U 19 w zum Saisonauftakt mit zwei Heimniederlagen

(mbor) Der Saisonauftakt der EBV-Oberligamädchen missglückte mit zwei klaren Niederlagen völlig. Das Team verlor gegen die BG Lauchhammer 1950 mit 37:98 (14:42) ebenso deutlich wie gegen die SSV Lok Bernau mit 40:89 (17:40).

Linda Schuppan (Nr.15) verteidigt eine Spielerin aus Lauchhammer/Foto: Bernd Pflughöft

Bei den Gastgeberinnen merkte man deutlich, dass einige wichtige Spielerinnen, wie Annika Wegener und Anna Täschner nicht mehr dabei sind. Auch Cheyenne Meier war leider nicht mit dabei. Das Team ist noch nicht gut genug eingespielt. Außerdem war den Mädchen bereits vor den Spielen die Stärke der Gegnerteams hinreichend bekannt. Der EBV war bemüht, aus einer stabilen Abwehr die Kreise der Lausitzer Spielerinnen etwas einzudämmen. Die Gäste waren jedoch schneller, schalteten aus ihrer Defensive besser in die Offensive um und erzielten einfache Punkte, auch ohne selbst überragend zu sein. Der EBV hielt die ersten zehn Minuten (8:14) relativ gut mit, doch dann befreiten sich die Gäste und führten zur Halbzeit mit klar 42:14. Beim EBV gab es phasenweise gute Reboundaktionen von Michelle Eichner, Michelle Droschinski und Kristina Stscherbina. Auch Linda Schuppan und Beatrice spielten ihre Körpergröße aus und attackierten ständig die Spielerinnen aus Lauchhammer. Jedoch gelang es allen EBV-Mädchen vorn nicht durchgängig zu punkten und das vor allem im Überzahlspiel zu. Die Wurfeffektivität in eigener Halle war einfach zu schlecht. Zu allem Unglück erwischte Elisa Mintken trotz aufopferungsvollen Kampfes einen schlechten Tag und ging mit 0 Punkten aus diesem Spiel leer aus. Spielertrainerin Kristina Stscherbina bescheinigte ihrem Team eine gute Leistung, anerkannte aber auch den verdienten Sieg des ersten Gegners. Topscorerin beim EBV war einmal mehr Michelle Eichner mit sehr guten 19 Punkten.

EBV-Punkte: Lisa Semmisch (0), Elisa Mintken (0), Michelle Eichner (19 Pkt./3:6 Freiwürfe), Beatrice  Budras (7/1:4), Kristina Stscherbina (6), Michelle Droschinski (0), Linda Schuppan (5/1:2); Freiwürfe EBV: 5:12/ 41%, Lauchhammer: 6:21/28%

Nach einem Spiel Pause (Bernau – Lauchhammer 98:58) wartete der zweite Gegner, die SSV Lok Bernau auf die Gastgeberinnen. Leider konnte vom EBV Michelle Droschinski in diesem Spiel nicht mehr mitwirken. Beide Teams begannen in der Defensive schwach. Bei Bernau war es nach deren ersten Spiel unmittelbar zuvor etwas verständlicher als beim  Gastgeber. Den „Nutzen“ zog daraus der Gast aus Randberlin. Die löchrige EBV-Abwehr war eine willkommene Einladung für die Bernauer Spielerinnen, ihr Punktekonto bis zur Pause auf 40:17 zu schrauben. So sehr sich die EBV-Mädchen auch bemühten, sie hatten keinen wirklichen Zugriff auf die Gäste. Das änderte sich auch nach der Pause relativ wenig. Die Gastgeberinnen kämpften zwar und ergaben sich nicht ihrem Schicksal der zu erwartenden Niederlage. Aber ihre spielerischen Möglichkeiten waren zu begrenzt,  um den Bernauern entscheidend Paroli zu bieten. Zu allem Unglück musste die Topscorerin auch von diesem Spiel Michelle Eichner (14) im vierten Viertel wegen Verletzung passen, was eine arge Schwächung der EBV-Mannschaft bedeutete. Positiv bei den Gastgeberinnen waren neben der immer vorhandenen Einsatzbereitschaft, dass sich alle Spielerinnen, außer Neuzugang Lisa Semmisch, die sich gut ins Team einfügte, in die Scorerliste eintragen konnten. Noch einmal der Kommentar der Spielertrainerin Kristina Stscherbina: „Wir müssen im Training an unserer Wurfeffektivität und an der Nutzung von einfachen Spielsystemen arbeiten. Die Moral des Teams ist intakt. Im November werden wir in Bernau (gegen Bernau und Frankfurt (Oder) versuchen, diese angesprochenen Punkte ins Positive umzusetzen.“

