Bestenspiele U 14: Es gab keine Weihnachtsgeschenke für EBV-Team in Fürstenwalde

 (mbor) Die EBV-Jungen der U 14 14 I bekamen in Fürstenwalde leider keine Weihnachtsgeschenke überreicht. Gegen die WSG Fürstenwalde verloren sie das Rückspiel wiederum hoch mit 27:128 (4:72) und gegen die SSV Lok Bernau gab es ebenfalls eine 44:86 (24:38) Niederlage.
Auf Grund von auszukurierenden Verletzungen, grippalen Infekten und privaten Terminen kurz vor dem Weihnachtsfest hatte der EBV nur 6 Spieler mit nach Fürstenwalde nehmen können. Zum wiederholten Male kamen die Eisenhüttenstädter arg unter die Räder. Fürstenwalde hatte zwölf Spielerinnen und Spieler auf der Bank, davon eine Reihe von U 12 Spielerinnen und Spielern. Eisenhüttenstadt hatte keine Chance, überhaupt zu punkten. Die größten Spieler des EBV Jean-Marc Hintze und Johannes Leuther waren mit ihren kaum zwei Spieljahren auch gleichzeitig die beiden unerfahrensten. Bei Fürstenwalde standen mit Sebastian Marx (29 Pkt.) und Antonia Pleßner (13 Pkt.) je eine Spielerin bzw. ein Spieler mit mehr als 7 Jahren Spielpraxis und weitere vier Spieler mit mehr als drei Jahren Spielerfahrung in der Mannschaft. So waren auch die Rollen verteilt. Fürstenwalde führte nach 10 Minuten mit 24:2, zur Halbzeit mit sage und schreibe 72:4. Diese vier EBV-Punkte resultierten aus 4 verwandelten Freiwürfen von Jean-Marc Hintze! Fürstenwalde kannte kein Erbarmen. Erst als die 100 Punkte Marke erreicht war, kamen die U 12 Spieler mehr zum Einsatz. Offensiv fand der EBV bis dahin nicht statt. Jetzt konnte der EBV einige Akzente setzen, in dieser Phase vor allem Jannik Benk und Jonas Kraske mit je 4 Punkten. Nach 28 Minuten stand es 13:101, zum Ende des Spiels 27:128. Das war eine erneute bittere Niederlage des EBV.
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Jonas Kraske 4 Pkt., Eric Mintken 6 Pkt., Jean-Marc Hintze 6 Pkt., 4/4 FW, Johannes Leuther 0 Pkt., Jannik Benk 6 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5/6 = 83%, Freiwürfe Fürstenwalde 4/8 = 50%
Anschließend hieß der zweite Gegner SSV Lok Bernau. Schon physisch ausgelaugt und psychisch ob der wiederum hohen Niederlage angeschlagen begann der EBV unkonzentriert und schwach. Dreh- und Angelpunkt war bei Bernau Auswahlspieler Lucas Meiling, der von keinem Spieler des EBV gestellt werden konnte. Er bedankte sich für die schwache Gegenwehr mit 38 Punkten. Auch der wieselflinke, gegenüber seinem EBV-Verteidiger, körperlich kleinere Bernauer Spieler Yngve Nehls wurde vom EBV schlecht verteidigt. Er erzielte sehr gute 24 Punkte. Das waren von den 86 SSV Punkten allein schon 62 Punkte (72% der Gesamtpunkte). Offensiv gab EBV-Trainer Manfred Borchert die Devise aus, durch Rotation und durch gute Centerzusammenarbeit ins Spiel zu kommen. Das gelang über die gesamte Spielzeit nicht. Die Spieler waren körperlich nicht in der Lage, sich aufzuraffen und zu rotieren.

U 14 I Jannik Benk (2)

Jannik Benk gehörte besonders im Spiel gegen Bernau mit seinen erzielten 16 Punkten zu den Besten.

