26.Nov..2018 | Bezirksliga Herren, Featured, Saison 2018/2019 |
EBV unterliegt mit 35:103 (21:58) deutlich gegen Oberligist aus Glienicke

Aufbauspieler Oliver Schwanz (rechts) beim Korbwurf.
(mbor) Dem Herrenteam aus Eisenhüttenstadt wurden im Pokalspiel zu Hause deutlich seine Grenzen aufgezeigt. In einem interessanten Vergleich zwischen Oberliga und Bezirksliga setzte sich der Favorit aus Glienicke klar mit 103:35 deutlich.

Paul van den Brandt (mit Ball) in seiner bekannten Art zum gegnerischen Korb durchzubrechen.
Aufgrund von 4 Ausfällen und auch wegen sehr ansprechender Leistungen in ihrer Nachwuchsliga hatten sich die Gastgeber mit den U 18 – Spielern Laurin Wendland und Leo Lüben verstärkt. Dass es gegen den Oberligazweiten (EBV/Platz 5) schwer werden werde, um überhaupt zu punkten, ahnten die EBV-Spieler sicherlich schon vor dem Spiel. Gewissheit bekamen sie ab der 1.Spielminute auf dem Parkett. Glienicke legte los, wie es sich für einen Oberligisten gehört. Mit sehr schnellen und präzisen Pässen über die Außenspieler rissen sie Lücken in der 2:1:2 – Zone der Oderstädter. Das gelang ihnen ebenfalls nach einer EBV-Auszeit (4.Min.) nach der 3:2 – Zonenumstellung immer und immer wieder. Sowie sich auf einer Dreierposition einen Moment lang kein Defensivspieler vom EBV befand, schlug Glienicke erbarmungslos zu – und das 16 mal! Allein das waren schon 48 Punkte. Besonders Felix Carels und Felix Wanke bedankten sich je 5 mal für diese Geschenke. Der EBV schaffte es über weite Strecken nicht dem Paroli zu bieten. Auch eine Umstellung auf Mann-Verteidigung kam nicht in Frage, weil die Gastgeber als Team insgesamt zu langsam waren, um dem etwas entgegen zu setzen.
Dem EBV konnte man aber nicht absprechen, dass sie nicht kämpften und dass sie nicht versuchten ihre Möglichkeiten auszuschöpfen. Es war eben ein Spiel David gegen Goliath. Goliath auch deswegen, weil im Gästeteam mit Vincent Müller ein 2,13 m großer Spieler unter den Körben stand. Er war natürlich der „Turm“. Allein ihn zu überwinden, war für die Stahlstädter eine große Herausforderung.
Oliver Schwanz oder Kevin Köster brachten den Ball nach vorn. Gemeinsam mit Paul van den Brandt, Teoman Prahst und Jan Grünberg gelang es ihnen auch sich freizulaufen, in die gegnerische Zone einzubrechen bzw. beide vorhandenen Center Marc René Raue und Toni Meinhardt sowie Flügelspieler Patrick Köster gut anzuspielen. Um aber gegen solch ein Team sicher von außen oder auch direkt am Korb von Glienicke zu punkten, bedurfte es aller physischen Anstrengungen des EBV. Da war das Team nicht schnell genug, den Ball um die gegnerische Defensive herum zu spielen, um somit allwn EBV-Dreierschützen genug Raum zu verschaffen. Nur ein EBV-Dreier ging in den Korb von Glienicke. Diese spielten locker in einem für sie wahrscheinlich recht guten „Trainingsspiel“, setzen sich nach 26:9 und zur Halbzeit mit 58:21 klar in Führung.

