29.Jan..2025 | Featured, Oberliga Damen, Saison 2024/2025 |
(jbas/mbor) Das Rumpfteam der Oberliga Damen mit nur 5 Spielerinnen verlor sein Auswärtsspiel in Bernau klar mit 27:95 (14:46). Beim EBV fehlen leider Emilia Schneider, Thea Weidauer, Stella Härchen, Diana Ryzhak und Alexandra Zucknick sehr schmerzlich. Bernau hatte 9 Spielerinnen auf dem Parkett. Zu allem Unglück verletzte sich Anna-Kathleen Müller gleich in der ersten Halbzeit leicht. So spielten beide (Bernau fairerweise) danach vier gegen vier weiter.

Team Oberliga Damen
Der Gastgeber ließ es im ersten Viertel noch ruhig angehen, so dass die Eisenhüttenstädterinnen noch einigermaßen mithalten konnten. Ein 10:18 sind dafür ein beredter Beweis.
Erst ab dem zweiten Viertel legte Bernau richtig los. Dem EBV flog der Ball um die Ohren und die Punkte purzelten im Sekundentakt. So hatte Bernau zwei wesentliche Läufe, einmal ein 12:0 zwischen der 11. und 14. Minute zum 31:10 und ein anderes Mal ein 14:0 zwischen der 16. und 20. Minute zum 46:14 – Pausenstand.

Tara Bastian war Topscorerin beim EBV mit 9 Punkten.
Die jungen und schnellen Bernauerinnen hatten dennoch leichtes Spiel, weil auf dem Feld jetzt einfach viel mehr Platz war. Mit jeder Spielminute wurde der Unterschied immer deutlicher, die Kräfte ließen beim EBV einfach nach und Bernau konnte stets durchwechseln.
Bis auf Mareen Robert konnte konditionell keine unserer Spielerinnen dagegenhalten. Hier ist deutlich zu erkennen, dass das regelmäßige Training bei einigen EBV-Spielerinnen fehlt und dass nicht alle EBV-Spielerinnen neben dem Training etwas für ihre Fitness machen.
Mit schwindenden Kräften stieg dann auch die EBV-Fehlerquote, das eigentliche Spielkonzept ging so nach und verloren.

Maren Robert erzielte gegen Bernau gute 8 Punkte.
Nach dem Seitenwechsel „plätscherte“ das Spiel so dahin. Die einen wussten (Bernau), dass sie das Spiel gewinnen werden und die anderen wussten (EBV), dass sie mit ihren Kräften haushalten mussten, um einigermaßen achtbar aus dem Spiel zu kommen. Die Folge war ein 21:8 für Bernau im dritten Viertel und ein 28:5 im vierten Viertel. Als Endergebnis kam so ein standesgemäßes 95:27 für den Favoriten heraus.
Trainer Jörg Bastian: „Ich mache den 5 Spielerinnen in keiner Weise einen Vorwurf. Sie haben bis zum Ende gekämpft und die Einstellung hat gestimmt. Kritik würdig ist unsere Fehlerquote von 3/14 = 21% und lobenswert die Dreierquote von Bernau.“
EBV spielte mit: Tara Bastian 9 Pkt. 1/1 FW, Anna-Kathleen Müller 0 Pkt., Maren Robert 8 Pkt. 0/2 FW, Anja Zielinski 3 Pkt. 1/7 FW, Rasoule Lukose 7 Pkt. 1/4 FW; Freiwürfe EBV: 3/14 = 21% kein Dreier, Bernau: 2/6 = 33% 3 Dreier
8.Jan..2025 | Featured, Oberliga Damen, Saison 2024/2025 |

Emilia Schneider, mit Ball, verteilte oft den Ball gekonnt an ihre Mitspielerinnen. Sie erzielte 6 Punkte.
(jbas/mbor) Die Oberliga Damen verloren ihr Heimspiel gegen die Frauen des Teams Kings&Queens Basketball Potsdam am Ende klar 34:44. Dabei führte das Gastgeberteam mit dem Trainer Jörg Bastian noch 23:19 zur Halbzeit. Der EBV konnte das erste Mal 10 Spielerinnen aufbieten, die Potsdamer kamen ersatzgeschwächt nach Eisenhüttenstadt. Trotz der Trainingspause infolge der Feiertage sowie längerer Trainigsrückstände einiger Spielerinnen klappte das Zusammenspiel in der ersten Halbzeit recht gut.

