Bestenspiele U 14: Heimniederlagen gegen Potsdam und Cottbus

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Dominik Träder – Bester seines Teams in beiden Spielen

(mbor/pra) Das noch sehr junge EBV-Team kassierte am Sonntag zwei Heimniederlagen. Gegen den USV Potsdam verloren die Jungen mit 38:71 (12:31), gegen den Spitzenreiter BBC Cottbus hieß es mit dem Schlusspfiff 33:108 (14:62).
Beim Gastgeber fehlten sehr schmerzlich zwei wichtige spielgestaltende Kräfte, die groß gewachsene Brandenburgische Auswahlspielerin und Punktelieferantin Alida Nell und der wichtige Aufbauspieler und Topscorer des Heimteams Tim Sprenger. Das merkten die gastgebenden Jungen in jeder Minute.
Der Betrachter kann dem EBV-Team mangelnden kämpferischen Einsatz nicht absprechen. In der Defensive wurde gerackert und gut der eigene Gegenspieler genommen. Wenn jedoch ein Potsdamer Spieler am EBV-Spieler vorbei war, wurde zu wenig ausgeholfen; es wurde zu wenig „gelesen“, wie die Aktion des Gegners weiter gehen könnte.

15.11.15 verkauft

Carlos van den Brandt (Nr.8), von Potsdamer Spielern verteidigt, mühte sich redlich, ein gutes Aufbauspiel zu bringen.

In beiden Spielen waren Carlos van den Brandt und Roman Theissen wechselweise die Aufbauspieler. Obwohl beide ihre Aufgaben gut erfüllt haben, zeigte sich gegen Potsdam bereits das Manko im Angriff der Gastgeber. Beide waren immer wieder gezwungen, selbst die Initiative zum Korbdurchbruch zu starten, weil die Mitspieler sich nicht genug frei liefen und somit kaum anspielbar waren. Es gab zu wenig Unterstützung. So wurde es ein sehr durchschaubares Spiel für die Potsdamer Verteidigung. Da die Hilfe fehlte, konnte sich der USV auf diese Angriffsspieler und Center Dominik Träder konzentrieren. Die Zuspiele zwischen diesen Spielern wurden zugemacht. Der kämpferisch starke immer gut agierende Max Kalisch bekam kaum verwertbare Bälle, weil er zu weit außerhalb der Zone operierte und sich dort freilief.

15.11.15 bereits verkauft

Für das leiblich Wohl sorgen unsere geschätzten Eltern – hier Frau Kalisch (l.) und Frau Gilke.

Der Ball gelangte sehr oft in die Hände des Gegners und sofort wurde der Schnellangriff gestartet und einfach gepunktet. Nach 10 Minuten stand es 5:15 und zur Halbzeit 12:31. Die Halbzeit konnte Trainer Manfred Borchert (in Vertretung von Kevin Köster) nutzen, um das Team noch einmal zu motivieren und zu aktivieren, es in der zweiten Spielhälfte besser zu machen. Das gelang auch phasenweise durch starken physischen Einsatz des Teams, auch der jüngeren Spieler wie Tobias Buhlau und Hugo Bengsch. Das Team belohnte sich jedoch überhaupt nicht am gegnerischen Korb, denn sowohl Carlos van den Brandt als auch Roman Theissen setzten die ihnen gegebenen Chancen neben den Korb, machten Notwürfe, weil sie anders nicht zum Korb kamen. Selbst Dominik Träder, bester Spieler beider Spiele, war nicht frei von dieser Misere. Dazu kam eine nahezu unterirdische Freiwurfquote des Teams von 5/27 = 18%, obwohl das im Training ständig geübt wird. Harter Wettkampf ist eben etwas anderes als Training. So verlor das Team auch die Viertel der 2.Halbzeit mit relativ knapp 15:19 und 11:21 und das Spiel insgesamt zu hoch mit 38:71.
EBV-Punkte gegen Potsdam: Tobias Buhlau 3 Pkt. 0/2 Freiwürfe 1 Dreier, Dominik Träder 13 Pkt. 1/7 FW, Leonard Lay, Max Kalisch, Toni Gilke und Hugo Bengsch alle 0 Pkt., Carlos van den Brandt 10 Pkt., 2/14 FW, Niclas Hartmann 1 Pkt. 1/2 FW, Roman Theißen 9 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 5/27 = 18,5%, Potsdam: 6/12 = 50%.

