27.März.2025 | Featured, Landesliga U 16, Saison 2024/2025 |

Ben Schmidt – bester Spieler in beiden Spielen als Antreiber, Passgeber und Scorer mit insgesamt 30 Punkten.
(mka/mbor) Beim Finalturnier in Mahlow musste das U 16 – Team zwei klare Niederlagen hinnehmen. Im Spiel um den Einzug ins Finale unterlag die Mannschaft von Trainer Max Kalisch (2. der Südstaffel) gegen den 1. der Nordstaffel, dem SV Stahl Hennigsdorf Tornados mit 61:83 (38:45), im kleinen Finale ebenso deutlich gegen den SV Leonardo da Vinci Nauen mit 63:88 (22:38).

Lias Ettmeier – hier beim Freiwurf, hat noch einige Reserven in der kommenden Saison.
Das Halbfinalspiel des Final Four begann überraschend gut. Der EBV fand sehr gut ins Spiel und kam mit dem Gegner gut klar. Hennigsdorf konnte vor allem defensiv den EBV nicht stoppen. Offensiv startete der EBV mit einer insgesamt guten Chancenverwertung. Bis zum Ende des 1. Viertels konnte der EBV eine 6 Punkte – Führung erzielen.
Zu Beginn des 2. Viertels legte der EBV noch einmal nach und baute bis zur 13.Minute einen 10 Punkte – Vorsprung heraus. Bis dahin hatte Hennigsdorf noch nicht sein Spiel gefunden. Jetzt machte der Gegner auf einmal „Ernst.“ Während der EBV in den restlichen 7 Minuten der 1. Hälfte nur 7 Punkte für sich verbuchen konnte, trumpfte Hennigsdorf mit 24 Punkten auf und führte damit zur Halbzeit mit 45:38.
Nach der Halbzeitpause fand der EBV wieder zu seiner Vorpausen-Form zurück und hielt gut mit.

Oskar Paffe, machte ein gutes Spiel. Er war stets präsent und hatte einen guten Zug zum gegnerischen Korb.

Der EBV – Fanblock in Mahlow.
Dieses Viertel war ausgeglichen, bei leichten Vorteilen für Hennigsdorf. Mit 52:56 gab es die letzte Viertelpause. Ab der 33.Minute (55:58) lief für den EBV so gut wie nichts mehr. Hennigsdorf erspielte sich einen 14:0 – Run und noch einmal ein 8:4 bis zur 38.Minute. Damit war das Viertelergebnis von 9:27, das Endergebnis von 61:83 aus Sicht des EBV und eine Niederlage nicht mehr zu verhindern.
„Defensiv zeigten wir in diesem letzten Spielabschnitt große Schwächen, offensiv waren die Spieler nicht mehr in der Lage, entscheidend zu punkten. Am Ende verloren wir hoch mit 22 Punkten, obwohl ein Sieg möglich war. Große Probleme hatten wir mit dem Ausboxen und mit den gegebenen Freiwürfen (nur 13/37 = 35%). Dadurch haben wir es uns sehr schwer gemacht,“ so Trainer Max Kalisch nach dem Spiel. Gute Leistungen haben Ben Schmidt, Monty Preusche, Laurynas Lukosius und Ben Vorhoff (erst U 14) erbracht. Vor allem offensiv waren diese Spieler an den meisten der Aktionen beteiligt.
EBV-Punkte gegen Hennigsdorf: Ben Schmidt 20 Pkt. 2/6 FW 2 Dreier, Jannis Karls 0 Pkt., Baran Dalhancer 6 Pkt. 4/7 FW, Ben Vorhoff 2 Pkt. 2/2 FW, Lias Ettmeier 3 Pkt. 1/2 FW; Lennard Robert 4 Pkt., Emil Gliese 0 Pkt., Oskar Pfaffe 6 Pkt. 2/6 FW, Laurynas Lukosius 9 Pkt. 1/8 FW, Monty Preusche 11 Pkt. 1/6 FW; Freiwürfe EBV: 13/37 = 35% 2 Dreier, Hennigsdorf: 8/22 = 36% 1 Dreier

Ben Vorhoff (U 14), beim Sprungwurf, war in beiden Spielen eine wichtige Größe im EBV-Spiel.
Direkt im Anschluss ging es im Spiel um Platz 3 gegen den SV Leonardo da Vinci Nauen. Das Team des EBV hatte seine Kraft fast vollständig im 1. Spiel gegen Hennigsdorf gelassen und war sichtlich erschöpft. Die Pause war einfach zu kurz. Im 1. Viertel konnte der EBV noch recht gut mithalten und lag nach 10 Minuten nur mit 5 Punkten zurück (15:20).

