Bezirksliga Herren Staffel Süd: Endlich zwei Siege bei Auswärtsspielen

Arian Schneider (mit Ball) gehörte in beiden Spielen zu den Besten seines Teams  Er erzielte insgesamt 35 Punkte. (Hier ein Foto aus einem Spiel gegen WSG Fürstenwalde)

(mbor/rzuck) Zwei Siege in Ludwigsfelde machten am letzten Wochenende das EBV-Team und den EBV-Trainer Robert Zucknick sehr stolz. Gegen die zweite Vertretung der Red Dragons aus Königs Wusterhausen gewannen die Herren knapp mit 75:69 (42:34), gegen die Hausherren, gegen den BV 99 Ludwigsfelde war es mit 74:58 (42:32) deutlicher. Der EBV nahm dieses Turnier sehr ernst und reiste mit 11 Spielern in Ludwigsfelde an. Das erste Turnierspiel des Tages (gegen Red Dragons 2) endete knapp mit 73:70 für die Gastgeber.

Eisenhüttenstadt begann gegen die Red Dragons verschlafen, obwohl die Partie erst um 13:00 Uhr begann. Denn Gegenspieler K. Moor versenkte innerhalb der ersten 7 (sieben!) Minuten 5x erfolgreich einen Dreier. Und schon lag der EBV nach 10 Minuten 13:19 im Rückstand. Nach diesem ‚Schock‘ erwachte das Team aus seinem Tiefschlaf.

Arian Schneider (U 18-Spieler!) war der Taktgeber und Dirigent des Spiels, Vitali Palkin glänzte als Scorer und Vorlagengeber. Der EBV machte das Spiel schnell, um bereits in der Transition zu scoren. Gelang dies nicht, wurde auf das trainierte Setplay zurückgegriffen, um neue Chancen zu kreieren. Der EBV zog ein überzeugendes Teamspiel auf, gewann das zweite Viertel klar mit 29:15 und lag nach den ersten 20 Minuten mit 42:34 vorn.  Alle 11 Spieler waren mit vollem Einsatz dabei, jeder wollte Spielzeit sammeln. Einigen Spielern vom EBV fiel es dabei schwer, den einen oder anderen Mitspieler das Feld für einen Wechsel zu überlassen. Einige Nachlässigkeiten in der Defense verhinderten einen deutlicheren Spielverlauf.

Nach dem Seitenwechsel war das Spiel relativ ausgeglichen, im dritten Viertel schlug das Pendel mit 17:13 auf die EBV-Seite aus, im letzten Viertel hatten die Randberliner mit 22:16 knapp die Nase vorn. Der EBV gewann das Spiel am Ende mit 75:69.

Trainer Robert Zucknick nach dem Spiel: „Wir können positiv registrieren: Die gute Freiwurfquote von 76% (13/17) sticht heraus sowie, dass drei Spieler zweistellig punkteten, nämlich Arian Schneider (6/7 FW) und Vitali Palkin mit je 16 Punkten und Dennis Herkt mit 14 Punkten, davon starke 4/4 Freiwürfe. Kritisch ist zu werten, dass der bereits erwähnte Spieler 8 Dreier gegen uns treffen konnte. Außerdem ließen wir uns phasenweise von der Spielweise der Red Dragons anstecken. Eine zu frühe und zu hohe Foulbelastung von insgesamt 5 Spielern hätte uns fast noch den Sieg gekostet. Insgesamt war ich mit dem Teamspiel sehr zufrieden.“

EBV-Punkte gegen Red Dragons 2: Linus Zühlke 4 Pkt., Arian Schneider 16 Pkt. 6/7 FW, Vitali Palkin 16 Pkt. 1/3 FW 1 Dreier, Ruiyi Yu 0 Pkt., Julian Schallhorn 7 Pkt. 1 Dreier, Egor Sorokin 9 Pkt. 1/2 FW, Max Kalisch 4 Pkt., Laurynas Lukosius 5 Pkt. 1/1 FW, Daniel Karls und Tobias Laabs beide 0 Pkt., Dennis Herkt 14 Pkt. 4/4 FW; Freiwürfe EBV: 13/17 = 76% 2 Dreier, Red Dragons 2: 12/27 = 59% 9 Dreier

Mit dem Sieg aus dem 1.Spiel im Rücken war das Ziel für das 2. Spiel klar, ebenfalls zu gewinnen. Ludwigsfelde spielte in seinen Reihen mit einem sehr guten ehemaligen EBV-Spieler – Max Hoyer.

