Oberliga Herren

(a.bernhardt)  In Cottbus sollte endlich der zweite Sieg der Saison her. Leider verlor der EBV 1971 klar mit 53:80 (25:37) gegen den BBC Cottbus II. Der EBV hatte fast die komplette Mannschaft an Deck, von den Stammspielern fehlte leider Marco Witoszek. Im ersten Viertel sah alles sehr vielversprechend aus. Wir verteidigten hart und brachten den Ball gut unter das gegnerische  Brett. Schnell konnten wir uns mit 9:4 leicht absetzen. Wir kontrollierten das Spiel und der Ball lief gut. 6 Spieler steuerten im ersten Viertel mit eigenen Punkten zum  19:14 – Stand nach 10 Minuten bei.

Wir wollten im zweiten Viertel genauso weitermachen, doch taten uns die Lausitzer diesen Gefallen nicht. Ein 9:0 Run der Cottbuser und eine Auszeit ihrerseits, schon sah es um uns schlechter aus. Wir fanden in diesem Viertel auch nicht mehr ins Spiel zurück, konnten nur 6 Punkte in diesen 10 Minuten erzielen. Wir verloren das Viertel mit 6:23 und gingen mit einem 12 Punkte Rückstand in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel mobilisierten wir noch einmal unsere Kräfte und kämpften uns bis auf 6 Punkte heran. Doch nachlässige Fehler in der Helpside und mangelnde Konzentration unterm gegnerischen Korb ließen es nicht zu, dass es noch knapper werden sollte. Im Gegenteil, Cottbus raffte sich noch einmal auf und konnte sich wieder eindeutig mit 16 Punkten absetzen. Vor dem Schlussviertel stand es 58:42 für den BBC.

Im vierten und letzten Spielabschnitt war es unser Ziel so nah wie möglich heran zu kommen, um am Ende vielleicht doch noch eine kleine Chance zu haben. Doch wieder brachte uns ein 11:0 Run des BBC weit weg vom ersehnten Ausgleich. Wir erholten uns von diesem Schlag auch nach einer Auszeit nicht mehr und bemühten uns um Schadensbegrenzung.  Am Ende war es mit 53:80 eine 27 Punkte Differenz und eine Niederlage mehr.

Nun gilt es diese hohe Niederlage schnell zu vergessen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, um beim nächsten Heimspiel am 03.11.2012 gegen Rathenow wieder besser abzuschneiden.

EBV-Punkte: Paul Schulz: 10 Pkt., FW 0/2; Gunter Hermann:10 Pkt., FW 2/2; Florian Konnegen:10 Pkt.,2 Dreier; Steffen Kadler: 8 Pkt., FW 0/1; Toni Meinhardt: 6 Pkt., FW 2/4; Roy Stark: 4 Pkt.; Carsten Wehlmann: 3 Pkt., 1 Dreier; Marcus Vorhoff: 2 Pkt.; Rene Friedrich und Paul van den Brandt beide 0 Pkt. Freiwürfe EBV: 4:9/44%, Cottbus II: 19:30/63%

Titelbild: Gerrit Freitag

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U 14 männlich I.: Trotz Steigerung zwei Niederlagen

(mbor) Auch wenn sich das EBV-Team der U 14 gegenüber dem Saisonauftakt in Cottbus etwas steigern konnte, blieben am Ende des Spieltages wiederum zwei Niederlagen haften. In Schwedt/O. verlor die Mannschaft gegen Mahlower SV mit 61:72 (23:28), gegen den Gastgeber hoch mit 76:99 (38:57).