Eric Mintken brachte den Ball gut über die Mittellinie. Er erzielte 8 Punkte und verwandelte 4 von 7 Freiwürfen erfolgreich. Bester Eisenhüttenstädter Spieler war der aus Frankfurt (Oder) stammende Jannik Benk mit sehr guten 16 Punkten. Ihm gelang es als einzigem Spieler weitestgehend Normalform zu erreichen. Jean-Marc Hintze erzielte ebenfalls gute 16 Punkte, zeigte jedoch im Defensivverhalten große Schwächen. Alle übrigen eingesetzten Spieler spielten teilweise weit unter Normalform, obwohl die Gegenwehr seitens Bernau nicht so übermächtig war wie die von Fürstenwalde. Die EBV-Spieler versuchten oft mit langen Pässen zum Erfolg zu kommen. Das gelang zu selten. Bernau fing diese Bälle ab und konnte dann punkten. Zur Halbzeit führte Bernau mit 48:24, nach 30 Minuten mit 67:34. Am Ende gab es ein klares 44:86 aus EBV-Sicht. Trainer Manfred Borchert: „Wir zeigten defensiv zu viele Lücken, waren nicht nah genug am Mann. Unter dem gegnerischen Korb gab es eine erneut eklatante Wurfschwäche, obwohl es im Training viel besser klappte. Die psychische Barriere, nicht erfolgreich zu sein, sitzt bei den Spielern tief. Die Spieler brauchen jetzt die Pause, um sich von diesem eigenen Druck, gewinnen zu wollen zu lösen. Mehrmals bekamen wir offensiv den Ball drei- bis viermal im Rebound zurück, ohne dann punkten zu können. Die Physis der sechs Spieler war in einer großen Spielhalle nicht ausreichend, beide Spiele gut durchzustehen. Schmerzlich vermisst hat das Team besonders Tim Sprenger, Alida Nell, Ludwig Rath und Laurin Wendland.“
EBV-Punkte gegen Bernau: Jonas Kraske 2 Pkt., Eric Mintken 8 Pkt., 4/7 Freiwürfe, Jean-Marc Hintze 16 Pkt., 0/2 FW, Johannes Leuther 2 Pkt., Jannik Benk 16 Pkt., 2/5 FW; Freiwürfe EBV: 6/14 = 43%, Freiwürfe Bernau: 13/21 = 62%

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Oberliga U 18: Die letzten Spiele des Jahres in Königs Wusterhausen verloren

U 18 Tim Raasch (2)

Tim Raasch – Topscorer im ersten Spiel mit 23 Punkten

(mbor/era) In Königs Wusterhausen präsentierte sich das Oberligateam der männlich U 18 leider wiederum nur mit 5 Spielern. Besonders die U 18-Spieler Tobias Krutenat, Niklas Nieschalk und Tonin Scrock wurden schmerzlich vermisst. Da war gegen starke Gegner aus Schwedt und gegen die Gastgeber nicht alles möglich. Die Jungen verloren gegen den Favoriten aus Schwedt mit 60:77 (33:40) und anschließend gegen die Randberliner mit 43:89 (24:47).
Der EBV begann das Spiel gegen den Gastgeber defensiv sehr konzentriert. Die Räume wurden eng gemacht, so dass den Schwedtern wenige Möglichkeiten geboten wurden, zum EBV-Korb zu ziehen. Offensiv gelang den Stahlstädtern nicht so viel. Nur dank ihres zu Anfang gut aufgelegten Kapitäns Benedikt Post (13 Punkte), welcher allein im ersten Viertel 8 Punkte erzielte, stand es nach 10 Minuten nur 17:22 gegen den EBV. Die immer besser werdende EBV-Defense gegen die großen Schwedter Spieler brachte den Eisenhüttenstädtern wiederum ein gutes zweites Viertel, auch wenn die dominanten Spieler der Gegner nie wirklich aus dem Spiel zu nehmen waren. Vor allem das Abfangen der hohen Zuspiele zu den Schwedtern durch den jeweils helfenden Mitspieler, besonders durch Tim Raasch und Paul Wilhelm gelang in dieser Phase sehr gut. Zur Halbzeit stand es 33:40 gegen den EBV. Der dritte Spielabschnitt war der beste des EBV in der Defensive. Leider passten wir uns offensiv dem Gegner in Sachen Wurfquote sehr an. Das dritte Viertel ging mit 13:12 an den EBV. Nach 30 Minuten stand es somit 45:53. Das vierte Viertel war für den EBV etwas zum Abgewöhnen. Defensiv kam keine Hilfe mehr durch Mitspieler, die Reboundarbeit wurde so gut wie eingestellt, obwohl die ersten drei Viertel in dieser Hinsicht gut waren. Offensiv gingen die fünf Spieler mit Zuspielen und Würfen zu lässig um, allein 6 Ballverluste gab es in dieser Phase. Der EBV suchte seinen zu selten an diesem Tag seinen besten Spieler – Tim Raasch, welcher hoch motiviert war und mit sehr guten 23 Punkten Topscorer seines Teams wurde. Marcus Burde belegte mit seinen erzielten 20 Punkten ebenfalls, was gegen solch einen Gegner möglich war. Einige Mitspieler zogen jedoch zu oft blindlings in die gut verteidigte Zone der Schwedter, ohne außen den freien Spieler zu sehen. So gab es auch hier Ballverluste, die den Gegner noch einmal einluden entscheidend zu punkten. Das Spiel endete 60:77 aus EBV-Sicht. Trainer Emanuel Raasch nach dem ersten Spiel: „Das Teamspiel kann mich nicht zufrieden stellen. Wir haben aufgrund des letzten Viertels das Spiel leichtfertig aus der Hand gegeben. Wir müssen zukünftig über 40 Minuten ein gutes Spiel abliefern. Das war an diesem Tag mit nur 5 Spielern sehr schwierig.“
EBV-Punkte gegen Schwedt: Benedikt Post 13 Pkt., 1/2 Freiwürfe, Marcus Burde 20 Pkt., 4/6 FW, Tim Raasch 23 Pkt., 3/4 FW, 2 Dreier, Paul Wilhelm und Ren Xuzhen beide 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 8/12 = 67%, Freiwürfe Schwedt: 3/9 = 33%

