U 12: Gute Teamarbeit in Schwedt

Die Defensive war beim EBV einer der Schwachpunkte Foto: Tom Lindemann (Schwedt)

(mbor) Das junge Team der U 12 verlor am letzten Wochenende beide Spiele. Gegen den USV Potsdam fiel die Niederlage mit 34:77 (16:39) etwas zu hoch aus, gegen den Gastgeber BG 94 Schwedt war es am Ende relativ knapp 61:72 (25:34).

Gegen die Potsdamer stand das erst kurz zusammen trainierende EBV-Team auf verlorenem Posten. Vornehmlich in der Defensive sah Trainer Jan Grünberg große Reserven. Die USV-Spieler hatten ein zu leichtes Durchkommen. Wenn die Spieler nicht beim ersten Wurf trafen, holten die Potsdamer ihre eigenen Rebounds. Auch hier muss das EBV-Team noch trainieren, um sich diesbezüglich besser in Szene setzen zu können. Offensiv spielten die Eisenhüttenstädter viel besser als in der letzten Saison. Jan Grünberg sprach von „einer großen Steigerung, die den Spielern die nötige Motivation für weitere Spiele geben wird.“ Die Stahlstädter waren sehr bemüht, alle Spieler einzusetzen. Leider war die Chancenverwertung des EBV zu gering, um den USV aus der Ruhe zu bringen. Nach relativ wenigen Punkten zur Halbzeit, „tauten“ beide Teams auf, hatten sich an die Besonderheit der Schwedter Bretter gewöhnt und trafen jetzt auch besser. Der Sieg des USV war aber jederzeit ungefährdet. Topscorer war in diesem Spiel Laurin Wendland mit 8 Punkten.

EBV-Punkte gegen Potsdam: Eric Mintken 6 Pkt., Carlos van den Brandt 6 Pkt., Tim  Sprenger 4 Pkt.; Hannes Röming 3 Pkt.; Alida Nell 3 Pkt.; Laurin Wendland 8 Pkt., 0:4 Freiwürfe;

Die Eisenhüttenstädter Spieler hatten in dem Gastgeber einen in allen Phasen des Spiels gleichwertigen Partner. Der EBV hatte eine gute Anfangsphase. Wieder bewiesen die Spieler ein gutes Teamwork, leider zeigte die schlechte Chancenverwertung und die mangelnde Reboundarbeit negative Auswirkungen auf das Ergebnis. Ein spielerischer Einbruch im zweiten Viertel ergab einen 25:34 Halbzeitrückstand. Nach dem Seitenwechsel wollten es die Gäste aus Eisenhüttenstadt besonders gut machen. Jedoch warfen Konzentrationsmängel und daraus folgende Passfehler das Team immer wieder zurück.  Beide Teams waren körperlich absolut gleichwertig, aber die Schwedter holten viel mehr Rebounds unter beiden Körben. Der EBV kämpfte aufopferungsvoll gewann mit 36:38 fast die zweite Halbzeit, konnte aber den Schwedter Sieg mit 11 Punkten beim  Schlusspfiff nicht verhindern. Trainer Jan Grünberg kürte Eric Mintken zum besten Spieler seines Teams. Er war der Garant für eine gute Spieleröffnung des EBV und gleichzeitig jederzeit Rückhalt des Teams. Ihm kommt jetzt schon zugute, dass er auch im Team der U 14 mittrainiert. Neben Eric Mintken verdiente sich Laurin Wendland ein Lob als sehr guter Verteidiger.

EBV-Punkte gegen Schwedt: Laurin Wendland: 16 Pkt., 0/ Freiwürfe; Eric Mintken: 15 Pkt., 2/4 FW, 1 Dreier, Carlos van den Brandt: 12 Pkt., Tim Sprenger: 14 Pkt., ½ FW, 1 Dreier, Johannes Leuther: 2 Pkt., Alida Nell: 2 Pkt., 0/1 FW; Freiwürfe Eisenhüttenstadt: 3:8/37%, Schwedt: 0:1/0%

 

 

 

 

 

 

