31.Dez..2025 | Featured |
(mbor) Nach den bei Manchen üppigen Weihnachtsfeiertagen, was die Ernährung betrifft, war danach endlich wieder sportliche Betätigung angesagt. Mehr als 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer inclusive Begleittross trafen sich in der Turnhalle An der Schleuse zum angesagten Turnier der Basketball-Fans.
Bei den Allerjüngsten sowie bei den beiden Kinderteams ging es in der Hauptsache nur um die körperliche Bewegung. Neben den eigentlichen Spielen stand in der Sporthalle eine über 10 m lange Hüpfburg, die für die Kinder während der Veranstaltung Spaß am laufenden Band bereithielt.

Auch einige Kinder und Jugendliche von unserem Nachwuchs waren mit großem Einsatz dabei.
Bei den Kinderbegegnungen spielten dieses Mal leider nur 2 Teams gegeneinander. Einige davon durften auch bei den Älteren mitspielen.

Jannis Karls, Daniel Karls, Ben Vorhoff, Organisationsleiter Robert Zucknick, Sprecher Manfred Borchert (von links)
Nach fast 6 Stunden und insgesamt 21 teilweise spannenden Spielen waren Sieger und Platzierte der teilnehmenden 7 Jugend- und Erwachsenenteams ermittelt.
Erst im letzten Spiel gab es eine Turnierpremiere: Als es nach der regulären Spielzeit Untentschieden stand, mussten je Team 10 Freiwürfe über Sieg und Platz entscheiden. Auch dabei gab es noch einmal eine Verlängerung. Erst Jannis Karls (U 14) erlöste mit seinem Freiwurftreffer sein Team „Die grauen Wölfe“; welches dieses 21.Spiel gegen „Die Unvollendeten“ gewann.

Die fleißigen Helferinnen und Helfer (von links): Manja Karls, Sabine Kalisch, Maren Robert, Karin Buchholz, Jörg Buchholz, Alexandra Zucknick, Daniel Karls (nicht auf dem Bild)
Der Dank gilt allen Aktiven und Organisationschef Robert Zucknick, sowie allen Sportlerinnen und Sportlern aus den Teams, die sowohl Kampfrichter- als auch Schiedsrichteraufgaben während des Turniers übernahmen.
Besonders den Helfern am Imbissstand gilt ein großer Dank. All jenen, die sich um das leibliche Wohl während der gesamten Veranstaltung kümmerten, wie Karin und Jörg Buchholz, Manja und Daniel Karls, Alexandra Zucknick, Maren Robert und Sabine Kalisch nochmals unseren ausdrücklichen Dank.
Kleine Preise für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und je ein Siegerpokal für jedes beteiligte Team rundeten das sehr positive Bild der Veranstaltung ab.

Das Siegerteam: von links mit Toni Scrock, Vitali Palkin, Max Kalisch, Arian Schneider und Dominik Reger (nicht auf dem Bild)
Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle bleiben, dass diese Veranstaltung bei freiem Eintritt für alle Teilnehmer und für die Zuschauer stattfand. Eine große Zahl von den Anwesenden ließ es sich nicht nehmen eine kleine finanzielle Spende in die Spendenbox zu legen. Dafür sagt der Vorstand des EBV herzlichst – D A N K E.
Ergebnisse des Erwachsenen-Turniers:
- Team Assist Killer, 6 Siege, 120:55 Punkte, 12 Siegpunkte mit Max Kalisch, Vitali Palkin, Arian Schneider, Toni Scrock und Dominik Reger
- Team Iron Hut Wolves, 4 Siege, 116:65 Punkte, 8 Siegpunkte mit Ludwig Radt, Jonas Kraske, Benedikt Post, René Friedrich, Eric Mintken, Leo Lüben
- Team Oklahoma, 4 Siege, 68:60 Punkte, 8 Siegpunkte mit Tilo Karschunke, Tim Jockel – verletzt ausgeschieden), Linda Liebe-Püschel, Danny Püschel, Peter Kirsch, Michael Dagenbach, Till Schuster, Alexander Türk
- Team Die Unvollendeten, 3 Siege, 98:75 Punkte, 6 Siegpunkte mit Steffen Haustein, Gunter Hermann, Erik Hermann, Carsten Wehlmann, Felix Gimpel, Maik Seiring, Robert Seiring, Alfred Reisner
- Team Die grauen Wölfe, 2 Siege, 64:99 Punkte, 4 Siegpunkte mit Uwe Sarnow, Thea Weidauer, Robert Zucknick, Daniel Karls, Thomas Gestewitz
- Team SG Hangelsberg, 1 Sieg, 54:96 Punkte, 2 Siegpunkte u.a. mit Nico Schulpig
- Team LeckEier, 1 Sieg, 44:114 Punkte, 2 Siegpunkte mit Linus Zühlke, Baran Dalhancer, Lias Ettmeier, Lennard Robert, Felix Blasche, Moritz Rauer
Alle Fotos: privat
3.Apr..2025 | Featured, Oberliga Damen, Saison 2024/2025 |

