Bestenliga Senioren II: Chancenlos gegen Spitzenreiter Bernau und gegen Cottbus

(mbor/bast) In seinem letzten Heimturnier der Saison musste das Senioren II-Team leider noch einmal zwei Niederlagen hinnehmen. Gegen den BBC Cottbus verloren die Männer mit 30:47 (21:22), gegen das Favoritenteam aus Bernau hieß es am Ende 32:57 (16:39).

Jörg Hohlbein (Nr.7/EBV) inszeniert in seiner unnachahmlichen Art einen Angriff.

Beim EBV fehlten leider Stephan Schulte, Peter Kretschmer, Jörg Franke und Jörg Buchholz.

Obwohl gegen den BBC letztlich verloren wurde, begannen die Männer um Kapitän Jörg Bastian gar nicht so schlecht. Das Halbzeitergebnis von nur einem Punkt Differenz (21:22) zeigt, dass das Spiel sehr ausgeglichen war. Cottbus traf einige schwierige Distanzwürfe, davon auch 3 erfolgreiche Dreipunktewürfe. Der EBV stand gut in der Verteidigung, holte viele Rebounds und ließ keine schnellen Konterangriffe zu.

In der zweiten Halbzeit verloren die Gastgeber völlig komplett grundlos den Faden. Auf einmal passierten Abspielfehler, die zu Kontern gegen uns führten und Cottbus abermals 3 Dreier versenkte. Da machte sich das fehlende Training bei den etatmäßigen Distanzschützen bemerkbar, die keinen einzigen Dreier trafen. Dazu kam, dass leichte Chancen unter dem gegnerischen Korb nicht genutzt wurden. So ging diese Halbzeit völlig unnötig mit 9:25 an Cottbus. In diesem Spiel fehlte noch Steffen Gust, der den Aufbau wesentlich ruhiger und mit weniger Fehlern hätte leiten können.

EBV-Punkte: Mario Krüger 9 Pkt. 1/4 Freiwürfe, Jörg Hohlbein 4 Pkt., Franko Löser 0 Pkt., Andreas Meier 6 Pkt., Daniel Karls 2 Pkt. 0/1 FW, Jörg Bastian 2 Pkt., Mike Slobar und Robert Zucknick beide 0 Pkt., Steffen Wersing 7 Pkt. 1/4 FW: Freiwürfe EBV: 2/9 = 22%, Freiwürfe Cottbus nicht gemeldet

Das zweite Spiel war trotz der optischen Überlegenheit von Bernau bis auf ein Viertel ausgeglichen, das

Topscorer Steffen Wersing (links) , Robert Zucknick (3.v.l.) und Mario Krüger (vorn Nr. 3) inszenieren einen Angriff gegen die Cottbuser Red Devils

vierte Viertel konnte sogar gewonnen werden (16:15). Im zweiten Viertel machte jedoch Bernau kurz ernst, zog seine Verteidigung an und setzte mit 24:3 für sich ein deutliches Zeichen. Zur Halbzeit führte die Lok aus Bernau schon klar mit 39:16. Insgesamt gesehen hatten die Oderstädter keine Chance gegen den Tabellenführer.

Es kam dann doch noch einmal ein richtig gutes Spiel auf, in dem auch der EBV zur Geltung kam. Das lag daran, dass die mannbezogene Verteidigung von Bernau dem EBV-Spiel entgegenkommt. Anders als beim Spiel gegen Cottbus. Die Cottbuser stellten eine dichte Zone auf und dominierten mit robusten Spielern diesen Raum. So konnte der EBV gegen den BBC nicht sein Spiel über die Center aufziehen. Gegen Bernau boten sich viel mehr Räume, die die Stahlstädter nach ihren Möglichkeiten auch nutzten. Zudem kam, dass in diesem Spiel nicht alle Scorer von Bernau so gut wie gewohnt trafen. Ein weiteres Plus für den EBV war, dass Steffen Gust im zweiten Spiel dabei war und wieder Ruhe in das Spiel brachte.

