3.März.2022 | Bezirksliga Herren, Featured, Saison 2021/2022 |

Teoman Prahst / beim Korbwurf, profitierte am Meisten von der sehr guten und geschlossenen Defensivleistung seines Teams und erzielte sehr gute 38 Punkte (hier in einem früheren Spiel).
(zu/mbor) Jederzeit ungefährdet waren beide Spiele gegen Potsdamer Mannschaften. Gegen die Kings & Queens hieß es am Ende 89:46 (53:24), gegen den SC ebenso deutlich 75:49 (43:27).
Die Stahlstädter starteten mit einer 3-2 Zone, die sehr kompakt und beweglich war und den Gastgebern wenig gestattete. Beide Bänke waren mit 10 Spielern (EBV) bzw. 12 Spielern (Ptsd.) gut besetzt. Potsdam bot ein junges Team auf, welches dyynamisch agierte, sich aber beim EBV die „Zähne ausbiss“. Unter dem Korb standen zuerst Marc René Raue und Patrick Köster wie Felsen in der Brandung. Vorn spielten zuerst Max Kalisch, Teoman Prahst und Ludwig Radt, die stark arbeiteten und viele Ballgewinne erzielten. Dann ging es sehr schnell, über wenige Stationen zum Korbabschluss, zumeist über Teoman Prahst, der allein sehr gute 38 Punkte erzielte.

Marc René Raue, hier im Kampf um den Ball, überzeugt in jedem Spiel mit körperlichem Einsatz und kämpferischer Ausstrahlung (aus einem früheren Spiel).
Potsdam versuchte sich zu Beginn mit einer Ganzfeldpresse, die jedoch nicht die erhoffte Wirkung erzielte. Der EBV konnte sich dieser Pressverteidigung immer wieder mit guten Picks entziehen. Durch ständige Rotation der Spieler gelang es dem EBV, dass Potsdam aufgab und zu einer normalen Mannverteidigung zurückkehrte.
Die EBV-Backupspieler Robert Zucknick (Ü 40), Thomas Schneider (Ü 35), Dennis Herkt, Jonas Kraske und Adrian Schubel (U 18) fügten sich nahtlos in das EBV-Spiel ein. So konnte durchgewechselt werden, dass die Spieler Gelegenheit hatten sich auszuruhen.
Bezeichnend für die gute Verfassung des Teams von der Oder ist, dass alle 4 Viertel gewonnen werden konnten und sich jeder Spieler in die Punktliste eintrug. Kritisch ist hier anzumerken, dass das Team im Spielaufbau oft zu überhastet agierte und wenig im eigentlichen Setplay arbeitete. Das ist aber teilweise auch dem guten schnellen Umschalten von der Defensive auf die Offensive geschuldet. Desweiteren sind die liegen gelassenen Punkte bei den Freiwürfen zu bemängeln. Nur 45% Effektivität bei 47 erhaltenen Freiwürfen sind einfach für eine Spitzenmannschaft viel zu wenig.
EBV gegen Kings&Queens Potsdam: Robert Zucknick 2 Pkt., Thomas Schneider 4 Pkt., Ludwig Radt 4 Pkt., 2/4 FW, Adrian Schubel 3 Pkt. 3/4 FW, Marc René Raue 18 Pkt. 4/13 FW, Jonas Kraske 3 Pkt. 1/4 FW, Teoman Prahst 38 Pkt. 6/14 FW, Max Kalisch 3 Pkt. 1/3 FW, Patrick Köster 4 Pkt. 4/6 FW, Dennis Herkt 10 Pkt.; EBV – Freiwürfe EBV: 21/47 = 45%; K&Q Potsdam: 4/7 = 57%
Auch gegen den SC startete der EBV mit den gleichen fünf Spielern in einer 3-2 Zonen Verteidigung. Die Potsdamer hatten erfahrenere Spieler in ihren Reihen; sie spielten weniger intensiv, ebenfalls mit einer 3-2 Zone. Obwohl der EBV sein zweites Spiel nacheinander hatte, gingen die Spieler konzentriert zu Werke. Es kamen wieder zu wenig Setplays im Spielaufbau. Bei einem 43:27 ging es in die wohlverdiente Pause. Die zweite Halbzeit war gekennzeichnet von einem Kräfteabfall beim EBV, trotzdem wurden auch diese 20 Minuten klar mit 32:22 gewonnen.