U 18 Marcus Burde (1)

Marcus Burde gehörte zu den Besten in beiden Auswärtsspielen

Das zweite Spiel gegen die Gastgeber aus Königs Wusterhausen begann für die Oderstädter bedeutend schlechter als das erste Spiel. Der Gastgeber spielte eine gute Defense, erzwang Ballverluste beim EBV und verwertete diese sogleich. Dank eines in beiden Spielen gut aufgelegten Marcus Burde, welcher schnelle 5 Punkte erzielte, stand es zur Viertelpause nur 9:19 gegen den EBV. Das zweite Viertel verlief in ähnlicher Weise, nur dass in diesem Viertel Paul Wilhelm (6 Punkte) der Antriebsmotor in der EBV-Offensive war. Königs Wusterhausen wurde offensiv jetzt aber bedeutend stärker. Innerhalb von nur 10 Minuten verzeichnete der EBV ein 15:28 und einen hohen Rückstand zur Halbzeit mit 24:47. In der zweiten Hälfte verbesserte sich das Spiel nicht wesentlich, da die Spieler des EBV zu erschöpft waren. Paul Wilhelm fiel kurz nach Beginn der zweiten Hälfte aus, sodass mit nur 4 Spielern weiter gespielt werden musste. Der Gastgeber war sportlich fair und spielte daraufhin ebenfalls nur mit 4 Spielern. Das tat der Überlegenheit der Gegner jedoch keinen Abbruch. Der EBV-Topscorer aus dem ersten Spiel Tim Raasch spielte trotz Knieproblemen weiter, konnte sich aber nicht mehr so einbringen. Außerdem gab es zu wenig Unterstützung von seinen Mitspielern. So endete das Spiel mit einer hohen 43:89 Niederlage. Trainer Emanuel Raasch: „Ich kann den eingesetzten fünf Spielern keinen Vorwurf machen. Sie haben physisch in beiden Spielen alles gegeben. Meine Kritik geht an die daheim gebliebenen Spieler, die aus unterschiedlichen Gründen nicht den Weg mit uns fanden. Besonderes Lob gibt es von mir für Marcus Burde, welcher als einziger probiert hat mit seinen 19 Punkten die unterdurchschnittliche Leistung des angeschlagenen Tim Raasch zu kompensieren. Schlussendlich war das Spiel von der Erschöpfung der fünf EBV-Spieler geprägt. Es kamen viele Passfehler im Aufbauspiel und mangelnde Reboundarbeit zustande. Außerdem gab es gegen die Gastgeber zu wenig Bewegung im EBV-Spiel.“

EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen: Benedikt Post 11 Pkt., 1/1 Freiwürfe, Marcus Burde 19 Pkt., 3/5 FW, 2 Dreier, Tim Raasch 7 Pkt., 0/2 FW, 1 Dreier, Paul Wilhelm 6 Pkt., Ren Xuzhen 0 Pkt., 0/4 FW; Freiwürfe EBV: 4/12 = 33%, Freiwürfe Königs Wusterhausen: 6/12 = 50%

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U 12 – Zwei vermeidbare Niederlagen bei Heimspielen

U 12 Annabell Klinger (2)

Landesauswahlspielerin Annabell Klinger war in beiden Spielen Aufbauspielerin und Dreh- und Angelpunkt des EBV.