Die Teamdefensive des EBV war die Grundlage für die Siege gegen Red Dragons 2 und Ludwigsfelde. (Foto aus einem Spiel gegen WSG Fürstenwalde)

Der EBV wollte wieder schnell spielen, um so bereits zum Korberfolg kommen, bevor die gegnerische Defense stand. Das gelang im 1.Viertel mit 25:10 hervorragend. In einer Phase im 2. Viertel, in der beim EBV kein Korb fallen wollte, schaffte es Ludwigsfelde, den Rückstand etwas zu verkürzen (2.Viertel 17:22). In die Halbzeit ging es mit 42:32 für die Gäste.

Bei den Stahlstädtern wurden so langsam die Beine schwer, Ludwigsfelde hatte zuvor ein Spiel Pause. Trotzdem besann sich der EBV dann wieder auf seine Stärken, behauptete sich mit 14:9 (56:41 nach 30 Minuten) und 18:17 im Schlussviertel. So bauten die Eisenhüttenstädter den Vorsprung bis zum Spielende aus und gewannen verdient deutlich mit 74.58.

Der EBV-Trainer: „Ich bin stolz auf das Team. Wir haben zwei wichtige Siege auswärts erzielt und das mit einer guten Teamleistung. Ein gutes Zusammenspiel untereinander bewies das gewachsene Selbsvertrauen. Dass wiederum drei Spieler zweistellig punkteten ist sehr positiv. Bei den Freiwürfen werden wir uns noch verbessern. Diese sank auf Grund der zunehmenden Erschöpfung leider wieder auf das Saisonmittel (52%) zurück.“

EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Linus Zühlke 2 Pkt., Arian Schneider 19 Pkt. 3/6 FW 2 Dreier, Vitali Palkin 13 Pkt. 6/9 FW 1 Dreier, Ruiyi Yu 0 Pkt., Julian Schallhorn 13 Pkt. 1 Dreier, Egor Sorokin 0 Pkt., Max Kalisch 11 Pkt. 3/8 FW, Laurynas Lukosius 12 Pkt. 2/4 FW, Daniel Karls und Tobias Laabs beide 0 Pkt., Dennis Herkt 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 14/27 = 52% 4 Dreier, Ludwigsfelde: 7/12 = 58% 5 Dreier

Landesliga U 16 männlich: Zweimal klar siegreich in Woltersdorf

Jannis Karls (weiß/Nr.31) startet zum gegnerischen Korb.

(mbor/mkal) Das Landesligateam der U 16 bewies am letzten Samstag seine gewachsene spielerische Leistungsfähigkeit. Beide Spiele gewannen die Jungen von Trainer Max Kalisch souverän mit 82:49 (37:27) gegen den BV Eberswalde 99 und mit 82:45 (43:15) gegen den Gastgeber der SV 1919 Woltersdorf.

Eine gut stehende Teamdefensive war in beiden Spielen einer der Schlüssel der hohen Sieg.

Das 1.Viertel spielten der EBV und Eberswalde noch ausgeglichen. Mit 16:10 gab es die erste kleine Pause. Auch das zweite Viertel brachte keine Vorentscheidung. Die Mannschaften hatten jeweils einen Run mit 12:0, zuerst Eberswalde zwischen der 12. und 14.Minute, danach der EBV zwischen der 15. und 17.Minute. So ging es mit einem 10-Punkte-Vorsprung bei 37:27 für den EBV in die Halbzeitpause. Der EBV-Trainer sah schon in den ersten 20 Minuten sein Team mit einer sehr guten Defensivarbeit. Das verstärkte sich in der 2.Halbzeit zusehends. Eberswalde bekam immer wieder Probleme, den Ball nach vorn zu bekommen. Der EBV hatte viele Steals, gute Ballgewinne und oft genug einfache Fastbreakpunkte.

