29.Apr..2026 | Featured, LL U18 m 25-26, Saison 2025/2026 |
Landesliga U 18 männlich: Landesmeistertitel nach zwei herausragenden Spielen

Ben Schmidt war in beiden Spielen der Lenker der EBV-Angriffe.
(mbor/sschn) Die Jungen der U 18 erspielten sich in Ludwigsfelde überzeugend den Landesmeis-tertitel der Landesliga. Sie gewannen das Halbfinale souverän mit 90:76 gegen den Gastgeber BV Ludwigsfelde 99 und auch das Finalspiel gegen das Team der Kings&Queens Basketball Potsdam 2 ging mit 80:66 (37:26) klar an den EBV.

Die Ludwigsfelder Cheerleader – eine große Bereicherung der Veranstaltung.
Beide Teams waren so gut wie vollzählig, Ludwigsfelde trat mit 9 Spielern an, beim EBV (mit 10 Spielern) fehlten nur Monty Preusche und der zurzeit verletzte Lias Ettmeier. Es war das erwartete Spiel auf Augenhöhe, eher einem Finalspiel würdig. Die Teams schenkten sich in keiner Phase etwas. Es ging hin und her, das Spiel war sehr physisch geprägt, mit vielen Fouls, die auch geahndet wurden. So gab es von Anfang an viele Freiwürfe, bei denen Ludwigsfelde insgesamt die Nase leicht vorn hatte (57%:55%). Nach 6 Minuten führten die Gastgeber mit 18:11. Das EBV-Spiel war anfangs noch zu ungenau.
Das besserte sich dann. Das Teamspiel wurde jetzt ebenfalls präziser, die Spieler zogen aktiv zum Korb und wurden mit Freiwürfen belohnt. In dieser Phase erzielten Ben Schmidt 4/4 Treffer, Arian Schneider 5/6 Treffer und Laurynas Lukosius 1/2 Treffer. Das Blatt wendete sich zugunsten des EBV (12:0 Lauf) zu einem 23:18. Das Team spielte eine sehr gute Defensive, kam mit wenigen Fouls aus und ließ trotzdem keine leichten Punkte zu.

Arian Schneider (mit Ball) ist ein nahezu perfekter Spieler: Er lenkte die Angriffe, zog zum Korb, erzielte 6 Dreier und erreichte als bester Spieler des Tages in beiden Spielen 80 Punkte. Überragend!
Mit einem 25:20 (10.Minute) verkürzte Ludwigsfelde auf ein 25:26 aus Gastgebersicht; anschließend gab es drei erfolgreiche Dreier durch den EBV, 1 Dreier von Ludwigsfelde und es stand 40:30 für die Gäste. Bei einem 45:38 für den EBV wurden die Seiten gewechselt.

Kyrylo Baibakov im Kampf um den Ball.
Ab der 21. Minute wollte es Ludwigsfelde noch einmal wissen. Die Jungen verkürzten 42:45 und gingen durch ihren besten Spieler Ricardo Boede (26 Pkt., 3/4 FW und 3 Dreier!) sogar in Führung (50:49). Aber der EBV hielt dagegen: 26.Minute – erneute 62:53 – Führung. Offensiv lieferte der EBV ein excellentes Passspiel ab, so dass Lennard Robert und Baran Dalhancer ihre Dreier versenken konnten. Mit einem 69:58 ging es ins letzte Viertel. Nach eigenen wichtigen Ballgewinnen glänzte der EBV nun mit sehenswerten Offensivaktionen. Der EBV hielt den Abstand, vergrößerte ihn weiter über 79:64 (33.), 85:69 (36.) und schließlich zum verdienten 90:76 – Sieg. Die Trainer Steffen Schneider und Max Kalisch nach dem Spiel: „Wir haben eine jederzeit reife Leistung unseres Teams gesehen. Jeder kämpfte, besonders defensiv wie Oskar Pfaffe, Ben Vorhoff und Binyao Hao.