Anja Zielinski – beste Spielerin !

Team Cottbus und Team Eisenhüttenstadt
(jba/mbor) Einen schweren Stand hatten die 6 Mädchen und jungen Damen des EBV 1971 in ihrem letzten Heimspiel der Saison gegen den Meisteraus der Lausitz, dem BBC Cottbus.
Die anwesenden 11 Meisterspielerinnen waren in allen Belangen erdrückend überlegen. Das drückten sie auch mit einem nie gefährdeten 72:32 (35:11) am Ende aus. Die Cottbuserinnen begannen wahrhaft meisterlich gleich mit einem 10:0 – Lauf. Die Angriffe liefen präzise, ohne Schnörkel ab und die Würfe trafen exakt in den EBV-Korb. 4 Spielerinnen von Cottbus punkteten gar zweistellig, wobei Janine Meurer mit 14 Punkte Topscorerin wurdee.

Maren Robert, ebenfalls unheimlich einsatzstark.

Alexandra Zucknick, immer einsatzbereit und kampfstark.
Im ersten Viertel des Spiels, als die Kräfte noch frisch waren, lief das Spiel für den EBV eigentlich richtig gut. Gerade Rasoule Lukose erarbeitete sich immer wieder gute Abschlussmöglichkeiten. Aber auch die anderen Spielerinnen kamen desöfteren zum Korb durch. Leider war der Korb wie vernagelt, so dass viele gute Chancen liegen blieben. Und statt einer verdienten Führung im ersten Viertel gingen die ersten 10 Minuten mit 16:4 an die Cottbuser. Zu diesem Zeitpunkt war allen klar, dass die Cottbuser ihre spielerische Überlegenheit im Laufe des Spiels noch ausspielen würden. Cottbus war auf Grund der tiefen Bank dem EBV auch konditionell um einiges dem EBV voraus.

Diana Ryzhak – zielgenau in den gegnerischen Korb.
Ab dem 2. Viertel spielten die Meisterinnen ihre Rolle, ohne zu glänzen. Der BBC hatte schon vor dem Spiel den Meistertitel sicher. Dementsprechend war die Intensität im Spiel nicht auf der höchsten Stufe. Die Gastgeberinnen konnten phasenweise zwar läuferisch ab und an noch mithalten, aber die Abschlusschancen wurden immer weniger. Zum Glück verbesserte sich die Trefferquote etwas. So stand es zur Halbzeit 11:35 aus EBV-Sicht.
In der zweiten Halbzeit wurde die fehlende Wechselmöglichkeit beim EBV immer deutlicher. Aufgrund der schwindenden Kräfte stieg die Fehlerquote, vor allem Fehlpässe, stark an. Dies führte dann immer wieder zu Schnellangriffen des Gegners, natürlich mit leichtem Korbabschluss. Das war sehr schade, da die EBV-Verteidigung ansonsten sehr gut funktionierte. Dies zeigen auch die Punkte des Gegners, der in dieser Konstellation durchaus hätte mehr Punkte erzielen
können. Zum Ende des dritten Viertels stand es 18:55.
Im letzten Viertel gab der EBV noch einmal alles. Anja Zielinski erzielte mit letzter Kraft einige schön anzusehende Körbe. Endlich klappte es auch, Tara Bastian mehr ins Spiel einzubeziehen, die es in diesem Spiel sehr schwer hatte. Ihre Verteidigerin war physisch sehr stark. Das gewohnte Zusammenspiel mit den anderen Nachwuchsspielern fehlte dem Team in der Offensive doch ziemlich. So war das Spiel deutlich durch den Kampf geprägt.

