25.Jan..2025 | Featured, Landesliga U 16, Saison 2024/2025 |

Team U 16 mit Trainer Max Kalisch – stark ersatz- geschwächt mit zwei souveränen Siegen.
(mka/mbor) Die stark ersatzgeschwächte Mannschaft des EBV 1971 gewann souverän gegen das Team der BG Ludwigsfelde 1999 mit 78:68 (47:25) und gegen ein überfordertes Team des Kings&Queens Basketball Potsdam 3 sehr hoch mit 122:37 (48:29).
Beim Gastgeber fehlten krankheitsbedingt Baran Dalhancer, Emil Gliese und Laurynas Lukosius. So wären es nur 5 Spieler aus der U 16; Trainer Max Kalisch bat Jannis Karls und Ben Vorhoff aus der U 14 das Team etwas aufzufüllen. Diese nahmen dankend an, obwohl beide schon einen Tag zuvor ein schweres Spiel gegen den SV Woltersdorf 1919 in den Beinen hatten.

Lukas Felgenträger konnte gegen beide Teams seine Größe ins Spiel bringen.
Es war wie schon so oft beim EBV ein sehr holpriger Start. Das Teamspiel wurde nicht zur Genüge umgesetzt. In der Offensive kam das Spiel nicht ins Laufen. Erst zum Ende des 1. Viertels konnte sich das Team von Lauchhammer mit 10 Punkten etwas absetzen (21:11).
Zu Beginn des 2. Viertels erwachte der EBV endlich. Stärkster Spieler und offensiver Taktgeber wurde in diesem Spiel Ben Schmidt, 29 Punkte allein während seiner 16 Minuten in der 1. Hälfte. Das Five-Out funktionierte ohne größere Probleme. Alle Spieler konnten gut in die Zone ziehen und scoren. Das ging einfach zu leicht.

Lennard Robert (mit Ball) entwickelt sich mehr und mehr zu einem guten Scorer.
Nach der Halbzeit (47:25) dauerte es wieder fast 5 Minuten, bis der EBV ins Spiel kam. Erst ab der 35 Minute „tourte“ der Motor des EBV. Auch hier war Ben Schmidt wieder der Antreiber. Ben Vorhoff konnte gute Chancen für das ganze Team kreieren.
Besonders im 3. Viertel sah man die großen Regie – Qualitäten eines Ben Schmidt. Er punktete jetzt weniger selbst, stattdessen verteilte er Vorlagen für seine Teamkollegen. Davon profitierten vor allem Lias Ettmeier (10 Pkt.), Lennard Robert (9 Pkt.) und Lukas Felgenträger (12 Pkt.).

Monty Preusche glänzte durch seine Athletik.
Bevor das 4.Viertel begann (70:44 nach 30 Minuten) entschied Max Kalisch das letzte Viertel ohne Ben Schmidt und Ben Vorhoff zu spielen. Das sollte dem Trainer einen Fingerzeig geben, inwieweit das Team ohne diese beiden Spielgestalter zurechtkam. Das funktioniert leider nur mäßig bis gar nicht. Seine Spieler verloren offensiv stark an Kraft und in der Defence ließ man zu viele Punkte zu. Die Quittung für dieses Viertel (8:24). Ernüchternd! Am Ende hielt man trotzdem noch einen Vorsprung von 10 Punkten und gewann als Team verdient mit 78:68.
EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Ben Schmidt 33 Pkt. 3/8 FW, Jannis Karls 4 Pkt. 0/4 FW, Ben Vorhoff 5 Pkt. 1/2 FW, Lias Ettmeier 10 Pkt. 0/1 FW, Lennard Robert 9 Pkt. 12 FW, Lukas Felgenträger 12 Pkt. 0/2 FW, Monty Preusche 5 Pkt. 0//4 FW, Freiwürfe EBV: 12/16 = 69% keine Dreier, Ludwigsfelde: 10/17 = 59% 6 Dreier

Ben Schmidt war der Regisseur des Tages beim EBV.
Die 3.Vertretung der Kings aus Potsdam kam arg gebeutelt ins dritte Spiel des Tages. Das Team gewann zwar gegen Ludwigsfelde, musste aber in zwei Verlängerungen.
Die Potsdamer versuchten sich anfangs gegen den EBV defensiv geschickter als zuvor zu verhalten. Die EBV-Spieler waren ausgeruht, die Potsdamer konnten kaum noch laufen. EBV-Spielmacher Ben Schmidt verletzte sich bereits in der 2.Minute leicht, konnte aber im 2.Viertel wieder auflaufen. Der EBV spielte von Beginn an nach Belieben, ohne ernsthaft gestört zu werden. Über 28:12 und 20:17 ging es mit 48:39 in die Halbzeit. Die Gastgeberüberlegenheit konnte man zwar sehen, aber bei den Punkten schlug sich das leider noch nicht richtig nieder.

