tags darauf traf der EBV auf 12 Spieler der Kings&Queens Basketball Potsdam 2, die sich gegen den Oranienburger SV durchsetzen konnten. Um es vorweg zu nehmen: Eisenhüttenstadt wurde seiner Favoritenrolle gerecht, gewann auch dieses Spiel mit 80:66 (37:26) und wurde verdient Landesmeister der Landesliga.

Baran Dalhancer in der Defensive, gewohnt stark.

Potsdam begann mit einer 3-2-Zone, wie am Vortag. Darauf war der EBV eingestellt. Mit einer eigenen harten Verteidigung und einem schnellen Umschaltspiel wollte der EBV diese Zone knacken. Die Potsdamer Zone sollte sich gar nicht erst aufstellen können. Diese Aufgabe wurde herausragend umgesetzt. Potsdam fand überhaupt nicht zum eigenen Spiel. Der EBV überrannte Potsdam mit einem 9:0 Lauf, erst nach 4 Minuten erzielte Potsdam erste eigene Punkte.

Auch Zhong Zheng (2.v.li.) leistete einen sehr wichtigen Beitrag zum Gewinn des Titels.

Nach 6 Minuten stand es 15:6, nach 7 Minuten 17:8. In die erste kleine Pause ging der EBV mit einem 26:8. Alle Achtung.

Es ist geschafft – die Freude über den Titel war sehr groß.

Das zweite Viertel begann mit zwei erfolgreichen Dreiern durch Arda Kühn / Potsdam. Beim EBV lief es gerade vorn nicht so gut. Erhaltene Freiwürfe wurden verworfen, individuelle Fehler führten dazu, dass der Vorsprung schmolz (31:26). Eine Auszeit half dem Team, wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Flugs wurde der Abstand vergrößert, mit 11 Punkten Führung ging es in die Halbzeit-pause (37:26).

Steffen Schneider – ein glücklicher Trainer…

… gemeinsam mit Max Kalisch.

Das dritte Viertel hatte nach der 30. Minute mit 22:17 zwar in Potsdam einen Viertelgewinner, jedoch zehrte der EBV von seinem Vorsprung. Die Kings kamen zwischendurch noch einmal auf 41:38 heran, sehr lautstark unterstützt von ihren zahlreichen Fans. Eisenhüttenstadt hielt mit guter Defensive, schnellen erfolgreichen Würfen sowie je einem Dreier von Laurynas Lukosius und Lennard Robert dagegen. Die Potsdamer wollten unbedingt herankommen und sie schafften ein 48:54 aus ihrer Sicht nach 30 Minuten.

Die Sieger.

Zu Beginn des 4.Viertels blieb nach wechselseitigem Korberfolg der vorherige 11-Punkte-Abstand gleich. Potsdam traf nicht, die Rebounds landeten beim EBV. Zwei schnelle Körbe durch Ben Schmidt – und wieder stand es 61:50 für den EBV. Dabei agierte die EBV-Defense überragend, der ballführende Spieler wurde konsequent attackiert. Auch das Umschalten funktionierte, sodass einfache Punkte im Fastbreak, Binyao Hao ist hervorzuheben, erzielt wurden. Er erkämpfte defensiv den Ball und war auch sofort offensiv anspielbar. Er punktete oder legte klug ab. Potsdam kam 3 Minuten vor Schluss noch einmal auf 62:72 heran. Das reichte jedoch nicht, um den EBV noch zu gefährden. Ein 80:66 – Sieg ergab den viel umjubelten Landesmeistertitel für das EBV-Team und für beide Trainer Steffen Schneider und Max Kalisch. Herzlichen Glückwunsch.

Das Siegerteam.

Fazit beider Trainer: „Das erste Viertel gegen Potsdam, war das Beste, was wir von der Mannschaft bislang gesehen haben. Auch ein Zwischentief wurde überwunden, da die sehr gute Mann-Mann-Verteidigung keine einfachen Würfe zuließ. Die sehr weit geworfenen Dreier (Potsdam) fielen nicht. Kompliment an das gesamte Team. Egal ob Oskar Pfaffe, der einen Ball nach schlechtem Pass doch noch rettete, was zu Punkten führte oder Laurynas Lukosius, der einen gegnerischen Dreier aus der Ecke wegblockte und gleich zum Angriff passte. Oder Binyao Hao, Lennard Robert oder Ben Vorhoff, die ihren Gegenspielern auf den Zehen standen oder auch Kyrylo Baibakov und Zhong Zheng, die körperlich unter den Körben überzeugten. Desweiteren sind zu nennen Baran Dalhancer, der keinen Ball verloren gab sowie Ben Schmidt und Arian Schneider, die den Spielaufbau koordinierten. Jeder spielte für das Team!“

