Oberliga U 16 männlich: Team kehrt mit einem Sieg und einer Niederlage aus Cottbus zurück  

(mbor/koe) Das teilweise neu formierte Team der U 16 startete seine Saison mit einem Auftaktsieg von 85:38 (44:15) gegen die WSG 81 Red Dragons Königs Wusterhausen und verlor gleich anschließend gegen den Gastgeber BBC Cottbus mit 55:38 (21:18).

Beim EBV fehlte leider Tobias Buhlau aus privaten Gründen. Gegen das Team aus Königs Wusterhausen starteten die Mädchen und Jungen sehr konzentriert. Der Gegner war technisch nicht so versiert. Die Eisenhüttenstädter boten zu Beginn ihre „erste Fünf“ auf. Diese standen in Defensive äußerst kompakt, machten in einer guten Mann-Mann-Verteidigung die Passwege zu und konnten dadurch Bälle erobern. Offensiv hob Trainer Kevin Köster besonders die guten Laufwege und das Zusammenspiel hervor. Adrian Schubel bzw. Sandro Lay (beide U 14-Spieler) als Aufbauspieler setzten ihre Mitspieler geschickt ein. Sowohl Leonard Lay (7 Pkt.) als auch Vitali Palkin (14 Pkt.) wie auch Center Max Kalisch (sehr gute 21 Pkt.!) punkteten am gegnerischen Korb.

EBV-Kapitän Max Kalisch machte zwei sehr gute Spiele. Er erzielte in beiden Spielen 28 Punkte.

Der Gegner kam mit dem Tempo des EBV nicht hinterher, denn sie hatten ja bereits gegen Cottbus unmittelbar zuvor gespielt.

Nach einer sehr guten 44:15 – Halbzeit bekam die zweite Reihe ihre Möglichkeiten. Siespielte defensiv gut, hatte jedoch offensiv noch Schwächen, die es im kommenden Trainingsprozess zu minimieren gilt. Der Trainer konnte weitere Erkenntnisse sammeln. Das Schlussviertel ging mit 29:6 noch einmal klar an den EBV. Der erste Fünfer war regelrecht „bissig“ ein gutes Spiel hinzulegen. Das ist dem Team denn auch insgesamt gut gelungen.

Trainer Kevin Köster nach dem Spiel: „Einstellung, Motivation, Teamgeist und körperliche Fitness waren bis zum Schlusspfiff sehr präsent. Der Start ist uns gelungen und jeder wollte seinen Teil dazu beitragen.“

EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen: Max Kalisch 21 Pkt. 3/6 Freiwürfe, Leonard Lay 7 Pkt. 1/4 FW, Sandro Lay 8 Pkt., Adrian Schubel 23 Pkt. 1 Dreier, Vitali Palkin 14 Pkt. 0/8 FW, Jil Schmidt 8 Pkt., Tobias Lätsch 4 Pkt. 0/1 FW, Josefine Hentze und Patrice Bisch beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV 4/19 = 21%, Königs Wusterhausen 4/10 = 40%

Der BBC Cottbus war aus einem anderen Holz geschnitzt. Das Spiel des EBV war sehr strukturlos. Auf beiden Seiten gab es anfangs sehr viele unnötige Ballverluste. Dieses Mal war der EBV in der Hinterhand. Cottbus war ausgeruht, der EBV hatte sich zu sehr gegen Königs Wusterhausen verausgabt. Die Kräfte reichten bei allen Spielerinnen und Spielern durchweg nicht für 2 Spiele.

Jil Schmidt behauptet sich zusammen mit Josefine Hentze im Jungenteam äußerst beachtlich und war in der Defensive erfolgreich.

Defensiv stand das Team zwar gut. Oft genug wurde ausgeholfen. Das gefiel dem Trainer. Wenn ein Cottbuser Spieler jedoch in die Zone zog, hatte keiner den Mut auch einmal ein taktisches Foul zu begehen. Der EBV spielte ordentlich, lag nach 10 Minute nur 8:6 und zur Halbzeit mit 18:21 zurück. Aber nach der Pause ging für den EBV fast nichts mehr. 13:22 im dritten Viertel und noch einmal ein knappes 7:12 im vierten Viertel ließen die Cottbuser am Ende mit 55:38 verdient gewinnen.