Auch Jannis Karls (U 14), hier beim Versuch im 1:1 zum Nauener Korb, hatte viele gute Szenen in beiden Spielen.
Nauen verteidigte mit einer Ganzfeldpresse mit der der EBV überhaupt nicht klar kam. Ab der Mitte de 2. Viertels war ersichtlich, dass der EBV abreißen lassen musste. Die Nauener zelebrierten weiter ihre Ganzfeldpresse.
Max Kalisch versuchte, in Auszeiten die richtigen Impulse zu geben und Spielzüge gegen die „Presse“ zu vermitteln. Er erreichte einige Spieler gar nicht mehr. Die Folge war ein 7:18 im zweiten Viertel und ein 22:38 zur Halbzeit.

Laurynas Lukosius spielte nach langer Krankheit in beiden Spielen, erzielte insgesamt 27 Punkte. Der Trainer lobte ihn für seine Einsatzbereitschaft.
Im 3.Viertel wurden Lösungsansätze gefunden, um die Ganzfeldpresse zu bewältigen. Jedoch brach auf einmal die Teamdefence komplett ein und der EBV kassierte bittere 32 Punkte in diesem Viertel (43:70). Im Gefühl des sicheren Vorsprungs legte Nauen den 2.Gang im 4.Viertel ein. Der EBV verbuchte mit 20:18 einen Achtungserfolg, konnte aber an der 63:88 – Niederlage nichts mehr ändern.

Team U 16 nach den letzten beiden Saisonspielen
Der Trainer nach der Partie: „In diesem Spiel haben Monty Preusche und Laurynas Lukosius je 18 Punkte erzielt, auch Ben Schmidt überzeugte noch einmal mit 10 Punkte. Überrascht hat mich gegen Nauen, dass unser 2. Fünfer das beste Teamspiel zeigte und auch wirklich gute Aktionen verbuchen konnte. Wir hatten insgesamt viele Freiwürfe erhalten, haben aber eine schlechte Effektivität (nur 41%) erzielt. Schade, dass wir uns nicht für unser Engagement mit zwei guten Finalspielen belohnen konnten.“
EBV-Punkte gegen Nauen: Ben Schmidt 10 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 4 Pkt. 0/1 FW, Baran Dalhancer 0 Pkt. 0/2 FW, Lias Ettmeier, Lennard Robert und Emil Gliese alle 0 Pkt., Ben Vorhoff 7 Pkt. 3/4 FW, Oskar Pfaffe 6 Pkt., Laurynas Lukosius 18 Pkt. 4/11 FW, Monty Preusche 18 Pkt. 2/5 FW; Freiwürfe EBV: 11/27 = 41% 0 Dreier, Nauen: 10/20 = 50% 4 Dreier
Alle Bilder von Manja Karls.
25.Feb..2025 | Landesliga U 16, Saison 2024/2025 |
(mka/mbor) Reichlich Lehrgeld musste das U 16 – Team in Woltersdorf bezahlen. Zuerst verloren die Eisenhüttenstädter gegen den Mahlower SV 1977 deklassierend mit 43:103 (18:48), danach auch noch gegen die Gastgeber, der SV 1919 Woltersdorf mit 63:70 (29:45). Damit ist der EBV noch einmal mit einem „blauen“ Auge davongekommen, denn das Team spielt nur dank der besseren Korbdifferenz (+ 4 Punkkte/bei Punktgleichheit mit Woltersdorf) als 2.der Landesliga im Landesfinale, welches am 22. März sein wird. Dort trifft das Team auf die Mannschaft aus Henningsdorf (1. in der Nordstaffel).

