Bezirksliga Herren Staffel Süd: Endlich zwei Siege bei Auswärtsspielen

Arian Schneider (mit Ball) gehörte in beiden Spielen zu den Besten seines Teams  Er erzielte insgesamt 35 Punkte. (Hier ein Foto aus einem Spiel gegen WSG Fürstenwalde)

(mbor/rzuck) Zwei Siege in Ludwigsfelde machten am letzten Wochenende das EBV-Team und den EBV-Trainer Robert Zucknick sehr stolz. Gegen die zweite Vertretung der Red Dragons aus Königs Wusterhausen gewannen die Herren knapp mit 75:69 (42:34), gegen die Hausherren, gegen den BV 99 Ludwigsfelde war es mit 74:58 (42:32) deutlicher. Der EBV nahm dieses Turnier sehr ernst und reiste mit 11 Spielern in Ludwigsfelde an. Das erste Turnierspiel des Tages (gegen Red Dragons 2) endete knapp mit 73:70 für die Gastgeber.

Eisenhüttenstadt begann gegen die Red Dragons verschlafen, obwohl die Partie erst um 13:00 Uhr begann. Denn Gegenspieler K. Moor versenkte innerhalb der ersten 7 (sieben!) Minuten 5x erfolgreich einen Dreier. Und schon lag der EBV nach 10 Minuten 13:19 im Rückstand. Nach diesem ‚Schock‘ erwachte das Team aus seinem Tiefschlaf.

Arian Schneider (U 18-Spieler!) war der Taktgeber und Dirigent des Spiels, Vitali Palkin glänzte als Scorer und Vorlagengeber. Der EBV machte das Spiel schnell, um bereits in der Transition zu scoren. Gelang dies nicht, wurde auf das trainierte Setplay zurückgegriffen, um neue Chancen zu kreieren. Der EBV zog ein überzeugendes Teamspiel auf, gewann das zweite Viertel klar mit 29:15 und lag nach den ersten 20 Minuten mit 42:34 vorn.  Alle 11 Spieler waren mit vollem Einsatz dabei, jeder wollte Spielzeit sammeln. Einigen Spielern vom EBV fiel es dabei schwer, den einen oder anderen Mitspieler das Feld für einen Wechsel zu überlassen. Einige Nachlässigkeiten in der Defense verhinderten einen deutlicheren Spielverlauf.

Nach dem Seitenwechsel war das Spiel relativ ausgeglichen, im dritten Viertel schlug das Pendel mit 17:13 auf die EBV-Seite aus, im letzten Viertel hatten die Randberliner mit 22:16 knapp die Nase vorn. Der EBV gewann das Spiel am Ende mit 75:69.

Trainer Robert Zucknick nach dem Spiel: „Wir können positiv registrieren: Die gute Freiwurfquote von 76% (13/17) sticht heraus sowie, dass drei Spieler zweistellig punkteten, nämlich Arian Schneider (6/7 FW) und Vitali Palkin mit je 16 Punkten und Dennis Herkt mit 14 Punkten, davon starke 4/4 Freiwürfe. Kritisch ist zu werten, dass der bereits erwähnte Spieler 8 Dreier gegen uns treffen konnte. Außerdem ließen wir uns phasenweise von der Spielweise der Red Dragons anstecken. Eine zu frühe und zu hohe Foulbelastung von insgesamt 5 Spielern hätte uns fast noch den Sieg gekostet. Insgesamt war ich mit dem Teamspiel sehr zufrieden.“

EBV-Punkte gegen Red Dragons 2: Linus Zühlke 4 Pkt., Arian Schneider 16 Pkt. 6/7 FW, Vitali Palkin 16 Pkt. 1/3 FW 1 Dreier, Ruiyi Yu 0 Pkt., Julian Schallhorn 7 Pkt. 1 Dreier, Egor Sorokin 9 Pkt. 1/2 FW, Max Kalisch 4 Pkt., Laurynas Lukosius 5 Pkt. 1/1 FW, Daniel Karls und Tobias Laabs beide 0 Pkt., Dennis Herkt 14 Pkt. 4/4 FW; Freiwürfe EBV: 13/17 = 76% 2 Dreier, Red Dragons 2: 12/27 = 59% 9 Dreier

Mit dem Sieg aus dem 1.Spiel im Rücken war das Ziel für das 2. Spiel klar, ebenfalls zu gewinnen. Ludwigsfelde spielte in seinen Reihen mit einem sehr guten ehemaligen EBV-Spieler – Max Hoyer.