Ben Vorhoff in der Defensive.
Fazit insgesamt: Ein gewonnenes Spiel, das umkämpft und sehr physisch geführt wurde. Ben Schmidt war ein sehr guter Lenker des EBV-Spiels. Arian Schneider behielt in den entscheidenden Momenten Ruhe und Übersicht und strahlte diese auch auf seine Mitspieler aus. Das Team behielt immer die Köpfe oben. Es war eine super Mannschaftsleistung.“
EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Lennard Robert: 3 Pkt, 1 Dreier, Binyao Hao 0 Pkt, Laurynas Lukosius 16 Pkt. 5/10 FW 1 Dreier, Arian Schneider 46 Pkt. 9/14 FW 3 Dreier, Kyrylo Baibakov 5 Pkt 1/8 FW, Baran Dalhancer 3 Pkt 1 Dreier, Ben Schmidt 11 Pkt. 6/8 FW, Oskar Pfaffe und Ben Vorhoff beide 0 Pkt., Zhong Zheng 6 Pkt. 2/6 FW; EBV: Freiwürfe 23/42 = 55% 6 Dreier; Ludwigsfelde: Freiwürfe 16/28 = 57%, 6 Dreier

Binyao Hao beim Korberfolg.
Tags darauf traf der EBV auf 12 Spieler der Kings&Queens Basketball Potsdam 2, die sich gegen den Oranienburger SV durchsetzen konnten. Um es vorweg zu nehmen: Eisenhüttenstadt wurde seiner Favoritenrolle gerecht, gewann auch dieses Spiel mit 80:66 (37:26) und wurde verdient Landesmeister der Landesliga.

Baran Dalhancer in der Defensive, gewohnt stark.
Potsdam begann mit einer 3-2-Zone, wie am Vortag. Darauf war der EBV eingestellt. Mit einer eigenen harten Verteidigung und einem schnellen Umschaltspiel wollte der EBV diese Zone knacken. Die Potsdamer Zone sollte sich gar nicht erst aufstellen können. Diese Aufgabe wurde herausragend umgesetzt. Potsdam fand überhaupt nicht zum eigenen Spiel. Der EBV überrannte Potsdam mit einem 9:0 Lauf, erst nach 4 Minuten erzielte Potsdam erste eigene Punkte.

Auch Zhong Zheng (2.v.li.) leistete einen sehr wichtigen Beitrag zum Gewinn des Titels.
Nach 6 Minuten stand es 15:6, nach 7 Minuten 17:8. In die erste kleine Pause ging der EBV mit einem 26:8. Alle Achtung.

Es ist geschafft – die Freude über den Titel war sehr groß.
Das zweite Viertel begann mit zwei erfolgreichen Dreiern durch Arda Kühn / Potsdam. Beim EBV lief es gerade vorn nicht so gut. Erhaltene Freiwürfe wurden verworfen, individuelle Fehler führten dazu, dass der Vorsprung schmolz (31:26). Eine Auszeit half dem Team, wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Flugs wurde der Abstand vergrößert, mit 11 Punkten Führung ging es in die Halbzeit-pause (37:26).

Steffen Schneider – ein glücklicher Trainer…

… gemeinsam mit Max Kalisch.
Das dritte Viertel hatte nach der 30. Minute mit 22:17 zwar in Potsdam einen Viertelgewinner, jedoch zehrte der EBV von seinem Vorsprung. Die Kings kamen zwischendurch noch einmal auf 41:38 heran, sehr lautstark unterstützt von ihren zahlreichen Fans. Eisenhüttenstadt hielt mit guter Defensive, schnellen erfolgreichen Würfen sowie je einem Dreier von Laurynas Lukosius und Lennard Robert dagegen. Die Potsdamer wollten unbedingt herankommen und sie schafften ein 48:54 aus ihrer Sicht nach 30 Minuten.

Die Sieger.
Zu Beginn des 4.Viertels blieb nach wechselseitigem Korberfolg der vorherige 11-Punkte-Abstand gleich. Potsdam traf nicht, die Rebounds landeten beim EBV. Zwei schnelle Körbe durch Ben Schmidt – und wieder stand es 61:50 für den EBV. Dabei agierte die EBV-Defense überragend, der ballführende Spieler wurde konsequent attackiert. Auch das Umschalten funktionierte, sodass einfache Punkte im Fastbreak, Binyao Hao ist hervorzuheben, erzielt wurden. Er erkämpfte defensiv den Ball und war auch sofort offensiv anspielbar. Er punktete oder legte klug ab. Potsdam kam 3 Minuten vor Schluss noch einmal auf 62:72 heran. Das reichte jedoch nicht, um den EBV noch zu gefährden. Ein 80:66 – Sieg ergab den viel umjubelten Landesmeistertitel für das EBV-Team und für beide Trainer Steffen Schneider und Max Kalisch. Herzlichen Glückwunsch.