Ben Schmidt überragte an diesem Tag nicht nur mit seiner Größe, sondern zeigte auch mit seinen 44 Punkten wiederum beachtliche Regiequalitäten. (Foto aus dem Hinspiel gegen Woltersdorf)
Die Spieler des SV Mahlow wirkten am letzten Sonntag wesentlich agiler und waren sehr viel treffsicherer als die des EBV. Der EBV-Trainer sprach in seiner Auswertung von ca. 10 bis 15% Effektivität seines Teams. Mahlow war in seinem Umschaltspiel defensiv-offensiv äußerst präzise, die Zuspiele kamen fast immer an. Außerdem hatten die Mahlower in Mika Grünsteidel mit 29 erzielten Punkten einen exzellenten Korbschützen.
Beim EBV wurde der Ball viel zu lange, zu behäbig um die Mahlower Verteidigung herumgepasst, ehe, wenn überhaupt, deren Korb attackiert wurde.
Ein weiterer Kritikpunkt des EBV-Trainers war die Einstellung seines Teams: „Für einige meiner Spieler war es ein schöner sonniger Sonntagsausflug mit „etwas Basketball‚zauber‘. Die Gesamteinstellung stimmte einfach nicht. Wir fanden nicht zu unserem Spiel. Dazu kommt, dass mit Ben Vorhoff und Jannis Karls zwei U 14 Spieler das Team „auffüllen“ mussten, weil einige U 16 – Spieler fehlten.“
Alles Weitere ist schnell aufgeschrieben: Das Team aus Mahlow war in allen Belangen besser, aggressiver, bissiger und treffsicherer. Sie hatten den unbedingten Siegeswillen. Zur Halbzeit führte Mahlow bereits mit 48:18, nach 30 Minuten sehr hoch mit 78:35 und am Ende verdient klar und überzeugend mit 108:43.
Trainer Max Kalisch nach diesem Spiel: „Ich wünsche mir, ja, ich fordere mein Team auf, dass es die richtigen Lehren aus diesem Debakel zieht und im Finale mit allen Sinnen dabei ist. Ansonsten erleben wir noch einmal solch eine Klatsche.“
EBV-Punkte gegen Mahlow: Ben Schmidt 22 Pkt. 3/6 FW 1 Dreier, Jannis Karls 0 Pkt., Baran Dalhancer 4 Pkt. 2/2 FW, Ben Vorhoff 0 Pkt., Lias Ettmeier 2 Pkt.; Lennard Robert 9 Pkt. 1 Dreier, Lukas Felgenträger 2 Pkt. Monty Preusche 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5/8 – 63% 2 Dreier, Mahlow: 10/13 – 77% 3 Dreier

