Landesliga U 18 männlich: Landesmeistertitel nach zwei herausragenden Spielen erzielt

Landesliga U 18 männlich: Landesmeistertitel nach zwei herausragenden Spielen erzielt

Ben Schmidt war in beiden Spielen der Lenker der EBV-Angriffe.

(mbor/sschn) Die Jungen der U 18 erspielten sich in Ludwigsfelde überzeugend den Landesmeis-tertitel der Landesliga. Sie gewannen das Halbfinale souverän mit 90:76 gegen den Gastgeber BV Ludwigsfelde 99 und auch das Finalspiel gegen das Team der Kings&Queens Basketball Potsdam 2 ging mit 80:66 (37:26) klar an den EBV.

Die Ludwigsfelder Cheerleader – eine große Bereicherung der Veranstaltung.

Beide Teams waren so gut wie vollzählig, Ludwigsfelde trat mit 9 Spielern an, beim EBV (mit 10 Spielern) fehlten nur Monty Preusche und der zurzeit verletzte Lias Ettmeier. Es war das erwartete Spiel auf Augenhöhe, eher einem Finalspiel würdig. Die Teams schenkten sich in keiner Phase etwas. Es ging hin und her, das Spiel war sehr physisch geprägt, mit vielen Fouls, die auch geahndet wurden. So gab es von Anfang an viele Freiwürfe, bei denen Ludwigsfelde insgesamt die Nase leicht vorn hatte (57%:55%). Nach 6 Minuten führten die Gastgeber mit 18:11. Das EBV-Spiel war anfangs noch zu ungenau.

Das besserte sich dann. Das Teamspiel wurde jetzt ebenfalls präziser, die Spieler zogen aktiv zum Korb und wurden mit Freiwürfen belohnt. In dieser Phase erzielten Ben Schmidt 4/4 Treffer, Arian Schneider 5/6 Treffer und Laurynas Lukosius 1/2 Treffer. Das Blatt wendete sich zugunsten des EBV (12:0 Lauf) zu einem 23:18. Das Team spielte eine sehr gute Defensive, kam mit wenigen Fouls aus und ließ trotzdem keine leichten Punkte zu.

Arian Schneider (mit Ball) ist ein nahezu perfekter Spieler: Er lenkte die Angriffe, zog zum Korb, erzielte 6 Dreier und erreichte als bester Spieler des Tages in beiden Spielen 80 Punkte. Überragend!

 Mit einem 25:20 (10.Minute) verkürzte Ludwigsfelde auf ein 25:26 aus Gastgebersicht; anschließend gab es drei erfolgreiche Dreier durch den EBV, 1 Dreier von Ludwigsfelde und es stand 40:30 für die Gäste. Bei einem 45:38 für den EBV wurden die Seiten gewechselt.

Kyrylo Baibakov im Kampf um den Ball.

Ab der 21. Minute wollte es Ludwigsfelde noch einmal wissen. Die Jungen verkürzten 42:45 und gingen durch ihren besten Spieler Ricardo Boede (26 Pkt., 3/4 FW und 3 Dreier!) sogar in Führung (50:49). Aber der EBV hielt dagegen: 26.Minute – erneute 62:53 – Führung. Offensiv lieferte der EBV ein excellentes Passspiel ab, so dass Lennard Robert und Baran Dalhancer ihre Dreier versenken konnten. Mit einem 69:58 ging es ins letzte Viertel. Nach eigenen wichtigen Ballgewinnen glänzte der EBV nun mit sehenswerten Offensivaktionen. Der EBV hielt den Abstand, vergrößerte ihn weiter über 79:64 (33.), 85:69 (36.) und schließlich zum verdienten 90:76 – Sieg. Die Trainer Steffen Schneider und Max Kalisch nach dem Spiel: „Wir haben eine jederzeit reife Leistung unseres Teams gesehen. Jeder kämpfte, besonders defensiv wie Oskar Pfaffe, Ben Vorhoff und Binyao Hao.

Ben Vorhoff in der Defensive.

