16.Dez..2025 | Featured, LL U18 m 25-26, Saison 2025/2026 |
(mbor/sschn) Mit leider nur 7 Spielern musste das Team der U 18 in Ludwigsfelde antreten. Bei einem Doppelspieltag, wie es im Verband üblich ist, waren das zu einfach wenig Spieler. Der EBV gewann sein erstes Spiel gegen die Mannschaft der Red Eagles Rathenow hoch mit 87:42 (37:18), verlor das Spiel unmittelbar danach gegen die Gastgeber des BV Ludwigsfelde 1999 knapp mit 74:81 (33:44).
Rathenow trat mit 8 Spielerinnen und Spielern an (2 Mädchen). Die Oderstädter machten insgesamt ein gutes Spiel. Im ersten Viertel ließen die EBV-Spieler nur 5 Punkte zu, was für eine gute und aggresive Defensive spricht. Auf Grund von Größenvorteilen bereitete dem EBV auch die Offensive gegen die Rathenower Zonenverteidigung keine Probleme. Ben Schmidt fungierte beim EBV meist als Guard und Ballverteiler. Bei einem guten Team-Passspiel und bei guter Team-Bewegung wurde immer wieder mit dem freien Mann auf dem Highpost gespielt. Wenn das nicht gelang, erarbeitete sich das Team den Drive zum Korb. Das zweite Viertel (16:13) ließen die Oderstädter etwas ruhiger angehen. Sie „übergaben“ dem Gegner etwas mehr das Feld, damit diese auch punkten konnten. Außerdem waren es einige wenige Ballverluste, die die Red Eagles zum Fastbreak einluden. So ging es mit einem beruhigenden 37:18-Vorsprung in die Pause.

Team U 18 mit Trainer Steffen Schneider.
Nach der großen Pause behauptete der EBV durch kontrolliertes Verteidigen die klare Führung und baute diese mit einem 34:18 weiter aus. Trainer Steffen Schneider gab die Aufgabe für die gesamte 2.Halbzeit aus: „Mein Team, mein jeweiliger Spieler sollte mit einem Drive zum Korb ziehen und mehrere Gegner auf sich ziehen. Mit einem Outletpass zur frei gewordenen Dreierposition sollten die Spieler Dreier werfen. Das gelang mehrmals. Durch diese Aktion verwandelte der EBV allein 5 Dreier, Lennard Robert und Arian Schneider (jeweils 2/von jeweils insgesamt 3 erfolgreichen Dreiern) sowie Ben Schmidt mit einem Dreier (von insgesamt 2 erfolgreichen Dreiern). Wenn der Spieler nicht getroffen hatte, sollte das Team den Rebound holen und die nun mögliche 2. Chance unter dem Korb nutzen. Diese Spielweise gab es für das Team auch im vierten Viertel. Diese Team-Aufgabe wurde durch meine Mannschaft vollends erfüllt.“ Der hohe 87:42-Sieg war am Ende des Spiels nur noch Formsache.
Zur Statistik: Alle Spieler konnten sich in die Punkteliste eintragen. Mit Abstand der Beste war Arian Schneider mit 35 Pkt./1012 Freiwürfen und den bereits erwähnten 3 Dreiern. Ihm folgten Ben Schmidt mit 15 Punkten und 2 Dreiern. Lennard Robert mit 11 Punkten und 3 Dreiern und Zheng Zhong ebenfalls mit 11 Punkten erzielten beide ein gutes Ergebnis. „Überhaupt hat sich der Chinese Zhong Zheng gut ins Team gefunden. Er ist sowohl defensiv als auch offensiv eine Bereicherung für unser Team,“ so noch einmal der EBV-Trainer mit dem positiven Fazit nach dem ersten Spiel.
EBV-Punkte gegen Rathenow: Lennard Robert 11 Pkt. 3 Dreier, Arian Schneider 35 Pkt. 10/12 FW 3 Dreier, Oskar Pfaffe 2 Pkt. 0/1 FW, Kyrylo Baibakov 6 Pkt., Baran Dalhancer 7 Pkt. 1/1 FW, Ben Schmidt 15 Pkt. 1/2 FW 2 Dreier, Zhong Zheng 11 Pkt. 3/7 FW; Freiwürfe EBV: 15/23 = 65% 8 Dreier, Rathenow: 1/14 = 7%, 4 Dreier

