31.Jan..2026 | Featured, LL U16 m 25-26, Saison 2025/2026 |

Maksymilian Drozdek, 3.v.l., defensiv zweikampfstark und offensiv ein guter Rebounder und Scorer.

Ben Vorhoff, mit Ball, ist immer anspielbar und laufbereit sowie ein guter Teamplayer.
(mbor/sschn) In einem Hin- und Rückspiel begegneten sich Teams des EBV 1971 und des SV Woltersdorf 1919 in eigener Halle. Dabei war das Gästeteam aus Woltersdorf recht chancenlos. Im ersten Spiel gewannen die Gastgeber mit 100:34 (51:14), das Rückspiel gleich danach lautete ebenso deutlich 89:54 (43:21).
Der Gastgeber startete mit Laurynas Lukosius, Paul Waldinger, Ben Vorhoff, Maksymilian Drozdek und Jannis Karls. Die ersten 12 Punkte machte fast im Alleingang Laurynas Lukosius. Er war an diesem Tag überhaupt nicht zu halten. Ihm gelangen 39 Punkte/1 Dreier. Und dabei hatte er noch einige Chancen beim ersten Zupacken oder nach eigenen Rebounds liegengelassen. An seiner Seite agierte an diesem Spieltag ein Team, dass sich sowohl defensiv als auch offensiv keine Blöße gab.

Auch Felix Blasche, hier beim Wurf, ist im Team voll integriert.

Laurynas Lukosius war an diesem Tag mit seinen Aktionen, seinen Rebounds und seinen Punkten ein Überflieger. Sehr starke Leistung.
Der EBV war mit 9 Spielern gegenüber den Gästen mit nur 7 Spielern personell überlegen. Außerdem waren die Gastgeber körperlich, technisch und bei den Rebounds deutlich besser. Trainer Steffen Schneider forderte, vor allem nach eigenem Korberfolg, das schnelle Umschalten auf eine Mann-Mann-Verteidigung über das gesamte Feld, die über weite Strecken des Spiels gut funktionierte. Da die Woltersdorfer in ihren Ballvorträgen nicht so sicher waren, gab es bei ihnen immer wieder Ballverluste, die die EBV-Spieler konsequent mit schnellen Gegenangriffen und Punkten ausnutzten. Einem 23:8 (10.Minute) folgte ein 28:6 zu einem überlegenen 51:14 zur Halbzeit.
Nach der Pause ließ es der EBV-Trainer ein ganz klein wenig ruhiger angehen, Woltersdorf kam etwas besser zum Zuge und erreichte ein 12:25. Das vierte Viertel gehörte dann wieder ganz den Gastgebern. Sie schraubten mit einem 24:8 noch einmal am Endergebnis, welches am Ende mit 100:34 an der Anzeigetafel stand. Der letzte Korb war ein erfolgreicher Dreier vom sehr gut aufgelegten Maksymilian Drozdek (insg. 15 Pkt.) zum 100.Punkt. Bei den Woltersdorfern war es der Spieler Szadkowski, T., der 17 Punkte und 1:8 Freiwürfe erzielte. Die Oderstädter hatten in ihren Reihen neben Laurynas Lukosius noch weitere Spieler, die auch zweistellig punkteten, so der starke Monty Preusche 18 Punkte und Jannis Karls mit 11 Punkten. Steffen Schneider lobte „unser sehr gutes Teamspiel, die gute Teamdefensive und besonders Hannes Saupe, der seine ersten Punkte für den EBV erzielte.“

Hannes Saupe beteiligte sich ebenfalls mit seinen Punkten an beiden Siegen.
EBV-Punkte gegen Woltersdorf 1.Spiel: Laurynas Lukosius 39 Pkt. 4/10 FW, 1 Dreier Monty Preusche 18 Pkt. 0/2 FW, Paul Waldinger 6 Pkt., Paul Zucknick 0 Pkt., Hannes Saupe 2 Pkt., Ben Vorhoff 9 Pkt., 1/1 FW, Jannis Karls 11 Pkt. 1/3 FW, Maksymilian Drozdek 15 Pkt. 1 Dreier, Felix Blasche 0 Pkt. FW 0/2; Freiwürfe EBV 6/18 = 33,3%, 2 Dreier; Woltersdorf: FW 4/13 = 31%, 1 Dreier

