12.Feb..2017 | Featured, U 18 |

U 16 – Spieler Laurin Wendland ist ein Top – Aushängeschild an Ehrgeiz und kämpferischem Einsatz, auch im OL – 18 – Team.
(mbor) Das Team der OL U 18 verlor erneut zweimal zu Hause. Gegen die SSV Lok Bernau stand es nach 40 Minuten 57:74 (28:31), gegen den BBC Cottbus bedeutend knapper 62:68 (26:49).
Da das Hinspiel gegen Bernau nur mit 11 Punkten verloren ging, rechneten sich Trainer und Mannschaft noch einiges für das Rückspiel in der Inselhalle aus. Das Team mit Kapitän Teoman Prahst begann auch sehr couragiert und führte nach einem 9:1 (3.Minute) mit 16:11 (10.Minute). Es setzte die vorgegebenen Parameter, wie Laufbereitschaft und Effektivität am gegnerischen Korb gut um. Lediglich im Reboundverhalten hatte der EBV mehrmals das Nachsehen. Hier war bereits ansatzweise zu erkennen, dass nicht alle Spieler an einem gemeinsamen Strang zogen, besonders in der Defensive.
Offensiv erzielte der EBV von der 3.Minute bis zur 13.Minute keinen einzigen Feldkorb. In dieser Zeit erreichte die Mannschaft zwar 9 von 12 verwandelte Freiwürfe, aber der Ball wollte einfach nicht in den Korb fallen. Die Reboundschwäche der Stahlstädter kam immer mehr zum Tragen, Bernau witterte Morgenluft und machte aus dem Rückstand einen 31:28 – Vorsprung. Das war der Knackpunkt des Spiels. Eine deutliche Halbzeitansprache von Trainer Manfred Borchert zeigte nur ansatzweise den nötigen Erfolg. Die Heimmannschaft war nicht genug eingespielt. Es war jederzeit zu erkennen. Die U 16-Spieler Ludwig Radt, Laurin Wendland (gehörten in beiden Spielen mit zu den Besten, obwohl sie schon vorher ein Spiel hatten!) und Jean-Marc Hinze versuchten mit Teoman Prahst, mit Marc René Raue und mit Joey Lehmann die Akzente zu setzen. Jedoch mehr oder weniger ohne durchschlagenden Erfolg. Das meiste im Aufbau lief nicht miteinander ab, sondern nebeneinander her. Bernau baute seinen knappen Vorsprung aus, brauchte nur auf die Wurffehler oder zu oft schwachen Zuspiele oder Blöcke der Eisenhüttenstädter zu warten.
Nach 30 Minuten führten die Panketaler mit 57:47, zum Ende hieß es 74:57. Der Heimtrainer nach dieser Niederlage: „Wir haben uns die Niederlage selbst zuzuschreiben. Neben den bereits angesprochenen Punkten gelang es uns zu wenig, die eingeübten Laufwege und Systeme konsequent zu laufen. Ohne Bewegung bekommt man als Mitspieler auch keine Bälle. Ohne eigene erzielte Rebounds muss das Spiel verloren gehen. Auch wenn die Freiwurfquote mit 64% sehr akzeptabel war, die Effektivität am Bernauer Korb war einfach schlecht.“

U 18 – und Männerspieler Joey Lehmann gehört zu den trainingseifrigsten Spielern des EBV. Seine erzielten 15 Punkte in beiden Spielen sind ein für ihn gutes Resultat.
EBV-Punkte gegen SSV Lok Bernau: Gero Jahnke, Daniel Zickuhr, Tim Engler und Tim Slobar alle 0 Pkt., Teoman Prahst 17 Pkt. 3/3 Freiwürfe, Marc René Raue 14 Pkt. 3/7 Freiwürfe, Ludwig Radt 8 Pkt., Laurin Wendland 2 Pkt., Joey Lehmann 9 Pkt. 3/4 FW, Jean-Marc Hinze 4 Pkt.; Freiwürfe Team Ehst.: 9/14 = 64%; Team Bernau: 13/26 = 50%
Der EBV-Trainer nahm vor dem Spiel gegen Cottbus noch einmal eine Auswertung der Ereignisse gegen Bernau vor. Das EBV-Team war also motiviert, es gegen die körperlich robusten Cottbuser (nur mit 5 Spielern angetreten) besser zu machen. Im Hinterkopf steckte aber die hohe Niederlage in Cottbus. So spielte der EBV denn auch, äußerst gehemmt und sehr ängstlich. Der EBV bekam unter anderem defensiv die Cottbuser Dreierschützen nicht gestellt. In den ersten 13 Minuten erzielten sie von der 6,25 m – Linie 15 Punkte (5 Dreier/insgesamt 8).
