Oberliga Herren: Auswärtsniederlage in Lauchhammer

Roy Stark (Nr.5) trug mit 5 Punkten (1 Dreier) zum Endergebnis bei.

(mbor) Eine klare 55:82 (29:34) – Niederlage bezog das EBV-Team in Lauchhammer gegen die BG 1950. Der Gast von der Oder hatte einen kompletten Fehlstart. Nach 10 Minuten  stand es höchst blamabel 7:24. Kein einziger Wurf aus der Distanz traf in diesen Minuten. Das Team stand völlig neben sich. Bedenkt man, dass mit Steffen Kadler, Marcus Vorhoff und Marco Witoszek nur drei Spieler im Aufgebot fehlten, ist das schon sehr bezeichnend. Der Beobachter registrierte eine zeitlich zu knappe Anreise, die dieses schwache Viertel ein wenig ‚erklärt‘. In den folgenden Minuten  hatte der EBV seine einzige starke Phase des gesamten Spiels. Das Team besann sich, stellte die Verteidigung um und agierte in der Defense viel besser, weil aggressiver als in den ersten 10 Minuten. In der Offense traf das Team zwar von draußen auch nicht besser als zu Beginn der Partie (Gesamt: 5/30 Distanzwürfe = 17%), jedoch nutzten die Eisenhüttenstädter ihre Stärke unter dem gegnerischen Korb und konnten durch Gunter Hermann, Toni Meinhardt und Carsten etwas Boden gut machen. Ein 22:10 für den EBV in diesem Viertel und zum Pausenpfiff ein etwas angenehmeres 29:34 ließ für die zweite Halbzeit doch noch hoffen. Aber weit gefehlt. Es deutete sich schon in der ersten Halbzeit an, dass das nur zu  acht angetretene EBV-Team auf Dauer dem schnellen Passspiel von Lauchhammer auf den Außenpositionen nicht gewachsen war. Waren es in der ersten Halbzeit nur 3 Dreier (EBV/1 Dreier), die von Lauchhammer verwandelt wurden, so schenkten sie den Gästen in den zweiten 20 Minuten acht Dreier ein, insgesamt also 11 erfolgreiche Dreier, im Gegensatz zu fünf Dreiern seitens des EBV. Die eigentliche Stärke des EBV geriet somit zur Farce. Damit zog der Gastgeber den Gästen den  Zahn endgültig. Die Dreierschützen von Lauchhammer konnten nach Belieben schalten und walten und somit punkten. Brach doch einmal ein Gegner in die Abwehrreihen ein, wurde vom EBV zu oft erst dann gefoult, wenn der Lauchhammer Spieler warf. Dieser bekam die regelgerechten Freiwürfe zugesprochen. Eine nahezu unglaubliche Freiwurfquote seitens Lauchhammer von 13/15 = 87% (EBV 6/15 = 40%) trug zum  endgültigen Untergang des EBV bei. Noch dazu, dass sich der wichtige Center Gunter Hermann verletzte, nicht mehr mitwirken und punkten konnte. Trotzdem war er Topscorer mit 16 Punkten, gefolgt vom sehr guten Carsten Wehlmann mit 14 Punkten und 3/4 Freiwürfen. Weit unter ihren sonstigen Möglichkeiten blieben in diesem Spiel Florian Konnegen mit nur 10 Punkten (2 Dreier) und Paul Schulz mit gar nur 5 Punkten (1 Dreier). Da wie bereits oben geschrieben drei Spieler fehlten, gab es vor allem für Emanuel Raasch die Chance sich im Konzert der Oberligaspieler weiter zu profilieren. Seine ihm gegebenen Einsatzzeiten nutzte er dazu mit gekonntem Passspiel und guter Deckungsarbeit. Der zweite Center Meinhardt leistete ebenfalls eine gute Arbeit, indem er unter dem gegnerischen Korb ständige Unruhe stiftete und 7 Punkte zum Ergebnis beitrug.