Der Trainer Köster des EBV betonte positiv noch einmal „beide U 14 – Akteure Sandro Lay und Adrian Schubel. Sie riefen alles ab, was ihnen von mir aufgegeben wurde, sowohl defensiv als auch offensiv. Wir können als Team und ich als Trainer mit dem Auftakt zufrieden sein. Die Möglichkeiten, die meine Mannschaft hat, wurden weitestgehend ausgeschöpft. Offensiv müssen die Freiwurfquoten in beiden Spielen unbedingt besser werden. Möglichkeiten hatten wir genug, auch dieses Spiel für uns zu entscheiden. Meine Spieler müssen sich im Angriff noch mehr befleißigen, sich körperlich einzusetzen. Dann kann jeder Schiedsrichter nicht anders und muss ein Foul beim Gegner pfeifen. Das habe ich vermisst. Die Foulquote von 10:22 (EBV:BBC) spricht eine deutliche Sprache.“

EBV-Punkte gegen Cottbus: Max Kalisch 7 Pkt. 1/4 Freiwürfe, Leonard Lay 8 Pkt. 2/4 FW, Sandro Lay 6 Pkt. 2/5 FW, Adrian Schubel 6 Pkt. 1/4 FW 1 Dreier, Vitali Palkin 6 Pkt. 0/2 FW, Jil Schmidt 2 Pkt. 2/4 FW, Tobias Lätsch 3 Pkt. 1/2 FW, Josefine Hentze und Patrice Bisch beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV 7/25 = 28%, Cottbus 1/8 = 13%

 

 

Oberliga U 14 männlich: Zwei Heimspielsiege zum Saisonauftakt

(mbor) Die Jungen des EBV 1971 knüpften mit zwei sehr guten Spielen nahtlos an die vergangene Saison an. Unter Leitung von Trainer Daniel Engelien gelangen ihnen gegen gute Konkurrenz zwei Auftaktsiege. Gegen den Mahlower  SV 1977 gewann die Mannschaft mit 66:40 (38:17), gegen den BBC Cottbus verdient mit 67:58 (34:20).

Beim EBV fehlten mit Nico Schulpig, Georg Jorkisch und Dominik Reger leider 3 Spieler. Die Hausherren begannen zielstrebig und führten nach 8 Minuten bereits mit 17:4. Das Team aus Mahlow war dem schnellen Spiel und dem Angriffsdruck vornehmlich von Adrian Schubel und Sandro Lay nicht gewachsen. Ein um das andere Mal versetzten beide Landesauswahlspieler mit technischem Geschick bzw. mit schnellem Antritt ihre gegnerischen Spieler. Dabei hatten diese bereits einen Tag zuvor zwei anstrengende Spiele in Cottbus beim EBV-Team U 16 sehr ansprechend absolviert. Nach 10 Minuten führten die Gastgeber mit 20:8.  Im zweiten Viertel machte Jeremy Kohnert von sich reden. Er erzielte in diesem Spielabschnitt nach guten Zuspielen allein 10 der 18 Punkte. Zur Halbzeit  stand es bereits 28:17 für den EBV.

Hugo Engelien verteidigte in beiden Spielen sehr gut und steuerte insgesamt 12 Punkte zum Ergebnis bei.

Nach der Pause setzte der Heimtrainer konsequent seine Wechselspieler ein. Auch diese konnten mit guter Defensive und herausgespielten Korbaktionen auf sich aufmerksam machen, wie zum Beispiel Arian Schneider, Marvin Schlegel und Luis Weber. Mit dem Stand von 50:31 ging es ins letzte Viertel. Das Spiel war entschieden. Mahlow musste sich noch etwas Kraft für das zweite Spiel aufsparen. Die Gastgeber waren mit weiteren Punkten gut dabei und erzielten im vierten Viertel noch einmal 16 Punkte zu einem Endstand von 66:40. Hugo Engelien machte in diesem Spielabschnitt 9 Punkte.

