Landesliga U 16: Endlich einen Sieg gegen SC Potsdam gelandet

U 14 I Eric Mintken (2)

Eric MIntken entwickelt sich mehr zum „Spiritus rector“, ein Spieler der das Angriffsspiel trägt und viel Verantwortung übernimmt.

(mbor) Nach vielen erfolglosen Spielen mit teilweise sehr hohen Niederlagen gelang der zweiten Vertretung der U 16 des EBV 1971 gegen den SC Potsdam endlich ein 58:38 (28:23) – Sieg. Im zweiten Heimspiel des Tages unterlag das EBV-Team der Mannschaft aus Königs Wusterhausen mit 41:58 (15:29). Das Hinspiel gegen Königs Wusterhausen verloren die Eisenhüttenstädter noch hoch mit 50:101.
Bei stark mitfiebernden Zuschauern begann das Team des Gastgebers leider wie schon so oft. Trotz hohen Engagements in der Defensive wollte der Ball einfach nicht in den Korb der Potsdamer fallen. Nach 10 Minuten führte Potsdam mit einem Handballergebnis 6:5. Die Potsdamer spielten mit der gleichen Vertretung wie zu Hause, der EBV konnte erstmalig in dieser Saison fast seinen gesamten Kader aufbieten. Nur Ludwig Radt fehlte entschuldigt. Nach dem ersten Viertel lösten sich die Gastgeber etwas aus der Umklammerung. Die Defensive des EBV wurde immer besser und auch intensiver. Spieler, die aus Potsdam ohne EBV-Gegenwehr punkten konnten, wurden an der „kurzen Leine“ gehalten. Der EBV führte aber dennoch zur Halbzeit nur knapp mit 28:23, trotzdem war das schon ein Achtungserfolg.
Nach der Pause war der Bann in Richtung Erfolg gebrochen. Wie befreit spielte der EBV auf. In der Defensive „arbeitete“ der EBV als Team so, wie es sich der Trainer schon lange gewünscht hatte. Alle Eisenhüttenstädter schufteten förmlich, um den lang ersehnten Sieg festzuhalten und auszubauen. Die Wurfquote wurde nach der Pause von Minute zu Minute besser, nach 30 Minuten führte der EBV mit 40:27, am Ende des Spiels hieß es klar 58:38 für die Gastgeber.
Trainer Manfred Borchert nach diesem Sieg: „Meine Mannschaft hat als Team gekämpft und als Team gewonnen. Nach anfänglichen Problemen mit den Potsdamer Spielgestaltern Delarosa und Olms hat sich die Mannschaft hervorragend präsentiert und endlich das abrufen können, wozu es fähig ist. Fast alle Spieler punkteten, drei Spieler sogar zweistellig, so Tobias Krutenat 14 Punkte, Tim Slobar 13 Punkte und Jean-Marc Hintze 10 Punkte.“
EBV-Punkte gegen SC Potsdam: Tobias Krutenat 14 Pkt., Tim Slobar 13 Pkt. 1/4 Freiwürfe, Tim Sprenger 2 Pkt., Daniel Zickuhr 2 Pkt., Johannes Leuther 0 Pkt., Cassandra Theißen 9 Pkt. 1/1 FW, Moritz Mahlich 5 Pkt. 1/2 FW, Eric Mintken 3 Pkt. 3/8 FW, Jean-Marc Hintze 10 Pkt. 2/2 FW, Freiwürfe EBV: 8/18 = 44%, SC Potsdam 4/17 = 24%

U 18 Tobias Krutenat (1)

Tobias Krutenat – Spieler der U 18; seine Punkte und seine Raebounds trugen wesentlich zu den guten Spielen der U 16 II bei.