Adrian Schubel – U 18-Spieler – entwickelt sich im Herrenteam immer mehr zum Regisseur seiner Mannschaft. Er glänzte mit klugen Pässen und durch Übersicht. Seine 7/7 erzielten Freiwürfe sind noch einmal extra erwähnenswert.
Thomas Schneider, bereits Anfangs der 2000er EBV-Spieler, gab mit seinem erneuten Debüt dem Team den nötigen Rückhalt und war sofort eine Verstärkung für die Oderstädter. U 18 Spieler Adrian Schubel hatte am gleichen Tag bereits ein Spiel. Er glänzte vornehmlich durch seine Übersicht und dass er durch seine Aktionen für die Mitspieler Platz und Gelegenheiten für Korbaktionen bot. Außerdem sind 7 verwandelte von 7 erhaltenen Freiwürfen eben starke 100%.
Spielertrainer Dennis Herkt nach beiden Spielen: „Wir haben bewiesen, dass wir an der Spitze mithalten können. Wir haben gezeigt, dass die Teammoral intakt ist und dass wir mit 10 Spielern insgesamt besser agieren können. Zu verbessern sind unser Setplay und unsere teilweise miserable Freiwurfquote.“
EBV gegen SC Potsdam: Robert Zucknick 0 Pkt., Thomas Schneider 3 Pkt. 1 Dreier, Ludwig Radt 7 Pkt., 1/2 FW, Adrian Schubel 9 Pkt. 7/7 FW, Marc René Raue 14 Pkt. 6/10 FW, Jonas Kraske 3 Pkt. 1/1 FW, Teoman Prahst 18 Pkt. 2/5 FW, Max Kalisch 4 Pkt., Patrick Köster 5 Pkt. 1/1 FW, Dennis Herkt 12 Pkt.; EBV – Freiwürfe EBV: 18/26 = 69%; SC Potsdam: 5/11 = 45%
27.Jan..2022 | Bezirksliga Herren, Featured, Saison 2021/2022 |
(zu/mbor) Leider wieder nur mit 7 Spielern reiste das stark dezimierte EBV-Team nach Potsdam zu zwei Punktspielen gegen den SC Potsdam und gegen die BG 94 Schwedt 2. Das Erfreuliche vornweg. Beide Spiele gestaltete die Mannschaft mit Spielertrainer Paul Schulz siegreich. Gegen Potsdam gewannen die Herren klar mit 80:47 (43:23), gegen die Uckermärker war es denkbar knapp 60:53 (37:26).

Robert Zucknick, Senioren II-Spieler, stellt sich immer wieder in den Dienst der Sache, ist jederzeit spielbereit. Auch in Potsdam war er ein sehr wichtiger Auswechselspieler. Gegen dieses Team erzielte er 5 Punkte.
Der EBV startete mit einer Mischung aus Erfahrung, wie Paul Schulz als Aufbauspieler und Marc René Raue als kompakter Center sowie jugendlichem Vorwärtsdrang (Adrian Schubel, Vitali Palkin/beide U 18) und Max Kalisch/U 20. Schnell erwies diese Konstellation in der Defensive mit einer 3:2 Zone als sehr stabil und für Potsdam fast uneinnehmbar (nur 11 Punkte im ersten Viertel, 12 Pkt. im zweiten Viertel). Offensiv machten sich alle jungen EBV-Spieler verdient darum, die Angriffe sicher auszuspielen. Wenn sich die Gelegenheit bot, wurden beide Center Marc René Raue (starke 24 Punkte) und Max Kalisch (ebenfalls sehr gute 8 Punkte) in Szene gesetzt. Diese punkteten denn auch fleißig.

