Das Jahresabschlussturnier 2025 – ein voller Erfolg

(mbor) Nach den bei Manchen üppigen Weihnachtsfeiertagen, was die Ernährung betrifft, war danach endlich wieder sportliche Betätigung angesagt. Mehr als 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer inclusive Begleittross trafen sich in der Turnhalle An der Schleuse zum angesagten Turnier der Basketball-Fans.

Bei den Allerjüngsten sowie bei den beiden Kinderteams ging es in der Hauptsache nur um die körperliche Bewegung. Neben den eigentlichen Spielen stand in der Sporthalle eine über 10 m lange Hüpfburg, die für die Kinder während der Veranstaltung Spaß am laufenden Band bereithielt.

Auch einige Kinder und Jugendliche von unserem Nachwuchs waren mit großem Einsatz dabei.

Bei den Kinderbegegnungen spielten dieses Mal leider nur 2 Teams gegeneinander. Einige davon durften auch bei den Älteren mitspielen.

Jannis Karls, Daniel Karls, Ben Vorhoff, Organisationsleiter Robert Zucknick, Sprecher Manfred Borchert (von links)

Nach fast 6 Stunden und insgesamt 21 teilweise spannenden Spielen waren Sieger und Platzierte der teilnehmenden 7 Jugend- und Erwachsenenteams ermittelt.

 

Erst im letzten Spiel gab es eine Turnierpremiere: Als es nach der regulären Spielzeit Untentschieden stand, mussten je Team 10 Freiwürfe über Sieg und Platz entscheiden. Auch dabei gab es noch einmal eine Verlängerung. Erst Jannis Karls (U 14) erlöste mit seinem Freiwurftreffer sein Team „Die grauen Wölfe“; welches dieses 21.Spiel gegen „Die Unvollendeten“ gewann.

Die fleißigen Helferinnen und Helfer (von links): Manja Karls, Sabine Kalisch, Maren Robert, Karin Buchholz, Jörg Buchholz, Alexandra Zucknick, Daniel Karls (nicht auf dem Bild)

Der Dank gilt allen Aktiven und Organisationschef Robert Zucknick, sowie allen Sportlerinnen und Sportlern aus den Teams, die sowohl Kampfrichter- als auch Schiedsrichteraufgaben während des Turniers übernahmen.

Besonders den Helfern am Imbissstand gilt ein großer Dank. All jenen, die sich um das leibliche Wohl während der gesamten Veranstaltung kümmerten, wie Karin und Jörg Buchholz, Manja und Daniel Karls, Alexandra Zucknick, Maren Robert und Sabine Kalisch nochmals unseren ausdrücklichen Dank.

Kleine Preise für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und je ein Siegerpokal für jedes beteiligte Team rundeten das sehr positive Bild der Veranstaltung ab.

Das Siegerteam: von links mit Toni Scrock, Vitali Palkin, Max Kalisch, Arian Schneider und Dominik Reger (nicht auf dem Bild)

Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle bleiben, dass diese Veranstaltung bei freiem Eintritt für alle Teilnehmer und für die Zuschauer stattfand. Eine große Zahl von den Anwesenden ließ es sich nicht nehmen eine kleine finanzielle Spende in die Spendenbox zu legen. Dafür sagt der Vorstand des EBV herzlichst – D A N K E.

 

Ergebnisse des Erwachsenen-Turniers:

  1. Team Assist Killer, 6 Siege, 120:55 Punkte, 12 Siegpunkte mit Max Kalisch, Vitali Palkin, Arian Schneider, Toni Scrock und Dominik Reger
  1. Team Iron Hut Wolves, 4 Siege, 116:65 Punkte, 8 Siegpunkte mit Ludwig Radt, Jonas Kraske, Benedikt Post, René Friedrich, Eric Mintken, Leo Lüben
  1. Team Oklahoma, 4 Siege, 68:60 Punkte, 8 Siegpunkte mit Tilo Karschunke, Tim Jockel – verletzt ausgeschieden), Linda Liebe-Püschel, Danny Püschel, Peter Kirsch, Michael Dagenbach, Till Schuster, Alexander Türk
  1. Team Die Unvollendeten, 3 Siege, 98:75 Punkte, 6 Siegpunkte mit Steffen Haustein, Gunter Hermann, Erik Hermann, Carsten Wehlmann, Felix Gimpel, Maik Seiring, Robert Seiring, Alfred Reisner
  1. Team Die grauen Wölfe, 2 Siege, 64:99 Punkte, 4 Siegpunkte mit Uwe Sarnow, Thea Weidauer, Robert Zucknick, Daniel Karls, Thomas Gestewitz
  1. Team SG Hangelsberg, 1 Sieg, 54:96 Punkte, 2 Siegpunkte u.a. mit Nico Schulpig
  1. Team LeckEier, 1 Sieg, 44:114 Punkte, 2 Siegpunkte mit Linus Zühlke, Baran Dalhancer, Lias Ettmeier, Lennard Robert, Felix Blasche, Moritz Rauer

