Bestenspiele U 12 – Auswärtssieg gegen Team aus Königs Wusterhausen, Niederlage gegen II. Mannschaft von Fürstenwalde

U 12 Dylan Steiner (2)

Dylan Steiner – in beiden Spielen Topscorer mit einer sehr soliden Leistung

(mbor/koe) Die gemischte Mannschaft der U 12 errang gegen die Vertretung aus Königs Wusterhausen einen sehr hohen 99:39 (50:20) – Sieg, musste jedoch eine Niederlage gegen die erstarkte Vertretung von WSG Fürstenwalde II mit 49:57 (24:20)
Das erste Spiel gegen Königs Wusterhausen begann der EBV sehr konzentriert und selbstbewusst. Es wurde in der Defensive und in der Offensive die vom Trainer Tim Raasch erwarteten Leistungen abgerufen. Jede Spielerin und jeder Spieler des noch jungen EBV Teams gab alles, um zu siegen. Beim EBV fehlte nur Annabell Klinger. Nach 10 Minuten ging es in die Viertelpause mit einem 28:9 für den EBV. Auch das zweite Viertel begann sehr gut für den EBV. Dylan Steiner legte einen guten Run hin. Er konnte sich bei seinem Team für eine gute Defensiveleistung bedanken und wurde dadurch Topscorer seines Teams mit sehr guten 30 Punkten.
Die EBV-Verteidigung stand super. Jeder Ballgewinn wurde hart erarbeitet, es wurde um jeden freien Ball aufopferungsvoll gekämpft. Dabei war es vor allem Tobias Buhlau, der mit einer fairen, aber aggressiven Defensive viele Ballgewinne erzielte und immer den freien Blick für seine Mitspieler hatte. So ging der EBV nach 20 Minuten verdient und entspannt mit einem 50:20 in die Halbzeitpause.
Das dritte Viertel begann ähnlich wie die ersten beiden Spielabschnitte. Es wurde viel gewechselt, jede Spielerin und jeder Spieler konnte sich beweisen und seine Leistung abrufen. Max Kalisch, Leonard Lay drehten in diesem Viertel zur Hochleistung auf. insgesamt Punkten 3 Spieler des EBV punkteten zweistellig.
Alles sprach für sich: Es war eine gute Harmonie auf dem Spielfeld. Es gab keinen Egoismus, jeder freute sich, wenn ein Korb fiel. Man merkte, dass die Kinder Spaß am Spiel hatten. Das einzige, was in diesem Spiel zu bemängeln wäre, ist die Freiwurfquote von 1/4. Nach 40 Minuten gewann der EBV verdient und souverän mit 99:39.
EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen: Josefine Hentze 2 Pkt., Max Kalisch 21 Pkt., 1/2 FW, Tobias Buhlau 2 Pkt., Tim Thierbach 8 Pkt., Hugo Bengsch 7 Pkt. 1 Dreier, Dylan Steiner 30 Pkt. 0/1 FW, Leonard Lay 19 Pkt. 1 Dreier, Jil Schmidt 6 Pkt., David Hoffmann 4 Pkt., Freiwürfe EBV: 1/4, Königs Wusterhausen: 3/12 = 25%

U 12 Tobias Buhlau (1)

Tobias Buhlau – sehr gut in der Defensive und immer einen freien Blick für den Mitspieler.