Das Siegerteam.
Fazit beider Trainer: „Das erste Viertel gegen Potsdam, war das Beste, was wir von der Mannschaft bislang gesehen haben. Auch ein Zwischentief wurde überwunden, da die sehr gute Mann-Mann-Verteidigung keine einfachen Würfe zuließ. Die sehr weit geworfenen Dreier (Potsdam) fielen nicht. Kompliment an das gesamte Team. Egal ob Oskar Pfaffe, der einen Ball nach schlechtem Pass doch noch rettete, was zu Punkten führte oder Laurynas Lukosius, der einen gegnerischen Dreier aus der Ecke wegblockte und gleich zum Angriff passte. Oder Binyao Hao, Lennard Robert oder Ben Vorhoff, die ihren Gegenspielern auf den Zehen standen oder auch Kyrylo Baibakov und Zhong Zheng, die körperlich unter den Körben überzeugten. Desweiteren sind zu nennen Baran Dalhancer, der keinen Ball verloren gab sowie Ben Schmidt und Arian Schneider, die den Spielaufbau koordinierten. Jeder spielte für das Team!“
EBV-Punkte gegen Kings&Queens Basketball Potsdam 2: Lennard Robert 4 Pkt. 1/2 FW Pkt. 1 Dreier, Binyao Hao 8 Pkt., Laurynas Lukosius 15 Pkt. 2/10 FW 1 Dreier, Arian Schneider 34 Pkt. 13/17 FW 3 Dreier, Kyrylo Baibakov 0 Pkt., Baran Dalhancer 3 Pkt. 1/2 FW, Ben Schmidt 11 Pkt. 1/4 FW, Oskar Pfaffe 0 Pkt., Ben Vorhoff 2 Pkt., Zheng Zhong 3 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV: 19/36 = 53% 5 Dreier: Potsdam 2: 13/30 = 7%, 9 Dreier
Alle Fotos von Stefan Schmidt.
13.März.2025 | Featured, Landesliga U 18, Saison 2024/2025 |
(schn/mbor) Das letzte Turnier bestritt das Team der Landesliga U 18 männlich in einer Sporthalle nahe dem Flugplatz BER. Nach einem gewonnenen Spiel gegen Kings&Queens Basketball Potsdam 2 mit einem deutlichem 87:67 (45:29) und einer Niederlage von 72:85 (35:54) gegen die Mannschaft aus Königs Wusterhausen belegen die Eisenhüttenstädter am Ende in ihrer Staffel Süd leider nur Platz 5. Wie sehr Sieg und Niederlage sowie eine daraus folgende Platzierung nahe beieinanderliegen, veranschaulichen der letzte Heimspieltag und dieser Spieltag.
Gegen die Potsdamer erwischte das Team von Trainer Steffen Schneider einen guten Start. Das Team war konzentriert und motiviert und legte ein 9:5 nach 5 Minuten vor und im Folgenden ein gutes Teamspiel zu einem 19:8 bis zur 8.Minute hin. Erst zum Ende des 1.Viertels kamen die Kings wieder etwas auf 23:17 heran.