Offensiv bekam der EBV erschreckend schwach überhaupt kein Bein auf das Parkett. Die logische Folge, ein hoher Rückstand von 10:34 nach 10 Minuten. Jetzt müssen bei einigen Spielern des EBV wohl die Alarmglocken stark geschrillt haben. Denn ab der 11.Minute spielte, obwohl es das gleiche Team war, eine andere, viel bessere Heimmannschaft. Defensiv setzte sich jeder für den anderen ein, verhinderte das völlige Versinken in die Bedeutungslosigkeit. Obwohl die Cottbuser aggressiv zu Werke gingen, erreichte der EBV im Reboundverhalten eine sehr gute Quote.
Offensiv agierte das Team sehr dynamisch, nach vielen eigenen Defensivrebounds wurden die Angriffe wechselweise sehr gut und schnell von Ludwig Radt oder Laurin Wendland vorgetragen. Davon profitierte das Spiel enorm. Es war für die Zuschauer ansehenswerter, viel interessanter und – die Gastgeber kamen noch einmal stark an die Cottbuser heran. Der EBV gewann drei von vier Vierteln, die Cottbuser gingen fast stehend in die Knie, konnten sich aber noch mit einem 68:62 – Sieg bis in die Schlusssirene retten. Beim EBV überzeugten neben den bereits genannten beiden U 16 – Aufbauspielern endlich einmal weitestgehend Teoman Prahst in beiden Spielen!! (17 und 18 Punkte), Center Marc René Raue (obwohl krankheitsbedingt mit Trainingsrückstand) mit 14 und 22 Punkten sowie Joey Lehmann, der für ihn gute 9 und 6 Punkte erzielte. Es bleibt zu wünschen, dass das Team im letzten Saisonspiel am kommenden Sonntag zu Hause gegen Frankfurt diese gezeigte Leistung gegen den BBC über 40 Minuten komplett abrufen kann.
EBV-Punkte gegen BBC Cottbus: Gero Jahnke, Tim Engler und Jean-Marc Hinze alle 0 Pkt., Daniel Zickuhr 2 Pkt., Teoman Prahst 18 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Marc René Raue 22 Pkt. 2/8 Freiwürfe, Ludwig Radt 10 Pkt. 1/3 FW 1 Dreier, Laurin Wendland 2 Pkt., Joey Lehmann 6 Pkt., Tim Slobar 2 Pkt.; Freiwürfe Team Ehst.: 3/13 = 23%; Team Cottbus: 6/11 = 55%
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25.Jan..2017 | Featured, U 16 |
(mbor/koe) Das Oberligateam der U 16 bereitet zurzeit Trainer Kevin Köster erneut Grund zur Freude. Mit einem hohen 97:37 (45:24) festigte es in Nauen im Rückspiel seinen 2.Tabellenplatz.
Der EBV startete in diesem Einzelspiel sehr gut. Im ersten Viertel wurden die Laufwege gut umgesetzt. Das Team kam zu leichten Punkten und führte nach 10 Minuten bereits mit 25:10. Die Verteidigung stand gut, war sehr aggressiv und so gab es viele schnelle Angriffe. Leider ließ das Team freie Korbleger liegen, außerdem war die Centerarbeit in der Defensive noch nicht genug ausgeprägt. So konnte Nauen seine zweite oder dritte Chance gut nutzen. Zur Halbzeit führten die Gäste von der Oder jedoch souverän mit 45:24.

Der 1,94 m große Center Moritz Mahlich machte gegen Nauen sehr gute 23 Punkte. Jetzt muss er versuchen, sich auch gegen stärkere Gegner noch mehr einzubringen.