U 18 Spieler Leo Lüben (mit Ball) gegen zwei StarWing Spieler.
Der Gastgeber bewies auch nach der Pause weiter Willensqualitäten und wahrte sein Gesicht vor gut mitgehenden Zuschauern, die sehr schnell die totale Überlegenheit der Gäste sahen und anerkannten. Trotz der jederzeit klaren Gästeführung spendeten die Zuschauer großen Beifall für gelungene Aktionen des EBV, natürlich auch für solche von den U 18ern Laurin Wendland und Leo Lüben.
Glienicke wurde mit 103:35 seiner Favoritenrolle mehr als gerecht. Dass Trainer Manfred Borchert trotzdem zufrieden war, bewies seine Auswertung nach dem Spiel: „Dieses Spiel war für uns guter Anschauungsunterricht. Der Gegner war komplett überlegen. Wir können für uns verbuchen, nie aufgegeben zu haben, immer versucht haben, den Ball zu spielen. Wir müssen in den kommenden Spielen an uns glauben und im Training die notwendigen spielerischen Voraussetzungen dafür schaffen, um gute Ergebnisse zu erzielen.“
EBV-Punkte gegen Glienicke: Leo Lüben 2 Pkt., Kevin Köster 5 Pkt. 1/1 Freiwürfe, Patrick Köster 2 Pkt., Marc René Raue 7 Pkt. 5/12 FW, Paul van den Brandt 1 Pkt. 1/2 FW, Teoman Prahst 3 Pkt. 1/4 FW, Toni Meinhardt 4 Pkt., Laurin Wendland 5 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier, Jan Grünberg 3 Pkt. 1/2 FW, Oliver Schwanz 3 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV 10/25 = 40%, Glienicke 3/14 = 42%
20.Nov..2018 | Bezirksliga Herren, Featured |

Paul van den Brandt (links) und Toni Meinhardt (rechts) zählen in jedem Spiel mit zu den Aktivposten des EBV.
(mbor) Das Herrenteam unterstrich seine ansteigende Formkurve mit einem Paukenschlag. Vor sehr guter heimischer Kulisse gewann die Mannschaft hoch mit 85:45 (38:22) gegen den SSV Lok Bernau III.
Die Gastgeber traten mit voller Besetzung an, 12 Spieler waren einsatzbereit. Das Spiel verfolgten viele Zuschauer, vor allem die Spieler aus dem Nachwuchsbereich. Für den EBV begann die Partie verheißungsvoll. Marc René Raue setzte mit zwei erzielten Punkten und sehr guter körperlicher Präsenz insgesamt ein Achtungszeichen. Defensiv stand eine 2:1:2 Zone sehr diszipliniert und sicher. Immer wieder lauerten die schnellen Spieler Teoman Prahst und Kevin Köster auf zu kurze Zuspiele seitens von Lok Bernau. Sofort ging „die Post ab“, schnelle Punkte für die Hausherren waren die Folge. Trainer Manfred Borchert konnte nach Belieben wechseln. Das tat der Qualität des Teams überhaupt keinen Abbruch. Das Team spielte endlich einmal als komplette Einheit. Nach 10 Minuten führte der EBV bereits mit 17:7, in die Kabine ging es mit 38:22 schon deutlicher. Der Trainer war mit der bisher gezeigten Teamleistung sehr einverstanden. Er bemängelte jedoch, dass die Bernauer Spieler direkt vor dem EBV-Korb zu frei agieren konnten. Da sollte die Zone des Gastgebers ab dem 3.Viertel aufmerksamer sein.

Center Marc René Raue bewies Präsenz, weiter eine spielerische Steigerung und erzielte Top – 20 – Punkte.
Nach dem Seitenwechsel knüpfte der EBV da an, wo er nach 20 Minuten aufgehört hatte. Eine weiter jederzeit aufmerksame Defensive, seien es Paul van den Brandt und Marcus Burde als Störenfriede für die Bernauer Angriffe oder Patrick Köster, Oliver Schwanz und Jan Grünberg als „Festung“ in der Mitte oder über außen, wo für die Panketaler eben einfach kein Durchkommen war. Direkt unter dem eigenen Korb holten Dennis Herkt, Toni Meinhardt oder Marc René Raue sehr viele Rebounds und leiteten damit schnell neue Angriffe ein.

