25.Feb..2017 | Bezirksliga Herren, Featured |

Oliver Schwanz, der älteste Spieler des sehr jungen Herrenteams – immer einsatzbereit und stets ein Ruhepol in der Mannschaft!
(mbor) Die Herrenmannschaft des EBV 1971 konnte in ihren beiden Auswärtsspielen ihre kleine Siegesserie fortsetzen. Gegen den Gastgeber Woltersdorf II gewann das Team mit 74:58 (41:29), gegen den BBC Cottbus III hieß es am Ende klar 86:45 (42:23) für die Oderstädter.
Die Woltersdorfer starteten im ersten Spiel besser als der EBV. Die Gäste brauchten fünf Minuten (5:7), um sich an die fremde Umgebung (große Sporthalle, andere Korbanlagen) zu gewöhnen. Beim EBV fehlten krankheitshalber Enrico Barnick, Marc René Raue und verletzungsbedingt Teoman Prahst (beide U 18). Außerdem fehlte Jan Grünberg, der die aktive Laufbahn leider beendete.
Zum ersten Pausenpfiff führte der EBV mit 17:15. Die EBV-Defensive stand noch nicht eng genug, um vor allem den Topscorer der Woltersdorfer Nino Schönebeck zu binden. Er erzielte in der ersten Halbzeit allein 18 Punkte (Gesamt 28 Pkt.). Das zweite Viertel gehörte mit 24:14 dem EBV. Aus einer besseren Verteidigung (3:2 Zone) heraus konnte das Team nach vorn effektiv arbeiten. Alle eingesetzten Spieler, auch die Nachwuchsspieler Marcus Burde (U 20) und Joey Lehmann (U 18), beteiligten sich an der Spielrotation und brachten gutes Spielverständnis auf. Zur Halbzeit führten die Gäste mit 41:29. Nach dem Seitenwechsel hielten sich die Gästespieler defensiv und offensiv unverständlicherweise zurück. In der Verteidigung ging Woltersdorf immer wieder in die Schnittstellen der Eisenhüttenstädter, im Angriff wollte der Ball nicht in den Woltersdorfer Korb. Dazu kam leider erschwerend, dass Cottbus keinen 2.Schiedsrichter stellte und der alleinig leitende Hauptschiedsrichter völlig überfordert war. So hatte der Gastgeber das 3.Viertel mit 21:19 für sich entschieden. Zu Beginn des 4.Viertels (60:50 für den EBV) konnte eine nochmalige Auszeit für den EBV etwas mehr Ordnung in die Reihen bringen. Jetzt wurde auch wieder enger verteidigt, fast alle Spieler erzielten in dieser Phase offensiv die Punkte. Zum Schlusspfiff gewannen die Stahlstädter nach einiger Gegenwehr doch noch souverän mit 74:58. Aus einem insgesamt guten Team ragten auch die vier Spieler etwas heraus, die zweistellig punkteten, wie Kevin Köster mit 21 Punkten, davon 4 Dreier, Toni Meinhardt mit 18 Punkte, davon 6/7 Freiwürfe, Dennis Herkt 15 Pkt., davon 3/3 Dreier und Patrick Köster mit 12 Punkten.