Nach dem Seitenwechsel ging der EBV konzentrierter zu Werke. Die eigenen Korbwurfaktionen waren sicherer, in der Reboundarbeit zeichneten sich Moritz Mahlich und Dominik Träder besonders aus. Der EBV schraubte das Ergebnis nach 30 Minuten auf 72:29 (3.Viertel 27:4!). Am Ende gelang ein deutlich heraus gespieltes 97:37, ohne dass sich alle Spieler verausgaben mussten.
Trainer Kevin Köster bemängelte denn auch die mangelnde Aggressivität der meisten Spieler und die schwache Freiwurfquote des Teams von nur 38% (8/21). Gegen Nauen wirkte sich dieser Mangel noch nicht aus. Gegen stärkere Teams, wie Fürstenwalde, Bernau, USV Potsdam und StarWings Glienicke oder evtl. bei der Qualifikation zu den Ostdeutschen Meisterschaften in Sachsen-Anhalt würden diese Schwächen jedoch mehr ins Gewicht fallen. Was die kämpferische Seite des Teams betrifft, waren nicht nur in diesem Spiel Eric Mintken, Laurin Wendland und Ludwig Radt diejenigen, die mit körperlicher Härte dagegen hielten und absolutes Vorbild für das gesamte Team sind. Topscorer in einem einseitigen Spiel war Ludwig Radt mit 35 Punkten, gefolgt vom sehr guten, lang aufgeschossenen 1,94 m – Spieler Moritz Mahlich mit 23 Punkten und Eric Mintken mit 14 Punkten.
| EBV-Punkte gegen Nauen: Niklas Hartmann, Tim Sprenger und Roman Theißen alle 0 Pkt., Jonas Kraske 6 Pkt., Ludwig Radt 35 Pkt., 1 Dreier, 2/8 Freiwürfe, Eric Mintken 14 Pkt., 2 Dreier, 2/6 FW, Leo Lüben 6 Pkt., Dominik Träder 2 Pkt., 2/2 FW, Laurin Wendland 13 Pkt. 1/1 FW, Moritz Mahlich 23 Pkt. 1/4 FW; Freiwürfe Team EBV: 8/21 = 38%, Freiwürfe Team Nauen: 6/11 = 55% |
16.Jan..2017 | Featured, Saison 2016/2017, U 18 |
(mbor) Die Oberligamannschaft der U 18 kommt in dieser Saison bisher nicht zum Siegen. In ihren Heimspielen unterlag sie gegen den USV Potsdam (3.) mit 58:80 (21:43) und StarWings Glienicke (4.) mit 51:73 (23:44).

Formverbessert zeigte sich Tim Slobar mit 11 Punkten, davon 2 erfolgreichen Dreiern und 3/3 verwandelten Freiwürfen.
Beide Gästeteams sind in der oberen Tabellenhälfte angesiedelt, der EBV ist sieglos Letzter. An diesem Punktspieltag musste neben dem Langzeitverletzten Arman Lucian Nekat (Kreuzbandriss) leider auch der erkrankte Guard Teoman Prahst passen, so dass die Angriffsführung auf den Schultern von Ludwig Radt (U 16-Spieler) und Joey Lehmann lastete. Beide Spieler zeigten sich in ihren Bemühungen etwas formverbessert, setzten per Dribblings gute Akzente und gaben flüssige Zuspiele zu ihren Mitspielern. Obwohl bei der Laufbereitschaft und bei den im Training eingeübten Laufwegen auch hier Verbesserungen zu sehen waren: Immer wieder waren die Bewegungen der übrigen Mitspieler noch zu statisch, kamen die Blöcke zu zögerlich, zu wenig körperlich oder auch gar nicht. Dadurch wurde das Spiel der Gastgeber immer ausrechenbarer und zu durchsichtig. Die Potsdamer konzentrierten sich darauf, das Passspiel des EBV zu unterbinden. Das gelang ihnen oftmals auf Grund der oben aufgeführten Defizite recht gut. Schnell machte der USV in der ersten Halbzeit mit 23:10 (10.Minute) und 43:21 zur Halbzeit alles klar.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Oderstädter etwas gestärkter aus der Kabine. Sie besannen sich auf ihre vorhandenen Fähigkeiten, ließen den Ball besser durch ihre Reihen laufen. Der USV ließ etwas nach, spielte auch mit der zweiten „Garnitur“, wohl wissend gleich danach gegen Glienicke spielen zu müssen. Zumindest setzte der EBV die besseren Akzente. Beteiligt an den erfolgreichen Korbaktionen waren in diesem Viertel vornehmlich die gut aufgelegten Center Marc René Raue (gesamt 16 Pkt.) und Tim Slobar (Gesamt 11 Pkt./davon 2 Dreier und 3/3 Freiwürfe!) sowie Jean-Marc Hinze (2). Center Niklas Steidel trug in der ersten Halbzeit mit zwei sehenswerten Treffern (4 Pkt.) zum EBV-Ergebnis bei.