Kevin Köster (links vorn) stellte sich mit sehr guten erzielten 22 Punkten immer wieder in den Dienst der Mannschaft.
Der Heimtrainer nach dem Spiel: „Es hat sich bereits in Cottbus (gg. Brandenburg) angedeutet. Wir sind durchaus in der Lage, sehr gut als Team zu agieren. Doch dazu muss es bei allen Spielern in jedem Spiel passen. Jeder hat sich gegen Bernau defensiv „reingehangen“; Bernau wurde immer wieder attackiert, mein Team ließ wenig freie Würfe zu. Wir haben 3, 4 sehr schnelle Spieler. Wenn die Mannschaft das Umschaltspiel wie schon gegen Bernau weiter so vervollkommnet, sind wir sehr gut aufgestellt und können es in der Liga jedem Gegner schwer machen zu gewinnen. Noch einmal ein dickes Lob an mein ganzes Team.“

Teoman Prahst – konzentriert und fokussiert für den kommenden Korbwurf. Er steuerte mit vielen schnellen Angriffen gute 15 Punkte zum Gesamtergebnis bei.
Topscorer wurde Kevin Köster mit 22 Punkten, gefolgt von Marc René Raue (sehr gute 20 Pkt.), Teoman Prahst (15) und Toni Meinhardt (12), der mit seinen ganz speziellen Angriffsaktionen ebenfalls tolle Akzente setzte.
EBV-Punkte gegen Bernau: Marcus Burde 4 Pkt., Kevin Köster 22 Pkt. 4/5 Freiwürfe 2 Dreier, Patrick Köster 2 Pkt., Marc René Raue 20 Pkt. 4/9 FW, Paul van den Brandt 2 Pkt. 2/4 FW, Teoman Prahst 15 Pkt. 3/4 FW, Toni Meinhardt 12 Pkt. 0/1 FW, Dennis Horn 0 Pkt., Jan Grünberg 2 Pkt., Enrico Barnick 0 Pkt., Oliver Schwanz 2 Pkt., Dennis Herkt 4 Pkt.; Freiwürfe EBV 13/23 = 57%, Bernau 9/22 = 41%
12.Nov..2018 | Featured |
(mbor) Am erst zweiten Punktspieltag der Saison 2018/19 spielte das Bezirksliga – Herrenteam in Cottbus mit wechselndem Erfolg. Die Partie gegen den SFB 94 Basket Brandenburg II gewannen die Männer deutlich mit 87:60 (43:33), gegen den Gastgeber BBC Cottbus III verloren sie gleich anschließend mit 76:88 (41:38).

Oliver Schwanz ist Kapitän des Herrenteams und zählt seit vielen Jahren zu den Stützen der Mannschaft.
Der EBV trat gegen Brandenburg II mit nur 8 Spielern an. Eine gute Spielerrotation war also gegeben. Keiner konnte sich auf der Bank lange ausruhen. Einige wichtige Spieler wie Toni Meinhardt, Dennis Horn, Enrico Barnack (3 Center) und Paul van den Brandt (Aufbauspieler) fehlten zwar, das tat aber der Spielweise der Oderstädter keinen Abbruch. Oliver Schwanz leitete die Aufbauaktionen ruhig, übersichtlich und strukturiert. Die Flügelspieler Teoman Prahst (endlich einmal verletzungsfrei!) und Kevin Köster wurden gut angespielt und punkteten ohne größere Gegenwehr. Die Brandenburger hatten ja schon ein Spiel gegen den BBC in den Beinen und ließen einen etwas zu großen Abstand zu den EBV-Spielern. Es entwickelte sich ein gutes Zusammenspiel im EBV-Team, wovon auch die Center Marc René Raue und Dennis Herkt (extra aus Dresden gekommen!) profitierten. Nach 10 Minuten führte der EBV mit 23:20, zur Halbzeit schon etwas klarer mit 43:33. Bemerkenswert bei den Stahlstädtern war bis hierher schon bei den Würfen aus dem Feld heraus die hohe Effektivität bei Korblegern und Würfen aus der mittleren Distanz (28/45 = 62%). Oliver Schwanz erzielte bei den Dreipunktewürfen eine Quote von 80% (4/5 Dreier), Kevin Köster hob sich seine gute Dreierquote für das Spiel gegen Cottbus auf (gegen Brandenburg (2/15 = 13%).

