9.Dez..2015 | Featured, OL U 16 männlich, Saison 2015/2016 |

Florian Wendland war als sehr guter Center immer präsent und anspielbar und steuerte gute 12 Punkte zum Ergebnis bei.
(mbor) Nach der Anfangseuphorie des Teams OL U 16 mit 4 Siegen in Folge ist jetzt Ernüchterung eingekehrt. Das Team kassierte in Potsdam erneut zwei Niederlagen, zuerst gegen den Gastgeber USV Potsdam mit 67:79 (30:43), anschließend gegen den BBC Cottbus mit 32:84 (18:49). Damit findet sich der EBV nach sieben Spielen auf Platz vier wieder. Der EBV spielte ohne Tim Slobar, Jonas Kraske und Jean-Marc Hintze.
Das Spiel begann mit Vorteilen für den Gastgeber. Die Potsdamer führten nach 6 Minuten mit 15:4, nach 8 Minuten mit 19:6. Bis dahin hatte der EBV nicht einen einzigen Punkt aus dem Spiel heraus erzielen können. Erst in den letzten drei Minuten des 1.Viertels kam der EBV mit 18:22 wieder etwas auf. Die zweiten 10 Minuten gehörten leider ganz dem USV. 21:12 in diesen 10 Minuten und 43:30 hieß es zur Halbzeit für den USV. In der Kabine wurden vom Trainer Manfred Borchert sachlich die Probleme und Mängel angesprochen. Das dritte Viertel gewannen die Stahlstädter mit 23:11. Aus einer sehr guten Defensive heraus wurden die EBV-Angriffe durch die Aufbauspieler zu den sich immer wieder gut in Position bringenden Mitspielern gebracht. Diese punkteten auch effektiver als in der ersten Halbzeit. So kam der EBV heran und führte sogar kurz vor Ende des 3.Viertels mit 53:51 (29.Minute). Leider konnte das Gästeteam diese Führung im letzten Viertel nicht verteidigen. Die Potsdamer zogen sich durch gute Aktionen gekonnt aus der Schlinge, gingen wieder in Führung (63:59/35.Minute) und bauten diese bis zum Schlusspfiff zu einem dann ungefährdeten 79:67 – Sieg aus. Nach dem Spiel war das Team sehr niedergeschlagen, war doch der eigentliche Maßstab durch das 3.Viertel selbst hoch gelegt worden. Der Trainer Manfred Borchert: „Wir haben einfach zu wenig konstant gespielt. Das Leistungsgefälle ist im Team zu groß. Wir haben zwar einen großen Kader, jedoch nicht alle Spieler der zweiten Fünf und darüber hinaus genügen den Ansprüchen, um als Team ganz oben mitspielen zu können. Herausragend gegen Potsdam war Florian Wendland, der starke 12 Punkte beisteuerte. Er und Laurin Wendland, Eric Mintken, Marc Raue und Ludwig Radt (beide sehr gute 11 Punkte; dazu Ludwig Radt mit 3/4 Freiwürfen!) sowie Kapitän Teoman Prahst mit gewohnten sehr guten 26 Punkten gehören zu den absoluten Leistungsträgern. Aber wie gesagt, das Gefälle ist im Team zu groß.“
EBV-Punkte gegen USV Potsdam: Johannes Leuther, Leo Lüben, Daniel Zickuhr alle 0 Pkt., Christopher Kühnöhl nicht eingesetzt, Moritz Mahlich 2 Pkt., Laurin Wendland 1 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Tim Engler 2 Pkt. 0/2 FW, Eric Mintken 12 Pkt., Florian Wendland 12 Pkt. 2/7 FW, Teoman Prahst 26 Pkt. 4/9 FW, Marc Raue 11 Pkt., Ludwig Radt 11 Pkt. 3/4 FW; EBV: 11/26 = 42%, Potsdam 15/27 = 56%

Marc Raue hat sich als groß gewachsener Center sehr gut ins EBV-Team eingefügt; gute 11 und 8 Punkte in beiden Spielen.