Die Teamdefensive des EBV war die Grundlage für die Siege gegen Red Dragons 2 und Ludwigsfelde. (Foto aus einem Spiel gegen WSG Fürstenwalde)

Der EBV wollte wieder schnell spielen, um so bereits zum Korberfolg kommen, bevor die gegnerische Defense stand. Das gelang im 1.Viertel mit 25:10 hervorragend. In einer Phase im 2. Viertel, in der beim EBV kein Korb fallen wollte, schaffte es Ludwigsfelde, den Rückstand etwas zu verkürzen (2.Viertel 17:22). In die Halbzeit ging es mit 42:32 für die Gäste.

Bei den Stahlstädtern wurden so langsam die Beine schwer, Ludwigsfelde hatte zuvor ein Spiel Pause. Trotzdem besann sich der EBV dann wieder auf seine Stärken, behauptete sich mit 14:9 (56:41 nach 30 Minuten) und 18:17 im Schlussviertel. So bauten die Eisenhüttenstädter den Vorsprung bis zum Spielende aus und gewannen verdient deutlich mit 74.58.

Der EBV-Trainer: „Ich bin stolz auf das Team. Wir haben zwei wichtige Siege auswärts erzielt und das mit einer guten Teamleistung. Ein gutes Zusammenspiel untereinander bewies das gewachsene Selbsvertrauen. Dass wiederum drei Spieler zweistellig punkteten ist sehr positiv. Bei den Freiwürfen werden wir uns noch verbessern. Diese sank auf Grund der zunehmenden Erschöpfung leider wieder auf das Saisonmittel (52%) zurück.“

EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Linus Zühlke 2 Pkt., Arian Schneider 19 Pkt. 3/6 FW 2 Dreier, Vitali Palkin 13 Pkt. 6/9 FW 1 Dreier, Ruiyi Yu 0 Pkt., Julian Schallhorn 13 Pkt. 1 Dreier, Egor Sorokin 0 Pkt., Max Kalisch 11 Pkt. 3/8 FW, Laurynas Lukosius 12 Pkt. 2/4 FW, Daniel Karls und Tobias Laabs beide 0 Pkt., Dennis Herkt 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 14/27 = 52% 4 Dreier, Ludwigsfelde: 7/12 = 58% 5 Dreier

Bezirksliga Herren Staffel Süd: Zwei sehr vermeidbare Niederlagen in Potsdam

(mbor/rzuck) In Potsdam verlor der EBV 1971 leider seine beiden Punktspiele mit 8 bzw. 10 Punkten. Gegen die Gastgeber hieß es zum Schluß 59:67 (25:28), gegen die Strausberger Mustangs stand es zum Ende 83:93 (41:47).

Das Hinspiel hatten die damaligen Gastgeber (EBV) mit mehr als 30 Punkten gewonnen. Davon war dieses Mal nichts zu sehen. Mit einer leicht veränderten Aufstellung rotierte der EBV mit nur 8 Spielern.

Zu Beginn des Spiels traf der EBV den Korb der Kings nicht. Potsdam nutzte seinen Heimvorteil gut und ging mit 8:1 in Führung. Die Gäste eroberten sich danach einige Ballgewinne, prompt drehte sich der Spielverlauf zu einem 12:8 nach 10 Minuten.

Eine gut agierende 3-2-Zonenverteidigung von Potsdam machte dem EBV im 2. Viertel das Leben schwer. Erfolgreiche offensive Team-Lösungen wurden bei den Eisenhüttenstädtern zunehmend Mangelware.

Außerdem hatten vier EBV-Spieler bereits 2 bzw. 3 persönlichen Fouls, so dass sich diese defensiv nicht mehr so viel leisten konnten.

Es entwickelte sich ein offenes Spiel, kein Team setzte sich entscheidend ab. Zur Halbzeit führte Potsdam 28:25, nach 30 Minuten 50:44. Viele Einzelaktionen beim EBV führten erfolgreich zum Abschluss. Die Kings spielten den Ball geduldig in ihren Reihen, solange bis sie den eigenen freien Mann fanden und dann trafen. Zum Ende des 3. Viertels bzw. während 4. Viertel schieden drei wichtige Spieler des EBV durch ihr jeweils 5. persönliches Foul aus.