Team EBV 1971 – U 18 in Ludwigsfelde
Das zweite Spiel gegen den Gastgeber Ludwigsfelde (mit 9 Spielern) war ein Duell auf Augenhöhe. Die Ludwigsfelder gingen defensiv sehr aggressiv zu Werke. Bis zur 9.Minute gab es nur Freiwurfpunkte, kein Punkt aus dem Feld. Auch der erste Korb aus dem Feld von Zhong Zheng war ein Korb nach einem Foul. Nach dem „zahmen“ vorherigen Spiel musste man sich an diese Spielweise erst gewöhnen. Hinzu kam bei den Gastgebern ein extrem schnelles Umschaltspiel, sodass schnelle Punkte folgten. Nach 10 Minuten führte Ludwigsfelde mit 24:14. Daran knabberten die Gäste bis zum Schlusspfiff. Am Ende war den EBV-Spielern das Glück nicht hold und das Team verlor mit 74:81. Alle drei folgenden Viertel waren sehr ausgeglichen. Trainer Steffen Schneider: „Wir haben die zweite Halbzeit sogar mit 4 Punkten gewonnen. Die Mannschaft gab sich nie auf. Jeder kämpfte, aber die 10 Punkte minus aus dem ersten Viertel waren einfach zuviel. Es war schade, dass wir uns nicht belohnen konnten. Alle Spieler trugen zu einem tollen Spiel bei. Hervoheben möchte ich Zhong Zheng, der sich unter den Körben erfolgreich durchsetzte und offensiv sehr gute 19 Punkte erzielte. Trotz der einen Niederlage bin ich mit diesem Spieltag und der gezeigten Team-Moral sehr zufrieden.“
EBV spielte gegen Ludwigsfelde mit: Lennard Robert 2 Pkt. 0/2 FW, Arian Schneider 35 Pkt. 16/21 FW 3 Dreier, Oskar Pfaffe 0 Pkt., Kyrylo Baibakov 2 Pkt., Baran Dalhancer 3 Pkt. 3/4 FW, Ben Schmidt 13 Pkt. 3/6 FW, Zhong Zheng19 Pkt. 3/5 FW; Freiwürfe EBV: 25/38 = 66%, 3 Dreier, Ludwigsfelde: 8/19 = 42%, 7 Dreier
4.Dez..2025 | Featured, LL U18 m 25-26, Saison 2025/2026 |

Ben Schmidt (14 Pkt. bei 7/8 Freiwurftreffern zählte zu den Besten seines Teams.
(mbor/sschn) Sehr deutlich gewann das EBV-Team der U 18 sein erstes Heimspiel gegen die zweite Vertretung der Kings&Queens Potsdam mit 75:49 (47:20). Dagegen musste die Jungen gegen den SV 1919 Woltersdorf lange zittern, ehe der 65:54 (32:34) – Sieg dann auch feststand. Beide Teams traten mit fast voller Mannschaftsstärke an, der EBV mit 11 Spielern, Potsdam mit 10 Spielern. Das Team konnte aber leider nur mit 9 Spielern spielen, da sich der Kapitän und einer ihrer Leistungsträger, F. Kruse, bereits in der ersten Spielminute ohne Gegnereinwirkung schwer am Knie verletzte. Ein Notarzt war erforderlich, 45 Minuten Spielunterbrechung waren die Folge.