Mit einem Endstand von 46:72 kann der EBV letztlich zufrieden sein. Immerhin ist Bernau mit aktiven Spielern aus höheren Ligen besetzt, die ein hohes Trainigspensum aufweisen können. Das EBV-Team besteht zu großen Teilen aus Quereinsteigern und ein gemeinsames Training ist aufgrund der verschiedenen Lebenssituationen und unterschiedlichen Wohnorte (Eisenhüttenstadt, Frankfurt, Müllrose und Potsdam) der Spieler so gut wie gar nicht möglich. Aus diesem Grund muss man diese Leistung hoch einschätzen. Noch viel wichtiger war aber wieder einmal die gute Stimmung und Laune im Team. Der Zusammenhalt ist außerordentlich hoch und die Niederlage schnell vergessen. Bis auf die zweite Halbzeit gegen Bernau, konnte der Trainer Jörg Bastian mit der gezeigten Leistung zufrieden sein. Mike Slobar und Markus Bohlig haben durch gute Verteidigung Zeichen gesetzt. Marcus Bohlig hat darüber hinaus im letzten Viertel fast allein für unseren Viertelgewinn gesorgt, 4 ganz starke Punkte vor dem Schlusspfiff. Sehr gut auch Steffen Wersing mit überragenden 25 Punkten in diesem Spiel.

EBV-Punkte: Mario Krüger 2 Pkt. 0/1 Freiwürfe, Jörg Hohlbein 0 Pkt., Franko Löser 0 Pkt. 0/2 FW, Andreas Meier 7 Pkt. 1/2 FW, Steffen Gust und Daniel Karls beide 0 Pkt., Jörg Bastian 6 Pkt. 2/2 FW, Mike Slobar und Robert Zucknick beide 0 Pkt., Marcus Bohlig 6 Pkt. 0/1 FW, Steffen Wersing 25 Pkt. 1/1 FW: Freiwürfe EBV: 4/8 = 50%, Freiwürfe Bernau nicht gemeldet

Oberliga U 18 männlich: Ein Korb fehlte an der Verlängerung gegen Potsdam

(mbor/pra) Das Team der U 18 männlich konnte bei seinem Heimturnier leider nur ein Spiel siegreich gestalten. Gegen die spielstarken Jungen des USV Potsdam verlor das Team denkbar knapp 48:50 (27:30), gegen die später ersatzgeschwächten Spieler des BBC Cottbus gewann der EBV klar mit 80:48 (41:23).

Tim Sprenger und Leo Lüben sind weiterhin verletzt. Dagegen  konnte im Spiel gegen Potsdam EBV – Center Marc René Raue nach langer Verletzung doch wieder mitspielen. Natürlich gelang ihm im ersten Spiel auf Grund des großen Trainingsrückstandes offensiv nicht alles. Er gab jedoch dem Team defensiv und bei den Rebounds den nötigen Rückhalt, um mit dem USV mitzuhalten. Die Gastgeber spielten in der Defensive gewohnt aggressiv, legten sich sehr engagiert von Beginn an mächtig ins Zeug und erspielten ein 16:12 nach 10 Minuten. Das war eine der starken Phasen im EBV-Spiel. Der Ball wurde gut bewegt, die einstudierten Systeme klappten gut.

Nach zehn Minuten ging ein Riss durch das Team. Kaum ein System klappte, leichtfertig wurden viele Zuspiele zu lang gespielt, so dass der USV dazwischen gehen konnte. Das zweite Viertel ging mit 11:18 verloren, nach 20 Minuten führten die Gäste mit 30:27. Das dieser minimale Vorsprung für die Jungen aus der Landeshauptstadt am Ende reichen würde, daran dachte zur Halbzeit natürlich kaum einer. Trainer Andreas Bernhardt motivierte sein Team in der Pause und legte die Wunde auf eines der größten Probleme an diesem Tag: der Chancenverwertung direkt am gegnerischen Korb und der Effektivität von der Freiwurflinie (Team EBV gesamt 10/31 = 32%).

Teoman Prahst – erneut mit einer souveränen Vorstellung in beiden Heimspielen und Topscorer des Turniers mit 39 Punkten.

Der EBV knüpfte nach dem Seitenwechsel an das erste Viertel an. Er baute noch einmal Druck auf, allen voran Eric Mintken und Laurin Wendland als Aufbauspieler. Ein 13:11 brachte den EBV nach 30 Minuten bis auf 40:41 heran. In dieser Phase zeichneten sich vor allem die Scorer Teoman Prahst (sehr gute 24 Punkte) und die beiden Center Marc René Raue (gute 9 Pkt.) und Jean-Marc Hintze (3 Pkt.) aus.