Eine nun qualitativ sehr dezimierte EBV-Mannschaft konnte trotz großen Krafteinsatzes über 53:55/33. Minute die knappe Niederlage von 59:67 nicht abwenden. Drei Spieler brachten sich beim EBV punktemäßig zweistellig ins Ergebnis ein: Arian Schneider mit 18 Pkt., Vitali Palkin mit 16 Pkt. und Jamie Gomez mit 12 Punkten.

EBV-Punkte gegen Potsdam 5: Linus Zühlke 0 Pkt., Arian Schneider 18 Pkt. 7/10 FW 1 Dreier, Vitali Palkin 16 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier, Robert Zucknick 0 Pkt., Julian Schallhorn 6 Pkt. 2 Dreier, Jaime Gomez 12 Pkt. 3/6 FW 1 Dreier, Tobias Laabs 2 Pkt., Dennis Herkt 5 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 11/18 = 61% 6 Dreier, Potsdam 5: 13/20 = 65% kein Dreier

Obwohl die EBV-Spieler bereits ein Spiel in den Beinen hatten, starteten diese im 1. Viertel gegen den KSC Mustangs Strausberg konzentriert und erspielten sich eine starke 10 Punkte Führung heraus (22:12). Im 2. Viertel fand Strausberg besser ins Spiel und traf 2 wichtige Dreier und das trotz guter EBV-Verteidigung. Überhaupt nutzten die abgezockten „alten Recken“ des KSC insgesamt gesehen ihre Chancen viel besser als die EBV-Spieler. So gingen die Mustangs mit einer 47:41 – Führung in die Halbzeitpause.

Nach der Pause forderte das bereits vorher gespielte knapp ausgehende Match zunehmend seinen Tribut, die Kräfte ließen beim EBV rapide nach. Dazu kam, dass sich beide Teams auf sehr viele Nicklichkeiten und Diskussionen mit den Schiedsrichtern einließen, anstatt sich auf das Basketballspiel zu konzentrieren. Das zerstörte den Spielfluss vollends.

Kein Team konnte sich klar absetzen, so blieb es eine knappe Partie, wie das ein 66:69 nach 30 Minuten und ein 76:78 in der 35. Minute belegen.

Das EBV-Team tat sich nicht nur in dieser Phase keinen Gefallen, indem sich einige Spieler zunehmend über Einzelaktionen definierten, anstatt das im Training eingeübte Teamplay zu spielen. Zwar führten solche Einzelaktionen dann im 4. Viertel doch noch zum ersehnten 80:80 – Ausgleich (36. Minute). Jedoch konnte das Momentum im Anschluss nicht genutzt werden, um mit noch besserem cleverem Setplay einen Sieg herauszuspielen. Dazu kam eine grottenschlechte Team-Freiwurfquote von 33%. Die Strausberger hatten mit 69% auch in dieser „Disziplin“ die Nase vorn.

So war die zweite Niederlage mit 83:93 an diesem Tag genau so vermeidbar wie die zuvor gegen Potsdam 5, wurde aber eben Realität. Dass fast alle Spieler punkten konnten (davon 4 Spieler zweistellig), macht die Niederlage um keinen Deut schöner. Die besten Scorer waren Arian Schneider (U 18) mit sehr guten 27 Punkten und Jaime Gomez mit ebenfalls starken 25 Punkten.

Die Stimme des Spielertrainers Robert Zucknick nach beiden Spielen: „Es war bitter, aber wir müssen die Spiele abhaken. In den nächsten Wochen müssen wir im Training die gewonnenen Erkenntnisse aus diesen verloren gegangenen Spielen besser umsetzen und weiter am angestrebten Team-Basketball arbeiten.“

EBV-Punkte Strausberg: Linus Zühlke 1 Pkt. 1/2 FW, Arian Schneider 27 Pkt. 4/7 FW 1 Dreier, Vitali Palkin 14 Pkt. 0/6 FW, Julian Schallhorn 10 Pkt. 0/2 FW, Jaime Gomez 25 Pkt. 3/7 FW 3 Dreier, Tobias Laabs 0 Pkt., Dennis Herkt 6 Pkt.; Freiwürfe EBV: 8/24 = 33% 4 Dreier, Strausberg: 11/16 = 69% 7 Dreier

Bezirksliga Herren Staffel Süd: Sieg und Niederlage beim Heimturnier  

Max Kalisch vertrat den erkrankten Trainer David Kiutra. Er machte diese Aufgabe sehr gut und steuerte als Spielertrainer seine Punkte zu den Ergebnissen bei.