Die Aufbauarbeit übernahmen wahlweise Ben Vorhoff, Sean Noack und Paul Zucknick. Das klappte sehr gut. Die Überlegenheit des EBV nahm mehr und mehr Formen an. Einem 22:10 (3.Viertel) folgte ein 23:12 im Schlussviertel. Laurynas Lukosius war unter dem Eberswalder Korb nicht zu halten. Er zog auf Grund mit seiner Dynamik viele Fouls. Er belohnte sich mit stolzen 31 Punkten, erzielte jedoch ein schlechtes Freiwurfergebnis (27%, 5/18 FW). Das schmälert seine Gesamtleistung etwas. Paul Waldinger und Felix Blasche fügten sich nahtlos in ein sehr gutes Team ein. Gegen Ende dieses ersten Spiels dachten Trainer und Spieler schon an das nächst folgende Spiel gegen den Gastgeber und ließen es gegen Eberswalde locker zu Ende gehen. Das klare Ergebnis von 82:49 spricht für sich.

Jeder EBV-Spieler setzte sich für den anderen Mitspieler physisch ein. Hier Paul Zucknick (weiß/Nr.25) beim Korbwurf.

Der EBV-Trainer nach dem ersten Match: „Das war eines der besten Spiele meines Teams in diesem Jahr. Endlich wurden taktische Dinge umgesetzt, wie wir sie im Training laufend geübt haben. Drei Spieler punkteten zweistellig. Fast alle Spieler trugen sich in die Scorerliste ein. Darauf können wir aufbauen.“

EBV-Punkte gegen Eberswalde: Laurynas Lukosius 31 Pkt 5/18 FW, Monty Preusche 6 Pkt. 0/1 FW, Paul Waldinger 2 Pkt, Sean Noack 6 Pkt., Paul Zucknick 0 Pkt., Ben Vorhoff 18 Pkt 3/3 FW 1 Dreier, Jannis Karls 10 Pkt. 2 Dreier, Maksymilian Drozdek 5 Pkt. 1/1 FW, Felix Blasche 4 Pkt.; Freiwürfe EBV 9/21 = 43%, 3 Dreier, Eberswalde: FW 1/4 = 25% 2 Dreier

Gegen Woltersdorf sahen die Zuschauer von Beginn an eine sehr konzentriert spielende Gästemannschaft. Defensiv funktionierte das EBV-Team weiter sehr gut. Das Umschaltspiel wurde immer wieder konsequent genutzt, um aus der Defensive in eine gute Offensive zu starten. Alle Teammitglieder steigerten sich von Minute zu Minute. Der Ball lief gut durch die EBV-Reihen, keiner spielte für sich, unnötige Ballverluste wurden auf ein Minimum beschränkt.

Ein 21:11 (10.Minute) folgte einem hohen 22:4 (2.Viertel). Wolterdorf verlor komplett den Anschluss. Zahlreiche einfache, manchmal fast geschenkte Steals konnte der EBV ‚ergattern‘. So ging es schon mit einem großen Vorsprung von 43:15 in die Halbzeitpause.

Nach dem Pausentee wurde der Druck deutlich rausgenommen vor allem defensiv, Wolterdorf kam wieder etwas mehr ins Spiel. Trotzdem blieb der EBV, im Gegensatz zu seinem Gegner, konzentriert und spielte mit viel Disziplin seine Angriffe zu Ende. So steht denn nach diesem erfolgreichen Tag auch ein klarer 82:45 – Sieg beim 2.Spiel als Ausrufezeichen hinter dem EBV-Team.

Verabschiedung…

Max Kalisch nach diesen zwei komfortablen Siegen in Woltersdorf: „Ich möchte keinen Spieler extra herausheben: Das ganze Team hat wirklich sehr gut gespielt. Es hat einfach Spaß gemacht zuzuschauen. Wenn ich mich auch wiederhole: Es war einer der besten Spieltage, die ich bisher hatte. Und das nicht nur, weil wir zweimal hoch gewonnen haben, sondern auch weil das Team funktioniert hat und wir diszipliniert hervorragenden Basketball gespielt haben.“

EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Laurynas Lukosius 36 Pkt. 2/6 FW, Monty Preusche 2 Pkt. 0/2 FW, Paul Waldinger 2 Pkt, Sean Noack 0 Pkt., Paul Zucknick 6 Pkt., Ben Vorhoff 18 Pkt 2/2 FW 2 Dreier, Jannis Karls 6 Pkt 1/2 FW 1 Dreier, Maksymilian Drozdek 10 Pkt. 0/4 FW, Felix Blasche 2 Pkt.; Freiwürfe EBV 5/16 = 31%, 3 Dreier, Woltersdorf: FW 3/9 = 33% 2 Dreier

Alle Fotos von Dariusz Drozdek.