Nach einem Spiel Pause hieß der schwerere Gegner das Team der WSG Königs Wusterhausen. Das Hinspiel wurde sehr klar verloren. Der EBV begann nicht ganz so zielstrebig wie gegen Potsdam, wohl im Hinterkopf wissend, wozu der Gegner fähig ist. Trotzdem blieb der EBV dran, nach 10 Minuten stand es aus EBV-Sicht 10:13. Die Gastgeber mussten auf den verletzt ausgeschiedenen Johannes Leuther, später auch auf Moritz Mahlich verzichten. Dadurch waren die Gastgeber stark geschwächt. Das konnten die verbleibenden sieben Spieler nicht vollends kompensieren. Die Gäste südlich von Berlin „rochen“ den Braten und spielten etwas besser als der EBV. Beim Gastgeber entwickelt sich Eric Mintken (1 Dreier) immer mehr zum Regisseur. Er bestimmte den guten Spielrhythmus, er verteilte den Ball, mal zu den Centern, mal zu den Flügeln oder stieß auch selbst ab und an in die sich auftuenden Lücken der Gästedefensive. Genauso zielstrebig und mit guter Übersicht handelte der um ein Jahr jüngere Tim Sprenger. Als Linkshänder hat er Vorteile im 1 gegen 1 – Spiel, nutzte das auch aus und erzielte sogar 2 erfolgreiche Dreier, davon einen fast mit der Schlusssirene. Der EBV spielte sehr oft mit einem Aufbauspieler und 4 „Großen“. Alle erfüllten ihre Aufgaben defensiv und offensiv sehr ordentlich. Am Ende hieß es 41:58).
Noch einmal der Trainer nach diesem Spiel: „Hervorheben möchte ich meine Mannschaft trotz der Niederlage, dass sie ihre ansteigende Form auch gegen Königs Wusterhausen unter Beweis stellte. Neben den bereits genannten Spielern ist Daniel Zickuhr zu erwähnen, der schon in Potsdam seine physischen Möglichkeiten voll ausschöpfte und in den Dienst des Teams stellte. Außerdem die Center Tim Slobar und Tobias Krutenat, die neben Jean-Marc Hintze, der sich erst ins Spiel kämpfte, für die Reboundarbeit zuständig waren. Dem gesamten Team noch einmal ein extra Lob für ihre Spielweise und ihren nie erlahmenden Kampfgeist.“
EBV-Punkte gegen WSG Königs Wusterhausen: Tobias Krutenat 17 Pkt. 1/3 Freiwürfe, Tim Slobar 4 Pkt., Tim Sprenger 7 Pkt. 1/4 FW 2 Dreier, Daniel Zickuhr und Cassandra Theißen 0 Pkt., Johannes Leuther verletzt, Moritz Mahlich 0 Pkt. 0/2 FW, Eric Mintken 5 Pkt. 1 Dreier, Jean-Marc Hintze 8 Pkt., 4/8 FW, Freiwürfe EBV: 7/11 = 64%, Königs Wusterhausen 8:12 = 67%

Team der U 10 mit zwei Heimniederlagen gegen starke Gegner

U 10 Nicolas Oppen (2)

Nicolas Oppen spielt schon seit mehr als zwei Jahren Basketball und war in diesem Spiel bester Korbschütze

(mbor) Beide Heimspiele gestalteten sich für das jüngste Team des EBV 1971 zu schweren Aufgaben. Sowohl gegen den Tabellenzweiten SSV Lok Bernau setzte es mit 47:91 eine hohe Niederlage als auch gegen den Tabellenführer WSG Fürstenwalde mit 52:93.
Der erste Gegner hieß SSV Lok Bernau. Die sieben antretenden Jungen der Gäste waren zumeist 8 bzw. 9 Jahre und auch etwas größer als die Jungen des Gastgebers. So lange es ging, hielten die Gastgeber mit Kampfkraft dagegen. Aber Bernau war abgezockter und cleverer in der Verwertung der sich bietenden Korbwurfchancen. Die Eisenhüttenstädter wussten eine gute Zuschauerkulisse hinter sich, die die Jungen auch sehr gut mobilisierte. Neben dem gewohnt sicher verwandelnden Adrian Schubel (10 Punkte) machte der Eisenhüttenstäder Nicoals Oppen dieses Mal besonders auf sich aufmerksam. Er kämpfte und arbeitete in der Defensive genau wie alle seine Teamkameraden sehr intensiv und trug mit eigenen starken 25 Punkten zum guten Ergebnis des EBV bei. Schnell führten die Panketaler und konnten ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Am Ende hieß es verdient 91:47 für Bernau. Positiv beim EBV kann der Statist verzeichnen, dass sich gleich 7 EBV-Spieler in die Punkteliste eintragen konnten.
EBV Punkte gegen Bernau: Nicolas Oppen 25 Punkte, Adrian Schubel 10 Pkt., David Maier 2 Pkt., Hugo Engelien 4 Pkt., Jeremie Kohnert 2 Pkt., Tom Schlegel 2 Pkt., Luis Weber 2 Pkt.