EBV-Punkte gegen Woltersdorf II: Toni Meinhardt 18 Pkt. 6/7 Freiwürfe, David Kiutra 4 Pkt., Marcus Burde 0 Pkt., Oliver Schwanz 2 Pkt., Joey Lehmann 2 Pkt., Patrick Köster 12 Pkt. 0/2 FW, Kevin Köster 21 Pkt. 2/2 FW 4 Dreier, Dennis Herkt 15 Pkt. 3/3 FW; Freiwürfe Team EBV: 11/14 = 79%, Team Woltersdorf 1/5 = 20%

Center Toni Meinhardt – seit seiner Rückkehr in das Männerteam ein starker Rückhalt für die Mannschaft auch in diesen beiden Auswärtsspielen
Der BBC Cottbus III war nur mit 7 Spielern angereist. Der EBV hatte seine Kräfte mit 8 Spielern gut eingeteilt. Er übernahm sofort die Initiative und gab den Lausitzern überhaupt keinen Raum sich zu entfalten. Vor allem der kantige Eike Albrecht zerrte immer wieder direkt unter dem Korb. Aber die Defensive des EBV war sehr stark. Unter den Körben hatten im Reboundverhalten die fast alleinige Lufthoheit die EBV-Spieler Dennis Herkt, Toni Meinhardt und Patrick Köster. Den Cottbusern gelang kaum etwas. Anders da der EBV: Ein 20:14 nach 10 Minuten folgten zwei souveräne Viertel mit 20:9 und 23:7. Eine zwischenzeitlich klare Halbzeitführung des EBV von 42:23 folgte ein ebenso klares 64:30 nach 30 Minuten. Der EBV spielte all seine Erfahrung der bereits genannten Center, gepaart mit erforderlicher Übersicht von Oliver Schwanz und David Kiutra sowie spielerischer Schnelligkeit durch Kevin Köster, Marcus Burde und Joey Lehmann aus. Dass der EBV sein 2.Spiel hintereinander hatte, davon merkte Trainer Manfred Borchert überhaupt nichts. Auch im letzten Viertel ließ das Team nichts anbrennen, gewann diese 10 Minuten mit 21:15 und in sehr überzeugende Manier auch das zweite Spiel des Tages mit 86:45. Der EBV-Trainer nach dem Spiel: „Es war für mich in diesen beiden Spielen wieder zu erkennen, dass wir uns Stück für Stück weiter entwickelt haben. Insgesamt war die Mannschaft in sich sehr homogen und ausgeglichen. Das Team funktionierte als Ganzes. So können wir auch den letzten beiden schweren Auswärtsspielen in Fürstenwalde am kommenden Sonntag optimistisch entgegenblicken. Wiederum konnten vier Spieler zweistellig punkten, wie Kevin Köster (24 Punkte), Toni Meinhardt (16), David Kiutra (13) und Dennis Herkt (12). Joey Lehmann erzielte für ihn sehr gute 9 Punkte. Damit sind wir insgesamt punktemäßig breit aufgestellt. Einzig und allein die Freiwurfquote müssen wir trotz intensiven Trainings noch verbessern.“
EBV-Punkte gegen BBC Cottbus III: Toni Meinhardt 16 Pkt. 4/8 Freiwürfe, David Kiutra 13 Pkt. 2/8 FW, 1 Dreier, Marcus Burde 5 Pkt. 3/4 FW, Oliver Schwanz 3 Pkt. 1 Dreier, Joey Lehmann 9 Pkt. 1/2 FW, Patrick Köster 4 Pkt. 0/2 FW, Kevin Köster 24 Pkt. 6/9 FW 1 Dreier, Dennis Herkt 12 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier; Freiwürfe Team EBV: 17/35 = 49%, Team Cottbus 4/11 = 36%
20.Feb..2017 | Featured, U 18 |
(mbor) Nun hat es das Team der U 18 doch noch geschafft. Im viel zu frühen letzten Saisonspiel gewannen die Jungen nach langer hartnäckiger Gegenwehr am Ende verdient mit 71:59 (41:28) gegen ASC Red Cocks Frankfurt (Oder).
Die Mannschaft von Trainer Manfred Borchert musste leider wieder auf den Center Lucian Arman Nekat wegen Langzeitverletzung verzichten. Alle übrigen U 18-Spieler waren einsatzbereit, auch die bereits wiederholt eingesetzten drei leistungsstarken U 16-Spieler.