Landesliga U 18 männlich: Zwei Auswärtssiege in Bernau

Arian Schneider – Dreh- und Angelpunkt der EBV-Spiele.

(mbor/sschn) Mit zwei Auswärtssiegen kehrte das Team der U 18 unlängst aus Bernau zurück. Dabei gab es nur einen Gegner, das Team der SSV Lok Bernau. Gegen die zweite Vertretung gab es auf des Gegners Platz ein Hin- und Rückspiel. Beide Spiele gewannen die Eisenhüttenstädter jeweils klar mit 80:58 (36:20) sowie mit 74:60 (51:24).

Trainer Steffen Schneider konnte auf ein zahlenmäßig starkes Team mit 10 Spielern zurückgreifen. Der Gastgeber trat mit 11 Spielern an. Es entwickelte sich eine muntere Partie, bei der die Panketaler aus dem Norden Berlins sehr oft den EBV-Spielern hinterherliefen. Im ersten Viertel des ersten Spiels schlug sich das im Ergebnis von 20:15 für die Gäste noch nicht so klar nieder. Mit einem Run von 10:0 im zweiten Viertel zwischen der 6.und 10.Minute zogen die Gäste auf und davon. Ein 36:20 zur Halbzeit schaffte schon vom Ergebnis her einen Abstand zwischen beiden Teams.

Kyrylo Baibakov war ebenfalls ein guter Scorer in beiden Spielen mit 14 bzw. 12 Punkten.

Nach der Halbzeitpause war es ein ähnliches Bild: Bernau rannte an, der EBV spielte eine gute Defensive und kaufte dem Gegner mit überlegten Offensivaktionen den Schneid ab. Mit einem 66:36 (3.Viertel: 30:16) ging es ins vierte Viertel. Die Gastgeber bäumten sich noch einmal auf, erzielten ihrerseits ein gutes 22:14. Am souveränen Gesamtsieg der Gäste von 80:58 konnten sie aber nichts mehr ändern.

Laurynas Lukosius (erst U 16) wird hier von zwei Bernauer Spielern in die Zange genommen.

EBV-Punkte gegen Bernau 2, 1.Spiel: Lennard Robert 3 Pkt. 1 Dreier, Binyao Hao 0 Pkt., Laurynas Lukosius 21 Pkt. 7/9 FW, Arian Schneider 27 Pkt. 12/15 FW 1 Dreier, Kyrylo Baibakov 14 Pkt. 0/1 FW, Baran Dalhancer 3 Pkt. 1/2 FW, Lias Ettmeier 2 Pkt. 0/1 FW, Ben Schmidt 6 Pkt. 4/5 FW, Oskar Pfaffe 0 Pkt. 0/2 FW, Ben Vorhoff 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 24/35 = 69% 2 Dreier, Bernau 2: 7/16 = 44% 3 Dreier

 

Baran Dalhancer überzeugt sehr oft durch gute Defensive. Er kann sich offensiv noch mehr entfalten.

Nach einer Pause wollte natürlich der Gastgeber im Rückspiel vieles besser machen. Davon war in der ersten Halbzeit wenig zu sehen. Die Oderstädter überzeugten durch konsequente Defensive und durchdachte Angriffe. Beide Viertel von 27:12 und 24:12 erbrachten eine klare 51:24 – Halbzeitführung. Das zweite Spiel war phasenweise davon gekennzeichnet, dass der leider nur eine leitende Schiedsrichter sehr wenige Fouls bei Bernau ahndete. Zum Vergleich: 1.Spiel 35 Freiwürfe für Ehst., 2. Spiel 14 Freiwürfe für den Gast. Natürlich kam auch etwas die Müdigkeit dazu, weshalb nicht mehr jeder Ball den Korb von Bernau traf. Der EBV mussten dem schnellen und intensiven Spiel zuvor Tribut zollen. Bernau schaffte ein beachtliches 17:13 im dritten und ein 19:10 im vierten Viertel. Die zweite Halbzeit ging mit 36:23 an Bernau. Diese Teilerfolge täuschten jedoch nicht darüber hinweg, dass auch das zweite Spiel mit 74:60 an die Gäste von der Oder ging.