U 10 Bild - 17.01.15

… so groß kannst du einmal werden. EBV-Vorsitzender Manfred Borchert mit U 10-Spieler Luis Weber.

Das zweite Spiel SSV Lok Bernau gegen WSG Fürstenwalde endete 93:52 für die Spreestädter. Im dritten Spiel des Turniers standen sich der EBV 1971 und die WSG Fürstenwalde gegenüber. Fürstenwalde war in der Spielanlage und im Umkehrspiel von der eigenen Defensive in die Offensive dem EBV um einiges voraus. Die Fürstenwalder hatten neun gleich gut ausgebildete Spieler, die das Tempo in ihrer Offensive immer hoch hielten. Es war klar, dass die Stahlstädter da oft genug das Nachsehen haben würden. So war es auch. Fürstenwalde führte von Beginn des Spiels an. Notwendige Auswechslungen nach den Achtel- bzw. Viertelpausen, wie es das Reglement vorsieht, hinderte die WSG Fürstenwalde nicht daran, das schnelle Spiel weiter zu führen. Am Ende hieß es erwartungsgemäß und verdient auch in der Höhe 91:31 für den Gast. EBV-Trainer Daniel Engelien: “Ich bin trotz der Niederlagen mit meinem Team zufrieden. Wir wissen jetzt genau, wo wir stehen und was wir im Training noch zu tun haben. Alle Spieler waren stets sehr bemüht ihre Gegenspieler so gut es ging zu verteidigen. Natürlich entwischten ihnen diese ein- ums andere Mal. Aber die 6- bis 9-jährigen Jungen des EBV hatten Spaß am Spiel, das war ihnen anzusehen. Außerdem haben sie die Zukunft für sich. Ich möchte noch einmal allen Spielern ein Riesenkompliment für die gezeigten Leistungen in beiden Spielen machen. ” Bei den Minibasketballern wird keine Korbschützenliste geführt, um dem Spielgedanken noch mehr Rechnung zu tragen. Der Statist verzeichnet beim EBV folgende Punkte: Adrian Schubel 14 Punkte, Hugo Engelien 6 Pkt., Luis Weber 2 Pkt., Nicolas Oppen 5 Pkt., Liam Wegner 2 Pkt., Marvin Schlegel 2 Pkt.

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Landesliga U 16: Mit U 18 – Spielern personell verstärkt

U 18 Oliver Müller (1)

Oliver Müller gab als U 18 – Spieler sein Debüt in der U 16 m II.