Monty Preusche, mit Ball, erzielte in beiden Spielen stolze 28 Punkte!!
Das zweite Spiel gegen Woltersdorf, unmittelbar danach begann der EBV mit Laurynas Lukosius, Monty Preusche, Paul Waldinger, Maksymilian Drozdek und Felix Blasche. Die Gastgeber dominierten auch dieses Spiel insgesamt. Trainer Steffen Schneider ließ immer wieder rotieren, wechselnde Formationen erforderten an die Spieler wechselnde Aufgaben. Einem 26:6 folgte ein 17:15 zu einem souveränen 43:21. Im Laufe des 3.Viertels kam es zu einigen wenigen Nachlässigkeiten und Unzulänglichkeiten im Aufbauspiel, die ein 16:19 nach sich zogen.

Paul Zucknick, mit Ball – über- zeugte mit solider Defensive und gutem Zug zum gegnerischen Korb (starke 11 Punkte im 2.Spiel!).
Erst eine Auszeit, einige aufmunternde Worte des Trainers für das 4.Viertel erbrachten dann wieder „Normalität“, die gewohnte Überlegenheit (30:14) und den erwarteten 89:54 – Sieg.

Immer wurde fair um jeden Ball gekämpft.
Noch einmal der Heimtrainer: „Mein Team ,spulte´ auch das zweite Spiel sehr sicher ab. Mit beiden Spielen bin ich vollkommen einverstanden. Alle Spieler erschienen auf dem Scoreboard. Positiv in einem sehr guten Team möchte ich an dieser Stelle Paul Zucknick erwähnen, der endlich mutig zum Korb ging und sich mit 11 Punkten belohnte.

Paul Waldinger, rechts mit Ball, überzeugte durch resolutes Auftreten und gute Defensive.
Desweiteren war Maksymilian Drozdek wieder einmal sehr souverän (15 Pkt.!). Laurynas Lukosius überzeugte in beiden Spielen als Scorer und sehr guter Verteidiger, hier mit 7 Blocks. Wir haben jedoch noch Potential nach oben. Schnelligkeit bedeutet nicht Hektik, das müssen wir ändern. Auch bei der Passgenauigkeit und bei der Trefferquote gibt es noch Luft nach oben.“
EBV-Punkte gegen Woltersdorf 2.Spiel: Laurynas Lukosius 22 Pkt 1/4 FW 1 Dreier, Monty Preusche 10 Pkt., Paul Waldinger 4 Pkt. 0/2 FW, Paul Zucknick 11 Pkt. 1/2 FW, Hannes Saupe 4 Pkt., Ben Vorhoff 8 Pkt., Jannis Karls 9 Pkt. 1 Dreier, Maksymilian Drozdek 15 Pkt. 1/4 FW, Felix Blasche 6 Pkt.; Freiwürfe EBV 3/12 = 25%, 2 Dreier, Woltersdorf: FW 1/7 = 14%, 1 Dreier
Alle Fotos Manja Karls und Bernd Pflughöft.
23.Jan..2026 | Featured, LL U 18 m |

Arian Schneider einmal mehr exzellent seine Aktionen und seine Würfe: 26 und 23 Punkte – das spricht für ihn!!
(mbor/schn/mkal) Jederzeit ungefährdet gestalteten die Jungen der U 18 ihre beiden Heimspiele. Gegen den Mahlower SV 1977 gewannen sie klar mit 99:49 (50:18) als auch gegen ihren zweiten Gegner, dem Oranienburger SV, ebenso deutlich mit 90:66 (54:36).

Ben Schmidt – in beiden Spielen zweistellig gepunktet – gehört zu Leistungsstützen seines U 18 – Teams.
Die Gastgeber machten von Beginn an wesentlich mehr „Betrieb“ als die Gäste aus Mahlow, die überwiegend die Zonenverteidigung bevorzugten. Schon in der EBV-Defensive wurde an diesem Tag der wesentliche Unterschied zum Gegner deutlich. Die EBV-Spieler wurden durch Trainer Steffen Schneider immer wieder dazu ermuntert, am Mann zu bleiben, den Gegenspielern keine „Luft zum Atmen“ zu gewähren und in die Ganzfeldpresse zu gehen. Das gelang teilweise sehenswert.
Offensiv brachten Ben Schmidt bzw. Arian Schneider den Ball. Es gelang dem Team über weite Strecken des Spiels, die Angriffe über die gesamte Breite und Tiefe des Feldes zu spielen und damit auch die Mahlower Verteidiger vor immer neue Aufgaben zu stellen. Nach 5 Minuten führte Eisenhüttenstadt bereits nach einem 10:2-Lauf und setzte sich bis zur 10.Minute mit 19:8 ab.