Trainer Andreas Bernhardt nach dem Spiel: „Ich kann zu dieser äußerst schwachen Vorstellung meines Team nicht viel sagen. Wir müssen dieses Spiel so schnell wie möglich vergessen, aber daraus die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen. Die nächsten beiden Spiele sind an den kommenden Samstagen gegen Brandenburg und Königs Wusterhausen II. Wir sind es unseren zahlreichen Fans schuldig, dass wir uns bei diesen Spielen wesentlich besser präsentieren als gegen Lauchhammer.“

EBV Punkte gegen Lauchhammer: Paul Schulz: 5 Pkt., 1 Dreier, Roy Stark: 5 Pkt., 1 Dreier; Carsten Wehlmann: 14 Pkt., 3/4 Freiwürfe, 1 Dreier; Florian Konnegen: 10 Pkt., 2 Dreier; Toni Meinhardt: 7 Pkt., 3/7 FW; Gunter Hermann: 16 P., 0/4 FW; René Friedrich und Emanuel Raasch: 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 6/15 = 40%, Lauchhammer: 13/15 = 87%

 

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Oberliga Herren: Dem Spitzenreiter USV Potsdam ein 64:68 abgerungen

Carsten Wehlmann (Nr.7) im Kampf gegen René Sperling (vorn rechts/USV - Foto: Gerrit Freitag)

(mbor) Ohne den erkrankten Steffen Kadler trotzte das Oberligateam des EBV 1971 dem Spitzenreiter der Oberliga, dem USV Potsdam, ein 64:68 (39:25) vor eigenem Publikum ab. Der EBV begann sehr konzentriert. Spielmacher Paul Schulz, sehr gut unterstützt von Carsten Wehlmann, brachte und verteilte den Ball. Die Potsdamer hatten die komplette erste Halbzeit keinen Zugriff auf die Spieler des Gastgebers. Florian Konnegen konnte nach Belieben ungehinderte Würfe jenseits der Dreipunktelinie nehmen, wofür er sich mit 19 Punkten, davon 4 Dreiern, bedankte. Nach 10 Minuten führte der EBV mit 23:17, nach 20 Minuten sogar mit 39:25. Dass das im Basketball nur ein Wimpernschlag Vorsprung bedeutet bewies die zweite Halbzeit, genauer das dritte Viertel. Der wie immer leidenschaftlich agierende EBV-Trainer Andreas Bernhardt wusste um die Stärke der Gäste in diesem Viertel. Sie, der Absteiger der II. Regionalliga, haben in allen ihren Spielen immer ein starkes drittes Viertel hingelegt. So auch dieses Mal. Die Eisenhüttenstädter versuchten alles, stemmten sich in diesen zehn Minuten dagegen. Es half nichts, Potsdam holte mit 26:10 den Rückstand mehr als auf und führte nach 30 Minuten mit 51:49. Die ersten ‚Fünf‘, die Stammkräfte der Eisenhüttenstädter, wie Geburtstagskind Toni Meinhardt, Gunter Hermann, auch Paul Schulz, Carsten Wehlmann und Florian Konnegen waren kräftemäßig am Ende, sie waren ausgelaugt. Nicht alle Spieler des Gastgebers, die eingewechselt wurden, kamen an die Leistung des ersten Fünfers heran. Am ehesten waren das in diesem Spiel noch Marcus Vorhoff und David Kiutra, die sich ins Zeug legten und versuchten dagegenzuhalten. Einige  Potsdamer konnten von ihrer Erfahrung aus der letzten Regionalligasaison profitieren. Diese Mannschaft hatte mit Patrick Isensee einen exzellenten Distanzschützen (13 Punkte) und mit Hagen Zärl, ihrem Topscorer, einen ‚Wühler‘ unter den Körben, der satte 21 Punkte zum Ergebnis beitrug. Im letzten Viertel zog Potsdam schon mit 65:56 (36.Minute) auf und davon, ehe der EBV noch einmal alles auf eine Karte setzte, auf 60:65 (38.) und 62:68 (39.) heran kam, jedoch am Ende leider mit 64:68 einmal mehr knapp verlor. Wie gut die Eisenhüttenstädter gegen solch einen äußerst starken Gegner vor begeistertem Publikum spielten, verrät die Tatsache, dass beide Potsdamer Trainer Florian Schäfer und Andreas Schubert dem Team des  Gastgebers und der tollen Atmosphäre in der Halle uneingeschränkten Respekt und Anerkennung zollten. Bei den Stahlstädtern punkteten drei Spieler zweistellig, Florian Konnegen mit 19 Punkten, Paul Schulz mit 15 Punkten und Carsten Wehlmann mit 12 Punkten.