Auch das zweite Spiel des EBV gegen Gastgeber Fürstenwalde II begann sehr gut. Die Verteidigung stand souverän und der Ball lief in der Offensive des EBV gut von Spieler zu Spieler. Die Gäste machten es Fürstenwalde nicht leicht und gewannen oft den Ball infolge der ablaufenden 24 Sekunden – Angriffszeit. Nach dem ersten Viertel stand es 12:9 für den EBV. Im zweiten Viertel merkte man, das sowohl die Defensiv- als auch die Offensivleistung nachließen. Der EBV hatte sich im ersten Spiel zu stark verausgabt. Die Kräfte schwanden. Fürstenwalde machte Druck, störte früh im Aufbau und verursachte viele Turnover (Ballverluste) durch eine Ganzfeldpress-Verteidigung. Zur Halbzeitpause kam die WSG II auf ein 20:24 heran. Der EBV hatte jedoch einen kleinen Vorsprung, den er zu Beginn des dritten Viertels ausbaute. Die Stahlstädter waren immer noch hellwach und verteidigten sehr hart unter den Körben. Wieder einmal war es Dylan Steiner, der mit einem Run das Viertel für den EBV entschied. Er erzielte noch einmal 18 Punkte und wurde wiederum Topscorer. Das dritte Viertel gewann der EBV mit 20:12. Nach 30 Minuten stand es 43:33.
Doch dann kam der Knick im EBV-Spiel, die Kräfte schwanden zusehends und Unkonzentriertheit machte sich auf EBV-Seiten breit. Max Kalisch und Leonard Lay mussten erschöpft ausgewechselt werden. Zwei wichtige Stammspieler fehlten somit dem EBV. Fürstenwalde nutzte gnadenlos aus, dass die Stahlstädter in den letzten 10 Minuten mit noch jungen und unerfahrenen Spielern spielte. So nahm die WSG Fürstenwalde II dem EBV den eigentlich sicheren Sieg aus der Hand. Offensiv lief nicht mehr so viel zusammen. Der EBV erzielte nur 6 Punkte in den letzten 10 Minuten. Fürstenwalde machte in diesem Viertel 23 Punkte. So nahm die Niederlage von 49:46 ihren Lauf.
Trainer Tim Raasch: „Unser erstes Spiel war sehr schön anzusehen. Alle Spieler machten mächtig Druck und zeigten sehr viel Einsatz. Das zweite Spiel litt darunter. Das Team hat sich zu stark verausgabt. Aber trotz dieser Niederlage möchte ich meinen Spielern ein dickes Lob aussprechen.“
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Josefine Hentze 0 Pkt., Max Kalisch 10 Pkt., Leonard Lay 4 Pkt. , Tim Tierbach 2 Pkt., Dylan Steiner 18 Pkt., Tobias Buhlau 0 Pkt. (0/1 FW), Hugo Bengsch 4 Pkt., Jil Schmidt 0 Pkt., David Hoffmann 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 1/4 = 25%, Freiwürfe Fürstenwalde II: 8/16 = 50%

Bestenspiele U 12 – Verdienter Auswärtssieg gegen WSG Fürstenwalde II, klare Niederlage gegen WSG Fürstenwalde I

U 12 Tobias Buhlau (1)

Tobias Buhlau – in beiden Spielen defenssiv stark.

(mbor) Das Mixed-Team der U 12 verlor Ende November in Fürstenwalde gegen den Favoriten WSG Fürstenwalde I sehr hoch mit 46:80 (24:49), konnte aber sein erstes Saisonspiel gegen die II. Vertretung des Gastgebers mit 53:47 (30:23) gewinnen.
Die Gäste von der Oder mussten ohne ihre erkrankte Auswahlspielerin Annabell Klinger und ohne David Hoffmann antreten. Vom EBV-Team waren fünf Eisenhüttenstädter, die ihr erstes Punktspiel bestritten. Das merkte man dem Team auch bereits im ersten Spiel, gegen die zweite Vertretung aus Fürstenwalde, an.
Defensiv waren die Eisenhüttenstädter gut aufgestellt, besonders Tobias Buhlau, Leonard Lay und Dylan Steiner versuchten die Defensive zu stabilisieren. Natürlich taten sich für die Fürstenwalder noch Lücken auf, die sie zu Punkten nutzten. Defensiv und offensiv war Max Kalisch als EBV-Kapitän überall zu finden; aber er konnte allein auch nicht alle Fehler beheben. So führte die WSG II nach 10 Minuten mit 17:13. Das zweite Viertel gehörte dem Gast von der Oder. Das Team stabilisierte sich defensiv. Offensiv war es vornehmlich Max Kalisch, der die Akzente setzte. Er allein erzielte starke 30 Punkte. Seine Mitspielerin und seine Mitspieler hatten noch nicht die Erfahrung und die Cleverness, es ihm gleich zu tun. Dafür sorgten sie mit ihren guten Zuspielen dafür, dass er punkten konnte. Es war also trotz dieser hohen eigenen Punkte von Max Kalisch ein gutes Teamergebnis. Zur Halbzeit führte der EBV mit 30:23. Auch die zweiten 20 Minuten gehörten dem EBV. Die Viertelergebnisse von 15:12 und 18:12 belegen, dass der EBV knapp, aber verdient, das Spiel gestaltete und letztlich auch verdient mit 53:47 gewann.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde II: Josefine Hentze 0 Pkt., Tobias Buhlau 2 Pkt., Tim Thierbach 4 Pkt., 12/2 FW, Hugo Bengsch 2 Pkt., 0/2 FW, Dylan Steiner 7 Pkt., 1 Dreier, Max Kalisch 30 Pkt., 2/6 FW, Leonard Lay 2 Pkt., 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 4/12 = 33%, Fürstenwalde II: 4/16 = 25%

