Landesliga U 16: Endlich einen Sieg gegen SC Potsdam gelandet

U 14 I Eric Mintken (2)

Eric MIntken entwickelt sich mehr zum „Spiritus rector“, ein Spieler der das Angriffsspiel trägt und viel Verantwortung übernimmt.

(mbor) Nach vielen erfolglosen Spielen mit teilweise sehr hohen Niederlagen gelang der zweiten Vertretung der U 16 des EBV 1971 gegen den SC Potsdam endlich ein 58:38 (28:23) – Sieg. Im zweiten Heimspiel des Tages unterlag das EBV-Team der Mannschaft aus Königs Wusterhausen mit 41:58 (15:29). Das Hinspiel gegen Königs Wusterhausen verloren die Eisenhüttenstädter noch hoch mit 50:101.
Bei stark mitfiebernden Zuschauern begann das Team des Gastgebers leider wie schon so oft. Trotz hohen Engagements in der Defensive wollte der Ball einfach nicht in den Korb der Potsdamer fallen. Nach 10 Minuten führte Potsdam mit einem Handballergebnis 6:5. Die Potsdamer spielten mit der gleichen Vertretung wie zu Hause, der EBV konnte erstmalig in dieser Saison fast seinen gesamten Kader aufbieten. Nur Ludwig Radt fehlte entschuldigt. Nach dem ersten Viertel lösten sich die Gastgeber etwas aus der Umklammerung. Die Defensive des EBV wurde immer besser und auch intensiver. Spieler, die aus Potsdam ohne EBV-Gegenwehr punkten konnten, wurden an der „kurzen Leine“ gehalten. Der EBV führte aber dennoch zur Halbzeit nur knapp mit 28:23, trotzdem war das schon ein Achtungserfolg.
Nach der Pause war der Bann in Richtung Erfolg gebrochen. Wie befreit spielte der EBV auf. In der Defensive „arbeitete“ der EBV als Team so, wie es sich der Trainer schon lange gewünscht hatte. Alle Eisenhüttenstädter schufteten förmlich, um den lang ersehnten Sieg festzuhalten und auszubauen. Die Wurfquote wurde nach der Pause von Minute zu Minute besser, nach 30 Minuten führte der EBV mit 40:27, am Ende des Spiels hieß es klar 58:38 für die Gastgeber.
Trainer Manfred Borchert nach diesem Sieg: „Meine Mannschaft hat als Team gekämpft und als Team gewonnen. Nach anfänglichen Problemen mit den Potsdamer Spielgestaltern Delarosa und Olms hat sich die Mannschaft hervorragend präsentiert und endlich das abrufen können, wozu es fähig ist. Fast alle Spieler punkteten, drei Spieler sogar zweistellig, so Tobias Krutenat 14 Punkte, Tim Slobar 13 Punkte und Jean-Marc Hintze 10 Punkte.“
EBV-Punkte gegen SC Potsdam: Tobias Krutenat 14 Pkt., Tim Slobar 13 Pkt. 1/4 Freiwürfe, Tim Sprenger 2 Pkt., Daniel Zickuhr 2 Pkt., Johannes Leuther 0 Pkt., Cassandra Theißen 9 Pkt. 1/1 FW, Moritz Mahlich 5 Pkt. 1/2 FW, Eric Mintken 3 Pkt. 3/8 FW, Jean-Marc Hintze 10 Pkt. 2/2 FW, Freiwürfe EBV: 8/18 = 44%, SC Potsdam 4/17 = 24%

U 18 Tobias Krutenat (1)

Tobias Krutenat – Spieler der U 18; seine Punkte und seine Raebounds trugen wesentlich zu den guten Spielen der U 16 II bei.