Nach dem Spiel der EBV-Trainer: „Ich bin mit dem Spiel meines Teams zufrieden. Wir haben im Training immer wieder an der Chancenverwertung gearbeitet. Das hat sich wesentlich verbessert. Wir haben jedoch noch Reserven in der Effektivität von der Freiwurflinie.“

EBV-Punkte gegen Mahlow: Marvin Schlegel 3 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Tom Schlegel, Liam Wegner, Jamie Hennlein, Niklas Schmidt, Conor Joel Kästner alle 0 Pkt., Arian Schneider 2 Pkt. 0/2 FW, Jeremy Kohnert 10 Pkt. 2/10 FW, Adrian Schubel 14 Pkt. 0/3 FW 2 Dreier, Sandro Lay 26 Pkt. 2/4 FW 1 Dreier, Hugo Engelien 10 Pkt. 0/1 FW, Luis Weber 1 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV 6/24 = 25%, Mahlow 2/4 = 50%

Auswahlspieler Sandro Lay – bester Spieler des Tages und er erzielte in beiden Spielen 56 Punkte.

Der zweite Gegner BBC Cottbus, hatte mit Aufbauspieler Urs Albrecht  einen Spieler von Format, der auch in der Landesauswahl Brandenburg spielt. Er musste in seinem Aktionsradius eingeschränkt werden. Das gelang zwar nicht immer, denn er erzielte gute 18 Punkte. An seinen Fersen hingen vor allem Hugo Engelien und Jamie Hennlein. Für den BBC wichtig war ebenfalls die alle anderen Spielerin überragende Anita Glodny (12 Pkt.).

Beim EBV hieß die Maßgabe Teamspiel. Das Spiel sollte in die Breite gezogen werden, um dann in die gegnerische Zone einzubrechen und zu punkten. Cottbus kam mit dem EBV-Duo Adrian Schubel und Sandro Lay überhaupt nicht zurecht. Der Filigrantechniker Schubel und der robust und energisch zu Werke gehende Sandro Lay bestimmten das Spiel weitestgehend. Sie machten zusammen 47 Punkte. Positiv erwähnte der Trainer auch Jeremy Kohnert mit erzielten 10 Punkten, davon einige gute Fastbreaks, defensiv Luis Weber (4 Punkte) sowie Marvin Schlegel, der in der in der Defensive sehr solide spielte und 4 Punkte erzielte.

Flügelspieler Luis Weber bewies in den Heimspielen eine ansteigende Formkurve.

Nach 20 Minuten stand es souverän 34:20 für den EBV, nach 30 Minuten 48:40. Der BBC kam noch einmal stark auf. In der 33. Minute verkürzten die Cottbuser auf 46:50. Der Gastgeber traf drei Minuten gar nicht. Das Spiel blieb eng, denn mit 52:48 (35.) und 59:54 (38.) für den EBV ging es auf die Zielgerade, dem Schlusspfiff entgegen. Erst in den letzten beiden Minuten befreiten sich die Oderstädter, spielten ihre etwas größere Erfahrung aus und trafen jetzt besser. Wichtig waren ein erfolgreicher Dreipunktewurf von Adrian Schubel und noch einmal 9 Punkte von Sandro Lay in der Schlussphase. Bester Spieler in beiden Partien wurde Sandro Lay. Er überzeugte mit äußerst positiver Einstellung und nie erlahmendem Einsatz.

EBV-Punkte gegen Cottbus: Marvin Schlegel 4 Pkt., Tom Schlegel, Liam Wegner,  Jamie Hennlein, Niklas Schmidt, Conor-Joel Kästner alle 0 Pkt., Arian Schneider 0 Pkt. 0/2 FW, Jeremy Kohnert 10 Pkt., Adrian Schubel 17 Pkt. 2/4 FW 1 Dreier, Sandro Lay 30 Pkt. 4/10 FW, Hugo Engelien 2 Pkt. 0/2 FW, Luis Weber 4 Pkt.; Freiwürfe EBV 6/18 = 33%, Cottbus 4/6 = 33%

Bestenklasse U 14 männlich: 3.Platz im Finalturnier in Oranienburg erreicht

(mbor/tla) Das U 14 – Team des EBV 1971 erreichte mit Trainer Daniel Engelien in der Finalrunde in Oranienburg einen guten 3.Platz. Mit einer Niederlage im Halbfinale gegen Red Eagles Rathenow von 50:76 (29:33) und einem Sieg um Platz 3 gegen den BV Ludwigsfelde mit 77:72 41:34) wurde dieser Platz nach einer deutlichen Leistungssteigerung zum Ende der Saison hin erreicht.