(mbor/mkal) Das Herrenteam ging aus seinem Heimturnier mit wechselndem Erfolg hervor. Gegen die 2.Vertretung aus Fürstenwalde verloren die Männer um Kapitän Max Kalisch mit 64:75 (30:45), gegen die 5. Vertretung (!) des Teams Kings&Queens Potsdam gewannen die Gastgeber klar mit mit 75:42 (34:15).

Lange Zeit, jetzt wieder wichtiger U 18 – Spieler und Stütze des Männerteams, der dynamische Arian Schneider.

Zum ersten Spiel des Turniers traten die Teams aus Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt mit jeweils 12 Spielern an. Das ließ ein intensives und kampfbetontes Spiel erwarten, zumal beide Teams mit Oberligaspielern aus der Saison 2025/26 durchsetzt waren.  So kam es denn auch.

Der EBV begann forsch mit einer guten Manndefensive. Offensiv erzielten gleich zu Beginn Vitali Palkin und Julian Schallhorn je einen erfolgreichen Dreier. Das trug aber nicht zur Beruhigung des Offensivspiels beim EBV bei. Zu viele Chancen blieben ungenutzt bzw. verteidigten die Fürstenwalder gut weg. Sie ließen den EBV-Spielern außerdem wenig Platz zu freien Würfen. Außerdem „zockten“ einige Spieler über die Maßen, das Teamspiel blieb auf oft genug der Strecke.

Egor Sorokin, ein U 20 – Spieler, ist sehr einsatzstark und immer gut für eine zweistellige Punkteausbeute.

Ein großes Manko ist beim EBV zurzeit ein fehlender durchschlagkräftige Aufbauspieler, der dem Team Sicherheit und Struktur geben könnte. So probierten sich drei, vier Spieler darin aus, ohne jedoch spielentscheidend zu wirken.

Ab der 3.Minute gingen die Gäste erstmalig in Führung, die sie bis zum Ende des 1.Viertels mit 19:16 ausbauten und über das gesamte Spiel nicht mehr aus der Hand gaben. In der 15.Minute kamen die Gastgeber noch ein letztes Mal auf 24:25 heran. Ab dieser Zeit bewiesen die Fürstenwalder ihre taktische Reife und ihre Cleverness. Sie wirkten insgesamt abgezockter gegenüber den teilweise unerfahreneren Gastgebern, und das unter beiden Körben. Obwohl im EBV – Team auch einige ehemalige Oberligaspieler agierten. Zur Halbzeit führte der Gast beruhigend mit 43:30.

Damian Garczyk, mit Ball, körperlich robust und sehr spielstark, wird in jedem EBV-Spiel gebraucht.

Julian Schallhorn, mit Ball, ist jederzeit in der Lage, mit seinen Dreiern Spiele zu entscheiden!

Nach der großen Pause versuchten die Gastgeber noch einmal alles, um den 13-Punkte-Rückstand mit aggressiver Defensive und einem guten Offensivdrang wettzumachen. Eisenhüttenstadt ließ niemals abreißen, hatte aber insgesamt nicht die nötige Durchschlagskraft und nicht die spielerischen Fähigkeiten, auch nicht die entscheidenden Spieler, um die Fürstenwalder ernsthaft zu gefährden.

Nach 30 Minuten führten die Gäste mit 57:45. Dem EBV gelang es nicht mehr entscheidend heranzukommen, auch wenn in der 39. und 40.Minute jeweils ein Dreier von Vitali Palkin und Julian Schallhorn in den gegenerischen Korb fielen. Am verdienten Fürstenwalder Sieg von 75:64 war nicht mehr zu rütteln.

Der EBV-Trainer Max Kalisch in Vertretung, nach diesem verlorenen Spiel: „Defensiv standen wir in der Mannverteidigung phasenweise nicht eng genug, um Fürstenwalde besser verteidigen. Offensiv haben wir verständlicherweise noch große Reserven, denn das neu zusammengestellte Team muss sich nach der letzten Saison erst wieder gemeinsam finden. Bei meinem Spieler waren alle Spieler der Meinung, unbedingt gewinnen zu wollen. Einige Automatismen fehlen noch. Noch ausbaufähig ist auch die erzielte 44%-ige Freiwurfquote.“