Marc René Raue (2.von rechts) bewies seine körperliche Präsenz in beiden Spielen unter den Körben. Er erzielte insgesamt satte 48 Punkte. Das Foto zeigt ihn in einem früheren Spiel gegen Glienicke.
Schon diese beiden machten unter den Körben den Unterschied. Potsdam musste aus der Halbdistanz werfen, weil die Eisenhüttenstädter am EBV-Korb keine einfachen Durchbrüche zuließen. Wenn Paul Schulz spielte, koordinierte der erfahrene Haudegen Jan Grünberg (6 Pkt.) von der Bank. Auch das bewährte sich. Da die Stahlstädter nur zu siebt antraten, gaben Jan und Robert Zucknick (5 Pkt., 1 Dreier) dem ersten Fünfer immer wieder sehr wichtige Erholungspausen.
Zur Halbzeit führten die Oderstädter schon deutlich mit 43:23. Auch die zweiten 20 Minuten gehörten ganz dem EBV. Da die Kräfte für das gleich darauffolgende Spiel gegen Schwedt eingeteilt werden mussten, verschlug sich der EBV auf resolutes Halten der klaren Führung sowie kontinuierlicher Ausbau derselben. Mit dem Schlusspfiff waren die Spieler aus Eisenhüttenstadt stolz auf das souverän heraus gespielte 80:47-Endergebnis. Bemerkenswert, so Spielertrainer Paul Schulz „sind die nur zugelassenen 47 SC Potsdam-Punkte sowie unser Teamzusammenhalt während des Spiels.“
EBV-Punkte gegen Potsdam: Robert Zucknick 5 Pkt. 1 Dreier, Vitali Palkin 9 Pkt. 3/4 FW, Paul Schulz 23 Pkt. 2/5 FW, 1 Dreier, Adrian Schubel 5 Pkt. 1/2 FW, Marc René Raue 24 Pkt. 4/8 FW, Max Kalisch 8 Pkt., Jan Grünberg 6 Pkt.; Freiwürfe EBV 10/19 = 53%, Potsdam: 4/13 = 31%

Max Kalisch ein junger, groß gewachsener EBV-Center behauptete sich gen oft genug Körper robuste Gegenspieler; er konnte dann erfolgreich punkten.
Gegen die Uckermärker aus Schwedt startete der EBV in der gleichen Besetzung, anfangs ebenfalls mit einer Zonenverteidigung. Die Schwedter Spieler waren körperlich teilweise denen des EBV überlegen. Das waren auch einige U 18 Spieler, athletischer und spritziger als die Potsdamer. Sie versuchten daraus Nutzen zu ziehen. Es gelang aber nur ansatzweise. Auf Grund eines Zwischenergebnisses von nur 12:10 für den EBV und zwei erfolgreichen Dreiern seitens der BG Schwedt ordnete Paul Schulz Mannverteidigung an. Das behagte den Gegner nicht uneingeschränkt. Nach einem 20:12 Viertelstand für den EBV stellte sich Schwedt besser auf die EBV-Defensive ein. Der Abstand zwischen beiden Teams wuchs bis zur Halbzeit (37:26) trotzdem nicht wesentlich an.
Die mangelnde Spielpraxis der Schwedter machte sich der EBV nach der Pause mehrmals zunutze. Beide Center wurden mit vielen guten und verwertbaren Pässen von Paul Schulz, Adrian Schubel und Vitali Palkin „gefüttert“. Oder die soeben genannten drei Spieler zogen zum gegnerischen Korb, um selbst zu punkten.