Kyrylo Baibakov steigert sich von Spiel zu Spiel. Er ist ein sehr guter Teamplayer.
Dass es nicht schon zum Beispiel 32:6 stand, ist einzig und allein der schwachen Effektivität direkt am gegnerischen Korb und einigen leichten Fehlern im Angriffsspiel geschuldet. Das machte der EBV im zweiten Viertel besser. Die Angriffe wurden präziser vorgetragen und die Chancenverwertung wurde, teilweise nach einem 2. und 3.Versuch, gesteigert. Belege dafür sind der Beginn des 2.Viertels und die eigenen Punkte direkt nach dem Seitenwechsel. Mahlow verwandelte bei einem 13:2-Run (11. bis 14.Minute) bzw. einem 12:2-Run (21. bis 23.Minute) nur jeweils einen Korb. Der EBV hatte die Order von Trainer Steffen Schneider, immer weiter eine Ganzfeldpresse zu spielen. Das gelang aber nur mäßig, weil nicht alle EBV-Spieler gedanklich mitzogen.

Lennard Robert trug mit seinem Spiel und seinen zweistellig !! erzielten Punkten (11 und 13) wesentlich zu den guten EBV-Spielen bei.
Mit einem deutlichen 50:18 ging es dennoch in die Halbzeitpause und bei einem hohen 82:29 in die letzte Viertelpause. Das 17:20 im letzten Viertel war nur ein Schönheitsfehler. „Dass wir nur 49 Punkte zuließen, spricht für unsere gute Teamdefensive. Und das bei weniger eigenen Fouls meiner Spieler. Vier Spieler punkteten zweistellig: Laurynas Lukosius, mit sehr guter Reboudarbeit, als Bester mit 29 Pkt., 1/1 Freiwürfen und 2 Dreier, gefolgt von Arian 26 Pkt. und 6/6 FW, Ben Schmidt 13 Pkt. und 3/3 FW sowie dem immer stärker werdenden Lennard Robert mit 11 Pkt. bei 1 verwandelten Dreier. Auch die Team-Freiwurfquote von 92% geht mehr als Ordnung,“ so Trainer Steffen Schneider.
EBV-Punkte gegen Mahlower SV 1977: Lennard Robert 11 Pkt. 1 Dreier, Laurynas Lukosius 29 Pkt. 1/1 FW 2 Dreier, Monty Preusche 2 Pkt., Arian Schneider 26 Pkt. 6/6 FW, Kyrylo Baibakov 5 Pkt. 1/2 FW, Baran Dalhancer 5 Pkt. 1 Dreier, Lias Ettmeier 4 Pkt., Ben Schmidt 13 Pkt. 3/3 FW, Oskar Pfaffe und Ben Vorhoff beide 0 Pkt., Zheng Zhong 4 Pkt.; Freiwürfe EBV:11/12 = 92% 5 Dreier, Mahlow: 1/8= 13% 2 Dreier

Oskar Pfaffe (links) gehörte an diesem Spieltag ebenfalls zu den Gewinnern des Turniers.
Im Mittelspiel zwischen Oranienburg und Mahlow ging es mit 53:52 äußerst knapp zu
Der jetzt agierende EBV-Trainer Max Kalisch schätzte das Team aus Oranienburg eigentlich stärker als das Team aus Mahlow ein. So war es denn aber nicht. Durch eine etwas härtere defensive Gangart ließen sich die EBV-Spieler nicht beeindrucken. Sie hielten dagegen und zogen ihr Spiel auf. Die Defensive stand beim Gastgeber sehr gut. Oranienburg erzielte ein 24:19 im 1.Viertel. Ab dem 2.Viertel setzte sich der EBV allmählich ab. Alle Spieler waren bei der Sache, die Teamchemie stimmte. Jeder Spieler stand nach dem Spiel auf der Scorerliste. Die Spieler spielten als Team auf oder schufen immer wieder 1:1 – Situationen, denen Oranienburg oft nicht gewachsen waren.