Fazit insgesamt: Ein gewonnenes Spiel, das umkämpft und sehr physisch geführt wurde. Ben Schmidt war ein sehr guter Lenker des EBV-Spiels. Arian Schneider behielt in den entscheidenden Momenten Ruhe und Übersicht und strahlte diese auch auf seine Mitspieler aus. Das Team behielt immer die Köpfe oben. Es war eine super Mannschaftsleistung.“

EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Lennard Robert: 3 Pkt, 1 Dreier, Binyao Hao 0 Pkt, Laurynas Lukosius 16 Pkt. 5/10 FW 1 Dreier, Arian Schneider 46 Pkt. 9/14 FW 3 Dreier, Kyrylo Baibakov 5 Pkt 1/8 FW, Baran Dalhancer 3 Pkt 1 Dreier, Ben Schmidt 11 Pkt. 6/8 FW, Oskar Pfaffe und Ben Vorhoff beide 0 Pkt., Zhong Zheng 6 Pkt. 2/6 FW; EBV: Freiwürfe 23/42 = 55% 6 Dreier; Ludwigsfelde: Freiwürfe 16/28 = 57%, 6 Dreier

Binyao Hao beim Korberfolg.

Tags darauf traf der EBV auf 12 Spieler der Kings&Queens Basketball Potsdam 2, die sich gegen den Oranienburger SV durchsetzen konnten. Um es vorweg zu nehmen: Eisenhüttenstadt wurde seiner Favoritenrolle gerecht, gewann auch dieses Spiel mit 80:66 (37:26) und wurde verdient Landesmeister der Landesliga.

Baran Dalhancer in der Defensive, gewohnt stark.

Potsdam begann mit einer 3-2-Zone, wie am Vortag. Darauf war der EBV eingestellt. Mit einer eigenen harten Verteidigung und einem schnellen Umschaltspiel wollte der EBV diese Zone knacken. Die Potsdamer Zone sollte sich gar nicht erst aufstellen können. Diese Aufgabe wurde herausragend umgesetzt. Potsdam fand überhaupt nicht zum eigenen Spiel. Der EBV überrannte Potsdam mit einem 9:0 Lauf, erst nach 4 Minuten erzielte Potsdam erste eigene Punkte.

Auch Zhong Zheng (2.v.li.) leistete einen sehr wichtigen Beitrag zum Gewinn des Titels.

Nach 6 Minuten stand es 15:6, nach 7 Minuten 17:8. In die erste kleine Pause ging der EBV mit einem 26:8. Alle Achtung.

Es ist geschafft – die Freude über den Titel war sehr groß.

Das zweite Viertel begann mit zwei erfolgreichen Dreiern durch Arda Kühn / Potsdam. Beim EBV lief es gerade vorn nicht so gut. Erhaltene Freiwürfe wurden verworfen, individuelle Fehler führten dazu, dass der Vorsprung schmolz (31:26). Eine Auszeit half dem Team, wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Flugs wurde der Abstand vergrößert, mit 11 Punkten Führung ging es in die Halbzeit-pause (37:26).

Steffen Schneider – ein glücklicher Trainer…

… gemeinsam mit Max Kalisch.

Das dritte Viertel hatte nach der 30. Minute mit 22:17 zwar in Potsdam einen Viertelgewinner, jedoch zehrte der EBV von seinem Vorsprung. Die Kings kamen zwischendurch noch einmal auf 41:38 heran, sehr lautstark unterstützt von ihren zahlreichen Fans. Eisenhüttenstadt hielt mit guter Defensive, schnellen erfolgreichen Würfen sowie je einem Dreier von Laurynas Lukosius und Lennard Robert dagegen. Die Potsdamer wollten unbedingt herankommen und sie schafften ein 48:54 aus ihrer Sicht nach 30 Minuten.

Die Sieger.