Im letzten Viertel versuchte das Heimteam alles, um das Blatt zu wenden. Noch einmal ging der EBV mit 44:42 (32.Minute) in Führung. Jedoch es reichte nicht. Zwei Auszeiten (36., 39.) sollten für Ruhe sorgen. Leider verpasste es der EBV durch individuelle eklatante Wurfschwächen, die Führung an sich zu reißen und zu gewinnen. Mit hängenden Köpfen ging der Gastgeber mit 48:50 vom Parkett.

EBV-Punkte gegen USV Potsdam: Eric Mintken 2 Pkt. 2/4 Freiwürfe, Moritz Mahlich 2 Pkt., Carlos van den Brandt 0 Pkt., Teoman Prahst 24 Pkt. 4/10 FW, Marc René Raue 9 Pkt. 3/10 FW, Jonas Kraske 2 Pkt., Laurin Wendland 2 Pkt., Jean-Marc Hintze 3 Pkt. 1/2 FW, Tim Slobar 0 Pkt., Florian Wendland 4 Pkt. 0/3 FW; Freiwürfe EBV: 10/31 = 32%, Potsdam 14/31 = 45%

Aufbauspieler Laurin Wendland – einmal mehr Dreh- und Angelpunkt in beiden Spielen.

Im Spiel gegen den BBC Cottbus fehlten bei den Gästen die beiden wichtigsten Spieler Ole Kliem und Tim Klaue. Diese mussten zu einem Regionalligaspiel weiter reisen. Dadurch hatten die Gastgeber relativ leichtes Spiel mit ihrem Gegner. Sie spielten ihre nun körperliche Überlegenheit gut aus. Sehr viel ging über die EBV-Center Marc René Raue und Jean-Marc Hintze, die jetzt besser ins Spiel fanden und sich mit 24 bzw. 13 Punkten einbringen konnten. Der Chronist schreibt jedoch nicht nur diesen beiden Spielern sowie Moritz Mahlich eine schlechte Trefferquote zu.

Die Gastgeber gingen schnell mit 22:10 in Führung. Es wurde konsequent verteidigt und auch die Effektivität war etwas besser als zuvor. Der EBV erhöhte bis zur Pause auf 41:23.

Nach dem Seitenwechsel zog der Schlendrian in das Gastgeberteam. Alle bisherigen Bankspieler bekamen ihre Einsatzzeiten. Die Teamdefensive stand zwar gut. Es war aber deutlich zu erkennen, dass diese Spieler defensiv wie offensiv nicht eingespielt waren. Es wurden zu viele Dreipunktewürfe zugelassen. Davon traf Cottbus allein sechs. Auch vorn lief beim EBV nicht alles zusammen. Serienweise wurden die Chancen vergeben, ein 18:20 für das dritte Viertel war die Quittung. Das vierte Viertel gehörte dann wieder den Gastgebern. Mit einem 21:5 fertigten die Jungen die Cottbuser ab, die sich der körperlichen Übermacht ergaben und nichts mehr hinzuzusetzen hatten. Der EBV spielte noch einmal souverän auf und gewann deutlich mit 80:48.

Mit diesem Sieg gegen den BBC hat es der EBV selbst in der Hand, am Ende der Vorrunde zumindest den 4.Platz zu erreichen, um im Finalturnier noch weiter nach vorn zu rücken.

EBV-Punkte gegen BBC Cottbus: Eric Mintken 5 Pkt. 1 Dreier, Moritz Mahlich 5 Pkt. 1/4 FW, Carlos van den Brandt 0 Pkt., Teoman Prahst 15 Pkt. 1/3 FW, Marc René Raue 24 Pkt. 4/9 FW, Jonas Kraske 5 Pkt. 1/1 FW, Laurin Wendland 7 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier, Jean-Marc Hintze 13 Pkt. 1/3 FW, Tim Slobar 4 Pkt., Florian Wendland 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 8/24 = 33%, Cottbus 12/30 = 40%

Fotos zum Spiel gegen USV Potsdam siehe auch auf Facebook/EBV-Seite

 

 

Bestenliga Senioren II: Zwei mögliche Siege leichtfertig vergeben

(mbor) Die EBV-Senioren verloren ihre Auftaktpartien der Saison in Cottbus jeweils erst in den Schlussminuten. Gegen die WSG Fürstenwalde hieß es mit dem Schlusspfiff 60:68 (26:36). Der Gastgeber BBC Cottbus schlug den EBV knapp mit 43:39 (18:23)

Steffen Wersing – Unser bester Center bei den Senioren: Einmal mehr der beste Korbschütze in beiden Spielen mit 26 und 13 Punkten

Leider fehlten beim EBV einige spielgestaltende Kräfte. Das sollte sich vor allem im zweiten Spiel sehr bemerkbar machen. Doch der EBV gab auch im ersten Spiel nicht auf. In der 2.Halbzeit gegen die WSG kämpfte das achtköpfige Team bis nahe an seine Leistungsgrenze.