U 16-Spieler Laurynas Lukosius (schwarze Spielerkleidung/25 Pkt.) hier beim Sprungball.
Der EBV startete gut mit 5:0, ließ dann zwei einfache Körbe zu, so dass es 5:4 stand. Erst nach einem Wurffoul an Ben Schmidt (beide Freiwürfe getroffen) und einem 9:7 nach 7 Minuten spielte der EBV befreiter auf. Ein 11:2 – Lauf bei guter Verteidigung und schnellem Spiel nach vorn machten aus dem 9:7 nach 10 Minuten ein souveränes 20:9.
Das zweite Viertel begann der EBV wieder unkonzentriert, nacheinander 4 Punkte von Lenny Wählte (Potsdam), der hier noch mehrfach traf, ließen das Ergebnis auf 23:18 (13.Minute) abschmelzen. Und das bei nur einem EBV-Dreier von Lennard Robert. Erst eine Auszeit änderte die Spielkonstellation: Es galt verbesserte Anstrengungen in der Defensive zu generieren und eine höhere Konzentration nach vorn zu entwickeln. Monty Preusche kam in die Partie. Er bestach sofort mit einem guten Pass zu Laurynas Lukosius, der insgesamt gute 13 Punkte erzielte. Das Team hatte einen 11:0 – Lauf, in zwei Minuten und schon stand es 34:18 für den EBV. Ein Halbzeitstand 47:20 war die positive Folge.

Das EBV-Team gewann zu Hause seine beiden Spiele. Offensiv wie defensiv gibt es noch Stellschrauben, an denen noch gestellt werden kann.
Leider wurde im dritten Viertel nicht so offensiv weitergespielt. Es wurden zwar nur wenige Punkte zugelassen, aber auch selbst kaum Punkte erzielt. Nach 25 Minuten stand es 54:24, nach 30 Minuten 63:33. Trotz klarer Führung wurden die Beine allmählich schwerer. Jetzt hatte der EBV keine Fastbreaks mehr zu bieten; es war nur noch eine Ergebnisverwaltung. Das Viertel gewannnen die Potsdamer mit 16:12. Mit dem Endergebnis von 75:49 waren Trainer, Spieler und Zuschauer jedoch sehr zufrieden.
Trainer Steffen Schneider: „Die erste Halbzeit war super, wenn auch einfache Punkte liegen blieben. Unsere Teamdefensive war lobenswert, es gab kaum einfache Punkte für Potsdam. Erwähnenswert: Monty Preusche nach seiner Einwechslung im 2. Viertel mit zwei tollen Assists und mit vielen Rebounds. Sehr gut unser neuer Spieler Zhong Zheng. Er spielte, als wenn er immer schon Teil unseres Teams ist.“
EBV-Punkte gegen Potsdam 2: Lennard Robert 3 Pkt. 1 Dreier, Binyao Hao 0 Pkt., Laurynas Lukosius 13 Pkt. 1/6 FW, Monty Preusche 2 Pkt., Arian Schneider 24 Pkt. 2/4 FW 2 Dreier, Kyrylo Baibakov 15 Pkt. 5/6 FW, Baran Dalhancer 5 Pkt. 1 Dreier, Lias Ettmeier 0 Pkt., Ben Schmidt 7 Pkt. 3/4 FW, Oskar Pfaffe 0 Pkt., Zhong Zheng 6 Pkt.; Freiwürfe EBV: 11/20 = 55% 4 Dreier, Potsdam 2: 12/25 = 48% 1 Dreier

Oskar Pfaffe (hier mit Ball) spielte nach langem Ausfall infolge Krankheit ein ordentliches Turnier.
Nach der Spielpause wartete der SV 1919 Woltersdorf auf die EBV-Spieler. Dieses Team trat mit nur 6 Spielern an. Daher gab es die Trainervorgabe, mit einer harten Defense und mit schnellen Angriffen die Randberliner unter Druck zu setzen. Das gelang nur zum Teil. Die Defensive des EBV stand gut. Aber das Umschaltspiel und die nötigen Fastbreaks fanden nicht statt. Dennoch konnte der EBV die enge Zone knacken. Erfolgreiche Dreipunktwürfe, schnelles Passspiel bzw. auch erhaltene Freiwürfe; der Gastgeber führte nach 6 Minuten 14:8., nach 10 Minuten 22:15. Das zweite Viertel ‚schenkten‘ die Gastgeber den Woltersdorfern mit 19:10. Außer einem erfolgreichen Wurf von Ben Schmidt mit anschließend versenktem Freiwurf passierte nach vorn zu wenig. Viele Fehlversuche von außen und keine eigenen Rebounds luden die Woltersdorfer zu Punkten ein. Eine Auszeit bei 28:23 war notwendig.

