10.Okt..2021 | Bezirksliga Herren, Featured, Saison 2021/2022 |
(her/mbor) Das Team des EBV erzielte in Fürstenwalde zwei Siege für die Moral der Mannschaft. Gegen den Gastgeber hieß es am 79:78 (45:36), gegen den SSV Lok Bernau IV war es ein überzeugender 84:63 (36:26) Sieg.
Nach kurzen Startschwierigkeiten fanden die Oderstädter mit guten Zuspielen zu den Centern besser ins Spiel. Nach einer knappen Führung zu Beginn des 2.Viertels hatte der EBV einen 16:0 Lauf zu einem 30:20. In dieser Phase gab es einige Steals und gutes Fastbreakspiel, vor allem von Teoman Prahst, Kevin Köster, Vitali Palkin und Jonas Kraske. Center Moritz Mahlich warf seinen ersten Dreier bei den Herren. Zur Halbzeit gab es eine verdiente Führung mit 45:36 für den EBV. Im dritten Viertel agierten beide Teams in einem ausgeglichenen Spiel auf Augenhöhe. Zu Beginn des vierten Viertels wurde die bis dahin gut stehende Zonenverteidigung (4-1 Zone) des EBV löchrig, Fürstenwalde traf binnen weniger Minuten 5 Dreier, das sind satte 15 Punkte. Der Gastgeber – jedoch sehr foulbelastet – musste seine Verteidigung lockern bzw. es ergaben sich durch Fürstenwalder Fouls eine große Anzahl an Freiwürfen für die Stahlstädter. Spielertrainer Dennis Herkt war mit dem Spiel zufrieden: „Mein Team hat die Vorgaben gut umgesetzt. Gerade im letzten Viertel brachen meine Spieler immer wieder im 1:1 zum gegnerischen Korb durch, zogen ein ums andere Foul. Wir hätten noch höher gewinnen können, wenn die Mehrzahl der Freiwürfe getroffen hätte. Wir zeigten einen guten Mix aus Fastbreaks und ruhigem Aufbauspiel. Phasenweise zeigte das Team eine sehr gute Defense.“
EBV- Punkte: Joey Lehmann 4 Pkt., Robert Zucknick 0 Pkt., Vitali Palkin 5 Pkt. 1 Dreier, Moritz Mahlich 9 Pkt. 1 Dreier 2/6 Freiwürfe, Kevin Köster 13 Pkt. 8/14 FW, Jonas Kraske 6 Pkt. 0/6 FW, Teoman Prahst 25 Pkt. 7/14 FW, Dennis Herkt 17 Pkt. 3/6 FW; Freiwürfe EBV: 20/46 FW = 43,5%, Fürstenwalde: 10/11 = 91%

Teoman Prahst, einer der Aktivposten in einem sehr guten Team. Er erzielte in beiden Spielen 46 Punkte (hier in einem früheren Spiel gegen den Mahlower SV).
Gleich anschließend wartete auf den EBV mit dem SSV Lok Bernau 4 der nächste schwere Brocken. Die Bernauer, nur zu sechst angetreten, der EBV war nach dem Verletzungsausfall von Moritz Mahlich (Fingerverletzung) noch mit 7 Spielern anwesend. Der EBV hatten wieder einen holprigen Start mit zu vielen verpassten Aktionen im Angriff. Erst das Fastbreakspiel etwas später wurde ordentlicher durchgezogen. Die „alten“ Herren von Bernau hatte da so ihre Schwierigkeiten. Zur Halbzeit führte der EBV eigentlich klar mit 36:26. Diese 10 Punkte bauten die Oderstädter phasenweise auf eine 27 Punkte Führung aus. Nach dem 3.Viertel führte der EBV mit 64:41. Das vierte Viertel gehörte den jungen Spielern. Das Team verwaltete die Führung gekonnt mit einer weiterhin guten Laufbereitschaft und einer sehr guten Teammoral zu einem 84:63 Endstand.