Nach einem Spiel Pause hieß der schwerere Gegner das Team der WSG Königs Wusterhausen. Das Hinspiel wurde sehr klar verloren. Der EBV begann nicht ganz so zielstrebig wie gegen Potsdam, wohl im Hinterkopf wissend, wozu der Gegner fähig ist. Trotzdem blieb der EBV dran, nach 10 Minuten stand es aus EBV-Sicht 10:13. Die Gastgeber mussten auf den verletzt ausgeschiedenen Johannes Leuther, später auch auf Moritz Mahlich verzichten. Dadurch waren die Gastgeber stark geschwächt. Das konnten die verbleibenden sieben Spieler nicht vollends kompensieren. Die Gäste südlich von Berlin „rochen“ den Braten und spielten etwas besser als der EBV. Beim Gastgeber entwickelt sich Eric Mintken (1 Dreier) immer mehr zum Regisseur. Er bestimmte den guten Spielrhythmus, er verteilte den Ball, mal zu den Centern, mal zu den Flügeln oder stieß auch selbst ab und an in die sich auftuenden Lücken der Gästedefensive. Genauso zielstrebig und mit guter Übersicht handelte der um ein Jahr jüngere Tim Sprenger. Als Linkshänder hat er Vorteile im 1 gegen 1 – Spiel, nutzte das auch aus und erzielte sogar 2 erfolgreiche Dreier, davon einen fast mit der Schlusssirene. Der EBV spielte sehr oft mit einem Aufbauspieler und 4 „Großen“. Alle erfüllten ihre Aufgaben defensiv und offensiv sehr ordentlich. Am Ende hieß es 41:58).
Noch einmal der Trainer nach diesem Spiel: „Hervorheben möchte ich meine Mannschaft trotz der Niederlage, dass sie ihre ansteigende Form auch gegen Königs Wusterhausen unter Beweis stellte. Neben den bereits genannten Spielern ist Daniel Zickuhr zu erwähnen, der schon in Potsdam seine physischen Möglichkeiten voll ausschöpfte und in den Dienst des Teams stellte. Außerdem die Center Tim Slobar und Tobias Krutenat, die neben Jean-Marc Hintze, der sich erst ins Spiel kämpfte, für die Reboundarbeit zuständig waren. Dem gesamten Team noch einmal ein extra Lob für ihre Spielweise und ihren nie erlahmenden Kampfgeist.“
EBV-Punkte gegen WSG Königs Wusterhausen: Tobias Krutenat 17 Pkt. 1/3 Freiwürfe, Tim Slobar 4 Pkt., Tim Sprenger 7 Pkt. 1/4 FW 2 Dreier, Daniel Zickuhr und Cassandra Theißen 0 Pkt., Johannes Leuther verletzt, Moritz Mahlich 0 Pkt. 0/2 FW, Eric Mintken 5 Pkt. 1 Dreier, Jean-Marc Hintze 8 Pkt., 4/8 FW, Freiwürfe EBV: 7/11 = 64%, Königs Wusterhausen 8:12 = 67%

Oberliga U 16 männlich: Heimsieg gegen Woltersdorf, Niederlage gegen Bernau

U 16 m I Paul Wilhelm

Paul Wilhelm überzeugte in beiden Spielen mit einer sehr soliden Leistung und steuerte 30 bzw. 16 Punkte zu den EBV-Ergebnissen bei.