Alle Fotos: privat

Bezirksliga Herren Staffel Süd: Endlich zwei Siege bei Auswärtsspielen

Arian Schneider (mit Ball) gehörte in beiden Spielen zu den Besten seines Teams  Er erzielte insgesamt 35 Punkte. (Hier ein Foto aus einem Spiel gegen WSG Fürstenwalde)

(mbor/rzuck) Zwei Siege in Ludwigsfelde machten am letzten Wochenende das EBV-Team und den EBV-Trainer Robert Zucknick sehr stolz. Gegen die zweite Vertretung der Red Dragons aus Königs Wusterhausen gewannen die Herren knapp mit 75:69 (42:34), gegen die Hausherren, gegen den BV 99 Ludwigsfelde war es mit 74:58 (42:32) deutlicher. Der EBV nahm dieses Turnier sehr ernst und reiste mit 11 Spielern in Ludwigsfelde an. Das erste Turnierspiel des Tages (gegen Red Dragons 2) endete knapp mit 73:70 für die Gastgeber.

Eisenhüttenstadt begann gegen die Red Dragons verschlafen, obwohl die Partie erst um 13:00 Uhr begann. Denn Gegenspieler K. Moor versenkte innerhalb der ersten 7 (sieben!) Minuten 5x erfolgreich einen Dreier. Und schon lag der EBV nach 10 Minuten 13:19 im Rückstand. Nach diesem ‚Schock‘ erwachte das Team aus seinem Tiefschlaf.

Arian Schneider (U 18-Spieler!) war der Taktgeber und Dirigent des Spiels, Vitali Palkin glänzte als Scorer und Vorlagengeber. Der EBV machte das Spiel schnell, um bereits in der Transition zu scoren. Gelang dies nicht, wurde auf das trainierte Setplay zurückgegriffen, um neue Chancen zu kreieren. Der EBV zog ein überzeugendes Teamspiel auf, gewann das zweite Viertel klar mit 29:15 und lag nach den ersten 20 Minuten mit 42:34 vorn.  Alle 11 Spieler waren mit vollem Einsatz dabei, jeder wollte Spielzeit sammeln. Einigen Spielern vom EBV fiel es dabei schwer, den einen oder anderen Mitspieler das Feld für einen Wechsel zu überlassen. Einige Nachlässigkeiten in der Defense verhinderten einen deutlicheren Spielverlauf.

Nach dem Seitenwechsel war das Spiel relativ ausgeglichen, im dritten Viertel schlug das Pendel mit 17:13 auf die EBV-Seite aus, im letzten Viertel hatten die Randberliner mit 22:16 knapp die Nase vorn. Der EBV gewann das Spiel am Ende mit 75:69.

Trainer Robert Zucknick nach dem Spiel: „Wir können positiv registrieren: Die gute Freiwurfquote von 76% (13/17) sticht heraus sowie, dass drei Spieler zweistellig punkteten, nämlich Arian Schneider (6/7 FW) und Vitali Palkin mit je 16 Punkten und Dennis Herkt mit 14 Punkten, davon starke 4/4 Freiwürfe. Kritisch ist zu werten, dass der bereits erwähnte Spieler 8 Dreier gegen uns treffen konnte. Außerdem ließen wir uns phasenweise von der Spielweise der Red Dragons anstecken. Eine zu frühe und zu hohe Foulbelastung von insgesamt 5 Spielern hätte uns fast noch den Sieg gekostet. Insgesamt war ich mit dem Teamspiel sehr zufrieden.“