Nach 30 Minuten merkte man beim EBV den hohen Verschleiß (zu siebt und 2 Spiele hintereinander). Beim beruhigenden Stand von noch 52:36 (30.) war das sehr deutlich zu merken. Defensiv klappte es nicht mehr durchgängig, die Lücken zu schließen. Das Angriffsspiel wurde ein wenig unkoordinierter. Eine EBV-Auszeit (35.) half etwas „durchzuschnaufen“. Schwedt bekam die berühmte zweite Luft. Das 4.Viertel entschied das „Nord“-Team mit 17:8 für sich; es näherte sich noch einmal auf 60:53, ohne aber den EBV-Sieg zu gefährden.
EBV-Punkte gegen Schwedt: Robert Zucknick 0 Pkt., Vitali Palkin 9 Pkt. 3/4 FW 2 Dreier, Paul Schulz 7 Pkt. 2/5 FW, 1 Dreier, Adrian Schubel 13 Pkt. 1 Dreier, Marc René Raue 24 Pkt. 4/8 FW, Max Kalisch 1 Pkt. 1/2 FW, Jan Grünberg 6 Pkt.; Freiwürfe EBV 10/19 = 6/16 FW = 53% Schwedt: 4/12 = 33%
Alle Fotos: Bernd Pflughöft
14.Nov..2021 | Bezirksliga Herren, Featured, Saison 2021/2022 |
(schw/mbor) Das Team der Herren unterlag letztes Wochenende den Herren von StarWings Glienicke 2 mit 69:77 (29:35). Gegen den KSC Strausberg war es mit 68:77 (34:32) genauso knapp.
Die Oderstädten reisten mit 9 Spielern zum Turnier, die Glienicker waren zu zwölft. Diese waren jünger und flinker auf den Beinen als die EBV-Herren. Beim EBV fehlten krankheits-bedingt oder aus privaten Gründen Teo Prahst, Joey Lehmann und Marc René Raue.
Gllienicke nutzte seine Physis und führte schnell 19:7. Erst im zweiten Viertel stellten sich die Stahlstädter etwas besser ein, zur Halbzeit lagen sie mit 29:35 zurück.

Center Dennis Herkt, mit 11 Punkten erfolgreichster Werfer im Spiel gegen Glienicke 2 (2.Spiel 18 Punkte)…
Trotz intensiven mannschaftlichen Bemühens seitens des EBV schaffte es das Team nicht an Glienicke vorbeizuziehen; es blieb immer mindestens ein 6 Punkterückstand. Die Verteidigung musste mehrmals umgestellt werden. Ein Spieler ragte von Glienicke mit 9 erfolgreichen Dreiern (27 Punkte!) noch etwas heraus. Der EBV musste zum Beispiel bei 6 Glienicker Punkten (2 Angriffe = 2 Dreier) selbst drei Angriffe fahren, allein um diesen Rückstand wettzumachen. Dazu kam, dass die EBV-Männer allzuoft einfache Korbleger verlegten, die Freiwurfquote von nur 37% (10/27) ist schwach war. So wurde es ein verdienter Sieg der Glienicker mit 88:39. Trotz aller kritischen Punkte ist beim EBV lobenswert die ausgeglichene Punkteverteilung zu nennen, denn 6 Spieler erzielten ziwschen 8 und 11 Punkten.
EBV gegen Starwings Glienicke: Paul Schulz 10 Pkt., 1 Dreier, 1/2 FW; Ludwig Radt 5 Pkt., 1/3 FW; Paul van den Brandt 5 Pkt., 1/4 FW; Max Kalisch 2 Pkt., 0/2 FW; Jan Grünberg 11 Pkt., 1/3 FW; Oliver Schwanz 9 Pkt., 2 Dreier, 3/4 FW; Marcus Vorhoff 8 Pkt., 0/2 FW; Dennis Herkt 11 Pkt., 1/2 FW; Patrick Köster 8 Pkt., 2/5 FW; EBV – Freiwürfe: 10/27 = 37%; Glienicke – Freiwürfe: 3/8 = 37,5%
Der KSC Strausberg hatte als Gastgeber nur 7 Spieler aufzubieten. Diese strahlten von Beginn an eine Ruhe, Erfahrung und Spielübersicht aus. Sie spielen seit mehr als 15 Jahren zusammen Basketball.