Anja Zielinski (6 Punkte), hier bei einem Freiwurf, war die „Antreiberin“ des guten EBV-Teams und sorgte für den geordneten Aufbau..
Vor allem defensiv standen die Frauen sehr gut und ließen wenige Chancen seitens der Potsdamer zu. Der Spielstand belegt das eindeutig 13:12 nach 10 Minuten und einer Führung von 23:19 zur Pause. Die Aktivposten auf der EBV-Seite waren in dieser Phase Rasuole Lukose, Anja Zielinski und Maren Robert.

Maran Robert, 2.von rechts, behauptet sich im Dribbling gegen ein Potsdamer Spielerin. M. Robert erzielte sehr gute 6 Punkte.
Nach 30 Minuten führte Potsdam mit 34:27. Obwohl diese Führung relativ knapp war, hatte es beim Gastgeber nicht den Anschein, dass das Team noch in der Lage war zurückzuschlagen. Im Gegenteil: Die Gäste bauten den Vorsprung aus. Über die Station 37:27 (34.Min.) ging es in die Schlussphase des Spiels. Der EBV warf noch einmal alles in die Waagschale, erreichte zwar noch ein 34:39 in der 38.Minute. Zu mehr reichte es jedoch an diesem Tag nicht. Potsdam gewann verdient am Ende mit 44:34.T

Tara Bastian macht hier trotz starker gegnerischer Bedrängnis zwei Feldpunkte und erhält einen Bonusfreiwurf.
Nach dem Seitenwechsel kamen einige Schwächen wieder hoch, die vermeintlich abgestellt waren, wie das Reboundverhalten in der Verteidigung. Außerdem gab es viele unnötige Fehlpässe, die in direkten Schnellangriffen der Gegner mündeten und zu deren Punkten führten. So hatten die Potsdamerinnen zwei entscheideidende Läufe von 6:0 zum Ausgleich 25:25 (22. bis 25.Minute) und von 8:0 zum 34:25 (26. bis 28.Minute).
Diese beiden Phasen entschieden das bis zur Halbzeit ausgeglichene Spiel. Zumal die Kings-Spielerinnen in der zweiten Halbzeit ihr Spiel viel schneller machten; damit kam der EBV phasenweise nicht mit.
Trainer Jörg Bastian nach dem Spiel: „Das Spiel war meines Erachtens komplett ausgeglichen. Es hätte auch andersherum ausgehen können. Meine 10 Damen und Mädchen waren so noch nie zusammen bei einem Training. Bei einer regelmäßigen Trainingsbeteiligung in dieser Konstellation wäre mehr möglich gewesen. In vielen Situationen fehlten einfach das Zusammenspiel und die Routine, die man sich nur in Trainingsspielen holen kann. Trotzdem bin ich mit der Gesamtleistung gegen Potsdam als einer der Titelanwärterinnen zufrieden.“
EBV spielte mit: Diana Ryzhak 0 Pkt., Tara Bastian 10 Pkt. 2/3 FW, Anna-Kathleen Müller, Alexandra Zucknick und Stella Härchen alle 0 Pkt., Maren Robert 6 Pkt., Emilia Schneider 6 Pkt. 2/4 FW, Anja Zielinski 4 Pkt. 2/4 FW, Thea Weidauer 6 Pkt. 0/2 FW, Rasoule Lukose 4 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 6/15 = 40% kein Dreier, Potsdam: 4/10 = 40% 2 Dreier