(mbor) In ihrem letzten Heimturnier errang das EBV-Oberliganachwuchsteam der U 16 männlich einen Sieg gegen die SV Woltersdorf. Das Team gewann mit 71:33, gegen die Mannschaft der SSV Lok Bernau verloren die Jungen mit 55:93.
Die Gastgeber mussten ohne ihren verletzten Aufbauspieler Dean Hölzel und ohne den erkrankten Tim Engler antreten. Teoman Prahst war gemeinsam mit Paul Wilhelm für die Angriffe nach vorn zuständig. Beide machten ihre Sache ordentlich. Der EBV startete mit einer guten Teamdefensive. Die Woltersdorfer waren spielerisch, aber auch körperlich den Eisenhüttenstädtern unterlegen. Viele Eisenhüttenstädter Ballgewinne, nach ungenauem, zu kraftlosem Zuspiel seitens des Gegners, verhalfen dem EBV schnell zu einem beruhigenden Vorsprung.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeber defensiv noch etwas den Druck auf den jeweiligen ballführenden Spieler der Gäste. Das erbrachte nochmals Ballgewinne beim EBV und teilweise leichte Punkte. Hier konnte der Beobachter jedoch noch ein Manko ausmachen. Zur relativ schwachen Woltersdorfer Defensive hätten die EBV-Spieler noch besser und mehr punkten können. Alles in allem ein verdient hoher Sieg gegen einen Gegner, der die Stahlstädter nicht wirklich gefordert hat. Beim EBV konnte sich als Topscorer Paul Wilhelm mit 30 Punkten auszeichnen, gefolgt von Joey Lehmann mit 12 Punkten.
EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Lucian Arman Nekat 9 Pkt. 1/1 Freiwürfe, Teoman Prahst 9 Pkt. 1/4 FW, Paul Wilhelm 30 Pkt., 1 Dreier 1/4 FW, Dean Hölzel zurzeit verletzt, Joey Lehmann 12 Pkt., Niklas Steidel 2 Pkt., Florian Wendland 7 Pkt. 1/1 FW, Armin Steinicke 2 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 4/12 = 33%, Freiwürfe Woltersdorf:  5/16 = 31%

U 16 m I Lucian Arman Nekat

Lucian Arman Nekat – ein physisch starker Spieler, der sich gegen Woltersdorf und Bernau vor allem in der Defensive sehr gut einbringen konnte.

Das zweite Spiel des EBV hatte die SSV Lok Bernau als Gegner. Die Gastgeber spielten eine sehr gute Defensive, zumindest eine Halbzeit lang. Nach 10 Minuten stand es 17:17, zur Halbzeit führte Bernau nur knapp. Die Panketaler kamen besser aus der Kabine. Das dritte Viertel war nicht das des EBV. Die Bernauer machten mächtig Druck in der Defensive. Scheinbar schienen die EBV-Spieler zu selbstsicher gewesen zu sein. Mit weit mehr als 20 Punkten Unterschied – bei Bernauer Führung – ging es ins letzte Viertel. Bernau baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus und deklassierte die Gastgeber mit 93:55 förmlich. Trotz der Niederlage kann das junge, teilweise noch sehr unerfahrene, Team des EBV zufrieden sein. Die Jungen waren bemüht sich in beiden Spielen gut zu präsentieren. Dass sie gegen Bernau einem besseren Gegner unterlagen, spricht für die Klasse der Bernauer, die gleich fünf Spieler in ihren Reihen hatten, die zweistellig punkteten und einige Basketballjahre länger spielen. Beim EBV waren dies der in beiden Spielen sehr überzeugende Paul Wilhelm (16 Pkt.) sowie Teoman Prahst mit 15 Punkten. In der Defensive entwickelt sich das EBV-Team mit solchen Spielern wie Lucian Arman Nekat, Niklas Steidel, Armin Steinicke, Florian Wendland und Joey Lehmann ständig weiter. Alle genannten Spieler haben ihre spielerische Zukunft noch vor sich, sei es weiterhin als U 16-Spieler oder bereits in der kommenden Saison 2015/16 als U 18-Spieler.

EBV-Punkte gegen Bernau: Lucian Arman Nekat 10 Pkt., Teoman Prahst 15 Pkt. 0/3 Freiwürfe 1 Dreier, Paul Wilhelm 16 Pkt. 1 Dreier 3/4 FW, Dean Hölzel zurzeit verletzt, Joey Lehmann 9 Pkt. 1/2 FW, Niklas Steidel 2 Pkt., Florian Wendland 2 Pkt., Armin Steinicke 1 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 5/11 = 45%, Freiwürfe Bernau: 9/14 = 38%

Landesliga Herren: Zwei wichtige Spiele mit kleinem Aufgebot verloren

EBV-USV II 5

Emanuel Raasch (weiße Spielerkleidung) wird von zwei Potsdamer Spielern bedrängt. Bild aus einem Heimspiel (Foto Bernd Pflughöft)