Team U 18 mit den Trainern Steffen Schneider (links) und Max Kalisch (rechts/U 16-Trainer)
Da die Kings relativ spät bzw. sehr tief verteidigten, kam das den Angriffsbemühungen des EBV sehr gelegen. Die Mannschaft spielte oft ein sauberes Cut and Fill, die gute Trefferquote zeigte im Gegensatz zum Heimturnier weiter nach oben. So ging es auch im zweiten Viertel konstruktiv weiter. Die Eisenhüttenstädter bauten ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf ein komfortables 45:29 aus.
Nach der Pause konnte der EBV – leider wiederum nur mit 7 Spielern angetreten – so weiterspielen wie zuvor und seine Führung bis zur 30.Minute noch etwas ausbauen (64:38).
Erst im letzten Viertel schonten die Stahlstädter ihre Kräfte, weil unmittelbar danach noch ein weiterer Gegner wartete. Dieses Viertel gab der EBV mit 23:29 zwar ab, konnte jedoch souverän das Spiel mit 87:67 gewinnen.
EBV-Punkte gegen King & Queens 2: Linus Zühlke 3 Pkt. 1 Dreier, Ben Schmidt 16 Pkt.0/2 FW; Binyao Hao 7 Pkt. 1/2 FW, Ruiyi Yu 11 Pkt. 1/3 FW, Lennard Robert 4 Pkt., Kyrylo Baibakov 13 Pkt. 1 Dreier; Arian Schneider 33 Pkt. 4/5 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV 6/11 = 55% 3 Dreier, Kings&Queens: Freiwürfe 8/12 = 67% 5 Dreier
Gegen das Team aus Königs Wusterhausen wollten die Oderstädter auch gewinnen. So ging das Team jedenfalls ins Spiel. Leider verlief das zweite Spiel nicht ganz so glatt wie das erste gegen die Potsdamer. Der EBV erwischte buchstäblich einen Kaltstart. Kaum Gegenwehr erwiesen die Eisenhüttenstädter bei einem Blitzstart von 12:0 innerhalb von 3 Minuten Königs Wusterhausenen. In dieser Phase traf kein einziger EBV-Ball zu einem Punkt bzw. zu zwei Punkten in des Gegners Korb.
Dann endlich fing sich das EBV-Team. In der Nachfolgezeit – und das bis zum Schlusspfiff! – „schleppte“ der EBV diesen schweren 12 – Punkte – Rückstand, wohlgemerkt innerhalb von 3 Minuten entstanden, immer mit.
Der Gegner ließ im weiteren Spielverlauf überhaupt nichts anbrennen und „verwaltete“ seinen einmal entstandenen Vorsprung von 19 Punkten nach 10 Minuten (30:11). So sehr sich das EBV-Team auch bemühte, diese Punktedifferenz manifestierte KW mit einem 54:35 zur Pause und mit 73:54 nach 30 Minuten.
Erst im wirklichen Gefühl des sicheren Sieges spielten die Spieler vom KW im 4.Viertel im 2.Gang. Die Folge war: Der EBV kam heran, gewann zwar dieses Viertel mit 18:12. Am verdienten Sieg der Königs Wusterhausener Spieler von 85:72 war nicht mehr zu rütteln.
Fazit des EBV-Trainers: „Beim heutigen Turnier haben sich alle Spieler in beiden Spielen punktemäßig eingebracht. Wir haben eines unserer Systeme phasenweise gut umgesetzen können. Dem Team kann ich eine gute Moral und Einsatzbereitschaft bescheinigen.
Sowohl dieser Sieg als auch die vermeidbare Niederlage haben uns deutlich aufgezeigt, dass es uns nur mit mehr Trainingsanstrengungen und besserer Trainingsteilnahme gelingen wird, auch viel besser zu werden. Wir haben uns diesen 5.Platz selbst zuzuschreiben.“
EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen: Linus Zühlke 2 Pkt., Ben Schmidt 15 Pkt.1/2 FW, Binyao Hao 4 Pkt., Ruiyi Yu 15 Pkt. 1/2 FW, Lennard Robert 4 Pkt., Kyrylo Baibakov 11 Pkt. 3/4 FW; Arian Schneider 21 Pkt. 4/6 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV 9/14 = 64%, 1 Dreier, Freiwürfe Königs Wusterhausen = 3/6 = 50%, 2 Dreier
10.Jan..2025 | Featured, Landesliga U 16, Saison 2024/2025 |

Ben Schmidt – der „Spiritus Rektor“ des U 16 – Teams!
(dkar/mbor) Das Team der U 16 konnte am letzten Sonntag aus Lauchhammer mit zwei ordentlichen Spielen nach Hause fahren. Gegen den Gastgeber BG Lauchhammer 1950 gewannen die Jungen klar mit 72:45 (37:20), gegen die zweite Vertretung von Kings&Queens Basketball Potsdam war es etwas knapper mit 87:73 (45:37).

Lennard Robert sorgte mit seinen Dribblings und Durchbrüchen zum gegnerischen Korb für ständige Unruhe im Team von Lauchhammer.
Nach einer anfänglichen Führung des Lausitzer Gastgebers mit 4:2 (4.Minute) übernahm der EBV das Spiel in die Hand. Defensiv war das EBV-Team bei der Sache und verhinderte einige klare Chancen von Lauchhammer. Laurynas Lukosius traf in dieser Phase dreimal, ließ jedoch drei mögliche Freiwurftreffer liegen. Ben Schmidt, Lennard Robert und Lias Ettmeier steuerten ebenfalls je einen Treffer zum knappen 14:9 nach 10 Minuten bei. Das war für den EBV die Phase des Einspielens auf andere Bedingungen in fremder Halle. Vornehmlich die Offensivarbeit ließ hier noch etwas zu wünschen übrig.
Danach legte sich die sichtbare Nervosität etwas, zumal das Team noch einmal ohne ihren Haupt-Trainer (Urlaub) anreiste. Trainer Daniel Karls vertrat Max Kalisch aber glänzend. So langsam kam die Offensiv-Power des EBV ins Rollen. Über Ben Schmidt bzw. Ben Vorhoff/U 14 oder auch Lennard Robert und Emil Gliese liefen die meisten Angriffe. Das Flügelspiel funktionierte, die Positionen konnten gut durch Baran Dalhancer, Jannis Karls/U 14 und wahlweise mit den weiteren Teamspielern besetzt werden.