Teoman Prahst ist einer Hoffnungsträger für die Männermannschaft. Nach längerer Verletzungspause erzielte er sehr gute 26 Punkte in beiden Sonntagsspielen.
Die Eisenhüttenstädter kamen gut aus der großen Pause, machten dort weiter, wo sie im zweiten Viertel aufgehört haben – mit einem sehr gutes Teamspiel aus einer sehr aufmerksamen Verteidigung heraus. Hier vornehmlich das Dreigestirn Marcus Burde, Teoman Prahst und Kevin Köster, die teilweise so hoch verteidigten, dass Brandenburg seine Zuspiele kaum zu den Centern bringen konnte. Das brachte Ballgewinne und viele leichte Fastbreakpunkte. Genauso wie Oliver Schwanz, Patrick Köster, Jan Grünberg und Marc René Raue, die sich aufopferten und sehr viel für das Teamspiel bezogen auf die Defensive taten. So baute der EBV seine Führung bis zur 30.Minute gekonnt auf ein 66:49 aus. Das vierte Viertel gehörte ebenso dem EBV mit 21:11. Der EBV gewann deutlich mit 87:60 in einem seiner besten Spiele. Das ließ für das folgende Spiel gegen den BBC hoffen.
EBV-Punkte gegen Brandenburg II: Jan Grünberg 10 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Oliver Schwanz 12 Pkt. 4 Dreier, Marcus Burde 4 Pkt., Kevin Köster 18 Pkt. 2 Dreier 0/2 FW, Dennis Herkt 15 Pkt. 1 Dreier, Marc René Raue 8 Pkt. 4/8 FW, Teoman Prahst 14 Pkt. 1/2 FW, Patrick Köster 6 Pkt.; Freiwürfe EBV 5/15 = 33%, Brandenburg II 13/20 = 65%
Nach einer relativ kurzen Pause erwartete der Gastgeber BBC Cottbus den EBV. Die Gäste von der Oder knüpften vorerst relativ nahtlos an das vorige Spiel an. Der Ball lief gut durch die Reihen. Nach 10 Minuten lagen die Männer mit 18:19 zurück, erholten sich aber wieder und führten zur Halbzeit mit 42:38 knapp.
Nach der Pause kam jedoch bei den Gästespielern der komplette Einbruch. Die Beine wurden immer schwerer, das Spiel zuvor war für einige EBV-Spieler doch zu kräfteraubend gewesen. Der BBC erkannte die Gunst der Stunde, erlief sich viele Fastbreaks und erzielte im dritten Viertel ein deutliches 35:15. Eine kurzzeitige Umstellung von Zonen- auf Mannverteidigung half gar nichts. Damit war nach 30 Minuten das Spiel mit 73:56 für den BBC schon vorentschieden. Cottbus konnte es sich im 4.Viertel leisten, das Spiel ruhiger angehen zu lassen, der EBV gewann zwar mit 20:15 dieses Viertel, konnte aber eine 76:88 – Niederlage nicht verhindern. Trainer Manfred Borchert nach beiden Spielen: „Wir haben bewiesen, dass wir als Team sehr gut zusammenspielen können. Alle Achtung! Wieder einmal haben wir jedoch Licht und Schatten deutlich vor Augen geführt bekommen. Mit einer schwachen Personaldecke zu den Spielen auswärts antretend, rächt sich das spätestens im zweiten Spiel nacheinander. Die Laufbereitschaft, die für ein gutes Teamspiel nötig ist, fehlte letztlich völlig. Da kann man nicht gewinnen, auch wenn Kevin Köster (26 Pkt., 8/8 FW!! und 4 Dreier) und Teoman Prahst (guter „Neu“-Einstand/12 Pkt.) zweistellig punkteten. Das Spiel zerfiel in Einzelaktionen, die harte Gangart von Cottbus (27 Fouls!) tat ihr Übriges.“
EBV-Punkte gegen Cottbus III: Jan Grünberg 6 Pkt., Oliver Schwanz 4 Pkt. 2/4 FW, Kevin Köster 26 Pkt. 4 Dreier 8/8 FW, Dennis Herkt 9 Pkt. 1 Dreier, Marcus Burde 4 Pkt. 2/4 FW, Marc René Raue 9 Pkt. 1/6 FW, Teoman Prahst 12 Pkt. 8/13 FW, Patrick Köster 6 Pkt. 1 Dreier 1/4 FW; Freiwürfe EBV 22/39 = 56%, Cottbus III 20/36 = 56%
15.Mai.2018 | Featured |

