Landesliga Herren U 18: Heimspiel gegen Neuenhagen nach sehr gutem Spiel klar gewonnen

Hier wird Ben Schmidt von 2 Neuenhagenern beim Korbwurf behindert. Er war Chef des Spiels und erzielte sehr gute 22 Pkt.

(mbor/schn) Die Jungen der U 18 gewannen ihr einziges Heimspiel gegen die SG Rot-Weiß Neuenhagen deutlich mit 87:64 (47:29).

Der eigentlich 2.Gegner, USV Potsdam 2, zog kurz vor dem Spieltag sein Team komplett zurück.

Der EBV traten mit 9 Spielern an, davon 3 Spieler aus der U 16. Ben Vorhoff konnte nicht mitwirken, weil er noch verletzt war. Los legte der EBV mit 9:0. Offensiv gestaltete das EBV-Team seine Angriffe so, dass sich Ben Schmidt bzw. Lennard Robert die Aufbauarbeit teilten. Den Defensivrebound holten sich diese Spieler sowie Baran Dalhancer und Binyao Hao. Mit zunehmender Spielzeit auch Maksymilian Drozdek und Oskar Pfaffe.

Binyao Hao (mit Ball) war mit seinen Dribblings ein ständiger Unruheherd für die Gegner.

Dann ging es sehr zügig und präzise mit einem Diagonalpass nach vorn, wo zumeist Lennard Robert den Ball schon erwartete und dann im 1:1 zum Korb ging und sehr erfolgreich punktete. Gelang das nicht im ersten Anlauf spielte das Team geduldig so lange außen herum, bis Ben Schmidt oder eben Lennard Robert frei wurden, diese dann individuell agierten oder auch wahlweise je zwei erfolgreiche Dreier versenkten. Insgesamt liefen die EBV-Angriffe viel über diese beiden Spieler, die sich mit 22 Pkt. – Ben Schmidt – bzw. 33 Pkt. – Topscorer Lennard Robert – bedankten.

Lennard Robert (ganz rechts) war der Schnellste des EBV-Spiels. Er wurde von seinem Mitspielern gut mit Pässen „gefüttert“. Sein Dank dafür: eigene 33 Pkt. und Topscorer des Spiels.

Nach 10 Minuten führte der Gastgeber „nur“ mit 28:16. Der Grund für diese relativ knappe Führung war, dass die Oderstädter den Spielern aus Neuenhagen phasenweise zu viel Platz ließen, so dass die Randberliner herankamen. Darauf wies auch Trainer Steffen Schneider in allen Auszeiten hin. Neuenhagen konterte immer wieder zum 31:23 (14.Min.) und 36:29 (18.Minute). Die letzten 2 Minuten gehörten dem EBV mit 9:0 und einer akzeptablen 47:29-Führung, damit ging es in die große Pause.

Da der Heimtrainer über das gesamte Spiel hinweg darauf viel Wert legte, dass alle Spieler, auch die der U 16, genug Spielminuten bekamen, wurde es in einigen Spielabschnitten manchmal etwas „wild“. Während dieser Zeit gelang es dem Team nicht, die Lufthoheit vor allem unter dem eigenen Korb zu behaupten. Es fehlte an der Körperlichkeit, am nötigen Biss und an der Cleverness, um gegen die doch gleich großen Neuenhagener den Defensivreboud zu holen. Oft genug gelang das den Rot-Weiß-Spielern im zweiten oder dritten Versuch, um danach zu punkten.

Maksymilian Drozdek behauptet sich trotz starker Gegenwehr.

So war es auch nicht verwunderlich, dass das 3.Viertel mit 20:19 an Rot-Weiß ging.  Der Vorsprung hielt sich also mit 66:49 in Grenzen. Das letzte Viertel gewannen die Gastgeber unspektakulär 21:15.

Sehr erwähnenswert, auch vom Trainer Steffen Schneider: „daß alle Spieler am verdienten Erfolg beteiligt waren. Auch die Jüngeren zeigten vornehmlich defensiv eine gute Leistung (Paul Zucknick!). Offensiv punktete ebenfalls Jannis Karls zweistellig.

Die Punkte verteilten sich gleichmäßig über das gesamte Team, natürlich mit den positiven Ausreißern Lennard Robert und Ben Schmidt.