Rasoule Lukose – eine wichtige Säule im EBV-Team.
Ausgerechnet das letzte Viertel sollte es sein, was für den EBV punktemäßig am besten lief (14:17). Da konnte man das eigentliche Potential der Mannschaft sehen. So stand es am Ende 32:72 für den Gegner aus Cottbus.
Trainer Jörg Bastian nach dem Spiel: „Mit etwas mehr Konstanz bzw. weniger Phasen der Unaufmerksamkeit könnten beimganz andere Spielstände erreicht werden.

Tara Bastian unsere größte Spielerin, hier beim Sprungball.
Mit dem Auftreten der Mannschaft bin ich sehr zufrieden. Es wurde bis zum Schluss um jeden Ball gekämpft, was angesichts des Spielstandes nicht selbstverständlich ist. Vor allem Mareen Robert, Rasoule Lukose, Alexandra Zucknick und auch Diana Ryzhak haben alles gegeben und sich nicht geschont. In der Offensive war Anja Zielinski nahezu auf sich alleine gestellt, wenn es um die Spielorganisation ging. Und das ohne eine Pause auf der Bank! Aber auch hier hat Mareen Robert immer wieder mit viel Aufwand diese Arbeit unterstützt.“
Und weiter der Trainer: „Wir müssen uns aber doch eingestehen, dass generell der weibliche Nachwuchs, nicht nur in diesem Spiel, sondern im Verein fehlt, um technisch und spielerisch auf ein höheres Level zu kommen. Dennoch kann man die abgelieferten Ergebnisse in dieser Saison gar nicht hoch genug einschätzen. Unsere Damen sind zu jedem Spiel angetreten, auch wenn sie nur zu fünft waren. Sportlich gesehen verdient das größten Respekt, weshalb es als Trainer auch Spaß macht, diese Mannschaft zu trainieren.“
EBV spielte mit: Diana Ryzhak 0 Pkt. 0/2 FW, Tara Bastian 6 Pkt., Alexandra Zucknick 2 Pkt., Maren Robert 4 Pkt. 0/2 FW, Anja Zielinski 13 Pkt. 1/4 FW, Rasoule Lukose 7 Pkt. 1/3 FW; Freiwürfe EBV: 2/11 = 18% 0 Dreier, Cottbus: 4/9 = 44% 0 Dreier
Alle Bilder von Bernd Pflughöft.
19.März.2025 | Oberliga Damen, Saison 2024/2025 |
(jba/mbor) Sowohl die Gäste aus Eisenhüttenstadt (nur 6 Spielerinnen) als auch der Gastgeber WSG Fürstenwalde (8 Spielerinnen) waren letzten Sonntag nicht in voller Stärke angetreten. Der EBV verlor sein Spiel mit 36:57 (13:36) bereits in der ersten Halbzeit.
In den ersten 6 Minuten des Spiels gelang keinem der beiden Mannschaften ein richtiger Korbabschluss. Beide Teams hatten viele Ballverluste und eine schlechte Trefferquote. Fürstenwalde war es dann, die sich zuerst aus dieser „Schockstarre“ befreiten und die ersten klaren Aktionen setzten. Ein 12:0 – Run verhalf der WSG zu einem 12:3 nach 10 Minuten.
Im zweiten Viertel wurde es dann endlich ein „richtiges“ Basketballspiel. Die Mädchen und Damen des EBV waren ab dieser Zeit ein ebenbürtiger Gegner. Es gab aber Mitte des zweiten Viertels seitens des EBV eine kurze Schwächephase von 2 Minuten mit vielen Fehlpässen, die Fürstenwalde direkt in erfolgreiche Schnellangriffe umsetzen konnte. Das reichte aus, um den Vorsprung um weitere 11 Punkte anwachsen zu lassen. Leider wurden viele einfache Chancen liegen gelassen. So ging es mit 36:13 für die Gastgeberinnen in die Halbzeitpause.
Das war umso bedauerlicher, da das ESB – Team ansonsten diese Schnellangriffe gut unterbinden konnte. Abgesehen von dieser Phase wurden dire Gäsdte zum Ende hin immer besser.