Spielertrainer Dennis Herkt noch einmal: „Gerade die große Laufbereitschaft des gesamten Teams macht nach einer so langen Basketballpause viel Spaß und Lust auf mehr. Es wird spannend zu sehen, zu welcher Leistung wir als Team fähig sind, wenn alle Spieler gesund und anwesend sind.“
EBV-Punkte: Joey Lehmann 9 Pkt. 3/4 FW, Robert Zucknick 0 Pkt., Vitali Palkin 2 Pkt. 0/2 FW, Moritz Mahlich 0 Pkt., Kevin Köster 22 Pkt. 6 Dreier 0/3 FW, Jonas Kraske 6 Pkt. 0/2 FW, Teoman Prahst 21 Pkt. 1/3 FW, Dennis Herkt 24 Pkt. 2/2 FW; EBV-Freiwürfe: 6/16 FW = 37,5% Bernau: 7/10 = 70%
7.Okt..2021 | Bezirksliga Herren, Featured |
(mbor) Mit einer hohen 32:112 (20:57) Niederlage schied der Bezirksligist zum Saisonbeginn aus dem laufenden Pokalwettbewerb aus. Der vier Klassen höher spielende 1.Regionalligist war in allen Belangen deutlich überlegen. Vier Spieler maßen 2,00 m und deutlich mehr (beim EBV 2 Spieler). Das Team von RedHawks Potsdam spielte technisch die viel bessere Klinge und war im Umschaltspiel wesentlich schneller und am EBV-Korb effektiver. Die Eisenhüttenstädter Gastgeber (leider ohne Zuschauer) konnten nur ihre Kampfkraft dagegenstellen. Es entwickelte sich ein interessantes Spiel mit sehenswerten Korbaktionen vor allem seitens der Potsdamer. Die noch sehr jungen EBV-Center Marc René Raue, Moritz Mahlich und Max Kalisch versuchten ständig, die hohen Hürden ihrer Gegenspieler zu überwinden, was ihnen natürlich nicht immer gelang. Da das EBV-Spiel insgesamt zu langsam war, hatten die Potsdamer immer wieder Gelegenheit die Angriffe des EBV zu unterbinden und selbst erfolgreich Kontervorstöße zu initiieren. Der EBV spielte seinen Möglichkeiten entsprechend ein gutes Spiel. Leider verletzte sich Marc René Raue schon frühzeitig.
Aus einem gut agierenden EBV-Team ragten Teoman Prahst mit 15 Punkten und Kapitän Oliver Schwanz mit 9 Punkten (3 erfolgreiche Dreier bei 5 Versuchen) etwas heraus.
EBV gegen RedHaks Potsdam 2: Joey Lehmann, Robert Zucknick, Vitali Palkin, Jonas Kraske, Max Kalisch, Jan Grünberg alle 0 Pkt., Moritz Mahlich 2 Pkt., 0/2 Freiwürfe, Marc René Raue 4 Pkt., 2/4 FW, Teoman Prahst 15 Pkt., 3/5 Pkt., Oliver Schwanz 9 Pkt., 3 Dreier, Dennis Herkt 2 Pkt.; EBV-Freiwürfe: 5/12 = 42%, Potsdam: 12:22 = 55%
27.Feb..2019 | Featured, OL U 18, Saison 2018/2019 |

Moritz Mahlich (mit Ball) spielte in seinen letzten beiden Jugendspielen der Saison 18/19 zwei überragende Partien.
(mbor/pra) Das Oberligateam der U 18 hat sich mit zwei klaren Heimsiegen von der Saison 2018/19 verabschiedet. Die Jungen von Trainer Teoman Prahst besiegten die WSG Fürstenwalde mit 73:50 (30:28) und die SV Leonard da Vinci Nauen mi
Das EBV-Team zeigte sich an diesem Spieltag von seiner allerbesten Seite. Das Spiel gegen die WSG startete mit einem 9:0-Run, wobei alle neun Punkte erfolgreiche Dreier waren (Leo Lüben, Ludwig Radt und Tim Sprenger). Der EBV stand über die gesamte Spielzeit in einer stabilen durchgehend sehr guten 2-3 – Zonenverteidigung mit dem an diesem Tag alle überragenden (2,00 m groß) Moritz Mahlich. Er war nicht nur der Größte auf dem Parkett, sondern überzeugte in beiden Spielen mit seiner Defensivarbeit und seinen Rebounds unter beiden Körben!