Leider fiel das Spiel des Gastgebers danach wieder in kleine Einzelteile auseinander. Potsdam zog noch einmal an, erzielte im 4.Viertel ein 35:9 und siegte hoch verdient mit 80:48.
EBV-Punkte gegen USV Potsdam: Daniel Zickuhr, Gero Jahnke, Hannes Richter alle 0 Pkt., Tim Engler 2 Pkt., Niklas Steidel 4 Pkt., Marc René Raue 16 Pkt. 4/9 Freiwürfe, Ludwig Radt 12 Pkt. 0/2 FW, Joey Lehmann 1 Pkt. 1/2 FW, Jean-Marc Hintze 2 Pkt., Tim Slobar 11 Pkt. 3/3 FW 2 Dreier; Freiwürfe Team Ehst.: 8/16 = 50%; Team Potsdam: 8/12 = 75%

Auch Niklas Steidel beweist ansteigende Form und erzielte in beiden Spielen sehenswerte Treffer aus der Halbdistanz.
Nachdem der USV das Team aus Glienicke mit 75:65 besiegt hatte, musste der EBV noch einmal gegen das Team aus Glienicke ran. Sie hatten mit dem 2,13 m großen Vincent Müller den alle überragenden Spieler, der sich sehr oft mitten in die Zone hinein stellte und somit eine pflichtgemäße Mannverteidigung unterlief. Die Schiedsrichter sind hier machtlos. Der EBV musste damit leben, das Spiel von außen zu machen. Unter den Körben „herrschte“ der Spieler V. Müller. Das tat er aber nicht ohne Gegenwehr der Eisenhüttenstädter, wie die jeweils sehr guten 16 Punkte von Marc René Raue und 15 Punkte vom quirligen Guard Ludwig Radt unterstreichen. Seinen Formanstieg bewies Niklas Steidel auch gegen Glienicke mit seinen 6 Punkten. Tim Engler wachte in diesem Spiel endlich ganz auf, konnte sich noch einmal erheblich steigern und erzielte gute 8 Punkte. Genauso wie Gero Jahnke, Daniel Zickuhr und Hannes Richter (jeweils 2), die ihre positiven Tendenzen der letzten Wochen im Spiel bestätigten. Auch wenn das Spiel mit 51:73 klar verloren ging, einen Achtungserfolg vor heimischer Kulisse erreichte das Gastgeberteam im 4.Viertel mit 14:10 und im 3.Viertel mit nur 14:19. Der EBV-Trainer nach beiden Spielen: „Dass wir auch zu Hause nicht Bäume ausreißen werden, haben beide Spiele klar gezeigt. Mein Team bemühte sich redlich. Ich als Trainer sehe im Teamspiel geringe Fortschritte, die sich leider noch nicht auf das Ergebnis niedergeschlagen haben. Wir beenden die Saison mit drei Heimspielen im Februar und März und wollen versuchen, wenigstens noch ein oder zwei Spiele zu gewinnen.“
EBV-Punkte gegen StarWings Glienicke: Gero Jahnke, Daniel Zickuhr und Hannes Richter alle jeweils 2 Pkt., Tim Engler 8 Pkt., Niklas Steidel 6 Pkt. 0/2 FW, Marc René Raue 16 Pkt. 4/11 FW, Ludwig Radt 15 Pkt. 1/3 FW, Joey Lehmann 0 Pkt. 0/2 FW, Jean-Marc Hintze und Tim Slobar beide 0 Pkt.; Freiwürfe Team Ehst.: 5/20 = 25%; Team Potsdam: 7/12 = 58%
19.Dez..2016 | BK U 14, Featured, Saison 2016/2017 |
(mbor/koe) Das Landesligateam der U 14 hat sich in seinen beiden Heimspielen tapfer geschlagen. Gegen Woltersdorf gewannen die Mädchen und Jungen mit 100:19 (54:8), gegen die Mannschaft aus Nauen verlor das Team nach hartem Kampf knapp mit 56:64 (25:32).