Gleich danach hieß der zweite Gegner BBC Cottbus. Teoman Prahst und Tim Engler waren aus dem ersten Spiel heraus so stark verletzt, dass sie gegen den BBC nicht mehr antreten konnten. Das war eine absolut doppelte Schwächung, die der EBV gar nicht verkrafte. Der BBC-Trainer Sven Schöps hatte das erste Spiel genau analysiert und erkannte die Probleme des EBV im Aufbauspiel. Dort setzte er an, ließ seine Jungen bereits in der gegnerischen Hälfte anpressen. Das zeigte Wirkung. Egal, wer jetzt Aufbauspieler war, die Eisenhüttenstädter kamen manchmal nicht über die Mittellinie hinaus, verloren zu oft den Ball in der Offensive und so stand es nach 10 Minuten 30:10 für Cottbus. Damit war das Spiel schon entschieden. Dem EBV gelangen in diesen Minuten ganze 6 Punkte aus dem Feld heraus, alle durch den wieder sehr guten Center Marc Raue! Ansonsten war kein Durchkommen. Dem EBV gelang es in keiner Phase des Spiels, die Center mit guten und verwertbaren Zuspielen zu „füttern“.
Die übrigen drei Viertel musste Cottbus nur noch das Ergebnis verwalten, wohl wissend noch ein Spiel gegen den USV Potsdam spielen zu müssen. Das taten sie mit 19:8, 18:7 und 16:7 mehr als eindrucksvoll. So ist das Endergebnis von 84:32 für den BBC aus seiner Sicht standesgemäß, für den EBV jedoch mehr als ein Fingerzeig, was in den Trainingseinheiten zu tun ist. „Wir stehen mit den meisten Spielern, wie bereits schon zu Beginn der Saison ausgedrückt, am Anfang ihrer Entwicklung. Da fehlen das Ballhandling, die Übersicht und die Cleverness der Spieler, um gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte mitzuhalten. Dazu kommen noch bei den Würfen aus dem Feld und von der Freiwurflinie große Effektivitätsverluste, die es zu beseitigen gilt,“ so der Trainer noch einmal. Auf Grund der beiden verletzten EBV-Spieler und der guten Cottbuser gelangen dem EBV wenige Punkte. Hier sind zu nennen Marc Raue und Ludwig Radt mit je 8 Punkten und Laurin Wendland mit 4 Punkten. Besonders Ludwig Radt, Eric Mintken und Laurin Wendland rieben sich als Aufbauspieler auf, hatten aber in den Flügelspielern Daniel Zickuhr, Leo Lüben und Johannes Leuther, obwohl sich diese sehr engagierten, über das gesamte Spiel hinweg zu wenig konstruktive Unterstützung.
EBV-Punkte gegen BBC Cottbus: Johannes Leuther 2 Pkt., Leo Lüben 2 Pkt., Daniel Zickuhr und Christopher Kühnöhl beide 0 Pkt., Moritz Mahlich 3 Pkt. 1/1 FW, Laurin Wendland 4 Pkt. 2/6 Freiwürfe, Eric Mintken 2 Pkt., Florian Wendland 3 Pkt. 1/2 FW, Teoman Prahst und Tim Engler beide verletzt, Marc Raue 8 Pkt. 0/7 FW, Ludwig Radt 8 Pkt. 2/4 FW; EBV: 6/20 = 29%, Cottbus 7/12 = 58%
3.Dez..2015 | Bestenliga U 11, Featured, Saison 2015/2016 |

Adrian Schubel – einmal mehr Topscorer seines Teams in beiden schweren Auswärtsspielen
(mbor/eng) Das U 11-Team des EBV erlitt in Bernau zwei Niederlagen. Gegen den Mahlower SV 1977 verlor das Team äußerst unglücklich mit 51:52 (24:28), gegen den Gastgeber SSV Lok Bernau verloren die Jungen hoch mit 69:86 (30:40).