Jannis Karls als U 14 – Spieler brachte es in der U 16 auf stolze 26 Punkte und 10/10 Freiwurftreffern = 100%.
Ab der 2.Spielhälfte änderte sich das grundlegend. Hatten die Gastgeber schon vorher viele Ballgewinne durch unzählige Steals oder 1, 2 schnellen Pässen in die gegnerische Hälfte, so ergaben sich die Potsdamer ihrem Kräfteschwund vollends. Der EBV deklassierte förmlich die Kings mit 27:6 und einem gar 47:2 im vierten Viertel. So gewann der stolze Gastgeber verdient hoch mit 122:37 und auch Trainer Max Kalisch freute sich schlussendlich.
Max Kalisch nach dem Spiel: „Wir ließen defensiv keine einfachen Punkte zu. Besonders lobenswert Jannis Karls mit 10/10 Freiwürfen und 26 Punkten als U 14 Spieler und Lias Ettmeier mit stolzen 30 Punkten. Insgesamt punkteten 5 Spieler von 7 Spielern zweistellig.“
EBV-Punkte gegen Potsdam 3: Ben Schmidt 19 Pkt. 1/2 FW, Jannis Karls 26 Pkt. 10/10 FW, Ben Vorhoff 13 Pkt. 1 Dreier, Lias Ettmeier 30 Pkt., Lennard Robert 18 Pkt. 0/2 FW, Lukas Felgenträger 8 Pkt., Monty Preusche 8 Pkt. 0/2 FW, Freiwürfe EBV: 11/16 = 69% 1 Dreier, Potsdam 3: 2/9 = 22% 1 Dreier
Alle Bilder von Manja Karls und Bernd Pflughöft.
19.Dez..2024 | Bezirksliga Herren Staffel Süd, Saison 2024/2025 |
(dkiu/mbor) Zwei unerwartet klare Niederlagen musste das Team der 2.Herren des EBV 1971 in Potsdam einstecken. Zuerst verloren die Männer von Kapitän David Kiutra gegen die aufstiegshungrigen jungen Spieler der RedHawks Potsdam 2 sehr hoch mit 47:119 (21:53), gleich danach setzte es ebenfalls eine Klatsche gegen die Mannschaft der Kings&Queens Basketball 3 von 50:94 (36:48).
Die Gäste konnten nur mit 7 Spielern die Auswärtsreise in die Landeshauptstadt antreten. Das war leider personell viel zu wenig gegen zwei Mannschaften, die es an diesem Tag wissen wollten. Sowohl die Reserve der RedHawks als auch die 3.Vertretung der Kings&Queens traten mit, voller Kapelle‘, also mit jeweils 12 jungen, teilweise heißblütigen Spielern an, die phasenweise nur so vor Selbstbewusstsein, Tatendrang und dynamischer Energie strotzten.
Obwohl die Aufstiegsaspiranten der RedHawks ihr zweiten Spiel hintereinander hatten, tat es dem Team Potsdamer Spiel von Beginn an keinen Abbruch. Das Team legte los, wie die sprichwörtliche Feuerwehr, so dass den EBV-Männern Hören und Sehen verging. Ganze drei Mal trafen die Gäste im ersten Viertel, dagegen zehnmal die Potsdamer. Dieses Team war den gestandenen Männern des EBV in physischer Hinsicht einfach mehr als deutlich überlegen. Es war in jedem Spielzug zu spüren, dass die RedHawks nicht das erste Mal zusammen so auf dem Feld standen. Das setzte sich leider über die gesamte Spielzeit derart fort, dass Einem um das Endergebnis aus Eisenhüttenstädter Sicht angst und bange werden konnte.
Zur Halbzeit führten die RedHawks bereits mit 53:21, nach 30 Minuten gar 87:32. Die Potsdamer ließen in keiner Weise locker. Auch das vierte Viertel gewannen sie eindeutig mit 32:15 und damit das Spiel für den EBV sehr hoch, aber leider auch verdient, mit 119:47.
Spielertrainer David Kiutra nach dem Spiel: „Das junge RedHawks-Team spielte eine 1-2-2-Presse, der wir uns spielerisch einfach entziehen konnten. So gab es bei uns genug Fehler im Zuspielbereich, die die Potsdamer gnadenlos zu einfachen Punkten nutzen konnten. Dieser hohe Sieg völlig in Ordnung.“
EBV-Punkte gegen RedHawks Potsdam 2: Dennis Herkt 14 Pkt., Daniel Karls 4 Pkt. 2/4 FW, Patrick Köster 14 Pkt. 3/5 FW 1 Dreier, Julian Schallhorn 1 Pkt. 1/4 FW, Thomas Schneider 7 Pkt. 3/4 FW, Robert Zucknick 2 Pkt., David Kiutra 5 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV: 10/18 = 56%, 1 Dreier, Freiwürfe RedHawks Potsdam 13/24 = 54%, 5 Dreier
Gleich danach wollten die Gäste aus Eisenhüttenstadt gegen den Tabellenvorletzten beweisen, dass sie auch anders können. Die EBV-Männer begannen ihr Spiel gut. Das Spiel wurde jedoch gleich zu Beginn innerhalb weniger Minuten vom Ausfall von Julian Schallhorn und Patrick Köster überschattet. Danach war es müßig, über Erholungsphasen für die Spieler zu reden, denn kein Wechselspieler stand zur Verfügung. Die Verteidigung stand über weite Phasen der ersten Halbzeit. Aus Fehlern des Gastgebers generierten die Gäste selbst einige schnelle Angriffe, die erfolgreich abgeschlossen werden konnten. So kommen auch die Viertelergebnisse von 19:22 und 17:26 zustande. Bis zur Halbzeit führten die Kings&Queens mit 48:36.
Nach der großen Pause jedoch brach das Gästeteam auseinander. Die Physis der 5 verbliebenen Spieler schwand zusehends. Die Widerstandskraft des EBV wurde zunehmend kleiner, die Kings konnten, wie bereits beschrieben, aus dem Vollen schöpfen. Kamen die EBV-Spieler vor der Halbzeit wenigstens mehrmals zu erfolgreichen Korbabschlüssen aus dem Spiel heraus (jeweils sechsmal), so gelang ihnen das im 3.Viertel nur dreimal und im vierten Viertel nur zweimal. So wunderte sich vom EBV niemand mehr über ein 8:26 – (30.Minute) bzw. 6:20 – (4.Viertel) und das 50:94 – Endergebnis.
EBV-Punkte gegen King&Queens Potsdam 3: Dennis Herkt 20 Pkt. 2 Dreier, Daniel Karls 5 Pkt. 3/4 FW, Patrick Köster 1 Pkt. 1/2 FW verletzt ausgeschieden, Julian Schallhorn verletzt ausgeschieden, Thomas Schneider 13 Pkt. 5/7 FW 2 Dreier, Robert Zucknick 3 Pkt. 1/2 FW, David Kiutra 8 Pkt. 2/2 FW; Freiwürfe EBV: 12/17 = 71%, 4 Dreier, Freiwürfe Kings&Queens Potsdam 3 6/10 = 60%, 8 Dreier
14.Nov..2024 | Featured, Landesliga U 16, Saison 2024/2025 |