U 12 Dylan Steiner (1)

Dylan Steiner erzielte in seinem überhaupt erst zweiten Punktspiel gute 12 Punkte.

Anschließend musste der EBV gegen den Favoriten, WSG Fürstenwalde I, spielen. Schnell mussten das Team von der Oder und sein Trainer Jan Grünberg erkennen, dass es gegen WSG Fürstenwalde I nur darum ging, den eigenen Spielrhythmus zu halten und nicht ganz unter die Räder zu kommen. Der EBV war nach dem ersten Saisonspiel schon sehr erschöpft, die Defensive war löchrig und in der Offensive trafen die Spielerin und die Spieler zu wenig, um dem Gastgeber die Stirn zu bieten. Nach 10 Minuten führte der Gastgeber zwar knapp mit 20:17, der EBV hielt noch mit. Dann aber, im zweiten Viertel, brach es über den EBV herein: 7:29. Zur Halbzeit lag der EBV bereits klar mit 24.49 zurück. Fürstenwalde war in der zweiten Halbzeit mit den Stahlstädtern „gnädig“, ließ oft seine zweite Garnitur auf dem Feld spielen. So kamen die „humanen“ Viertelergebnisse 9:15 (3.Viertel) und 13:16 (4.Viertel) zustande. Am Ende siegte Fürstenwalde I verdient mit 80:46. Max Kalisch erzielte noch einmal gute 21 Punkte, gefolgt vom spielstarken und kämpferisch guten Dylan Steiner mit 12 Punkten.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde I: Josefine Hentze und Tobias Buhlau beide 0 Pkt., Tim Thierbach 3 Pkt., 1 Dreier, Hugo Bengsch 1 Pkt., 1/4 FW, Dylan Steiner 12 Pkt., 2/4 FW, Max Kalisch 21 Pkt., Leonard Lay 3 Pkt., 1 Dreier, 0/1 FW; Freiwürfe EBV: 4/10 = 40%, Fürstenwalde I: 9/26 = 35%

U 12 – Zwei vermeidbare Niederlagen bei Heimspielen

U 12 Annabell Klinger (2)

Landesauswahlspielerin Annabell Klinger war in beiden Spielen Aufbauspielerin und Dreh- und Angelpunkt des EBV.

(mbor) Das Nachwuchsteam der U 12 verlor zu Hause seine beiden Heimspiele. Gegen den derzeitigen Spitzenreiter WSG Fürstenwalde verloren die Mädchen und Jungen des EBV 1917 e.V. knapp mit 58:63 (28.23), gegen das Team Red Eagles aus Rathenow klar mit 39:57.
Das erste Spiel der Eisenhüttenstädter war für die Gastgeber und die zahlreichen Zuschauer sehr ansehnlich. Aus einer gut stehenden Defensive heraus entwickelte das Team seine Angriffe. Fast alles lief dabei über Annabell Klinger bzw. Max Kalisch. Das klappte auch recht ordentlich. Die Chancenverwertung der Mannschaft war gut. Traf einmal ein Ball nicht den gegnerischen Korb, so setzten Leonard Lay bzw. Dylan Steiner im Rebound sehr gut nach. Tobias Buhlau und Tim Thierbach zeigten eine gute kämpferische Leistung und setzten positive Akzente. Nach einer EBV-Halbzeitführung wurden die Seiten getauscht. Die ersten Fünf spielten so langsam am physischen Limit. Die Auswechselspieler Josefine Hentze, Hugo Bengsch, Jil Schmidt, David Hoffmann kamen nicht an das Leistungsvermögen des ersten „Fünfers“ heran, obwohl sie sich sehr bemühten. Trotzdem führte der EBV noch fünf Minuten vor Schluss sicher mit 51:43. Wie schnell sich aber das Spiel und das Ergebnis im Basketball ändern können, zeigten einmal mehr die letzten fünf Minuten. Fürstenwalde drehte das Spiel, machte in diesem Spielabschnitt den Rückstand mit einem 20:7 – Lauf mehr als wett und gewann letztlich knapp mit 63:58. EBV-Trainer Jan Grünberg nach diesem Spiel: „Mein Team hatte nicht wie Fürstenwalde eine ausgeglichene Bank. Die zweite Reihe hat noch zu wenig Erfahrung. Wir haben uns durch individuelle Fehler und durch Fehlwürfe in dieser Phase selbst um den möglichen Sieg gebracht.“
EBV-Punkte: Tobias Buhlau 6 Pkt., Annabell Klinger 25 Pkt., 1 Dreier, Dylan Steiner 2 Pkt., Max Kalisch 27 Pkt., 1/2 FW, David Hoffmann 2 Pkt., 2/2 FW, Leonard Lay 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 3/4 = 75%; Fürstenwalde: 10/24 = 42%