EBV-Punkte: Lisa Semmisch (0), Elisa Mintken (8), Michelle Eichner (14/2:2), Beatrice Budras (3/1:2), Kristina Stscherbina (12/2:2), Linda Schuppan (3/1:2); Freiwürfe EBV: 6:8/75%, Bernau 5:/56%

 

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Oberliga Herren: Weitere Niederlage bei Königs Wusterhausen II

(a.bernhardt) Mit einer weiteren Niederlage kam unser Herren 1 – Team aus Königs Wusterhausen zurück. Kurzfristig musste erneut auf Florian Konnegen verzichtet werden. Steffen Kadler war dafür wieder mit dabei und auch Carsten Wehlmann absolvierte sein erstes Spiel für uns.

Das erste Viertel begannen wir sehr nervös. Wir erarbeiteten uns viele Chancen konnten sie aber nicht in Zählbares ummünzen. Eine Auszeit war nötig, um die Spieler wach zu rütteln. Aus einem 8:20 machten wir in 2 Minuten zum Ende des ersten Viertels ein 15:20.

In das zweite Viertel starteten wir dann viel konzentrierter. Vorne weg Paul Schulz (20) und Marcus Vorhoff (13) unsere beiden Topscorer des Spiels. Sie machten nahezu alle Punkte im zweiten Spielabschnitt. Wir hatten die Hausherren unter Kontrolle und konnten kurz vor der Halbzeit sogar mit 2 Punkten in Führung gehen. Der Halbzeitstand war dann mit 36:34 für uns positiv.

Das dritte Viertel gestaltete sich dann über weite Strecken ausgeglichen. Der Gastgeber übernahm wieder die Führung, konnte sich aber nicht absetzen. Wir blieben immer auf 2 – 5 Punkte dran. Maik Hasselberg (23 Punkte) bereitete uns immer wieder Probleme. Er ist ein sehr vielseitiger Spieler, groß, ein guter Distanzschütze, mit einem sicheren Dribbling ausgestattet und vor allem sehr spielintelligent. Wenn wir ihn unter Kontrolle bekommen würden, könnten wir das Spiel auch gewinnen. Mit einem Rückstand von 3 Punkten gingen wir ins Schlussviertel.

Im letzten Viertel standen wir dann komplett neben uns. Viele Turnover und wenig klare Aktionen am gegnerischen Korb brachten uns schnell in einen hohen Rückstand. Ehe wir uns versahen lagen wir mit 17 Punkten hinten, auch eine Auszeit bei 8 Punkten Rückstand brachte nicht den erhofften Erfolg. Wir besannen uns jedoch noch einmal und konnten uns in den letzten Minuten mit einer aggressiven Zonenpresse nochmal auf sieben Punkte herankämpfen. Es war leider zu spät. Am Ende verloren wir das Spiel 68:77. Das nächste Spiel ist erst wieder am 27.10.2012 in Cottbus. Bis dahin haben wir noch etwas Zeit um stabiler zu werden, so dass wir auch über die vollen 40 Minuten konzentrierter agieren können und nicht immer reagieren müssen.