(mbor) Die II. EBV-Vertretung der U 16 hat am vergangenen Wochenende in Glienicke ihre Rückspiele gegen den Gastgeber und gegen die SV Oranienburg bestritten. Dabei gab es zwei Niederlagen. Gegen Glienicke verlor die Mannschaft 24:112 (11:54) und gegen Oranienburg hieß es mit dem Schlusspfiff 42:87 (19:47).
Da die Eisenhüttenstädter außer Konkurrenz spielen, konnten sie mit zwei U 18-Spielern, Tobias Krutenat und Oliver Müller, auf das Parkett laufen. Auf Grund von krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen waren wiederum nur sechs Spieler einsatzbereit. Vorweg genommen kann gesagt werden, dass alle Spieler ihre Sache gut machten. Glienicke und Oranienburg waren natürlich die Favoriten. Der Gastgeber nordwestlich von Berlin zeigte denn auch, wozu er in der Lage ist und führte nach 10 Minuten klar mit 34:2 und zur Halbzeit mit 54:11. Trotz der beiden U 18-Spieler seitens Eisenhüttenstadt hatte der EBV auch diesmal wenige Chancen, eigene Punkte zu erzielen. Zu groß war die physische Überlegenheit der Glienicker, zumal sich die beiden älteren EBV-Spieler erst einmal auf die eigenen Mitspieler einstellen mussten. Beim EBV mussten Jean-Marc Hintze bzw. Tobias Krutenat die Aufbauposition besetzen. Da beide Spieler das nicht etatmäßig spielen, gab es natürlich auch Reibungspunkte, wie Zuspielfehler bzw. Blockfehler. Das nutzte Glienicke gnadenlos bereits wie im Hinspiel zu eigenen Punkten. Im Spiel 1:1 gab Glienicke den durchweg kleineren und jüngeren U16 und U 14 EBV-Spielern kaum die Chance, an das Glienicker Brett zu kommen. Wenn sie dann einmal vom Glienicker Spieler gefoult wurden, erhielten die Oderstädter Freiwürfe. Die Quote von 2/10 – 20% ist natürlich verbesserungswürdig.
Nach der Pause setzte Glienicke behutsam seine Bankspieler ein, ohne dass dabei der Spielfluss wesentlich litt. Tobias Krutenat (EBV) kam jetzt besser ins Spiel, konnte seine Physis sehr gut einsetzen und erzielte oft im 1:1 Spiel insgesamt 16 Punkte. Die Gastgeber schalteten etwas zurück, wissentlich das Spiel gegen den Tabellenzweiten, SV Oranienburg, vor Augen. Trotzdem wurde es für den EBV wieder ein „Hunderter“. Mit 24:112 verloren die Oderstädter am Ende sehr hoch, was aber bereits vorher zu erwarten war.
EBV-Punkte gegen Glienicke: Tobias Krutenat 16 Pkt., Daniel Zickuhr 0 Pkt., Tim Slobar 2 Pkt., Oliver Müller 2 Pkt., 2/6 FW, Moritz Mahlich 0 Pkt., Jean-Marc Hintze 4 Pkt., 0/4 FW, Freiwürfe EBV: 2/10 =20%, Glienicke: 4/8 = 50%

U 18 Tobias Krutenat (1)

Tobias Krutenat – physisch starker U 18 – Spieler punktete in beiden Spielen zweistellig und erzielte gegen Oranienburg mit 7/7 eine 100%ige Freiwurfquote.

Gleich anschließend wartete der nächste schwere Gegner, der SV Oranienburg. Im Hinspiel „fingen“ die Stahlstädter mehr als 100 Punkte, dieses Mal schafften die EBV-Spieler ein Ergebnis mit weniger als 100 Gegenpunkte. Das hat mehrere Gründe. Zum einen war der EBV mit seinen beiden U 18 – Spielern etwas besser besetzt, die Gegenwehr war vor allem in der Defensive stärker. Zum anderen ließ Oranienburg nach einem sicheren herausgespielten Vorsprung zur Halbzeit von 47:19 die Zügel etwas lockerer und wechselte alle Bankspieler ein. Und das, weil im Anschluss das entscheidende Gruppenspiel gegen Glienicke anstand. Davon profitierte der EBV wie gesagt erst in der 2.Halbzeit. Nach der klaren Halbzeitführung kamen die Eisenhüttenstädter zu einem ausgeglichenen Spiel im dritten Viertel und erzielten ein 13:17. In diesem Viertel gelang dem EBV vieles, was vorher nicht lief. Die Defensive stand kompakter und ließ gegen die jetzt ebenbürtigen Gegenspieler wenig zu. Die Aufbauspieler des EBV brachten den Ball und es gelang phasenweise, ein gutes Teamspiel aufzuziehen, woran sich alle Oderstädter gut beteiligen konnten. Tobias Krutenat glänzte mit sehr guten 25 Punkten und einer 100%igen Freiwurfquote von 7/7. Jean-Marc Hintze konnte ebenfalls zweistellig punkten, muss sich jedoch bei den Freiwürfen (2/10) noch erheblich steigern. Moritz Mahlich „ackerte“ in der Zone, erhielt auch ab und an gute Zuspiele und bedankte sich mit vier eigenen Punkten. Oliver Müller, erst seit diesem Jahr Mitglied des EBV, hatte noch nicht genug Möglichkeiten sich auszuzeichnen. Tim Slobar und Daniel Zickuhr waren stets gut dabei, wenn es darum ging, gekonnte Blöcke für die eigenen Mitspieler zu stellen.
Trainer Manfred Borchert nach beiden Spielen: „Sieht man von den Ergebnissen gegen beide Teams ab, so kann ich durchaus Fortschritte im Spiel meines Teams feststellen. Die Jungen sind, wie bereits schon nach früheren Spielen festgestellt, fast alle noch am Anfang ihrer spielerischen Entwicklung. Da wäre es verkehrt, Fehler zu suchen und diese hervorzukehren. Entscheidend ist bei diesen Spielen der Lernprozess für jeden Spieler und die positive Entwicklung des Teamspiels. Das habe ich vor allem gegen Oranienburg streckenweise gesehen und den Spielern in der Auswertung auch so wiedergegeben.“
EBV-Punkte gegen Oranienburg: Tobias Krutenat 25 Pkt., 7/7 Freiwürfe, Daniel Zickuhr 0 Pkt., Tim Slobar 3 Pkt., 1/6 FW, Oliver Müller 0 Pkt., Moritz Mahlich 4 Pkt., Jean-Marc Hintze 10 Pkt., 2/10 FW, Freiwürfe EBV: 10/23 = 44%, Oranienburg: 7/20 = 35%