Kyrylo Baibakov (hier beim Wurf) zählte mit insgesamt 21 Punkten zu dem wichtigen Stützen des U 18 – Teams.
Aber es wurde nicht besser. Die Zone des Gegners stand zu kompakt, es war kein Durchkommen. So lag der EBV zur Pause mit 32:34 hinten.
Erst eine nochmalige Ansage in der Pause zeigte endlich Wirkung. Eine Ganzfeldpressverteidigung über das ganze Feld nach Korberfolg löste den gordischen Konten und zeigte Erfolg. Ein EBV – 13:0 – Lauf zum 45:34, ließ aber Woltersdorf nicht aufstecken, weil die Eisenhüttenstädter defensiv nicht konsequent genug waren. Am Ende des dritten Viertels war es mit 47:44 immer noch knapp. Die Woltersdorfer glichen durch einen Dreier zu Beginn des vierten Viertels aus, gingen sogar 49:47 (31. Minute) in Führung. Erst dann besann sich der EBV, ließ in den folgenden 7 Minuten nur noch 2 Punkte zu, so dass 2 Minuten vor Schluss ein 63:51 und am Ende ein glückliches 65:54 auf der Tafel stand.

Team U 18, rechts Trainer Steffen Schneider.
Fazit des EBV-Trainers: „Wir haben gewonnen. Zum Glück war Woltersdorf nur zu sechst. Die Team-Freiwurfquote war mit 39% desolat, einziger Spieler in Normalform Ben Schmidt, am Ende zählt aber der Sieg. Überragend, was die Punktausbeute betrifft, Arian Schneider mit insgesamt 59 Punkten in beiden Spielen.“
EBV spielte gegen Woltersdorf: Lennard Robert 0 Pkt., Binyao Hao 0 Pkt., Laurynas Lukosius 12 Pkt. 4/10 FW, Monty Preusche 0 Pkt., Arian Schneider 35 Pkt. 4/12 FW 3 Dreier, Kyrylo Baibakov 6 Pkt. 1/4 FW 1 Dreier, Baran Dalhancer 2 Pkt. 0/2 FW, Lias Ettmeier 2 Pkt., Ben Schmidt 7 Pkt. 3/3 FW, Oskar Pfaffe 0 Pkt., Zhong Zheng 1 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 13/33 = 39%, 2 Dreier, Woltersdorf: 7/18 = 39%, 5 Dreier
21.Nov..2025 | Featured |

Arian Schneider – Dreh- und Angelpunkt der EBV-Spiele.
(mbor/sschn) Mit zwei Auswärtssiegen kehrte das Team der U 18 unlängst aus Bernau zurück. Dabei gab es nur einen Gegner, das Team der SSV Lok Bernau. Gegen die zweite Vertretung gab es auf des Gegners Platz ein Hin- und Rückspiel. Beide Spiele gewannen die Eisenhüttenstädter jeweils klar mit 80:58 (36:20) sowie mit 74:60 (51:24).
Trainer Steffen Schneider konnte auf ein zahlenmäßig starkes Team mit 10 Spielern zurückgreifen. Der Gastgeber trat mit 11 Spielern an. Es entwickelte sich eine muntere Partie, bei der die Panketaler aus dem Norden Berlins sehr oft den EBV-Spielern hinterherliefen. Im ersten Viertel des ersten Spiels schlug sich das im Ergebnis von 20:15 für die Gäste noch nicht so klar nieder. Mit einem Run von 10:0 im zweiten Viertel zwischen der 6.und 10.Minute zogen die Gäste auf und davon. Ein 36:20 zur Halbzeit schaffte schon vom Ergebnis her einen Abstand zwischen beiden Teams.

Kyrylo Baibakov war ebenfalls ein guter Scorer in beiden Spielen mit 14 bzw. 12 Punkten.
Nach der Halbzeitpause war es ein ähnliches Bild: Bernau rannte an, der EBV spielte eine gute Defensive und kaufte dem Gegner mit überlegten Offensivaktionen den Schneid ab. Mit einem 66:36 (3.Viertel: 30:16) ging es ins vierte Viertel. Die Gastgeber bäumten sich noch einmal auf, erzielten ihrerseits ein gutes 22:14. Am souveränen Gesamtsieg der Gäste von 80:58 konnten sie aber nichts mehr ändern.