Oberliga Herren: Knappe Heimniederlage gegen Rathenow

Florian Konnegen (weiße Kleidung) einer der Besten im EBV-Team

(mbor) Trotz aufopferungsvollen Kampfes der Eisenhüttenstädter Oberligaherren musste das Team  eine 68:76 (27:31) – Niederlage gegen Red Eagles Rathenow hinnehmen. Vor guter Kulisse starteten die Gastgeber motiviert und konzentriert. Aus einer gut gestaffelten EBV-Defensive war Paul Schulz der Motor der meisten EBV-Angriffe. Es war für die Hausherren nicht so einfach, die Verteidigung der Rathenower zu knacken. Die Gäste standen gut unter ihrem Korb, so dass der EBV viel über Mittel- und Distanzwürfe versuchte, dieses Bollwerk zu durchbrechen. Das gelang ihnen aber nur in Ansätzen, denn über das gesamte Spiel hinweg gingen nur 44% dieser Würfe in des Gegners Korb. Nach 10 Minuten stand es knapp 15:14 für den EBV. In den nächsten fast sieben Minuten „leistete“ sich der EBV eine punktemäßige Auszeit, denn nur ganze zweimal traf der EBV, so übernahmen die Gäste die Führung. Erst ein dreiminütiger Schlussspurt der Gastgeber ließ diese wenigstens auf Schlagdistanz von 27:31 bis zur Halbzeit herankommen. Überhaupt war auch nach dem Seitenwechsel festzustellen, dass beide Teams sehr wellenartig einmal gut, einmal weniger gut spielten. Das spiegelt sich kaum im Ergebnis wider. Die Rathenower gaben die einmal erzielte Führung auch nach 30 Minuten (54:46) nicht mehr ab. Nach einer Auszeit von Trainer Andreas Bernhardt „erwachten“ die Gastgeber erst so richtig im letzten Viertel. Sofort wurde das auch von den Zuschauern wieder mehr honoriert.  Der EBV kam noch zweimal dicht heran. Besonders dann, wenn Paul Schulz, Florian Konnegen und Gunter Hermann den direkten Zug zum gegnerischen Korb vollführten. Von außen gelangen den Rathenowern die effektiveren Würfe. Beim EBV trafen wichtige Dreier Steffen Kadler (1), Carsten Wehlmann (1) und Florian Konnegen (2). In einer heiß umkämpften Schlussphase wollte es der EBV mit der Brechstange versuchen, leistete sich aber die zwei, drei entscheidenden Fehler, die den Rathenowern ermöglichtem, die Führung zu erhalten und mit Freuden zu ihren wichtigsten Punkten und zum verdienten 76:68 Sieg nutzten. Trainer Andreas Bernhardt lobte trotz der Niederlage sein Team nach dem Spiel, gratulierte Rathenow zum Sieg und vergaß auch nicht die insgesamt sehr gute Leistung der beiden Schiedsrichter Hartmut Opitz (Berlin) und Stephan Reitzig (Teltow) positiv hervorzuheben. Beim EBV wurde Florian Konnegen Topscorer mit 24 Punkten und zwei erfolgreichen Dreiern, gefolgt vom sehr gut spielenden Paul Schulz mit 12 Punkten. Hervorzuheben ist bei den Gastgebern der nie erlahmende Kampfgeist, ständig auch angetrieben von den mitgehenden Zuschauern, kritikwürdig jedoch die Effektivität von der Freiwurflinie mit mageren 12:27/44% als Team, welches auch hier den Rathenowern mit 14:26/54% den Vortritt lassen musste.

EBV-Punkte: Steffen Kadler 7 Pkt., 1 Dreier; Gunter Hermann: 9 Pkt., FW 1/1; Toni Meinhardt: 6 Pkt., FW 0/2; Florian Konnegen: 24 Pkt., FW 8/16, 2 Dreier; Paul Schulz: 12 Pkt., FW 2/4; Carsten Wehlmann: 8 Pkt., FW 1/4, 1 Dreier; Marco Witoszek: 2 Pkt.; Roy Stark und Frieder Humpert 0 Pkt.; René Friedrich und Emanuel Raasch nicht eingesetzt; Freiwürfe EBV: 12:27/44%, Rathenow: 14:26/54%

 

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Oberliga Herren erwartet Red Eagles Rathenow

(mbor) Für das Team der Oberliga Herren kommt es heute vor großer heimischer Kulisse darauf an zu punkten. Als Gegner wird die Mannschaft von Red Eagles Rathenow erwartet. Die Gastgeber wollen sich mit einem Sieg etwas vom Tabellenende lösen, die Rathenower belegen derzeit Platz fünf. EBV-Trainer Andreas Bernhardt erwartet einen spannenden Kampf um jeden Punkt. Der erste Sprungball ist um 19.00 Uhr in der Inselhalle. Einlass ist bereits ab 18.00 Uhr.
Das Team der Oberliga U 16 männlich reist ebenfalls heute nach Fürstenwalde. Sowohl der Gastgeber WSG Fürstenwalde (7.Platz) als auch der zweite Gegner WSG Königs Wusterhausen (6.) sind hinter den Eisenhüttenstädtern (5.) platziert. Für die Stahlstädter gilt, dass sie ihre guten Trainingsleistungen in den Spielen kontinuierlich unter Beweis stellen wollen.