Trainer Steffen Schneider nach beiden Spielen: „Ich war mit dem Auftreten meines Teams sehr zufrieden. In beiden Spielen punkteten drei bzw. vier Spieler zweistellig. Topscorer in beiden Spielen wurden Arian Schneider mit 27/19 Pkt., Laurynas Lukosius mit 21/18, Kyrlylo Baibakov mit 14/12 Wichtiger war die gute Defensive, vor allem die Helpverteidigung klappte überwiegend, jeder spielte für seinen Mitspieler. Das hat mir sehr gut gefallen. Alle Spieler waren auch im zweiten Spiel auf der Höhe der Aufgabe. Lobenswert besonders die gute Freiwurfquote bei den meisten Spielern im ersten Spiel, insgesamt eine gute Teamleistung.

Lennard Robert war besonders im zweiten Spiel mit seinen erfolgreichen Dreiern und seinem Passspiel überzeugend.

So wurde im Vergleich zu den letzten Spielen, statt einen schwierigen Wurf mit Gegner aus der Mitteldistanz zu nehmen, der Pass nach außen gespielt, so das zum Beispiel Lennard Robert seine beiden wichtigen Dreier im zweiten Spiel (insgesamt 10 Punkte) in Folge frei werfen konnte. Beim dritten Mal war die Verteidigung darauf aus, den Dreier zu verhindern, Lennard Robert konnte daraufhin einen guten Pass/Assist spielen. Anerkennung für Lennard Robert, gerade im zweiten Spiel. Neben den bereits Erwähnten sind bemerkenswert Baran Dalhancer, Oskar Pfaffe und Binyao Hao für die Defensive und Ben Schmidt für den Spielaufbau.

EBV-Punkte gegen Bernau 2, 2.Spiel: Lennard Robert 10 Pkt. 2 Dreier, Binyao Hao 0 Pkt., Laurynas Lukosius 18 Pkt. 6/9 FW, Arian Schneider 19 Pkt. 1/3 FW, Kyrylo Baibakov 12 Pkt. 0/2 FW, Baran Dalhancer 2 Pkt., Lias Ettmeier 2 Pkt., Ben Schmidt 8 Pkt., Oskar Pfaffe 0 Pkt., Ben Vorhoff 3 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 7/14 = 50% 3 Dreier, Bernau 2: 9/20= 45% 1 Dreier

Alle Fotos von Lars Ettmeier.

 

 

 

Bezirksliga Herren Staffel Süd: Zwei Siege am 09.11.25 vor heimischer Kulisse

Linus Zühlke wird hier in die Mangel gleich von zwei Cottbuser Spielern genommen. Auch er trägt seinen positiven Anteil an beiden Heimsiegen.

U 18-Spieler Arian Schneider, hier beim Korbwurf, ist nach seiner langen Verletzung wieder – defensiv wie offensiv – in sehr gute Verfassung. Das belegen seine erzielten 20 und 16 Punkte in beiden Spielen.

(mbor/rzuck) Die Herren des EBV 1971 empfingen in eigener Halle die jeweils 3.Vertretung aus Cotttbus und von Kings&Queens aus Potsdam. Gegen die Lausitzer gewann das EBV-Team sicher mit 67:58 (38:20); auch gegen das Team aus Potsdam setzten sich die Hausherren klar mit 89:70 (50:31) durch.

Der Gastgeber hatte 10 Spieler auf dem Spielberichtsbogen. Die Cottbuser spielten mit bekannten Spielern der letzten Jahre aus den Ü 35- und Ü 40-Teams, kräftig unterstützt von einigen jungen Spielern.