EBV-Punkte gegen Red Dragons 2: Linus Zühlke 4 Pkt., Arian Schneider 16 Pkt. 6/7 FW, Vitali Palkin 16 Pkt. 1/3 FW 1 Dreier, Ruiyi Yu 0 Pkt., Julian Schallhorn 7 Pkt. 1 Dreier, Egor Sorokin 9 Pkt. 1/2 FW, Max Kalisch 4 Pkt., Laurynas Lukosius 5 Pkt. 1/1 FW, Daniel Karls und Tobias Laabs beide 0 Pkt., Dennis Herkt 14 Pkt. 4/4 FW; Freiwürfe EBV: 13/17 = 76% 2 Dreier, Red Dragons 2: 12/27 = 59% 9 Dreier

Mit dem Sieg aus dem 1.Spiel im Rücken war das Ziel für das 2. Spiel klar, ebenfalls zu gewinnen. Ludwigsfelde spielte in seinen Reihen mit einem sehr guten ehemaligen EBV-Spieler – Max Hoyer.

Die Teamdefensive des EBV war die Grundlage für die Siege gegen Red Dragons 2 und Ludwigsfelde. (Foto aus einem Spiel gegen WSG Fürstenwalde)

Der EBV wollte wieder schnell spielen, um so bereits zum Korberfolg kommen, bevor die gegnerische Defense stand. Das gelang im 1.Viertel mit 25:10 hervorragend. In einer Phase im 2. Viertel, in der beim EBV kein Korb fallen wollte, schaffte es Ludwigsfelde, den Rückstand etwas zu verkürzen (2.Viertel 17:22). In die Halbzeit ging es mit 42:32 für die Gäste.

Bei den Stahlstädtern wurden so langsam die Beine schwer, Ludwigsfelde hatte zuvor ein Spiel Pause. Trotzdem besann sich der EBV dann wieder auf seine Stärken, behauptete sich mit 14:9 (56:41 nach 30 Minuten) und 18:17 im Schlussviertel. So bauten die Eisenhüttenstädter den Vorsprung bis zum Spielende aus und gewannen verdient deutlich mit 74.58.

Der EBV-Trainer: „Ich bin stolz auf das Team. Wir haben zwei wichtige Siege auswärts erzielt und das mit einer guten Teamleistung. Ein gutes Zusammenspiel untereinander bewies das gewachsene Selbsvertrauen. Dass wiederum drei Spieler zweistellig punkteten ist sehr positiv. Bei den Freiwürfen werden wir uns noch verbessern. Diese sank auf Grund der zunehmenden Erschöpfung leider wieder auf das Saisonmittel (52%) zurück.“

EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Linus Zühlke 2 Pkt., Arian Schneider 19 Pkt. 3/6 FW 2 Dreier, Vitali Palkin 13 Pkt. 6/9 FW 1 Dreier, Ruiyi Yu 0 Pkt., Julian Schallhorn 13 Pkt. 1 Dreier, Egor Sorokin 0 Pkt., Max Kalisch 11 Pkt. 3/8 FW, Laurynas Lukosius 12 Pkt. 2/4 FW, Daniel Karls und Tobias Laabs beide 0 Pkt., Dennis Herkt 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 14/27 = 52% 4 Dreier, Ludwigsfelde: 7/12 = 58% 5 Dreier

Landesliga U 16 männlich: Zweimal klar siegreich in Woltersdorf

Jannis Karls (weiß/Nr.31) startet zum gegnerischen Korb.

(mbor/mkal) Das Landesligateam der U 16 bewies am letzten Samstag seine gewachsene spielerische Leistungsfähigkeit. Beide Spiele gewannen die Jungen von Trainer Max Kalisch souverän mit 82:49 (37:27) gegen den BV Eberswalde 99 und mit 82:45 (43:15) gegen den Gastgeber der SV 1919 Woltersdorf.

Eine gut stehende Teamdefensive war in beiden Spielen einer der Schlüssel der hohen Sieg.

Das 1.Viertel spielten der EBV und Eberswalde noch ausgeglichen. Mit 16:10 gab es die erste kleine Pause. Auch das zweite Viertel brachte keine Vorentscheidung. Die Mannschaften hatten jeweils einen Run mit 12:0, zuerst Eberswalde zwischen der 12. und 14.Minute, danach der EBV zwischen der 15. und 17.Minute. So ging es mit einem 10-Punkte-Vorsprung bei 37:27 für den EBV in die Halbzeitpause. Der EBV-Trainer sah schon in den ersten 20 Minuten sein Team mit einer sehr guten Defensivarbeit. Das verstärkte sich in der 2.Halbzeit zusehends. Eberswalde bekam immer wieder Probleme, den Ball nach vorn zu bekommen. Der EBV hatte viele Steals, gute Ballgewinne und oft genug einfache Fastbreakpunkte.