Hugo Bengsch

Hugo Bengsch kämpfte aufopferungsvoll, musste jedoch auch die Überlegenheit beider Gegner anerkennen.

Der zweite Gegner BBC Cottbus spielte genauso aggressiv in der Defensive und schnell in der Offensive wie Potsdam – nur noch auf einem höheren Niveau. Der Ball wanderte in ihren Reihen, so als wenn sie nichts anderen kannten, als nur den Basketball. Der BBC spielt sowohl in der Brandenburg – Liga als auch in der Berliner Liga mit. Man merkte ihnen deutlich die größere Spielerfahrung (in Jahren) und die höhere Anzahl von Spielen innerhalb der Saison an. Die Stahlstädter rannten den Cottbusern fast immer hinterher. Defensiv konnten sie die schnelleren Cottbuser nicht stellen, 5 Spieler von ihnen punkteten zweistellig, Eneas Schöps war mit 21 Punkten/1 Dreier erfolgreichster BBC – Werfer.

Offensiv versuchten die bereits genannten EBV-Spieler, das Spiel zu kreieren. Das gelang ihnen jedoch nur bruchstückhaft. Zu fehlerhaft war die Zuspielquote, zu langsam war das Team, um über das gesamte Spiel mitzuhalten. Kevin Köster (war in Frankfurt beim Herrenspiel) übernahm sein Traineramt wieder. Er versuchte zum Beispiel mit einer gut durchdachten Einwurfvariante bessere Offensivkräfte beim EBV zu entfalten. Aber auch das gelang nur zwei- bis dreimal, weil die Spieler nicht mitdachten und der Ball so wieder in die Hände des Gegners kam. Im Training erlernte Systeme konnte das Team in beiden Spielen nicht anwenden, da fehlten der notwendige Biss, dass Selbstvertrauen und im zweiten Spiel auch die kämpferische Einstellung, um über das ganze Spiel hinweg dagegen zu halten. Die zweite Halbzeit war etwas besser als die ersten 20 Minuten, weil der BBC seine Bankspieler länger einsetzte. Trotzdem kam, was kommen musste: eine sehr hohe Heimniederlage des EBV von 33:108 (6:29, 8:33, 12:23, 7:23).
EBV-Punkte gegen Cottbus: Tobias Buhlau 2 Pkt., Dominik Träder 12 Pkt. 0/2 FW, Leonard Lay, Toni Gilke und Hugo Bengsch alle 0 Pkt., Carlos van den Brandt 9 Pkt., 1/3 FW, Max Kalisch 7 Pkt. 1/8 FW, Niclas Hartmann 1 Pkt. 1/2 FW, Roman Theißen 2 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 4/17 = 23,5%, Cottbus: 4/11 = 36%.

Schwere Heim- und Auswärtsaufgaben

(mbor) Vier EBV-Teams beginnen am Wochenende die „heiße“ Phase des Punktspielbetriebes nach den Oktoberferien, die bis in den Februar 2016 hineinreicht.
Den Auftakt macht am Samstag das Team der U 16. Die Jungen mit Kapitän Teoman Prahst reisen nach Fürstenwalde. Dort wird die Mannschaft vom ungeschlagenen Tabellenführer WSG Fürstenwalde erwartet. Obwohl die ebenfalls ungeschlagenen EBV-Jungen mit allen Spielern antreten werden, haben sie es sehr schwer ihr Spiel siegreich zu gestalten.

Am Sonntag spielen drei Teams des EBV, zwei davon haben Heimvorteil. Um 10.00 Uhr beginnen die Jüngsten unseres Vereins ihr Heimspiel gegen die WSG Fürstenwalde. Trainer Daniel Engelien hat sein Team sehr gut vorbereitet. Ab 12.00 Uhr sind die etwas Älteren, die U 14 Gastgeber. Das Team spielt zuerst gegen den USV Potsdam und etwas später (16.00 Uhr) gegen den BBC Cottbus. Auch diese beiden Nachwuchsteams werden alles geben müssen, um ihre Gegner in die Knie zu zwingen. Gespielt wird in der Turnhalle an der Eisenbahnstraße.

Die Männer spielen in Frankfurt (Oder) ihr Hin- und Rückspiel gegen die Red Cocks.  Sie können leider nicht in Bestbesetzung antreten. Auch in Frankfurt hängen die Körbe für das Herrenteam sehr hoch, trotzdem – Bange machen gilt!