Marc René Raue stellte in beiden Spielen unter Beweis, dass er kämpfen und fighten kann. Bei erzielten 18 Punkten in beiden Spielen ist für ihn durchaus noch Luft nach oben.
(mbor) Das Herrenteam des EBV 1971 beendete die Saison 2017/18 mit einem Sieg gegen den SC Potsdam mit 90:43 (40:20). Zuvor unterlag der Gastgeber gegen die zweite Vertretung aus Brandenburg knapp mit 53:55 (28:29).
Auch bei den letzten Punktspielen der Saison war der EBV von Verletzungen gebeutelt. Kevin Köster ging verletzt ins 1.Spiel und David Kiutra hofft weiter auf Genesung. Weil Paul Schulz zur gleichen Zeit beim Run´ n Bike am 45 km – Lauf in Neuzelle teilnahm, wirkte er beim 2.Spiel gegen den SC Potsdam mit. Paul van den Brandt konnte erst in der zweiten Halbzeit mitspielen, weil er direkt aus dem Urlaub kam.

Zu jedem Punktspiel oder -turnier sind fleißige Helfer und Helferinnen beim Verkauf von Imbisswaren. Wie hier zum Beispiel Frau Schubel und Tochter Vivien.
Der Gastgeber tat sich gegen die zweite Vertretung aus Brandenburg schwer. Der EBV war größenmäßig im Vorteil. Trainer Manfred Borchert gab vor dem Spiel die Order aus, dass die Flügelspieler in die Zone ziehen sollten und dann die Mehrheit der Angriffe über die Center abzuschließen. Das gelang dem Team über weite Strecken des Spiels nur unzureichend. Zumeist bekamen die Center zu wenige Zuspiele von außen, um sich behaupten zu können oder die EBV-Center hatten nicht das Feingespür sich gegen die Brandenburger Deckung durchzusetzen. Außerdem schloss der EBV seine Angriffe bei einer Angriffszeit von 24 Sekunden zu oft bereits nach 6 bis 15 Sekunden ab.
Aus einer 2:1:2 – Zonenverteidigung spielten die Oderstädter ihre Angriffe über Kevin Köster, Patrick Köster und Jan Grünberg. Die zuletzt beiden Genannten erfüllten ihre Aufgabe gut. Kevin Köster gelang das nicht in dem Maße, versuchte nach kurzer Angriffszeit und mit schnellen Abschlüssen zum Erfolg zu kommen. Er gab in der zweiten Halbzeit genervt auf. Seine Handverletzung machte ihm zu sehr zu schaffen. Alle drei Spieler erzielten gute 33 Punkte.
Nach 10 Minuten, führte Brandenburg mit 15:13, zur Halbzeit mit 29:28. Das dritte Viertel ging mit 16:13 an Brandenburg. So konnten die Gäste ihren Minivorsprung auf 45:41 ausbauen (30.).