Laurynas Lukosius (erst U 16) wird hier von zwei Bernauer Spielern in die Zange genommen.
EBV-Punkte gegen Bernau 2, 1.Spiel: Lennard Robert 3 Pkt. 1 Dreier, Binyao Hao 0 Pkt., Laurynas Lukosius 21 Pkt. 7/9 FW, Arian Schneider 27 Pkt. 12/15 FW 1 Dreier, Kyrylo Baibakov 14 Pkt. 0/1 FW, Baran Dalhancer 3 Pkt. 1/2 FW, Lias Ettmeier 2 Pkt. 0/1 FW, Ben Schmidt 6 Pkt. 4/5 FW, Oskar Pfaffe 0 Pkt. 0/2 FW, Ben Vorhoff 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 24/35 = 69% 2 Dreier, Bernau 2: 7/16 = 44% 3 Dreier

Baran Dalhancer überzeugt sehr oft durch gute Defensive. Er kann sich offensiv noch mehr entfalten.
Nach einer Pause wollte natürlich der Gastgeber im Rückspiel vieles besser machen. Davon war in der ersten Halbzeit wenig zu sehen. Die Oderstädter überzeugten durch konsequente Defensive und durchdachte Angriffe. Beide Viertel von 27:12 und 24:12 erbrachten eine klare 51:24 – Halbzeitführung. Das zweite Spiel war phasenweise davon gekennzeichnet, dass der leider nur eine leitende Schiedsrichter sehr wenige Fouls bei Bernau ahndete. Zum Vergleich: 1.Spiel 35 Freiwürfe für Ehst., 2. Spiel 14 Freiwürfe für den Gast. Natürlich kam auch etwas die Müdigkeit dazu, weshalb nicht mehr jeder Ball den Korb von Bernau traf. Der EBV mussten dem schnellen und intensiven Spiel zuvor Tribut zollen. Bernau schaffte ein beachtliches 17:13 im dritten und ein 19:10 im vierten Viertel. Die zweite Halbzeit ging mit 36:23 an Bernau. Diese Teilerfolge täuschten jedoch nicht darüber hinweg, dass auch das zweite Spiel mit 74:60 an die Gäste von der Oder ging.
Trainer Steffen Schneider nach beiden Spielen: „Ich war mit dem Auftreten meines Teams sehr zufrieden. In beiden Spielen punkteten drei bzw. vier Spieler zweistellig. Topscorer in beiden Spielen wurden Arian Schneider mit 27/19 Pkt., Laurynas Lukosius mit 21/18, Kyrlylo Baibakov mit 14/12 Wichtiger war die gute Defensive, vor allem die Helpverteidigung klappte überwiegend, jeder spielte für seinen Mitspieler. Das hat mir sehr gut gefallen. Alle Spieler waren auch im zweiten Spiel auf der Höhe der Aufgabe. Lobenswert besonders die gute Freiwurfquote bei den meisten Spielern im ersten Spiel, insgesamt eine gute Teamleistung.