Dieses Spiel war so recht nach dem Geschmack der Zuschauer und der Trainer beider Teams. Das Spiel hatte von Beginn an Spannung, Dramatik bis zur letzten Sekunde und leider ein verlorenes Spiel am Ende für Eisenhüttenstadt. Mahlow trat mit einem sehr großen 11 jährigen Center an, der dem EBV das Leben unter beiden Körben sehr schwer machte. Dieser Junge fing aufgrund seiner Größe viele Rebounds weg und machte selbst auch eine bedeutende Anzahl von Punkten. Das Spiel war in der ersten Halbzeit bereits ausgeglichen, leider musste Nicolas Oppen, sonst ein Punktelieferant, schon in der ersten Halbzeit mit 5 Fouls vom Feld. Damit war das Team geschwächt. Der EBV erkämpfte sich eine 22:2 Führung. Zur Pause hieß es schon 24:28 gegen den EBV. Die anfängliche Führung wurde aber leichtfertig verspielt. Das Team erkämpfte sich mit einem aufopferungsvollen Einsatz in der Defensive den Ball, warf diesen aber mit einem Fehlpass sehr schnell wieder in die Hände des Gegners zurück. So erzielte Mahlow seine Punkte oft in Übermachtsituationen,2 gegen 1 oder 3 gegen 2. So gab es ein spannendes Schluss – Achtel bei dem den längeren Atem die Mahlower mit 52:51 hatten.
EBV-Punkte gegen Mahlow: Adrian Schubel 24 Punkte, Hugo Engelien 17 Pkt., Nicolas Oppen 8 Pkt., Jeremy Kohnert 3 Pkt.

Jeremie Kohnert überzeugte in Bernau mit einer soliden Einzelleistung.
Unmittelbar danach war das zweite schwere Auswärtsspiel gegen den Gastgeber SSV Lok Bernau. Bernau kannte die Körbe, war den auch Eisenhüttenstädtern körperlich überlegen. Bernau traf fast jeden Wurf, der EBV hat hierin noch große Reserven. Zur Halbzeit hieß es “nur “ 30:40 aus EBV-Sicht. Bernau ließ sich in der zweiten Halbzeit den herausgespielten Sieg mit 86:69 nicht mehr nehmen. Trainer Daniel Engelien war mit der gezeigten Leistung seines Teams trotz der Niederlage zufrieden: “Mein Team hat trotz körperlicher Unterlegenheit bis zum Schlusspfiff gekämpft. Ein Lob an alle Spieler, nicht nur an die, die die meisten Punkte gemacht haben. Im weiteren Training müssen wir das Hauptaugenmerk auf folgende Punkte legen: Chancenverwertung, schnelleres Umschalten von Defense auf die Offensive und auf das schnellere und situationsgerechtere Reagieren sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung.”
EBV-Punkte gegen Bernau: Adrian Schubel 30 Pkt., Hugo Engelien 22 Pkt., Luis Wegner 8 Pkt., Nicolas Oppen 5 Pkt., Marvin Schlegel 2 Pkt., Jeremie Kohnert 2 Pkt.
3.Dez..2015 | Bezirksliga Herren, Featured, Saison 2015/2016 |

Dennis Herkt – Spielertrainer des Herrenteams mit guten 23 Punkten im ersten Spiel
(mbor/her-sch) Die Herrenmannschaft des EBV 1971 verlor am letzten Wochenende in Eberswalde ihre beiden Punktspiele. Zuerst spielten die Männer gegen SSV Lok Bernau III 48:66 (24:25), anschließend gegen den Gastgeber BV 99 Eberswalde 64:85 (28:39).
Das Spiel gegen Bernau III fing etwas verhalten an, beide Teams waren nervös, fanden erst im Laufe des 1.Viertels zu ihrer spielerischen Linie. Beim EBV fehlte nur Stammspieler Patrick Köster. Das Spiel war gekennzeichnet von vielen Fehlwürfen und Fehlern im Aufbauspiel. Nach 10 Minuten führte Bernau mit 14:12, zur Halbzeit 25:24. Im 3.Viertel spielte der EBV sehr schwach. Das Team kam schwerfällig aus der Kabine und wurde für die mangelnde Lauf- und Einsatzbereitschaft bestraft. Fast 10 Minuten lang beherrschte Bernau die Szenerie, nach 30 Minuten führte dieses Team sicher mit 51:37. Der EBV „glänzte“ mit schlechten Zuspielen zu den Centern, lief auch zu wenig, um die Niederlage noch abzuwenden. Damit ergab sich der EBV schon nach 30 Minuten der späteren Niederlage. Im letzten Viertel konnte nur noch Dennis Herkt (insgesamt sehr gute 23 Punkte) mit Punkten überzeugen. So verlor das Team nach einer kritikwürdigen Teamleistung mit 48:66. Spielertrainer Dennis Herkt nach diesem Spiel: “Obwohl Bernau größenmäßig überlegen war, überzeugte mein Team durch über weite Strecken gute Defense und guter Reboundarbeit. Uns fehlte es an Konstanz im Zuspielbereich und an Spielideen um Bernau auszukontern. Außerdem waren die Wurfeffektivität zu gering und die Fehlerquote im Aufbau zu hoch um gegenzuhalten.”