Senioren II: Auswärtssieg in Fürstenwalde, knappe Niederlage gegen Cottbus

Senioren II Steffen  Wersing

Steffen Wersing war mit seiner Präsenz und seinen erzielten Punkten in beiden Spielen der Beste in einem starken Team.

(mbor/bas) Das Seniorenteam des EBV 1971 startete am Wochenende mit einer Niederlage gegen den BBC Cottbus 74:68 (34:32) und mit einem Sieg gegen die WSG Fürstenwalde mit 53:51 (26:33). Beide Ergebnisse sind als überraschend zu bezeichnen, weil der EBV eigentlich gegen die Lausitzer einen Sieg eingeplant hatte und gegen die Spreestädter mit einer eventuellen Niederlage ob des Heimvorteils der Fürstenwalde rechnete.
Der BBC hatte in seinem 10 köpfigen Team einige neue Spieler dabei, die genauso hart, ja teilweise überhart spielten, wie das übrige Team. Leider pfiff der Hauptschiedsrichter diese Spielweise nicht konsequent genug ab. Beim EBV fehlte der wichtige Center Mario Krüger, der als Einziger hätte dagegen halten können. Ebenfalls fehlte den Eisenhüttenstädtern Stephan Schulte, der für die schnellen Angriffe zuständig gewesen wäre. So musste jeder Punkt hart erkämpft werden. Erschwerend kam weiterhin dazu, dass Steffen Gust und Steffen Schneider eine sehr lange Spielpause hatten, um wirksamer sein zu können. Unter dem Korb standen drei große Cottbuser Spieler in ihrer Zonenverteidigung. Damit waren die Anzahl der Rebounds zugunsten von Cottbus eine klare Sache. Auf dem Spielberichtsbogen standen zwar 35 Freiwürfe für den EBV. Jedoch wurden Steffen Schneider und Steffen Wersing sehr viel öfter und hart gefoult, als dass ein Pfiff der Schiedsrichter kam.
In einem jederzeit knappen Spiel führte der BBC zur Halbzeit mit 34:32, nach 30 Minuten stand es für Cottbus 55:49. Um die Zone der Cottbuser zu umgehen, musste der EBV von außen werfen. Leider traf das Team zu schlecht, um entscheidende Punkte machen zu können und um die drohende Niederlage abzuwenden. Immer wenn der EBV dachte heranzukommen, „schenkte“ Andy Mirell (BBC) den Stahlstädtern von außen Punkte ein. Die statistischen Werte sprechen für die Lausitzer. Sie punkteten besser von der Dreipunktelinie (5/2 Treffer), sie trafen besser von der Freiwurflinie und sie trafen auch besser die einfachen leichten Würfe. So war es an diesem Tag knapp, aber nicht unverdient, dass der BBC am Ende mit 74:68 die Nase vorn hatte. Gut ins Spiel konnte sich Neuling Marcus Bohlig einbringen. Topscorer in einem trotz der Niederlage insgesamt guten EBV-Spiel waren die Center Steffen Wersing mit 24 Punkten und Steffen Schneider mit 15 Punkten sowie Jörg Bastian ebenfalls mit guten 15 Punkten.
EBV Punkte gegen BBC Cottbus: Steffen Gust 7 Pkt. 3/6 Freiwürfe, Jörg Hohlbein 2 Pkt. 2/2 FW, Steffen Schneider 15 Pkt. 5/12 FW, Franko Löser 0 Pkt., Jürgen Dexheimer 3 Pkt. 1/2 FW, Jörg Bastian 15 Pkt. 5/10 FW 2 Dreier, Steffen Wersing 24 Pkt. 2/3 FW, Marcus Bohlig 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 18/35 = 51%, Cottbus 15/27 = 56%

Senioren II Steffen Schneider

Steffen Schneider gehörte trotz langer Verletzungspause zu den wichtigen Stützen der EBV-Mannschaft.