Lennard Robert war besonders im zweiten Spiel mit seinen erfolgreichen Dreiern und seinem Passspiel überzeugend.
So wurde im Vergleich zu den letzten Spielen, statt einen schwierigen Wurf mit Gegner aus der Mitteldistanz zu nehmen, der Pass nach außen gespielt, so das zum Beispiel Lennard Robert seine beiden wichtigen Dreier im zweiten Spiel (insgesamt 10 Punkte) in Folge frei werfen konnte. Beim dritten Mal war die Verteidigung darauf aus, den Dreier zu verhindern, Lennard Robert konnte daraufhin einen guten Pass/Assist spielen. Anerkennung für Lennard Robert, gerade im zweiten Spiel. Neben den bereits Erwähnten sind bemerkenswert Baran Dalhancer, Oskar Pfaffe und Binyao Hao für die Defensive und Ben Schmidt für den Spielaufbau.
EBV-Punkte gegen Bernau 2, 2.Spiel: Lennard Robert 10 Pkt. 2 Dreier, Binyao Hao 0 Pkt., Laurynas Lukosius 18 Pkt. 6/9 FW, Arian Schneider 19 Pkt. 1/3 FW, Kyrylo Baibakov 12 Pkt. 0/2 FW, Baran Dalhancer 2 Pkt., Lias Ettmeier 2 Pkt., Ben Schmidt 8 Pkt., Oskar Pfaffe 0 Pkt., Ben Vorhoff 3 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 7/14 = 50% 3 Dreier, Bernau 2: 9/20= 45% 1 Dreier
Alle Fotos von Lars Ettmeier.
20.Okt..2025 | Featured, LL U18 m 25-26 |
(mbor/mkal) Der EBV startete gegen die BG Lauchhammer wie erwartet sehr stark ins Spiel, Arian Schneider, Ben Schmidt, Kyrylo Baibakov und Laurynas Lukosius waren in Offensive und Defensive den Spielern der Gastgeber spielerisch und größenmäßig überlegen. Mehr als diese Vorteile war die sehr starke Ballbewegung. Die ersten 4 Minuten waren offensiv auf hohem Niveau. Defensiv funktionierte der EBV als sehr gutes Team, das ein 26:10 nach 10 Minuten ergab. Die meiste Spielzeit bekamen ab der 4.Minute Baran Dalhancer, Ben Vorhoff und Lias Ettmeier. So konnte für das Team bewusst der auf das 2.Spiel gesetzt werden.