Die Aufbauarbeit übernahmen wahlweise Ben Vorhoff, Sean Noack und Paul Zucknick. Das klappte sehr gut. Die Überlegenheit des EBV nahm mehr und mehr Formen an. Einem 22:10 (3.Viertel) folgte ein 23:12 im Schlussviertel. Laurynas Lukosius war unter dem Eberswalder Korb nicht zu halten. Er zog auf Grund mit seiner Dynamik viele Fouls. Er belohnte sich mit stolzen 31 Punkten, erzielte jedoch ein schlechtes Freiwurfergebnis (27%, 5/18 FW). Das schmälert seine Gesamtleistung etwas. Paul Waldinger und Felix Blasche fügten sich nahtlos in ein sehr gutes Team ein. Gegen Ende dieses ersten Spiels dachten Trainer und Spieler schon an das nächst folgende Spiel gegen den Gastgeber und ließen es gegen Eberswalde locker zu Ende gehen. Das klare Ergebnis von 82:49 spricht für sich.

Jeder EBV-Spieler setzte sich für den anderen Mitspieler physisch ein. Hier Paul Zucknick (weiß/Nr.25) beim Korbwurf.

Der EBV-Trainer nach dem ersten Match: „Das war eines der besten Spiele meines Teams in diesem Jahr. Endlich wurden taktische Dinge umgesetzt, wie wir sie im Training laufend geübt haben. Drei Spieler punkteten zweistellig. Fast alle Spieler trugen sich in die Scorerliste ein. Darauf können wir aufbauen.“

EBV-Punkte gegen Eberswalde: Laurynas Lukosius 31 Pkt 5/18 FW, Monty Preusche 6 Pkt. 0/1 FW, Paul Waldinger 2 Pkt, Sean Noack 6 Pkt., Paul Zucknick 0 Pkt., Ben Vorhoff 18 Pkt 3/3 FW 1 Dreier, Jannis Karls 10 Pkt. 2 Dreier, Maksymilian Drozdek 5 Pkt. 1/1 FW, Felix Blasche 4 Pkt.; Freiwürfe EBV 9/21 = 43%, 3 Dreier, Eberswalde: FW 1/4 = 25% 2 Dreier

Gegen Woltersdorf sahen die Zuschauer von Beginn an eine sehr konzentriert spielende Gästemannschaft. Defensiv funktionierte das EBV-Team weiter sehr gut. Das Umschaltspiel wurde immer wieder konsequent genutzt, um aus der Defensive in eine gute Offensive zu starten. Alle Teammitglieder steigerten sich von Minute zu Minute. Der Ball lief gut durch die EBV-Reihen, keiner spielte für sich, unnötige Ballverluste wurden auf ein Minimum beschränkt.

Ein 21:11 (10.Minute) folgte einem hohen 22:4 (2.Viertel). Wolterdorf verlor komplett den Anschluss. Zahlreiche einfache, manchmal fast geschenkte Steals konnte der EBV ‚ergattern‘. So ging es schon mit einem großen Vorsprung von 43:15 in die Halbzeitpause.

Nach dem Pausentee wurde der Druck deutlich rausgenommen vor allem defensiv, Wolterdorf kam wieder etwas mehr ins Spiel. Trotzdem blieb der EBV, im Gegensatz zu seinem Gegner, konzentriert und spielte mit viel Disziplin seine Angriffe zu Ende. So steht denn nach diesem erfolgreichen Tag auch ein klarer 82:45 – Sieg beim 2.Spiel als Ausrufezeichen hinter dem EBV-Team.

Verabschiedung…

Max Kalisch nach diesen zwei komfortablen Siegen in Woltersdorf: „Ich möchte keinen Spieler extra herausheben: Das ganze Team hat wirklich sehr gut gespielt. Es hat einfach Spaß gemacht zuzuschauen. Wenn ich mich auch wiederhole: Es war einer der besten Spieltage, die ich bisher hatte. Und das nicht nur, weil wir zweimal hoch gewonnen haben, sondern auch weil das Team funktioniert hat und wir diszipliniert hervorragenden Basketball gespielt haben.“

EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Laurynas Lukosius 36 Pkt. 2/6 FW, Monty Preusche 2 Pkt. 0/2 FW, Paul Waldinger 2 Pkt, Sean Noack 0 Pkt., Paul Zucknick 6 Pkt., Ben Vorhoff 18 Pkt 2/2 FW 2 Dreier, Jannis Karls 6 Pkt 1/2 FW 1 Dreier, Maksymilian Drozdek 10 Pkt. 0/4 FW, Felix Blasche 2 Pkt.; Freiwürfe EBV 5/16 = 31%, 3 Dreier, Woltersdorf: FW 3/9 = 33% 2 Dreier

Alle Fotos von Dariusz Drozdek.