(mbor) Das Team der Landesliga Herren verlor in Schwedt zwei wichtige Punktspiele im Kampf gegen den Abstieg. Gegen den USV Potsdam IV verloren die Herren relativ knapp mit 63:69 (37:37), gegen den Gastgeber kam man mit 46:90 (21:39) arg unter die Räder.
Die Eisenhüttenstädter traten nur mit 7 Spielern an. Dass mit Oliver Schwanz, Jan Grünberg und Benedikt Post drei zahlenmäßig wichtige Spieler aus den unterschiedlichsten Gründen fehlten, wurde schon im ersten Spiel sehr deutlich.
Wie schon in den letzten Spielen verschlief der EBV wieder einmal das erste Viertel. Die Verteidigung stand nicht so eng genug, dass immer wieder Potsdamer Punkte hätten verhindert werden können. So stand es nach 10 Minuten leider 18:27 aus EBV-Sicht. Erst im zweiten Viertel packten die Spieler aus Eisenhüttenstadt besser zu, liefen in der Defensive endlich die Wege, die nötig waren, um den Gegner auszumachen und am freien Wurf zu hindern. Das war eine sehr gute Teamleistung, die EBV-Spieler wurden defensiv immer aggressiver. Damit kam Potsdam nicht zurecht. Offensiv klappte das Passspiel bei den Stahlstädtern jetzt viel besser, die Spielerrotation wurde von fast allen Spielern auch gut mitgemacht. Der Lohn war ein 19:10 in diesem Viertel und ein 37:37 zur Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel ruhten sich beide Teams etwas aus, der EBV machte nur 7 und der USV 13 Punkte. Das war natürlich für den EBV zu wenig, um seine vor dem Spiel ausgegebene Devise unbedingt gewinnen zu wollen, umzusetzen. So musste das vierte Viertel entscheiden wer gewinnt. Der EBV spielte defensiv noch einen Tick besser, ließ bei Potsdam insgesamt nicht einen einzigen Dreipunktewurf zu. Das gelang dem USV im Spiel gegen Schwedt fünf Mal. Der EBV riss innerhalb von nur drei Minuten mit 56:50 die Führung an sich und behauptete diese bis zur 39. und vorletzten Minute. In den fast letzten beiden Minuten (!) dieses sehr wichtigen Spiels gingen dem EBV die Kräfte, die Konzentration aus und das Spiel wurde in 90 Sekunden verloren. Beim Stand von 63:60 für den EBV bekamen Carsten Wehlmann (39.Minute) und David Kiutra (40.) ihr 5.Foul, mussten somit vom Platz. Der EBV machte ab jetzt keinen Punkt mehr. Potsdam war eiskalt, nutzte fast jede seiner Chancen. Dem EBV lief die Zeit davon, auch eine Auszeit des Trainers half nichts. Fast tatenlos und ohnmächtig ob der Punkte des USV Potsdam sahen die EBV-Spieler zu, wie der USV aus einem 60:63 einen 69:63 Sieg enthusiastisch feierte. „Ich bin sehr erfreut, dass mit Carsten Wehlmann, Dennis Herkt und Kevin Köster gleich drei Spieler dreistellig punkteten. Emanuel Raasch zeigte sich gegenüber den letzten Spielen stark verbessert, was seine Spielübersicht betrifft. Meine Spieler haben bis zuletzt alles gegeben. Die knappe Führung durften wir nicht aus der Hand geben. Das Spiel hing am seidenen Faden. Das clevere Spiel und auch etwas Glück haben den Potsdamern zum Sieg gereicht. Uns fehlten zwischendurch immer wieder einmal die Bankspieler, um den ersten Fünf eine kurze Gelegenheit zu geben kurz zu verschnaufen und neue Kräfte zu sammeln. Schade für mein Team. Diese Niederlage ist sehr schmerzlich“, so Trainer Manfred Borchert nach dem Spiel.
EBV-Punkte gegen Potsdam IV: Dennis Herkt 19 Pkt., 3/3 FW, David Kiutra 1 Pkt., 1/2 FW, Carsten Wehlmann 15 Pkt., 1 Dreier, 2/2 FW, , Emanuel Raasch 7 Pkt., 1/2 FW, Marcus Burde 3 Pkt., 1/1 FW, Tim Raasch 0 Pkt., 0/2 FW, Kevin Köster 18 Pkt., 2/2 FW, 4 Dreier, Freiwürfe EBV 10/14 = 71%, Potsdam IV 16:29 = 55%