Jan Grünberg überzeugte in beiden mit einer recht soliden Leistung und insgesamt starken 27 Punkten.
Das letzte Viertel war heiß umkämpft. Dem Gastgeber klebte im gesamten Spiel das Pech an den Händen. So auch in den letzten 10 Minuten. Viele, zu viele einfache Korbleger wurden nicht verwandelt. Eine wiederum dürftige Freiwurfqoute von nur 44% tat ihr Übriges. Obwohl der EBV dieses Viertel mit 12:10 gewann, reichte es am Ende des Spiels nur noch zum 53:55.
Von den eingesetzten vier Centern erfüllte nur Toni Meinhardt die Erwartungen. Er wurde vom ehemaligen Oberligaspieler Christian Rosenkranz (Brandenburg II) Mann verteidigt. Trotzdem erzielte er gute 15 Punkte bei 3/4 verwandelten Freiwürfen.
„Wir haben das Spiel an beiden Brettern verloren. Die Präsenz, um auch nach Fehlwürfen den Ball einzusammeln war nicht vorhanden. Dem Team gelang es nicht, als Mannschaft zu agieren. Dieses Spiel haben wir Brandenburg II einfach nur geschenkt.“
EBV-Punkte gegen Brandenburg II: René Friedrich 0 Pkt., Paul van den Brandt 0 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Jan Grünberg 12 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier, Enrico Barnick 2 Pkt., Toni Meinhardt 15 Pkt. 3/4 FW, Patrick Köster 6 Pkt. 2/2 FW, Kevin Köster 15 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier, Marc-René Raue 3 Pkt. 1/6 FW; Freiwürfe Team EBV 8/18 = 44%, Brandenburg II 8/17 = 45%

Unser „Größter“, Enrico Barnick – hier beim Rebound gegen einen Potsdamer Spieler arbeitet fleißig an seinen spielerischen Fähigkeiten und ist für den EBV in jedem Fall eine Verstärkung.
Nach einem Spiel Pause wartete der SC Potsdam auf den EBV. Jetzt wieder mit Paul Schulz, aber ohne Kevin Köster, dessen Handverletzung ihn nicht mitspielen ließ. Die Potsdamer erreichten gegen Brandenburg eine 5 minütige Verlängerung. Sie waren also kräftemäßig schon etwas angeschlagen.
Der Gastgeber startete gegen das Team wesentlich konzentrierter. Eine sehr gute Zonenverteidigung gestattete dem Gegner kaum eine Wurfmöglichkeit. Nach dem 1.Viertel führte der EBV mit 20:10, zur Halbzeit souverän 40:20. Die Verteidigung der Brandenburger bot vor allem auf den Flügelpositionen und direkt unter dem Korb den Gastgebern genug Räume. Diese „Einladung“ nutzten auf den Flügeln Paul van den Brandt mit starken 29 Punkten und Jan Grünberg (ebenfalls Top – 15 Pkt.) sowie Marc René Raue mit sehr guten 15 Punkten und der mehr Spielzeit erhaltende Enrico Barnick mit 8 Punkten. Die Center René Friedrich und Toni Meinhardt gingen mit 0 Punkten dieses Mal leer aus. Sie sorgten dafür, dass das Team insgesamt defensiv stark war und schufen offensiv die Räume für die Punktelieferanten des EBV.

Paul van den Brandt (schwarze Spielerkleidung) wird hier in die Zange genommen. In seiner ihm eigenen Art zog er viele Male zum gegnerischen Korb und erzielte Saisonrekord für ihn mit 29 Punkten.
Das gute Umschaltspiel setzten die Stahlstädter konsequent in der 2.Halbzeit mit 65:37 (30.) fort. Dass es am Schluss ein so hohes Endergebnis mit 90:43 wurde, ist einerseits dem nachlassenden Ehrgeiz der Potsdamer zu „verdanken“, andererseits aber auch dem gesamten EBV-Team. Die Einstellung stimmte von Anfang bis Ende. Jeder Spieler überzeugte mit seinen Aktionen, rackerte defensiv und erfüllte offensiv seine Aufgabe.
Aufbauspieler Paul Schulz hatte ja wie bereits erwähnt 45 km vom Lauf in Neuzelle in den Beinen. Er arbeitete seine Aufgabe aber trotzdem gewohnt gut ab und steuerte 12 Punkte bei 2 Dreiern zum Ergebnis bei. Er hat damit sein letztes Spiel für den EBV bestritten und wird das Team in Richtung Fürstenwalde verlassen.