Der EBV begann mit Ludwig Radt, Jean-Marc Hintze (U 16), Joey Lehmann, Teoman Prahst und Marc René Raue. Die Frankfurter kamen nur zu sechst, hatten aber einen körperlich starken ersten Fünfer, der noch härter zur Sache ging als im Hinspiel. Davon zeigten sich die Gastgeber wenig beeindruckt. Endlich gab es in Ansätzen so etwas wie ein Zusammenspiel. Die Flügelspieler wurden gesucht und gefunden. Die Center bekamen teilweise gute verwertbare Zuspiele. Das Offensivspiel wurde schnell gemacht. Der Heimtrainer gab von Anfang an die Order aus, dass die robusten Frankfurter Verteidiger durch die Spielweise des EBV zu Fouls gezwungen werden sollten. Diese Vorgehensweise war die richtige taktische Marschroute, was sich in der zweiten Halbzeit sehr ausgezahlt hat. Schnell führte der EBV mit 22:8 (6.Minute) und nach 10 Minute mit 25:18. Zwei, drei Leichtfertigkeiten im Wurfverhalten brachten die Frankfurter zu dieser Zeit wieder etwas heran.
Das sich die Gäste nicht so einfach geschlagen geben würden, spürten die Gastgeber im 2. und 3.Viertel. Trotz guter Unterstützung durch die Zuschauer gestalteten die Frankfurter diese Viertel mit 14:16 und gar mit 16:14 aus ihrer Sicht. Eine zwischenzeitliche Halbzeitführung von 41:32 für den EBV schreckte jene nicht zurück, noch einmal den Kessel auf „Volldampf“ zu drehen und mit all ihrer Wucht den EBV-Korb anzurennen. Knackpunkt des Spiels war für beide Teams die Zeit zwischen der 28. und 35.Minute. Trotz sehr guter Teamverteidigung der Gastgeber, vorrangig der Starting five plus Laurin Wendland, kamen die Frankfurter auf 49:43 und 52:45 heran. Das war die kritischste Spielphase. Die Schiedsrichter ließen in Bezug auf Fouls nichts durchgehen. Die logische Folge war, dass jetzt reihenweise die Spieler mit fünf Fouls vom Platz gingen. Bei den Gästen nach und nach insgesamt vier, bei den Gastgebern ein kompletter erster Fünfer. Nur Joey Lehmann hielt sich mit seinen Fouls zurück. Er schaffte es am Ende bravourös, die EBV-Kastanien mit allen sechs nacheinander eingesetzten Bankspielern aus dem Feuer zu holen. Der EBV gewann verdient mit 71:59 und freute sich über dieses allererste, leider aber einzige Erfolgserlebnis der Saison. Vier Spieler konnten zweistellig punkten, angeführt von Marc René Raue mit 18 Punkten. Die Freiwurfquote blieb weiter beim Team im Bereich der Verbesserungsmöglichkeiten mit 38,47%.
Trainer Manfred Borchert zog folgendes Fazit: „Dieses sehr unerfahrene Team hat sich bis hin zu diesem letzten Spiel einigermaßen gefunden. Im Training und in der kommenden Saison muss sich das Team noch mehr bewusst sein, miteinander und nicht nebeneinander auf dem Parkett zu spielen. In Bezug auf kämpferischen Einsatz habe ich nichts auszusetzen. Das allein jedoch reicht in der Oberliga U 18 nicht aus. Vorbild an Leidenschaft und Siegeswille sind alle drei eingesetzten U 16-Spieler sowie Joey Lehmann. Die beiden leistungsstärksten Spieler des Teams Teoman Prahst und Marc René Raue haben vornehmlich in den letzten beiden Saisonspielen (unlängst Heimspiel gegen Cottbus) gezeigt, wozu sie in der Lage sind. Das müssen sie und alle übrigen Spieler des neuen U 18-Teams als Maßstab für weitere Steigerungsraten sehen.“
EBV-Punkte gegen Frankfurt (Oder): Gero Jahnke 2 Pkt., Tim Engler, Tim Slobar, Daniel Zickuhr, Niklas Steidel, Hannes Richter alle 0 Pkt., Teoman Prahst 15 Pkt. 5/11 Freiwürfe, Marc-René Raue 18 Pkt. 2/7 FW, Ludwig Radt 13 Pkt. 2/4 FW, Laurin Wendland 6 Pkt., Joey Lehmann 11 Pkt. 1/2 FW, Jean-Marc Hintze 7 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier; EBV-Freiwürfe: 10/26 = 38,47%; Frankfurt: 17/38 = 45%
15.Feb..2017 | Featured, Saison 2016/2017, U 16 |
(mbor/koe) Das Oberligateam der männlichen U 16 ging zum wiederholten Mal als Sieger vom Platz. Im Heimspiel gewann das Team klar mit 83:46 (33:28) gegen Red Dragons aus Königs Wusterhausen.