U 12 Leonard Lay (1)

Leonard Lay setzte seine körperlichen Voraussetzungen als Rebounder sehr gut ein.

Das Spiel WSG Fürstenwalde gegen Red Eagles Rathenow endete 88:45 für Fürstenwalde. Die Eisenhüttenstädter konnten dieses Spiel beobachten und dachten wohl nach diesem hohen Fürstenwalder Sieg, dass sie mit Rathenow ebenfalls ein leichtes Spiel hätten. Doch weit gefehlt. Der Gastgeber hielt anfangs gegen schnelle, aber ebenfalls noch unerfahrene Gäste, recht gut mit. Im Unterschied zum Fürstenwalder Spiel zeigte sich jedoch, dass das Teamspiel beim EBV ausblieb. Annabell Klinger war die Aufbauspielerin und brachte den Ball nach vorn. Leider blieb dann die Offensive des EBV zu statisch. Kaum ein Spieler bewegte sich, um den Ball von Annabell Klinger zu bekommen. So war diese sehr oft gezwungen, allein durch die gegnerische Abwehr zu dribbeln, um Punkte zu erzielen. Trainer Jan Grünberg zog dann die „Notbremse“, versuchte oft die zweite Reihe einzusetzen. Aber diese Spielerinnen und Spieler waren auf Grund noch fehlender technischer Fähigkeiten nicht in der Lage, das Spiel positiv zu gestalten. Max Kalisch, der zweite zentrale Spieler der Gastgeber, verletzte sich leicht am Fuß, hielt aber dennoch durch. Er konnte sich technisch gesehen sehr gut durchsetzen, bekam sehr viele Bälle, versagte aber unerklärlich am gegnerischen Korb mit einer Trefferquote von maximal nur 30%. Diese fehlenden Punkte, das schlechte Teamspiel des EBV und viele technische Fehler gaben den Rathenowern erst die Möglichkeit, das Spiel zu drehen und am Ende mit 57:39 verdient hoch zu gewinnen. Noch einmal der EBV-Trainer: „Wir spielten gegen Rathenow überheblich und hatten nur eines im Kopf, ohne Anstrengung und ohne ein gutes Teamspiel aufziehen zu müssen, zu gewinnen. Das sollte sich rächen. Rathenow spielte keinen Deut besser, witterte aber seine Chance und schlug erbarmungslos zu. Die Chancenverwertung des gesamten EBV-Teams von nur 20% tat ihr Übriges, um diese äußerst bittere Niederlage vor guter heimischer Kulisse zu kassieren.“
EBV-Punkte gegen Rathenow: Tobias Buhlau 5 Pkt., 1/2 FW, Tim Thierbach 2 Pkt.,

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Bestenklasse U 14; Mit nur fünf Spielern zwei vermeidbare Niederlagen in Nauen

U 14 II Dominik Träder (1)

Dominik Träder gehörte mit seinen Offesnse- und Defense-Rebound zu den Stützen des Teams.

(mbor/mbur) Mit nur fünf Spielern konnte die zweite Vertretung in Nauen antreten. Leider verloren die Jungen ihre beiden Spiele, zunächst gegen das Team aus Nauen mit 29:60 (11:30) und anschließend gegen die Mannschaft aus Hohen Neuendorf mit 39:56 (23:28).