Landesliga Herren: Lang ersehnter Heimsieg gegen SG Schwanebeck

Landesliga Herren Dennis Herkt (1)

Dennis Herkt erzielte als Topscorer sehr gute 20 Punkte.

(mbor) Das EBV-Team der Landesliga Herren hat endlich Bock umstoßen können und sein erstes Heimspiel in der laufenden Saison gewonnen. Gegen die SG Schwanebeck hieß es am Ende 54:44 (26:19).
Beim Aufgebot der Gastgeber fehlten Tim Raasch, Marcus Burde, Oliver Schwanz und Marcus Vorhoff. Der EBV spielte in der Defensive eine sehr solide und aggressive 2:3 – Zonenverteidigung. Die Gäste wurden dadurch fast über die komplette Spielzeit hinweg gezwungen, Würfe von außen zu nehmen, die schwieriger zu treffen waren. Die Gastgeber begannen auch offensiv sehr gut. Den „Punktereigen“ eröffnete der gut aufgelegte David Kiutra, der in den ersten 10 Minuten gleich zwei seiner 3 erfolgreichen Dreipunktewürfe traf. Auch der an diesem Tag überragende Dennis Herkt machte in dieser Phase sechs seiner insgesamt sehr guten 20 Punkte. So stand es nach 10 Minuten 16:8 für den EBV. Im zweiten Viertel scorten die Gastgeber besser als die Gäste die Panketaler. Zur Halbzeit ging es mit 26:19 in die Kabinen. Dass der EBV nicht mit einem größeren Abstand führte, lag daran, dass sie unter ihrem eigenen Korb mehrmals die 2.Chance nach erfolglosem Wurf der Schwanebecker zuließen. Diese Würfe trafen dann meist im zweiten Anlauf.
Nach dem Seitenwechsel spielten die Gastgeber vor guter Kulisse souverän weiter, leider trafen sie jetzt nicht mehr. Schwanebeck tat es ihnen gleich, ein Viertelergebnis von 9:7 für den EBV liest man im Basketball nicht jeden Tag. Schwanebeck traf im dritten Viertel nur zweimal aus dem Feld heraus, alles andere waren Freiwürfe, die ihnen der EBV mit einer teilweise ungeschickten Verteidigung ermöglichte. Nach 30 Minuten hieß es immer noch relativ knapp 35:26, obwohl die EBV-Spieler und Trainer Manfred Borchert nie das Gefühl hatten, dass die Gäste herankommen würden. So war es denn auch. In den letzten 10 Minuten versuchte der EBV noch einmal aufzudrehen, endlich auch gut unterstützt von den zahlreich anwesenden Zuschauern. Das spielerische Element geriet jedoch auf Grund von Verkrampfungen auf beiden Seiten in den Hintergrund. Das Viertelergebnis von 19:18 für den EBV spricht Bände insofern, dass der Gastgeber von seinem erreichten Vorsprung aus dem ersten Viertel zehrte. Außerdem stand die Zonenverteidigung des EBV weiter so gut, dass er nichts mehr anbrennen ließ und am Ende erleichtert und verdient den 54:44 – Heimsieg feiern konnte.