Landesliga Herren Dennis Herkt (1)

Fels in der Brandung – Dennis Herkt; Neben seiner guten Laufbereitschaft in beiden Spielen überzeugt er immer mehr für sehr gutes Verständnis beim pick and roll bzw. give an go, in Zusammenarbeit mit seinem Mitspielern.

Gegen den Gastgeber BG 94 Schwedt war anschließend für den EBV gar nichts mehr zu holen. Schwedt konnte mit zwölf Spielern aus dem Vollen schöpfen. All ihre sehr guten Spieler waren vertreten. Alle hatten die Klasse und auch die körperliche Präsenz mit athletischen Spielern dem EBV Paroli zu bieten. Nach 10 Minuten lag der EBV bereits 5:25 aussichtslos zurück. Der Schwedter Trainer schonte im zweiten Viertel fast seine kompletten ersten Fünf, spielte mit der zweiten Reihe immer noch gut genug, um Eisenhüttenstadt mit 14:16 (aus Schwedter Sicht) auf Abstand zu halten. Bei 25:39 wurden die Seiten gewechselt. Schwedt musste in den zweiten 20 Minuten nur noch den klaren Vorsprung verwalten. Die Gastgeber wechselten munter durch, der EBV hatte ja nur sieben Spieler. Da gab es nicht viel zu wechseln. Jeder bekam einmal kurz Zeit durch zu schnaufen und dann ging es weiter, der hohen und verdienten klaren 46:90 Niederlage entgegen. Noch einmal der Trainer des EBV nach dem Schwedter Spiel: „Ein dickes Lob an Dennis Herkt für die enorme Laufbereitschaft in beiden Spielen und an Kevin Köster, der beide Spiele fast komplett durchspielen musste und trotzdem immer anspielbar war. Auch Marcus Burde brachte sich als U 18-Spieler sehr gut in das System der Herren ein und steuerte in diesem Spiel gute 6 Punkte zum Ergebnis bei. Meine Spieler waren vom ersten intensiv geführten Spiel gegen den USV Potsdam bereits physisch am Limit. In dieser großen Halle gehen zwei Spiele hintereinander an die Substanz. So war gegen den Gastgeber mit dem ausgedünnten Kader auch nicht mehr möglich.“
EBV-Punkte gegen BG 94 Schwedt: Dennis Herkt 6 Pkt., 0/1 FW, David Kiutra 9 Pkt., 2/3 FW, 1 Dreier, Carsten Wehlmann 6 Pkt., Emanuel Raasch 5 Pkt., 1 Dreier, Marcus Burde 6 Pkt., 2/2 FW, Tim Raasch 6 Pkt., 2 Dreier, Kevin Köster 8 Pkt., 2 Dreier, Freiwürfe EBV 4/6 = 67%, Schwedt 13:27 = 48%

Landesliga U 16: Schwache Spiele beim SC Potsdam – zwei Niederlagen

U 16 II Tim Slobar (2)