EBV-Punkte gegen Kings&Queens Basketball Potsdam 2: Lennard Robert 4 Pkt. 1/2 FW Pkt. 1 Dreier, Binyao Hao 8 Pkt., Laurynas Lukosius 15 Pkt. 2/10 FW 1 Dreier, Arian Schneider 34 Pkt.  13/17 FW 3 Dreier, Kyrylo Baibakov 0 Pkt., Baran Dalhancer 3 Pkt. 1/2 FW, Ben Schmidt 11 Pkt. 1/4 FW, Oskar Pfaffe 0 Pkt., Ben Vorhoff 2 Pkt., Zheng Zhong 3 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV:  19/36 = 53% 5 Dreier: Potsdam 2: 13/30 = 7%, 9 Dreier

Alle Fotos von Stefan Schmidt.

 

Landesliga U 14 männlich: Das EBV-Team erzielte in Hennigsdorf einen sehr guten 3.Platz

Bobby Tänzel beim Korbwurf.

(dkar/mbor) Die Mädchen und Jungen des EBV 1971 belegten in Hennigsdorf nach zwei starken Spielen einen sehr guten 3.Platz in der Landesliga. Das erste Spiel bestritt das Team gegen die Mannschaft aus Lauchhammer. Bevor dieses Spiel begann hielt Trainerin Anne Vorhoff eine „flammende“ Rede, bei der sie die Leistung des Teams über die gesamte Saison in den Mittelpunkt stellte. Der EBV spielt mit 8 Spielerinnen und Spielern, ohne Collin Spanehl.

Jannis Karls beim Wurf, einer der Eckpfeiler des EBV-Teams, erzielte in beiden Spielen 45 Punkte!

Die Lausitzer begannen das Spiel gewohnt sicher über ihren Spielmacher L. Geissler, der schwer zu stoppen war und 42 Punkte erzielte. Er drückte dem gesamten Spiel seinen Stempel auf. Jannis Karls, Paul Zucknick und Maksymilian Drozdek versuchten ihn zu bremsen, was relativ selten gelang. Lauchhammer nutzte seine vorhandenen Größenvorteile und bekam mehrmals den 2. oder 3.Ball im Rebound, um dann zu punkten. Mit 11:18 lag der EBV nach 10 Minuten hinten, zur Pause gab es einen 10-Punkte-Rückstand von 33:43.

Maksymilian Drozdek (mit Ball/Gesamt 40 Pkt.) ein weiterer sicherer Garant für die gezeigte Saisonleistung des Teams.

Trotz intensiven Einsatzes gelang es dem EBV nicht, diesen Rückstand aufzuholen, im Gegenteil: Lauchhammer baute seinen Vorsprung noch aus, auf 62:44 (30. Minute). Das letzte Viertel gewann der EBV zwar mit 15:14, was aber am verdienten 76:59 – Sieg von Lauchhammer, dem späteren Landesmeister,  nichts mehr änderte.

Trainer Daniel Karls nach diesem Spiel: „Wir konnten in diesem Spiel unsere Leistung, die wir über die Saison hinweg gezeigt haben, nicht abrufen. Unser Spiel ging nicht in die Breite und nicht genug in die Tiefe. Da war es für die Spieler von Lauchhammer recht einfach, unsere Spielerinnen und Spieler „auszulesen“ und den Ball zu erobern. Unter dem gegnerischen Korb waren wir mit zu vielen Fehlwürfen und einer 3/14 – Freiwurfquote zu fehlerbehaftet, um Lauchhammer an diesem Tag evtl. zu schlagen. Ansätze der Blockarbeit blieben im Keime stecken. Da müssen wir gegen den kommenden Gegner (Schwedt) besser arbeiten. Sehr gut haben uns die oft auf der Bank sitzende/n Spielerin Hannah Dembinska und Spieler Louis Mielenz und Nick Vorhoff unterstützt.“

Auch Franz Peter Budach steigerte sich von Spiel zu Spiel.

EBV 1971 gegen Lauchhammer mit: Bobby Tänzel 5 Pkt. 1/4 FW, Nick Vorhoff 2 Pkt., Louis Mielenz 0 Pkt., Franz Peter Budach 6 Pkt., Hannah Dembinska 0 Pkt., Paul Zucknick 8 Pkt., Maksymilian Drozdek 18 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 20 Pkt. 0/6 FW; Freiwürfe EBV: 3/14 = 21%, kein Dreier, Lauchhammer: 6/13 = 46% kein Dreier

Am Sonntag erwartete den EBV das Team der BG 94 Schwedt zum Spiel um den 3.Platz. Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Bronzeplatz wurde durch ein besseres Zusammenspiel und eine sehr gute Team – Defensivleistung erorbert. Dazu unseren herzlichen Glückwunsch. In diesem Spiel waren bei einem hochmotivierten EBV-Team leichte Größenvorteile mit Maksymilian Drozdek, Jannis Karls und Franz Peter Budach auf Seiten des EBV. Das machte sich bei der Reboundarbeit deutlich bemerkbar.