EBV-Punkte gegen Bernau III: Toni Scrock, Joey Lehmann, Tristan Foth alle 0 Punkte, Marcus Burde 5 Pkt. 1 Dreier, Jan Grünberg 6 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Oliver Schwanz 1 Pkt. 1/2 FW, Dennis Herkt 23 Pkt. 5/7 FW, Kevin Köster 13 Pkt. 3 Dreier; Freiwürfe Ehst.: 6/11 = 55%, Bernau III: 6/14 = 43%

Der erst 17jährige Tristan Foth spielte gut mit und versenkte 3 Dreier in das Netz des Gegners.
Das anschließende Spiel gegen Eberswalde begann genau so wie gegen Bernau III. Der Gastgeber führte schnell und sorgte für die Eisenhüttenstädter Ernüchterung. Diesem schon frühen Rückstand liefen die Gäste von der Oder bis zum Schluss hinterher. Auf Grund der bereits genannten Fehler führte Eberswalde nach 10 Minuten mit 20:14 und zur Halbzeit mit 39:28. In die Kabine gingen die Stahlstädter mit gesenkten Köpfen, sie schienen das Spiel schon abgeschrieben zu haben. Trotz dessen gab es noch einmal einen Ruck im Team. Tristan Foth (wieder zurück im EBV) versenkte zwei Dreipunktwürfe erfolgreich ins Netz und schon stand es nur noch 51:57 gegen den EBV.
Im vierten Viertel überschlugen sich die Ereignisse. Das EBV-Team war wieder zu passiv, es gab kein gutes Teamspiel der Gäste. Einige Fehlentscheidungen des Schiedsrichters sorgten für Unmut beim EBV. Die Leistungsträger Dennis Herkt und Kevin Köster flogen mit jeweils 5 Fouls (incl. jeweils ein technisches Foul wegen Meckerns bzw. unbeherrschten Benehmens) vom Parkett. Damit erwiesen sie leider, wie andere Spieler schon in der letzten Saison, dem EBV- Spiel, einen schlechten Dienst. Eberswalde nutzte die Gunst der Stunde und baute seinen Vorsprung bis zum Endergebnis auf 85:64 aus. Nach dem Spiel noch einmal der Trainer des EBV: “Unsere Konzentration war in beiden Spielen schwach ausgeprägt. Acht Spieler reisten an, nicht alle hatten den besten Fitnesszustand. Hervorzuheben die Leistung beider Jugendspieler Tristan Foth und Joey Lehmann. Sie werden uns in Zukunft noch viel Gelegenheit zur besseren Motivation des Herrenteams geben. Einige Spieler blieben leider teilweise weit unter ihren Möglichkeiten.“
EBV-Punkte gegen Eberswalde: Toni Scrock 0 Pkt., Joey Lehmann 3 Pkt. 1/2 FW, Tristan Foth 6 Pkt. 2 Dreier, Marcus Burde 2 Pkt. 2/4 FW, Jan Grünberg 16 Pkt. 2/4 FW, Oliver Schwanz 2 Pkt., Dennis Herkt 12 Pkt. 4/6 FW, Kevin Köster 23 Pkt. 2/4 FW 5 Dreier; Freiwürfe Ehst.: 11/20 = 55%, Eberswalde: 14/20 = 70%
3.Dez..2015 | Bestenliga U 10, Featured, Saison 2015/2016 |

Hugo Engelien gehört mit seinen erst 7 Jahren zu den Stützen seines U 10 – Teams
(mbor) Die Jüngsten des EBV mussten in den letzten Wochen drei Niederlagen verkraften. Gegen den Mahlower SV 1977 verlor das Team knapp mit 42:48 (28:10). Im Hinspiel hieß es zu Hause gegen die WSG Fürstenwalde 45:63 (28:20), das Rückspiel ging im Fürstenwalde mit 41:71 (39:21) verloren.