(mbor) Das Nachwuchsteam der U 12 verlor zu Hause seine beiden Heimspiele. Gegen den derzeitigen Spitzenreiter WSG Fürstenwalde verloren die Mädchen und Jungen des EBV 1917 e.V. knapp mit 58:63 (28.23), gegen das Team Red Eagles aus Rathenow klar mit 39:57.
Das erste Spiel der Eisenhüttenstädter war für die Gastgeber und die zahlreichen Zuschauer sehr ansehnlich. Aus einer gut stehenden Defensive heraus entwickelte das Team seine Angriffe. Fast alles lief dabei über Annabell Klinger bzw. Max Kalisch. Das klappte auch recht ordentlich. Die Chancenverwertung der Mannschaft war gut. Traf einmal ein Ball nicht den gegnerischen Korb, so setzten Leonard Lay bzw. Dylan Steiner im Rebound sehr gut nach. Tobias Buhlau und Tim Thierbach zeigten eine gute kämpferische Leistung und setzten positive Akzente. Nach einer EBV-Halbzeitführung wurden die Seiten getauscht. Die ersten Fünf spielten so langsam am physischen Limit. Die Auswechselspieler Josefine Hentze, Hugo Bengsch, Jil Schmidt, David Hoffmann kamen nicht an das Leistungsvermögen des ersten „Fünfers“ heran, obwohl sie sich sehr bemühten. Trotzdem führte der EBV noch fünf Minuten vor Schluss sicher mit 51:43. Wie schnell sich aber das Spiel und das Ergebnis im Basketball ändern können, zeigten einmal mehr die letzten fünf Minuten. Fürstenwalde drehte das Spiel, machte in diesem Spielabschnitt den Rückstand mit einem 20:7 – Lauf mehr als wett und gewann letztlich knapp mit 63:58. EBV-Trainer Jan Grünberg nach diesem Spiel: „Mein Team hatte nicht wie Fürstenwalde eine ausgeglichene Bank. Die zweite Reihe hat noch zu wenig Erfahrung. Wir haben uns durch individuelle Fehler und durch Fehlwürfe in dieser Phase selbst um den möglichen Sieg gebracht.“
EBV-Punkte: Tobias Buhlau 6 Pkt., Annabell Klinger 25 Pkt., 1 Dreier, Dylan Steiner 2 Pkt., Max Kalisch 27 Pkt., 1/2 FW, David Hoffmann 2 Pkt., 2/2 FW, Leonard Lay 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 3/4 = 75%; Fürstenwalde: 10/24 = 42%

U 12 Leonard Lay (1)

Leonard Lay setzte seine körperlichen Voraussetzungen als Rebounder sehr gut ein.

Das Spiel WSG Fürstenwalde gegen Red Eagles Rathenow endete 88:45 für Fürstenwalde. Die Eisenhüttenstädter konnten dieses Spiel beobachten und dachten wohl nach diesem hohen Fürstenwalder Sieg, dass sie mit Rathenow ebenfalls ein leichtes Spiel hätten. Doch weit gefehlt. Der Gastgeber hielt anfangs gegen schnelle, aber ebenfalls noch unerfahrene Gäste, recht gut mit. Im Unterschied zum Fürstenwalder Spiel zeigte sich jedoch, dass das Teamspiel beim EBV ausblieb. Annabell Klinger war die Aufbauspielerin und brachte den Ball nach vorn. Leider blieb dann die Offensive des EBV zu statisch. Kaum ein Spieler bewegte sich, um den Ball von Annabell Klinger zu bekommen. So war diese sehr oft gezwungen, allein durch die gegnerische Abwehr zu dribbeln, um Punkte zu erzielen. Trainer Jan Grünberg zog dann die „Notbremse“, versuchte oft die zweite Reihe einzusetzen. Aber diese Spielerinnen und Spieler waren auf Grund noch fehlender technischer Fähigkeiten nicht in der Lage, das Spiel positiv zu gestalten. Max Kalisch, der zweite zentrale Spieler der Gastgeber, verletzte sich leicht am Fuß, hielt aber dennoch durch. Er konnte sich technisch gesehen sehr gut durchsetzen, bekam sehr viele Bälle, versagte aber unerklärlich am gegnerischen Korb mit einer Trefferquote von maximal nur 30%. Diese fehlenden Punkte, das schlechte Teamspiel des EBV und viele technische Fehler gaben den Rathenowern erst die Möglichkeit, das Spiel zu drehen und am Ende mit 57:39 verdient hoch zu gewinnen. Noch einmal der EBV-Trainer: „Wir spielten gegen Rathenow überheblich und hatten nur eines im Kopf, ohne Anstrengung und ohne ein gutes Teamspiel aufziehen zu müssen, zu gewinnen. Das sollte sich rächen. Rathenow spielte keinen Deut besser, witterte aber seine Chance und schlug erbarmungslos zu. Die Chancenverwertung des gesamten EBV-Teams von nur 20% tat ihr Übriges, um diese äußerst bittere Niederlage vor guter heimischer Kulisse zu kassieren.“
EBV-Punkte gegen Rathenow: Tobias Buhlau 5 Pkt., 1/2 FW, Tim Thierbach 2 Pkt.,