Auf Grund der guten Defensivarbeit hat der EBV den Fürstenwalder Spielern wenig Spielraum zu ihrer Entfaltung gegeben. Einige Steals taten ihr Übriges und der EBV führte nach 10 Minuten mit 17:9. Im zweiten Viertel hatte die WSG etwas mehr Oberwasser, das Team fing sich langsam, ihre Würfe fanden effektiver den EBV-Korb. So ging es mit einer knappen 30:28 EBV – Führung in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel riss sich der EBV von dem ewigen „Fluch“ spielerisch förmlich los, in den letzten Jahren fast immer gegen Fürstenwalde verloren zu haben. Ein erneuter 9:0-Run sprengte alle Ketten, der EBV spielte befreit und sehr sicher auf und baute seine knappe Führung auf 49:40 aus. Auszeiten des Fürstenwalder Trainers halfen nichts. Die Gastgeber spielten eines ihrer besten Saisonspiele gegen einen Gegner, der sich von diesem Schock nicht mehr erholte. Die Eisenhüttenstädter setzten zu Beginn des vierten Viertel einen Punkt auf das berühmte „i“, indem sie noch einmal mit einem 12:2-Lauf glänzten. Dieses Viertel gewann der EBV deutlich mit 24:10 und demzufolge klar und hoch verdient mit 73:50.
Trainer Teoman Prahst: „Ich bin hoch erfreut, dass wir endlich einmal unseren Angstgegner Fürstenwalde so klar beherrschen konnten. Mein Team war äußerst motiviert. Wir hatten eine nun schon fast gewohnt starke Defensive. Offensiv lief der Ball gut durch die Reihen. Auf Grund des Abgangs eines Centers mitten in der Saison mussten wir unser Spiel umstellen und sehr viel mehr Wert auf das Trainieren von Distanzwürfen legen. Das ist uns in den letzten 3 Turnieren immer besser gelungen, allein gegen die WSG fanden 8 Dreipunktewürfe ihr Ziel. Außerdem war Moritz Mahlich an diesem Tag einer der Besten.“
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Leo Lüben 14 Pkt. 3/4 Freiwürfe 1 Dreier, Laurin Wendland 18 Pkt. 2 Dreier 2/2 FW, Ludwig Radt 9 Pkt. 1 Dreier, Tim Sprenger 13 Pkt. 3 Dreier, Moritz Mahlich 14 Pkt. 2/5 FW, Dominik Träder 2 Pkt., Eric Mintken 3 Pkt. 1 Dreier, Jonas Kraske und Paul Ullrich beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 7/11 = 64%, Fürstenwalde: 15/23 = 54%

Eric Minkten (rechts), seit 10 Jahren dem EBV 1971 angehörend, beendete seine Jugendspielzeit ebenfalls mit zwei sehr überzeugenden Leistungen.
Der zweite Gegner des Tages hieß SV Leonardo da Vinci Nauen, ein eher etwas schwächerer Gegner (Platz 7). Der Gastgeber ging es in diesem Spiel etwas lockerer an. Tabellenplatz 5 war schon vor diesem Spiel sicher. Der 4.Platz war nicht mehr erreichbar. Der EBV startete trotz dessen noch einmal stark durch und legte einen 20:0-Lauf hin. Nach 10 Minuten stand es 26:9. Trainer Teoman Prahst wechselte ab dem 2.Viertel konsequent seine „zweite Garnitur“ ein, denn daß der EBV auch dieses Spiel gewinnen würde, stand außer Frage. Fast alle Spieler punkteten gegen Nauen. Die Seiten wurden beim Stand von 46:24 gewechselt.