Auch Oskar Pfaffe (mit Ball) konnte punkten und sich für sein Team einsetzen.

Wenn wir jetzt den einen oder anderen technischen Fehler, wie Schrittfehler, Fehlpässe abstellen, dann können wir gemeinsam viel erreichen. Wir haben als Team wunderbar funktioniert und verdient, niemals gefährdet mit 87:64 gewonnnen.“

EBV-Punkte gegen Neuenhagen mit: Ben Vorhoff verletzt, Lennard Robert 33 Pkt. 5/8 FW 2 Dreier, Binyao Hao 4 Pkt., Monty Preusche 4 Pkt., Baran Dalhancer 3 Pkt. 1/2 FW, Ben Schmidt 21 Pkt. 7/10 FW 2 Dreier, Oskar Pfaffe 3 Pkt. 3/4 FW, Paul Zucknick 5 Pkt. 1/1 FW, Jannis Karls 10 Pkt. 2/4 FW, Maksymilian Drozdek 4 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV:  19/31 = 61%, 4 Dreier, Freiwürfe Neuenhagen: 5/25 = 20%, 1 Dreier

Alle Fotos von Bernd Pflughöft.

 

 

Landesliga U 18: Knapper Sieg gegen Woltersdorf, Niederlage gegen die Kings aus Potsdam

Baran Dalhancer (links) war in beiden Spielen (gesamt 29 Pkt.) der große Motivator für sein Team. (Foto aus Ehst. – Bernau)

(mbor/schn) Das U 18-Team startete mit zwei sehr guten Spielen in Woltersdorf in die Saison 26/27. Gegen den Gastgeber gewannen die Jungen nach großem Kampf im Schlussspurt denkbar knapp 52:50 (21:30). Gegen das Team von Kings&Queens Potsdam 2 gab es gegen eine 77:92 (39:47) – Niederlage.

Gegen Woltersdorf war es von Anpfiff bis Abpfiff für beide Teams ein Tanz auf der Rasierklinge. Die Führung wechselte insgesamt sieben Mal, dabei einmal ein 14:8 des EBV nach 5 Minuten.  Die Woltersdorfer spielten eine Zonendefensive. Das erste Viertel gestaltete sich nach 10 Minuten zu einem 16:16 total ausgeglichen. Im zweiten Viertel war plötzlich Woltersdorf (nur mit 6 Spielern angetreten, gewann aber gegen Potsdam im ersten Spiel) tonangebend. Der EBV hatte auf einmal keinen Zugriff zu den Woltersdorfer Spielern, die durch die EBV-Defensive spazierten, wie sie wollten. Beide Teams trafen schlecht. Den Gästen gelangen in diesem Viertel nur 2 Feldkörbe (= 4 Pkt.) und 1 Freiwurfpunkt. Der EBV fabrizierte Fehlpässe und Schrittfehler. So ging es mit einem 21:30 – Rückstand in die große Pause.

Ben Schmidt versenkte gg. Woltersdorf den letzten Korbwurf incl. Bonusfreiwurf. (Foto aus einem früheren Spiel)

Die wichtige Halbzeitansprache von Trainer Steffen Schneider hatte offenbar gewirkt. Die Defensive wirkte danach wesentlich geschlossener und vorn trafen gleich vier Spieler. Vor allem Baran Dalhancer, gleich anfangs mit einem Dreier, war der Top-Motivator. Er avancierte zum Führungsspieler. Die Aufholgrad (17:10 im 3.Viertel) des Teams trug Früchte. Nach drei Vierteln lag der EBV nur noch 2 Punkte zurück (38:40).

Die Stahlstädter erwischten im 4.Viertel den perfekten Start, 6 Punkte in Folge bedeuteten 44:40. Ein Dreier und ein 2er-Korb von Woltersdorf ergaben einen 44:45-Rückstand in der 36.Minute. Ein Feldkorb des EBV, beim Gastgeber noch einmal ein Dreier sowie ein 2er-Korb – wiederum lag der EBV mit 46:50 (38.Min.) hinten.