Sandro Lay, Topscorer und bester Spieler seines Teams während der Saison 2017/18 war in Oranienburg in beiden Finalspielen ein Vorbild an Kampfgeist und Einsatzwillen.Der EBV begann gegen Rathenow wechselhaft. Der Gegner hatte mit Nck Lorenz seinen überragenden Spieler. Ihn bekam die Defensive der Oderstädter nie in den Griff. Zumal Vitali Palkin schon nach 15 Sekunden 2 Fouls hatte. Der EBV erarbeitete sich viele Chancen unter dem Korb, traf aber schlecht und hatte auch eine miserable Reboundquote. So stand es nach 10 Minuten 16:15 für den EBV, obwohl eigentlich eine deutlichere Führung drin war.

Adrian Schubel (EBV) setzte sein gutes Teamspiel wie bereits im ersten Viertel fort, erkannte die Lücken in der Rathenower Abwehr und zog dann auch selbst zum Korb. Seine sehr gute Freiwurfqoute von 7/9 = 78% würde so manchen älteren Jugendspieler hoch erfreuen.

Leider kam der gute Center Patrice Bisch bereits mit einer leichten Knieverletzung ins Turnier, so dass er nur wenig zum Einsatz kam. Rathenow setzte sich ab der 13.Minute leicht ab, die EBV-Spieler waren jedoch motiviert, dem Paroli zu bieten. Sie warfen ihren Kampfgeist in die Waagschale, die Trefferquote bei den einfachen Korblegern blieb leider ungenügend. Rathenow ging mit 33:29 in die Halbzeit.

Die zweiten zwanzig Minuten begannen wieder mit verteilten Rollen, die Rathenower hatte das bessere Ende für sich, sie bauten ihren Vorsprung systematisch aus. Daniel Engelien setzte auf „Geschwindigkeit“ im Spiel um das Steuer noch herumzureißen. Das gelang jedoch nicht. Er setzte im letzten Viertel alle Spieler, auch die auf der Bank konsequent ein. Über die Stationen 50:39 (26.Minute), 61:45 (32.) und 67:48 (36.) näherten sich die Rathenower souverän dem Schluss. Das Spiel gewannen sie verdient mit 76 :50 und schafften damit den Einzug ins Finale.

EBV-Punkte gegen Rathenow: Marvin Schlegel, 2 Pkt. Luis Weber, Tom Schlegel, Liam Wegner, Jamie Hennlein, Dominik Reger alle 0 Pkt., Arian Schneider 2 Pkt., Adrian Schubel 21 Pkt. 7/9 Freiwürfe, Patrice Bisch 4 Pkt., Sandro Lay 15 Pkt. 0/5 FW, 1 Dreier, Vitali Palkin 6 Pkt.; Freiwürfe Team EBV 7/14 = 50%, Rathenow 6/19 = 32%

Vitali Palkin (vorn) wurde bester Nachwuchsspieler seines Teams in der Saison 2017/18.

Im kleinen Finale (Spiel um Platz 3) standen sich gleich danach der BV Ludwigsfelde und der EBV 1971 gegenüber. Der EBV hatte keine Spielpause, Ludwigsfelde dagegen hatte 2 Stunden zur Regeneration. Die Oderstädter brauchten lange, um sich an die harte Spielweise des Gegners zu gewöhnen. Vor allem Topscorer Sandro Lay (in beiden Spielen sehr gute 52 Punkte) und Aufbauspieler Adrian Schubel (zusammen ebenfalls starke 43 Punkte) wurden eng markiert, sodass ihnen kaum Luft blieb um sich zu entfalten. Der EBV ging mit 22:17 ins zweite Viertel und führte zur Halbzeit mit 41:34. Gekennzeichnet waren die zweiten 10 Minuten von konstruktivem und schnellem EBV-Spiel in der Offensive und einer gut stehenden Mannverteidigung.