Paul Schulz erfüllte trotz 45 km in den Beinen seine Aufgabe und stellte sich in den Dienst des Teams. Alles Gute in Fürstenwalde!
Das Fazit der Saison 2017/18 fällt vom Trainer wie folgt aus: „Das Team hat die zu Beginn der Saison gestellte Aufgabe, in die Landesliga aufzusteigen nicht erfüllt. Auf Grund von vielen Verletzungen, die sich teilweise über Monate hinzogen war an eine kontinuierliche Trainingsbeteiligung bei Einigen nicht zu denken. Dazu kommt, dass mehrere Spiele abgegeben wurden, die bei besserer Nutzung der sich bietenden Möglichkeiten hätten gewonnen werden können.“
EBV-Punkte gegen SC Potsdam: René Friedrich 0 Pkt., Paul van den Brandt 29 Pkt. 2/5 FW 1 Dreier, Jan Grünberg 15 Pkt. 2/4 FW 1 Dreier, Enrico Barnick 8 Pkt., Toni Meinhardt 0 Pkt., Patrick Köster 11 Pkt. 1 Dreier, Paul Schulz 12 Pkt. 2 Dreier, Marc-René Raue 15 Pkt. 1/4 FW; Freiwürfe Team EBV 5/13 = 39%, SC Potsdam 2/8 = 25%
Weitere Bilder auf unserer EBV 1971 – Facebookseite (alle Bilder Bernd Pflughöft)
4.Mai.2018 | BL Herren, Featured, Saison 2017/2018 |
(mbor/psch) Bei ihrem vorletzten Punktspielauftritt der Saison hatte das EBV – Team einmal mehr Licht und Schatten. Im 2.Spiel gewannen die Männer gegen den SC Potsdam mit knapp 78: 71 (38:34), gegen die Favoriten der Basket Brandenburg I verloren sie mit 57:92 (27:46).
Zuerst spielte das Team gegen Brandenburg. Der EBV erwischte einen guten Start und ging nach acht Minuten mit 10:6 in Führung. Da stimmte die Verteidigung, offensiv punkteten der Dreierschütze Kevin Köster, sein Bruder Patrick Köster (gute 9 Punkte) sowie der Center Marc René Raue. Dann erwachte der Gastgeber und zog innerhalb weniger Minuten auf 28:17 (15.) und 47:27 (20.) davon. Brandenburg zeigte gekonnt, was in ihnen steckte.
Der EBV hatte dieses Mal wenigstens sieben Spieler an „Bord“, spielte auch einige Male seine Angriffe aus. Jedoch ließ das Team viele einfache Punkte und Freiwürfe (nur 48%)