Gegen den Mahlower SV war es das erwartet schwere erste Spiel der Saison, ohne die Leistungsträger, die in dieser Saison in der Altersklasse U 11 spielen. Das Team fing trotzdem sehr stark an und hatte eine sehr komfortable Halbzeitführung von 28:10. Leider konnten die nur sechs Spieler (Dominik Reger fällt für längere Zeit aus) in der zweiten Halbzeit nicht daran anknüpfen. Mahlow witterte seine Chance, drehte den hohen Halbzeitrückstand noch einmal und gewann am Ende mit knapp 48:42. Die EBV-Spieler hielten konditionell nicht durch und es kam in der zweiten Spielperiode kein richtiger Spielfluss mehr zustande.
EBV-Punkte gegen Mahlow: Hugo Engelien 12 Pkt., Liam Wegner 10 Pkt., Jamie Hennlein 8 Pkt., Luis Weber 8 Pkt., Tom Schlegel 6 Pkt., Dominik Reger erkrankt
Das Hinspiel zu Hause gegen die WSG Fürstenwalde war lange eine ebenfalls spannende Angelegenheit. Auch hier führte der EBV dank sehr guter Einzelleistungen mit 28:20. Daran hatten fast alle Spieler ihren verdienten Anteil. Nach der Pause setzte sich das gute Teamspiel der Gäste aus Fürstenwalde nach und nach durch. Die Kräfte der sechs EBV-Spieler ließen nach, Fürstenwalde hatte 10 Spieler aufgeboten. So musste sich Eisenhüttenstadt der Teamleistung von Fürstenwalde am Ende mit 45:63 ergeben.

Luis Weber war in der Defensive sehr gut in beiden Spielen.
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde (Heimspiel): Hugo Engelien 22 Pkt., Liam Wegner 6 Pkt., Jamie Hennlein 6 Pkt., Tom Schlegel 4 Pkt.
Im Rückspiel wollte es der EBV in Fürstenwalde besser machen. Trainer Daniel hatte in der Fehleranalyse nach den ersten beiden Spielen darauf hingewiesen, dass die Wurfeffektivität bessere werden muss und dass die Ballverluste minimiert werden sollten. Genau das aber musste der Trainer nach dem Spiel noch einmal für die nächsten Spiele anmahnen. Allein schon durch Fehlwürfe und Fehlpässe ließen die EBV-Jungen sehr viele Punkte liegen. Das Team hatte schon zwei Spiele der U 11 vom Vortag in den Beinen. Zur Halbzeit führte der EBV gar mit 39:21. Defensiv war Luis Weber sehr stark, jedoch fehlt es dem Team insgesamt an Aggressivität, um auch körperlich starken Gegnern Paroli zu bieten. Unter beiden Körben Hugo Engelien im Reboundverhalten. Ein Manko zeigte sich beim EBV im Umkehrspiel von der Defensive auf den Angriff. Hier waren die Oderstädter zu langsam, zu fehlerhaft, um die einfachen Punkte der Fürstenwalder zu verhindern. Das Team kämpfte aufopferungsvoll, hatte manchmal auch etwas Pech beim. Die Niederlage von 41:71 geht leider auch in dieser Höhe in Ordnung.
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde (Auswärtsspiel): Hugo Engelien 16 Pkt., Liam Wegner 14 Pkt., Jamie Hennlein 2 Pkt., Luis Weber 3 Pkt., Tom Schlegel 6 Pkt.
26.Nov..2015 | Bestenliga U 10, Bestenliga U 11, Bezirksliga Herren, Featured |
(mbor) Drei Teams des EBV 1971 haben am Samstag und Sonntag Auswärtsaufgaben zu erfüllen.