Nach der Pause konnte Ludwigsfelde das Spiel weiter offen halten. Obwohl sich beim EBV die Trefferquote verbesserte, die Defensive wieder wie gewohnt sicher war, gewannen die Randberliner das 3.Viertel mit 22:18, der EBV führte aber weiter mit 59:56 nach 30 Minuten.

Noch einmal schien sich in der 35.Minute das Blatt zu Ungunsten des EBV nach einem 6:0 der Ludwigsfelder zu wenden. Ludwigsfelde führte plötzlich mit 68:67. Eine Energieleistung und gutes EBV-Teamspiel waren nötig, um die Ludwigsfelder in die Knie zu zwingen und sie letztlich verdient mit 77:72 zu besiegen.

Damit belegte das Team nach der Finalrunde den 3.Platz. Großen Anteil daran hat Trainer Daniel Engelien, der es auch in diesem Turnier verstand, sein gesamtes Team zu motivieren und zum Sieg zu führen. Im Spiel gegen Ludwigsfelde überzeugten vor allem Adrian Schubel und Sandro Lay. Über die Saison hinweg setzten ebenso Ausrufezeichen der leider verletzte Jeremie Kohnert, Patrice Bisch, Vitali Palkin, Marvin Schlegel, Hugo Engelien und Dominik Reger. Bester Spieler der Saison wurde Sandro Lay, bester Nachwuchsspieler Vitali Palkin.

EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Marvin Schlegel, 2 Pkt. Luis Weber, Tom Schlegel, Liam Wegner, Jamie Hennlein, Dominik Reger, Arian Schneider alle 0 Pkt., Adrian Schubel 22 Pkt. 2/4 Freiwürfe, Patrice Bisch 6 Pkt., Sandro Lay 37 Pkt. 1/5 FW, Vitali Palkin 10 Pkt. 0/3 FW; Freiwürfe Team EBV 3/12 = 25%, Ludwigsfelde 6/14 = 43%

 

Bestenklasse U 14: 72:50 – Heimsieg gegen Mädchen der WSG Fürstenwalde

Luis Weber (weiße Spielkleidung) wird hier umringt von 3 Fürstenwalde Mädchen. Er steigerte sich ebenfalls in den letzten Spielen.

(mbor/schn) An ihrem letzten Vorrundenspieltag hielt sich das U 14-Team des EBV 1971 schadlos. Gegen die guten Fürstenwalde Mädchen gewannen die Jungen mit 72:50 (41:26). Die zweite Partie fand nicht statt, weil Woltersdorf nicht angereist ist. Damit gewann der EBV kampflos mit 20:0.

Der Gastgeber trat ohne Hugo Engelien und Georg Jorkisch an. Gegen die Mädchen der WSG war der EBV anfangs technisch und körperlich sehr überlegen. Einem schnellen 14:0 folgte ein 20:10 nach dem ersten Viertel. Trainer Daniel Engelien hatte frühzeitig Gelegenheit, auch die Bankspieler einzusetzen, was er auch ausgiebig tat. Dadurch gab es verständlicherweise einen kleinen Bruch im Spiel der Gastgeber. Der Heimtrainer stellten zwischenzeitlich auf eine Ganzfeldverteidigung umgestellt. Ballgewinne, Fastbreaks und leichte Punkte waren die Folge. Zur Halbzeit führte der EBV mit 41:26 recht souverän.

Tom Schlegel, rechts, war zwar körperlich den größeren Fürstenwalder Mädchen unterlegen, beweist aber in jedem Spiel ein großes Kämpferherz.

Nach dem Seitenwechsel gab es bei den Eisenhüttenstädtern defensiv einen Einbruch. Kaum ein Spieler fühlte sich für seinen Gegenspieler verantwortlich. Fürstenwalde kam mit 48:46 (28.Minute) sehr bedrohlich auf. Dazu kamen alte Schwächen in der Chancenverwertung. Auch wenn die EBV-Topscorer Sandro Lay (30 Pkt.) und Vitali Palkin (10) viele Punkte machten, ihre Trefferquote lag unter 30%. Das ist einfach zu schwach. Das dritte Viertel ging mit 20:9 deutlich an die Mädchen aus Fürstenwalde.