Nach dem Pausentee ließen die Hausherren nichts mehr anbrennen. Das dritte Viertel gewannen sie mit 19:9, das vierte genauso klar mit 23:9. Am Ende stand ein hoher 88:42 Sieg für den EBV zu Buche.
Topscorer der Partien wurde Leo Lüben mit 41 Punkten, gefolgt von Laurin Wendland mit insgesamt 40 Punkten und Moritz Mahlich mit 31 Punkten.
Noch einmal der EBV-Trainer: „Mit dem Spiel gegen Nauen ist unsere Saison leider vorbei. Wir hätten uns gern im großen Finale der ersten Vier gesehen. Leider haben wir 1, 2 Spiele zu viel verloren. Außerdem bekamen wir am grünen Tisch zwei Minuspunkte auf Grund eines Meldefehlers seitens unseres Vorstandes. Beide Sachverhalte sind bedauerlich aber nicht mehr rückgängig zu machen. Einige Spieler des Jahrganges 2001 werden den Verein im Sommer verlassen, einige Spieler werden das Männerteam mit ihrem Können und ihrer Leidenschaft wesentlich verstärken.“
EBV-Punkte gegen Nauen: Leo Lüben 27 Pkt. 2/2 Freiwürfe 1 Dreier, Laurin Wendland 22 Pkt. 0/2 FW 2 Dreier, Ludwig Radt 8 Pkt., Tim Sprenger 6 Pkt., Dominik Träder 2 Pkt., Moritz Mahlich 17 Pkt. 1/4 FW, Eric Mintken 3 Pkt. 1/2 FW, Jonas Kraske 0 Pkt., Paul Ullrich 3 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 4/10 = 40%, Nauen: 1/4 = 25%
23.Jan..2019 | Allgemein |

Ludwig Rat bewies einmal mehr Kämpfer-qualitäten und erzielte für ihn gute 13 Punkte, davon 2 Dreier. Im Hintergrund Center Moritz Mahlich. (Foto aus einem Spiel gegen SSV Lok Bernau)
(mbor/pra) Im ersten Spiel des Jahres 2019 verloren die Jungen der U 18 in Potsdam mit 54:68 (28:27).
Es begann mit einer 17:10 – Führung (10.Minute) für den Gastgeber aus der Landeshauptstadt. Die Eisenhüttenstädter verschliefen den Beginn regelrecht. Die Potsdamer waren in ihren Aktionen energischer, zielstrebiger und besser zum Korb orientierter. Trainer Sebastian Müller (USV) wusste um die Schwächen des EBV direkt an den Brettern (Größennachteile seitens des EBV) und nutzte die erste Phase des Spiels zur Führung. Nach der kurzen Viertelpause fing sich der EBV wieder etwas, erzielte im 2.Viertel ein 18:10 und zur Halbzeit eine knappe 28:27 – Führung. Die Verteidigung der Oderstädter stand jetzt sicherer. Leider bekam Laurin Wendland schon im ersten Viertel 3 persönliche Fouls. Offensiv setzte der Gast mit seinem arteigenen Spiel positive Akzente, was auch die knappe Führung beweist. Vor allem durch Ballgewinne kam der EBV zu leichten Korbwurfchancen. Lediglich mit der Effektivität haderte Trainer Teoman Prahst bereits in der Halbzeit. Zu viele einfache Korbleger gingen nicht in den USV – Korb.
Nach dem Seitenwechsel setzten die Potsdamer den EBV noch mehr unter Druck, sie ließen ihre Gegner bereits im Aufbau weniger zur Entfaltung kommen und waren eben am EBV – Korb effektiver. So ging der USV nach 30 Minuten mit 47:37 in Führung. Im letzten Viertel erholte sich der EBV zwar etwas, konnte aber in diesen 10 Minuten ein 21:17 für Potsdam und am Ende eine klare 54:64 Niederlage nicht verhindern.