Nach 30 Minuten stand es auf einmal 50:50. Unterpfand dieser Aufholjagd war eine ganz starke Teamdefensive, bei der es der EBV besser verstand die Dreierschützen richtig zu verteidigen. Ja, die Stahlstädter gingen in der 35.Minute mit 58:55 in Führung. Vornehmlich die insgesamt 26 Punkte von Steffen Wersing, der unheimlich brannte und wie alle anderen Spieler des Teams unbedingt siegen wollte, waren es, die den EBV in Führung gehen ließen. Jedoch war es nur ein kurzer Glücksmoment für die Oderstädter. Drei erfolgreiche Dreier fast in Folge von den bereits erwähnten Fürstenwalder Spielern rissen den EBV aus allen Siegträumen. So verloren die Männer schließlich noch mit 60:68. Neben Topscorer Steffen Wersing überzeugte das gesamte Team trotz der Niederlage mit einer couragierten Leistung. Andreas Meier erzielte 11 Punkte, Mario Krüger erreichte 10 Punkte.

Trainer Jörg Hohlbein nach dem Spiel: „Wir haben lange Zeit das Spiel offen gehalten, obwohl unter anderen mit Steffen Gust, Jörg Bastian, Jörg Buchholz und Peter Kretschmer wichtige Spieler fehlten. Eine geschlossenen Defensive hat uns aufgrund mangelnder Cleverness am Ende nicht belohnt.“

EBV gegen Fürstenwalde: Mario Krüger 10 Pkt. 2/4 Freiwürfe, Jörg Hohlbein 4 Pkt., Franko Löser 0 Pkt., Jörg Franke 2 Pkt., Andreas Meier 11 Pkt. 1/2 FW, Daniel Karls 1 Pkt. 1/2 FW, Steffen Wersing 26 Pkt. 2/3 FW, Stephan Schulte 6 Pkt.; Freiwürfe EBV: 6/11 = 56%, Fürstenwalde: 4/8 = 50%

Danach wartete der BBC Cottbus auf den EBV. Stefan Schulte bekam eine Sonderaufgabe zugeteilt: Manndeckung gegen den Cottbuser Spielmacher T. Koal. Nicht immer gelang es ihm, ihn am Korbwurf zu hindern – 20 Punkte erzielte T. Koal.

Die Anfangsphase war bei beiden Teams sehr schwach. Nach 10 Minuten war der Spielstand 9:8 für die Gäste – ein Handballergebnis. Die Eisenhüttenstädter hatten das bessere zweite Viertel mit 14:10 und einer Halbzeitführung von 23:18. Die Cottbuser trafen so gut wie gar nicht – und das in ihrer eigenen Halle. Auch nach 30 Minuten das gleiche positive Bild, eine 32:29 für den EBV. Leider hatte der Eisenhüttenstädter Steffen Wersing bereits nach 25 Minuten sein 4.Foul. Das war vorentscheidend, zugunsten der Cottbuser. Die körperlich jetzt stärkeren Center nutzten ihre sich bietenden Freiräume. Der EBV bäumte sich aber noch einmal auf. In der 34.Minute stand es 34:34, in der 36.Minute führte man mit 39:34. Die letzten 3 Minuten gewann der BBC mit 9:0, der EBV hatte nichts mehr hinzuzusetzen. Der Kraftakku war so gut wie leer. Das EBV-Team war in den letzten Minuten zu nervös und konnte den herausgespielten Vorsprung nicht über die Zeit bringen. Der BBC drehte das Spiel komplett und gewann am Ende sehr überraschend mit 43:39.

EBV gegen Cottbus: Mario Krüger 6 Pkt., Jörg Hohlbein 0 Pkt., Franko Löser 3 Pkt. 1 Dreier, Jörg Franke 0 Pkt., Andreas Meier 2 Pkt., Daniel Karls 7 Pkt. 1 Dreier, Steffen Wersing 13 Pkt. 1/2 FW, Stephan Schulte 8 Pkt.; Freiwürfe EBV: 1/2 = 50%, Cottbus: 2/13 = 15%

 

Saisonstart mit Heimspielen für OL U 16 und Bezirksliga Herren

Tim Sprenger ist eine der Stützen im OL U 16 – Team.