Aufgrund der geringen Wechselmöglichkeiten ließen leider die Kräfte am Ende nach, wodurch eine Aufholjagd nicht mehr wirklich starten konnte. Zum Ende des dritten Viertels führte die WSG mit 46:23.
Das letzte Viertel ging mit einem 13:11 verdientermaßen an den EBV. Die Damen von der Stadt an der Spree gewannen verdient mit 57:36.
Trainer Jörg Bastian nach diesem Spiel: „Da das stetige Ziehen zum Korb unheimlich kräfteaufreibend ist, müssen für auch mehr auf Würfe von außen setzen Fürstenwalde hat sich mit solchen Würfen den Vorsprung gesichert. Dennoch bin ich sehr zufrieden mit der Mannschaftsleistung. Die Damen hatten sichtlich Spaß am Spiel, was für mich am wichtigsten ist. Obwohl die Fürstenwalder eine Zonenverteidigung gespielt haben, wo sonst alle Spiele bisher gegen eine Mannverteidigung gespielt wurde, hat sich unser Team nicht beirren lassen und hat sein Spielsystem konsequent durchgezogen. Es hat phasenweise richtig gut ausgesehen und hätte mit einer besseren Chancenverwertung richtig belohnt werden können. Zudem kamen positive Stimmen zu unserem Spiel, die unser Team noch von der Hinrunde her kennen, wie z.B. der Trainer von Fürstenwalde und eine Trainerin aus Cottbus. Beide bestätigten eine deutliche Verbesserung in unserem Spiel.“
Und weiter heißt es vom EBV-Trainer: „Anja Zielinski und Emilia Schneider haben sich als Spielmacherinnen super ergänzt. Sie konnte bisher kaum zusammen trainieren, haben aber im Spiel sehr schön harmoniert und die Gegner ein ums andere Mal ausgekontert. Tara Bastian als große Spielerin unter dem Korb wurde ebenfalls toll einbezogen. Wobei diese aber ein viel größeres Potenzial besitzt, als sie es bisher abgerufen hat. Da können Training und vor allem mehr Spielerfahrung noch viel bewirken.
Maren Robert und Rasoule Lukose arbeiteten sowohl bei den Rebounds unermüdlich unter beiden Körben als auch in der Verteidigung. In der Offensive binden sie mit ihrem körperbetonten Spiel immer wieder die Gegner, wodurch die anderen Spielerinnen mehr Freiräume bekommen. Nicht zu vergessen sei Alexandra Zucknick, die immer anspielbar war und wenig Fehler macht. Ein Sonderlob verdient an dieser Stelle noch einmal Emilia Schneider: Sie hat mindestens 5 Mal eine gegnerische Spielerin sauber beim Wurf geblockt und auch ansonsten sehr gut verteidigt! Insgesamt für uns ein sehr gutes Spiel und eine gute Entwicklung unseres Teams bisher.“
EBV spielte mit: Tara Bastian 10 Pkt., Alexandra Zucknick und Maren Robert beide 0 Pkt., Emilia Schneider 16 Pkt. 4/11 FW, Anja Zielinski 9 Pkt. 1/7 FW, Rasoule Lukose 1 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 6/20 = 30% 0 Dreier, Fürstenwalde: 8/14 = 57% 2 Dreier
29.Jan..2025 | Featured, Oberliga Damen, Saison 2024/2025 |
(jbas/mbor) Das Rumpfteam der Oberliga Damen mit nur 5 Spielerinnen verlor sein Auswärtsspiel in Bernau klar mit 27:95 (14:46). Beim EBV fehlen leider Emilia Schneider, Thea Weidauer, Stella Härchen, Diana Ryzhak und Alexandra Zucknick sehr schmerzlich. Bernau hatte 9 Spielerinnen auf dem Parkett. Zu allem Unglück verletzte sich Anna-Kathleen Müller gleich in der ersten Halbzeit leicht. So spielten beide (Bernau fairerweise) danach vier gegen vier weiter.