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Team der U 10 mit zwei Auftaktsiegen gegen Mahlow und Gastgeber Stahnsdorf

U 10 Luis Rothe (2)

Luis Rothe vor allem gegen den Mahlower SV stark in der Defensive

(mbor/eng) Das jüngste im Wettbewerb stehende Team des EBV, die Jungen der U10, hatte sein allererstes Turnier in Berlin-Lichterfelde. Der starke Dominik Reger fehlte leider krankheitsbedingt und wird auch beim kommenden Heimturnier im Januar noch pausieren müssen.

Beide Spiele gewannen die Jungen von Trainer Daniel Engelien. Gegen den SV Mahlow siegten die Jungen mit 34:23 (23:11), gegen den Gastgeber, RSV Eintracht Stahnsdorf, gewannen die Eisenhüttenstädter mit 47:32 (20:15).
Die Aufregung vor dem ersten Wettkampfspiel war natürlich riesengroß, vor allem als beide gegnerischen Mannschaften vorher bei ihrem Spiel gegeneinander beobachtet wurden. Da rutschte bei manchem Spieler das Herz in die Hosentasche.

U 10 Adrian Schubel (2)

Adrian Schubel – Topscorer seines Teams in beiden Spielen

Die mitgereisten Zuschauer und Eltern erlebten zwei sehr spannende und sehenswerte Spiele. Die Mannschaft überraschte mit ihrer dargebotenen Leistung nicht nur den Trainer, sondern auch alle Eltern. Gegen den Mahlower SV 1977 waren anfangs noch Schwächen in der Defense deutlich zu erkennen, so wurde das Team defensiv von Achtel zu Achtel immer besser. Zur Halbzeit führte das EBV-Team bereits mit 23:11. Diese Führung konnten die Jungen nach dem Wiederanpfiff kontinuierlich ausbauen. Luis Weber kam aus sich heraus und machte es der gegnerischen Mannschaft schwer, bei ihrem Einwurf einen guten Pass zu spielen. David Meyer erkämpfte sich immer wieder den Ball durch eine sehr gute Defense, leider schien der Korb bei ihm wie zugenagelt. Als er dann seinen Mitspieler Nicolas Oppen fand, konnte dieser des Öfteren erfolgreich die Offense beenden mit zwei Punkten beenden. Souverän gewann der EBV dieses Spiel mit 34:23.

U 10 Hugo Engelien (1)

Der erst sechsjährige Hugo Engelien überzeugte mit 14 Punkten.

Gleich anschließend ging es gegen die Gastgeber, gegen die Jungen des RSV Eintracht Stahnsdorf. Dabei zeigten die Spieler ihre gewachsene Cleverness. Tom und Marvin Schlegel bewiesen mit ihrem Spiel Ideenreichtum und kämpferischen Einsatz. Jamie Hennlein und Liam Wegner unterstützen die Mannschaft mit gutem kämpferischen Spiel, vor allem in der Defensive. Zur Halbzeit führte der EBV noch knapp mit 20:15. Nach dem Seitenwechsel wurde der EBV immer besser, weil die Chancenverwertung deutlich gesteigert werden konnte. Dominiert wurden beide Spiele von Adrian Schubel, der 46 Punkte von 81 Gesamtteampunkten für die Mannschaft erzielte. Gefolgt wurde er von Hugo Engelien mit 14 Punkten, der als Jüngster mit erst sechs Jahren (!) einen erheblichen Teil, neben den bereits positiv erwähnten Spielern, zum Erfolg beisteuern konnte.