Das zweite Spiel gestaltete sich gegen den Gastgeber WSG Fürstenwalde besser als der EBV dachte. Obwohl der Gastgeber nur zu fünft antrat und noch dazu einer der besten Spieler Ronny Enzenroß (großer Center und Topscorer) fehlte, hatten es diese fünf Spieler in sich. Sie machten den Stahlstädtern das Spielen sehr schwer. Der EBV hatte zwar gegen die Cottbuser verloren, konnte aber dieses Spiel nutzen, um sich dann gegen die Fürstenwalder besser, konzentrierter und etwas eingespielter zu präsentieren. Die Fehlerquote war extrem niedrig, die Angriffszeit wurde meist voll ausgespielt und die letzten Pässe waren gut. Nur die Trefferquote ließ wieder zu wünschen übrig, sonst wäre das Spiel nicht so knapp verlaufen. Die Fürstenwalder trafen ihre sonst so sicheren Würfe nicht. Aus der Distanz kam nur von Robert Schwarz etwas. Nur er traf viermal aus der Distanz und das auch nur in der ersten Halbzeit. Zur Pause stand es 26:33 gegen den EBV. In der zweiten Halbzeit wurde außen gut vom EBV verteidigt, so dass R. Schwarz keine freien Würfe mehr bekam. Das dritte Viertel ging mit 17:6 klar an den EBV. Unter dem Korb wurde jetzt besser gearbeitet, die Rebounds landeten oft beim EBV. Die Schiedsrichterleistung ließ zum Ende stark nach (Hauptschiedsrichter vom USV Potsdam). Der EBV profitierte davon mehr, die Gangart wurde in den letzten Minuten härter. Das meiste wurde nicht gepfiffen, so dass Fürstenwalde nicht schnell genug aufholen konnte. Am Ende war es ein Zittersieg, weil in den letzten 5 Minuten durch den EBV nur 1 Dreier und ein Freiwurf trafen. Zwei Punkte vorne liegend, hatten die Fürstenwalder noch 4 Sekunden Spielzeit bei einem eigenen Einwurf in der EBV-Hälfte. Dabei waren sie nur noch zu viert, weil sie bei unserem letzten Angriff davor foulen mussten, um in Ballbesitz nach Freiwürfen für den EBV zu kommen; sie verloren dabei jedoch einen Spieler mit einem 5.Foul. Fürstenwalde hatte durch einen relativ freien 3er-Versuch noch die Chance zu gewinnen, aber zum Glück traf der WSG-Spieler nicht. Coach Jörg Bastian nach dem Turnier: „Wir spielten gegen Cottbus gut, jedoch gegen Fürstenwalde besser, vor allem was die Disziplin im Spielaufbau und in der Verteidigung angeht. An der Chancenverwertung müssen wir im Training noch sehr arbeiten. Steffen Wersing war in beiden Spielen konstant gut, Steffen Schneider fand erstaunlich wieder gut ins EBV-Spiel. Marcus Bohlig überzeugte in seinen ersten beiden Spielen für uns, machte kaum Fehler und eine gute Defensive. Steffen Gust war eine wichtige Schlüsselposition, der als Aufbauspieler eine Bank im Ballvortrag und bei den Rebounds ist“.
EBV gegen Fürstenwalde: Steffen Gust 3 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Jörg Hohlbein 2 Pkt., Steffen Schneider 15 Pkt. 4/7 FW, Franko Löser 3 Pkt. 1 Dreier, Jürgen Dexheimer 0 Pkt., Jörg Bastian 7 Pkt. 3/5 FW, Steffen Wersing 19 Pkt. 5/6 FW, Marcus Bohlig 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 12/20 = 60%, Fürstenwalde 5/18 = 28%

Zwei Siege in Fürstenwalde gegen die Gastgeber

(mbor) Das Seniorenteam und die Herren der Bezirksliga konnten in Fürstenwalde jeweils einmal punkten.
Die Herren über 35 Jahre spielten bereits am Samstag in der Spreestadt. Sie mussten das Spiel gegen den BBC Cottbus leider mit 66:74 abgeben, obwohl auch dieses Spiel Fan-Fahnemöglich war zu gewinnen. Gegen den Gastgeber gelang den Männern um Kapitän Jörg Hohlbein ein knapper 53:51 – Sieg in der Höhle des Löwen.
Die Männer der Bezirksliga traten am Sonntag ebenfalls in Fürstenwalde an. Nachdem man vor drei Wochen mit nur 6 Spielern regelrecht gegen Fürstenwalde II und Mahlow unterging, gelang ihnen gegen das gleiche Team, WSG Fürstenwalde II, ein 77:70 und damit der erste Puntspielerfolg. Gegen die Strausberger Mustangs war kein Blumentopf zu gewinnen. Das sehr junge, leider wieder nur mit 7 Spielern angetretene, EBV-Team (Durchschnittsalter 20,28 Jahre) verlor vorher klar mit 45:108 gegen die sehr cleveren Strausberger Männer.