Das Hinspiel gegen Nauen hatten die Oderstädter Gäste knapp mit 3 Punkten gewonnen. Jedoch war das Rückspiel ein ganz anderes. Das erste Viertel verschlief der EBV völlig, kein Spieler erreichte auch nur annähernd Normalform. So stand es schon nach zehn Minuten 4:20. Die zweiten 10 Minuten verliefen wesentlich besser für die Gäste. Die EBV – Spieler kamen nun langsam ins Spiel und trafen auch besser. Anders beim Nauen, bei denen nur wenige Würfe in den Korb fielen. In dieser Phase zeichnete sich besonders Dominik Träder durch gute Reboundarbeit aus. Trotzdem verloren die Stahlstädter dieses Viertel mit 7:10, nach 20 Minuten ging es mit einem 11:30 Rückstand in die Kabine.
Nach der Pause konnte die EBV – Offense, angeführt vom sehr aktiven U 12 – Spieler Max Kalisch und vom Kapitän Carlos van den Brandt, noch besser punkten. Auch der erst in dieser Saison zu uns gestoßene Emilio Wondolowski brachte sich mit starken 6 Punkten in das EBV – Spiel ein. Im Verlauf des Spiels wurde immer klarer, dass die großen Schwäche beim EBV die Offensive war. Zu viele Würfe setzten die Spieler daneben, eine Wurfausbeute von unter 25% war einfach zu schwach. Die körperliche Unterlegenheit inklusive der personellen Situation taten ihr Übriges, um am Ende klar und eindeutig mit 29:60 zu verlieren.
EBV-Punkte gegen Nauen: Dominik Träder 3 Pkt., 1/4 Freiwürfe, Toni Gilke 2 Pkt., Emilio Wondolowski 6 Pkt., Max Kalisch 6 Pkt., Carlos van den Brandt 12 Pkt., 0/1 FW; EBV-Freiwürfe: 1/5 = 20%, Nauen: 0/6%

U 12 Max Kalisch (2)

Max Kalisch – U 12 Spieler überzeugte in beiden Spielen mit seinem Einsatzwillen und mit sehr guten 13 Punkten gegen Hohen Neuendorf.

Das Hinspiel gegen den zweiten Gegner, SV electronic Hohen Neuendorf hatte der EBV in Hohen Neuendorf klar gewonnen. Doch war die Motivation der EBV – Spieler nach der ersten saftigen Saisonniederlage kaum noch vorhanden. Trotz dessen gewannen die tapfer kämpfenden Jungen überraschenderweise das 1. Viertel mit 17:15, dank eines sehr guten Kapitäns Carlos van den Brandt.
Ab dem 2.Viertel bekam das EBV – Team Schwierigkeiten mit der Ausdauer. Die Luft ging ihnen langsam aus. Offensiv konnte das Team nicht mehr so gut wie zuvor auftrumpfen. Hohen Neuendorf hatte eine „lange Bank“ und wechselte munter aus. Dazu kam, dass das Team um Trainerin Hempel (Hohen Neuendorf) im Schnitt viel größer war als das des EBV. So konnten die Stahlstädter unter den Körben nur geringe Akzente setzen und mussten auch defensiv immer wieder unnötige Rebounds abgeben, meist auch mehrere Male hintereinander. So endete die erste Halbzeit knapp mit 23:28 für Hohen Neuendorf.
Nach der Pause schien sich das EBV – Team wieder etwas erholt zu haben, es gestaltete ein ausgeglichenes Spiel, welches leider von der Trainerbank der Hohen Neuendorfer immer hitziger wurde. Das hatte zur Folge, dass 3 Technische Fouls und 1 Unsportliches Foul während des Spiels verhängt wurden. Davon waren auch zwei Eisenhüttenstädter Spieler und ein EBV-Trainer betroffen. Damit erwiesen sich die daran Beteiligten einen Bärendienst. Das 3.Viertel endete noch ausgeglichen 11:11, also insgesamt 34:39. Alles war noch offen. Im letzten Viertel kamen beim EBV dann die Müdigkeit und zunehmende Lustlosigkeit zusammen. Dominik Träder musste in der 36. Minute mit seinem 5. Foul auf der Bank Platz nehmen; so spielte der EBV die letzten vier Minuten nur mit 4 Feldspielern. Am Ende eines sehr harten Tages hieß es für das Eisenhüttenstädter Team 39:56 für Hohen Neuendorf, da diese das letzte Viertel noch einmal stark mit 17:5 gewannen.
Die besten Akteure waren an diesem Tag der gut spielende Kapitän Carlos van den Brandt, außerdem der immer besser werdende Rebounder Dominik Träder. Ein Sonderlob von den beiden Trainern Marcus Burde und Benedikt Post erhält der noch in der U 12 spielende Max Kalisch für seine insgesamt 13 Punkte gegen Hohen Neuendorf und für seine großartige kämpferische Einstellung in beiden Spielen.
EBV-Punkte gegen Hohen Neuendorf: Dominik Träder 2 Pkt., Toni Gilke 0 Pkt., Max Kalisch 13 Pkt., 1/1 Freiwürfe, Emilio Wondolowski 2 Pkt., 0/2 FW, Carlos van den Brandt 22 Pkt. 6/12 FW; EBV-Freiwürfe: 7/15 = 47%, Hohen Neuendorf: 4/16 = 25%