Zu Beginn des 4.Viertels blieb nach wechselseitigem Korberfolg der vorherige 11-Punkte-Abstand gleich. Potsdam traf nicht, die Rebounds landeten beim EBV. Zwei schnelle Körbe durch Ben Schmidt – und wieder stand es 61:50 für den EBV. Dabei agierte die EBV-Defense überragend, der ballführende Spieler wurde konsequent attackiert. Auch das Umschalten funktionierte, sodass einfache Punkte im Fastbreak, Binyao Hao ist hervorzuheben, erzielt wurden. Er erkämpfte defensiv den Ball und war auch sofort offensiv anspielbar. Er punktete oder legte klug ab. Potsdam kam 3 Minuten vor Schluss noch einmal auf 62:72 heran. Das reichte jedoch nicht, um den EBV noch zu gefährden. Ein 80:66 – Sieg ergab den viel umjubelten Landesmeistertitel für das EBV-Team und für beide Trainer Steffen Schneider und Max Kalisch. Herzlichen Glückwunsch.

Das Siegerteam.

Fazit beider Trainer: „Das erste Viertel gegen Potsdam, war das Beste, was wir von der Mannschaft bislang gesehen haben. Auch ein Zwischentief wurde überwunden, da die sehr gute Mann-Mann-Verteidigung keine einfachen Würfe zuließ. Die sehr weit geworfenen Dreier (Potsdam) fielen nicht. Kompliment an das gesamte Team. Egal ob Oskar Pfaffe, der einen Ball nach schlechtem Pass doch noch rettete, was zu Punkten führte oder Laurynas Lukosius, der einen gegnerischen Dreier aus der Ecke wegblockte und gleich zum Angriff passte. Oder Binyao Hao, Lennard Robert oder Ben Vorhoff, die ihren Gegenspielern auf den Zehen standen oder auch Kyrylo Baibakov und Zhong Zheng, die körperlich unter den Körben überzeugten. Desweiteren sind zu nennen Baran Dalhancer, der keinen Ball verloren gab sowie Ben Schmidt und Arian Schneider, die den Spielaufbau koordinierten. Jeder spielte für das Team!“

EBV-Punkte gegen Kings&Queens Potsdam 2: Lennard Robert 4 Pkt. 1/2 FW Pkt. 1 Dreier, Binyao Hao 8 Pkt., Laurynas Lukosius 15 Pkt. 2/10 FW 1 Dreier, Arian Schneider 34 Pkt.  13/17 FW 3 Dreier, Kyrylo Baibakov 0 Pkt., Baran Dalhancer 3 Pkt. 1/2 FW, Ben Schmidt 11 Pkt. 1/4 FW, Oskar Pfaffe 0 Pkt., Ben Vorhoff 2 Pkt., Zheng Zhong 3 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV:  19/36 = 53% 5 Dreier: Potsdam 2: 13/30 = 7%, 9 Dreier

Alle Fotos von Stefan Schmidt.

 

Landesliga U 14 und Landesliga U 18: 2x Final Four in Hennigsdorf und Ludwigsfelde

(mbor) Am Samstag und Sonntag spielen beide Landesliga-Teams des EBV 1971 um den Landesmeistertitel. Das Team der U 14 spielt als Vorrundenzweiter, mit der Trainerin Anne Vorhoff und Trainer Daniel Karls in Hennigsdorf gegen den Tabellennachbarn (3.Platz) um den Einzug ins Finale, gegen die BG Lauchhammer 1950. Anschließend spielt der Gastgeber aus Hennigsdorf gegen die Vertretung der BG 94 Schwedt.

Am Sonntag sind die Finalspiele: die Verlierer beider Samstag-Spiele treten gegeneinander an, danach ist das Finalspiel beider Samstagsieger.

Die Jungen der U 18 mit Trainer Steffen Schneider reisen als Hauptrundenvierter nach Ludwigsfelde. Dort erwartet sie der Gastgeber als Vorrundenerster. Anschließend heißt die Partie King&Queens Basketball Potsdam 2 gegen den Oranienburger SV.

Am Sonntag sind hier ebenfalls die Finalspiele: beide Verlierer der ersten Partie treffen zuerst aufeinander, anschließend erfolgt die Finalbegegnung beider Gewinner.