Zheng Zhong – immer körperlich präsent – wird hier umringt von Mahlower Spielern.

Laurynas Lukosius – einer der Unterschiedsspieler – gehörte in beiden Spielen mit 29 und 13 Punkten zu den absolut Besten in einem guten Team.
Die Oranienburger versuchten auch noch nach der Pause weiter am EBV dranzubleiben. Der EBV hatte aber schon vor der Pause dafür gesorgt – 54:36 zur Halbzeit – dass die Oranienburger ergebnistechnisch immer auf Abstand gehalten wurden. Die Gastgeber bestachen an diesem Punktspieltag durch mannschaftliche Geschlossenheit, sowohl defensiv als auch offensiv. So konnten die Gastgeber munter durchwechseln, ohne dass es einen spielerischen Abfall gab. Auch die Bankspieler hatten ihre Freude am gemeinsamen Spiel und punkteten ihrerseits. Mit Viertelergebnissen von 15:12 und 21:18 baute der EBV den Vorsprung noch aus und gewann jederzeit mit 90:66.
Fünf EBV-Spieler trugen sich zweistellig in die Scorerliste ein, so der auch dieses Mal herausragende Arian Schneider mit 23 Punkten, 3/4 Freiwürfen und 2 erfolgreichen Dreipunktewürfen. Dem standen in keiner Weise nach Laurynas Lukosius mit 13 Punkten, unser chinesischer Spieler Zheng Zhong (12 Pkt.), Lennard Robert (12 Pkt./davon 2 Dreier) sowie Ben Schmidt mit 11 Punkten, davon 1 Dreier. Trainer Max Kalisch nach dem Spiel: „In der 2.Halbzeit habe ich jedem Spieler genügend Spielzeit gegeben. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Team hat sehr gut und konsequent gespielt und es hat vor allem in jeder Aufstellung gut funktioniert. Freie Würfe wurden genommen und getroffen. Das hat uns immer wieder Vorteile verschafft. Ebenso waren die getroffenen Würfe von außen sehr wichtig für das Selbstvertrauen jedes einzelnen Spielers und wichtig für den Spielfluss.“
EBV spielte gegen Oranienburger SV mit: Lennard Robert 12 Pkt. 2 Dreier, Laurynas Lukosius 13 Pkt. 1/4 FW, Monty Preusche 2 Pkt., Arian Schneider 23 Pkt. 3/4 FW 2 Dreier, Kyrylo Baibakov 4 Pkt. 0/2 FW, Baran Dalhancer 6 Pkt., Lias Ettmeier 4 Pkt., Ben Schmidt 11 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier, Oskar Pfaffe 1 Pkt. 1/2 FW, Ben Vorhoff 2 Pkt., Zheng Zhong 12 Pkt.; Freiwürfe EBV: 7/14 = 50%, 5 Dreier, Oranienburg: 7/21 = 33%, 3 Dreier
Alle Bilder von Bernd Pflughöft.
14.Jan..2026 | Featured, LL U16 m 25-26, Saison 2025/2026 |
(mbor/mvor) Zwei Niederlagen erlitt das U 16-Team letzten Sonntag in Lauchhammer. Zuerst wurde es derb mit 37:79 (22:36) gegen den Gastgeber. Recht knapp war es dann im anschließenden Spiel gegen die SG Rot-Weiß Neuenhagen mit 51:56 (21:39).