Bei den Eisenhüttenstädtern fehlten leider Tim Slobar und Bastian Krauß. Beide EBV-Gegner hatten in ihren Reihe Spieler, die die EBV-Spieler an Körpergröße bei Weitem überragten. Allein drei Spieler von Mahlow hatten  ein Gardemaß von mehr als 1,76 m, sie erreichten 50 der 72 Punkte. Beim EBV verteilten sich die Punkte etwas besser auf fast alle Spieler. Das Spiel gegen Mahlow wurde von beiden Seiten  sehr nervös begonnen. Kein Team war in der Lage, den Ball kontrolliert nach vorn zu bringen. Zu viele unnötige Fouls, vornehmlich auf Eisenhüttenstädter Seite, stoppten den Spielfluss. Zwischenzeitlich hatte der EBV eine 10:6-Führung inne (5.Minute), leider wurde diese bis zur 10.Minute mit 11:16 wieder abgegeben. Defensiv taten beim EBV ihre „Arbeit“ am besten Oliver Jaß und Laurin Wendland, die die jeweils großen Spieler zu verteidigen hatten. Auch wenn Steven Maasch 26 Punkte (Mahlow) erzielte, spricht das in keiner Weise gegen diese beiden EBV-Spieler, zumal beide wesentlich kleiner sind als die Mahlower Recken. EBV-Trainer Manfred Borchert musste auf diese Spieler zurückgreifen, weil die größeren EBV-Spieler einfach zu langsam waren, um auch nur annähernd mitzuhalten. Spielgestalter der Stahlstädter war Dean Hölzel, der sich sehr bemühte, die freien Spielerinnen und Spieler anzuspielen. Daniel Zickuhr bedankte sich mit sehr guten 14 Punkten genauso wie Oliver Jaß mit 11 Punkten. Die Center des EBV blieben in diesem Spiel sehr blass, alle drei brachten es insgesamt nur auf 18 Punkte. Nach einer Mahlower Halbzeitführung von 28:23 und einer immer nur knappen 3 bis 5-Punkteführung seitens von Mahlow kam der EBV noch einmal auf 61:62 (38.Minute) heran. Das reichte aber leider nicht, der EBV verlor dann doch noch innerhalb von zwei Minuten das Spiel deutlich mit 61:72.

Punkte des EBV-Teams gegen Mahlow: Dean Hölzel (18 Pkt.), Laurin Wendland (0/0:2 Freiwürfe), Daniel Zickuhr  (14), Cassandra Theißen (8), Marvin Demmin (0/0:2), Oliver Jaß (11/1:2), Florian Wendland (6), Marvin Zander (4/0:4); Freiwürfe EBV: 1:8/13%, Mahlow: 5:19/26%

Auch die Gastgeber aus Schwedt hatten im Spiel gegen den EBV die Luft- und Reboundhoheit. Tim Förstenberg (BG 94) bedankte sich mit satten 55 Punkten (56% der Schwedter Punkte). Die Eisenhüttenstädter begannen mit einer einzigen Blamage, das 1.Viertel ging mit 7:37 verloren. Nichts, aber auch gar nichts klappte. Nicht einmal die zwei Auszeiten halfen. Das zweite Viertel gewannen die Eisenhüttenstädter nach einer Standpauke mit 31:20, so ging es zum 38:57 in die Halbzeitpause. Schwedt kam nach dem Seitenwechsel wieder besser ins Spiel, nach 30 Minuten führten die Gastgeber mit 77:48. Das Spiel war praktisch vorentschieden. Auch wenn der EBV keine 100 Punkte zuließ und gute 76 Punkte erzielte täuscht das nicht darüber hinweg, dass das EBV-Team zu unausgeglichen besetzt ist. Fast jeder im Team ist zu labil im Abrufen seiner möglichen Leistungen über zwei Spiele hinweg. Durchweg gute Leistungen zeigten in beiden Spielen nur Laurin Wendland und Daniel Zickuhr. Dean Hölzel war zwar ein guter Spielaufbauer und erzielte auf Grund seiner spielerischen Möglichkeiten 18 bzw. sehr gute 28 Punkte. Er hat unter anderem aber noch Reserven in der Kommunikation mit seinen Mitspielern und im Korbdurchbruch 1:1. Alle drei Center Cassandra Theißen, Marvin Zander und Florian Wendland haben schon bessere Spiele abgeliefert. Von diesen drei Spielern hat nur Florian Wendland im zweiten Spiel am ehesten den Trainer überzeugt. „Insgesamt bleibt festzustellen, dass mein Team bei besserer und intensiverer Trainingsbeteiligung durchaus in der Lage gewesen wäre, gegen diese beiden Teams zu gewinnen“, so der Trainer in seinem Abschlussstatement.

Punkte des EBV-Teams gegen Schwedt/O.: Dean Hölzel (28 Pkt./0:2 Freiwürfe), Laurin Wendland (2/0:2), Daniel Zickuhr  (14/2:2), Cassandra Theißen (2), Marvin Demmin (0), Oliver Jaß (15/1:4), Florian Wendland (8/0:4), Marvin Zander (7/1:4); Freiwürfe EBV: 4:18/    22%, Schwedt/O.: 5:8/63%

U 19 w zum Saisonauftakt mit zwei Heimniederlagen

(mbor) Der Saisonauftakt der EBV-Oberligamädchen missglückte mit zwei klaren Niederlagen völlig. Das Team verlor gegen die BG Lauchhammer 1950 mit 37:98 (14:42) ebenso deutlich wie gegen die SSV Lok Bernau mit 40:89 (17:40).