Dominik Reger (Vordergrund rechts) kämpfte wie alle anderen EBV-Spieler in der Defensive über weite Strecken des Spiels vorbildlich.

Beim Stand von 52:46 ging es ins letzte Viertel der Vorrunde. In diesen 10 Minuten besann sich der EBV wieder, spielte defensiv seine gewohnte Aggressivität aus und offensiv gingen auch bei den Genannten prozentual wieder mehr Würfe in den Ring. Vor allem der erste Wurf fand seinen Weg sofort ins Ziel. So wurde es am Ende doch noch ein hoher und verdienter 72:50 – Sieg.

Erfreulich ist, dass beim EBV-Team 8 Spieler punkten konnten, davon drei Spieler zweistellig. Selbst der kleine und einer der jüngeren Spieler Tom Schlegel verwandelte einen unkontrollierten Wurf aus dem Lauf zu einem erfolgreichen Dreier. Die Regiequalitäten von Adrian Schubel bzw. Jeremie Kohnert wurden immer wieder vom fachkundigen Zuschauer aus betrachtet bestaunt.

Auch Arian Schneider (rechts) hatte einen wichtigen Anteil am EBV-Sieg.

Trainer Daniel Engelien: „Wir waren die überlegenere Mannschaft. Mein Team hat in den letzten Spielen eine deutliche Leistungssteigerung zeigen können. Jetzt zahlen sich die intensiven Trainingsstunden endlich aus. Mitte April fahren wir verdient zum Finale der besten vier Teams nach Oranienburg. Der Halbfinalgegner Red Eagles Rathenow wird uns alles abverlangen. Der Weg ins Endspiel wird sehr schwer. Wir können es nur schaffen, wenn sich das Team über 40 Minuten hoch motiviert, seine Stärken defensiv abruft und offensiv die Effektivität der Würfe deutlich steigert.“

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde II: Marvin Schlegel 4 Pkt., Luis Weber 6 Pkt., Liam Wegner 0 Pkt., Arian Schneider 4 Pkt. 2/4 FW, Tom Schlegel 3 Pkt. 1 Dreier, Jamie Hennlein 2 Pkt., Jeremy Kohnert und Dominik Reger beide 0 Pkt., Adrian Schubel 13 Pkt. 1/2 FW, Sandro Lay 30 Pkt., Vitali Palkin 10 Pkt.; Freiwürfe Team EBV 3/6 = 50%, Fürstenwalde = 0

 

 

Bestenklasse U 14 männlich: Zwei Heimsiege nach souveräner Vorstellung

(mbor/schn) Die Jungen der U 14 sind weiter auf Siegkurs. Bei ihren letzten Heimspielen gewannen sie in überzeugender Manier gegen das Team SV Leonardo da Vinci Nauen mit 89:71 (44:34) und noch deutlicher gegen den BV 1999 Ludwigsfelde mit 82:47 (36:32).

Luis Weber versucht den besten Nauener Spieler Felix Gehring in seinen Aktionen einzuschränken.

Der EBV erwischte einen guten Start gegen einen Nauener Gegner, der mit Felix Gehring einen überlegenen Einzelspieler in seinen Reihen hatte (64 von 71 Punkten seiner Mannschaft). Die Gastgeber waren jedoch als Team viel besser, sowohl defensiv als auch offensiv. Alle 11

Spieler kamen zum Einsatz und zeigten großes Engagement und hohe Laufbereitschaft.

Die Offensive der Nauener beschränkte sich auf besagten Spieler, der durch Fast-Breaks und eine Vielzahl von Einzelaktionen hervorstach und von den Eisenhüttenstädtern zum Teil nicht zu halten war. Dennoch gelang es dem EBV ihm das „Leben so schwer wie möglich zu machen“. Mit einer guten Teamdefensive konnten in vielen Fällen Korbaktionen verhindert werden. Erwähnenswert ist hierbei insbesondere die gute Verteidigung von Luis Weber, der bis zur völligen Erschöpfung rackerte, so Zuspiele zu Gehring unterband, einige Steals, im folgenden Schnellangriff die Übersicht behielt und mit klugem Passspiel die Offensivkräfte wie Sandro Lay und Adrian Schubel gut in Szene setzte. Hervorzuheben ist auch die Gesamtleistung von Marvin Schlegel, der sehr konzentriert auf dem Feld auftrat und sowohl offensiv mit 10 Punkten als auch defensiv eine Stütze des Erfolgs seiner Mannschaft war.