Beide EBV-Teams haben gute Aussichten auf das Finalspiel. Sie haben gegen ihren jeweils ersten Samstag – Gegner (U 14 / Lauchhammer und U 18 / Ludwigsfelde) einmal gewonnen und einmal verloren. Das heißt also die Tagesform wird in Hennigsdorf und Ludwigsfelde entscheiden, wer letztlich zu den Siegern gehören wird. Alles ist möglich.

EBV – U 14- und U 16 – Jugendmitglieder beim Punktspiel von ALBA Berlin gegen Rostock Seawolves

Am letzten Freitag besuchten Mitglieder unseres Vereins mit ihren Eltern das Punktspiel ALBA Berlin gegen Rostock Seawolves in der Uber Arena Berlin. Dabei sahen alle Beteiligten einen starken Fight, der erst unmittelbar kurz vor dem Schlusspfiff für ALBA mit 89:85 entschieden wurde.

Die Gäste aus Rostock übernahmen die Initiative vom Start weg und führten zur Halbzeit eigentlich sicher mit 56:39. Zeitweise waren es sogar 21 Punkte für die Rostocker. Aber was ist im Basketball schon sicher?

In der zweiten Halbzeit besann sich ALBA auf seine herausragenden individuellen Fähigkeiten. Die Zuschauer in der nicht ganz ausverkauften Halle gaben ihr Bestes seit langem und die Spieler unten auf dem Parkett dankten es ihnen mit einem knappen 89:85 – Sieg.

Die EBV-Mitgereisten konnten anschaulich auf höchsten Niveau sehen, dass Team-Zusammenhalt, Spirit, der richtige Flow zur richtigen Zeit und die hervorragende Verfassung eines Spielers, nämlich Malte Delow, der 27 Punkte zum Sieg beisteuerte, große Vorsprünge im Basketball wie nichts wegfegen können.

Fotos: Privat

Landesliga U 18 männlich: Ein souveräner Sieg in Mahlow, Rathenow trat nicht an

(mbor/sschn) Die Jungen der U 18 entledigten sich der Auswärtsaufgabe mit Bravour. Ein deutlicher 92:42 (49:22) – Sieg stellte die Weichen für eine noch mögliche Teilnahme an einem Final four – Turnier.

Die Gäste traten ohne Lias Ettmeier (Verletzung), ohne Oskar Pfaffe und ohne Ben Vorhoff an. Dafür waren Ben Schmidt und Laurynas Lukossius bei den 8 EBV-Spielern wieder dabei. Mahlow konnte 11 Spielern aufbieten.

Die Gastgeber spielten eine Zonenverteidigung. Darauf waren die Gäste vorbereitet. Der EBV ließ den Ball schnell in seinen Reihen wandern, zwar teilweise ab und an auch etwas hektisch. Das führte leider zu vermeidbaren Fehlern.

Zielstellung war es insgesamt, durch eine kompromisslose Verteidigung den Ball zu gewinnen, Fastbreaks zu starten und zu leichten Punkten zu kommen. Das gelang im ersten Viertel weniger gut, zu einem 24:16 reichte es nach 10 Minuten dennoch. Ab der 11.Minute zogen die Oderstädter das Tempo noch einmal an. Dem war Mahlow nicht mehr gewachsen. Besonders die Presse nach eigenem Korberfolg behagte den Gastgebern überhaupt nicht. Mahlow musste in diesem Viertel den Gegner auf 49:22 davonziehen lassen.