Linda Schuppan (Nr.15) verteidigt eine Spielerin aus Lauchhammer/Foto: Bernd Pflughöft

Bei den Gastgeberinnen merkte man deutlich, dass einige wichtige Spielerinnen, wie Annika Wegener und Anna Täschner nicht mehr dabei sind. Auch Cheyenne Meier war leider nicht mit dabei. Das Team ist noch nicht gut genug eingespielt. Außerdem war den Mädchen bereits vor den Spielen die Stärke der Gegnerteams hinreichend bekannt. Der EBV war bemüht, aus einer stabilen Abwehr die Kreise der Lausitzer Spielerinnen etwas einzudämmen. Die Gäste waren jedoch schneller, schalteten aus ihrer Defensive besser in die Offensive um und erzielten einfache Punkte, auch ohne selbst überragend zu sein. Der EBV hielt die ersten zehn Minuten (8:14) relativ gut mit, doch dann befreiten sich die Gäste und führten zur Halbzeit mit klar 42:14. Beim EBV gab es phasenweise gute Reboundaktionen von Michelle Eichner, Michelle Droschinski und Kristina Stscherbina. Auch Linda Schuppan und Beatrice spielten ihre Körpergröße aus und attackierten ständig die Spielerinnen aus Lauchhammer. Jedoch gelang es allen EBV-Mädchen vorn nicht durchgängig zu punkten und das vor allem im Überzahlspiel zu. Die Wurfeffektivität in eigener Halle war einfach zu schlecht. Zu allem Unglück erwischte Elisa Mintken trotz aufopferungsvollen Kampfes einen schlechten Tag und ging mit 0 Punkten aus diesem Spiel leer aus. Spielertrainerin Kristina Stscherbina bescheinigte ihrem Team eine gute Leistung, anerkannte aber auch den verdienten Sieg des ersten Gegners. Topscorerin beim EBV war einmal mehr Michelle Eichner mit sehr guten 19 Punkten.

EBV-Punkte: Lisa Semmisch (0), Elisa Mintken (0), Michelle Eichner (19 Pkt./3:6 Freiwürfe), Beatrice  Budras (7/1:4), Kristina Stscherbina (6), Michelle Droschinski (0), Linda Schuppan (5/1:2); Freiwürfe EBV: 5:12/ 41%, Lauchhammer: 6:21/28%

Nach einem Spiel Pause (Bernau – Lauchhammer 98:58) wartete der zweite Gegner, die SSV Lok Bernau auf die Gastgeberinnen. Leider konnte vom EBV Michelle Droschinski in diesem Spiel nicht mehr mitwirken. Beide Teams begannen in der Defensive schwach. Bei Bernau war es nach deren ersten Spiel unmittelbar zuvor etwas verständlicher als beim  Gastgeber. Den „Nutzen“ zog daraus der Gast aus Randberlin. Die löchrige EBV-Abwehr war eine willkommene Einladung für die Bernauer Spielerinnen, ihr Punktekonto bis zur Pause auf 40:17 zu schrauben. So sehr sich die EBV-Mädchen auch bemühten, sie hatten keinen wirklichen Zugriff auf die Gäste. Das änderte sich auch nach der Pause relativ wenig. Die Gastgeberinnen kämpften zwar und ergaben sich nicht ihrem Schicksal der zu erwartenden Niederlage. Aber ihre spielerischen Möglichkeiten waren zu begrenzt,  um den Bernauern entscheidend Paroli zu bieten. Zu allem Unglück musste die Topscorerin auch von diesem Spiel Michelle Eichner (14) im vierten Viertel wegen Verletzung passen, was eine arge Schwächung der EBV-Mannschaft bedeutete. Positiv bei den Gastgeberinnen waren neben der immer vorhandenen Einsatzbereitschaft, dass sich alle Spielerinnen, außer Neuzugang Lisa Semmisch, die sich gut ins Team einfügte, in die Scorerliste eintragen konnten. Noch einmal der Kommentar der Spielertrainerin Kristina Stscherbina: „Wir müssen im Training an unserer Wurfeffektivität und an der Nutzung von einfachen Spielsystemen arbeiten. Die Moral des Teams ist intakt. Im November werden wir in Bernau (gegen Bernau und Frankfurt (Oder) versuchen, diese angesprochenen Punkte ins Positive umzusetzen.“