Auch Jannis Karls (erst U 14 Spieler) passte sich gut ins ältere Team ein und spielte sehr gut mit.
Und dann waren ja auch noch Lias Ettmeier und Laurynas Lukosius, die als körperlich große Spieler den ebenfalls teilweise groß gewachsenen Spielerinnen und Spielern aus Lauchhammer alles abverlangten. So ging es flott durch das zweite Viertel, ohne einen einzigen Freiwurf auf beiden Seiten, jedoch mit einem erfolgreichen Dreier von Ben Vorhoff (17.Minute). Beim Stand von einem deutlichen 37:20 ging es in die Pause.
Nach der Pause versuchten die Gastgeber fortwährend, das Spiel des EBV für sich positiv zu beeinflussen. Das gelang ihnen in dieser Halbzeit viel besser. Denn 3 Dreier von Nils Müller im 3.Viertel und 2 Dreier von Konstantin Kling (beide Lauchhammer) im 4.Viertel zeugen unter anderem davon.
Der EBV hingegen sparte mit den eigenen Kräften, weil danach sofort ein zweites Spiel anstand. So war die 2.Halbzeit für den EBV mit 35:25 zwar immer noch erfolgreich, aber die Eisenhüttenstädter verwalteten das Ergebnis und den 17 Punkte – Vorsprung aus der 1.Halbzeit. Es wurde es am Ende ein „standesgemäßer“ 72:45-Sieg für den Gast.
Der EBV-Trainer Daniel Karls: „Ich bin mit diesem Spiel zufrieden, obwohl es punktemäßig hätte höher ausfallen können. Besonders positiv möchte ich in diesem Spiel Laurynas Lukosius mit 29 Punkten, Ben Schmidt mit 18 Punkten und Lias Ettmeier mit 16 Punkten erwähnen.“

Lias Ettmeier (vorn im Bild) kommt im Team immer besser zum Zug und punktete (32) ordentlich in beiden Spielen.
EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Ben Schmidt 18 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 0 Pkt., Baran Dalhancer 7 Pkt. 1 Dreier, Ben Vorhoff 7 Pkt. 0/1 FW 1 Dreier, Lias Ettmeier 16 Pkt. 1/4 FW 1 Dreier, Lennard Robert 8 Pkt., Emil Gliese 4 Pkt. 0/2 FW, Laurynas Lukosius 18 Pkt. 0/2 FW, Freiwürfe EBV: 3/13 = 23%, Lauchhammer: 1/2 = 50%
Gleich anschließend musste das EBV-Team gegen die Kings&Queens Basketball 2 aus Potsdam ran. Diese zweite Vertretung war spielerisch deutlich schwächer als das Team aus Lauchhammer. So dachten und spielten die Eisenhüttenstädter – im ersten Viertel. Mit 29:11 gelang den EBV-Spielern in dieser Phase recht viel. Ben Schmidt war der Aufbauspieler. Er verteilte den Ball geschickt auf den Center Lias Ettmeier (stolze 16 Punkte) bzw. die „Flügelflitzer“ Baran Dalhancer und Lennard Robert (beide 8 Pkt.) und Laurynas Lukosius, der den „Vogel“ mit 29 Punkten abschoss. Im zweiten Viertel machte sich etwas bemerkbar, dass die EBV-Spieler schon ein Spiel gespielt hatten, die Kings-Spieler wirkten frischer und agiler, eben ausgeruht. Plötzlich gab es beim EBV unnötige Ballverluste in der eigenen Hälfte, Fehlpässe durch Unkonzentriertheiten, einige Fehlwürfe und eine mangelnde Reboundarbeit. Der Gegner hatte jetzt leichtes Spiel und konnte so seine Aufholjagd starten (26:16 in diesem Viertel für die Kings). Zur Halbzeit führte der EBV nur noch mit 45:37.