Laurynas Lukosius – hier beim Sprungball (in schwarz) im Heimspiel gegen Lauchhammer – war dieses Mal einer der besten in einem insgesamt recht schwachen EBV-Team.
Das Spiel gegen Lauchhammer fasste der mitgereiste Trainer Marcus Vorhoff kurz so zusammen: „Wir fanden in keiner Spielphase gegen die körperlich überlegenen Gastgeber zu unserem Spiel. Unser Defensivspiel verdiente nicht den Namen, wie es heißt. Verteidigen heißt eigentlich, sich bewegen, sich anstrengen, eigene Aktionen gegen den Gegner inszenieren. Davon waren wir in vielen Phasen sehr weit entfernt.“
Die Quittung hat das Team im gesamten Spiel erhalten. Alle vier Viertel gingen mit 13:20, 9:16, 5:21 und 10:22 verloren. Die Gäste trafen im 2.Viertel nur dreimal aus dem Feld, im 3.Viertel sogar nur zweimal. Allein das spricht schon Bände.
Die Gastgeber spielten ihre sich bietenden Chancen sehr clever aus. Sie fanden immer den besser postierten Mitspieler, dieser wiederum fand einen weiteren Mitspieler, welcher dann seelenruhig einnetzen konnte. Oder sie nutzten einfache Zuspielfehler des EBV zu erfolgreichen Konterattacken.
Die EBV-Spieler hatten offensiv überhaupt keinen Plan. Da half es auch nicht, dass der vorher kaum Training habende Laurynas Lukosius starke 23 Punkte erzielte und dass Ben Vorhoff nur magere 8 Punkte beisteuern konnte. Die Körperlichkeit fehlte beim EBV insgesamt. Marcus Vorhoff sprach auch davon, dass „einige Spieler das Kämpferische vermissen ließen, um Lauchhammer an diesem Tag aus den Angeln zu heben.“ So geht denn auch der hohe Sieg von 79:37 für Lauchhammer voll in Ordnung.
EBV spielte gegen Lauchhammer mit: Laurynas Lukosius 23 Pkt. 3/6 FW, Lias Ettmeier 0 Pkt., Sean Noack 2 Pkt., Paul Zucknick 0 Pkt., Ben Vorhoff 8 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 2 Pkt. 0/1 FW, Maksymilian Drozdek 2 Pkt. 7/15 47 FW; Freiwürfe EBV: = 73%, Dreier, Lauchhammer: 5/10 = 50%, 2 Dreier

So lange die Kraft reichte – Ben Vorhoff (in der Mitte) in der Verteidigung.
Im Spiel danach war der EBV – nur mit 7 Spielern angetreten – noch einmal stark gefordert. Die Oderstädter hatten die SG Rot-Weiß Neuenhagen im ersten Spiel noch klar mit 70:55 bezwungen.
Die Neuenhagener reisten mit 12 teilweise großen Spielern an. Sie spielten von Beginn an recht hart, teilweise auch unfair. Einer von den beiden Schiedsrichtern war dem nicht gewachsen. Er pfiff zu wenige Fouls bei Neuenhagen. Die Leidtragenden waren die nur 7 EBV-Spieler.
Unabhängig dieser Tatsache war es ein hart umkämpftes Spiel. Defensiv war der EBV wie auch gegen Lauchhammer im Umkehrspiel einfach zu langsam, zu reaktionsträge. Das nutzten die Neuenhagener für ihr Spiel und zu den für den EBV bitteren Gegenpunkten. Nach 10 Minuten führte Neuenhagen mit 19:12, zur Halbzeit schon mit 39:21.
Die Oderstädter besannen sich im Laufe des Spiels trotzdem noch ihrer an diesem Tag leider nur begrenzten Mittel. Eine Halbzeitansprache von Marcus Vorhoff tat ihr Übriges, sie zeigte in der zweiten Halbzeit Wirkung. Die Eisenhüttenstädter kamen näher. Mehr als 80% der erfolgreichen Angriffe gingen über den wieder sehr gut agierenden Laurynas Lukosius (36 Punkte). Lias Ettmeier kam allmählich aus seiner Komfortzone heraus, erzielte 6 Punkte, Jannis Karls steuerte 4 Punkte bei.
Aber – es reichte am Ende nicht zum Sieg. Dazu hätte es über das gesamte Spiel hinweg von allen 7 anwesenden EBV-Spielern eines 100%igen Einsatzes bedurft. Neuenhagen hatte sein erstes Spiel des Tages. Der EBV war am Ende, im wahrsten Sinne des Wortes, seines zweiten Spiels. Ein 12:10 im dritten Viertel und ein aufhorchendes 18:7 im vierten Viertel genügten nicht mehr, um diese sehr bittere 56:61 – Niederlage zu verhindern.
EBV spielte gegen Neuenhagen mit: Laurynas Lukosius 36 Pkt. 6/12 FW, Lias Ettmeier 6 Pkt., Sean Noack 0 Pkt., Paul Zucknick 2 Pkt., Ben Vorhoff 1 Pkt. 1/4 FW, Jannis Karls 4 Pkt., Maksymilian Drozdek 2 Pkt. 0/4 FW; Freiwürfe EBV: 7/20 = 35%, 0 Dreier, Neuenhagen: 3/11= 27%, 0 Dreier
Alle Fotos von Bernd Pflughöft.
31.Dez..2025 | Featured |
(mbor) Nach den bei Manchen üppigen Weihnachtsfeiertagen, was die Ernährung betrifft, war danach endlich wieder sportliche Betätigung angesagt. Mehr als 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer inclusive Begleittross trafen sich in der Turnhalle An der Schleuse zum angesagten Turnier der Basketball-Fans.
Bei den Allerjüngsten sowie bei den beiden Kinderteams ging es in der Hauptsache nur um die körperliche Bewegung. Neben den eigentlichen Spielen stand in der Sporthalle eine über 10 m lange Hüpfburg, die für die Kinder während der Veranstaltung Spaß am laufenden Band bereithielt.