EBV-Punkte: Paul Schulz: 20 P.,8/8 FW, 2-3 er; Marcus Vorhoff: 13 P., 1/3 FW; Steffen Kadler: 12 P., ¼ FW,1-3 er; Gunter Hermann: 7 P., 1/6 FW; Carsten Wehlmann: 5 P., 3/4 FW; Toni Meinhardt: 5 P., 1/4 FW; Marco Witoszek: 4 P.; Roy Stark: 2 P.; Felix Zacharias, Emanuel Raasch, Rene Friedrich alle 0 Punkte

Foto: Andreas Kannemann

Oberliga Herren: Knappe erste Heimniederlage gegen den BBC Cottbus II

Toni Meinhardt steigt zum Korb hoch; Bild: Andreas Kannemann

(a.bernhardt) Das zweite Heimspiel gegen BBC Cottbus II wurde wieder vor eine super Kulisse ausgetragen! Der EBV startete mit Schulz, Witoszek, Vorhoff, Meinhardt und Hermann. Florian Konnegen konnte nach einer kleinen Grippe auch wieder mitwirken.

Wir begannen schwach, beim Stand von 0:6 nahm EBV-Trainer Bernhardt eine Auszeit. Danach war sein Team wie ausgewechselt, fünf schnelle Punkte von Florian Konnegen brachten uns wieder ran. Danach hagelte es zwei Dreier in unseren Korb und es stand 5:12. Doch dann zog die Defense der Hausherren an. Angeführt von Kapitän Paul Schulz rissen die jungen Wilden mit einem 12:2 Run in 3 ½ Minuten das Spiel an sich, das 1. Viertel entschied der EBV mit 19:15 für sich.

Im zweiten Viertel wollten wir dann an unsere Leistung anknüpfen, konnten aber das Gewollte nicht umsetzen. Ein Grund dafür war auch ein drittes fragwürdiges Foul in der 1. Minute des zweiten Viertels für F. Konnegen. Es war ein sehr schwaches Viertel, in dem nur Gunter Hermann (insgesamt 16 Pkt.) überzeugte. Er machte allein 8 von 11 EBV-Punkten. Mit einem Rückstand von 30:38 ging es dann in die Halbzeit.

Das dritte Viertel hat uns in dieser Saison noch nichts Gutes beschert. In insgesamt drei Spielen machten wir in allen 3.Vierteln zusammen nur 26 Punkte, bekamen aber im Gegenzug 74 Punkte in unseren Korb. Wir nahmen uns fest vor, alles zu geben und das Spiel wieder an uns zu reißen. Und das sollte uns auch gelingen. Nach 28 Minuten glichen wir wieder zum 44:44 aus. Leider hielt dieser Stand nicht lange, wir brachen förmlich ein. Innerhalb von zwei Minuten führten die Cottbuser wieder mit 8 Punkten. Zwar machten wir in diesem Viertel 14 Punkte, doch kassierten auch ebenso viele. Dennoch war es das beste 3. Viertel der Saison.

Das vierte Viertel versprach Spannung und jede Menge tolle Szenen auf beiden Seiten. Wir starteten wieder besser in den letzten Spielabschnitt und konnten uns innerhalb von 2 Minuten auf einen Punkt heran kämpfen.  Doch dann holten uns unsere vielen Fouls ein. Der erste Spieler, der mit 5 Fouls gehen musste, war  Marcus Vorhoff in der 36. Minute. Es ging hin und her, aber Cottbus hielt uns immer auf 3 bis 4 Zähler Abstand, bis in der 39. Minute der nächste Spieler, Florian Konnegen, foulbelastet vom Parkett musste. Er steuerte sehr starke 15 Punkte zum Ergebnis bei, verfehlte nur selten den Korb. Wir lagen in dieser Phase mit 3 Punkten zurück, alles war also noch drin. Doch in der 40. Minute traf es weitere EBV- Spieler mit fünf persönlichen Fouls: Toni Meinhardt und Marco Witoszek mussten das Feld räumen. Beide kämpften bis zum Schluss und wollten den Sieg bis zur letzten Sekunde, doch leider wurde nichts daraus. Die abgezockten Lausitzer versenkten viele ihrer Freiwürfe und gewannen das Spiel verdient mit 64:74.