Maksymilian Drozdek wird hier von drei Woltersdorf Spielern eingekreist. Trotzdem konnte er sich oft genug behaupten. (Foto aus der Saison 2025/2026)

Die Woltersdorfer bekamen zunehmende Foulprobleme! In der 39. Minute gelang Baran Dahlhancer sein dritter erfolgreicher Dreier zum 49:50. Ben Schmidt, an diesem Tag etwas schwächer, war der Matchwinner.  Mit der letzten EBV-Aktion traf er einen Feldkorb zum 51:50, wurde dabei gefoult und verwandelte auch den erhaltenen Freiwurf zum umjubelten 52:50 – Sieg. Nebenbei bemerkt wurde das 4.Viertel mit 14:10 gewonnen.

EBV spielte gegen Woltersdorf mit: Ben Vorhoff 6 Pkt., Lennard Robert 8 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier, Binyao Hao 8 Pkt., Monty Preusche 3 Pkt. 1/1 FW, Baran Dalhancer 15 Pkt. 0/1 FW 3 Dreier, Ben Schmidt 10 Pkt. 2/5 FW, Oskar Pfaffe und Paul Zucknick beide 0 Pkt., Maksymilian Drozdek 2 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 4/11 = 36%, 4 Dreier, Freiwürfe Woltersdorf: 3/8 = 38%, 3 Dreier

Paul Zucknick (hier beim Korbwurf) gegen einen größeren Woltersdorfer Spieler. P. Zucknick war besonders defensiv äußerst kampfstark. (Foto aus der Saison 2025/2026)

Gleich nach diesem aufreibenden Spiel warteten 11 spielstarke Jungen der Kings&Queens 2 auf den EBV. Jene hatten noch eine Rechnung aus der alten Saison offen. Denn die Eisenhüttenstädter Jungen entrissen in Ludwigsfelde den Potsdamern den eingeplanten Landesmeistertitel.

Dass Spiel gegen Woltersdorf hatte viel Kraft gekostet.  Trotz der starken Gegenwehr hielt der EBV erstaunlich gut mit. Einem 23:27 (1.Viertel) folgte ein 16:20 im 2.Viertel zum 39:47 -Halbzeitstand. Die Landeshauptstädter fühlten sich putzmunter, verwandelten 5 Dreier, vergaben aber teilweise auch sich bietende Großchancen. Bei den Freiwürfen hatten sie ebenfalls Treffervorteile von 59%: 42%.

Team U 18 mit dem Trainer Steffen Schneider

Die Moral des EBV war intakt, der Kampfgeist erlahmte nie. Das bewiesen klar die Viertelergebnisse von 19:20 und 19:25. Der EBV blieb zwar dran, konnte jedoch die 77:92 – Niederlage nicht verhindern.

Trainer Steffen Schneider: „Bei uns fehlte nur Lias Ettmeier. Drei Spieler aus der U 16 wurden nach dem Ausscheiden von drei ebenfalls überalterten Spielern neu in das Team integriert. Ben Vorhoff, Paul Zucknick und Maksymilian Drozdek bewährten sich in beiden Spielen, setzten viele spielerische Akzente. Besonders überzeugte Paul Zucknick defensiv! Das lässt uns für die kommenden Spiele hoffen, zumal auch noch Jannis Karls spielberechtigt ist. Alle Stammspieler mussten aus dem Schatten der ehemaligen Spieler heraustreten. Das gelang Aufbauspieler Ben Schmidt (24 Pkt./beide Spiele) sowie Motivator Baran Dalhancer beeindruckend sogar mit 29 Pkt. und 4 erfolgreichen Dreiern (beide Spiele). Große Anteile an der guten Vorstellung des EBV hatten ebenfalls Binyao Hao mit 19 Pkt. und Lennard Robert 15 Pkt./1 Dreier. Übrigens: Alle Spieler haben gepunktet.“

EBV spielte gegen Potsdam mit: Ben Vorhoff 6 Pkt. 0/2 FW, Lennard Robert 7 Pkt. 1/2 FW, Binyao Hao 11 Pkt. 1/2 FW, Monty Preusche 2 Pkt. 0/2 FW, Baran Dalhancer 14 Pkt. 3/4 FW 1 Dreier, Ben Schmidt 14 Pkt. 4/9 FW, Oskar Pfaffe 8 Pkt. 2/3 FW, und Paul Zucknick 4 Pkt. 2/7 FW, Maksymilian Drozdek 13 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 13/31 = 42%, 2 Dreier, Freiwürfe Potsdam 2: 13/22 = 59%, 5 Dreier