Trainer Manfred Borchert: „Wir legten mit unserer starken Teamdefensive die Grundlage für den lang ersehnten Sieg. Sehr stark Dennis Herkt, der der Turm in der Abwehr war, aber auch David Kiutra, Carsten Wehlmann und Emanuel Raasch bekamen viele Rebounds. Die SG Schwanebeck war ein erfahrenes Team, welches aus dem Feld nicht allzu viel bestellten konnte, an der Freiwurflinie nutzen sie aber ihre Cleverness und Erfahrung mit einer Quote von 10/16 = 62%, demgegenüber wir nur mit einer schwachen Quote von 6/16 = 40%. Erwähnenswert ist auch, dass nur David Kiutra und Dennis Herkt in diesem Spiel zweistellig punkten konnten. Dass der Sieg trotzdem hoch verdient war, steht außer Frage. Die kommende Trainingsarbeit müssen wir unter anderem auf besseres Ausboxen unter beiden Körben und auf eine größere Effektivität bei den Würfen aus dem Feld und bei den Freiwürfen legen. Nur dann sind weitere Gegner wie zum Beispiel die Potsdamer Teams und das Team aus Mahlow in der Rückrunde zu bezwingen.“

EBV-Punkte gegen Schwanebeck: Dennis Herkt 20 Pkt., 2/3 Freiwürfe, David Kiutra 10 Pkt., 2 Dreier, Benedikt Post 2 Pkt., Carsten Wehlmann 5 Pkt., 1/4 FW, Jan Grünberg 5 Pkt., 1/2 FW, Emanuel Raasch 4 Pkt., Toni Scrock 0 Pkt., Patrick Köster 1 Pkt., 1/4 FW, Kevin Köster 7 Pkt., 1/2 FW, 2 Dreier; Freiwürfe EBV 6/16 = 40%, Schwanebeck 11:19 = 58%

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Senioren II: 45:38 – Sieg gegen Cottbus, 43:68 – Niederlage gegen Gastgeber Bernau

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Mario Krüger, Center des EBV, wird hier von einem Cottbuser Spieler in die „Zange“ genommen.

(mbor) In ihrem ersten Turnier der laufenden Saison schlug sich das EBV-Team der Senioren II in Bernau sehr achtbar. Gegen den BBC Cottbus gewannen die Mannschaft mit 45:38 (20:25), gegen den Gastgeber verloren die Männer mit 43:68 (29:32).
Gegen Bernau setzte das Team von Anfang an auf eine Zonenverteidigung, denn die Bernauer hatten die besseren Individualisten. Dadurch hielt der EBV auch seine Foulbelastung niedrig. Dieses System war gegen Bernau aber trotzdem gefährlich, da sie auch sehr starke Distanzschützen haben. Der Gastgeber war sehr gut besetzt, hatte eine „volle Bank“. Bernau ging nach 5 Minuten mit 10:3 in Führung, weil der EBV offensive Absprachen nicht umgesetzt hat. Nach einer Auszeit lief es besser, so dass die Gäste sogar eine zwischenzeitliche Führung von 13:11 erzielen konnten. Nach Ende des 1. Viertels hieß es 15:15. Die Verteidigung stand gut und Bernau versuchte viel von außen zu werfen, was anfangs nicht zum Erfolg führte. Im 2. Viertel versenkte Bernau gleich 3 Dreier in Serie; diese kosteten dem EBV die Führung und brachte das Team aus dem Tritt. Trotzdem stand es zur Halbzeit nur 32:29 für Bernau. In der zweiten Halbzeit nutzte Bernau aus, dass der Hauptschiedsrichter nicht angereist war und so nur ein Schiedsrichter gepfiffen hat. Es wurde nun vor allem unter den Körben sehr hart verteidigt und selbst klare Fouls wurden nicht geahndet, wofür man dem Schiri aber keinen Vorwurf machen kann. Denn gerade am Korb ist es dann schwer für nur einen Schiedsrichter zu erkennen. Und das vor allem beim Kampf um die Position ohne Ball. Nicht alle Bernauer Spieler waren treffsicher, was den Spielstand noch erträglich hielt. Topscorer beim Gastgeber waren A. Jäger mit 20 Punkten und T. Bath mit 18 Punkten. Im Gegensatz dazu war die EBV-Quote von außen sehr schlecht. Zudem machten sich zum Spielende hin auch die konditionellen Unterschiede der beiden Mannschaften bemerkbar. Das Trainingspensum einiger Gegenspieler liegt doch um einiges höher als bei uns. Nach dem Spiel sagte Trainer Jörg Bastian: „Grundsätzlich bin ich mit dem Spiel nicht unzufrieden, da eine Steigerung zum letzten Spieljahr erkennbar ist. Gut eingeschlagen hat auch unser Neuzugang Andreas Meier, da er genau die Position besetzen konnte, die uns zurzeit fehlt, dem Guard. Da er erst wenig mit uns trainiert hat, stimmt natürlich das Zusammenspiel noch nicht ganz, aber ich sehe in jedem Fall weitere Steigerungsmöglichkeiten.“ So ging der klare 63:48 – Sieg von Bernau letztlich in Ordnung.
EBV-Punkte gegen Bernau: Mario Krüger 8 Pkt., Steffen Gust 2 Pkt., Jörg Hohlbein 2 Pkt., Jürgen Dexheimer 2 Pkt., Daniel Karls 0 Pkt., Jörg Bastian 2 Pkt., Steffen Wersing 15 Pkt., 3/6 FW, Andreas Meier 6 Pkt., Stephan Schulte 6 Pkt., Freiwürfe EBV: 3:6 = 50%, Bernau: 3:60 = 50%