Auch einige Kinder und Jugendliche von unserem Nachwuchs waren mit großem Einsatz dabei.
Bei den Kinderbegegnungen spielten dieses Mal leider nur 2 Teams gegeneinander. Einige davon durften auch bei den Älteren mitspielen.

Jannis Karls, Daniel Karls, Ben Vorhoff, Organisationsleiter Robert Zucknick, Sprecher Manfred Borchert (von links)
Nach fast 6 Stunden und insgesamt 21 teilweise spannenden Spielen waren Sieger und Platzierte der teilnehmenden 7 Jugend- und Erwachsenenteams ermittelt.
Erst im letzten Spiel gab es eine Turnierpremiere: Als es nach der regulären Spielzeit Untentschieden stand, mussten je Team 10 Freiwürfe über Sieg und Platz entscheiden. Auch dabei gab es noch einmal eine Verlängerung. Erst Jannis Karls (U 14) erlöste mit seinem Freiwurftreffer sein Team „Die grauen Wölfe“; welches dieses 21.Spiel gegen „Die Unvollendeten“ gewann.

Die fleißigen Helferinnen und Helfer (von links): Manja Karls, Sabine Kalisch, Maren Robert, Karin Buchholz, Jörg Buchholz, Alexandra Zucknick, Daniel Karls (nicht auf dem Bild)
Der Dank gilt allen Aktiven und Organisationschef Robert Zucknick, sowie allen Sportlerinnen und Sportlern aus den Teams, die sowohl Kampfrichter- als auch Schiedsrichteraufgaben während des Turniers übernahmen.
Besonders den Helfern am Imbissstand gilt ein großer Dank. All jenen, die sich um das leibliche Wohl während der gesamten Veranstaltung kümmerten, wie Karin und Jörg Buchholz, Manja und Daniel Karls, Alexandra Zucknick, Maren Robert und Sabine Kalisch nochmals unseren ausdrücklichen Dank.
Kleine Preise für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und je ein Siegerpokal für jedes beteiligte Team rundeten das sehr positive Bild der Veranstaltung ab.

Das Siegerteam: von links mit Toni Scrock, Vitali Palkin, Max Kalisch, Arian Schneider und Dominik Reger (nicht auf dem Bild)
Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle bleiben, dass diese Veranstaltung bei freiem Eintritt für alle Teilnehmer und für die Zuschauer stattfand. Eine große Zahl von den Anwesenden ließ es sich nicht nehmen eine kleine finanzielle Spende in die Spendenbox zu legen. Dafür sagt der Vorstand des EBV herzlichst – D A N K E.
Ergebnisse des Erwachsenen-Turniers:
- Team Assist Killer, 6 Siege, 120:55 Punkte, 12 Siegpunkte mit Max Kalisch, Vitali Palkin, Arian Schneider, Toni Scrock und Dominik Reger
- Team Iron Hut Wolves, 4 Siege, 116:65 Punkte, 8 Siegpunkte mit Ludwig Radt, Jonas Kraske, Benedikt Post, René Friedrich, Eric Mintken, Leo Lüben
- Team Oklahoma, 4 Siege, 68:60 Punkte, 8 Siegpunkte mit Tilo Karschunke, Tim Jockel – verletzt ausgeschieden), Linda Liebe-Püschel, Danny Püschel, Peter Kirsch, Michael Dagenbach, Till Schuster, Alexander Türk
- Team Die Unvollendeten, 3 Siege, 98:75 Punkte, 6 Siegpunkte mit Steffen Haustein, Gunter Hermann, Erik Hermann, Carsten Wehlmann, Felix Gimpel, Maik Seiring, Robert Seiring, Alfred Reisner
- Team Die grauen Wölfe, 2 Siege, 64:99 Punkte, 4 Siegpunkte mit Uwe Sarnow, Thea Weidauer, Robert Zucknick, Daniel Karls, Thomas Gestewitz
- Team SG Hangelsberg, 1 Sieg, 54:96 Punkte, 2 Siegpunkte u.a. mit Nico Schulpig
- Team LeckEier, 1 Sieg, 44:114 Punkte, 2 Siegpunkte mit Linus Zühlke, Baran Dalhancer, Lias Ettmeier, Lennard Robert, Felix Blasche, Moritz Rauer
Alle Fotos: privat
11.Dez..2025 | Featured, LL U16 m 25-26, Saison 2025/2026 |