EBV-Team der U 18 mit Trainer Max Kalisch.
Lennard Robert konnte leider aufgrund einer Fußverletzung (Überlastungserscheinungen) nicht so lange spielen, wie es eigentlich eingeplant war. In die große Pause ging es mit einem klaren 48:27. Auch nach der Halbzeitpause hielt das EBV-Team die Konzentration hoch und hat sichauch in dieser Phase sehr gut präsentiert. Es wurden nur wenige Punkte verschenkt. Offensiv war das Gästeteam von der Mitteldistanz insgesamt erstklassig. Die Führung wurde ausgebaut, die „Bankspieler“ hielten das Ergebnis weiter auf einen 20 Punkte-Abstand.
Trainer Max Kalisch nach diesem Spiel: „Ein dickes Lob an meine Spieler insgesamt. Wir hielten uns die Lauchhammer Spieler oft vom eigenen Korb weg. Das offensive Transition-Spiel funktionierte gut. Hin und wieder sind einige Fehler durch zu hektische Spielweise passiert. Am Ende gewann mein Team souverän mit 84:60.“
EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Lennard Robert 4 Pkt., Laurynas Lukosius 27 Pkt. 5/7 FW, Arian Schneider 16 Pkt. 4/9 FW, Kyrylo Baibakov 4 Pkt., Baran Dalhancer 6 Pkt., Lias Ettmeier 10 Pkt., Ben Schmidt 7 Pkt. 1/2 FW, Ben Vorhoff 10 Pkt. 2 Dreier; Freiwürfe EBV: 10/18 = 56% 2 Dreier, Lauchhammer: 12/25= 48% 2 Dreier
In einem sehr sehr harten, jedoch nicht unfairen Spiel ging es gegen die „Kings 2“ aus Potsdam deutlich körperlicher zur Sache als unmittelbar zuvor gegen Lauchhammer. Die EBV-Jungs mussten sich richtig hineinknien, um überhaupt zu punkten. Nach 6 Minuten stand es 5:2 für den EBV, Potsdam nahm die 1. Auszeit. Danach nahm das Spiel endlich an Fahrt auf, Potsdam stellte auf eine Zonenverteidigung um; jedoch führte der EBV weiter mit 13:3. So langsam stand die Potsdamer Zone besser, die EBV-Defensive wurde nachlässiger und prompt stand es 13:13 nach 10 Minuten.
Das 2. Viertel startete für den EBV relativ gut, jedoch die Zone wirkte nach, der EBV traf nicht mehr. Potsdam erzielte in diesem Viertel 13 Punkte, der EBV mickrige 6 Feldpunkte und 2 Freiwürfe. Das Halbzeitergebnis war ernüchternd 21:26, aus EBV-Sicht. Es brauchte einer Ansprache von Trainer Max Kalisch in der Halbzeit, um das Ruder vielleicht noch herumzureißen. Motiviert war die Mannschaft, jedoch verbesserte sich die Teamleistung gar nicht. Potsdam baute relativ schnell seine Führung auf 10 Punkte Differenz aus (23.Minute). Der EBV konnte sich gerade noch so durch 2 erfolgreiche Dreier von Arian Schneider im Spiel halten, bei 32:39 (26.Minute). Danach erzielte der EBV bis zur 30.Minute nur noch 7 Punkte. Die Potsdamer zogen fast ungehindert zum Korb und punkteten nach Belieben zu einem 54:38.
Max Kalisch stellte anschließend die Spielweise seines Teams um. Da der EBV immer noch kaum traf, gab es die Devise: Die EBV-Spieler sollten mit 1:1-Situationen zum Korb ziehen und so Freiwürfe für ihr Team herausholen. Das wurde auch gut umgesetzt. Es wurden 8 Fouls gezogen, welche zu 15 Freiwürfen (1 Dreier) führten. Der Plan ging also auf, jedoch oh je: das Team verwandelte gerade einmal 3 der 15 erhaltenen Freiwürfe. Das sind blamable 20%. Diese Fehl-Freiwürfe taten sehr weh und rächten sich im 4. Viertel. So ging der EBV mit minus 16 Punkten ins letzte Viertel, die Kräfte schwanden langsam (2.Spiel unmittelbar hintereinander). Der EBV machte in diesem Viertel mit 21 die meisten Punkte, jedoch fehlte es an Variabilität. Die Punkte in dieser Phase machten fast ausschließlich 2 Spieler, nämlich Arian Schneider (9 Pkt./davon 5/8 FW) und Laurynas Lukosius (als U 16 Spieler 10 Pkt.)
Am Ende gewann der EBV das 4. Viertel, konnte das Spiel aber nicht mehr drehen und verlor mit 59:73. EBV-Trainer Max Kalisch nach dem Spiel: „In diesem Spiel war auf jeden Fall ein Sieg drin, leider waren wir bei den Würfen und bei den Freiwürfen (37%) nicht effektiv genug. Ich hatte mir von meinen Bankspielern mehr Einsatz erwartet, so wie diese es im ersten Spiel zeigten.“
EBV spielte gegen K&Q Potsdam 2 mit: Lennard Robert 0 Pkt., Laurynas Lukosius 26 Pkt. 2/3 FW, Arian Schneider 19 Pkt. 7/21 FW 2 Dreier, Kyrylo Baibakov 5 Pkt. 1/3 FW, Baran Dalhancer 0 Pkt., Lias Ettmeier 2 Pkt. 0/1 FW, Ben Schmidt 7 Pkt. 1/2 FW, Ben Vorhoff 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 11/30 = 37%, 2 Dreier, Potsdam 2: 7/20 = 35%, 3 Dreier
Mannschaftsbild: Privat
13.März.2025 | Featured, Landesliga U 18, Saison 2024/2025 |
(schn/mbor) Das letzte Turnier bestritt das Team der Landesliga U 18 männlich in einer Sporthalle nahe dem Flugplatz BER. Nach einem gewonnenen Spiel gegen Kings&Queens Basketball Potsdam 2 mit einem deutlichem 87:67 (45:29) und einer Niederlage von 72:85 (35:54) gegen die Mannschaft aus Königs Wusterhausen belegen die Eisenhüttenstädter am Ende in ihrer Staffel Süd leider nur Platz 5. Wie sehr Sieg und Niederlage sowie eine daraus folgende Platzierung nahe beieinanderliegen, veranschaulichen der letzte Heimspieltag und dieser Spieltag.
Gegen die Potsdamer erwischte das Team von Trainer Steffen Schneider einen guten Start. Das Team war konzentriert und motiviert und legte ein 9:5 nach 5 Minuten vor und im Folgenden ein gutes Teamspiel zu einem 19:8 bis zur 8.Minute hin. Erst zum Ende des 1.Viertels kamen die Kings wieder etwas auf 23:17 heran.