EBV-Trainer Andreas Bernhardt: „Ich bin sehr stolz auf meine junge Mannschaft. Es war mit Abstand das beste Spiel der Saison. Auch wenn es eine Mannschaftsleistung war, möchte ich einen Spieler besonders hervorheben. Toni Meinhardt hat eines der besten Spiele gemacht, die ich je von ihm gesehen habe. Viermal ging er nach einem erfolgreichen Korb mit Foul an die Linie und dreimal versenkte den Ball auch danach. Das ganze Team beklatschte nach dem Spiel in der Kabine seine Leistung. Aber auch alle anderen haben aufopferungsvoll gekämpft, noch nie habe ich trotz einer Niederlage solch stolze Gesichter in der Kabine gesehen. Jetzt richten wir unsere Blicke nach vorn. Wir wollen in Königs Wusterhausen den zweiten Sieg der Saison einfahren. Mit dabei ist wieder einer der Leistungsträger Steffen Kadler und das erste Mal im Kader unser neuer Point Guard Carsten Wehlmann. Wenn sich bis dahin niemand verletzt, starten wir am 06.10.2012 erstmalig mit der kompletten Mannschaft in ein Spiel.

EBV-Punkte: Gunter Hermann: 16 P., FW 0/1; Toni Meinhardt:15 P., FW3/4; Florian Konnegen: 15 P., FW 1/2, 2 Dreier; Paul Schulz: 14 P., FW 0/3, 2 Dreier, Marco Witoszek: 4 P.; Roy Stark; Paul van den Brandt, Paul Reichardt, Marcus Vorhoff, Stephan Schulte, Rene Friedrich – alle 0 Punkte

Titelfoto: Andreas Kannemann

U 12- und U 14 II. verlieren ihre Spiele

U 12: Heimniederlage gegen SSV Lok Bernau

(mbor) Mit einer klaren Heimniederlage von 26:80 (9:39) endete am vergangenen Samstag  das Spiel gegen die SSV Lok Bernau. Der Gastgeber konnte bis auf den kurzfristig erkrankten Carlos van den Brandt alle Stammspieler und die neu in den Verein eingetretenen Spieler aufbieten. Das Bernauer Team bestand aus Mädchen; dieses Team spielt außer Konkurrenz bei den Jungen mit. Die Barnimer Gäste zeigten vom ersten Sprungball weg eine sehr aggressive Verteidigung. Diese behagte den Eisenhüttenstädtern gar nicht. Viele Ballverluste, auch der EBV-Stammspieler, waren die Folge. So stand es nach 4 Minuten zwar 4:4, jedoch nach dem ersten Viertel bereits 10:4 für Bernau. Lisa Wackermann, dem EBV-Vertretungstrainer Manfred Borchert bestens aus der Saison 2011/2012 bekannt, zog wieder ihre Kreise. Sie erzielte starke 24 der 80 Bernauer Punkte; sie setzte mit ihren unnachahmlichen Dribblings und Zuspielen immer wieder die EBV-Defensive unter Druck. Tim Sprenger und später Jonas Kraske versuchten  diese Spielerin in ihrem Aktionsradius einzudämmen, was sehr sehr schwer gelang. Beim EBV musste die Last des Aufbaus Eric Mintken allein tragen, manchmal gut unterstützt von Roman Theißen. Beide, vornehmlich aber Erich Mintken, wurden schon an der Mittellinie gezwungen, den Ball aufzunehmen oder zu passen. Fast alle Bernauer Spielerinnen verteidigten sehr gut, so dass es dem EBV in der ersten Halbzeit kaum gelang, zum gegnerischen Korb durchzubrechen.