„Der Leistungsfortschritt des EBV ist zum einen aus der sehr guten Mannschaftsverteidigung abzulesen. Zum anderen ist an mehreren Spielern das gewachsene Selbstvertrauen zu erkennen“, so Trainer Daniel Engelien, „wie zum Beispiel bei Luis Wegner, Arian Schneider und Marvin Schlegel. Dass in meinem Team gleich vier Spieler zweistellig punkteten rundet das Bild der positiven Leistung von uns ab.“

EBV-Punkte gegen Nauen: Marvin Schlegel 10 Pkt., Luis Weber 2 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Liam Wegner, Dominik Reger, Tom Schlegel, Jamie Heinlein  Arian Schneider alle 0 Pkt., Adrian Schubel 23 Pkt. 3/8 FW, Patrice Bisch 10 Pkt., Sandro Lay 28 Pkt. 0/4 FW, Vitali Palkin 16 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe Team EBV 3/16 = 19%, Team Nauen 4/18 = 22%

Der klare Erfolg der Ludwigsfelder im zweiten Spiel (76:34) ließ ein spannendes Duell erwarten. Entsprechend nervös agierten die Stahlstädter. Sie konnten zwar kurz in Führung gehen, dann aber übernahm Ludwigsfelde die Spielkontrolle. Die fehlende Wurfpräzision beim EBV und der Rebounderfolg der Gäste sorgten für einen 12:17 Rückstand (7.Minute). Die EBV-Spieler, gestärkt aus dem ersten Spiel hervorgehend, steckten nicht auf und erkämpften sich ein 18:18 nach 10 Minuten. Spannend ging auch das 2. Viertel weiter – wechselnde Führungen und ein knappes Halbzeitergebnis von 36:32 für die Oderstädter. In dieser Phase konnte sich die Mannschaft auf die starke Leistung von Sandro Lay und seinen insgesamt 31 Punkten verlassen.

Marvin Schlegel machte im Team des EBV seine besten beiden Saisonspiele

In den ersten 20 Minuten schenkten sich beide Mannschaften nichts, sie fighteten um jeden Ball. Beide Mannschaften brauchten die Halbzeitpause zur Regeneration. Anschließend schlug die Stunde von Marvin Schlegel. Er bekam von der Bank den Auftrag den Spielaufbau der Ludwigsfelder gleich von Beginn an zu stören und dabei dem jeweils ballführenden Spieler „auf die Füße zu treten“. Diese Aufgabe erfüllte er mit Bravour. So konnte er ein ums andere mal Pascal Priefert (Ludwigsfelde) den Ball abnehmen bzw. technische Fehler/Fehlpässe provozieren. Marvin Schlegels Leistung führte dazu, dass der Ludwigsfelder Führungsspieler derart psychisch einbrach und aufhörte Basketball zu spielen. Er verlegte sich zunächst auf Einzelaktionen und dann aufs Meckern und Maulen und zog damit die ganze Mannschaft mit herunter.

Der EBV ließ in der kompletten 2. Halbzeit nur 15 Punkte zu, bei eigenen 46 erzielten Punkten.  Die Gastgeber konnten die Führung ausbauen und einen hohen 82:47 Erfolg einfahren. Noch einmal der EBV-Trainer: „Eine sehr gute Leistung meines Teams, eine derart tolle Vorstellung habe ich von Marvin Schlegel noch nie gesehen, einfach großartig.“

EBV-Punkte gegen Ludwigfelde: Marvin Schlegel 2 Pkt., Luis Weber, Jamie Hennlein und Tom Schlegel alle 0 Pkt., Liam Wegner und Dominik Reger beide 2 Pkt., Arian Schneider 4 Pkt., Adrian Schubel 15 Pkt. 1/2 FW, Patrice Bisch 6 Pkt., Sandro Lay 31 Pkt. 1/2 FW, Vitali Palkin 20 Pkt. 0/3 FW; Freiwürfe Team EBV 2/7 = 28%, Team Ludwigsfelde 3/12 = 25%