EBV-Punkte gegen Potsdam: Dennis Herkt: 2 Punkte; Paul Schulz: 15 Pkt., 5/8 Freiwürfe; Marco Witoszek: 0 Pkt., Emanuel Raasch, Paul Reichardt, René Friedrich: alle nicht eingesetzt; Carsten Wehlmann: 12 Pkt., 2 Dreier; Florian Konnegen: 19 Pkt., 3/6 FW, 4 Dreier; Marcus Vorhoff: 2 Pkt., Toni Meinhardt: 6 Pkt., 2/6 FW, Gunter Hermann: 6 Pkt., 2/3 FW; David Kiutra: 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 12/23=52%; USV Potsdam: 10:16=63%

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U 14: EBV – Team mit sehr wechselhafter Spielführung

(mbor) Licht und Schatten wechselten letzten Samstag bei den Spielen der U 14 in Mahlow. Gegen den Gastgeber bekam der EBV nach einem sehr guten Start noch eine 22:88 (20:33) – Klatsche, gegen das Team der BG 94 Schwedt verlor die Mannschaft mit 65:83 (25:42).

Wie sehr die Eisenhüttenstädter von der Tagesform der Spieler und den Befindlichkeiten innerhalb des Teams abhängen, zeigten deutlich beide Spiele. Der EBV hatte im Spiel gegen den Gastgeber mit 12:10 ein ganz starkes erstes Viertel und mit 20:20 nach 16 Minuten immer noch ein ausgeglichenes Korbverhältnis. Bis dahin funktionierte das Team insofern, dass Dean Hölzel im Angriff den Ball vortrug und meist auch selbst punkten konnte. Alle übrigen  EBV-Spieler konnten nur zusehen. Das Manko des EBV-Spiels zeigte sich in den restlichen 24 Minuten. Kaum ein Ball kam zu den Centern Florian Wendland und Cassandra Theißen durch. War es zum einen das fehlende gewollte Zuspiel, das teilweise ungenügende Freilaufen der EBV-Mitspieler, aber auch zum anderen die gute Gegenwehr der Mahlower, die wie schon im Hinspiel ihre Größe ausspielten und viele einfache Punkte erzielten. Die Eisenhüttenstädter waren schlichtweg zu klein und bekamen kaum einen Rebound in der Defense und in der Offense. So ist der Rest des Spiels schnell aufgeschrieben. Überdeutlich zog der Gastgeber auf und davon. Nach zwanzig Minuten führten die Mahlower noch eventuell einholbar mit 33:20, nach 30 Minuten stand es jedoch schon 65:22, am Ende war die Niederlage mit 22:88 wieder einmal sehr deutlich. Im letzten Viertel wurde das Spiel von Daniel Zickuhr bzw. Tim Slobar aufgebaut, die ihre Sache im Rahmen ihrer körperlichen Möglichkeiten wirklich gut machten. Einen zählbaren Erfolg konnten sie jedoch mit dem Team auch nicht verbuchen, weil sie es ihnen kaum noch gelang, zum gegnerischen Korb durchzubrechen.

Punkte des EBV-Teams gegen Mahlow: Dean Hölzel: 16 Pkt., 2/6 Freiwürfe; Laurin Wendland, Daniel Zickuhr, Bastian Krauß, Tim Slobar: alle 0 Pkt.; Cassandra Theißen: 2 Pkt.; Oliver Jaß: 4 Pkt.; Florian Wendland: 0 Pkt., 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 2:8/25%, Mahlow: 4/11=36%