Das änderte sich in der zweiten Spielperiode zum Positiven. Das dritte Viertel war beim EBV das Beste, was die anwesenden Zuschauer an diesem Punktspieltag zu sehen bekamen. Das Team beherzigte die Worte des Trainers zur Halbzeit, stand in der Verteidigung, wohlgemerkt als Team, viel besser und nutzte vorn die sich bietenden Gelegenheiten zu erfolgreichen Korbwürfen. Dieses Viertel wurde nur knapp mit 14:17 an Bernau abgegeben. Eric Mintken war in dieser Begegnung Topscorer mit 14 Punkten und gleich 4 erfolgreichen Dreiern, gefolgt von der gut spielenden Alida Nell (4 Pkt.). In der Defensive überzeugten Jonas Kraske und Johannes Leuther, in der Offensive setzte neben  dem sehr guten Eric Mintken Flügelspieler Tim Sprenger mit seinen schnellen Dribblings Akzente. Trainer Manfred Borchert nach dem Spiel: „Bernau hatte mit 4 Spielerinnen die erfahrener agierenden Spielerinnen in ihren Reihen, die das Tempo und die Taktik bestimmten. Trotz der klaren Niederlage möchte ich meinem Team ein Kompliment machen für die Einsatzbereitschaft und den Willen, gut zu spielen. Natürlich reicht das noch nicht bei starker Gegenwehr. Aber alle meine Bankspieler sind erst wenige Monate dabei und werden sich im Training und in den Wettkämpfen zu steigern wissen.“

EBV-Punkte: Roman Theißen 2 Pkt./2:4 Freiwürfe, Eric Mintken (14/0:2/4 Dreier) , Jonas Kraske, Alida Nell 4; Freiwürfe Ehst.: 2:6/33%, Bernau: 5:12/42%

 

Zweite Vertretung U 14 mit Niederlagen in Cottbus

 (mbor) Zurzeit sind die Sporthallen des BBC Cottbus kein gutes Pflaster für die Mädchen und Jungen unseres EBV 1971. Nachdem die I. Vertretung der U 14 Anfang des Monats bereits klare Niederlagen kassieren musste, gelang es auch dem Team der U 14 II. nicht zu gewinnen. Das Team verlor gegen den BBC Cottbus II mit 14:71 (8:36) und gegen die SV Woltersdorf ebenso klar mit 26:66 (15:28).

Die Eisenhüttenstädter reisten ohne Ricardo Kaufholz ersatzgeschwächt in die Lausitz. Er fehlte an allen Ecken und Enden, weil das EBV-Team aus drei jüngeren Spielern (U 12) und noch wenig Erfahrung habenden Spielern bestand. Die Cottbuser sind in dieser Altersklasse breiter aufgestellt und haben einen Kader von mehr als 18 Spielern, so dass sie es sich leisten können, einige Spieler in der II. Mannschaft spielen zu lassen. Diese schlugen die technisch feinere Klinge, kannten ihre eigenen Körbe und trafen sehr sicher. Leider gelang das nicht so den Eisenhüttenstädtern. Die Wurfquote von 7:59/12% in diesem Spiel spricht Bände. Auch die Viertelergebnisse von 6:24, 2:12, 4:19 und 2:16 aus EBV-Sicht zeigen die komplette Überlegenheit der Cottbuser. So sehr sich das Team auch mühte, kämpferisch alles gab, Cottbus hatte das Spiel fest in der Hand und gewann verdient hoch mit 71:14.