Am Samstag eröffnet das Oberligateam der U 16 die neue Basketballsaison. Gespielt wird um 11.00 Uhr in der Inselhalle.
Der erste schwere Gegner für die Mannschaft von Trainer Teeoman Prahst ist der USV Potsdam, um 15.00 Uhr spielen die Mädchen und Jungen gegen den BBC Cottbus.
Hauptaufgabe für den Heimtrainer wird es sein, das neuformierte Team so zu motivieren, um gegen beide Mannschaften achtbar zu bestehen.

 

Rückkehrer Jan Grünberg zählt weiterhin als Rückhalt des Herrenteam.

Das Team der Bezirksliga Herren erwartet in der ersten Runde des Brandenburgpokals die Mannschaft des USV Potsdam III.
Da die Hauptanlage in der neuen Heimstätte des EBV 1971, in der Turnhalle An der Schleuse, noch nicht übergeben werden kann, spielen die EBV-Herren ebenfalls in der Inselhalle. Anpfiff ist am Sonntag um 11.00 Uhr.
Die Saisonvorbereitung war für Trainer Manfred Borchert und den Herren nicht optimal, was bestimmte taktische und spielerische Elemente betrifft. Trotzdem werden sie alles daran setzen, dieses erste Saisonspiel siegreich für sich zu gestalten.

Oberliga U 18 Zwei Niederlagen gegen Bernau und Cottbus

U 16 – Spieler Laurin Wendland ist ein Top – Aushängeschild an Ehrgeiz und kämpferischem Einsatz, auch im OL – 18 – Team.

(mbor) Das Team der OL U 18 verlor erneut zweimal zu Hause. Gegen die SSV Lok Bernau stand es nach 40 Minuten 57:74 (28:31), gegen den BBC Cottbus bedeutend knapper 62:68 (26:49).

Da das Hinspiel gegen Bernau nur mit 11 Punkten verloren ging, rechneten sich Trainer und Mannschaft noch einiges für das Rückspiel in der Inselhalle aus. Das Team  mit Kapitän Teoman Prahst begann auch sehr couragiert und führte nach einem 9:1 (3.Minute) mit 16:11 (10.Minute). Es setzte die vorgegebenen Parameter, wie Laufbereitschaft und Effektivität am gegnerischen Korb gut um. Lediglich im Reboundverhalten hatte der EBV mehrmals das Nachsehen. Hier war bereits ansatzweise zu erkennen, dass nicht alle Spieler an einem gemeinsamen Strang zogen, besonders in der Defensive.

Offensiv erzielte der EBV von der 3.Minute bis zur 13.Minute keinen einzigen Feldkorb. In dieser Zeit erreichte die Mannschaft zwar 9 von 12 verwandelte Freiwürfe, aber der Ball wollte einfach nicht in den Korb fallen. Die Reboundschwäche der Stahlstädter kam immer mehr zum Tragen, Bernau witterte Morgenluft und machte aus dem Rückstand einen 31:28 – Vorsprung. Das war der Knackpunkt des Spiels. Eine deutliche Halbzeitansprache von Trainer Manfred Borchert zeigte nur ansatzweise den nötigen Erfolg. Die Heimmannschaft war nicht genug eingespielt. Es war jederzeit zu erkennen. Die U 16-Spieler Ludwig Radt, Laurin Wendland (gehörten in beiden Spielen mit zu den Besten, obwohl sie schon vorher ein Spiel hatten!) und Jean-Marc Hinze versuchten mit Teoman Prahst, mit Marc René Raue und mit Joey Lehmann die Akzente zu setzen. Jedoch mehr oder weniger ohne durchschlagenden Erfolg. Das meiste im Aufbau lief nicht miteinander ab, sondern nebeneinander her. Bernau baute seinen knappen Vorsprung aus, brauchte nur auf die Wurffehler oder zu oft schwachen Zuspiele oder Blöcke der Eisenhüttenstädter zu warten.