Team U 18 mit den Trainern Steffen Schneider (links) und Max Kalisch (rechts/U 16-Trainer)
Da die Kings relativ spät bzw. sehr tief verteidigten, kam das den Angriffsbemühungen des EBV sehr gelegen. Die Mannschaft spielte oft ein sauberes Cut and Fill, die gute Trefferquote zeigte im Gegensatz zum Heimturnier weiter nach oben. So ging es auch im zweiten Viertel konstruktiv weiter. Die Eisenhüttenstädter bauten ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf ein komfortables 45:29 aus.
Nach der Pause konnte der EBV – leider wiederum nur mit 7 Spielern angetreten – so weiterspielen wie zuvor und seine Führung bis zur 30.Minute noch etwas ausbauen (64:38).
Erst im letzten Viertel schonten die Stahlstädter ihre Kräfte, weil unmittelbar danach noch ein weiterer Gegner wartete. Dieses Viertel gab der EBV mit 23:29 zwar ab, konnte jedoch souverän das Spiel mit 87:67 gewinnen.
EBV-Punkte gegen King & Queens 2: Linus Zühlke 3 Pkt. 1 Dreier, Ben Schmidt 16 Pkt.0/2 FW; Binyao Hao 7 Pkt. 1/2 FW, Ruiyi Yu 11 Pkt. 1/3 FW, Lennard Robert 4 Pkt., Kyrylo Baibakov 13 Pkt. 1 Dreier; Arian Schneider 33 Pkt. 4/5 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV 6/11 = 55% 3 Dreier, Kings&Queens: Freiwürfe 8/12 = 67% 5 Dreier
Gegen das Team aus Königs Wusterhausen wollten die Oderstädter auch gewinnen. So ging das Team jedenfalls ins Spiel. Leider verlief das zweite Spiel nicht ganz so glatt wie das erste gegen die Potsdamer. Der EBV erwischte buchstäblich einen Kaltstart. Kaum Gegenwehr erwiesen die Eisenhüttenstädter bei einem Blitzstart von 12:0 innerhalb von 3 Minuten Königs Wusterhausenen. In dieser Phase traf kein einziger EBV-Ball zu einem Punkt bzw. zu zwei Punkten in des Gegners Korb.
Dann endlich fing sich das EBV-Team. In der Nachfolgezeit – und das bis zum Schlusspfiff! – „schleppte“ der EBV diesen schweren 12 – Punkte – Rückstand, wohlgemerkt innerhalb von 3 Minuten entstanden, immer mit.
Der Gegner ließ im weiteren Spielverlauf überhaupt nichts anbrennen und „verwaltete“ seinen einmal entstandenen Vorsprung von 19 Punkten nach 10 Minuten (30:11). So sehr sich das EBV-Team auch bemühte, diese Punktedifferenz manifestierte KW mit einem 54:35 zur Pause und mit 73:54 nach 30 Minuten.
Erst im wirklichen Gefühl des sicheren Sieges spielten die Spieler vom KW im 4.Viertel im 2.Gang. Die Folge war: Der EBV kam heran, gewann zwar dieses Viertel mit 18:12. Am verdienten Sieg der Königs Wusterhausener Spieler von 85:72 war nicht mehr zu rütteln.
Fazit des EBV-Trainers: „Beim heutigen Turnier haben sich alle Spieler in beiden Spielen punktemäßig eingebracht. Wir haben eines unserer Systeme phasenweise gut umgesetzen können. Dem Team kann ich eine gute Moral und Einsatzbereitschaft bescheinigen.
Sowohl dieser Sieg als auch die vermeidbare Niederlage haben uns deutlich aufgezeigt, dass es uns nur mit mehr Trainingsanstrengungen und besserer Trainingsteilnahme gelingen wird, auch viel besser zu werden. Wir haben uns diesen 5.Platz selbst zuzuschreiben.“
EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen: Linus Zühlke 2 Pkt., Ben Schmidt 15 Pkt.1/2 FW, Binyao Hao 4 Pkt., Ruiyi Yu 15 Pkt. 1/2 FW, Lennard Robert 4 Pkt., Kyrylo Baibakov 11 Pkt. 3/4 FW; Arian Schneider 21 Pkt. 4/6 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV 9/14 = 64%, 1 Dreier, Freiwürfe Königs Wusterhausen = 3/6 = 50%, 2 Dreier