Team Oberliga Damen
Der Gastgeber ließ es im ersten Viertel noch ruhig angehen, so dass die Eisenhüttenstädterinnen noch einigermaßen mithalten konnten. Ein 10:18 sind dafür ein beredter Beweis.
Erst ab dem zweiten Viertel legte Bernau richtig los. Dem EBV flog der Ball um die Ohren und die Punkte purzelten im Sekundentakt. So hatte Bernau zwei wesentliche Läufe, einmal ein 12:0 zwischen der 11. und 14. Minute zum 31:10 und ein anderes Mal ein 14:0 zwischen der 16. und 20. Minute zum 46:14 – Pausenstand.

Tara Bastian war Topscorerin beim EBV mit 9 Punkten.
Die jungen und schnellen Bernauerinnen hatten dennoch leichtes Spiel, weil auf dem Feld jetzt einfach viel mehr Platz war. Mit jeder Spielminute wurde der Unterschied immer deutlicher, die Kräfte ließen beim EBV einfach nach und Bernau konnte stets durchwechseln.
Bis auf Mareen Robert konnte konditionell keine unserer Spielerinnen dagegenhalten. Hier ist deutlich zu erkennen, dass das regelmäßige Training bei einigen EBV-Spielerinnen fehlt und dass nicht alle EBV-Spielerinnen neben dem Training etwas für ihre Fitness machen.
Mit schwindenden Kräften stieg dann auch die EBV-Fehlerquote, das eigentliche Spielkonzept ging so nach und verloren.

Maren Robert erzielte gegen Bernau gute 8 Punkte.
Nach dem Seitenwechsel „plätscherte“ das Spiel so dahin. Die einen wussten (Bernau), dass sie das Spiel gewinnen werden und die anderen wussten (EBV), dass sie mit ihren Kräften haushalten mussten, um einigermaßen achtbar aus dem Spiel zu kommen. Die Folge war ein 21:8 für Bernau im dritten Viertel und ein 28:5 im vierten Viertel. Als Endergebnis kam so ein standesgemäßes 95:27 für den Favoriten heraus.
Trainer Jörg Bastian: „Ich mache den 5 Spielerinnen in keiner Weise einen Vorwurf. Sie haben bis zum Ende gekämpft und die Einstellung hat gestimmt. Kritik würdig ist unsere Fehlerquote von 3/14 = 21% und lobenswert die Dreierquote von Bernau.“
EBV spielte mit: Tara Bastian 9 Pkt. 1/1 FW, Anna-Kathleen Müller 0 Pkt., Maren Robert 8 Pkt. 0/2 FW, Anja Zielinski 3 Pkt. 1/7 FW, Rasoule Lukose 7 Pkt. 1/4 FW; Freiwürfe EBV: 3/14 = 21% kein Dreier, Bernau: 2/6 = 33% 3 Dreier
8.Jan..2025 | Featured, Oberliga Damen, Saison 2024/2025 |

Emilia Schneider, mit Ball, verteilte oft den Ball gekonnt an ihre Mitspielerinnen. Sie erzielte 6 Punkte.
(jbas/mbor) Die Oberliga Damen verloren ihr Heimspiel gegen die Frauen des Teams Kings&Queens Basketball Potsdam am Ende klar 34:44. Dabei führte das Gastgeberteam mit dem Trainer Jörg Bastian noch 23:19 zur Halbzeit. Der EBV konnte das erste Mal 10 Spielerinnen aufbieten, die Potsdamer kamen ersatzgeschwächt nach Eisenhüttenstadt. Trotz der Trainingspause infolge der Feiertage sowie längerer Trainigsrückstände einiger Spielerinnen klappte das Zusammenspiel in der ersten Halbzeit recht gut.