Beim kommenden Heimturnier am 17.01.2015 trifft das Team auf den Ersten (Fürstenwalde) und den Zweiten (Bernau) der Tabelle. Es werden zwei schwierige Spiele, bei denen die Mannschaft auf jede Unterstützung seitens des EBV rechnen kann.

 

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Bestenklasse U 14; Mit nur fünf Spielern zwei vermeidbare Niederlagen in Nauen

U 14 II Dominik Träder (1)

Dominik Träder gehörte mit seinen Offesnse- und Defense-Rebound zu den Stützen des Teams.

(mbor/mbur) Mit nur fünf Spielern konnte die zweite Vertretung in Nauen antreten. Leider verloren die Jungen ihre beiden Spiele, zunächst gegen das Team aus Nauen mit 29:60 (11:30) und anschließend gegen die Mannschaft aus Hohen Neuendorf mit 39:56 (23:28).

Das Hinspiel gegen Nauen hatten die Oderstädter Gäste knapp mit 3 Punkten gewonnen. Jedoch war das Rückspiel ein ganz anderes. Das erste Viertel verschlief der EBV völlig, kein Spieler erreichte auch nur annähernd Normalform. So stand es schon nach zehn Minuten 4:20. Die zweiten 10 Minuten verliefen wesentlich besser für die Gäste. Die EBV – Spieler kamen nun langsam ins Spiel und trafen auch besser. Anders beim Nauen, bei denen nur wenige Würfe in den Korb fielen. In dieser Phase zeichnete sich besonders Dominik Träder durch gute Reboundarbeit aus. Trotzdem verloren die Stahlstädter dieses Viertel mit 7:10, nach 20 Minuten ging es mit einem 11:30 Rückstand in die Kabine.
Nach der Pause konnte die EBV – Offense, angeführt vom sehr aktiven U 12 – Spieler Max Kalisch und vom Kapitän Carlos van den Brandt, noch besser punkten. Auch der erst in dieser Saison zu uns gestoßene Emilio Wondolowski brachte sich mit starken 6 Punkten in das EBV – Spiel ein. Im Verlauf des Spiels wurde immer klarer, dass die großen Schwäche beim EBV die Offensive war. Zu viele Würfe setzten die Spieler daneben, eine Wurfausbeute von unter 25% war einfach zu schwach. Die körperliche Unterlegenheit inklusive der personellen Situation taten ihr Übriges, um am Ende klar und eindeutig mit 29:60 zu verlieren.
EBV-Punkte gegen Nauen: Dominik Träder 3 Pkt., 1/4 Freiwürfe, Toni Gilke 2 Pkt., Emilio Wondolowski 6 Pkt., Max Kalisch 6 Pkt., Carlos van den Brandt 12 Pkt., 0/1 FW; EBV-Freiwürfe: 1/5 = 20%, Nauen: 0/6%

U 12 Max Kalisch (2)

Max Kalisch – U 12 Spieler überzeugte in beiden Spielen mit seinem Einsatzwillen und mit sehr guten 13 Punkten gegen Hohen Neuendorf.