Lennard Robert gegen mehrere Woltersdorfer SpielerInnen. (Foto aus dem Hinspiel gegen Woltersdorf)
Noch einmal so schlecht wie gegen Mahlow wollte der EBV nicht auftreten. Gegen die Hausherren kämpfte der EBV gegen sich selbst und gegen die Woltersdorfer. Natürlich steckte das Spiel zuvor im Kopf und in den Beinen. Woltersdorf legte mit 20:17 nach 10 Minuten vor. Da war für den EBV noch alles Ordnung. Im zweiten Viertel ließ der EBV etwas abreißen: 12:25. Die Defensive war zu halbherzig, Zu oft kamen zum Beispiel Mick Mikolaizak/ 23 Pkt. und 3/4 FW, Gustav Hanke 22 Pkt. und Tim Wötzel mit 14 Punkten (alle Woltersdorf) zum erfolgreichen Abschluss. Zur Halbzeit führte der Gastgeber schon mit 45:29.
Zur Pause „wusch“ Max Kalisch seinen Jungen erst einmal den Kopf. Das half immens. Die Jungen kamen sehr viel motivierter aus der Kabine. Das wirkte positiv auch auf die EBV-Spielweise. Ein EBV-Run von 15 Punkten bis zur 35. Minute zwang Woltersdorf zu einer Auszeit. Die Eisenhüttenstädter gewannen das 3.Viertel mit 19:14 und das letzte Viertel mit 15:11. Erreicht haben sie die Gastgeber jedoch nicht mehr. Denn trotz dieser Viertelergebnisse war der EBV teilweise zu fahrig, zu unkonzentriert, um bei einer eigenen Trefferquote von ca. 38% die Woltersdorfer noch besiegen. Am Ende stand die sehr vermeidbare Niederlage – 63:70.
EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Ben Schmidt 22 Pkt. 4/4 FW 1 Dreier, Jannis Karls 0 Pkt. 0/1 FW, Baran Dalhancer 10 Pkt. 1/4 FW 1 Dreier, Ben Vorhoff 9 Pkt. 0/2 FW 3 Dreier, Lias Ettmeier 5 Pkt. 1/2 FW, Lennard Robert 6 Pkt. 2/4 FW, Lukas Felgenträger 0 Pkt. Monty Preusche 7 Pkt. 1/3 FW; Freiwürfe EBV: 9/20 – 45% 4 Dreier, Woltersdorf: 6/14 – 77% 0 Dreier
(Beide Fotos von Bernd Pflughöft)
31.Jan..2025 | Allgemein, Featured, Landesliga U 18 |
(schn/mbor) Ohne einen Aufbauspieler musste der EBV 1971 sein Heimspiel
gegen die starken Ludwigsfelder Jungen bestreiten. Es fehlten Ben Schmidt, Lennard Robert, Arian Schneider, Emilia Schneider, Oskar Pfaffe, Laurynas Lukosius, Emil Gliese und Baran Dalhancer, also fast noch einmal ein komplettes Team. So spielten 6 Eisenhüttenstädter gegen nur 5 Spieler aus Ludwigsfelde. Es war von Anfang an kein gutes Eisenhüttenstädter Spiel. Das Team aus Ludwigsfelde war wesentlich strukturierter und vor allem ball- und punktsicherer. Der Gastgeber überschlug sich förmlich mit Zuspielfehlern, Fangfehlern und und reihenweisen Wurffehlern.
In Ermangelung eines Aufbauspielers musste Linus Zühlke den EBV-Aufbau übernehmen. Das klappte auch
recht ordentlich. Wenn es aber in des Gegners Hälfte ging, spielten einige EBV-Spieler viel zu aufgeregt und vergaben serienweise freie Wurfchancen.
So führten – nicht verwunderlich – nach 10 Minuten die Gäste knapp mit 17:12. Ein 8:2 – Lauf zu Beginn des zweiten Viertels (11. bis 15.Minute) und der Vorsprung wuchs im zweiten Viertel auf 39:26 für die Gäste.
Defensiv konnte der EBV nur phasenweise überzeugen. Das EBV-Spiel wurde aber in der zweiten Halbzeit nicht wesentlich besser. Offensiv wurde der Zug zum Korb gesucht und manchmal auch gefunden. Jedoch immer wieder gab es viel Leerlauf bzw. Fehler im Zuspiel- und Wurfbereich.
Mehr als 20 Fehlwürfe seitens des EBV sprechen eine deutliche Sprache; und das in eigener Halle. So konnte Ludwigsfelde mit 62:44 von dannen ziehen. Sechs erfolgreiche Dreipunktewürfe seitens des Gastes taten im dritten Viertel ihr Übriges, um den EBV „klein“ zu halten.
Erst im vierten Viertel wendete sich das Blatt etwas, ohne dass der EBV an
einen Sieg denken konnte. Die Eisenhüttenstädter erkämpften sich in diesem Viertel ein 20:16, verloren jedoch äußerst blamabel mit 64:78.
Topscorer beim EBV wurden Kyrylo Baibakov und Ruiyi Yu jeweils mit sehr guten 18 Punkten, wobei beide noch Potential nach oben haben. Monty Preusche hatte sein erstes U 18-Spiel und erzielte gute 8 Punkte.

EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Lias Ettmeier 11 Pkt. 1/1 FW, Linus Zühlke 4 Pkt., Kyrylo Baibakov 18 Pkt. 2/4 FW, Monty Preusche 8 Pkt., Ruiyi Yu 18 Pkt., Binyao Hao 5 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV 4/7 = 57%, keine Dreier, Freiwürfe Ludwigsfelde 8/17 = 47% 6 Dreier
Alle Bilder von Bernd Pflughöft / siehe auch auf Bildergalerie.
25.Jan..2025 | Featured, Landesliga U 16, Saison 2024/2025 |