Für den EBV war dieses Spiel angenehmer, weil Strausberg nicht so flink und quirlig spielte wie Glienicke. Dadurch konnte man sich in der Defensive besser auf den Gegner einstellen.
So war das Spiel auch sehr ausgeglichen, keines der Teams zog davon (zur Halbzeit 34:32 für den EBV). Der 100%-ige Wille das Spiel zu gewinnen, fehlte leider bei den Gästen. Zumal, es war das zweite knappe Spiel hintereinander, die Srausberger waren ausgeruhter. Spielertrainer Oliver Schwanz monierte die zu wenig ausgeprägte Basketballmotivation und den gewissen unbändigen Kampfgeist, um die Strausberger endlich einmal zu schlagen. So „plätscherte“ das EBV-Spiel dahin, sich an die ruhige undgelassene Spielweise von Strausberg anlehnend. Ein arteigenes EBV-Mittel, mit hohem Tempo den Gegner auszukontern, gelang nicht.

… genauso wie Center Marcus Vorhoff im zweiten Spiel mit 16 Punkten.
Strausberg hatte wie Glienicke eine bessere Chancenverwertung und gewann das 3. Viertel. Der EBV schaffte es anschließend nicht mehr den Rückstand aufzuholen. Schmerzlich spürbar war das Fehlen des ein oder anderen schnellen „Flügelflitzers“, der auch mal energisch und kraftvoll zum Korb ziehen kann.
Auch in diesem Spiel war die Freiwurfquote nicht wesentlich besser (39% = 11/28).
Positiv zu erwähnen ist die starke Leistung beider Center Marcus Vorhoff (16 PKt., 4/4 FW) und von Dennis Herkt (18 Pkt.).
EBV gegen KSC Strausberg: Paul Schulz 10 Pkt., 2 Dreier; Ludwig Radt 6 Pkt., 2 Dreier, 0/4 FW; Paul van den Brandt 8 Pkt., 1 Dreier, 3/8 FW; Max Kalisch 5 Pkt., 1/2 FW; Jan Grünberg; Oliver Schwanz; Marcus Vorhoff 16 Pkt., 4/4 FW; Dennis Herkt 18 Pkt., 2/4 FW; Patrick Köster 5 Pkt., 1/6 FW; EBV – Freiwürfe: 11/28 = 39,3%; Strausberg – Freiwürfe: 11/17 = 64,7%
7.Okt..2021 | Bezirksliga Herren, Featured |
(mbor) Mit einer hohen 32:112 (20:57) Niederlage schied der Bezirksligist zum Saisonbeginn aus dem laufenden Pokalwettbewerb aus. Der vier Klassen höher spielende 1.Regionalligist war in allen Belangen deutlich überlegen. Vier Spieler maßen 2,00 m und deutlich mehr (beim EBV 2 Spieler). Das Team von RedHawks Potsdam spielte technisch die viel bessere Klinge und war im Umschaltspiel wesentlich schneller und am EBV-Korb effektiver. Die Eisenhüttenstädter Gastgeber (leider ohne Zuschauer) konnten nur ihre Kampfkraft dagegenstellen. Es entwickelte sich ein interessantes Spiel mit sehenswerten Korbaktionen vor allem seitens der Potsdamer. Die noch sehr jungen EBV-Center Marc René Raue, Moritz Mahlich und Max Kalisch versuchten ständig, die hohen Hürden ihrer Gegenspieler zu überwinden, was ihnen natürlich nicht immer gelang. Da das EBV-Spiel insgesamt zu langsam war, hatten die Potsdamer immer wieder Gelegenheit die Angriffe des EBV zu unterbinden und selbst erfolgreich Kontervorstöße zu initiieren. Der EBV spielte seinen Möglichkeiten entsprechend ein gutes Spiel. Leider verletzte sich Marc René Raue schon frühzeitig.