Spielberichte folgen in Kürze.

Oberliga U 16: Letzte Saisonspiele mit Sieg gegen Schwedt und Niederlage gegen Cottbus

U 16 m I Teoman Prahst

Teoman Prahst steuerte im ersten Spiel 20 Punkte zum verdienten Sieg gegen Schwedt bei.

(mbor) Mit einem Sieg gegen Schwedt 74:66 (35:31) und einer Niederlage gegen Cottbus 96:50 (24:43) verabschiedet sich das Oberliga U16 Team des EBV von dieser Saison. Beim EBV fehlten nur Niklas Steidel und Florian Wendland entschuldigt. Gegen Schwedt begann der EBV konzentriert: Defensiv war die Mannschaft zwar etwas schwächer, aber offensiv sehr gut im Korbabschluss. Da die Defensive nicht genug Feinabstimmung hatte, lagen die Stahlstädter nach 10 Minuten mit 21:25 zurück. Im 2. Viertel wurde die Defense bedeutend besser, ein positiver Halbzeitstand von 35:31 war der Lohn für die Oderstädter. Auch nach dem Seitenwechsel spielte der EBV wiederum eine gute Defense. Allerdings ließen die Spieler bei den Korbabschlüssen nach, sodass es ein fast ausgeglichenes Viertelergebnis von 50:46 wurde. In den letzten 10 Minuten zeigte sich sehr anschaulich, dass die Schwedter bereits zuvor gegen Cottbus gespielt hatten. Deren Kräfte ließen zusehends nach. Der EBV konnte einen relativ ungefährdeten Sieg mit 74:66 einfahren. Trainer Emanuel Raasch: „Alles in allem haben wir ein gutes Spiel gezeigt und unseren Vorteil genutzt und verdient gewonnen.“

U 16 m I Tim Engler

Tim Engler gehört mit seiner Einsatzbereitschaft und seinem nimmermüden Kampfgeist zu den Besten der Mannschaft

Gegen die starken Cottbusser begann der schon etwas müde EBV mit einer schlechten Defense und einem langsamen Umschaltspiel. So nutzten die Lausitzer ihre überlegenen Qualitäten beim Angriff, um mit 26:9 nach den ersten 10 Minuten in Führung zu gehen. Auch das zweite Viertel verloren die Oderstädter, da im 2. Spiel nacheinander einfach die Kraft fehlte. Allerdings scorte der EBV gut mit, sodass sie in diesem Spielabschnitt mit nur 2 Pkt. Unterschied verloren. Trotzdem führten die favorisierten Spieler des BBC zur Halbzeit klar mit 43:24. Der Spielabschnitt wurde beim EBV nur von Tim Engler (10 Punkte) und vom Topscorer Paul Wilhelm (17 Pkt.) getragen. Die Defense ließ in diesem Viertel sichtbar nach, so dass die Stahlstädter auch dieses Viertel hoch mit 11:31 verloren. So war der Spielausgang vor dem letzten Viertel bei 76:37 für den BBC bereits entschieden. Das 4. Viertel verlief ähnlich wie die ersten beiden, da Cottbus etwas einen Gang herunter schaltete. Tim Engler auf Seiten des EBV gab immer noch 120%, defensiv wie auch offensiv. Am hohen 96:50 Sieg für den BBC Cottbus war aber auch letztendlich machtlos.

EBV-Punkte gegen Schwedt: Tim Engler 10 Punkte, Paul Wilhelm 34 Pkt. 2/6 FW, Joey Lehmann 1 Pkt. 1/2 FW, Dean Hölzel 5 Pkt. 1 Dreier, Daniel Zickuhr 0 Pkt., Teoman Prahst 20 Pkt. 2/6 FW, Lucian Arman Nekat 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5/14 = 36%; Freiwürfe Schwedt: 8/15 = 53%
EBV-Punkte gegen Cottbus: Tim Engler 10 Punkte 0/2 Freiwürfe, Paul Wilhelm 17 Pkt. 4/6 FW 1 Dreier, Joey Lehmann 7 Pkt. 1/2 FW, Dean Hölzel 9 Pkt. 1 Dreier, Teoman Prahst 20 Pkt. 2/6 FW, Lucian Arman Nekat und Daniel Zickuhr beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 6/12 = 50%, Freiwürfe Cottbus: 4/9 = 44%