Laurynas Lukosius entwickelt sich zum Topspieler des EBV. Er war mit 58 Punkten sehr erfolgreich. Bei den eigenen Fouls muss er sich noch zügeln.
(mbor/sschn) Die Gäste gewannen gegen die 3.Reserve der Kings klar mit 86:66 (53:27), verloren jedoch unmittelbar danach gegen die 2.Mannschaft der Kings relativ knapp mit 87:96 (44:40)
Gegen die 3.Vertretung aus Potsdam startete der EBV mit Laurynas Lukosius, Lias Ettmeier, Paul Zucknick, Ben Vorhoff und Jannis Karls. Auf der Bank saßen leider nur noch Paul Waldinger und Felix Blasche. Also insgesamt 7 Spieler, auch der Gastgeber trat nur mit 7 Spielern an. Es war bereits das dritte Spiel beider Teams gegeneinander.

Lias Ettmeier, beim Wurf, war in beiden Spielen einsatzstark und scorte insgesamt 33 Punkte.
Die Gäste begannen mit einen 12:2 – Lauf (4.Minute). Das baute das Team bis zur 7.Minute auf 22:9 und nach 10 Minuten weiter auf 29:13 aus. Alle Spieler scorten. Das sprach für eine gute Teamleistung. Das zweite Viertel gewannen die Gäste ebenfalls. Der Vorsprung wurde bis zur Halbzeit auf 53:27 ausgebaut.
Nach der großen Pause bot sich den Betrachtern ein anderes Bild: „Es fehlte die Bewegung in der Offensive (nur 13 Punkte in diesem Viertel),“ so Trainer Steffen Schneider. Die EBV-Defensive wurde zu nachlässig, zu löchrig; das Team spielte unter seinen Möglichkeiten und – verlor dieses Viertel prompt mit 13:18. Die Eisenhüttenstädter dachten wohl schon an das folgende schwerere Spiel und „verwalteten“ die sichere 66:45 – Führung. Sie brachten den verdienten 86:66 – Sieg aber sicher nach Hause.

Jannis Karls mit 17 Punkten in beiden Spielen, hier: höchste Konzentration bei der Freiwurfausführung.
Steffen Schneider nach dem Spiel: „Insgesamt war es ein verdienter Sieg. Es bekamen jedoch einige Spieler zu früh Foulprobleme: Lias Ettmeier bereits nach dem ersten Viertel 3 Fouls, Laurynas Lukosius hatte 2 Fouls. Zur Halbzeit ‚sammelten‘ Lias Ettmeier 4, Laurynas Lukosius 3 und Paul Waldinger 3 Fouls weiter ein. Ja, es kam in der 2.Halbzeit noch dicker: Schon im 3. Viertel musste Laurynas Lukosius mit 5 Fouls vom Feld. Mit jeweils 4 Fouls von Lias Ettmeier und Paul Waldinger schwächte sich das Team defensiv sehr. Auch offensiv ging im 4.Viertel nicht mehr viel. Um so mehr möchte ich die verbliebenen 4 bzw. 5 Spieler an dieser Stelle hervorheben, die den deutlichen Sieg trotzdem einfuhren. Gleich fünf Spieler punkteten zweistellig. Respekt!