EBV-Punkte: Lisa Semmisch (0), Elisa Mintken (8), Michelle Eichner (14/2:2), Beatrice Budras (3/1:2), Kristina Stscherbina (12/2:2), Linda Schuppan (3/1:2); Freiwürfe EBV: 6:8/75%, Bernau 5:/56%

 

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Oberliga Herren: Weitere Niederlage bei Königs Wusterhausen II

(a.bernhardt) Mit einer weiteren Niederlage kam unser Herren 1 – Team aus Königs Wusterhausen zurück. Kurzfristig musste erneut auf Florian Konnegen verzichtet werden. Steffen Kadler war dafür wieder mit dabei und auch Carsten Wehlmann absolvierte sein erstes Spiel für uns.

Das erste Viertel begannen wir sehr nervös. Wir erarbeiteten uns viele Chancen konnten sie aber nicht in Zählbares ummünzen. Eine Auszeit war nötig, um die Spieler wach zu rütteln. Aus einem 8:20 machten wir in 2 Minuten zum Ende des ersten Viertels ein 15:20.

In das zweite Viertel starteten wir dann viel konzentrierter. Vorne weg Paul Schulz (20) und Marcus Vorhoff (13) unsere beiden Topscorer des Spiels. Sie machten nahezu alle Punkte im zweiten Spielabschnitt. Wir hatten die Hausherren unter Kontrolle und konnten kurz vor der Halbzeit sogar mit 2 Punkten in Führung gehen. Der Halbzeitstand war dann mit 36:34 für uns positiv.

Das dritte Viertel gestaltete sich dann über weite Strecken ausgeglichen. Der Gastgeber übernahm wieder die Führung, konnte sich aber nicht absetzen. Wir blieben immer auf 2 – 5 Punkte dran. Maik Hasselberg (23 Punkte) bereitete uns immer wieder Probleme. Er ist ein sehr vielseitiger Spieler, groß, ein guter Distanzschütze, mit einem sicheren Dribbling ausgestattet und vor allem sehr spielintelligent. Wenn wir ihn unter Kontrolle bekommen würden, könnten wir das Spiel auch gewinnen. Mit einem Rückstand von 3 Punkten gingen wir ins Schlussviertel.

Im letzten Viertel standen wir dann komplett neben uns. Viele Turnover und wenig klare Aktionen am gegnerischen Korb brachten uns schnell in einen hohen Rückstand. Ehe wir uns versahen lagen wir mit 17 Punkten hinten, auch eine Auszeit bei 8 Punkten Rückstand brachte nicht den erhofften Erfolg. Wir besannen uns jedoch noch einmal und konnten uns in den letzten Minuten mit einer aggressiven Zonenpresse nochmal auf sieben Punkte herankämpfen. Es war leider zu spät. Am Ende verloren wir das Spiel 68:77. Das nächste Spiel ist erst wieder am 27.10.2012 in Cottbus. Bis dahin haben wir noch etwas Zeit um stabiler zu werden, so dass wir auch über die vollen 40 Minuten konzentrierter agieren können und nicht immer reagieren müssen.

EBV-Punkte: Paul Schulz: 20 P.,8/8 FW, 2-3 er; Marcus Vorhoff: 13 P., 1/3 FW; Steffen Kadler: 12 P., ¼ FW,1-3 er; Gunter Hermann: 7 P., 1/6 FW; Carsten Wehlmann: 5 P., 3/4 FW; Toni Meinhardt: 5 P., 1/4 FW; Marco Witoszek: 4 P.; Roy Stark: 2 P.; Felix Zacharias, Emanuel Raasch, Rene Friedrich alle 0 Punkte

Foto: Andreas Kannemann

Bezirksliga Herren: Zwei Heimniederlagen

(mbor) Nach den Auftaktniederlagen in Frankfurt (Oder) verlor das Team der Bezirksliga Herren zu Hause ebenfalls beide Spiele. Es gab sowohl gegen die II. Vertretung der WSG Fürstenwalde ein 52:60 (24:24) als auch gegen den Oranienburger BV ein 59:87 (20:58).