Ohne eine Standpauke ob des vorher klar verlorenen Spiels ging es nach einer konsequenten und ruhigen  Auswertung in die Partie gegen Schwedt. Schwedt hatte alle großen mit an Bord und führte von  Beginn der Partie an. Die EBV-Spielerin und –Spieler versuchten mitzuhalten, was ihnen aber nur begrenzt im Rahmen der unterschiedlichen Körpergrößen gelang. Positiver als zuvor war das Spiel des EBV deshalb, weil es Aufbauspieler Dean Hölzel jetzt viel besser gelang, nicht nur eigene Punkte zu erzielen, sondern auch seinen Mitspielern gute Pässe zu geben, die sie auch verwerteten. Ein guter Beleg dafür ist, dass sieben von acht Spielern in die Punkte warfen. Weiterhin positiv war bei den Eisenhüttenstädtern, dass sie wirklich erst in diesem Spiel selbst so richtig das verwirklichen konnten, was in fast jedem Training Inhalt war, nämlich die Blockarbeit. Diese Maßnahme war so erfolgreich, dass die Mannschaftsspieler sich sogar im Spiel  abklatschten, wenn dadurch Korberfolge erzielt wurden, was in den bisherigen Spielen eher selten der Fall war. Schwedt führte beizeiten mit 26:15 (10.Minute), zur Halbzeit mit 42:25 und nach 30 Minuten 68:47. Der  Schwedter Trainer Uwe Schreiber ließ fairerweise einen großen Spieler konsequent auf der Bank, so hielt sich das Ergebnis in etwas bei 20 Punkten Abstand in erträglichen Grenzen. Daniel Zickuhr verletzte sich bei einer Gegnerberührung leider im zweiten Viertel putty , konnte aber später wieder als Aufbauspieler fungieren. Sowohl er als auch Tim Slobar bekamen wie alle übrigen mitgereisten Spieler ihre Einsatzzeiten. Die sie auch zu guten Aktionen nutzten und punkten (Tim Slobar mit guten 6 Punkten). Die beiden besten Verteidiger des EBV, bei einer insgesamt guten Teamdefense,  waren Laurin Wendland und Oliver Jaß, die die Kreise der großen Spieler in beiden Spielen etwas eingrenzen  konnten. Beide EBV-Center Cassandra Theißen und Florian Wendland kamen gegen Schwedt endlich besser ins Teamspiel und konnten sich erfolgreich durchsetzen. Auch Bastian Krauß trug sich hoch erfreut in die Punkteliste ein.  Topscorer des EBV war verdientermaßen Dean Hölzel, der oft von seinen Mitspielern freigeblockt wurde, gute Aktionen zum Korb zeigen konnte und sehr gute 32 Punkte erzielte. Trotzdem vergaß er nicht das Zuspiel zu seinen Mitspielern, die sich ebenfalls mit Punkten bedankten, wie Oliver Jaß mit guten 12 Punkten und Florian Wendland mit 7 Punkten. Damit geht das Team bis Januar in eine Punktspielpause, die es nutzen wird, im Training weiter an taktischen Dingen zu arbeiten und die Physis zu verbessern.

Punkte des E.BV-Teams gegen Schwedt/O.: Dean Hölzel: 32 Pkt., 0/2 Freiwürfe; Laurin Wendland, 0 Pkt.; Daniel Zickuhr: 2 Pkt.; Cassandra Theißen: 4 Pkt.; Bastian Krauß: 2 Pkt.; Tim Slobar: 6 Pkt., 0/1 FW; Oliver Jaß: 12 Pkt.; Florian Wendland: 7 Pkt., 1/4 FW; Freiwürfe EBV: 1/7=14%, Schwedt/O.: 3:13=23/%

U 12: Chancenlos in Fürstenwalde – 0:4 Punkte gegen WSG und USV

(mbor) Nicht den Hauch einer Chance hatte das U 12-Team des EBV in Fürstenwalde. Gegen den weiter ungeschlagenen Gastgeber verlor die Mannschaft sehr hoch mit 22:124 (9:64), gegen das Team des BBC Cottbus lief es mit 26:82 (2:49) etwas glimpflicher ab.