Assistenztrainer Robert Zucknick gab für das Spiel gegen Cottbus das Ziel aus, den Ball möglichst viel zu bewegen, dabei selbst in die Bewegung zu kommen und den mutmaßlichen Geschwindigkeitsvorteil auszuspielen. Das gelang im 1. und 2. Viertel des Spiels vortrefflich. Die Resultate nach dem 1. Viertel von 18:9 und nach dem 2. Viertel von 20:11 ergaben eine komfortable 38:20 – Führung zur Halbzeit.

Sprungball mit Dennis Herkt zum Auftakt des ersten Spiels gegen den BBC Cottbus 3.

Vor allem defensiv ackert Damian Garczyk unermüdlich. Er ist sich für keinen Weg zu schade (Hier bei einer Korbwurfaktion/insgesamt 15 Pkt. in beiden Spielen).

So lief es für den EBV in der 2.Halbzeit leider nicht weiter. Hier zeigte der Gastgeber sein „anderes“ Gesicht. Sehr viele Einzelaktionen und zu wenig eigene Bewegung abseits des Balls ließen die Cottbuser Oberwasser gewinnen.

 

 

Jaime Gomez (hier bei einer „luftigen“ Abwehr), verkörpert den temperamentvollen Typ eines Basketballers, der sich in den Heimspielen in den Dienst seiner Mannschaft stellte. In beiden Spielen kam er auf beachtliche 36 Punkte.

Die Quittung erhielt der EBV mit einen 12:20 nach diesem Viertel. Nach 30 Minuten also nur noch ein 50:40. Obwohl der Trainer in jeder Unterbrechung diese ‚Spielweise‘ monierte, auf dem Spielfeld haben die Führungsspieler die Forderungen nicht umgesetzt.

Im 4. Viertel (21:21) hat der EBV lediglich den vorhandenen Vorsprung verwaltet. Am Ende gewann der EBV verdient auf Grund der Leistung der 1.Halbzeit mit 67:58. Arian Schneider wurde mit 20 Punkten Topscorer des Spiels, gefolgt vom stark spielenden Damian Garczyk und von Vitali Palkin, beide mit 12 Punkten.

Vitali Palkin ist zurzeit in guter Form und immer ein wichtiger Zielspieler und Vollstrecker.

EBV-Punkte gegen Cottbus 3: Linus Zühlke 0 Pkt., Arian Schneider 20 Pkt. 3/7 FW 3 Dreier, Vitali Palkin 12 Pkt. 4/6 FW 1 Dreier, Ruiyi Yu 2 Pkt., Egor Sorokin 8 Pkt.1/4 FW 1 Dreier, Jaime Gomez 8 Pkt. 2/4 FW, Daniel Karls und Tobias Laabs beide 0 Pkt., Damian Garczyk 12 Pkt. 1/3 FW 1 Dreier, Dennis Herkt 5 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 11/26 = 42% 6 Dreier, Cottbus 3: 11/21 = 51% 7 Dreier

Die EBV-Defensive stand in beiden Spielen gut. Hier mit Vitali Palkin (Nr.3) und dahinter Dennis Herkt (Nr.15).

Nach einem Spiel Pause wollte das EBV-Team die 2.Halbzeit gegen den BBC vergessen machen. Dabei kam der erst 15-jährige Laurynas Lukosius zu seinem ersten Männereinsatz. Die Gastgeber starteten furios, der Ball wurde gut in den eigenen Reihen bewegt. Ein 27:14 war der verdiente Lohn. Die Kings aus Potsdam agierten in der Defensive zu nachlässig, waren zu weit von ihren Gegenspielern weg. Obwohl die Potsdamer im 2.Viertel jetzt enger verteidigten, ihre Gegenspieler früher aufnahmen, spielte der EBV weiterhin schnell nach vorn, nutzte die sich bietenden Räume und hielt das Tempo hoch. Entgegen kam ihnen die eigene, tiefe Bank mit 11 Spielern, so dass Jeder Spielzeit bekam und sich positiv ins Team einbringen konnte. Zur Halbzeit lag der EBV mit 50:31 klar vorn.

Defensiv in Aktion: Egor Sorokin (links) und Dennis Herkt.