Laurynas Lukosius war gewohnt, wie in den letzten U 16 – Spielen der Topscorer seines Teams, dieses Mal in beiden Spielen 47 Punkte.
Nach der Halbzeit wurden diese Fehler abgestellt. Die Zuordnung in der Verteidigung war vorhanden. Trotzdem wurden immer noch viele Würfe zu einfach vergeben und der Gegner verbuchte Punkte und wurde förmlich aufgebaut. Zwischenzeitlich drohte das Spiel zu Gunsten der K&Q auszugehen. Der Vorsprung schmolz bis auf 71:68 (32.Minute) für den EBV.
Trainer Daniel Karls gab in einer Auszeit die Marschroute aua, noch mehr als Team aufzutreten, noch mehr miteinander zu spielen. Das Spiel verlagerte sich mehr und mehr in die Potsdamer Hälfte, Laurynas Lukosius, Lias Ettmeier, Baran Dalhancer und Ben Schmidt wurden desöfteren gesucht und angespielt. Großer Kampfgeist, verbunden mit härterer Verteidigung und wieder mehr Drang zum erfolgreichen Korb, brachte schlussendlich den verdienten Sieg mit 73:87.

Ben Vorhoff (erst U 14) hat auch vor den größeren Spielern keine Angst und zieht hier zum Korb.
Drei Spieler bedankten sich mit einem zweistelligen Scorerergebnis. Der Trainer erwähnte in der Spielauswertung diese Spieler, vergaß jedoch nicht darauf hinzuweisen, „dass Jannis Karls, Ben Vorhoff, Lennard Robert und Emil Gliese viel defensiv arbeiteten und so die Grundlagen für die Punkte der Scorer vorn legten. Das Endergebnis von 87:73 für den EBV täuscht ein wenig über die Kräfteverhältnisse hinweg, geht aber insgesamt so in Ordnung.“
EBV-Punkte gegen K&Q Potsdam 2: Ben Schmidt 18 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier, Jannis Karls 0 Pkt., Baran Dalhancer 8 Pkt., Ben Vorhoff 4 Pkt., Lias Ettmeier 16 Pkt. 1/4 FW 1 Dreier, Lennard Robert 8 Pkt., Emil Gliese 4 Pkt. 0/2 FW, Laurynas Lukosius 29 Pkt. 1/2 FW, Freiwürfe EBV: 3/10 = 30%, Potsdam 2: 8/15 = 54%
27.Nov..2024 | Featured, Landesliga U 18, Saison 2024/2025 |
(schn/mbor) Das EBV-Team erlitt gegen die zweite Vertretung von Kings&Queens Basketball Potsdam 2 eine klare 45:76 (27:36) Niederlage, gegen den Gastgeber BBC Cottbus 2 hieß es unmittelbar zuvor hoch 108:27 (50:9) für die Eisenhüttenstädter.
Die Gäste traten nur mit 7 Spielern in der Lausitz an, im Spiel gegen Potsdam dann mit 8 Spielern. Cottbus war mit 11 Spielern am Start. Dass es am Ende ein souveräner Sieg gegen einen komplett unterlegenen Gegner wurde, ist der recht guten Defensive des EBV zu verdanken. Die Gäste begannen mit einem 21:0 bis zur 9.Minute, erst dann machte Cottbus seine ersten Punkte. Fehlwürfe verhinderten eine noch größere Führung des EBV. Hugo Tesche und Lias Ettmeier erzielten in dieser Phase jeweils 6 Punkte, 23:4 stand es nach 10 Minuten. Im zweiten Viertel konnte der EBV seine Führung weiter ausbauen. Dabei versuchten die Gäste umzusetzen, was im Training geübt wurde. Lennard Robert brachte jetzt 8 Punkte unter. Zur Halbzeit führte der EBV bereits hoch 50:9.