Bestenliga Ü 35: Mixed-Team unterliegt in Potsdam gegen die Kings&Queens und gegen Lauchhammer

(mbor/dkarl) Zum Saisonstart der Bestenliga Ü 35 wartete das Team des EBV 1971 mit einer Neuerung auf. Die Mannschaft startete als Mixed-Team. Da die Eisenhüttenstädter leider keine Damenmannschaft mehr haben, konnten die wenigen Frauen bei den Herren mitspielen. Das Mixed-Team verlor seine beiden Spiele gegen den Gastgeber Kings&Queens Basketball Potsdam mit 41:54 (12:26) und gegen BG Lauchhammer 1950 sehr hoch mit 28:103 (15:50).

Das erste Viertel beim Potsdamer Spiel war auf beiden Seiten eine Findungsphase, das Zusammenspiel betreffend. Das zweite Viertel gestaltete sich dermaßen, dass die Potsdamer ihre klaren Größenvorteile ausnutzten, an der Mittellinie einen Spieler „parkten“. Der bekam beim eigenen Rebound den langen Pass, lief den Gegenangriff 1 gegen 0 und machte Korb um Korb. So stand es zur Halbzeit 12:26 aus EBV-Sicht.

Nach der Halbzeit fing sich der EBV etwas und konnte diese schnellen Angriffe überwiegend unterbinden. Der EBV erzielte ein 12:12 im dritten Viertel und gewann sogar das vierte Viertel knapp mit 17:16. Leider war die Trefferquote von außen insgesamt recht schwach. Der Zug zum Korb im 1:1 gelang nicht mit aller Konsequenz. Außerdem gelangen den Kings-Spielern mehrere Blöcke bei Eisenhüttenstädter Wurfversuchen. Aber die Potsdamer trafen auch nicht alles, so dass der Viertelgewinn verdient und ein Achtungserfolg ist. Am Sieg von 54:41 war aber nicht zu rütteln.

EBV spielte gegen Potsdam mit: Robert Zucknick 0 Pkt., Anja Zielinski 4 Pkt., Steffen Schneider 7 Pkt. 5/6 FW, Robert Kreßler 0 Pkt. Daniel Karls 3 Pkt. 3/7 FW Pkt., Anna-Kathleen Müller 1 Pkt., Alexandra Zucknick 0 Pkt., Oliver Rüdiger 1 Pkt., Maren Robert 0 Pkt., Peter Haubold-Kretschmer 2 Pkt., Mindaugas Lukosius 19 Pkt. 1/2 FW, Freiwürfe EBV: 9/15 = 60%

Die Spieler von Lauchhammer gingen mit einem enormen Ergeiz in ihr erstes Spiel gegen den EBV 1971. Viele BG-ler waren den Oderstädter Damen (!) und Herren körperlich und dynamisch überlegen. Jeder Eisenhüttenstädter Ballverlust wurde mit einem Fastbreak und einem erfolgreichen Korb bestraft.

Die meisten Rebounds, defensiv wie offensiv, landeten immer wieder bei der BG Lauchhammer, ohne dass der EBV eingreifen konnte. Konditionsprobleme beim EBV so langsam kamen hinzu. Schließlich war es das zweite Spiel nacheinander. Lauchhammer schaltete aber keinen Gang zurück, die Spieler waren heiß auf den ersten 100-er der Saison. Über die Stationen der Viertel von 7:24, 8:26, 7:29 und 6:24 gelang ihnen mit 103:28 diese Zielstellung. Der EBV steckte nicht auf, alle gaben ihr Bestes.  Konzentrationsfehler, Fehlpässe und Fehlwürfe  taten jedoch zum hohen Ergebnis ihr Übriges.