Vitali Palkin, in weißer Spielerkleidung, ist eine wichtige Stütze im EBV-Team, offensiv wie defensiv.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde 2: Linus Zühlke 0 Pkt., Ruiyi Yu 0 Pkt., Vitali Palkin 18 Pkt. 0/1 FW  2 Dreier, Jeremy Kohnert 2 Pkt., Julian Schallhorn 11 Pkt. 3 Dreier, Egor Sorokin 2 Pkt., Robert Kreßler 0 Pkt., Arian Schneider 8 Pkt. 4/6 FW, Max Kalisch 0 Pkt. 0/2 FW, Damian Garczyk 11 Pkt. 1/3 FW, Daniel Karls 1 Pkt. 1/2 FW, Dennis Herkt 9 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 7/16 = 44% 5 Dreier, Fürstenwalde 2: 6/17 = 35% 3 Dreier

Beim zweiten Spiel des EBV fehlten Jeremy Kohnert und Damian Garczyk; es spielten jetzt 10 EBV-Spieler gegen 9 Potsdamer. In deren Reihen spielten mit Steffen Wersing und Peter Osburg zwei EBV-Ehemalige.

Linus Zühlke gehört zu unseren Nachwuchsspielern und bringt sich gut ins Team ein.

Nach dem ersten Heimspiel wollte sich der Gastgeber gegen die Potsdamer schadlos halten. Das gelang eindrucksvoll. Die Defensive, wieder mit Mannverteidigung, stand sehr gut, offensiv wanderte der Ball gut durch die EBV-Reihen, so lange bis ein Mitspieler frei genug stand, um einen Dreier „abzufeuern.“ Egor Sorokin (2 Dreier), Julian Schallhorn (1/insg. 3 Dreier) und Dennis Herkt (1 Dreier) ließen das Ergebnis in den Anfangsminuten schnell auf 19:9 klettern.

Der Gastgeber baute das Ergebnis auf 34:15 zu Halbzeit aus, leider immer noch sehr fehlerhaft im Zusammenspiel. Auffällig waren die vielen technischen Fehler bei einigen Spielern.

Dennis Herkt, einer unserer wichtigen Center bei Zuspiel.

Der drahtige und effektive Arian Schneider (EBV) wurde mit vielen Fastbreaks (besonders im 3.Viertel) „gefüttert“. Er erzielte 9 seiner insgesamt 12 Punkte in dieser Spielphase, wobei er oft nur durch Fouls gestoppt werden konnte. Zweistellig punkteten gleich 5 Spieler des EBV: Vitali Palkin (13 Pkt., davon 3/4 FW), Arian Schneider und Egor Sorokin (12) sowie Julian Schallhorn und Dennis Herkt mit 11 Punkten.

Ruini Yu, kommt aus China, lernt in Neuzelle am Gymnasium, und spielt sehr gern im EBV-Team.

Center Max Kalisch (7 Pkt, davon 3/4 Freiwürfe) und Linus Zühlke (6 Pkt.) konnten ebenfalls wichti-ge Punkte zum Ergebnis beisteuern. Bis zum Ende des dritten Viertels führte der Gastgeber souverän mit 61:24. Das letzte Viertel ging aber mit 14:18 verloren. Der 75:42-Sieg war jedoch jederzeit ungefährdet.

EBV-Punkte gegen Potsdam 5: Linus Zühlke 6 Pkt., Ruiyi Yu 3 Pkt. 1/2 FW, Vitali Palkin 13 Pkt. 3/4 FW, Julian Schallhorn 11 Pkt. 3 Dreier, Egor Sorokin 12 Pkt., Robert Kreßler 0 Pkt., Arian Schneider 12 Pkt. 4/10 FW, Max Kalisch 7 Pkt. 3/4 FW, Daniel Karls 0 Pkt. 1/2 FW, Dennis Herkt 11 Pkt. 2/3 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 13/23 = 57% 6 Dreier, Potsdam 5: 9/15 = 60% 1 Dreier

Alle Bilder – auch in der EBV – Bildergalerie – von Bernd Pflughöft.

Bezirksliga Herren: Zwei Auftaktniederlagen am 21.09.225 in Strausberg

(mbor/rzuck) Zu Beginn der neuen Saison 2025/26 mussten die Herren der Bezirksliga Süd zwei Niederlagen hinnehmen. Gegen den Gastgeber KSC Strausberg hieß es am Ende 65:76 (33:35), gegen die erstmals startenden Männer der SG Rot-Weiß Neuenhagen gab es ebenso eine 64:77 (28:36) – Niederlage.