Nach der Halbzeit, bei einer etwas ruhigeren Defense, mit einer Raumverteidigung baute der EBV seine Führung auf 76:21 aus. Im letzten Spielabschnitt ging ohne Hugo Tesche kaum etwas, 18 Punkte im vierten Viertel und 34 Punkte insgesamt, gefolgt von Kyrylo Baibakov und Lennard Robert jeweils mit 18 Punkten, waren sein Ergebnis. Letztlich gewann der EBV mit 108:27.
EBV-Punkte gegen Cottbus 2: Oskar Paffe 5 Pkt. 3/4 FW, Lias Ettmeier 10 Pkt., Lennard Robert 18 Pkt. 4/4 FW, Hugo Tesche 34 Pkt. 0/3 FW, Laurynas Lukosius nicht gespielt, Linus Zühlke 8 Pkt. 2/4 FW, Kyrylo Baibakov 18 Pkt., Arian Schneider 15 Pkt, 6/9 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV 15/24 = 63% 1 Dreier, Cottbus 2: FW 3/7 = 43% 2 Dreier
Gleich anschließend hieß der Gegner Kings&Queens Basketball Potsdam 2. Die Potsdamer, athletisch durchgebildet, waren technisch und körperlich etwa gleichstark. Da auch diese Mannschaft mit 11 Spielern antrat, durchwechseln konnte und erst ihr erstes Spiel hatte, wäre beim EBV mit voller Besetzung vielleicht mehr drin gewesen.
Im ersten Viertel war es ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, bei mehreren Führungswechseln, mit dem etwas besseren Ende für Potsdam mit 16:14. Ab dem zweiten Viertel zeigte sich, dass der Athletik der Potsdamer nichts entgegenzusetzen war, die noch dazu schnell und ballsicher agierten. So gelangen den Potsdamern einfache Punkte, hinzu kam bei ihnen eine sehr hohe Trefferquote. Ihnen gelangen unter anderem neun erfolgreiche Dreier. Der EBV musste sich seine Würfe hart erarbeiten und traf außerdem nicht jeden Wurf. Später stellte Potsdam auf Zonenverteidigung um, spielte dabei ‚box and one‘, sodass der ballführende Guard, vorrangig Arian Schneider, Mann gegen Mann verteidigt wurde. Damit war der EBV überfordert. Zur Halbzeit führte Potsdam 37:27.
Im dritten Viertel gingen die Eisenhüttenstädter stehend k.o., einzig allein Arian Schneider konnte noch mithalten. Der EBV erzielte nur 7 Punkte bei 26 Gegentreffern, das ist der Beleg für die Überlegenheit – 62:34 nach 30 Minuten das Ergebnis.
Im letzten Viertel wurden die Potsdamer nachlässig. Sie verteidigten nicht mehr so konsequent wie vorher, sodass es einigermaßen ausgeglichen war. Am Schluss stand ein 76:45 für Potsdam zu Buche.
Fazit des Trainers Steffen Schneider: „Potsdam war an diesem Tag klar überlegen, zumal es für den EBV das zweite Spiel war, welches immer eine Herausforderung mit kleiner Besetzung ist. Im ersten Spiel haben alle gezeigt, was sie können. Sie konnten Selbstsicherheit tanken. Im zweiten Spiel haben alle gegeben, was möglich war und gekämpft bis zum Schluss.“
EBV-Punkte gegen Potsdam 2: Oskar Paffe 2 Pkt., Lias Ettmeier und Lennard Robert beide 0 Pkt., Hugo Tesche 13 Pkt. 1/6 FW, Laurynas Lukosius 3 Pkt. 1/4 FW, Linus Zühlke 0 Pkt. 0/2 FW, Kyrylo Baibakov 4 Pkt. 0/2 FW, Arian Schneider 23 Pkt, 11/20 FW 2 Dreier; Freiwürfe EBV 13/34 = 63% 2 Dreier, Potsdam 2: FW 7/13 = 54% 9 Dreier
10.Okt..2024 | Featured, Landesliga U 16, Saison 2024/2025 |