Das Hinspiel gegen den zweiten Gegner, SV electronic Hohen Neuendorf hatte der EBV in Hohen Neuendorf klar gewonnen. Doch war die Motivation der EBV – Spieler nach der ersten saftigen Saisonniederlage kaum noch vorhanden. Trotz dessen gewannen die tapfer kämpfenden Jungen überraschenderweise das 1. Viertel mit 17:15, dank eines sehr guten Kapitäns Carlos van den Brandt.
Ab dem 2.Viertel bekam das EBV – Team Schwierigkeiten mit der Ausdauer. Die Luft ging ihnen langsam aus. Offensiv konnte das Team nicht mehr so gut wie zuvor auftrumpfen. Hohen Neuendorf hatte eine „lange Bank“ und wechselte munter aus. Dazu kam, dass das Team um Trainerin Hempel (Hohen Neuendorf) im Schnitt viel größer war als das des EBV. So konnten die Stahlstädter unter den Körben nur geringe Akzente setzen und mussten auch defensiv immer wieder unnötige Rebounds abgeben, meist auch mehrere Male hintereinander. So endete die erste Halbzeit knapp mit 23:28 für Hohen Neuendorf.
Nach der Pause schien sich das EBV – Team wieder etwas erholt zu haben, es gestaltete ein ausgeglichenes Spiel, welches leider von der Trainerbank der Hohen Neuendorfer immer hitziger wurde. Das hatte zur Folge, dass 3 Technische Fouls und 1 Unsportliches Foul während des Spiels verhängt wurden. Davon waren auch zwei Eisenhüttenstädter Spieler und ein EBV-Trainer betroffen. Damit erwiesen sich die daran Beteiligten einen Bärendienst. Das 3.Viertel endete noch ausgeglichen 11:11, also insgesamt 34:39. Alles war noch offen. Im letzten Viertel kamen beim EBV dann die Müdigkeit und zunehmende Lustlosigkeit zusammen. Dominik Träder musste in der 36. Minute mit seinem 5. Foul auf der Bank Platz nehmen; so spielte der EBV die letzten vier Minuten nur mit 4 Feldspielern. Am Ende eines sehr harten Tages hieß es für das Eisenhüttenstädter Team 39:56 für Hohen Neuendorf, da diese das letzte Viertel noch einmal stark mit 17:5 gewannen.
Die besten Akteure waren an diesem Tag der gut spielende Kapitän Carlos van den Brandt, außerdem der immer besser werdende Rebounder Dominik Träder. Ein Sonderlob von den beiden Trainern Marcus Burde und Benedikt Post erhält der noch in der U 12 spielende Max Kalisch für seine insgesamt 13 Punkte gegen Hohen Neuendorf und für seine großartige kämpferische Einstellung in beiden Spielen.
EBV-Punkte gegen Hohen Neuendorf: Dominik Träder 2 Pkt., Toni Gilke 0 Pkt., Max Kalisch 13 Pkt., 1/1 Freiwürfe, Emilio Wondolowski 2 Pkt., 0/2 FW, Carlos van den Brandt 22 Pkt. 6/12 FW; EBV-Freiwürfe: 7/15 = 47%, Hohen Neuendorf: 4/16 = 25%

Weihnachtsbowling mit vielen Überraschungen, finanzielle Spende für Löwenkinder Frankfurt (Oder)

goldener Ball

Überreichung des Goldenen Balls an Adrian Schubel (U 10)

(mbor) Mit 66 Teilnehmern war das diesjährige Weihnachtsbowling von Vereinsmitgliedern, deren Eltern und Freunden sehr gut besucht. Auf 2 Kegelbahnen und 11 Bowlingbahnen wurden die Besten von jeder Bahn ermittelt und am Schluss der Veranstaltung mit einem kleinen Geschenk, in Form eines bunten Nikolausbeutels, überrascht.
Neben diesem einen sportlichen Wettkampf gab es auch die Möglichkeit in sogenannten „Strike“-runden die jeweilig erreichte zehn prämiieren zu lassen.
Ein weiterer Höhepunkt war der vielstimmige Geburtstagsgesang anlässlich des Ehrentages für einen Jugendlichen und für die Mutti eines Basketballkindes. Beide waren von diesem Gesang sehr gerührt. Die Kinder und die heranwachsenden Jugendlichen nutzten neben dem eigentlichen Bowling auch die Möglichkeit abseits des Bowlings mit dem schwer erkrankten Laurin Wendland zu sprechen.

Im Rahmen einer Spendenaktion konnte außerdem ein goldener Basketball mit allen aktuellen Unterschriften des momentanen Spitzenreiters der Basketball-Bundesliga ALBA Berlin erworben werden. Über 85,00 EURO kamen zusammen. Einen großen Teil des Geldes spendete der EBV 1971 e.V. an den Verein LöwenKinder Frankfurt (Oder). Dieser Verein hilft nicht nur Kindern und Jugendlichen, die sehr krank sind, sondern auch denen, die seelisch unter bestimmten Problemen leiden.
Der goldene Ball wurde unter allen, die dem Verein LöwenKinder Frankfurt (Oder) einen finanziellen Beitrag gaben, letztlich verlost. Gewonnen hat den Ball Adrian Schubel (siehe Foto) aus dem Team der U 10. Überreicht wurde dieser Ball vom EBV – Vorsitzenden Manfred Borchert und Geburtstagskind Joey Lehmann.
Der EBV 1971 wird im Jahre 2015 diesen Verein und den Verein „Basketball Aid“, ein Verein für krebskranke Kinder, mit weiteren Spendenaktionen unterstützen.

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