Bestenspiele U 14: Zwei weitere Niederlagen zu Hause

Text 2

Jannik Benk (links) zeigte vor allem gegen Woltersdorf eine gute Leistung und erzielte 4 Punkte.

(mbor) Die EBV-Jungen und Mädchen der U 14 konnten auch in ihren beiden Heimspielen nicht gewinnen. Gegen die SV 1919 Woltersdorf unterlagen die Mannschaft mit 60:71 (24:30), gegen die WSG Fürstenwalde kam das Team mit 35:145 (13:709 arg unter die Räder.
Dass es am Ende für den EBV gegen Woltersdorf relativ eindeutig wurde, war bis zur 38.Minute eigentlich nicht denkbar. Bis dahin waren vom Ergebnis her nie mehr als 5 bis 7 Punkte Abstand zwischen den Teams. Der EBV spielte in der Defensive solide, leistete sich zwar ab und an einmal einige Aussetzer, die vornehmlich der recht große Spieler von Woltersdorf, Markus Müller, zu einfachen Punkten nutzte. Ihn konnte genau genommen kein EBV-Spieler aufhalten. Bekam er den Ball zugespielt, hieß es fast immer Punkte für Woltersdorf. Seine insgesamt 42 Punkte machten 59 % aller Woltersdorfer Punkte aus! Der EBV setzte sein bisher im Training erlerntes Teamspiel dagegen. Die Center sollten sehr tief stehen und dann bis auf die Freiwurflinie kommen, um Eric Mintken, Jannik Benk bzw. Jean-Marc Hintze die Möglichkeit zu eröffnen, jenen einen guten Pass zu schlagen. Das gelang ihnen auch oft. Johannes Leuther bedankte sich mit sehr guten 22 Punkten, Jean-Marc Hintze, später als Center eingesetzt, mit ebenfalls guten 16 Punkten. Ein gutes Spiel machte Alida Nell. Sie bekam im ersten Spiel relativ wenig Spielzeit, zeigte in ihren Aktionen, dass sie zu Auswahlspielerinnen des Landes Brandenburg gehört. Mit 12 Punkten erzielte Aufbauspieler Eric Mintken ein sehr gutes Ergebnis, was auch so manchen Center gut zu Gesicht stehen würde. Unter den Erwartungen blieb das EBV-Team jedoch bei der Effektivität, die schon in Potsdam bemängelt wurde und dort zwei mögliche Siege gekostet hatte. Außerdem klappten die einstudierten Einwurfvarianten so gut wie gar nicht. Die Blöcke standen nicht richtig, der Ballbesitzer löste sich oft zu früh von seinem Gegenspieler. Wie bereits beschrieben hielt das Gastgeberteam lange die Begegnung offen. Zu erwähnen sind an dieser Stelle der gute Einstand von Dominik Träder (U 14 II) und Max Kalisch (U 12). Erst in den letzten zwei Minuten hatten unsere großen Spieler Jean-Marc Hintze und Johannes Leuther jeweils 5 Fouls, mussten somit das Feld verlassen. Das reichte Woltersdorf, eigentlich nur Markus Müller, um mit 8 Punkten in Folge in diesen zwei Minuten zum 71:60 – Sieg einzunetzen.
EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Max Kalisch, Jonas Kraske, Ludwig Rath alle 0 Pkt., Johannes Leuther 22 Pkt., 2/2 FW, Alida Nell 0 Pkt., Jannik Benk 4 Pkt., Dominik Träder 0 Pkt., Eric Mintken 12 Pkt., Jean-Marc Hintze 16 Pkt., 2/6 Freiwürfe, Moritz Mahlich 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 4/11 = 36%, Woltersdorf 1/14 = 7%

Text 1

Jean-Marc Hintze (links) versucht gegen Antonia Pleßner (Fürstenwalde) zum Korb zu ziehen.