Aus einem gut agierenden EBV-Team ragten Teoman Prahst mit 15 Punkten und Kapitän Oliver Schwanz mit 9 Punkten (3 erfolgreiche Dreier bei 5 Versuchen) etwas heraus.
EBV gegen RedHaks Potsdam 2: Joey Lehmann, Robert Zucknick, Vitali Palkin, Jonas Kraske, Max Kalisch, Jan Grünberg alle 0 Pkt., Moritz Mahlich 2 Pkt., 0/2 Freiwürfe, Marc René Raue 4 Pkt., 2/4 FW, Teoman Prahst 15 Pkt., 3/5 Pkt., Oliver Schwanz 9 Pkt., 3 Dreier, Dennis Herkt 2 Pkt.; EBV-Freiwürfe: 5/12 = 42%, Potsdam: 12:22 = 55%
31.Dez..2020 | Bestenliga U12, Featured, Oberliga U 14, Oberliga U 16, Oberliga U 18, Saison 2020/2021 |
Dieses Jahr war für uns alle ein besonderes Jahr.
Ab Anfang April konnten wir nach dem 1.Lockdown mit den Nachwuchsteams wieder trainieren, aber auf Abstand. Diese Teams haben ab Mai/Juni im Freien bzw. später wieder in der Halle trainiert. Auch nach den Sommerferien führten wir mit diesen Teams Training durch, bis zu den Oktoberferien. Danach waren leider wieder alle Turnhallen und Freiplätze gesperrt.
Das gleiche galt natürlich auch für unsere Herren- und Seniorenteams.
Der Vorstand des EBV 1971 hat die Aktion „Nachwuchsteams wählen ihre Trainingsbesten“ ins Leben gerufen. Daran konnten sich alle Spielerinnen und Spieler der U 12, der U 14, der U 16 und der U 18 beteiligen.
Hier sind die Ergebnisse:
U 12 Trainer Daniel Engelien, Adrian Schubel und Manfred Borchert
1. Platz Ben Vorhoff
Ben trainiert bereits seit dem Jahr 2017. Außerdem trainiert er seit 2019 oft beim Team U 12 mit. In diesen drei Jahren hat Ben bereits viele technische Details verinnerlicht, die er auch in Trainingsspielen sehr gut anwenden kann. Er beweist im Spiel eine große Übersicht und er weiß oft, was gerade im Moment das richtige ist. Kämpferisch hat Ben noch Potential nach oben. Ben sollte in der laufenden Saison 2020/21 im Team U 12 spielen. 
2. Platz Anton Göldner
Anton trainiert erst seit dem Jahr 2019. In dieser kurzen Zeit ist Anton
bereits eine wichtige Stütze in seinem Team. Äußerst lobenswert ist sein stets kämpferischer Einsatz. Er gibt nie auf, kämpft um jeden Ball und er geht Zweikämpfen nicht aus dem Weg. Und das gegen etwas größere und ältere Spieler. Auch für Anton war geplant, erstmalig in seiner Laufbahn in der Saison 2020/21 in einem Team, in der U12, mitzuspielen.
U 14 Trainer Steffen Schneider
1. Platz Tom Schlegel
Tom trainiert und spielt bereits seit dem Jahr 2014. In diesem langen Zeitraum hat Tom sich stets spielerisch, technisch und kämpferisch immer weiter entwickelt. Auch kurze Rückschläge werfen ihn überhaupt nicht um, zumal sein Trainer Steffen Schneider die passenden Worte für ihn parat hat. Er zählt zurzeit im Team U 14 zu den wichtigsten Stützen und ist ein Vorbild für alle Mitglieder seines Teams.