Im ersten Spiel des Tages gab der EBV von Anfang an gegen Nauen den Ton an. Aus einer starken mannschaftlichen Geschlos-senheit in der Defensive ging das Team offensiv mit einer 14:6 nach 10 Minuten heraus. Die zweiten zehn Minuten waren vom Gastgeber schwächer. Einfache Korbleger wurden verworfen oder es wurde zu spät erkannt, den Durchbruch zum Korb zu suchen. Die jüngeren, noch unerfahrenen Spieler kämpften vorbildlich, es reichte nach 20 Minuten für eine 32:25 – Führung des Gast- gebers.
Das dritte Viertel ging mit 22:13 klar an die Gäste aus Nauen. Der EBV bewies nicht die nötige Konzentration, nicht die nötige Routine die Randberliner in die Knie zu zwingen. Außerdem waren die Arbeit unter den Körben (Rebounds) und die Freiwurfschwäche eklatant. Allein schon an der Linie hätte der EBV dieses Spiel entscheiden müssen, denn nur 30% (6/20) sind einfach zum Siegen zu wenig. Das sollte sich später noch gravierender zeigen. Bei den Korbaktionen unter dem EBV-Korb nutzten die Nauener ihre Überlegenheit aus und bekamen sehr oft den 2. oder 3.Ball, so dass sie dann punkten konnten.
In den letzten Minuten wurde das Spiel immer spannender. Bis zur 30.Minute stand es noch 45:45, in der 36. Minute führten die Gastgeber letztmalig mit 56:53. Nauen setzte alles auf eine Karte und sorgte mit einem aggressiven Zug zum Korb dafür, dass Leonard Lay in der 37.Minute, bis dahin gute 18 Punkte (aber leider nur 4 von 14 Freiwürfen!!), mit 5 Fouls das Spielfeld verlassen musste. Die EBV-Defensive wankte und fiel in den letzten drei Minuten trotz aufopferungsvollen Kampfes der Nauener Offensive zum Opfer. Nauen erzielte in diesen letzten drei Minuten noch 11 Punkte, der EBV machte keinen einzigen Korberfolg mehr. Damit war die unglückliche 56:64 – Niederlage besiegelt. Der EBV-Trainer nach diesem Spiel: „Es ist bitter, dass wir das Spiel noch aus der Hand gegeben haben. Auf Grund der aufgeführten mangelnden Chancenverwertung und der in diesem Spiel schwachen Reboundarbeit ist die Niederlage erklärbar. Die Spielerinnen und Spieler müssen aus diesem Spiel die richtigen Schlussfolge-rungen ziehen. Nauen spielte in der letzten Phase des Spiels einfach cleverer als mein Team.“
EBV-Punkte gegen Nauen: Tobias Buhlau 4 Pkt. 0/2 FW, Patrice Bisch 0 Pkt., Maximilian Keitz 0 Pkt., Florian Tietz 0 Pkt., Jil Schmidt 11 Pkt. 1/2 FW, Max Kalisch 14 Pkt., Leonard Lay 18 Pkt. 4/14 FW, Hugo Bengsch 4 Pkt., Josefine Hentze 5 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe Team EBV: 6/20 = 30%, Team Nauen: 2/16 = 13%

Jil Schmidt gehört zwar zu den jüngsten Spielerinnen im Team, besticht aber schon durch sehr gute Einsatzbereitschaft, Defensivarbeit und erzielte 25 Punkten in beiden Heimspielen.