Punkte EBV gegen Cottbus II: Lea Hilcken (0 Pkt./0:2 Freiwürfe), Enno Rellier (0/0:2), Eric Mintken (2/0:2), Angelina Oppen (6), Tim Sprenger (0), Johannes Leuther (2), Teoman Prahst (4/0:4), Freiwürfe EBV: 0:12, Cottbus: 1:7/14%

Anschließend trat der EBV gegen ein neu gebildetes Team, gegen die Mannschaft der SV Woltersdorf an. Die Oderstädter gingen einigermaßen motiviert ins zweite Spiel. Die Eisenhüttenstädter kannten die Woltersdorfer (bei Erkner) von einem Freundschaftsspiel her. Die Randberliner hatten mit T. Kaminski einen sehr großen Spieler in ihren Reihen. Dieser (20 Punkte von 66) machte dem EBV in der eigenen Defensive das Leben sehr schwer. Unsere Spieler waren zu klein, um den Ball zurück zu bekommen. Die Akzente im Aufbau des EBV setzten Eric Mintken und Tim Sprenger (beide U 12). Eric Mintken traf mit seinen typischen Würfen dreimal den Korb, Tim Sprenger hingegen traf nur ein einziges Mal in beiden Spielen, bei insgesamt 26 Würfen. Auch den anderen EBV-Spielern fehlten noch insgesamt die Cleverness, die Routine, die aggressive Verteidigungshaltung und die Wurfsicherheit, um in den Phasen, wenn T. Kaminski eine Pause bekam die Gelegenheit zu nutzen, selbst zu treffen. Mit zunehmender Spieldauer ging bei allen EBV-Spielern, so auch bei Teoman Prahst (viele Rebounds geholt), Angelina Oppen und Lea Hilcken (beide sehr gute Physis) die Kraft weg, um sich nach zwei relativ guten  ersten und zweiten Vierteln (7:10, 8:18) noch einmal aufzubäumen und den größer werdenden Rückstand in Grenzen zu halten. Der etwas erfahrenere Enno Rellier (gute 4 Punkte) konnte ebenfalls physisch nicht mehr mithalten. So geht auch diese 26:66 – Niederlage in Ordnung. Trainer Manfred Borchert: „Mein noch junges und unerfahrenes EBV-Team wird es in dieser laufenden Wettkampfzeit sehr schwer haben, sich diesen harten Bedingungen zu stellen und überhaupt einen Punkt zu holen. Wir müssen in den Trainingsstunden noch individueller arbeiten, die Spieler müssen physisch noch besser werden, um gegen alle andere Teams einigermaßen mitzuhalten.“

Punkte EBV gegen Woltersdorf: Lea Hilcken (0 Pkt.), Enno Rellier (4), Eric Mintken (7/1:2), Angelina Oppen (4), Tim Sprenger (3/1:8), Johannes Leuther (2/0:4), Teoman Prahst (4), Freiwürfe EBV: 2:20/10%, Cottbus: 0:2

 

 

U 16 männlich: Zwei Heimsiege zum Saisonauftakt

(a.bernhardt) Im ersten Spiel der Saison musste sich das neuformierte Eisenhüttenstädter U 16 Team gegen die SSV Lok Bernau beweisen. Von Beginn an war es ein sehr durchwachsenes Spiel beider Mannschaften. Ab der ersten Minute setzte EBV-Point Guard Max  Schulz genau das um, was der Trainer vor dem Spiel gesagt hat. Nicht nur seine 30 Punkte, sondern auch seine gute Spielübersicht brachten den EBV in der Offense immer wieder in Führung; einzig allein in der Defense agierte er oftmals zu forsch und war zu sehr auf den Ball fixiert. Nach dem ersten Viertel lagen wir 22:14 vorn. Dank der gut organisierten Mann-Mann-Presse konnten wir uns absetzen.