Team U 16 mit Trainer Max Kalisch – stark ersatz- geschwächt mit zwei souveränen Siegen.
(mka/mbor) Die stark ersatzgeschwächte Mannschaft des EBV 1971 gewann souverän gegen das Team der BG Ludwigsfelde 1999 mit 78:68 (47:25) und gegen ein überfordertes Team des Kings&Queens Basketball Potsdam 3 sehr hoch mit 122:37 (48:29).
Beim Gastgeber fehlten krankheitsbedingt Baran Dalhancer, Emil Gliese und Laurynas Lukosius. So wären es nur 5 Spieler aus der U 16; Trainer Max Kalisch bat Jannis Karls und Ben Vorhoff aus der U 14 das Team etwas aufzufüllen. Diese nahmen dankend an, obwohl beide schon einen Tag zuvor ein schweres Spiel gegen den SV Woltersdorf 1919 in den Beinen hatten.

Lukas Felgenträger konnte gegen beide Teams seine Größe ins Spiel bringen.
Es war wie schon so oft beim EBV ein sehr holpriger Start. Das Teamspiel wurde nicht zur Genüge umgesetzt. In der Offensive kam das Spiel nicht ins Laufen. Erst zum Ende des 1. Viertels konnte sich das Team von Lauchhammer mit 10 Punkten etwas absetzen (21:11).
Zu Beginn des 2. Viertels erwachte der EBV endlich. Stärkster Spieler und offensiver Taktgeber wurde in diesem Spiel Ben Schmidt, 29 Punkte allein während seiner 16 Minuten in der 1. Hälfte. Das Five-Out funktionierte ohne größere Probleme. Alle Spieler konnten gut in die Zone ziehen und scoren. Das ging einfach zu leicht.

Lennard Robert (mit Ball) entwickelt sich mehr und mehr zu einem guten Scorer.
Nach der Halbzeit (47:25) dauerte es wieder fast 5 Minuten, bis der EBV ins Spiel kam. Erst ab der 35 Minute „tourte“ der Motor des EBV. Auch hier war Ben Schmidt wieder der Antreiber. Ben Vorhoff konnte gute Chancen für das ganze Team kreieren.
Besonders im 3. Viertel sah man die großen Regie – Qualitäten eines Ben Schmidt. Er punktete jetzt weniger selbst, stattdessen verteilte er Vorlagen für seine Teamkollegen. Davon profitierten vor allem Lias Ettmeier (10 Pkt.), Lennard Robert (9 Pkt.) und Lukas Felgenträger (12 Pkt.).

Monty Preusche glänzte durch seine Athletik.
Bevor das 4.Viertel begann (70:44 nach 30 Minuten) entschied Max Kalisch das letzte Viertel ohne Ben Schmidt und Ben Vorhoff zu spielen. Das sollte dem Trainer einen Fingerzeig geben, inwieweit das Team ohne diese beiden Spielgestalter zurechtkam. Das funktioniert leider nur mäßig bis gar nicht. Seine Spieler verloren offensiv stark an Kraft und in der Defence ließ man zu viele Punkte zu. Die Quittung für dieses Viertel (8:24). Ernüchternd! Am Ende hielt man trotzdem noch einen Vorsprung von 10 Punkten und gewann als Team verdient mit 78:68.
EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Ben Schmidt 33 Pkt. 3/8 FW, Jannis Karls 4 Pkt. 0/4 FW, Ben Vorhoff 5 Pkt. 1/2 FW, Lias Ettmeier 10 Pkt. 0/1 FW, Lennard Robert 9 Pkt. 12 FW, Lukas Felgenträger 12 Pkt. 0/2 FW, Monty Preusche 5 Pkt. 0//4 FW, Freiwürfe EBV: 12/16 = 69% keine Dreier, Ludwigsfelde: 10/17 = 59% 6 Dreier

Ben Schmidt war der Regisseur des Tages beim EBV.
Die 3.Vertretung der Kings aus Potsdam kam arg gebeutelt ins dritte Spiel des Tages. Das Team gewann zwar gegen Ludwigsfelde, musste aber in zwei Verlängerungen.
Die Potsdamer versuchten sich anfangs gegen den EBV defensiv geschickter als zuvor zu verhalten. Die EBV-Spieler waren ausgeruht, die Potsdamer konnten kaum noch laufen. EBV-Spielmacher Ben Schmidt verletzte sich bereits in der 2.Minute leicht, konnte aber im 2.Viertel wieder auflaufen. Der EBV spielte von Beginn an nach Belieben, ohne ernsthaft gestört zu werden. Über 28:12 und 20:17 ging es mit 48:39 in die Halbzeit. Die Gastgeberüberlegenheit konnte man zwar sehen, aber bei den Punkten schlug sich das leider noch nicht richtig nieder.