Tim Slobar – Topscorer im ersten Spiel

(mbor/koe) Die zweite U 16-Mannschaft des EBV 1971 verlor beide Auswärtsspiele beim SC Potsdam. Gegen den Gastgeber hieße es am Ende 43:52 (29:18), gegen die spielstarke Vertretung des SV Nauen lautete das Endergebnis blamabel 18:147 (5:85).
Gegen die noch sehr junge und sehr unerfahrene Mannschaft des SC Potsdam begann der EBV sein Spiel höchst motiviert. Doch nach dem ersten Viertel stand es 12:8 für die nicht viel besseren Potsdamer. Sie zeigten einfach mehr Biss in ihren Offensivaktionen. Die Stahlstädter verteidigten nicht gut genug; der wichtige Spieler Johannes Leuther musste, bevor er überhaupt ausgewechselt werden konnte, nach 5 Minuten aufgrund hoher Foulbelastung vom Parkett (4 Fouls). Damit war eine wichtige Achse des Spiels zum Zuschauen verurteilt, was Trainer Manfred Borchert unmissverständlich klar machte. Es wurde ein desolates 2.Viertel für die unerfahrenen Eisenhüttenstädter. Zur Halbzeit stand es ging gehen die noch unerfahrenen Potsdamer zur Halbzeitpause mit einem 29:18 im Rücken. Die Ansprache des Trainers zur Halbzeitpause zeigte Wirkung. Die Defensive wurde besser, es wurde energischer verteidigt. So konnte sich der EBV das dritte Viertel mit 13:7 holen. In dieser Phase wurde Tim Slobar immer stärker und erzielte insgesamt 15 Pkt. erzielte. Er wurde bester Spieler seines Teams gegen den SC Potsdam, gefolgt von seinem Teamkameraden Eric Mintken mit starken 9 Pkt. Leider fiel dem EBV nicht viel ein, um die zwei großen U 18-Centerspieler auf Potsdamer Seite zu stoppen. Es fehlten insgesamt die richtige Motivation und der Kampfgeist. Die Spielerin und Spieler des EBV können nicht stolz auf diese „erbrachte Leistung“ sein. Man hätte das Spiel locker gewinnen können, ja, müssen doch zu viel Hochmut kommt vor dem Fall. Die Potsdamer holten sich das vierte Viertel und gewannen deutlich genug mit 52:43.
EBV-Punkte gegen SC Potsdam: Tim Slobar 15 Pkt. 3/6 Freiwürfe, Ludwig Radt 2 Pkt., Eric Mintken 9 Pkt. 1/2 FW, Johannes Leuther 4 Pkt., Jean-Marc Hintze 6 Pkt. 2/6 FW, Cassandra Theissen 8 Pkt., Marvin Münch 0 Pkt., Daniel Zickuhr 0 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 6/16 = 38%, SC Potsdam: 3/ 6 = 50%

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Ludwig Radt – erst seit November 2014 Mitglied des EBV und noch dazu 6 Wochen verletzt, war in beiden Spielen vom kämpferischen Einsatz her für einige EBV-Spieler ein Vorbild.

Die schon etwas enttäuschten Stahlstädter traten in ihrem zweiten Spiel gegen den Tabellenführer aus Nauen an. Der Einsatz stimmte beim EBV von Anfang an nicht.
Sie wurden vorgeführt von einer Mannschaft, die in der Oberliga auch keine Probleme hätte. Nauen spielte fast 40 Minuten eine Ganzfeldpresse und setzte die noch teils unerfahrenen Spieler, teilweise auch jüngeren und kleineren Spieler des EBV mächtig unter Druck. Nach 10 Minuten stand es 37:5 für Nauen, zur Halbzeit 85:5. Der EBV erzielte in den zweiten 10 Minuten keinen einzigen Punkt.
Die Halbzeitansprache von Manfred Borchert sagte allen Teammitgliedern des EBV, dass er trotz der aussichtslosen Niederlage Kampfgeist sehen wollte und, dass Cassandra Theissen als einziges Mädchen im Team und seine Jungen endlich auch einmal mehr Defensivarbeit leisteten. Er forderte ein gutes Passspiel und das man es als wichtiges Training betrachten kann, um mehr als Team zusammen zu wachsen. Als das dritte Viertel begann, merkte man, dass das Team die Schmach aus der ersten Halbzeit einigermaßen wettmachen wollte. Jeder, der eingewechselt wurde, bemühte sich sehr, seine momentane Leistung abzurufen. Vor allem der erst seit wenigen Monaten spielende Ludwig Radt zeigte Kampfgeist und wurde außerdem noch Topscorer mit 7 Pkt. Das vierte Viertel war vergleichbar mit den Leistungen der anderen drei Viertel. Es war insgesamt ein sehr eintöniges Spiel. Nach 40 Minuten stand es 18:147 gegen den EBV.
EBV-Punkte gegen Nauen: Tim Slobar 3 Pkt. 3/4 Freiwürfe, Ludwig Radt 7 Pkt. 1/4 FW, Eric Mintken 2 Pkt. 0/2 FW, Johannes Leuther 3 Pkt. 1/4 FW, Jean-Marc Hintze 3 Pkt. 1/2 FW, Cassandra Theissen, Marvin Münch beide 0 Pkt., Daniel Zickuhr 0 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 6/16 = 38%, Freiwürfe SV Nauen: 6/24 = 25%