In der 2. Halbzeit bekam die 2. Reihe längere Einsatzzeiten.  Allen Spielern merkte man an, dass sie bereits mehr als ein Spiel in den Beinen hatten. Die Potsdamer versuchten durch mehr Druck auf den Ball die EBV-Spieler früher und cleverer zu stören. Das gelang ihnen nur sporadisch. Nach einer taktischen Anpassung im Spielaufbau konnte der EBV auch diese Phase des Spiels überstehen. Die zweite Halbzeit war mit 18:18 und 21:21 komplett ausgeglichen.

Ohne ein ordentliches Kampfgericht kann es kein Spiel geben.

Dabei gibt es eine Anmerkung: Bei Potsdam mussten 2 Spieler wegen Unsportlichkeiten vorzeitig in die Kabine zum Duschen gehen. Am Ende wurde es ein sicherer 89:70-Sieg für die Hausherren. Die zahlreich anwesenden Zuschauer dankten dem EBV mit freundlichem Beifall. Der EBV-Trainer nach beiden Spielen: „Wir können insgesamt mit beiden Spielen zufrieden sein. Unsere Teamfreiwurfquote war nur im 2.Spiel gut. Einiges Weitere haben wir noch auf der Agenda, was wir unbedingt abstellen müssen. In einem guten Team (fast alle haben gepunktet) möchte ich Jaime Gomez mit starken 28 Punken erwähnen, gefolgt vom U 18-Spieler Arian Schneider (16 Punkte), von Vitali Palkin (11 Pkt.) und von Dennis Herkt mit 10 Punkten.

EBV-Punkte gegen Potsdam 3: Linus Zühlke 3 Pkt. 1 Dreier, Arian Schneider 16 Pkt. 9/13 FW 1 Dreier, Vitali Palkin 11 Pkt. 3/4 FW 2 Dreier, Ruiyi Yu 3 Pkt. 1/2 FW, Egor Sorokin 8 Pkt., Jaime Gomez 28 Pkt. 2/4 FW 2 Dreier, Laurynas Lukosius 2 Pkt. 0/3 FW, Daniel Karls 5 Pkt. 1 Dreier, Tobias Laabs 0 Pkt., Damian Garczyk 3 Pkt. 1/2 FW, Dennis Herkt 10 Pkt.; Freiwürfe EBV: 16/28 = 57% 7 Dreier, Potsdam 3: 12/23 = 52% 6 Dreier

Alle Bilder von Bernd Pflughöft.

Landesliga U 16: Beide Heimspiele am 08.11.25 gegen Lausitzer Team klar verloren auswählen

(mbor/mkal) In einem Hin- und Rückspiel traf das U 16-Team des 1971 auf die Mannschaft aus dem Süden Brandenburgs, auf die BG Lauchhammer 1950. Leider verlor der EBV beide Spiele, das erste Spiel klar mit 63:85 (33:46) und das zweite Spiel deutlich mit 61:73 (25:30)

Das erste der beiden Spiele startete für den Gastgeber relativ gut, bis zur Hälfte des 1. Viertels war es ein ausgeglichenes Spiel (10:11). Ab der 5. Minute fand Lauchhammer besser in sein Offensivspiel, durch die körperliche Überlegenheit (Größe) kamen die Gäste zu vielen einfachen Punkten. Zur Viertelpause führten die Lausitzer bereits mit 21:15.

Schon in dieser frühen Phase des Spiels wurden die zwei Hauptprobleme beim Gastgeber ersichtlich: Die sehr schwache Defensive einiger Spieler und nur eine funktionierende Anspielstation von Ben Vorhoff über Laurynas Lukosius. Die Folge war, dass den Spielern von Lauchhammer viele – teilweise ungehinderte – Fastbreaks gelangen, die sie in Punkte umwandeln konnten. Außerdem trafen sie sowohl gut aus der Halbdistanz als auch von der Dreierlinie. Zur Halbzeit war das Spiel in dieser EBV-Spielerkonstellation bereits vorentschieden, die Gäste führten mit 46:33.

In der Halbzeitpause gelang es Trainer Max Kalisch seine Spieler noch einmal zu motivieren und sie für die 2.Halbzeit wach zu rütteln. Denn die anwesenden Zuschauer hatten unisono den Eindruck, dass das Gastgeberteam „noch im Halbschlaf“ war.