Jannis Karls als U 14 – Spieler brachte es in der U 16 auf stolze 26 Punkte und 10/10 Freiwurftreffern = 100%.
Ab der 2.Spielhälfte änderte sich das grundlegend. Hatten die Gastgeber schon vorher viele Ballgewinne durch unzählige Steals oder 1, 2 schnellen Pässen in die gegnerische Hälfte, so ergaben sich die Potsdamer ihrem Kräfteschwund vollends. Der EBV deklassierte förmlich die Kings mit 27:6 und einem gar 47:2 im vierten Viertel. So gewann der stolze Gastgeber verdient hoch mit 122:37 und auch Trainer Max Kalisch freute sich schlussendlich.
Max Kalisch nach dem Spiel: „Wir ließen defensiv keine einfachen Punkte zu. Besonders lobenswert Jannis Karls mit 10/10 Freiwürfen und 26 Punkten als U 14 Spieler und Lias Ettmeier mit stolzen 30 Punkten. Insgesamt punkteten 5 Spieler von 7 Spielern zweistellig.“
EBV-Punkte gegen Potsdam 3: Ben Schmidt 19 Pkt. 1/2 FW, Jannis Karls 26 Pkt. 10/10 FW, Ben Vorhoff 13 Pkt. 1 Dreier, Lias Ettmeier 30 Pkt., Lennard Robert 18 Pkt. 0/2 FW, Lukas Felgenträger 8 Pkt., Monty Preusche 8 Pkt. 0/2 FW, Freiwürfe EBV: 11/16 = 69% 1 Dreier, Potsdam 3: 2/9 = 22% 1 Dreier
Alle Bilder von Manja Karls und Bernd Pflughöft.
15.Jan..2025 | Featured, Landesliga U 18, Saison 2024/2025 |
(schn/mbor) Zwei bittere Niederlagen musste das junge U 18-Team des EBV 1971 in Ludwigsfelde einstecken. Zuerst verlor das Team gegen den Gastgeber 45:54 (25:28) und anschließend gab es ein 45:80 (20:37) gegen die SV 1919 Woltersdorf.

EBV-Team Landesliga U 18
Ludwigsfelde, lautstark unterstützt vom eigenen Anhang legte gut los; sie spielten aggressiv, jedoch nicht unfair. Drei Ludwigsfelder Spieler hatten zum Spielende 5 Fouls, drei von ihnen 4 Fouls. Der EBV konnte mit 6:3 kurzzeitig in Führung gehen. Dann übernahmen die Gastgeber mit 10:6 und 17:10 nach 10 Minuten. Eigentlich spielte der Gast ordentlich, wechselweise waren Ben Schmidt, Ruiyi Yu (Startdebüt im EBV-Team) oder Linus Zühlke die Ballvortragenden. In Abwesenheit des Zwillingspares Emilia Schneider und Arian Schneider (Topscorer des EBV) versuchten diese Spieler die Fäden zu ziehen. Das gelang ihnen soweit auch. Nur an der Freiwurflinie versagten fast allen EBV-Spielern die Nerven. Das sollte sich noch negativ auswirken. Der EBV vergab im ersten Viertel 13 Freiwürfe (2/15), dass sind 13 vergebene Punkte.
Im zweiten Viertel fing sich das Gästeteam endlich etwas und erspielte!! sich ein 15:11 und lag zur Halbzeit nur noch mit 25:28 zurück.