Die Gastgeber traten ohne die Center Moritz Mahlich und Dominik Träder sowie ohne die Flügelspieler Tim Sprenger und Roman Theißen an. Die ersten Fünf verteidigten von Beginn an hart und konsequent. Kaum einem Gästespieler wurde der Raum gegeben, sich zu entfalten. Der einzige bei den Gästen war der vielseitige Aufbauspieler und Center zugleich Felix Merten. Er spielte sehr gut, war sowohl am Brett des EBV als auch von außen erfolgreich und zeigte dem EBV mehrmals die Hacken. Davon ließen sich die Oderstädter jedoch nicht beirren und zogen ihr Spiel durch. Mit dem Ende des 1.Viertels stand es 18:7 für die Hausherren.
Im zweiten Viertel bekamen die drei vorhandenen EBV-Bankspieler ihre Chancen sich zu beweisen. Defensiv lief nicht mehr alles nach Wunsch, auch in der Offensive vergab das Team jetzt einige Punkte. Die Jungen aus Königs Wusterhausen sahen das und reagierten ihrerseits mit gelungenen Korbaktionen. Nach 20 Minuten führte der EBV nur noch knapp mit 33:28.

Obwohl erst seit 2015 im EBV 1971 hat sich Leo Lüben in den ersten Fünfer hochgearbeitet. Er überzeugt stets durch kämpferischen Einsatz und Spielwitz. Gegen Königs Wusterhausen wurde er Topscorer mit 20 Punkten.
Die notwendige Halbzeitansprache von Trainer Kevin Köster nahm sich das EBV-Team zu Herzen. Gegen nur 5 Spieler (ohne Auswechselkontingent) gab er die Order aus, mehr den gegnerischen Korb zu attackieren und vor allem dem wichtigsten Gästespieler Felix Merten (Gesamt 24 Punkte/davon 4 Dreier) das 4.Foul anzuhängen. So wurde der Weg frei für noch bessere intensivere Offensivaktionen, weil dieser Spieler nur noch wenig eingreifen konnte.
Nach 30 Minuten stand es schon recht klar 57:33. Die Gäste erzielten also in diesen 10 Minuten nur 5 Punkte. Daraus folgt, dass auch die EBV-Defensive einen äußerst starken Eindruck hinterließ. Viele Ballgewinne durch Steals und daraus schnelle Angriffe startend, schraubten die Gastgeber das Ergebnis immer höher. So ist das dann letztlich sehr hohe Endergebnis von 83:46 eine logische Folge.
Trainer Kevin Köster nach dem Punktspiel: „Mein Team hat Charakter bewiesen. In einem nicht unbedingt von vornherein einfachen Spiel ließ es sich nicht vom knappen Halbzeitergebnis verunsichern. Nach der Pause legten wir los und ließen den Randberlinern keine Chance mehr. Ein dickes Lob an mein Team. Da ich ja bereits auf die noch kommenden Aufgaben gegen Bernau und Potsdam blicke, haben wir noch Verbesserungsbedarf in Bezug auf Einhaltung der Laufwege und auf die Verbesserung der schwachen Freiwurfquote. Oft genug entscheiden die Prozente bei den Freiwürfen zugunsten eines Teams bei einem knappen Ergebnis. Die nur fünf Gästespieler konnten in den zweiten 20 Minuten unserem hohen Tempo nicht mehr folgen. Dieser Fakt und das 4.Foul von Felix Merten waren der Knackpunkt in diesem Spiel. Lobend zu erwähnen ist sowohl offensiv als auch defensiv der komplette erste Fünfer mit Leo Lüben, Laurin Wendland, Eric Mintken, Ludwig Radt und Jean-Marc Hinze.“
EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen: Eric Mintken 16 Pkt. 0/2 FW, Carlos van den Brandt 2 Pkt., Leo Lüben 20 Pkt. 2 Dreier, Jonas Kraske und Niklas Hartmann beide 0 Pkt., Ludwig Radt 19 Pkt. 1/3 FW, Laurin Wendland 15 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier, Jean-Marc Hinze 11 Pkt. 1/5 FW; Freiwürfe Team EBV: 4/13 = 31%, Freiwürfe Team Königs Wusterhausen: 7/20 = 35%
Mehr Bilder auf facebook (alle Bilder Bernd Pflughöft)
16.Jan..2017 | Featured, Saison 2016/2017, U 18 |
(mbor) Die Oberligamannschaft der U 18 kommt in dieser Saison bisher nicht zum Siegen. In ihren Heimspielen unterlag sie gegen den USV Potsdam (3.) mit 58:80 (21:43) und StarWings Glienicke (4.) mit 51:73 (23:44).