Gesagt getan: Ein gutes drittes Viertel präsentierte beim EBV-Team gelungene Offensiv-Aktionen und ein 16:16 in diesem Viertel. Das konnte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Initiativen vorrangig über den einzigen Aufbauspieler beim EBV – Ben Vorhoff und fast ausschließlich über Laurynas Lukosius liefen.

Wenn der EBV dann mal nicht traf, konnten die BG Lauchhammer sehr oft mit schnellen, erfolgreichen Fastbreaks kontern. Im vierten Viertel hielt sich Lauchhammer mit 23:14 schadlos, so dass der hohe 85:63-Sieg ungefährdet eingefahren werden konnte, ein zu jeder Zeit verdienter Sieg für Lauchhammer. Topscorer beim EBV wurde Laurynas Lukosius mit 38 Punkten (leider nur 4/13 = 31% Freiwürfe), gefolgt von Lias Ettmeier mit 12 Punkten.

EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Laurynas Lukosius 38 Pkt. 4/13 FW, Monty Preusche 4 Pkt. 2/2 FW, Lias Ettmeier 12 Pkt., Paul Waldinger 2 Pkt., Sean Noack, Felix Blasche, Paul Zucknick alle 0 Pkt. (verletzt ausgeschieden), Ben Vorhoff 3 Pkt. 1/4 FW, Jannis Karls 2 Pkt., Maksymilian Drozdek 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 7/19 = 37% 0 Dreier, Lauchhammer: 4/8 = 50% 4 Dreier

Nach einer etwas zu kurzen Pause war beim zweiten Spiel für beide Teams ein deutlich schwerer Start bei den Zuschauern und den Trainern zu erkennen.

Für den EBV lief es etwas besser als im ersten Spiel, die Spieler versuchten einige gewonnene Erkenntnisse positiv umzusetzen. Der EBV bewies bis zur Mitte des 3. Viertels (23.Minute), dass es auch besser gehen konnte. Lauchhammer ging mit 8:7 nach 10 Minuten in Führung, zur Halbzeit stand es 30:25 für die Lausitzer.

Sowohl Ben Vorhoff als auch Laurynas Lukosius, die beide sehr viel Spielzeit bekamen, musste ihre verdienten Pausen bekommen. Jetzt ging ab der 24.Minute sowohl defensiv als auch offensiv mehrere Minuten beim Gastgeber lang gar nichts mehr.

Es fehlten die Kraft und vor allem der Wille, die Lauchammer Fastbreaks zu unterbinden. Das Ergebnis schnellte von einem bis dahin sehr guten nur 33:38 (23.Minute) bis zur 30.Minute auf 56:35 in die Höhe.

Lauchhammer traf seine Jumpshots gut und verschaffte sich zu Beginn des 4. Viertels eine klare 21 Punkte Führung. Im Gefühl des sicheren Vorsprungs setzte der Lausitzer Trainer verstärkt auch seine zweite Reihe ein. Das reichte insgesamt zu einem 73:61-Gästesieg.

Trainer Max Kalisch nach dem Spiel: „Wir haben das vierte Viertel sogar mit 26:17 gewonnen. Das ist ein Beweis dafür, dass bei größeren Anstrengungen meiner Spieler das Spiel für uns hätte besser laufen können.

Neben den bereits genannten Mängeln zählen auch die zu vielen Turnovers und die mangelnde Reboundarbeit insgesamt dazu. Überragend einmal mehr Laurynas Lukosius mit 42 Punkten und einer Freiwurfquote von 80% (12/15).“

EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Laurynas Lukosius 42 Pkt. 12/15 FW, Monty Preusche 5 Pkt. 1/2 FW, Lias Ettmeier 2 Pkt. 0/2 FW, Paul Waldinger 2 Pkt., Sean Noack 2 Pkt., Paul Zucknick verletzt, Ben Vorhoff 0 Pkt., Jannis Karls 2 Pkt., Maksymilian Drozdek 6 Pkt. Felix Blasche 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 15/21 = 71% 0 Dreier, Lauchhammer: 9/21 = 43% 2 Dreier

Alle Fotos: Bernd Pflughöft und Frank Noack