Auch Paul Zucknick war ein wichtiger Motor des EBV-Teams.

Ein wichtiges Augenmerk legten die EBV-Trainer darauf, den Schwedter Spielmacher und Kapitän des Teams (B. Paegelov/23 Pkt.) in seinem Tatendrang einzuschränken. Das gelang, teilweise auch mit Doppeln durch zwei EBV-Spieler. So führte der EBV nach 10 Minuten mit 15:9 und zur Halbzeit mit 29:22. In der 30.Minute war es ein 10-Punktevorsprung (48:38), dem die Oderstädter im letzten Viertel ein klares 14:6 folgen ließen. Am Ende siegte der EBV verdient mit 62:44, was den völlig verdienten 3.Platz bedeutete.

Den Eisenhüttenstädtern gelang es, ihr Spiel den Schwedtern aufzudrücken, so mit guten Zügen im 1 gegen 1 zum Korb (Maksymilian Drozdek und Jannis Karls), gut herausgearbeiteten Blöcken (Paul Zucknick und Bobby Tänzel) sowie einem funktionierenden Give and Go (mit Nick Vorhoff). Das Team setzte gegen Schwedt das um, was sich die Mannschaft in den vielen Trainingstagen erarbeitet hat.

Stellvertretend für alle weiteren U 14-Spieler – Nick Vorhoff, der sich ebenfalls in den Dienst der Mannschaft stellte.

 

Noch einmal Trainer Daniel Karls: „Heute hat sich ein Team präsentiert, welches über die Saison hinweg zusammengewachsen ist. Wir als Trainerteam (Anne Vorhoff und Marcus Vorhoff) sind stolz darauf zu sehen, wie die Trainingsarbeit im Spiel Anwendung fand. Wir danken allen Eltern, allen Fans, die bei jedem Spiel an der Seitenlinie mitgefiebert, mitgelitten haben, für die Unterstützung während der Saison.“

 

EBV 1971 gegen Schwedt mit: Bobby Tänzel 0 Pkt., Nick Vorhoff 4 Pkt., Louis Mielenz 0 Pkt., Franz Peter Budach 4 Pkt., Hannah Dembinska 0 Pkt.  FW, Paul Zucknick 5 Pkt. 1/2 FW, Maksymilian Drozdek 22 Pkt. 0/2 FW, Jannis Karls 25 Pkt. 2/5 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 3/9 = 33%, 1 Dreier, Freiwürfe Schwedt 4/16 = 25% kein Dreier

Alle Fotos sind von Manja Karls.

Landesliga U 14 und Landesliga U 18: 2x Final Four in Hennigsdorf und Ludwigsfelde

(mbor) Am Samstag und Sonntag spielen beide Landesliga-Teams des EBV 1971 um den Landesmeistertitel. Das Team der U 14 spielt als Vorrundenzweiter, mit der Trainerin Anne Vorhoff und Trainer Daniel Karls in Hennigsdorf gegen den Tabellennachbarn (3.Platz) um den Einzug ins Finale, gegen die BG Lauchhammer 1950. Anschließend spielt der Gastgeber aus Hennigsdorf gegen die Vertretung der BG 94 Schwedt.

Am Sonntag sind die Finalspiele: die Verlierer beider Samstag-Spiele treten gegeneinander an, danach ist das Finalspiel beider Samstagsieger.

Die Jungen der U 18 mit Trainer Steffen Schneider reisen als Hauptrundenvierter nach Ludwigsfelde. Dort erwartet sie der Gastgeber als Vorrundenerster. Anschließend heißt die Partie King&Queens Basketball Potsdam 2 gegen den Oranienburger SV.

Am Sonntag sind hier ebenfalls die Finalspiele: beide Verlierer der ersten Partie treffen zuerst aufeinander, anschließend erfolgt die Finalbegegnung beider Gewinner.

Beide EBV-Teams haben gute Aussichten auf das Finalspiel. Sie haben gegen ihren jeweils ersten Samstag – Gegner (U 14 / Lauchhammer und U 18 / Ludwigsfelde) einmal gewonnen und einmal verloren. Das heißt also die Tagesform wird in Hennigsdorf und Ludwigsfelde entscheiden, wer letztlich zu den Siegern gehören wird. Alles ist möglich.