Formverbessert zeigte sich Tim Slobar mit 11 Punkten, davon 2 erfolgreichen Dreiern und 3/3 verwandelten Freiwürfen.
Beide Gästeteams sind in der oberen Tabellenhälfte angesiedelt, der EBV ist sieglos Letzter. An diesem Punktspieltag musste neben dem Langzeitverletzten Arman Lucian Nekat (Kreuzbandriss) leider auch der erkrankte Guard Teoman Prahst passen, so dass die Angriffsführung auf den Schultern von Ludwig Radt (U 16-Spieler) und Joey Lehmann lastete. Beide Spieler zeigten sich in ihren Bemühungen etwas formverbessert, setzten per Dribblings gute Akzente und gaben flüssige Zuspiele zu ihren Mitspielern. Obwohl bei der Laufbereitschaft und bei den im Training eingeübten Laufwegen auch hier Verbesserungen zu sehen waren: Immer wieder waren die Bewegungen der übrigen Mitspieler noch zu statisch, kamen die Blöcke zu zögerlich, zu wenig körperlich oder auch gar nicht. Dadurch wurde das Spiel der Gastgeber immer ausrechenbarer und zu durchsichtig. Die Potsdamer konzentrierten sich darauf, das Passspiel des EBV zu unterbinden. Das gelang ihnen oftmals auf Grund der oben aufgeführten Defizite recht gut. Schnell machte der USV in der ersten Halbzeit mit 23:10 (10.Minute) und 43:21 zur Halbzeit alles klar.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Oderstädter etwas gestärkter aus der Kabine. Sie besannen sich auf ihre vorhandenen Fähigkeiten, ließen den Ball besser durch ihre Reihen laufen. Der USV ließ etwas nach, spielte auch mit der zweiten „Garnitur“, wohl wissend gleich danach gegen Glienicke spielen zu müssen. Zumindest setzte der EBV die besseren Akzente. Beteiligt an den erfolgreichen Korbaktionen waren in diesem Viertel vornehmlich die gut aufgelegten Center Marc René Raue (gesamt 16 Pkt.) und Tim Slobar (Gesamt 11 Pkt./davon 2 Dreier und 3/3 Freiwürfe!) sowie Jean-Marc Hinze (2). Center Niklas Steidel trug in der ersten Halbzeit mit zwei sehenswerten Treffern (4 Pkt.) zum EBV-Ergebnis bei.
Leider fiel das Spiel des Gastgebers danach wieder in kleine Einzelteile auseinander. Potsdam zog noch einmal an, erzielte im 4.Viertel ein 35:9 und siegte hoch verdient mit 80:48.
EBV-Punkte gegen USV Potsdam: Daniel Zickuhr, Gero Jahnke, Hannes Richter alle 0 Pkt., Tim Engler 2 Pkt., Niklas Steidel 4 Pkt., Marc René Raue 16 Pkt. 4/9 Freiwürfe, Ludwig Radt 12 Pkt. 0/2 FW, Joey Lehmann 1 Pkt. 1/2 FW, Jean-Marc Hintze 2 Pkt., Tim Slobar 11 Pkt. 3/3 FW 2 Dreier; Freiwürfe Team Ehst.: 8/16 = 50%; Team Potsdam: 8/12 = 75%

Auch Niklas Steidel beweist ansteigende Form und erzielte in beiden Spielen sehenswerte Treffer aus der Halbdistanz.