Ben Schmidt in seiner unnachahmlichen Art, zum gegnerischen Korb zu ziehen. (Bild aus einem Spiel gegen USV Potsdam
(ka/mbor) Zwei sehr hohe Siege fuhr das Landesligteam der U 16 männlich in Potsdam ein. Gegen den BV Ludwigsfelde hieß es am Ende 108:29 (61:9), gegen die Gastgeber Kings&Queens Basketball Potsdam gewannen die Jungs mit 90:22 (44:4).
Das Spiel gegen den BV Ludwigsfelde kam von Beginn an nur langsam auf Betriebstemperatur. Es war schnell zu erkennen, dass die EBV-Spieler deutlich überlegen waren. Jedoch spielten diese defensiv anfangs oft zu leichtsinnig, so dass Trainer Max Kalisch bereits nach 1:30 Minuten eine Auszeit nahm, um sein Team in die „richtige Spur“ zu bringen. Es ging dabei um Ballverluste, die die Ludwigsfelder dazu einluden, selbst punkten zu können. Der EBV verteidigte wie auch in den vorherigen Spielen über das ganze Feld. Das behagte den Gegner überhaupt nicht. Das führte dazu, dass Ludwigsfelde erst nach 7 Minuten das erste Mal punkten konnte.
Bereits nach dem 1.Viertel führte der EBV mit 27 Punkten. Besonders Ben Schmidt und Baran Dalhancer konnten hier ihren starken Zug zum Korb unter Beweis stellen. Auch im 2. Viertel ging es offensiv gut weiter. Der EBV verteidigte jetzt nur noch im eigenen Halbfeld und wechselte oft. Die Bankspieler bekamen viel Spielzeit und trotzdem ließ der EBV in diesem Viertel nur 2 Punkte zu. Zur Pause führten die Stahlstädter bereits hoch mit 61:9.