2. Platz Arian Schneider
Obwohl Arian erst seit 2016 unserem Verein angehört und seit der Saison 2016/17 im Spielbetrieb steht, schlägt Arian eine technisch feine Klinge. Arian zeigt im Spielaufbau große Übersicht und er hat den Blick für den richtigen Pass zu seinem besser postierten Mitspieler. Er beweist im Defensivverhalten eine solide Zweikampfstärke und hat schon so manchem Gegner den Ball gestohlen. Die Trainer bescheinigen Arian zukünftig ein großes Entwicklungspotential.
U 16 Trainer Manfred Borchert
Platz Adrian Schubel
Adrian trainiert seit dem Jahr 2014. Er hat sich in diesen Jahren zum Leader seiner Teams entwickelt. Er trainiert und spielt auch im Team U 18. Adrian beweist enorme Spielübersicht, er zeigt im Zweikampfverhalten Mann gegen Mann ein sehr gutes Durchsetzungsvermögen. Alle Spieler seines Teams U 16 schauen zu Adrian auf. Seine Spielerfahrung und seine spielerischen und technischen Fähigkeiten machen ihn zu einem der besten Spieler des EBV 1971. Und das mit seinen erst 15 Jahren! Außerhalb des Trainings bzw. Spiels ist Adrian stets ruhig und ausgeglichen. Auch das macht im Sport einen sehr guten Teamplayer aus. 
2. Platz Jeremy Kohnert
Jeremy trainiert wie Adrian seit 2014, trainiert und spielt genau wie er in den Teams der U 16 und U 18. Jeremy gehört zu den Universalspielern des U 16 – Teams. Er kann eine Flügelposition besetzen, er kann aber auch als Center eingesetzt werden. Jeremys Fähigkeiten stehen noch am Anfang seiner „Karriere“. Er beweist bereist ein gutes Gespür für das Umschaltspiel Defensive-Offensive. Wenn er einmal den Ball bekommt, kann er jederzeit erfolgreich 1:1 abschließen. Im Reboundverhalten beweist er größenmäßig viel Potential. Defensiv gehört Jeremy zu den Stützen seines U 16-Teams. Er zeigt Kampfgeist und hat sehr viel Spielwitz, um so manchen Gegner auszuspielen.
U 18 Trainer Kevin Köster
Platz Max Kalisch
Max ist in unserem Verein einer der größten Spieler. In seinem Team U 18 kann er diese Größe offensiv voll zur Geltung bringen und defensiv es den gegnerischen Spielern zeigen, wer der Chef auf dem Parkett ist. Spielerisch hat Max in den 7 Jahren Training sehr viel gelernt. Sei es im Durchsetzungsvermögen Mann gegen Mann oder sei es in der aggressiven Defensivarbeit. Offensiv zeigt Max auch im Team der Bezirksliga Herren, was er technisch leisten. Leider konnte er bisher seine Fähigkeiten in der U 18 nicht zur Geltung bringen, weil die Saison
2020/21 noch nicht begonnen hat.
2. Platz Vitali Palkin
Vitali spielt erst seit 2017 in unserem Verein. In dieser kurzen Zeit hat sich Vitali im Team der U 16 und jetzt der U 18 zu einem sehr wichtigen Spieler entwickelt. Vitali scheut defensiv keinen einzigen Zweikampf. Vitali ist hart gegen den Angreifer, aber auch hart gegen sich selbst. Er bewies bei der U 16 in der Saison 2019/2020 große Scorerqualitäten und war stets einer der Besten seines Teams. Vitali stellte sich bisher immer neue Ziele. Er arbeitet stets an seiner körperlichen Fitness.
Vitali hält den Vereinsrekord im Unterarmstütz halten mit 15 Minuten 50 Sekunden.