EBV-Spieler Max Schulz beim Dribbling umringt von Bernauern Spielern (Foto Bernd Pflughöft)

Im zweiten Viertel kämpfte Bernau sich langsam wieder heran und konnte zwischenzeitlich auf 24:24 ausgleichen. Nach einer Auszeit besannen sich die „jungen Wilden“ des EBV wieder und drehten das Spiel wieder ins Positive. Einmal mehr war es Max Schulz, der das Spiel an sich riss und 12 der folgenden 14 Punkte machte. Bernau hingegen konnte nach der Auszeit nur noch 4 Punkte dem Spiel beisteuern. Auch in der Defense machten Tim Raasch und Benedikt Post nahezu alles richtig und hielten die gegnerischen Flügelspieler weit weg vom Korb. Jetzt schon zu erwähnen ist, dass Max Domhardt in beiden Spielen, sowohl gegen Bernau als auch gegen Rathenow, das Geschehen unter den Körben dominierte und sich Rebound um Rebound erarbeitete. Eine große Hilfe dabei war ihm Niklas Nieschalk, der ihm in Sachen Rebounds und Kampf nichts nach stand. Mit einem 38:28 ging es in die Kabinen.

Bernau nahm sich in den zweiten 20 Minuten viel vor und hielt mit dem EBV Schritt. In diesem Viertel war es vor allem Niklas Nieschalk, der uns immer wieder im Spiel hielt. Am Ende war er der zweitbeste Scorer und trug 14 Zähler bei. Marcus Burde und Tobias Krutenat sprangen immer wieder in die Bresche, um den ersten 5 Spielern etwas Erholung zu geben. Auch Tristan Foth probierte sich, schien aber machtlos gegen die starke Bernauer Teamdefense. Bernau gewann das 3. Viertel mit nur 2 Punkten Differenz. So stand es vor dem Schlussviertel 52:44 für den EBV.

Im viertem Viertel mobilisierte Bernau noch einmal all seine Energie und kam uns mit einem 6:0-Run wieder gefährlich nah (52:50). Max Schulz konnte uns mit einem schnellen 2-Punkte Wurf wieder etwas auf Schlagdistanz bringen, doch eh wir uns versehen konnten knallte uns Jentsch, M. einen seiner gefährlichen Dreier in die Reuse. So stand es bei noch sieben verbleibenden Spielminuten 54:53 für uns. Vier Minuten lang fiel auf beiden Seiten kein Korb, bis Max Schulz und Niklas Nieschalk uns wieder auf 5 Punkte Vorsprung brachten. Bei nur noch drei zu spielenden Minuten dachte das noch junge unerfahrene EBV-Team, dass der Sieg schon sicher sei. Doch mit einem erneutem 6:0-Rrun lag Bernau nun auf einmal mit einem Punkt (59:58) vorn. Es waren noch 1:50 Minuten auf der Uhr und der Trainer Andreas Bernhardt nahm sofort die nötige Auszeit. Nach einem grandiosen Zug zum Korb durch Max Schulz folgte ein Pfiff des Schiedsrichters und Kapitän Meiling, C.  beging sein einziges Foul in diesem Spiel für Bernau. Max Schulz ging an die Freiwurflinie und glich zum 59:59 aus. Der zweite Freiwurf tanzte auf dem Ring und fiel daneben. Tim Raasch erkämpfte sich den Ball und damit einen Offensivrebound und legte den Ball in den Korb. Das war die so wichtige 2-Punkt Führung für den EBV. Kapitän Meiring, C. baute erneut das Spiel auf, doch Max Schulz stahl diesem Bernauer Spieler den Ball erzielte mit den letzten zwei Punkten den Endstand von 63:59 für den EBV.

EBV-Punkte: Max Schulz 30 Pkt., FW3/5, 1 3-er; Niklas Nieschalk 14, 0/2; Max Domhardt 8; Benedikt Post 6; Tim Raasch 2; Markus Burde 2 Pkt.