Topscorer des EBV wurde Leo Lüben (mit Ball) mit 16 Punkten. (Foto ebenfalls aus dem Spiel gegen SSV Lok Bernau)
Der EBV-Trainer nach dem Spiel: „Unser Offensivspiel kommt aus einer starken Defensive heraus. Das zeigte mein Team im gesamten Spiel. Die Schiedsrichter pfiffen etwas kleinlich puttygen download windows , die Leidtragenden waren wir. Neben dem bereits genannten Laurin Wendland hatte Ludwig Radt am Ende 5 Fouls, Moritz Mahlich und Leo Lüben hatten je 4 sowie Eric Mintken 3 Fouls. Da diese fünf Spieler die Hauptlast des Spiels trugen, war solch eine Foulbelastung frühzeitig für uns eine schlechte Konstellation. Dazu kam, dass meine Spieler mit den Korbanlagen nicht zurecht kamen und zu viele Wurffehler hatten. Trotz der Größennachteile als Team erkämpfte sich unser 2,00 m – Mann Moritz Mahlich einige Defensiv- und Offensivrebounds sicher. Da hatte der USV insgesamt aber ebenfalls die Nase vorn, weil der Gastgeber eine ausgeglichenere, homogenere Mannschaft besitzt und das auch besser in die Waagschale werfen konnte. Obwohl wir verloren haben, kann ich mit meinen Team – einige Abstriche habe ich bereits erwähnt – zufrieden sein. Immerhin haben wir dem souveränen Tabellenführer etwas Paroli bieten können.“
EBV-Punkte gegen Potsdam: Laurin Wendland 8 Pkt. 2 Dreier, Leo Lüben 16 Pkt. 2 Dreier 2/2 Freiwürfe, Ludwig Radt 13 Pkt. 5/9 FW 2 Dreier, Eric Mintken 0 Pkt., Moritz Mahlich 8 Pkt. 0/3 FW, Carlos van den Brandt 0 Pkt., Jonas Kraske 2 Pkt., Tim Sprenger 4 Pkt., Dominik Träder 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 7/14 = 50%, Potsdam: 11/22 = 50%
11.Dez..2018 | Featured, OL U 18, Saison 2018/2019 |

Tim Sprenger zeigte weiter ansteigende Form und steuerte in beiden Spielen in Oranienburg 8 Punkte und 2 Dreier zu den Ergebnissen bei.
(mbor/pra) Die EBV 1971 – Jungen der U 18 spielten in Oranienburg mit unterschiedlichen Ergebnissen. Sie gewannen gegen den Gastgeber mit 75:49 (38:25) und verloren gegen StarWings Glienicke mit 51:64 (23:27).
Obwohl das Gästeteam von der Oder gegenüber dem letzten Turnier wieder mit 10 Spielern antreten konnte, war mit Moritz Mahlich leider nur ein Center einsatzfähig. Dominik Träder konnte nicht mitreisen. Körperlich war der Gastgeber, vor allem größenmäßig, besser aufgestellt. Trainer Teoman Prahst musste also improvisieren und aus der Not eine Tugend machen.
Er stellte sein Team zunächst defensiv hervorragend ein. Seine Spieler waren auf schnelle Ballgewinne aus. Das klappte bei den personell dezimierten Gastgebern sehr oft. Die EBV – Spieler bedankten sich mit erzielten Fastbreakpunkten, wobei die Effektivität dieses Mal wesentlich besser als in Fürstenwalde war. Offensiv setzte der Trainer auf Distanz- und Dreipunktewürfe. Auch das gelang überraschend gut; die Gegenwehr der Oranienburger hielt sich in Grenzen. Die Stahlstädter erzielten 10 erfolgreiche Dreier. Das war schon ein „Pfund“.
Der EBV gewann gegen den Oranienburger SV die ersten drei Viertel mit 20:10, 18:15 (Halbzeit 38:25) und 25:7. Im vierten Viertel wurden die Kräfte etwas geschont, weil anschließend der nächste schwere Gegner – Glienicke – bereits wartete. Zum Schlusspfiff stand es klar 75:49 für den EBV 1971.