Im zweiten Spiel des Tages gegen Woltersdorf zeigte sich, dass diese in ihrem Spielaufbau sehr unerfahren waren. Immer wieder gelang es den Gastgebern, den Ball des Gegners abzufangen und eigene Angriffe zu starten. Nach 10 Minuten führten die Eisen-hüttenstädter 28:4, zur Halbzeit sehr hoch mit 54:8. Unter Leitung von Trainer Kevin Köster wurden die Oderstädter immer effektiver. Der Trainer setzte sehr oft die Bankspieler ein, damit diese auch Spielpraxis bekamen. Sein erstes Spiel für die Grün- Weißen hatte Patrice Bisch, der erst unlängst zum Verein gestoßen ist. Er steuerte zwei Punkte zum Ergebnis bei und konnte mit seiner Leistung zufrieden sein.
Alle EBV-Spieler punkteten. Die Harmonie im Team war hervorragend. Die Einsatzbereitschaft aller Spieler war enorm und trieb das Team noch einmal zusätzlich an. Kapitän Max Kalisch war ein sehr guter Kapitän und erzielte selbst 23 Punkte bei 1/1 Freiwürfen. Bester Center beim EBV war Leonard Lay mit 22 erzielten Punkten. Trainer Kevin Köster hob noch einmal „die starke Teamdefensive hervor“ und meinte, „dass man auf diese Art zu spielen, auch in den kommenden Spielen anknüpfen muss.“ „Ich konnte ständig alle Spieler nacheinander einsetzen, ohne dass ein spielerischer Abfall zu sehen war. Alle kämpften großartig, waren läuferisch stark und unter den Körben im Reboundverhalten vortrefflich. Wir haben verdient mit 100:19 gewonnen.“
EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Tobias Buhlau 14 Pkt., Patrice Bisch 3 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Maximilian Keitz 4 Pkt. 0/4 FW, Florian Tietz 2 Pkt., Jil Schmidt 14 Pkt., Max Kalisch 23 Pkt. 1/1 FW, Leonard Lay 22 Pkt. 0/1 FW, Hugo Bengsch 6 Pkt., Josefine Hentze 12 Pkt. 0/1 FW; Freiwürfe Team EBV: 2/9 = 22%, Team Woltersdorf: 3/18 = 17%
24.Nov..2016 | Featured |
(mbor/koe) Zweimal war das U 16-Team in Oranienburg erfolgreich. Die Mannschaft der StarWings Glienicke wurde mit 63:48 (36:27) förmlich nieder gerungen, gegen den Gastgeber gewann das Team wieder sehr deutlich mit 96:44 (53:24).
Die Stahlstädter mussten ohne ihren zweiten erkrankten etatmäßigen Center Jean-Marc Hintze beide Spiele bestreiten. Gegen Glienicke erwischten die EBV-Jungen zum wiederholten Mal einen schwachen Start. Sie brauchten erst wieder fünf Minuten, um die Reisestrapazen abzustreifen. Doch dann war das Team in der Erfolgsspur und spielte defensiv wie gewohnt aggressiv. Die Führung von 19:12 nach 10 Minuten gab ihnen Recht. Die Eisenhüttenstädter hatten zwar einige Probleme unter den Körben. Moritz Mahlich (sehr gute 14 Punkte) und später Dominik Träder gelang es, den fehlenden Center sehr gut zu ersetzen. Der Spielverlauf war weiterhin spannend und knapp. Da die Schiedsrichter mehrmals nicht auf der Höhe ihrer Aufgabe waren und auf beiden Seiten viel zu wenig Fouls pfiffen wurde die Atmosphäre immer hitziger, das Spiel immer aggressiver. Zur Pause führte der EBV, für ihn ungewohnt knapp, mit 36:27.

Team U 16 – das zurzeit leistungsstärkste Team des EBV 1971 e.V. mit dem Trainer Kevin Köster.
Im dritten Viertel lief der Ball besser durch die EBV-Reihen. Das Team bekam Spiel und Gegner immer besser in den Griff. Dieses Viertel wurde mit 23:13 gewonnen konnten. Damit stand es nach 30 Minuten akzeptabel 59:40.