Anja Zielinski (6 Punkte), hier bei einem Freiwurf, war die „Antreiberin“ des guten EBV-Teams und sorgte für den geordneten Aufbau..
Vor allem defensiv standen die Frauen sehr gut und ließen wenige Chancen seitens der Potsdamer zu. Der Spielstand belegt das eindeutig 13:12 nach 10 Minuten und einer Führung von 23:19 zur Pause. Die Aktivposten auf der EBV-Seite waren in dieser Phase Rasuole Lukose, Anja Zielinski und Maren Robert.

Maran Robert, 2.von rechts, behauptet sich im Dribbling gegen ein Potsdamer Spielerin. M. Robert erzielte sehr gute 6 Punkte.
Nach 30 Minuten führte Potsdam mit 34:27. Obwohl diese Führung relativ knapp war, hatte es beim Gastgeber nicht den Anschein, dass das Team noch in der Lage war zurückzuschlagen. Im Gegenteil: Die Gäste bauten den Vorsprung aus. Über die Station 37:27 (34.Min.) ging es in die Schlussphase des Spiels. Der EBV warf noch einmal alles in die Waagschale, erreichte zwar noch ein 34:39 in der 38.Minute. Zu mehr reichte es jedoch an diesem Tag nicht. Potsdam gewann verdient am Ende mit 44:34.T

Tara Bastian macht hier trotz starker gegnerischer Bedrängnis zwei Feldpunkte und erhält einen Bonusfreiwurf.
Nach dem Seitenwechsel kamen einige Schwächen wieder hoch, die vermeintlich abgestellt waren, wie das Reboundverhalten in der Verteidigung. Außerdem gab es viele unnötige Fehlpässe, die in direkten Schnellangriffen der Gegner mündeten und zu deren Punkten führten. So hatten die Potsdamerinnen zwei entscheideidende Läufe von 6:0 zum Ausgleich 25:25 (22. bis 25.Minute) und von 8:0 zum 34:25 (26. bis 28.Minute).
Diese beiden Phasen entschieden das bis zur Halbzeit ausgeglichene Spiel. Zumal die Kings-Spielerinnen in der zweiten Halbzeit ihr Spiel viel schneller machten; damit kam der EBV phasenweise nicht mit.
Trainer Jörg Bastian nach dem Spiel: „Das Spiel war meines Erachtens komplett ausgeglichen. Es hätte auch andersherum ausgehen können. Meine 10 Damen und Mädchen waren so noch nie zusammen bei einem Training. Bei einer regelmäßigen Trainingsbeteiligung in dieser Konstellation wäre mehr möglich gewesen. In vielen Situationen fehlten einfach das Zusammenspiel und die Routine, die man sich nur in Trainingsspielen holen kann. Trotzdem bin ich mit der Gesamtleistung gegen Potsdam als einer der Titelanwärterinnen zufrieden.“
EBV spielte mit: Diana Ryzhak 0 Pkt., Tara Bastian 10 Pkt. 2/3 FW, Anna-Kathleen Müller, Alexandra Zucknick und Stella Härchen alle 0 Pkt., Maren Robert 6 Pkt., Emilia Schneider 6 Pkt. 2/4 FW, Anja Zielinski 4 Pkt. 2/4 FW, Thea Weidauer 6 Pkt. 0/2 FW, Rasoule Lukose 4 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 6/15 = 40% kein Dreier, Potsdam: 4/10 = 40% 2 Dreier