Nachdem der USV das Team aus Glienicke mit 75:65 besiegt hatte, musste der EBV noch einmal gegen das Team aus Glienicke ran. Sie hatten mit dem 2,13 m großen Vincent Müller den alle überragenden Spieler, der sich sehr oft mitten in die Zone hinein stellte und somit eine pflichtgemäße Mannverteidigung unterlief. Die Schiedsrichter sind hier machtlos. Der EBV musste damit leben, das Spiel von außen zu machen. Unter den Körben „herrschte“ der Spieler V. Müller. Das tat er aber nicht ohne Gegenwehr der Eisenhüttenstädter, wie die jeweils sehr guten 16 Punkte von Marc René Raue und 15 Punkte vom quirligen Guard Ludwig Radt unterstreichen. Seinen Formanstieg bewies Niklas Steidel auch gegen Glienicke mit seinen 6 Punkten. Tim Engler wachte in diesem Spiel endlich ganz auf, konnte sich noch einmal erheblich steigern und erzielte gute 8 Punkte. Genauso wie Gero Jahnke, Daniel Zickuhr und Hannes Richter (jeweils 2), die ihre positiven Tendenzen der letzten Wochen im Spiel bestätigten. Auch wenn das Spiel mit 51:73 klar verloren ging, einen Achtungserfolg vor heimischer Kulisse erreichte das Gastgeberteam im 4.Viertel mit 14:10 und im 3.Viertel mit nur 14:19. Der EBV-Trainer nach beiden Spielen: „Dass wir auch zu Hause nicht Bäume ausreißen werden, haben beide Spiele klar gezeigt. Mein Team bemühte sich redlich. Ich als Trainer sehe im Teamspiel geringe Fortschritte, die sich leider noch nicht auf das Ergebnis niedergeschlagen haben. Wir beenden die Saison mit drei Heimspielen im Februar und März und wollen versuchen, wenigstens noch ein oder zwei Spiele zu gewinnen.“
EBV-Punkte gegen StarWings Glienicke: Gero Jahnke, Daniel Zickuhr und Hannes Richter alle jeweils 2 Pkt., Tim Engler 8 Pkt., Niklas Steidel 6 Pkt. 0/2 FW, Marc René Raue 16 Pkt. 4/11 FW, Ludwig Radt 15 Pkt. 1/3 FW, Joey Lehmann 0 Pkt. 0/2 FW, Jean-Marc Hintze und Tim Slobar beide 0 Pkt.; Freiwürfe Team Ehst.: 5/20 = 25%; Team Potsdam: 7/12 = 58%
12.Jan..2017 | Bezirksliga Herren, Saison 2016/2017 |
(mbor) Die Herrenmannschaft gewann letztes Wochenende ihr einziges Heimspiel gegen SV 1919 Woltersdorf II hoch mit 105:43 (48:13), nachdem der BV 1999 Eberswalde zuvor abgesagt hatte.

Flügelspieler Jan Grünberg besticht zurzeit mit sehr gutem kämperischen Einsatz und vortrefflcher Effektivität aus der Halbdistanz.