EBV spielte gegen Lauchhammer mit: Robert Zucknick 2 Pkt., Anja Zielinski 2 Pkt., Steffen Schneider und Robert Kreßler 0 Pkt. Daniel Karls 14 Pkt., Anna-Kathleen Müller 0 Pkt., Alexandra Zucknick 2 Pkt., Oliver Rüdiger 2 Pkt., Maren Robert 0 Pkt. und Peter Haubold-Kretschmer beide 0 Pkt., Mindaugas Lukosius 6 Pkt. 2/3 FW; Freiwürfe EBV: 2/3 = 67%

 

 

 

Landesliga U 18 männlich: Landesmeistertitel nach zwei herausragenden Spielen erzielt

Landesliga U 18 männlich: Landesmeistertitel nach zwei herausragenden Spielen

Ben Schmidt war in beiden Spielen der Lenker der EBV-Angriffe.

(mbor/sschn) Die Jungen der U 18 erspielten sich in Ludwigsfelde überzeugend den Landesmeis-tertitel der Landesliga. Sie gewannen das Halbfinale souverän mit 90:76 gegen den Gastgeber BV Ludwigsfelde 99 und auch das Finalspiel gegen das Team der Kings&Queens Basketball Potsdam 2 ging mit 80:66 (37:26) klar an den EBV.

Die Ludwigsfelder Cheerleader – eine große Bereicherung der Veranstaltung.

Beide Teams waren so gut wie vollzählig, Ludwigsfelde trat mit 9 Spielern an, beim EBV (mit 10 Spielern) fehlten nur Monty Preusche und der zurzeit verletzte Lias Ettmeier. Es war das erwartete Spiel auf Augenhöhe, eher einem Finalspiel würdig. Die Teams schenkten sich in keiner Phase etwas. Es ging hin und her, das Spiel war sehr physisch geprägt, mit vielen Fouls, die auch geahndet wurden. So gab es von Anfang an viele Freiwürfe, bei denen Ludwigsfelde insgesamt die Nase leicht vorn hatte (57%:55%). Nach 6 Minuten führten die Gastgeber mit 18:11. Das EBV-Spiel war anfangs noch zu ungenau.

Das besserte sich dann. Das Teamspiel wurde jetzt ebenfalls präziser, die Spieler zogen aktiv zum Korb und wurden mit Freiwürfen belohnt. In dieser Phase erzielten Ben Schmidt 4/4 Treffer, Arian Schneider 5/6 Treffer und Laurynas Lukosius 1/2 Treffer. Das Blatt wendete sich zugunsten des EBV (12:0 Lauf) zu einem 23:18. Das Team spielte eine sehr gute Defensive, kam mit wenigen Fouls aus und ließ trotzdem keine leichten Punkte zu.

Arian Schneider (mit Ball) ist ein nahezu perfekter Spieler: Er lenkte die Angriffe, zog zum Korb, erzielte 6 Dreier und erreichte als bester Spieler des Tages in beiden Spielen 80 Punkte. Überragend!

 Mit einem 25:20 (10.Minute) verkürzte Ludwigsfelde auf ein 25:26 aus Gastgebersicht; anschließend gab es drei erfolgreiche Dreier durch den EBV, 1 Dreier von Ludwigsfelde und es stand 40:30 für die Gäste. Bei einem 45:38 für den EBV wurden die Seiten gewechselt.

Kyrylo Baibakov im Kampf um den Ball.

Ab der 21. Minute wollte es Ludwigsfelde noch einmal wissen. Die Jungen verkürzten 42:45 und gingen durch ihren besten Spieler Ricardo Boede (26 Pkt., 3/4 FW und 3 Dreier!) sogar in Führung (50:49). Aber der EBV hielt dagegen: 26.Minute – erneute 62:53 – Führung. Offensiv lieferte der EBV ein excellentes Passspiel ab, so dass Lennard Robert und Baran Dalhancer ihre Dreier versenken konnten. Mit einem 69:58 ging es ins letzte Viertel. Nach eigenen wichtigen Ballgewinnen glänzte der EBV nun mit sehenswerten Offensivaktionen. Der EBV hielt den Abstand, vergrößerte ihn weiter über 79:64 (33.), 85:69 (36.) und schließlich zum verdienten 90:76 – Sieg. Die Trainer Steffen Schneider und Max Kalisch nach dem Spiel: „Wir haben eine jederzeit reife Leistung unseres Teams gesehen. Jeder kämpfte, besonders defensiv wie Oskar Pfaffe, Ben Vorhoff und Binyao Hao.

Ben Vorhoff in der Defensive.