Nach 30 Minuten führten die Panketaler mit 57:47, zum Ende hieß es 74:57. Der Heimtrainer nach dieser Niederlage: „Wir haben uns die Niederlage selbst zuzuschreiben. Neben den bereits angesprochenen Punkten gelang es uns zu wenig, die eingeübten Laufwege und Systeme konsequent zu laufen. Ohne Bewegung bekommt man als Mitspieler auch keine Bälle. Ohne eigene erzielte Rebounds muss das Spiel verloren gehen. Auch wenn die Freiwurfquote mit 64% sehr akzeptabel war, die Effektivität am Bernauer Korb war einfach schlecht.“

U 18 – und Männerspieler Joey Lehmann gehört zu den trainingseifrigsten Spielern des EBV. Seine erzielten 15 Punkte in beiden Spielen sind ein für ihn gutes Resultat.

EBV-Punkte gegen SSV Lok Bernau: Gero Jahnke, Daniel Zickuhr, Tim Engler und Tim Slobar alle 0 Pkt., Teoman Prahst 17 Pkt. 3/3 Freiwürfe, Marc René Raue 14 Pkt. 3/7 Freiwürfe, Ludwig Radt 8 Pkt., Laurin Wendland 2 Pkt., Joey Lehmann 9 Pkt.  3/4 FW, Jean-Marc Hinze 4 Pkt.;  Freiwürfe Team Ehst.: 9/14 = 64%; Team Bernau: 13/26 = 50%

Der EBV-Trainer nahm vor dem Spiel gegen Cottbus noch einmal eine Auswertung der Ereignisse gegen Bernau vor. Das EBV-Team war also motiviert, es gegen die körperlich robusten Cottbuser (nur mit 5 Spielern angetreten) besser zu machen. Im Hinterkopf steckte aber die hohe Niederlage in Cottbus. So spielte der EBV denn auch, äußerst gehemmt und sehr ängstlich. Der EBV bekam unter anderem defensiv die Cottbuser Dreierschützen nicht gestellt. In den ersten 13 Minuten erzielten sie von der 6,25 m – Linie 15 Punkte (5 Dreier/insgesamt 8).

Offensiv bekam der EBV erschreckend schwach überhaupt kein Bein auf das Parkett. Die logische Folge, ein hoher Rückstand von 10:34 nach 10 Minuten. Jetzt müssen bei einigen Spielern des EBV wohl die Alarmglocken stark geschrillt haben. Denn ab der 11.Minute spielte, obwohl es das gleiche Team war, eine andere, viel bessere Heimmannschaft. Defensiv setzte sich jeder für den anderen ein, verhinderte das völlige Versinken in die Bedeutungslosigkeit. Obwohl die Cottbuser aggressiv zu Werke gingen, erreichte der EBV im Reboundverhalten eine sehr gute Quote.

Offensiv agierte das Team sehr dynamisch, nach vielen eigenen Defensivrebounds wurden die Angriffe wechselweise sehr gut und schnell von Ludwig Radt oder Laurin Wendland vorgetragen. Davon profitierte das Spiel enorm. Es war für die Zuschauer ansehenswerter, viel interessanter und – die Gastgeber kamen noch einmal stark an die Cottbuser heran. Der EBV gewann drei von vier Vierteln, die Cottbuser gingen fast stehend in die Knie, konnten sich aber noch mit einem 68:62 – Sieg bis in die Schlusssirene retten. Beim EBV überzeugten neben den bereits genannten beiden U 16 – Aufbauspielern endlich einmal weitestgehend Teoman Prahst in beiden Spielen!!  (17 und 18 Punkte), Center Marc René Raue (obwohl krankheitsbedingt mit Trainingsrückstand) mit 14 und 22 Punkten sowie Joey Lehmann, der für ihn gute 9 und 6 Punkte erzielte. Es bleibt zu wünschen, dass das Team im letzten Saisonspiel am kommenden Sonntag zu Hause gegen Frankfurt diese gezeigte Leistung gegen den BBC über 40 Minuten komplett abrufen kann.

EBV-Punkte gegen BBC Cottbus: Gero Jahnke, Tim Engler und Jean-Marc Hinze alle 0 Pkt., Daniel Zickuhr 2 Pkt., Teoman Prahst 18 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Marc René Raue 22 Pkt. 2/8 Freiwürfe, Ludwig Radt 10  Pkt. 1/3 FW 1 Dreier, Laurin Wendland 2 Pkt., Joey Lehmann 6 Pkt., Tim Slobar 2 Pkt.;  Freiwürfe Team Ehst.: 3/13 = 23%; Team Cottbus: 6/11 = 55%

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