Das Team der U 11 reist am Samstag zu seinem ersten Turnier nach Bernau. Dort werden sie vom Gastgeber SSV Lok Bernau und dem Team des Mahlower SV 1977 erwartet. Beide Teams gelten als sehr spielstark und werden den Jungen von Trainer Daniel Engelien alles abverlangen.
Am Sonntag sind zwei Teams im Einsatz. Die Jungen der U 10 reisen zum Rückspiel zur WSG Fürstenwalde. Das Hinspiel wurde zu Hause mit 45:63 relativ deutlich verloren. Trotzdem hat sich das Team vorgenommen, es dieses Mal besser zu machen.
Die Herren der Bezirksliga sind in Eberswalde zu Gast. Sowohl der Gastgeber BV 99 Eberswalde als auch das Team des SSV Lok Bernau III sind ihre Gegner. Bei den jeweils 2 Spiele gewonnenen und verlorenen Herren kommt es darauf, dass mindestens 9 Spieler die Reise nach Eberswalde antreten, um genügend Wechselmöglichkeiten zu haben. Der Gastgeber hat seine ersten beiden Punktspiele gewonnen, bei Bernau III stehen ein Sieg und eine Niederlage in der Tabelle.
18.Nov..2015 | Bestenliga U 14, Featured |

Dominik Träder – Bester seines Teams in beiden Spielen
(mbor/pra) Das noch sehr junge EBV-Team kassierte am Sonntag zwei Heimniederlagen. Gegen den USV Potsdam verloren die Jungen mit 38:71 (12:31), gegen den Spitzenreiter BBC Cottbus hieß es mit dem Schlusspfiff 33:108 (14:62).
Beim Gastgeber fehlten sehr schmerzlich zwei wichtige spielgestaltende Kräfte, die groß gewachsene Brandenburgische Auswahlspielerin und Punktelieferantin Alida Nell und der wichtige Aufbauspieler und Topscorer des Heimteams Tim Sprenger. Das merkten die gastgebenden Jungen in jeder Minute.
Der Betrachter kann dem EBV-Team mangelnden kämpferischen Einsatz nicht absprechen. In der Defensive wurde gerackert und gut der eigene Gegenspieler genommen. Wenn jedoch ein Potsdamer Spieler am EBV-Spieler vorbei war, wurde zu wenig ausgeholfen; es wurde zu wenig „gelesen“, wie die Aktion des Gegners weiter gehen könnte.

Carlos van den Brandt (Nr.8), von Potsdamer Spielern verteidigt, mühte sich redlich, ein gutes Aufbauspiel zu bringen.
In beiden Spielen waren Carlos van den Brandt und Roman Theissen wechselweise die Aufbauspieler. Obwohl beide ihre Aufgaben gut erfüllt haben, zeigte sich gegen Potsdam bereits das Manko im Angriff der Gastgeber. Beide waren immer wieder gezwungen, selbst die Initiative zum Korbdurchbruch zu starten, weil die Mitspieler sich nicht genug frei liefen und somit kaum anspielbar waren. Es gab zu wenig Unterstützung. So wurde es ein sehr durchschaubares Spiel für die Potsdamer Verteidigung. Da die Hilfe fehlte, konnte sich der USV auf diese Angriffsspieler und Center Dominik Träder konzentrieren. Die Zuspiele zwischen diesen Spielern wurden zugemacht. Der kämpferisch starke immer gut agierende Max Kalisch bekam kaum verwertbare Bälle, weil er zu weit außerhalb der Zone operierte und sich dort freilief.

Für das leiblich Wohl sorgen unsere geschätzten Eltern – hier Frau Kalisch (l.) und Frau Gilke.