Neues aus unserer „Krabbelgruppe“

Seit März dieses Jahres betreut Benedikt Post jeden Montag von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr die Jüngsten unseres Vereins. An seiner Seite ist seit Ende September Daniel Engelin (ein ehemaliger Spieler unseres EBV) ebenfalls als Übungsleiter tätig. Dass die Mädchen im Alter von 4 bis 7 viel Spaß und Freude haben, davon können sich an jedem Übungstag die anwesenden Eltern überzeugen. Beide Übungsleiter haben die richtige Mischung zwischen Spaß und Anspannung, zwischen Spiel und Erholung gefunden. Die stetig wachsende Zahl von Kindern gibt ihnen Recht. Zurzeit sind es 13 Kinder, die sich auf jeden Trainingstag freuen und beiden Trainern alles abverlangen. Seit Ende Oktober ist  als zusätzliche Betreuerin Angelina Oppen dazu gekommen, der es ebenfalls sehr viel Spaß macht, mit den Kindern zu spielen.

 

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Bezirksliga Herren: Knapper Heimsieg gegen SV Woltersdorf

(mbor) Mit einem knappen, aber verdienten 79:74 (38:22), Heimsieg gegen die SV Woltersdorf konnte sich das Bezirksliga Herrenteam etwas Luft verschaffen. Beide Teams starteten sehr nervös. Keine Mannschaft konnte sich einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Die Gäste aus Woltersdorf rannten relativ planlos gegen die gut stehende Defensive des EBV an. Die Gastgeber wollten das Spiel über die Außenschützen, über Dreipunktewürfe, entscheiden. Doch kein Dreier traf. Nach 10 Minuten hieß es knapp 17:16 für den EBV. Die 2 Minuten Pause und eine vorherige Auszeit des EBV bewirkten, dass die Defensive des EBV intensiver wurde. Eine Ganzfeld Mann-Mann-Verteidigung, die zwar nicht immer konsequent durchgespielt wurde, zeigte bei den Gästen schon einmal Wirkung. Der EBV erzielte durch diese Verteidigung viele Ballgewinne und punktete vorn. Bei einem  Halbzeitstand von  38:22 sah es nach einem sicheren Punktsieg aus. Doch weit gefehlt. Die Spieler waren sich ihrer Sache zu sicher. Wieder wurden Dreier geworfen, aber nur Paul van den Brandt und Thomas Schneider trafen je einmal. Also musste der EBV mehr über das Spiel unter den Körben kommen. Die Gastgeber taten jedoch zu wenig, um sich weiter abzusetzen. Das Spiel ohne Ball muss das Team im Training intensiv verbessern, denn zu statisch agierten die Gastgeber. Dazu kam eine teilweise schlechte Wurfauswahl, die es den Woltersdorfern über die gesamte zweite Halbzeit ermöglichte besser einzugreifen und selbst zu punkten. Beide Viertel in der zweiten Halbzeit wurden mit 20:23 und 22:29 abgegeben. Der EBV zehrte förmlich von dem komfortablen 16 – Punktevorsprung aus der 1.Halbzeit. In der 39.Minute stand es 76:73. Erst zwei verwandelte Freiwürfe von David Kiutra in der letzten Minute machten den knappen 79:74 – Sieg ganz perfekt. Neben David Kiutra (13 Pkt.) punkteten mit Topscorer Jan Grünberg (19), Paul van den Brandt (11), Dennis Herkt (11) und Patrick Köster (11) vier weitere Spieler zweistellig. Diese Genannten waren es auch vorrangig, die dem EBV-Spiel ihren Stempel aufdrückten. Positiv zu erwähnen sind weiterhin Thomas Schneider und Andreas Bernhardt, die ebenfalls in der Defensive gut arbeiteten und offensiv positive Akzente setzten. Trainer  Manfred Borchert nach dem Spiel: „Alle elf angetreten EBV-Spieler bekamen entsprechend der gegebenen Spielsituation Einsatzzeiten, die sie auch gut nutzen konnten. Unser Team zeigte in der ersten Halbzeit gute Ansätze in der Defensive bei einer aggressiven, fairen Verteidigung und für ein schnelles Spiel nach vorn. Den spielerischen Einbruch in der zweiten Halbzeit müssen wir noch einmal im Training aufarbeiten. Ansatzpunkte in der Trainingsarbeit sehe ich in der Bewegung ohne Ball, in der besseren Verständigung innerhalb des Teams und in der noch besseren Wurfauswahl.“
EBV-Punkte gegenWoltersdorf: David Kiutra (13 Pkt., 5:13 Freiwürfe), Kevin Köster (5 Pkt., 1:2 FW), Andreas Bernhardt (3 Pkt., 3:4 FW), Jan Grünberg (19 Pkt., 3:5 FW), René Friedrich (0, 0:2 FW), Patrick Köster (11 Pkt., 3:6 FW), Paul van den Brandt (11 Pkt., 1 Dreier), Emanuel Raasch (2, 0:1 FW), Martin Hoffmann (1 Pkt., 1:2 FW), Thomas Schneider (2 Pkt., 1 Dreier), Dennis Herkt (11 Pkt., 1:2 FW); Freiwürfe EBV: 16:36/44%, Freiwürfe Woltersdorf: 12:20/60%

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