Landesliga U 16: Beide Heimspiele am 08.11.25 gegen Lausitzer Team klar verloren auswählen

(mbor/mkal) In einem Hin- und Rückspiel traf das U 16-Team des 1971 auf die Mannschaft aus dem Süden Brandenburgs, auf die BG Lauchhammer 1950. Leider verlor der EBV beide Spiele, das erste Spiel klar mit 63:85 (33:46) und das zweite Spiel deutlich mit 61:73 (25:30)

Das erste der beiden Spiele startete für den Gastgeber relativ gut, bis zur Hälfte des 1. Viertels war es ein ausgeglichenes Spiel (10:11). Ab der 5. Minute fand Lauchhammer besser in sein Offensivspiel, durch die körperliche Überlegenheit (Größe) kamen die Gäste zu vielen einfachen Punkten. Zur Viertelpause führten die Lausitzer bereits mit 21:15.

Schon in dieser frühen Phase des Spiels wurden die zwei Hauptprobleme beim Gastgeber ersichtlich: Die sehr schwache Defensive einiger Spieler und nur eine funktionierende Anspielstation von Ben Vorhoff über Laurynas Lukosius. Die Folge war, dass den Spielern von Lauchhammer viele – teilweise ungehinderte – Fastbreaks gelangen, die sie in Punkte umwandeln konnten. Außerdem trafen sie sowohl gut aus der Halbdistanz als auch von der Dreierlinie. Zur Halbzeit war das Spiel in dieser EBV-Spielerkonstellation bereits vorentschieden, die Gäste führten mit 46:33.

In der Halbzeitpause gelang es Trainer Max Kalisch seine Spieler noch einmal zu motivieren und sie für die 2.Halbzeit wach zu rütteln. Denn die anwesenden Zuschauer hatten unisono den Eindruck, dass das Gastgeberteam „noch im Halbschlaf“ war.

Gesagt getan: Ein gutes drittes Viertel präsentierte beim EBV-Team gelungene Offensiv-Aktionen und ein 16:16 in diesem Viertel. Das konnte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Initiativen vorrangig über den einzigen Aufbauspieler beim EBV – Ben Vorhoff und fast ausschließlich über Laurynas Lukosius liefen.

Wenn der EBV dann mal nicht traf, konnten die BG Lauchhammer sehr oft mit schnellen, erfolgreichen Fastbreaks kontern. Im vierten Viertel hielt sich Lauchhammer mit 23:14 schadlos, so dass der hohe 85:63-Sieg ungefährdet eingefahren werden konnte, ein zu jeder Zeit verdienter Sieg für Lauchhammer. Topscorer beim EBV wurde Laurynas Lukosius mit 38 Punkten (leider nur 4/13 = 31% Freiwürfe), gefolgt von Lias Ettmeier mit 12 Punkten.

EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Laurynas Lukosius 38 Pkt. 4/13 FW, Monty Preusche 4 Pkt. 2/2 FW, Lias Ettmeier 12 Pkt., Paul Waldinger 2 Pkt., Sean Noack, Felix Blasche, Paul Zucknick alle 0 Pkt. (verletzt ausgeschieden), Ben Vorhoff 3 Pkt. 1/4 FW, Jannis Karls 2 Pkt., Maksymilian Drozdek 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 7/19 = 37% 0 Dreier, Lauchhammer: 4/8 = 50% 4 Dreier

Nach einer etwas zu kurzen Pause war beim zweiten Spiel für beide Teams ein deutlich schwerer Start bei den Zuschauern und den Trainern zu erkennen.

Für den EBV lief es etwas besser als im ersten Spiel, die Spieler versuchten einige gewonnene Erkenntnisse positiv umzusetzen. Der EBV bewies bis zur Mitte des 3. Viertels (23.Minute), dass es auch besser gehen konnte. Lauchhammer ging mit 8:7 nach 10 Minuten in Führung, zur Halbzeit stand es 30:25 für die Lausitzer.