Fazit des Trainers nach dem Spiel: „Wir müssen über ein gesamtes Spiel unsere Möglichkeiten immer wieder abrufen. Wenn das, wie es uns gegen Oranienburg gelungen ist, in jedem Spiel zur Normalität wird, können wir im weiteren Verlauf der Saison noch für einige Überraschungen sorgen.“
EBV-Punkte gegen Oranienburg: Leo Lüben 17 Pkt. 4 Dreier 3/6 Freiwürfe, Laurin Wendland 23 Pkt. 3 Dreier 2/3 FW, Moritz Mahlich 6 Pkt., Eric Mintken 6 Pkt., Jonas Kraske 2 Pkt., Ludwig Radt 15 Pkt. 1 Dreier 0/2 FW, Carlos van den Brandt 0 Pkt., Tim Sprenger 6 Pkt. 2 Dreier, Roman Theißen und Paul Ullrich beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5/11 = 45%, Oranienburg: 12/29 = 41%
Waren schon die Oranienburger Spieler größer als die des EBV, so kam es den Oderstädtern gegen Glienicke vor, als wenn sie von einem Spiel zum anderen noch kleiner geworden seien. Die Übermacht bei Glienicke war allzu deutlich zu sehen. Trainer Teoman Prahst setzte im gesamten Spiel vorrangig auf seine Starting five, musste aber spätestens im dritten Viertel eine bittere Erkenntnis sehen, dass deren Kräfte aus dem ersten Spiel gegen Oranienburg und aus der ersten Halbzeit des laufenden Spiels fast aufgebraucht waren.

Laurin Wendland war neben dem ebenfalls starken Leo Lüben der Aktivposten des EBV-Teams. Seine 42 Punkte und 8 Dreier !! in beiden Spielen waren überragend.
Glienicke spielte viel über seine Center. Da war für den EBV kaum etwas zu machen. Nach 10 Minuten lag der EBV mit 14:17 zurück, zur Halbzeit mit 23:27. In dieser Phase schien für die Stahlmänner noch alles in Ordnung. Der totale Einbruch kam nach der Halbzeit. Ausgelaugt und müde „schlichen“ die Stammspieler des EBV über das Feld. Glienicke hielt mit 5 Spielern und 7 Auswechselspielern munter dagegen, brachte immer wieder frische Spieler und zermürbte so das Spiel des Gegners. 6:22 für dieses Viertel „verbuchte“ der EBV, nach 30 Minuten führte Glienicke 29:49. Damit war das Spiel entschieden.
Jedoch versuchten Trainer und Spieler des EBV auf dem Parkett noch einmal die Wende einzuleiten. Nach großartigem Kampfgeist und einem 22:15 – Schlussspurt im vierten Viertel gab es „nur“ ein 51:64 aus EBV – Sicht. Der Trainer noch einmal: „Auf der Centerposition haben wir nach dem Austritt von Jean-Marc Hintze ein echtes Problem. Wir müssen uns daher immer wieder neu fokussieren, um diesen herben Verlust mit anderen taktischen Mitteln auszugleichen. Spielerisch kann ich meinem Team überhaupt keinen Vorwurf machen. Wir waren einfach zu klein.“
EBV-Punkte gegen Glienicke: Leo Lüben 13 Pkt. 2 Dreier 1/2 Freiwürfe, Laurin Wendland 19 Pkt. 5 Dreier 0/1 FW, Eric Mintken und Jonas Kraske beide 0 Pkt., Ludwig Radt 13 Pkt. 1 Dreier 2/3 FW, Moritz Mahlich und Carlos van den Brandt beide 0 Pkt., Tim Sprenger 2 Pkt., Roman Theißen 4 Pkt., Paul Ullrich 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 3/6 = 50%, Glienicke: 8/14 = 57%