Fazit insgesamt: Ein gewonnenes Spiel, das umkämpft und sehr physisch geführt wurde. Ben Schmidt war ein sehr guter Lenker des EBV-Spiels. Arian Schneider behielt in den entscheidenden Momenten Ruhe und Übersicht und strahlte diese auch auf seine Mitspieler aus. Das Team behielt immer die Köpfe oben. Es war eine super Mannschaftsleistung.“

EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Lennard Robert: 3 Pkt, 1 Dreier, Binyao Hao 0 Pkt, Laurynas Lukosius 16 Pkt. 5/10 FW 1 Dreier, Arian Schneider 46 Pkt. 9/14 FW 3 Dreier, Kyrylo Baibakov 5 Pkt 1/8 FW, Baran Dalhancer 3 Pkt 1 Dreier, Ben Schmidt 11 Pkt. 6/8 FW, Oskar Pfaffe und Ben Vorhoff beide 0 Pkt., Zhong Zheng 6 Pkt. 2/6 FW; EBV: Freiwürfe 23/42 = 55% 6 Dreier; Ludwigsfelde: Freiwürfe 16/28 = 57%, 6 Dreier

Binyao Hao beim Korberfolg.

Tags darauf traf der EBV auf 12 Spieler der Kings&Queens Basketball Potsdam 2, die sich gegen den Oranienburger SV durchsetzen konnten. Um es vorweg zu nehmen: Eisenhüttenstadt wurde seiner Favoritenrolle gerecht, gewann auch dieses Spiel mit 80:66 (37:26) und wurde verdient Landesmeister der Landesliga.

Baran Dalhancer in der Defensive, gewohnt stark.

Potsdam begann mit einer 3-2-Zone, wie am Vortag. Darauf war der EBV eingestellt. Mit einer eigenen harten Verteidigung und einem schnellen Umschaltspiel wollte der EBV diese Zone knacken. Die Potsdamer Zone sollte sich gar nicht erst aufstellen können. Diese Aufgabe wurde herausragend umgesetzt. Potsdam fand überhaupt nicht zum eigenen Spiel. Der EBV überrannte Potsdam mit einem 9:0 Lauf, erst nach 4 Minuten erzielte Potsdam erste eigene Punkte.

Auch Zhong Zheng (2.v.li.) leistete einen sehr wichtigen Beitrag zum Gewinn des Titels.

Nach 6 Minuten stand es 15:6, nach 7 Minuten 17:8. In die erste kleine Pause ging der EBV mit einem 26:8. Alle Achtung.

Es ist geschafft – die Freude über den Titel war sehr groß.

Das zweite Viertel begann mit zwei erfolgreichen Dreiern durch Arda Kühn / Potsdam. Beim EBV lief es gerade vorn nicht so gut. Erhaltene Freiwürfe wurden verworfen, individuelle Fehler führten dazu, dass der Vorsprung schmolz (31:26). Eine Auszeit half dem Team, wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Flugs wurde der Abstand vergrößert, mit 11 Punkten Führung ging es in die Halbzeit-pause (37:26).

Steffen Schneider – ein glücklicher Trainer…

… gemeinsam mit Max Kalisch.

Das dritte Viertel hatte nach der 30. Minute mit 22:17 zwar in Potsdam einen Viertelgewinner, jedoch zehrte der EBV von seinem Vorsprung. Die Kings kamen zwischendurch noch einmal auf 41:38 heran, sehr lautstark unterstützt von ihren zahlreichen Fans. Eisenhüttenstadt hielt mit guter Defensive, schnellen erfolgreichen Würfen sowie je einem Dreier von Laurynas Lukosius und Lennard Robert dagegen. Die Potsdamer wollten unbedingt herankommen und sie schafften ein 48:54 aus ihrer Sicht nach 30 Minuten.

Die Sieger.