Sowohl Ben Vorhoff als auch Laurynas Lukosius, die beide sehr viel Spielzeit bekamen, musste ihre verdienten Pausen bekommen. Jetzt ging ab der 24.Minute sowohl defensiv als auch offensiv mehrere Minuten beim Gastgeber lang gar nichts mehr.

Es fehlten die Kraft und vor allem der Wille, die Lauchammer Fastbreaks zu unterbinden. Das Ergebnis schnellte von einem bis dahin sehr guten nur 33:38 (23.Minute) bis zur 30.Minute auf 56:35 in die Höhe.

Lauchhammer traf seine Jumpshots gut und verschaffte sich zu Beginn des 4. Viertels eine klare 21 Punkte Führung. Im Gefühl des sicheren Vorsprungs setzte der Lausitzer Trainer verstärkt auch seine zweite Reihe ein. Das reichte insgesamt zu einem 73:61-Gästesieg.

Trainer Max Kalisch nach dem Spiel: „Wir haben das vierte Viertel sogar mit 26:17 gewonnen. Das ist ein Beweis dafür, dass bei größeren Anstrengungen meiner Spieler das Spiel für uns hätte besser laufen können.

Neben den bereits genannten Mängeln zählen auch die zu vielen Turnovers und die mangelnde Reboundarbeit insgesamt dazu. Überragend einmal mehr Laurynas Lukosius mit 42 Punkten und einer Freiwurfquote von 80% (12/15).“

EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Laurynas Lukosius 42 Pkt. 12/15 FW, Monty Preusche 5 Pkt. 1/2 FW, Lias Ettmeier 2 Pkt. 0/2 FW, Paul Waldinger 2 Pkt., Sean Noack 2 Pkt., Paul Zucknick verletzt, Ben Vorhoff 0 Pkt., Jannis Karls 2 Pkt., Maksymilian Drozdek 6 Pkt. Felix Blasche 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 15/21 = 71% 0 Dreier, Lauchhammer: 9/21 = 43% 2 Dreier

Alle Fotos: Bernd Pflughöft und Frank Noack

Sieg und Niederlage in Lauchhammer

(mbor/mkal) Der EBV startete gegen die BG Lauchhammer wie erwartet sehr stark ins Spiel, Arian Schneider, Ben Schmidt, Kyrylo Baibakov und Laurynas Lukosius waren in Offensive und Defensive den Spielern der Gastgeber spielerisch und größenmäßig überlegen. Mehr als diese Vorteile war die sehr starke Ballbewegung. Die ersten 4 Minuten waren offensiv auf hohem Niveau. Defensiv funktionierte der EBV als sehr gutes Team, das ein 26:10 nach 10 Minuten ergab. Die meiste Spielzeit bekamen ab der 4.Minute Baran Dalhancer, Ben Vorhoff und Lias Ettmeier. So konnte für das Team bewusst der auf das 2.Spiel gesetzt werden.

EBV-Team der U 18 mit Trainer Max Kalisch.

Lennard Robert konnte leider aufgrund einer Fußverletzung (Überlastungserscheinungen) nicht so lange spielen, wie es eigentlich eingeplant war. In die große Pause ging es mit einem klaren 48:27. Auch nach der Halbzeitpause hielt das EBV-Team die Konzentration hoch und hat sichauch in dieser Phase sehr gut präsentiert. Es wurden nur wenige Punkte verschenkt. Offensiv war das Gästeteam von der Mitteldistanz insgesamt erstklassig. Die Führung wurde ausgebaut, die „Bankspieler“ hielten das Ergebnis weiter auf einen 20 Punkte-Abstand.