Alles sah nach einem sicheren Sieg aus, jedoch das letzte Viertel hatte es in sich. Glienicke lag weit zurück und ging nun in eine Pressverteidigung über das ganze Spielfeld über. Sie gingen hohes Risiko, foulten unheimlich viel. EBV-Trainer Kevin Köster musste eine Auszeit nehmen, um seine Spieler darauf hinzuweisen, diesen Fight anzunehmen, denn nur über den Kampf konnte der Sieg sichergestellt werden. Diese Auszeit wirkte. Der EBV musste ohne die wichtigen Spieler Ludwig Radt (5.Foul/31.Min.) und ohne Laurin Wendland (5.Foul/36.Min) das Spiel beenden.
„Die jetzt eingesetzten Spieler bewiesen gewachsenes Selbstvertrauen und spielerische Cleverness. Das Viertel ging mit 4:8 zwar verloren, aber wir spielten die Angriffszeit von 24 Sekunden herunter und gaben Glienicke wenige Möglichkeiten zu punkten. Meine Mannschaft verdient sich ein großes Lob in der Defensive. Ich bin mit diesem Sieg sehr zufrieden, weil es ein erkämpfter Sieg war. Wir haben gegen das Team Glienicke, gegen die schwachen Schiedsrichter und gegen die Glienicker Fans gewonnen und unser Spiel aufziehen können,“ sagte Kevin Köster nach diesem Spiel, das mit 63:48 ausging. Vier Oderstädter punkteten zweistellig,
EBV-Punkte gegen Glienicke: Tim Sprenger 0 Punkte, Eric Mintken 9 Pkt. 1/2 FW, Carlos van den Brandt 0 Pkt., Leo Lüben 13 Pkt. 2/3 FW 1 Dreier, Roman Theißen, Jonas Kraske und Dominik Träder alle 0 Pkt., Ludwig Radt 13 Pkt. 1/2 FW, Laurin Wendland 14 Pkt. 5/8 FW 1 Dreier, Moritz Mahlich 14 Pkt. 2/6 FW, Freiwürfe Team EBV: 11/21 = 52%, Freiwürfe Team Glienicke: 17/30 = 57%
Gleich anschließend hieß der Gegner Gastgeber Oranienburger SV. Es war ein Spiel zum Genießen. Gewarnt auf Grund des 1.Spiels waren die Eisenhüttenstädter von Beginn an konzentriert, vornehmlich in der Defensive. Kevin Köster trat mit einem kompakten Team auf, rotierte immer wieder innerhalb der Mannschaft. Bereits nach wenigen Minuten und erst recht zur Halbzeit wusste jeder der Anwesenden in der Oranienburger Sporthalle, wer am Ende Sieger sein wird. Der EBV führte nach 20 Minuten klar mit 53:24. Dieses Spiel war ein sehr wichtiges für alle Bankspieler. Denn der Trainer ließ lange die zweite Reihe spielen. Er gab ihnen als Aufgabe mit, die Ballverluste zu minimieren. Das gelang ihnen über weite Strecken des Spiels. Nach 30 Minuten führten die Gäste bereits hoch mit 75:34, zum Schlusspfiff hieß es 96:44. Ludwig Radt erzielte starke 32 Punkte. Der Trainer war neben den bereits Genannten besonders über die Leistungssteigerung von Dominik Träder (6 Pkt.) und Roman Theißen (6 Pkt./2/2 Freiwürfe) erfreut.
EBV-Punkte gegen Oranienburg: Tim Sprenger 7 Punkte 0/1 Freiwürfe, 1 Dreier, Eric Mintken 6 Pkt. 0/1 FW, Carlos van den Brandt 3 Pkt. 1/2 FW, Leo Lüben 10 Pkt. 0/2 FW, Roman Theißen 6 Pkt. 2/2 FW, Jonas Kraske 0 Pkt., Dominik Träder 6 Pkt., Ludwig Radt 32 Pkt. 2/5 FW 2 Dreier, Laurin Wendland 16 Pkt. 4/7 FW, Moritz Mahlich 10 Pkt. 2/4 FW, Freiwürfe Team EBV: 11/25 = 47%, Freiwürfe Team Oranienburg: 1/9 = 11
24.Nov..2016 | Featured, Senioren |
(mbor/bas) Ihr erstes Punktspiel der laufenden Saison bestritt das Seniorenteam Ü 35 des EBV 1971 gegen die WSG Fürstenwalde. Der Tabellenführer von der Spree wurde zwar seiner Favoritenrolle nicht gerecht, konnte jedoch beide Siegpunkte aus Eisenhüttenstadt mit nach Hause nehmen. Das Team gewann knapp mit 60:55 (29:23).