Der Ball gelangte sehr oft in die Hände des Gegners und sofort wurde der Schnellangriff gestartet und einfach gepunktet. Nach 10 Minuten stand es 5:15 und zur Halbzeit 12:31. Die Halbzeit konnte Trainer Manfred Borchert (in Vertretung von Kevin Köster) nutzen, um das Team noch einmal zu motivieren und zu aktivieren, es in der zweiten Spielhälfte besser zu machen. Das gelang auch phasenweise durch starken physischen Einsatz des Teams, auch der jüngeren Spieler wie Tobias Buhlau und Hugo Bengsch. Das Team belohnte sich jedoch überhaupt nicht am gegnerischen Korb, denn sowohl Carlos van den Brandt als auch Roman Theissen setzten die ihnen gegebenen Chancen neben den Korb, machten Notwürfe, weil sie anders nicht zum Korb kamen. Selbst Dominik Träder, bester Spieler beider Spiele, war nicht frei von dieser Misere. Dazu kam eine nahezu unterirdische Freiwurfquote des Teams von 5/27 = 18%, obwohl das im Training ständig geübt wird. Harter Wettkampf ist eben etwas anderes als Training. So verlor das Team auch die Viertel der 2.Halbzeit mit relativ knapp 15:19 und 11:21 und das Spiel insgesamt zu hoch mit 38:71.
EBV-Punkte gegen Potsdam: Tobias Buhlau 3 Pkt. 0/2 Freiwürfe 1 Dreier, Dominik Träder 13 Pkt. 1/7 FW, Leonard Lay, Max Kalisch, Toni Gilke und Hugo Bengsch alle 0 Pkt., Carlos van den Brandt 10 Pkt., 2/14 FW, Niclas Hartmann 1 Pkt. 1/2 FW, Roman Theißen 9 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 5/27 = 18,5%, Potsdam: 6/12 = 50%.

Hugo Bengsch kämpfte aufopferungsvoll, musste jedoch auch die Überlegenheit beider Gegner anerkennen.
Der zweite Gegner BBC Cottbus spielte genauso aggressiv in der Defensive und schnell in der Offensive wie Potsdam – nur noch auf einem höheren Niveau. Der Ball wanderte in ihren Reihen, so als wenn sie nichts anderen kannten, als nur den Basketball. Der BBC spielt sowohl in der Brandenburg – Liga als auch in der Berliner Liga mit. Man merkte ihnen deutlich die größere Spielerfahrung (in Jahren) und die höhere Anzahl von Spielen innerhalb der Saison an. Die Stahlstädter rannten den Cottbusern fast immer hinterher. Defensiv konnten sie die schnelleren Cottbuser nicht stellen, 5 Spieler von ihnen punkteten zweistellig, Eneas Schöps war mit 21 Punkten/1 Dreier erfolgreichster BBC – Werfer.
Offensiv versuchten die bereits genannten EBV-Spieler, das Spiel zu kreieren. Das gelang ihnen jedoch nur bruchstückhaft. Zu fehlerhaft war die Zuspielquote, zu langsam war das Team, um über das gesamte Spiel mitzuhalten. Kevin Köster (war in Frankfurt beim Herrenspiel) übernahm sein Traineramt wieder. Er versuchte zum Beispiel mit einer gut durchdachten Einwurfvariante bessere Offensivkräfte beim EBV zu entfalten. Aber auch das gelang nur zwei- bis dreimal, weil die Spieler nicht mitdachten und der Ball so wieder in die Hände des Gegners kam. Im Training erlernte Systeme konnte das Team in beiden Spielen nicht anwenden, da fehlten der notwendige Biss, dass Selbstvertrauen und im zweiten Spiel auch die kämpferische Einstellung, um über das ganze Spiel hinweg dagegen zu halten. Die zweite Halbzeit war etwas besser als die ersten 20 Minuten, weil der BBC seine Bankspieler länger einsetzte. Trotzdem kam, was kommen musste: eine sehr hohe Heimniederlage des EBV von 33:108 (6:29, 8:33, 12:23, 7:23).
EBV-Punkte gegen Cottbus: Tobias Buhlau 2 Pkt., Dominik Träder 12 Pkt. 0/2 FW, Leonard Lay, Toni Gilke und Hugo Bengsch alle 0 Pkt., Carlos van den Brandt 9 Pkt., 1/3 FW, Max Kalisch 7 Pkt. 1/8 FW, Niclas Hartmann 1 Pkt. 1/2 FW, Roman Theißen 2 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 4/17 = 23,5%, Cottbus: 4/11 = 36%.