Zu Beginn des 4.Viertels blieb nach wechselseitigem Korberfolg der vorherige 11-Punkte-Abstand gleich. Potsdam traf nicht, die Rebounds landeten beim EBV. Zwei schnelle Körbe durch Ben Schmidt – und wieder stand es 61:50 für den EBV. Dabei agierte die EBV-Defense überragend, der ballführende Spieler wurde konsequent attackiert. Auch das Umschalten funktionierte, sodass einfache Punkte im Fastbreak, Binyao Hao ist hervorzuheben, erzielt wurden. Er erkämpfte defensiv den Ball und war auch sofort offensiv anspielbar. Er punktete oder legte klug ab. Potsdam kam 3 Minuten vor Schluss noch einmal auf 62:72 heran. Das reichte jedoch nicht, um den EBV noch zu gefährden. Ein 80:66 – Sieg ergab den viel umjubelten Landesmeistertitel für das EBV-Team und für beide Trainer Steffen Schneider und Max Kalisch. Herzlichen Glückwunsch.

Das Siegerteam.

Fazit beider Trainer: „Das erste Viertel gegen Potsdam, war das Beste, was wir von der Mannschaft bislang gesehen haben. Auch ein Zwischentief wurde überwunden, da die sehr gute Mann-Mann-Verteidigung keine einfachen Würfe zuließ. Die sehr weit geworfenen Dreier (Potsdam) fielen nicht. Kompliment an das gesamte Team. Egal ob Oskar Pfaffe, der einen Ball nach schlechtem Pass doch noch rettete, was zu Punkten führte oder Laurynas Lukosius, der einen gegnerischen Dreier aus der Ecke wegblockte und gleich zum Angriff passte. Oder Binyao Hao, Lennard Robert oder Ben Vorhoff, die ihren Gegenspielern auf den Zehen standen oder auch Kyrylo Baibakov und Zhong Zheng, die körperlich unter den Körben überzeugten. Desweiteren sind zu nennen Baran Dalhancer, der keinen Ball verloren gab sowie Ben Schmidt und Arian Schneider, die den Spielaufbau koordinierten. Jeder spielte für das Team!“

EBV-Punkte gegen Kings&Queens Basketball Potsdam 2: Lennard Robert 4 Pkt. 1/2 FW Pkt. 1 Dreier, Binyao Hao 8 Pkt., Laurynas Lukosius 15 Pkt. 2/10 FW 1 Dreier, Arian Schneider 34 Pkt.  13/17 FW 3 Dreier, Kyrylo Baibakov 0 Pkt., Baran Dalhancer 3 Pkt. 1/2 FW, Ben Schmidt 11 Pkt. 1/4 FW, Oskar Pfaffe 0 Pkt., Ben Vorhoff 2 Pkt., Zheng Zhong 3 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV:  19/36 = 53% 5 Dreier: Potsdam 2: 13/30 = 7%, 9 Dreier

Alle Fotos von Stefan Schmidt.

 

Landesliga U 14 und Landesliga U 18: 2x Final Four in Hennigsdorf und Ludwigsfelde

(mbor) Am Samstag und Sonntag spielen beide Landesliga-Teams des EBV 1971 um den Landesmeistertitel. Das Team der U 14 spielt als Vorrundenzweiter, mit der Trainerin Anne Vorhoff und Trainer Daniel Karls in Hennigsdorf gegen den Tabellennachbarn (3.Platz) um den Einzug ins Finale, gegen die BG Lauchhammer 1950. Anschließend spielt der Gastgeber aus Hennigsdorf gegen die Vertretung der BG 94 Schwedt.

Am Sonntag sind die Finalspiele: die Verlierer beider Samstag-Spiele treten gegeneinander an, danach ist das Finalspiel beider Samstagsieger.

Die Jungen der U 18 mit Trainer Steffen Schneider reisen als Hauptrundenvierter nach Ludwigsfelde. Dort erwartet sie der Gastgeber als Vorrundenerster. Anschließend heißt die Partie King&Queens Basketball Potsdam 2 gegen den Oranienburger SV.

Am Sonntag sind hier ebenfalls die Finalspiele: beide Verlierer der ersten Partie treffen zuerst aufeinander, anschließend erfolgt die Finalbegegnung beider Gewinner.

Beide EBV-Teams haben gute Aussichten auf das Finalspiel. Sie haben gegen ihren jeweils ersten Samstag – Gegner (U 14 / Lauchhammer und U 18 / Ludwigsfelde) einmal gewonnen und einmal verloren. Das heißt also die Tagesform wird in Hennigsdorf und Ludwigsfelde entscheiden, wer letztlich zu den Siegern gehören wird. Alles ist möglich.