Team der U 10 mit zwei Heimniederlagen gegen starke Gegner

U 10 Nicolas Oppen (2)

Nicolas Oppen spielt schon seit mehr als zwei Jahren Basketball und war in diesem Spiel bester Korbschütze

(mbor) Beide Heimspiele gestalteten sich für das jüngste Team des EBV 1971 zu schweren Aufgaben. Sowohl gegen den Tabellenzweiten SSV Lok Bernau setzte es mit 47:91 eine hohe Niederlage als auch gegen den Tabellenführer WSG Fürstenwalde mit 52:93.
Der erste Gegner hieß SSV Lok Bernau. Die sieben antretenden Jungen der Gäste waren zumeist 8 bzw. 9 Jahre und auch etwas größer als die Jungen des Gastgebers. So lange es ging, hielten die Gastgeber mit Kampfkraft dagegen. Aber Bernau war abgezockter und cleverer in der Verwertung der sich bietenden Korbwurfchancen. Die Eisenhüttenstädter wussten eine gute Zuschauerkulisse hinter sich, die die Jungen auch sehr gut mobilisierte. Neben dem gewohnt sicher verwandelnden Adrian Schubel (10 Punkte) machte der Eisenhüttenstäder Nicoals Oppen dieses Mal besonders auf sich aufmerksam. Er kämpfte und arbeitete in der Defensive genau wie alle seine Teamkameraden sehr intensiv und trug mit eigenen starken 25 Punkten zum guten Ergebnis des EBV bei. Schnell führten die Panketaler und konnten ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Am Ende hieß es verdient 91:47 für Bernau. Positiv beim EBV kann der Statist verzeichnen, dass sich gleich 7 EBV-Spieler in die Punkteliste eintragen konnten.
EBV Punkte gegen Bernau: Nicolas Oppen 25 Punkte, Adrian Schubel 10 Pkt., David Maier 2 Pkt., Hugo Engelien 4 Pkt., Jeremie Kohnert 2 Pkt., Tom Schlegel 2 Pkt., Luis Weber 2 Pkt.

U 10 Bild - 17.01.15

… so groß kannst du einmal werden. EBV-Vorsitzender Manfred Borchert mit U 10-Spieler Luis Weber.

Das zweite Spiel SSV Lok Bernau gegen WSG Fürstenwalde endete 93:52 für die Spreestädter. Im dritten Spiel des Turniers standen sich der EBV 1971 und die WSG Fürstenwalde gegenüber. Fürstenwalde war in der Spielanlage und im Umkehrspiel von der eigenen Defensive in die Offensive dem EBV um einiges voraus. Die Fürstenwalder hatten neun gleich gut ausgebildete Spieler, die das Tempo in ihrer Offensive immer hoch hielten. Es war klar, dass die Stahlstädter da oft genug das Nachsehen haben würden. So war es auch. Fürstenwalde führte von Beginn des Spiels an. Notwendige Auswechslungen nach den Achtel- bzw. Viertelpausen, wie es das Reglement vorsieht, hinderte die WSG Fürstenwalde nicht daran, das schnelle Spiel weiter zu führen. Am Ende hieß es erwartungsgemäß und verdient auch in der Höhe 91:31 für den Gast. EBV-Trainer Daniel Engelien: “Ich bin trotz der Niederlagen mit meinem Team zufrieden. Wir wissen jetzt genau, wo wir stehen und was wir im Training noch zu tun haben. Alle Spieler waren stets sehr bemüht ihre Gegenspieler so gut es ging zu verteidigen. Natürlich entwischten ihnen diese ein- ums andere Mal. Aber die 6- bis 9-jährigen Jungen des EBV hatten Spaß am Spiel, das war ihnen anzusehen. Außerdem haben sie die Zukunft für sich. Ich möchte noch einmal allen Spielern ein Riesenkompliment für die gezeigten Leistungen in beiden Spielen machen. ” Bei den Minibasketballern wird keine Korbschützenliste geführt, um dem Spielgedanken noch mehr Rechnung zu tragen. Der Statist verzeichnet beim EBV folgende Punkte: Adrian Schubel 14 Punkte, Hugo Engelien 6 Pkt., Luis Weber 2 Pkt., Nicolas Oppen 5 Pkt., Liam Wegner 2 Pkt., Marvin Schlegel 2 Pkt.