Trainer Max Kalisch nach diesem Spiel: „Ein dickes Lob an meine Spieler insgesamt. Wir hielten uns die Lauchhammer Spieler oft vom eigenen Korb weg.  Das offensive Transition-Spiel funktionierte gut. Hin und wieder sind einige Fehler durch zu hektische Spielweise passiert. Am Ende gewann mein Team souverän mit 84:60.“

EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Lennard Robert 4 Pkt., Laurynas Lukosius 27 Pkt. 5/7 FW, Arian Schneider 16 Pkt. 4/9 FW, Kyrylo Baibakov 4 Pkt., Baran Dalhancer 6 Pkt., Lias Ettmeier 10 Pkt., Ben Schmidt 7 Pkt. 1/2 FW, Ben Vorhoff 10 Pkt. 2 Dreier; Freiwürfe EBV: 10/18 = 56% 2 Dreier, Lauchhammer: 12/25= 48% 2 Dreier

 In einem sehr sehr harten, jedoch nicht unfairen Spiel ging es gegen die „Kings 2“ aus Potsdam deutlich körperlicher zur Sache als unmittelbar zuvor gegen Lauchhammer. Die EBV-Jungs mussten sich richtig hineinknien, um überhaupt zu punkten. Nach 6 Minuten stand es 5:2 für den EBV, Potsdam nahm die 1. Auszeit. Danach nahm das Spiel endlich an Fahrt auf, Potsdam stellte auf eine Zonenverteidigung um; jedoch führte der EBV weiter mit 13:3. So langsam stand die Potsdamer Zone besser, die EBV-Defensive wurde nachlässiger und prompt stand es 13:13 nach 10 Minuten.

Das 2. Viertel startete für den EBV relativ gut, jedoch die Zone wirkte nach, der EBV traf nicht mehr. Potsdam erzielte in diesem Viertel 13 Punkte, der EBV mickrige 6 Feldpunkte und 2 Freiwürfe. Das Halbzeitergebnis war ernüchternd 21:26, aus EBV-Sicht. Es brauchte einer Ansprache von Trainer Max Kalisch in der Halbzeit, um das Ruder vielleicht noch herumzureißen. Motiviert war die Mannschaft, jedoch verbesserte sich die Teamleistung gar nicht.  Potsdam baute relativ schnell seine Führung auf 10 Punkte Differenz aus (23.Minute). Der EBV konnte sich gerade noch so durch 2 erfolgreiche Dreier von Arian Schneider im Spiel halten, bei 32:39 (26.Minute). Danach erzielte der EBV bis zur 30.Minute nur noch 7 Punkte. Die Potsdamer zogen fast ungehindert zum Korb und punkteten nach Belieben zu einem 54:38.

Max Kalisch stellte anschließend die Spielweise seines Teams um. Da der EBV immer noch kaum traf, gab es die Devise: Die EBV-Spieler sollten mit 1:1-Situationen zum Korb ziehen und so Freiwürfe für ihr Team herausholen. Das wurde auch gut umgesetzt. Es wurden 8 Fouls gezogen, welche zu 15 Freiwürfen (1 Dreier) führten. Der Plan ging also auf, jedoch oh je: das Team verwandelte gerade einmal 3 der 15 erhaltenen Freiwürfe. Das sind blamable 20%. Diese Fehl-Freiwürfe taten sehr weh und rächten sich im 4. Viertel.  So ging der EBV mit minus 16 Punkten ins letzte Viertel, die Kräfte schwanden langsam (2.Spiel unmittelbar hintereinander). Der EBV machte in diesem Viertel mit 21 die meisten Punkte, jedoch fehlte es an Variabilität. Die Punkte in dieser Phase machten fast ausschließlich 2 Spieler, nämlich Arian Schneider (9 Pkt./davon 5/8 FW) und Laurynas Lukosius (als U 16 Spieler 10 Pkt.)

Am Ende gewann der EBV das 4. Viertel, konnte das Spiel aber nicht mehr drehen und verlor mit 59:73. EBV-Trainer Max Kalisch nach dem Spiel: „In diesem Spiel war auf jeden Fall ein Sieg drin, leider waren wir bei den Würfen und bei den Freiwürfen (37%) nicht effektiv genug. Ich hatte mir von meinen Bankspielern mehr Einsatz erwartet, so wie diese es im ersten Spiel zeigten.“

EBV spielte gegen K&Q Potsdam 2 mit: Lennard Robert 0 Pkt., Laurynas Lukosius 26   Pkt. 2/3 FW, Arian Schneider 19 Pkt. 7/21 FW 2 Dreier, Kyrylo Baibakov 5 Pkt. 1/3 FW, Baran Dalhancer 0 Pkt., Lias Ettmeier 2 Pkt. 0/1 FW, Ben Schmidt 7 Pkt. 1/2 FW, Ben Vorhoff 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 11/30 = 37%, 2 Dreier, Potsdam 2: 7/20 = 35%, 3 Dreier

Mannschaftsbild: Privat