Auch Paul Waldinger zeigte in beiden Spielen gute Aktionen.
EBV-Punkte: Laurynas Lukosius 26 Pkt 8/15 FW, Lias Ettmeier 13 Pkt. 1/2 FW, Paul Waldinger 8 Pkt. 0/4 FW, Paul Zucknick 10 Pkt. 2/7 FW, Ben Vorhoff 10 Pkt. 6/10 FW, Jannis Karls 6 Pkt 0/4 FW, Felix Blasche 13 Pkt FW 3/6 FW; Freiwürfe EBV 20/48 = 42%, 0 Dreier, Freiwürfe Potsdam 3 4/21 = 19% 4 Dreier
Das Potsdamer Team der Kings&Queens 2 forderte unmittelbar danach den EBV sehr viel mehr. Das Spiel begann ausgeglichen. Potsdam stieg defensiv oft hart ein und verursachte viele Fouls. Im gesamten Spiel hatte der EBV 29 Freiwürfe, ließ bei 17 Treffern (59%) aber noch einige Punkte liegen. Nach einem 10:15 – Rückstand „hagelte“ es für den EBV en masse Freiwürfe. In dieser Phase gab es 10, der EBV verwandelte 8 Freiwürfe und führte mit 28:21.
In den zweiten 10 Minuten war es anfangs wieder ausgeglichen, der EBV hatte dann mit Treffern von Felix Blasche, Jannis Karls und Laurynas Lukosius einen 6:0 – Lauf; der EBV führte mit 38:27 zweistellig (15.Minute). Bis zur Halbzeit schmolz die Führung auf 44:40 ab.

Paul Zucknick bei der sauberen Ausführung eines Freiwurfes.
Nach der Pause konnten die Gäste den knappen Vorsprung weiter verteidigen. Durch gute Defense wurde die Führung wieder auf 11 Punkte erhöht (55:44/24. Minute).
Dann erwachte Potsdam, der Gastgeber. Die Kräfte schwanden bei einigen Gästespielern merklich, denn die Bank war kurz, zu kurz. Die Defense wurde offener, einfache Punkte wurden hinten zugelassen und vorn liegengelassen. Zum Ende des dritten Viertels stand es noch 69:64 für den EBV.

Nach dem Spiel – Entspannung und Auswertung des Spiels.
Beim Stand von 77:72 musste Laurynas Lukosius (bis dahin sehr gute 32 Punkte!) mit 5 Fouls vom Parkett. Das war das Signal für Potsdam. Das Team zog auf und davon – 85:79. Zu leichte Fehler und keine Bewegung in der Offensive trugen zu diesem Ergebnis bei. In der 35. Minute hatte dann auch Lias Ettmeier (starke 20 Punkte!) sein 5. Foul, bei einem Spielstand von 80:87. Trotzdem der Rückstand auf 80:96 anwuchs, der EBV gab sich nicht auf. Ben Vorhoff bekam 6 Freiwürfe, verwandelte davon 5. Das Team kämpfte sich noch auf 87:96 heran.

Team der U 16 mit Trainer Steffen Schneider.
Noch einmal der Gästetrainer: „Defensiv hielten wir gut mit. Leider haben wir in einer wichtigen Phase sechs einfache Korbleger (12 Punkte), aus dem Fastbreak heraus, nicht verwandelt. Felix Blasche (9 Punkte!) konnte sich weiter profilieren. Ben Vorhoff (13 Pkt.), Paul Zucknick und Jannis Karls (11 Pkt.) waren mit ihren defensiven wie offensiven Aktionen ebenfalls gut dabei. Das Aufbäumen und dabei das Erkennen der eigenen Möglichkeiten, vor allem dann, wenn stärkere Spieler vom Platz gehen müssen, kam einfach zu spät. Daher reichte es am Ende nicht.“
EBV-Punkte: Laurynas Lukosius 32 Pkt 6/8 FW, Lias Ettmeier 20 Pkt. 4/6 FW, Paul Waldinger 2 Pkt. 0/2 FW, Paul Zucknick 0 Pkt., Ben Vorhoff 13 Pkt 5/6 FW, Jannis Karls 11 Pkt 1/3 FW, Felix Blasche 9 Pkt FW 1/4 FW; Freiwürfe EBV 17/29 = 59%, 0 Dreier, Potsdam 2: FW 12/27 = 44% 6 Dreier
Alle Bilder von Lars Ettmeier.