Das zweite Spiel kannte schon vorher nur einen Sieger, das waren die Spielerinnen und Spieler aus der Spreestadt Fürstenwalde. Sie gewannen verdient sehr hoch mit 145:35. Nach 10 Minuten führte die WSG mit 45:7, zur Halbzeit sage und schreibe mit 80:13. Nach 30 Minuten stand es 115:29. Der EBV bekam überhaupt keinen Fuß auf das Parkett. Fürstenwalde war allen Spielerinnen und Spielern des Gastgebers mehr als turmhoch überlegen. Das betraf Schnelligkeit, Zweikampfverhalten, Passgenauigkeit und Effektivität unter dem gegnerischen Korb, um nur einiges zu nennen. Solche drei Fürstenwalder Spieler wie der Guard Sebastian Marx (21 Pkt., ganz stark seine Zuspiele), Center Niklas Bunn (33 Pkt.) und Centerin Antonia Pleßner (34 Pkt.) machten nur einen, aber den entscheidenden Unterschied aus. So sehr sich auch der EBV mühte und viel Unterstützung vom Publikum erhielt, das Team war hoffnungslos unterlegen. Lichtblick lediglich, dass Eric Mintken, als „kleiner“ Aufbauspieler den Kopf oben behielt, selbst sehr gute 8 Punkte erzielte und stets bemüht war, Struktur in die EBV-Angriffe zu bringen. Aber die Stärke der Fürstenwalder Spieler war oftmals groß, dass auch ihm nicht immer alles gelingen konnte. Sehr einsatzstark waren wiederum Johannes Leuther, Moritz Mahlich und Jean-Marc Hintze, diese aber mit sehr unterschiedlichen Korberfolgen. Lobenswert Jonas Kraske, welcher sich ständig mühte, gut und aggressiv zu verteidigen. Ebenso Alida Nell, die jetzt mehr Einsatzzeit bekam und gute Aktionen gegen Fürstenwalde zeigte. Leider hatte sich Ludwig Rath im ersten Spiel verletzt und konnten gegen Fürstenwalde nicht mehr mitwirken. Fazit des Trainers Manfred Borchert nach dem Turnier: „Wir haben als gesamtes Team zu wenig Energien, zu wenig körperliche Physis, um gegen größere und schnellere Spieler in der Defensive überhaupt zu bestehen und mitzuhalten. Außerdem fehlt es uns insgesamt an Erfahrung. Die Fürstenwalder Spielerinnen und Spieler zum Beispiel sind bereits seit 5 bis 7 Jahren Basketballspieler, unsere Spieler haben durchschnittlich erst 1 bis 2 Spieljahre hinter sich. Das wirkte sich in diesem Turnier, vornehmlich gegen Fürstenwalde, äußerst gravierend gegen uns aus. Im Training heißt es weiter an der individuellen Physis, an den grundlegenden Dingen zu arbeiten, um vielleicht Anfang nächsten Jahres gegen die Gegner der bereits verloren gegangenen Spiele, wie Potsdam, Schwedt und Woltersdorf, zu bestehen und zu gewinnen. Diese Aufgabe wird schwer genug.“
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Max Kalisch 0 Pkt., Jonas Kraske 2 Pkt., Johannes Leuther 4 Pkt. 0/2 FW, Alida Nell 3 Pkt., 1/3 FW, Jannik Benk 2 Pkt., Eric Mintken 8 Pkt., 0/1 FW, Jean-Marc Hintze 12 Pkt., 2/3 Freiwürfe, Moritz Mahlich 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 3/9 = 33%, Fürstenwalde 5/13 = 38

Siehe auch Bild auf Facebook (alle Fotos Bernd Pflughöft)