Gleich im ersten Spiel bewies das Team des Gastgebers, wer berechtigter Tabellenführer ist. Vom Anpfiff weg bestimmten die teilweise groß gewachsenen Mädchen und Jungen das Geschehen, so dass den Eisenhüttenstädtern nie Zeit zum Spielaufbau blieb. EBV-Aufbauspieler Eric Mintken hatte es äußerst schwer, den Ball immer über die Mittellinie zu bringen, schon früh störte ihn beim Ballvortrag sein Fürstenwalder Gegenspieler Sebastian Marx, der mit seinem Bruder auch in der U 14 spielt. Sebastian Marx fing viele Bälle ab, die Fürstenwalder Spieler rückten viel schneller nach und konnten einfach punkten.  Den Eisenhüttenstädtern merkte man deutlich an, dass mit Laurin Wendland und Carlos van den Brandt wichtige Stützen des Teams fehlten. Wenn es Eric Mintken dann doch gelang, die Mittellinie zu überqueren, waren seine Mitspieler zu selten in der Lage, sich aus der Fürstenwalder Umklammerung zu lösen, sich freizulaufen und so den Ball für eigene Aktionen zu nutzen. Auch hier waren die Gastgeber flexibler, gedankenschneller und provozierten durch ihre aggressive, aber jederzeit faire, Verteidigung weitere EBV-Ballverluste. Zur Halbzeit stand es 9:64, nach drei Vierteln 15:92 und zum Schluss das bereits erwähnte Ergebnis von 22:124 gegen den EBV. Den Eisenhüttenstädter Spielern machte Assistenztrainer Manfred Borchert weder in den Auszeiten noch nach dem Spiel einen Vorwurf, mussten doch Spieler und Trainer die überdeutliche Überlegenheit des Gastgebers anerkennen. Erwähnenswert beim EBV der nie erlahmende Kampfgeist des gesamten Teams, die sehr guten 8 Punkte von Eric Mintken, gefolgt von Tim Sprenger mit 7 Punkten und ein spektakulärer Dreier von Hannes Röming Mitte der zweiten Halbzeit.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Eric Mintken: 8 Pkt., 1/4 Freiwürfe, 1 Dreier; Toni Sprenger, Roman Theißen, Johannes Leuther, Alida Nell: alle 0 Pkt.; Hannes Röming: 3 Pkt., 1 Dreier, Jonas Kraske: 4 Pkt., 0/2 FW; Tim  Sprenger 7 Pkt.,  1/2 FW; Freiwürfe EBV: 2/8=25%, Fürstenwalde: 7/12=58%

Dass das gleich darauf folgende Spiel des EBV gegen den BBC Cottbus ähnlich wie das zuvor verlaufen würde, merkten die EBV-Mädchen und -Jungen spätestens beim Stand von 0:28 nach 10 Minuten. In Gedanken noch dem vorigen verlorenen Spiel nachhängend erholten sich die Oderstädter erst richtig nach einem schwachen 2:49 zur Pause. Auf einmal gelangen Alida Nell (4 Punkte), Jonas Kraske (10 Punkte), Roman Theißen (3 Punkte) und Kapitän Eric Mintken (5 Punkte) Aktionen, die sie auf Grund der starken Fürstenwalder Gegenwehr im ersten Spiel nicht leisten konnten. Die Cottbuser verteidigten zwar gut, aber nicht so intensiv wie zuvor der Gastgeber. So ergab sich, dass der EBV zwar das dritte Viertel noch mit 7:18 verlor, aber mit einem Achtungserfolg das letzte Viertel mit 17:15 für sich entscheiden konnte. Daran haben alle acht mitgereisten Spieler einen Anteil, auch der einzige EBV-Spieler, der ohne Korberfolg blieb, Toni Sprenger. Alle übrigen Eisenhüttenstädter trugen sich in die Punkteliste ein, allein das ist schon im Gegensatz zu früheren Spielen als Erfolg zu werten. Die Oderstädter zeigten phasenweise, gerade im letzten Viertel, gute Spielaktionen, besannen sich auf das im Training mehrmals eingeübte Team- und Passspiel und verbuchten so einen kleinen Teilerfolg, der für die kommenden Aufgaben hoffen lässt.

EBV-Punkte gegen Cottbus: Toni Sprenger: 0 Pkt.; Roman Theißen: 3 Pkt., 1/4 FW; Eric Mintken: 5 Pkt., 1/2 FW; Jonas Kraske: 10 Pkt., 1/1 FW, 1 Dreier; Tim Sprenger: 0 Pkt., 0/2 FW; Hannes Röming: 2 Pkt.; Johannes Leuther: 2 Pkt.; Alida Nell: 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 3/9=33%, Cottbus: 2/3=66%

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U16 männlich verliert in Potsdam beide Spiele gegen Spitzenduo

(a.bernhardt) Sowohl gegen den Gastgeber USV Potsdam (67:77/29:34) als auch gegen den AFV Red Cocks Frankfurt (Oder) (68:100) verloren die Eisenhüttenstädter Jungen ihre beiden Spiele.