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Rekordbeteiligung beim EBV-Weihnachtsturnier mit 9 Teams

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Kevin Köster beim Dribbling

(mbor) Neun Teams mit mehr als 60 Teilnehmern waren beim letzten Weihnachtsturnier des EBV 1971 am Start. In zwei Sporthallen zu je 4 bzw. 5 Teams wurden in zwei Vorrundengruppen die Plätze ausgespielt. Vereinsvorsitzender Manfred Borchert konnte bei der Eröffnung auch zwei Mixed-Teams willkommen heißen. Sehr erfreut war er ebenso darüber, dass es sich viele ehemalige EBV-Spielerinnen und Spieler nicht haben nehmen lassen, an diesem Traditionsturnier teilzunehmen.

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Vorsitzender Manfred Borchert, in der Hand eine EBV-eigene EBV’el – Schorle, im Gespräch mit Regionalliga-Schiedsrichter Danny Püschel.

Im Gegensatz zum Turnier im Jahr 2013 zeichnete sich in der Vorrunde in der Staffel mit 5 Teams ein Dreikampf zwischen den Mannschaften mit jüngeren und älteren Teilnehmern ab. Das Team der Senioren, der Oldies, erlitt in seiner Vorrundengruppe dabei zweimal äußerst knappe Niederlagen mit je einem Punkt gegen die Jüngeren. Von einem Alters- und Leistungsunterschied war in diesen Spielen überhaupt nichts zu erkennen. Nach der Vorrunde kristallisierten sich die Teams mit etwas längerer Spielpraxis heraus. Die originellste Spielerkleidung hatte zweifellos das Team um Kapitän Carsten Wehlmann!!

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Sprungball – hier geht es hoch hinaus.

So ging es im Überkreuzvergleich in die Finalspiele. Danach spielte im kleinen Finale die Mannschaft mit Kapitän Tilo Karschunke gegen das Team mit Kapitän Carsten Wehlmann, welches das Team von Tilo Karschunke gewann und somit Platz drei belegte. Beim Finale trafen die gleichen Teams aufeinander wie 2013, nämlich „Slomotion“ mit Kapitän Max Schulz gegen die Mannschaft um Kapitän Patrick Köster. In diesem Jahr drehte Patrick Köster und Co. den Spieß jedoch um, sie gewannen gegen die Dauerbrenner von „Slomotion“.

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Mit Kind und Kegel (äh … Ball) – Basketball auf 4 Rädern.

Neben den Basketballspielen hatte auch der zahlreich erschienene Nachwuchs der aktiven Spielerinnen und Spieler Gelegenheit, einmal auf den Korb zu werfen oder die Länge und Breite des Spielfeldes zu erlaufen.
Der Dank gilt an dieser Stelle Frau und Herrn Wehlmann für die tolle Versorgung während des gesamten Turniers. Alle Beteiligten waren sich darin einig, dass sie in diesem Jahr Ende Dezember wieder kommen werden.

Fotonachlese 1 auf Facebook (alle Bilder T.Jockel)

Fotonachlese 2 auf Facebook (alle Bilder C.Wehlmann)