Lennard Robert überzeugte ebenfalls in den Spielen mit überragenden 36 Punkten.
Auch zu Beginn der 2.Halbzeit startete der EBV mit der gleichen Intensität wie zuvor. Die dabei erzielten vielen Punkte waren nur eine Frage der Zeit. Der Trainer legte den Fokus in dieser Spielperiode auf die Defence und auf das Teamspiel. Das wurde beides sehr gut umgesetzt.
Vor allem Ben Vorhoff und Baran Dalhancer brachten ihre Offensive zum Laufen. Sie erzielten durch ihre Assists und einem guten Pick & Roll – Spiel viele Körbe. Das dritte Viertel endete 31:7 für den EBV, am Ende wurde es ein souveräner 108:29 -Sieg. Erfreulich aus Sicht des EBV war, dass sich alle Spieler in die Scorerliste eintragen konnten. Topscorer des Spiels gegen einen in vielen Phasen überforderten Gegner wurden Baran Dalhancer mit 23 Punkten, gefolgt von Ben Schmidt mit 16 Punkten und Laurynas Lukosius mit 15 Punkten.
EBV – Punkte gegen Ludwigsfelde: Ben Schmidt 16 Pkt. 2/2 Freiwürfe, Baran Dalhancer 23 Pkt., Ben Vorhoff 5 Pkt. 1 Dreier, Lias Ettmeier 8 Pkt., Lennard Robert 14 Pkt. 2/3 FW, Lukas Felgenträger 14 Pkt., Emil Gliese 5 Pkt. 1/1 FW, Monty Preusche 8 Pkt., Laurynas Lukosius 15 Pkt. 5/9 FW, Freiwürfe EBV: 10/15 = 67%, Ludwigsfelde:1/4 = 25%

U 14-Spieler Ben Vorhoff (Mitte/mit Ball) hier im 1:1 zum Korb. (Bild aus einem früheren Spiel gegen USV Potsdam) Alle Spielbilder Bernd Pflughöft.
Eines der ungewöhnlichsten Spiele für alle Beteiligten lief danach. Das Spiel des Gastgebers aus Potsdam gegen den EBV fand unter „Flutlicht“ statt. Das Hallenlicht fiel aus, so mussten 2 Baustrahler von außen das „nötige Licht“ geben. Damit kam der Gast aus Eisenhüttenstadt viel besser zurecht, zumal die Spieler des EBV im Sommer auf den Freiplätzen auch oft gewohnt im Dunkeln zu spielen.
Der EBV begann das erste Viertel mit 17:0 Punkten. Trotz der schlechten Sichtverhältnisse konnte man seine Überlegenheit gut ausspielen. Die Potsdamer kamen jedoch gar nicht mit den Verhältnissen klar und blieben punktelos.Dass lag aber auch unter anderem an der sehr guten Defence der Eisenhüttenstädter. Alle EBV-Spieler wollten spielen und scoren; ein großartiges Teamspiel war da nicht möglich, weil man die Trikotfarben kaum unterscheiden konnten. Also nutzten die Spieler ihre Stärken im 1 gegen 1. Bis zur Halbzeit führten die Gäste bereits mit 44:4. Nach der Pause wechselte der EBV auf weiße Trikots, um bei zunehmender Dunkelheit (nach 16:00 Uhr) überhaupt etwas zu sehen. Die Gäste erspielten sich in den Vierteln drei und vier ein 19:10 und ein 27:8, am Ende gewannen sie mit sehr guten 90:22. Die meisten Punkte im Spiel gegen Potsdam erzielten Lennard Robert mit sehr guten 22 Punkten, Lias Ettmeier mit sehr guten 18 Punkten und noch einmal Laurynas mit 15 Punkten.

Lias Ettmeier trug in den Spielen mit 26 Punkten zu den beiden klaren Siegen bei.
Fazit des Trainers Max Kalisch nach 2 Spielen: „Ich bin mit meinem Team sehr zufrieden. Beide Spiele wurden unter schwierigen Umständen gespielt; das Team zeigte, dass es in der oberen Tabellenhälfte der Landesliga mitspielen kann.Die Freiwurfquoten von 67% bzw. 80% sind ebenfalls erfreulich. Wir haben die ersten fünf leichteren Spiele gewonnen. Am nächsten Spieltag treten wir gegen die zwei stärksten Teams an, das wird dann der erste richtige Test für uns.“
EBV – Punkte gegen Potsdam 3: Ben Schmidt 3 Pkt. 1/1 FW, Baran Dalhancer 6 Pkt., Ben Vorhoff 14 Pkt. 2 Dreier, Lias Ettmeier 18 Pkt., Lennard Robert 22 Pkt. 2/3 FW, Lukas Felgenträger 0 Pkt., Emil Gliese 6 Pkt., Monty Preusche 2 Pkt., Laurynas Lukosius 19 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV: 4/5 = 80%, Potsdam 3: 0/6 = 0%
Alle Spielfotos: Bernd Pflughöft