Center Mario Krüger mit energischem Zug zum Korb. (Bild aus einer früheren Partie)
Die Gäste waren mit starker Besetzung angereist. Beim Gastgeber fehlten mit Jörg Hohlbein und Steffen Schneider zwei wichtige Stammspieler. Vor dem Spiel dachten die EBV-Spieler in keiner Weise daran, eine Chance auf den Sieg zu haben. So wechselte Trainer Jörg Bastian frühzeitig im ersten Viertel durch. Dadurch wurde aus einem 6:8 ein 8:17 – Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels. Der Gast aus der Domstadt hatte aber nicht seinen besten Tag erwischt. Denn normalerweise hätten die Spieler einen wesentlich größeren Vorsprung herausgeholt. Das zweite Viertel begann für die Eisenhüttenstädter positiv, sie holten auf. Lohn ihrer Bemühungen war ein knapper 23:29 – Pausenstand.
Auch im dritten Viertel griff der EBV weiter beherzt an und verkürzte den Abstand nach 30 Minuten auf 36:39. Fürstenwalde rettete sich vor allem mit 9 erfolgreichen Dreipunktewürfen. Eisenhüttenstadt stand dem nur wenig nach, auch hier fielen fünf Dreier ins Netz des Gegners und das bei einer guten Effektivität.
Fürstenwalde bewies bei den Rebounds unter beiden Körben seine Überlegenheit. Die Gästespieler konnten aber dies oft nicht in Punkte umsetzen, weil die EBV-Spieler aggressiv dazwischen gingen.
Die Dramatik des Spiels wuchs mit zunehmender Spielzeit. Eine Minute vor dem Schlusspfiff stand es 52:52. Zwei, drei leicht vergebene leichte Würfe des EBV, einmal ein 3 Sekundenpfiff, ein unnötiges Foul der Oderstädter und eine bessere Gäste-Freiwurfquote insgesamt kostete den Gastgebern den Heimsieg.
Trainer Jörg Bastian nach dem Spiel: „Ich muss ganz klar sagen, dass es hätte auch genauso gut anders ausgehen können. Es war ein glücklicher aber nicht unverdienter Sieg für Fürstenwalde. Es war eine faire Partie, trotz des knappen Spielstandes. Die Schiedsrichter brauchten kaum einzugreifen. Nur am Ende versuchten wir natürlich die Spieluhr mit Fouls zu stoppen, um den Gegner an die Freiwurflinie zu bringen. Die zeigten sich jedoch als gute Freiwerfer, allein in der letzten Minute mit 6 von 10 (Gesamt 12 von 20). Unsere Quote lag bei 4 von 9. Dieses Quäntchen war Fürstenwalde am Ende besser. Wir haben ohne zusammenhängendes gemeinsames Training (8 Spieler wohnen auswärts) ein gutes Spiel gezeigt. Das Zusammenspiel war zufriedenstellend und allen Spielern hat es Spaß gemacht. Wir sind trotz der Niederlage zufrieden aus der Halle gegangen.“
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde:
Mario Krüger 11 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Steffen Gust 6 Pkt. 0/2 Freiwürfe 2 Dreier, Franko Löser und Jörg Franke 0 Pkt., Andreas Meier 5 Pkt. 1 Dreier, Daniel Karls 0 Pkt., Jörg Bastian 8 Pkt. 2 Dreier, Steffen Wersing 17 Pkt. 3/3 FW, Mike Slobar 0 Pkt., Stephan Schulte 8 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 4/9 = 44%, Fürstenwalde: 12/20 = 60%