Im ersten Spiel ging es gegen die Jungs aus der Landeshauptstadt. Leider war der gute Defense-Spieler Cedric Rellier nicht mit dabei. Das erste Viertel war ausgeglichen, der EBV konnte etwas in Führung gehen. Die ersten 7 Punkte für die Gäste machte Max Schulz, der schon zu Beginn des Spiels einen Schlag auf den Oberschenkel bekam und somit 2 Spiele angeschlagen spielen musste. Es war ein gutes Spiel von beiden Teams, die Gegner schenkten sich nichts, aber es blieb immer sehr fair. Potsdam konnte sich zur Halbzeit mit 34:29 etwas absetzen. Der EBV ließ leichte Punkte liegen und verlor zu oft Bälle aus Situationen, in denen  es total unnötig war. Dennoch kämpften sich die Jungen von Andreas Bernhardt nach einem 13 – Punkte – Rückstand im 3. Viertel noch einmal heran. Das dritte Viertel endete mit 22:23 fast ausgeglichen. In der Mitte des 4. Viertels kam der EBV bis auf einen Punkt heran (58:59/5.Minute). Doch dann schlichen sich wieder leichte Fehler ein, der Potsdamer Spieler Lorenz Domrös versenkte hintereinander zwei Dreier und so gaben die Gäste  das Spiel wieder aus der Hand. Am Ende verlor der  67:77. Topscorer des EBV in diesem Spiel wie schon gewohnt Max Schulz mit 34 Punkten und 4 erfolgreichen Dreiern, gefolgt vom wieder genesenen Niklas Nieschalk mit 11 Punkten und Benedikt Post mit 8 Punkten.

Im zweiten Spiel ging es gegen den weiter  ungeschlagenen Tabellenführer aus Frankfurt. Vom ersten Sprungball an, zeigten diese,  wozu sie in der Lage sind. Der EBV bekam das ganze Spiel über keinen Zugriff. Die schnelle Transition der Frankfurter  gab den Stahlstädtern immer wieder  Probleme. Früh erkannten Trainer und Spieler, dass dieses Spiel nicht zu gewinnen war. So bekamen die Bankspieler viele Spielminuten und konnten sich somit für die nächsten Spiele anbieten. Max Schulz musste früh das Feld räumen. Der Schmerz im Oberschenkel, hervorgerufen aus dem ersten Spiel, war denn doch zu groß. Zum Schluss hieß es 68:100 gegen den EBV. Zu bemerken ist, dass das Spiel  zwischen Potsdam und Frankfurt 37:91 endete. Obwohl die Potsdamer ein Spiel Pause hatten, konnten sie noch weniger gegen die gute Defense der Frankfurter ausrichten. Trainer Andreas Bernhardt nach dem Turnier: „Unser junges, teilweise noch sehr unerfahrenes, Team hat alles gegeben und gezeigt, dass wir gegen die über viele Jahre zusammen spielende Mannschaft aus Potsdam mithalten können. Wir müssen die Trainingstage noch intensiver nutzen, um uns weiter als kompaktes Team zu profilieren“.

EBV-Punkte gegen Potsdam: Benedikt Post: 8 Pkt., 2/4 Freiwürfe; Tobias Krutenat: 4 Pkt.; Marcus Burde: 2 Pkt.; Max Schulz: 34 Pkt., 2/3 FW, 4 Dreier; Max Domhardt: 2 Pkt.; Tim Raasch: 6 Pkt.; Toni Scrock und Tristan Foth: beide 0 Pkt.; Niklas Nieschalk: 11 Pkt., 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 4/7=57%, Potsdam: 4/10=40%

EBV-Punkte gegen Frankfurt (Oder): Benedikt Post: 12 Pkt., 2/6 FW; Tobias Krutenat: 8 Pkt.; Marcus Burde: 6 Pkt.; Max Schulz: 11 Pkt., 2/4 FW, 1 Dreier; Max Domhardt: 2 Pkt.; Tim Raasch: 8 Pkt.; Toni Scrock: 6 Pkt.; Tristan Foth: 8 Pkt.; Niklas Nieschalk: 7 Pkt., 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 4/10=40%, Frankfurt (Oder): 0/2