Team Landesliga U 18 mit Trainer Steffen Schneider

In der zweiten Halbzeit stellte der EBV seine Verteidigung auf Halbfeld-Defensive um. Diese war immer noch aggressiv, aber fair genug, um Ballgewinne zu erzielen. Die Gäste bauten ihren Vorsprung über ein 22:16 im dritten Viertel auf 71:38 weiter aus. Im letzten Viertel waren die EBV-Spieler weiter konzentriert genug, um mit einem souveränen 21:4 in diesem Spielabschnitt und so das Spiel klar 92:42 zu gewinnen. Trainer Steffen Schneider war mit der Leistung rundherum zufrieden: „Hervorheben möchte ich aus einem sehr gut spielenden Team unseren heutigen Topscorer Laurynas Lukosius, der 26 Punkte, 7/10 Freiwürfe und 1 Dreier erzielte. Sein Zusammenspiel mit Arian Schneider war Desöfteren sehenswert. Ben Schmidt mit eigenen 14 Punkten war ein guter Organisator unseres Spiels. An seiner Seite agierten Baran Dalhancer (7 Pkt., 2/2 FW und 1 Dreier) sowie Kyrylo Baibakov (15 Pkt., 1 Dreier) ebenfalls mit einer ansprechenden Leistung.“

Arian Schneider (6 Pkt.) war in diesem Spiel nicht der gewohnte Scorer, sondern er bediente seine Mitspieler immer wieder mit excellenten Zuspielen. Eine sehr hohe Korbdifferenz von plus 46 Punkten am Ende waren der verdiente Lohn dieser Team-Spielweise. Noch einmal Steffen Schneider: „Besser als zuletzt klappte bei uns auch das Aushelfen und das konsequentere Verteidigen am Ballführer. Insgesamt können wir mit der abgelaufenen Saison zufrieden sein. Es winkt ja sogar noch ein Final four – Platz.“

EBV-Punkte gegen Mahlow: Lennard Robert 6 Pkt., Binyao Hao 8 Pkt., Laurynas Lukosius 26 Pkt. 7/10 FW 1 Dreier, Arian Schneider 6 Pkt. 0/3 FW, Kyrylo Baibakov 15 Pkt. 1/4 FW 3 Dreier, Baran Dalhancer 7 Pkt. 2/2 FW, 1 Dreier, Ben Schmidt 14 Pkt. 0/2 FW, Zheng Zhong 10 Pkt.; Freiwürfe EBV: 10/21 = 48% 2 Dreier, Mahlow: 3/8 = 38%, 3 Dreier

Landesliga U 16: Zum Saisonabschluss Sieg und Niederlage in Potsdam gegen zwei unterschiedliche USV-Teams

(mbor) Zum letzten Turnier der Saison fuhr das Team der U 16 in die Landeshauptstadt nach Potsdam. Dabei traf die Mannschaft auf zwei Teams des USV Potsdam. Gegen die 1.Mannschaft des USV verloren die Jungen des EBV klar mit 43:125 (15:56), gegen die 2.Vertretung konnten sie sich mit 96:39 (50:15) schadlos halten.

Die Oderstädter traten zu acht an, leider ohne Laurynas Lukosius, Paul Waldinger und Felix Blasche. Da der USV kein Team in der Oberliga Brandenburg stellte, kam das 1.Team des USV praktisch einer Oberligamannschaft geich. Es war die Landesauswahl der U 16 gecoacht vom Landestrainer. Er konnte aus einem Pool von insgesamt 25 Spielern schöpfen!

Team der Landesliga U 16 mit Trainer Max Kalisch

Die Potsdamer bewiesen im ersten Spiel mit einer Ganzfeldpresse über weite Strecken des Spiels, dass sie klar die Besseren sind. Das zeigten die ersten beiden Viertel mit 28:8 und 28:7 überaus deutlich, bei einem Halbzeitstand von 56:15. Zu allem Unglück verletzte sich der EBV-Spieler Lias Ettmeier unmittelbar nach Beginn des Spiels so schwer, dass er nicht mehr weiterspielen konnte.