Laurynas Lukosius erzielte gute 10 Punkte.
Nach dem Seitenwechsel kam der EBV gut aus der Kabine, konnte sich gegen die lautstarken Ludwigsfelder Fans behaupten. Und der Gast ging sogar mit 36:35 in Führung. Die Halle tobte. Weiter ging es, ins vierte Viertel. Unnötige Dreipunktewurf-Versuche seitens des EBV brachten gar nichts, zumal es keine EBV-Rebounds gab. In der 34.Minute führten die Gäste immer noch mit 40:39. Doch danach spielte bzw. „wirkte“ nur Ludwigsfelde. Defensiv foulten sie (9 Fouls), der EBV ging an die Freiwurflinie und – versagte noch einmal mit 3/10. Auch hier fehlen 7 vergebene Punkte. Mit 2 Auszeiten versuchte Trainer Steffen Schneider sein Team zu beruhigen, leider vergebens. Dieses Viertel ging mit 9:19 klar verloren. Und auch das Spiel gab das Team EBV mit 45:54 an Ludwigsfelde ab. Trauriger Negativrekord der Saison mit 11/41 Freiwürfen = 27%, damit kann man nicht gewinnen. Eine bittere Lektion für die Gäste!
EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Linus Zühlke 1 Pkt. 1/2 FW, Lennard Robert und Binyao Hao beide 0 Pkt., Laurynas Lukosius 10 Pkt. 4/16 FW, Ruiyi Yu 7 Pkt. 1/7 FW, Kyrylo Baibakov 0 Pkt., Baran Dalhancer 9 Pkt. 1/4 FW, Lias Ettmeier 0 Pkt., Ben Schmidt 10 Pkt. 2/3 FW, Oskar Pfaffe 2 Pkt. 2/6 FW, Hugo Tesche 6 Pkt. 0/3 FW; Freiwürfe EBV 1971: 11/41 = 27% Ludwigsfelde: 8/19 = 42%, 4 Dreier
Es gab nach dem Spiel gegen Ludwigsfelde für den EBV kein langes Ausruhen. Woltersdorf stand schon in den Startlöchern. Nach der Niederlage gegen die Gastgeber musste Trainer Steffen Schneider seine Jungen zusätzlich motivieren, damit das Team wieder zu sich fand.

Binyao Hao erzielte 7 Punkte gegen Woltersdorf.
Zwei herausragende Spieler von Woltersdorf (gesamt 55 Pkt. = 69% der Pkt. von Woltersdorf) genügten um dem EBV den Schneid abzukaufen. Auch wenn das Spiel bis zur 5. Minute ausgeglichen war und der Gegner durchaus schlagbar war. Leider waren Wurfquote und Freriwurfquote wieder nicht zufriedenstellend, um auf Sieg zu stellen. Die Woltersdorfer spielten wie entfesselt. Besonders Malte Kellermann sorgte für Stimmung beim gegnerischen Team. Er erzielte 14 der ersten 21 Woltersdorfer Punkte. Im gesamten Spiel kam dieser Spieler auf 36 Punkte, mehr als so viele Punkte wie die komplette Eisenhüttenstädter Mannschaft in den ersten drei Vierteln. Das war schon beeindruckend.

Ben Schmidt war gegen Woltersdorf mit 13 Punkten und 5/6 Freiwürfen Topscorer seines Teams.
Eisenhüttenstadt tat sich schwer, den eigenen Spielrhytmus zu finden. Bei Woltersdorf suchten und fanden die Spieler immer wieder ihre beiden Topscorer, die jedem EBV-Spieler das Nachsehen gab. Da konnte der EBV nur neidvoll zuschauen. Woltersdorf führte nach 10 Minuten bereits mit 21:12. Der EBV zerfiel von Minute zu Minute, das Team gab sich nach und nach selbst auf. Die „Hypothek“ des vorher verlorenen Spiels war doch zu groß. Ben Schmidt war noch einer der Besten, mit 13 erzielten Punkten und 5/6 verwandelten Freiwürfen, gefolgt von Binyao Hao (ebenfalls EBV-Zugang) mit 7 Punkten, Kyrylo Baibakov und Hugo Tesche mit jeweils 5 Punkten.
EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Linus Zühlke 0 Pkt., Lennard Robert 1 Pkt., Binyao Hao 7 Pkt. 1/2 FW., Laurynas Lukosius 4 Pkt., Ruiyi Yu 2 Pkt. 0/4 FW, Kyrylo Baibakov 5 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier, Baran Dalhancer 4 Pkt., Lias Ettmeier 2 Pkt., Ben Schmidt 13 Pkt. 5/6 FW, 14 Oskar Pfaffe 2 Pkt., Hugo Tesche 5 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV 1971: 8/18 44%, 1 Dreier, Woltersdorf: 6/14 = 43%, 2 Dreier