Im Auftaktspiel gegen das Team aus der Spreestadt hatten zu Beginn die Gäste leicht die Nase vorn. Der Gastgeber operierte in der Defensive als Team und hielt dadurch das Spiel fast über die gesamte Spielzeit hinweg offen. Nach zehn Minuten stand es 13:16, zur Halbzeit hieß es unentschieden 24:24. Leider kamen der Hauptschiedsrichter aus Frankfurt (Oder) und der mitgereiste Schiedsrichter des dritten Teams, SV Oranienburg, nicht. So leitete Schiedsrichter Manfred Borchert die hart umkämpfte Partie, die jedoch stets fair ablief. Unter den Körben bestimmte der Fürstenwalder Ronny Enzenroß (8 Pkt.) durch seine Größe das Geschehen. Dennis Herkt hielt, so gut er konnte dagegen, erzielte auch gute 8 Punkte. Die Rebounds unter beiden Körben waren zu 70% eine „Beute“ des Fürstenwalder Spielers. In der Offensive des EBV bestimmten David Kiutra (11 Pkt.) und Patrick Köster (7 Pkt.) das Geschehen, gut unterstützt von Kevin Köster und Jan Grünberg. Beide erzielten jeweils 10 Punkte. Auch wenn das EBV-Team 4 Dreier versenkte, es war nicht der Tag der Weitschützen. Eine Vielzahl dieser Würfe fand nicht den Weg ins gegnerische Netz, die Rebounds waren dann oft ein Fall für Fürstenwalde. Nach der Halbzeit zog der EBV etwas mit dem Tempo und konnte beim Stand 43:37 letztmalig wechseln. Die Mannschaft funk- tionierte  in dieser Phase als Team am besten. Im vierten Viertel kam leider ein kompletter Einbruch, der dem Gastgeber die Moral und den Sieg raubte. Relativ ungefährdet marschierte Fürstenwalde in diesem Viertel erspielte sich ein 23:9 und den unterm dem Strich verdienten 60:52 – Sieg.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde II: David Kiutra (11 Pkt., 2:4 Freiwürfe/1 Dreier), Kevin Köster (10 Pkt., 1:2, 1 Dreier), Andreas Bernhardt (3, 1 Dreier), Jan Grünberg (10/1:2/1 Dreier), Patrick Köster (7/3:6), Paul van den Brandt (0), Emanuel Raasch (2), Dennis Herkt (8); Freiwürfe EBV: 7:14/50%, Freiwürfe Fürstenwalde II: 4:9/44%

Der zweite Gegner war aus einem komplett anderen Holz geschnitzt. Die angereisten sieben Spieler spielten schnell, druckvoll und sehr effizient. Kaum ein Wurf, ob Distanzwurf oder Korbleger verfehlte den EBV-Korb. Die Oranienburger hatten schon Fürstenwalde mit 93:67 das Nachsehen gegeben. Auch die Gastgeber hatten dem nichts, auch nicht in Ansätzen, zu entgegnen. David Kiutra rieb sich in der Verteidigung an seinem Gegenspieler Kober und am Schiedsrichter aus Fürstenwalde auf. Die Distanzwürfe des EBV verfehlten bei ihm, bei Jan Grünberg und bei Kevin Köster reihenweise das Ziel (unter 30% Trefferquote). Obwohl David Kiutra (16), Dennis Herkt (12) und Patrick Köster (10) zweistellig punkten konnten, erzielten allein die Spieler Kober (23) und Przygoda (19) aus Oranienburg 42 der 89 Punkte. Zur Halbzeit stand  es blamabel 20:58 aus EBV-Sicht, nach 30 Minuten 35:81. Das letzte benutzen die Oranienburger zum  „Auslaufen“. Im Gefühl des klaren Sieges ließen sie die Zügel etwas schleifen. Die Eisenhüttenstädter nutzten die Gelegenheit, um das Ergebnis  im letzten Viertel mit 24:6 und mit insgesamt 59:87 wenigstens etwas angenehmer zu gestalten. Spielertrainer Patrick Köster nach dem Abpfiff: „So, wie wir uns zurzeit präsentieren, passt noch nicht viel zusammen. Oranienburg war ein verdienter Sieger. Wir müssen im Training und im Spiel noch mehr als Team wirken und unsere eigenen Befindlichkeiten und Distanzwürfe noch mehr zurückschrauben.“

EBV-Punkte gegen Oranienburg: David Kiutra (16 Pkt., 1:2 Freiwürfe/3 Dreier), Kevin Köster (4 Pkt., 0:4), Andreas Bernhardt (0), Jan Grünberg (6/0:1), Patrick Köster (10/4:6), Paul van den Brandt (2/0:2), Emanuel Raasch (9/3:6/1 Dreier), Dennis Herkt (12/1:2); Freiwürfe EBV: 9:23/%, Freiwürfe Oranienburg: 4:8/50%