In der 2.Halbzeit drehte der USV weiter auf, wobei der EBV etwas mehr eigene Punkte zum Ergebnis beisteuern konnte als vorher. Und das vor allem durch 4 Dreier und sehr guten 18 Punkten von Ben Vorhoff. Jannis Karls überzeugte ebenfalls mit seinem Spiel, denn bei ihm standen nach dem Spiel 12 Punkte, 3/4 Freiwürfe und 1 Dreier zu Buche. Das heißt, diese beiden Spieler erzielten allein mit ihren 30 Punkten 70% aller EBV-Punkte. Dazu kommt noch Maksymilian Drozdek mit sechs erreichten 6. Alle anderen 5 eingesetzten Spieler blieben mit ihren Scorerpunkten weit hinter den Genannten zurück. Der USV zog sein Angriffsspiel konsequent weiter mit 31:16 und 38:12 in der zweiten Halbzeit durch und erreichte einen, auch in dieser Höhe, verdienten 125:43 – Sieg.

EBV-Punkte gegen USV Potsdam 1: Monty Preusche 4 Pkt., Lias Ettmeier 0 Pkt., Sean Noack 2 Pkt., Paul Zucknick 0 Pkt., Hannes Saupe 1 Pkt. 1/4 FW, Ben Vorhoff 18 Pkt. 2/4 FW 4 Dreier, Jannis Karls 12 Pkt 3/4 FW 1 Dreier, Maksymilian Drozdek 6 Pkt 0/4 FW; Freiwürfe EBV 6/16 = 38%, 5 Dreier, Potsdam 1: Freeiwürfe 9/14 = 64%, 1 Dreier

Die zweite Garnitur des USV lag den jetzt nur noch 7 Eisenhüttenstädter Spielern (ohne Lias Ettmeier) insgesamt viel besser. War es so, dass die Gäste sich auf die Verhältnisse in der sehr gut lichtdurchfluteten Halle (ein ehemaliger Reitstall) besser eingestellt hatten oder auch, dass die internen Abläufe jetzt besser passten? Oder, dass jeder einzelne EBV-Spieler gegen diesen etwas schwächeren Gegner mehr Mut gefasst hatte? Sei‘s drum.

So wie die 1.Mannschaft des USV im Spiel 1 dominierte, so überlegen waren die Gäste vom EBV in ihrem zweiten Spiel. Es war eine Freude, alle sieben Spieler in Aktion zu sehen. Jeder sah seinen vielleicht doch noch besser postierten Nebenmann. Alle Spieler konnten sich sehr gut in die Scorerliste eintragen. Über die Teamdefensive erreichte der EBV leichte Ballgewinne. Dann ging es mit Fastbreaks ab zum Potsdamer Korb. Nach einem überzeugenden 50:15 – Halbzeitstand (25:6 und 25:9) wurden die Seiten gewechselt.

Bei den EBV-Angriffen waren wechselweise Ben Vorhoff (6 Pkt.), Paul Zucknick (6) und Sean Noack (8) die Vorbereiter. Vorn scorten gleich drei Spieler zweistellig für weitere EBV-Punkte. Es freuten sich Jannis Karls über seine erzielten 34 Punkte sowie der endlich einmal aus sich herauskommende Monty Preusche mit 23 Punkten und Maksymilian Drozdek mit 12 Punkten. Unbedingt erwähnenswert sind die 7 Punkte von Hannes Saupe.

So gewann das EBV-Team über 19:15 / 3.Viertel und 27:9 im 4.Viertel sein letzten Saisonspiel nach einer spielerischen Steigerung klar mit 96:39 gegen den USV Potsdam 2. Damit belegten die Gäste zum Abschluss ihrer Saison 2025/2026 Platz sechs.

EBV-Punkte gegen Potsdam 2: Monty Preusche 23 Pkt. 3/5 FW, Lias Ettmeier nicht gespielt, Sean Noack 8 Pkt., Paul Zucknick 6 Pkt. 0/1 FW, Hannes Saupe 7 Pkt. 1/6 FW, Ben Vorhoff 6 Pkt. 0/1 FW, Jannis Karls 34 Pkt 0/2 FW, Maksymilian Drozdek 12 Pkt 0/7 FW; Freiwürfe EBV 4/22 = 18%, 0 Dreier, Potsdam 2: Freiwürfe 2/10 = 20% 1 Dreier