Nach dem unerwarteten Rückzug des Oberliga Herrenteams des EBV 1971 wurde dieses Team neu zusammengestellt, aus dem OL-Team, den Teams der U 20 und der Ü 35. Bis zum Punktspielstart gab es leider nur ein gemeinsames Training. Schon von vorherein war es sehr positiv, dass die Gäste von der Oder mit einem 10-Mann-Kader antreten konnten.

Beide Teams starteten vielversprechend und spielten in den ersten beiden Vierteln auf Augenhöhe und ausgeglichen. Strausberg als Gast-geber hatte zur Pause die Nase mit 35:33 leicht vorn. Beim EBV fehlte es an Konsequenz beim Korbabschluss. Bei einigen Spielern war die Konzentration zu wenig ausgeprägt, um langfristig einen Vorsprung herauszuarbeiten. Zwei Schlüsselspieler, Julian Schallhorn und Vitali Palkin, gerieten frühzeitig früh in Foulprobleme. Die dadurch notwendigen Wechsel haben aufgrund noch verständlicher fehlender Team-Eingespieltheit zu Brüchen im Spiel geführt. So ging es in die Pause.

Die Gäste verschliefen komplett den Beginn des 3. Viertels. Der daraus resultierende Rückstand von 11 bis 13 Punkten konnte nicht mehr aufgeholt werden. So lagen die Gäste nach 3 Vierteln mit 46:59 hinten, am Ende wie bereits geschrieben verlor der EBV das Spiel mit 65:76.

Fazit des Trainerteams: „Insgesamt hat das Team die taktischen Vorgaben gut umgesetzt. Die Konsequenz im Defensivverhalten ließ doch zu wünschen übrig. Das muss gegen Neuenhagen besser werden. Das Team war noch nicht genug eingespielt. ,Quereinsteiger‘ Tobias Laabs (trainiert erst seit einem halben Jahr) kam zu seinen ersten Spielminuten.“

EBV-Punkte gegen Strausberg: Linus Zühlke und Ruiyi Yu beide 0 Pkt., Vitali Palkin 22 Pkt. 3/7 FW  1 Dreier, Jeremy Kohnert 11 Pkt.  1/3 FW  2 Dreier, Julian Schallhorn 7 Pkt. 1 Dreier, Egor Sorokin 11 Pkt. 1 Dreier,Jaime Gomez 11 Pkt. 7/14 FW, Tobias Laabs 0 Pkt., Max Kalisch 3 Pkt. 1 Dreier, Daniel Karls 0 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 11/26 = 42% 6 Dreier, Strausberg: 10/20 = 50% 2 Dreier

Das Neuenhagener Team, unmittelbar nach dem Strausbergspiel 2.EBV-Gegner, war eine Mischung aus erfahrenen Veteranen (ehem. aus Bernau und Stahnsdorf) und jungen Talenten aus dem Neuenhagener Umfeld. 11 Spieler traten an und machten von Beginn an den Eisenhüttenstädtern „Dampf“. Der EBV verschlief die ersten Minuten, 17:25 war die Folge. Eine notwendige Auszeit mit wenigen taktischen Anpassungen in der Verteidigung ließ den EBV ins Spiel zurückfinden. Viel kämperischer Einsatz führte dazu, dass der EBV zwar nicht abreißen ließ, jedoch zur Halbzeit einer Führung des Gastgebers mit 36:28 hinterlief.

Der EBV bewies großes Engagement zu Beginn der 2.Halbzeit, prompt gingen die Oderstädter Mitte des dritten Viertels mit 53:47 in Führung (28.Minute). Dazu trugen auch jeweils wichtige erfolgreiche Dreier von Egor Sorokin und Vitali Palkin bei. Aber nur zwei Minuten (!) reichten den Neuenhagenern (29./30.Minute) aus, um aus einem 53:47-Rückstand eine 56:53-Führung zu initiieren. Der EBV schwächelte zusehends, die Kräfte ließen augenscheinlich sehr nach. Der EBV ging ohne große Gegenwehr ins letzte Viertel, erzielte nur noch ein 11:21.  Die vermeidbare 64:77-Niederlage war damit besiegelt.