Nachdem Rathenow gegen Bernau gut gespielt hatte und das Spiel lange ausgeglichen hielt, dachten die EBV-Spieler, dass es ein ähnlich spannendes Spiel wie gegen Bernau wird. Doch schon früh  war zu erkennen, dass Rathenow platt war und dass alle EBV-Spieler gewillt waren noch besser als in der ersten Begegnung zu spielen. Alle Spieler des Gastgebers legten sich mächtig ins Zeug, Bis auf das zweite Viertel bemängelte Trainer Andreas Bernhardt nichts. Im Gegenteil: Nahezu alle Spieler konnten sich in die Punkteliste eintragen. Zur Halbzeit stand es 50:17. Und als klares Ziel war ausgegeben worden, die 100-Punktemarke zu knacken und nicht mehr als 30 Punkte zuzulassen. Das Team des EBV agierte in der Offense und ind der Defense sehr konzentriert. Es ließ in der zweiten Halbzeit nur noch 12 Punkte zu. In der Offense gab es noch einmal einen Paukenschlag. Die Spieler erreichten 67 Punkte in der zweiten Halbzeit und so hieß der Endstand 117:29. Es wurden also beide Auftaktspiele gewonnen und beide Ziele im zweiten Spiel wurden auch erreicht. Es war ein sehr gelungener Saisonauftakt des EBV mit einem spannenden nervenaufreibenden Spiel und einem „Highscore-Game“, das uns in der Zukunft noch helfen kann.

EBV-Punkte: Max Schulz 40 P, 4 3-er; Benedikt Post 2, FW1/4; Tristan Foth 16; Niklas Nieschalk 8, FW0/2; Tim Raasch 8; Toni Scrock 8; Max Domhardt 6, FW0/2; Tobias Krutenat 4, FW0/2; Markus Burde 4 Punkte.

Gute EBV-Bilanz bei Streetballturnier in Schwedt

Mit zwei Teams fuhr der EBV 1971 am Samstag zum Streetballturnier nach Schwedt. Leider waren insgesamt nur 15 Teams am Start, davon waren wir die einzigen „Auswärtigen“. Wir spielten im  Team Ehst. I mit Dean Hölzel, Slawa Böhm und Oliver Jaß.

Im zweiten Eisenhüttenstädter Team waren Enno Böhm, Tim Slobar und Daniel Zickuhr am Start.

Dean Hölzel (EBV 1971) - Sieger des Dreierkontests

Das Team Eisenhüttenstadt I erspielte sich in den 5 Spielen den verdienten ersten Platz. Lobenswert der Einsatz gegen teilweise starke Schwedter Konkurrenz, die unsere Spieler um Einiges überragten. Gegen die erste Schwedter Vertretung musste eine Verlängerung her, um nach dann fünf gespielten, hart umkämpften, Minuten mit einem Punkt zu gewinnen. Die zweite Vertretung erreichte einen ebenfalls guten vierten Platz. Hier war sogar Platz drei drin. Nur weil die Jungen im vorletzten Spiel die ersten vier Minuten etwas nachlässig verteidigten, war das später auf Platz 3 landende Schwedter Team mit 0:5 enteilt. Davon erholten sich die tapfer kämpfenden Stahlstädter die verbleibenden acht Spielminuten nicht mehr und verloren mit 2 Punkten Unterschied.

Das sehr gute Abschneiden in der Uckermark komplettierten Enno Rellier mit einem für ihn tollen 3.Platz  im über fünf Runden gehenden  Freiwurfshooting. Dean Hölzel, Jüngster der Dreipunktewurfkonkurrenz, freute sich für den errungenen 1.Platz in diesem Wettbewerb.. Am Rande sei erwähnt, dass beide Mannschaften ein sehr gutes Teamverhalten an den Tag legten und dass jedes Team das andere bei ihren Spielen begleitete. Als dann der Sieg des I. Teams feststand, umarmten sich alle Spieler beider Teams. Allen  sechs Jungen gilt: Herzlichen Glückwunsch und weiter so.

 

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