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Stephan Schulte (Nr.9) trug mit seiner starken Defensive zum Sieg gegen Cottbus bei.

Im Gegensatz zu Bernau, war Cottbus nicht so stark besetzt angereist, nur sieben Spieler traten vom BBC an. Dies ließ uns vor dem Spiel hoffen, da unsere Leistung gegen Bernau ansprechend war. Aber es kam, wie vom Trainer vorher befürchtet wurde und er vor dem Spiel gewarnt hatte. Die unkonventionelle und leicht chaotische Spielweise der Cottbuser, mit teils wilden Würfen, machte dem EBV zu schaffen. Diese Würfe trafen allzu oft. Außerdem stand die Cottbuser Abwehr dicht und massiv unter ihrem Korb, so dass die EBV-Center  nicht immer ins Spiel gebracht werden konnten. Die EBV-Spieler bissen sich förmlich die Zähne aus. Die Oderstädter lagen bis ins letzte Viertel hinein immer hinten, wie 11:12 nach 10 Minuten, 20:25 zur Halbzeit und glich erst mit 34:34 nach 34 Minuten aus.
In der ersten Halbzeit steuerten die Center nur 6 Punkte bei, in der zweiten dagegen 16 Punkte. Der Ball wurde mit allen Mitteln versucht in die Zone zu bringen, was letztlich viel Kraft kostete, aber zum Erfolg führte. Stephan Schulte hat wieder sehr viel in beiden Spielen gearbeitet und verteidigt. Seine Trefferquote war zwar nicht gut, die Wurfauswahl aber immer richtig. Steffen Gust brachte 3 Dreier in des Gegners Korb unter. Diese 9 Punkte waren für das Ergebnis genauso mit ausschlaggebend wie seine gute Reboundarbeit in beiden Spielen. Die Scorer in diesem Spiel gegen Cottbus waren Steffen Gust und Steffen Wersing mit jeweils 11 Punkten. Noch einmal der Trainer: „Wir können für die kommenden Spiele nur hoffen, dass wir nicht wieder auf Leistungsträger verzichten müssen, so wie es in der letzten Saison immer wieder der Fall war. So haben wir vielleicht die Möglichkeit, uns als Team weiter zu entwickeln und für manche Überraschung zu sorgen.“
EBV-Punkte gegen Cottbus: Mario Krüger 10 Pkt., Steffen Gust 11 Pkt., 0/2 Freiwürfe, 3 Dreier, Jörg Hohlbein 2 Pkt., Daniel Karls 3 Pkt., 1/2 FW, Jürgen Dexheimer und Jörg Bastian: beide 0 Pkt., Steffen Wersing 11 Pkt., 1/2 FW, Andreas Meier 2 Pkt., Stephan Schulte 6 Pkt., 0/1 FW, Freiwürfe EBV: 2/7 = 29%, Cottbus 3/5 = 60%

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