(kal/mbor) In Potsdam bezwang das EBV-Team den Gastgeber King&Queens Basketball Potsdam 2 mit 72:63 (46:30) und das Team der BG Lauchhammer 1950 mit 78:55 (32:25). Bereits von Anbeginn des 1.Spiels war die große Stärke des EBV gut erkennbar. Diese bestand darin, im Spiel 1:1 zum Korb zu ziehen. Besonders Laurynas Lukosius zog hierbei sehr viele gegnerische Fouls und erzielte in diesem Viertel 8 seiner insgesamt überragenden 25 Punkte. Die Potsdamer waren sehr foulanfällig, und dies immer wieder durch unsaubere Defence.
Offensiv konnte der EBV in diesem Viertel mit einer sehr guten Ballbewegung glänzen; die Spieler kamen dabei oft zu erfolgreichen Abschlüssen. Dass der EBV das 1.Viertel jedoch nur knapp gewinnen konnte lag daran, dass die schnellen Potsdamer Guards immer wieder die EBV-Verteidiger schlugen und einfache Korbleger machten.
Dieses Defence-Problem hielt auch in den ersten drei Minuten des 2. Viertels an. Daraufhin nahm der EBV-Coach Max Kalisch eine Auszeit und besprach das Thema mit seinen Spielern, wie sie in der Helpside zu stehen haben. Danach lief es für die Gäste von der Oder besser. Das Viertel gewannen diese mit 23:11, vor allem oft mit Punkten von der Freiwurflinie. Leider versagten an der Linie viele EBV-Spieler dermaßen, dass nur 26% – Effektivität dabei heraussprangen: Bei 31 Würfen wurde nur acht Mal getroffen – eben eine zu magere Ausbeute.
Nach der Halbzeitpause verkürzte Potsdam ab der 23.Minute von 30:46 auf bis zu 53:60 (33.Minute) zu Beginn des vierten Viertels. Die Gäste besannen sich aber rechtzeitig, zogen noch einmal etwas an und gewannen am Ende sicher mit 72:63.
Der EBV-Trainer: „Ich bin mit diesem Spiel zufrieden, obwohl es punktemäßig hätte höher ausfallen können. Wir spielten ohne unseren etatmäßigen Guard Ben Schmidt. Mein Team hat bewiesen, dass es in der Lage ist, sich auf einen Gegner einzustellen und sein eigenes Spiel zu kreieren. Besonders positiv möchte ich in diesem Spiel Laurynas Lukosius, Ben Vorhoff und Lias Ettmeier erwähnen. Topscorer in diesem Spiel waren Laurynas Lukosius (25 Pkt.), gefolgt von Lennard Robert (20 Pkt.) und Lias Ettmeier (13 Pkt).“
EBV-Punkte gegen Potsdam: Jannis Karls 2 Pkt.; Baran Dalhancer 5 Pkt. 1/4 FW; Ben Vorhoff 0 Pkt. 0/2 FW; Lias Ettmeier 13 Pkt. 1/2 FW; Lennard Robert 20 Pkt. 2/6 FW; Lukas Felgenträger 3 Pkt. 1/2 FW; Emil Gliese 4 Pkt. 0/2 FW; Monty Preusche 0 Pkt. 0/2 FW; Laurynas Lukosius 25 Pkt. 3/11 FW; Freiwürfe EBV: 8/31 = 26%, Potsdam: 8/25 = 32%
Unmittelbar danach spielte das Team gegen die Mannschaft aus Lauchhammer. Der EBV startete zwar, motiviert vom ersten Spiel, gegen die
Lausitzer, kam einfach nicht gut ins Spiel. Das Team konnte in den ersten Minuten kaum punkten und vergab sehr oft einfache Punkte. Auch defensiv ließ die Leistung insgesamt stark zu wünschen übrig.
Lauchhammer war dem EBV technisch und körperlich unterlegen, trotzdem überzeugten sie im ersten Viertel mit einer guten Trefferquote und mit einem 17:16 (10.Minute). Auch das 2. Viertel startete ähnlich, einfachste Korbleger fielen nicht und das Teamspiel war noch ausbaufähig. Kurz vor Ende des 2. Viertels (18.Minute) fielen endlich die gewünschten Punkte, das Teamspiel wurde besser. Zur Halbzeit führte der mit 32:25.
Nach dem Seitenwechsel – ein ähnliches Bild. Die Oderstädter kamen immer besser ins Spiel, der Vorsprung wuchs allmählich an (25./46:36; 29./54:42).
Lauchhammer schlug sich bis zum Ende recht gut, konnte mit dem EBV aber nicht mehr mithalten. So wurde es am Ende ein deutlicher 78:55-Sieg.
Fazit von Max Kalisch: „Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten haben wir dieses Spiel gut abgeschlossen und in der 2. Hälfte unsere Stärke gezeigt. Besonders gut gepunktet haben gleich vier Spieler zweistellig: Laurynas Lukosius (22 Pkt.), Baran Dalhancer (14.Pkt.), Emil Gliese (12 Pkt.) und Lias (11 Pkt.). Ben Vorhoff hat das Spiel als Pointguard sehr gut geleitet und den Spielern viele gute Chancen ermöglicht. Wie im ersten Spiel war leider die Freiwurfquote ein großes Problem, man traf nur 20% und vergab dadurch 16 Punkte zu einem noch höheren Sieg.“
EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Jannis Karls 0 Pkt.; Baran Dalhancer 14 Pkt. 0/2 FW; Ben Vorhoff 2 Pkt.; Lias Ettmeier 11 Pkt. 1/1 FW; Lennard Robert 9 Pkt. 1/4 FW; Lukas Felgenträger 2 Pkt. 0/2 FW; Emil Gliese 12 Pkt. 0/1 FW; Monty Preusche 6 Pkt. 0/2 FW; Laurynas Lukosius 22 Pkt. 2/8 FW; Freiwürfe EBV: 4/20 = 20%, Lauchhammer: 8/16 = 50%