Paul van den Brandt (weiß, Nr.4) konnte in den Spielen in Brandenburg beweisen, dass er zu den Führungsspielern seines Teams gehört. (Foto aus einer früheren Begegnung)
liegen. Nach der Pause konnte der Gast von der Oder einige Male beweisen, welche Möglichkeiten das Team hat, wenn es alle Kräfte bündelt. Der Ball wurde schneller bewegt, Brandenburg wusste um seinem seinen hohen Vorsprung und ließ seine zweite Reihe spielen. Ein 17:18 für das dritte Viertel waren der Lohn der EBV-Mühen. Kevin Köster spielte in dieser Phase besonders stark mit 3 erfolgreichen Dreiern, davon einem 4 Punktespiel.
Das vierte Viertel schenkte der EBV dem Gastgeber, wohl wissend, dass jene danach noch ein Spiel gegen den SC Potsdam bestreiten mussten. Diese 10 Minuten gingen mit 28:13 an die Brandenburger, ebenso wie der verdient hohe 92:57 – Sieg.
EBV-Punkte gegen Brandenburg I: Paul van den Brandt 6 Pkt. 6/10 Freiwürfe, Jan Grünberg 9 Pkt. 1/1 FW, Joey Lehmann 2 Pkt., Patrick Köster 8 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier, Paul Schulz 6 Pkt. 0/1 FW, Kevin Köster 23 Pkt. 1/1 FW, 6 Dreier, Marc-René Raue 3 Pkt. 1/6 FW; Freiwürfe Team EBV 10/21 = 48%, Brandenburg I 7/10 = 70%
Die Partie gegen Brandenburg hat sehr viel Kraft gekostet, der EBV fand anschließend im Spiel gegen den SC Potsdam nur sehr schwer ins Spiel. Der Kapitän Paul Schulz spricht sogar von „demoralisiert“ und „nicht anwesend“ sein. Prompt führten die Potsdamer mit 20:16 nach 10 Minuten. Auch danach ging kaum etwas. Die EBV-Defense war zu offen, die 2.Wurfchancen gingen zumeist an den SC, zumal mit Marc René Raue nur ein Center aus der U 18 zur Verfügung stand. Er bemühte sich sehr, machte auch gute 12 Punkte (aber seine Freiwurfquote von nur 43%), allein konnte er es unter dem Korb nicht reißen. Wenigstens ein 18:18 sprang in diesem Viertel bei einem Halbzeitsand von 34:38 heraus.
Assistenztrainer David Kiutra war in der Pause verzweifelt: „Das Team zeigte keinen Biss, hatte keine Ideen in der Offensive. Defensiv taten sich Lücken auf, die der keineswegs bessere Gegner ausnutzte.“
Im dritten Viertel erwachte das EBV-Team endlich etwas. Mit sehr guten Aktionen von Kevin Köster, mit insgesamt wiederum 6 erfolgreichen Dreiern und 31 Gesamtpunkten, dem bereits erwähnten Marc René Raue sowie einem jetzt auch endlich effektiven Paul van den Brandt (18 Punkte!) riss der EBV das Spiel so langsam an sich. Nach 30 Minuten stand es 58:56 für die Oderstädter.
Aber die Potsdamer gaben sich nicht geschlagen. Sie gingen in der 35.Minute letztmalig mit 67:62 in Führung. Jetzt mobilisierten die Stahlstädter noch einmal ihre allerletzten Kräfte. Mit einem 12:0 Run durch Paul Schulz (an diesem Tag indisponiert) und Paul van den Brandt hatte der EBV in der 38.Minute mit 74:67 die Nase vorn. Diese Führung ließ sich der EBV nicht mehr nehmen. Nach 40 Minuten gewannen die Eisenhüttenstädter erschöpft, aber glücklich mit 78:71.

Kevin Köster (vorn, weiße Spielerkleidung) hielt mit seinen starken 31 Punkten, davon 6 Dreiern, sein Team gegen SC Potsdam immer wieder im Spiel (Foto aus einer früheren Begegnung).
Assistenztrainer David Kiutra nach diesem Spiel: „ Mein Team spielte gegen Brandenburg so wie in der gesamten Saison. Nach Licht folgte Schatten und dann wieder Licht. Es war ein Wechselbad der Gefühle, wie schon so oft. Die gute kämpferische Leistung kann ich der Mannschaft durchaus bescheinigen. Spielerisch bleiben noch viele Wünsche offen. Auf Grund vieler krankheitsbedingter Ausfälle in den letzten Turnieren und auf Grund der mangelnden Fitness einiger Spieler geht das Ergebnis in Ordnung. Da einige Spieler wie dieses Mal nicht zur Verfügung standen, sprangen andere in die Bresche, so wie hier in Brandenburg Kevin Köster, Paul van den Brandt und Jan Grünberg. In der kommenden Woche haben wir zu Hause die letzten beiden Spiele. Dann beginnt bereits die Vorbereitung auf die Saison 2017/2018.“
EBV-Punkte gegen Brandenburg I: Paul van den Brandt 18 Pkt. 1/2 Freiwürfe 1 Dreier, Jan Grünberg 7 Pkt. 3/5 FW, Joey Lehmann 2 Pkt., Patrick Köster 2 0/2 FW, Paul Schulz 6 Pkt., Kevin Köster 31 Pkt. 1/2 FW, 6 Dreier, Marc-René Raue 12 Pkt. 6/14 FW; Freiwürfe Team EBV 11/25 = 44%, SC Potsdam 5/6 = 83%