Die Gastgeber spielten defensiv aus einer resolut agierenden 2:1:2 Zone und ließen die II. Vertretung der Randberliner kaum zum eigenen Korb zu ziehen. Das EBV-Team ließ im ersten Viertel auch nur insgesamt etwa 8 Würfe zu. Trainer Manfred Borchert konnte aus seinem fast kompletten Spielerreservoir schöpfen. Das wirkte sich in allen Defensiv- und Offensivaktionen positiv aus. Die Eisenhüttenstädter gingen selbstbewusst und mit erhobenem Kopf genauso offensiv vor, wie sie hart und kompromisslos verteidigten. Lohn der Mühen war ein schnelles 22:9 nach 10 Minuten und ein 48:13 zur Halbzeit. Lediglich Kevin Köster war in dem ersten 13 Minuten (bis dahin 7 Punkte/1 Dreier) etwas übermotiviert und leistete sich innerhalb von 9 Minuten 3 Fouls und ‚schenkte‘ dem Trainer ein Bankfoul wegen Unbeherrschtheit. So musste er sich erst einmal „abkühlen“: Das übrige Team ließ sich davon nicht beeindrucken und zeigte vornehmlich offensiv Aktionen, die Zuschauer und ‚Bankspieler‘ zum Beifall animierten. Woltersdorf war in der ersten Spielhälfte besonders anfällig im mittleren Zonenbereich. Das nutzten die EBV-Spieler zu sehenswerten und gelungenen Pick and Roll-Aktionen. Flügelspieler Jan Grünberg bewies seine ansteigende Form mit tollen 18 Punkten, hierbei auch viele Punkte aus der Halbdistanz. Außerdem erzielte er 4:4 Freiwürfe (100%).
Der EBV war im Reboundverhalten den Woltersdorfern stark überlegen. In dieser Disziplin sind die Center Dennis Herkt (7 offensiv/gesamt 11), U 18-Spieler Marc René Raue (5 off./ges. 10) und Toni Meinhardt (2 off./ges. 7) zu nennen. Dass Dennis Herkt außerdem auch 20 Punkte machte, obwohl er gesundheitlich etwas angeschlagen ins Spiel ging, soll hier extra erwähnt werden. Ein Dank gilt an dieser Stelle Marcus Burde, der die Statistik führte.

Kapitän David Kiutra, zusammen mit Oliver Schwanz mit 7 Assists und insgesamt guter Spielübersicht.
Im ,Hintergrund‘ arbeiteten beide Aufbauspieler Kapitän David Kiutra (gute 13 Punkte) und Oliver Schwanz mit jeweils 7 Assits, d.h. mit Zuspielen, die anschließend direkt zum Korb führten. In dieser Kategorie nehmen weitere Plätze Kevin Köster und Marc René Raue mit jeweils 5 Assists ein. Diese Kategorie ist eine wichtige für den Trainer und zeigt ihm, wie mannschaftsdienlich die Spieler spielen.
Die beiden Fürstenwalder Schiedsrichter erkannten in der Halbzeit einen Fehler der Anschreiberin, so dass Kevin Köster mit nur 3 Fouls belastet (eigentlich 4) in die zweiten 20 Minuten gehen konnte. Er lieferte jetzt erst ein gutes Spiel und trug mit seinen Mitspielern und seinen insgesamt 5 erfolgreichen Dreipunktewürfen (2.Halbzeit 4 Dreier/25 Gesamtpunkte) vornehmlich im letzten Viertel zum hohen 75:23 (30. Minute) und am Ende zum 105:43 – Sieg bei. Auch beide Jugendspieler Marc René Raue und Joey Lehmann überzeugten mit ihrer Leistung und ihren erzielten Punkten (9/5) und rundeten das gute EBV-Heimspiel ab.
„Insgesamt lieferte mein Team eine abgerundete Leistung. Intern haben wir noch einige Punkte angesprochen, die es zu verbessern gilt. Dazu gehören unter anderen sowohl die Wurfauswahl, die Wurfeffektivität (nur 50%) als auch die verbesserungswürdige Freiwurfquote von nur 57% des Teams“, so der Trainer nach dem Spiel.
EBV-Punkte gegen SV 1919 Woltersdorf II: Toni Meinhardt 12 Pkt. 6/8 Freiwürfe, David Kiutra 13 Pkt. 3/4 FW, Jan Grünberg 18 Pkt. 6/6 FW, Oliver Schwanz 0 Pkt., Joey Lehmann 5 Pkt., 1/1 FW, Patrick Köster 3 Pkt. 1/5 FW, Kevin Köster 25 Pkt. 0/2 FW 5 Dreier, Dennis Herkt 20 Pkt., Marc René Raue 9 Pkt. 1/4 FW; Freiwürfe Team EBV: 16/28 = 57%, Team Woltersdorf II: 8/17 = 47%