Noch einmal das Trainerteam des EBV: „Ausschlaggebend für diese Niederlage waren die fehlende Frische des Teams, die mangelnde Abstimmung untereinander und ein sehr verbesserungswürdiges Defensivverhalten über die gesamte Spielzeit hinweg.“

EBV-Punkte gegen Neuenhagen: Linus Zühlke und Ruiyi Yu beide jeweils 2 Pkt., Vitali Palkin 33 Pkt. 3/5 FW  2 Dreier, Jeremy Kohnert 2 Pkt., Julian Schallhorn 2 Pkt., Egor Sorokin 10 Pkt. 2 Dreier, Jaime Gomez 10 Pkt. 1/3 FW 1 Dreier, Tobias Laabs 0 Pkt., Max Kalisch 3 Pkt. 1/4 FW, Daniel Karls 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5/14 = 36% 5 Dreier, Neuenhagen: 12/22 = 55% 5 Dreier

 

Landespokal Herren: Heimdebakel gegen Potsdamer Team

Marcin Kiedrowicz überzeugte mit insgesamt 10 Punkten und 2/2 Freiwurftreffern.

(mbor) Mit einer sehr hohen Niederlage startete der EBV 1971 vor heimischer Kulisse in die neue Saison. Das Herrenteam unterlag gegen die sehr ambitioniert spielenden Männer der RedHawks Potsdam mit 25:126 (15:67).

Die EBV-Männer und Jugendlichen waren den Landeshauptstädtern mehr als dreimal unterlegen. Obwohl auch solche klaren Niederlagen eigentlich für die Verlierer lehrreich sein sollten, war bei den Gastgebern davon sehr wenig bis phasenweise gar nichts zu sehen. Zu druckvoll, zu technisch stark und sehr effektiv waren die Gäste.

Linus Zühlke musste – wie alle EBV-Spieler – neidlos die komplette Überlegenheit der RedHawks-Spieler anerkennen.

Der EBV trat in Ermangelung von Spielern mit vier jugendlichen Spielern, davon zwei Spieler aus der Landesliga U 18, Egor Sorokin und Linus Zühlke an.

Die Potsdamer spielten sehr oft eine Pressverteidigung über das ganz Feld. Dabei brachten die Eisenhüttenstädter den Ball mehrmals nicht einmal über die Mittellinie. Einen Spieler, der den Ball bringen sollte, hatte der EBV nicht. Vitali Palkin musste teilweise einspringen, wobei er seine Sache gut machte. Einige Male gelang es dem EBV-Team, dabei auch generische Linie zu überspielen und selbst zu punkten.

Auch Jugendspieler Egor Sorokin war in diesem Spiel der Lernende.

Die Gastgeber lieferten sehr oft offensiv nur Stückwerk, so dass es zu Fehlpässen und Missverständnissen en masse kam. Das nutzten die Potsdamer weidlich aus. Nach 10 Minuten stand es 32:10 für die RedHawks, zur Halbzeit 15:67 aus EBV-Sicht. Defensiv war gegen die teilweise sehr viel größeren Gegenspieler „kein Kraut gewachsen“. Das ließ das Ergebnis konituierlich in die Höhe schnellen.

Beide EBV-Center Max Kalisch und Dennis Herkt bekamen kaum verwertbare Anspiele. So sind auch die nur 2 Punkte etwas erklärbar.

Nach dem Seitenwechsel machten die Gäste weiter Druck, sie ließen den Oderstädtern wenig Luft zum Atmen, sprich wenig Möglichkeiten zu punkten. Das dritte Viertel endete 2:24 gegen den EBV, das vierte Viertel 8:35.

Vitali Palkin konnte körperlich mit den Potsdamer Spielern gut mithalten.

Bester Scorer in einem total unterlegenen Team war Marcin Kiedrowicz mit 10 Punkten und 2/2 Freiwurftreffern.

Dass es am Schluss dieses 25:126 – Ergebnis gab ist auch der fortwährend nachlassenden Motivitation seitens des EBV geschuldet.

EBV spielte mit Linus Zühlke 2 Pkt., Roman Theißen 3 Pkt. 1/2 FW, Vitali Palkin 4 Pkt. 2/4 FW, Egor Sorokin 2 Pkt., Jaime Gomez 0 Pkt. 0/2 FW, Max Kalisch 2 Pkt., Marcin Kiedrowicz 10 Pkt. 2/2 FW, Dennis Herkt 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5/10 = 50%, RedHawks 11/24 = 46%

 

Alle Bilder von Bernd Pflughöft.