2.Mai.2019 | Bestenliga Ü 35, Bestenliga Ü 40, Featured, Saison 2018/2019 |
(mbor) Das Team des EBV 1971 weilte unlängst beim 2.Zörbiger Schlossturnier der Senioren. Sechs Teams aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg kämpften um den Pokal des SV Zörbig. Dabei belegten die Eisenhüttenstädter einen 6.Platz. Gespielt wurde in zwei Vorrundengruppen. Jedes Spiel hatte zwei Halbzeiten zu je 15 Minuten durchlaufend. Der EBV hatte als Gegner das Team aus Magdeburg und aus Zörbig.
Im ersten Gruppenspiel gab es eine spannende Auseinandersetzung zwischen den Elbe Baskets Magdeburg und dem EBV-Team. Der EBV 1971 trat mit einem ausgeglichenen Team an. Einige Spieler von ihnen hatten in der regulären Saison relativ wenig Einsatzzeiten. Bei solch einer Veranstaltung gab es genug Möglichkeiten diese Spieler mehr auf das Parkett zu schicken. Die Oderstädter kämpften defensiv um jeden Ball und versuchten die Räume für die Elbestädter Dreierschützen zuzumachen. Das ging jedoch nicht vollends auf, drei Dreier fielen in den EBV-Korb. Aktivposten beim EBV waren die Aufbauspieler Jörg Hohlbein und Martin Schade. Sie waren die Ballverteiler zu Robert Zucknick, Mike Slobar (4 Pkt.) und Mario Bayer bzw. zu den unter dem gegnerischen Korb lauernden Centern Andreas Kannemann (gute 8 Pkt.) und Steffen Schneider, der 10 Punkte zum Endergebnis beisteuerte. Spielertrainer, der leicht gesundheitlich angeschlagen war, erzielte 11 Punkte.
Nachdem die Baskets bereits zur Pause mit 19:14 führten, verstärkten die Stahlstädter ihre Bemühungen auf ein besseres Ergebnis. Das gelang ihnen leider nicht, Magdeburg erwischte mit ihren 4 Distanzschützen eine tolle zweite Halbzeit, erzielte noch einmal 15 Punkte von der Dreierlinie. Sie konnten dadurch sehr variabel spielen und sich weitestgehend vom gegnerischen Korb fernhalten. Magdeburg gewann denn auch verdient auch in dieser Höhe mit 46:35.
EBV gegen Elbe Baskets Magdeburg: Robert Zucknick, Jörg Hohlbein, Martin Schade, Mario Bayer, Steffen Schneider 10 Pkt. 2/2 Freiwürfe, Peter Osburg, Mike Slobar 4 Pkt., Jörg Bastian 11 Pkt. 1/2 FW, Andreas Kannemann 8 Pkt.; Freiwürfe Ehst.: 3/4 = 75%, Magdeburg 2/2 = 100%
Im zweiten Spiel standen sich der SV Zörbig II und der EBV gegenüber. Nach einer Führung von 7:4 Führung seitens der Gäste in der 4.Minute übernahmen die Zörbiger die Regie. Unter dem Korb stand ihre Zone sehr eng, so dass kaum ein Durchkommen für die EBV-Spieler war. So versuchte es der EBV mit Distanz- und Dreipunktewürfen. Davon fand aber nur ein Dreierwurf sein Ziel. Fast alle anderen Distanzwürfe waren eine „Beute“ für die groß und körperlich robust zu Werke gehenden Gastgeber. Zur Halbzeit hatte sich das Blatt bereits mit 17:14 für Zörbig gewendet. Die Gäste gaben jedoch in der 2.Spielhälfte nicht auf, versuchten noch einmal aufzuschließen; sie kamen auf 22:16 heran. Zum Sieg reichte es jedoch nicht mehr. Zörbig gewann mit 28:21.
EBV gegen SV Zörbig II: Robert Zucknick, Jörg Hohlbein, Martin Schade 7 Pkt. 1 Dreier, Mario Bayer, Steffen Schneider 2 Pkt., Peter Osburg, Mike Slobar, Jörg Bastian 7 Pkt. 1/2 FW, Andreas Kannemann 2 Pkt., Mario Bayer 3 Pkt., 1/1 FW; Freiwürfe Ehst.: 2/2 = 100%, Zörbig II. Mannschaft 1/4 = 25%
EBV gegen BBV 1950 Wurzen: Robert Zucknick, Jörg Hohlbein 2 Pkt., Martin Schade 6 Pkt. 1/2 F 1 Dreier, Mario Bayer, Steffen Schneider 2 Pkt., Peter Osburg 4 Pkt., Mike Slobar 4 Pkt. 1/1 FW, Jörg Bastian, Mario Bayer; Freiwürfe Ehst.: 2/2 = 100%, BBV 1950 Wurzen 2/3 = 75%
6.März.2019 | Featured, OL U 14, Saison 2018/2019 |

Georg Jorkisch hat sich in den letzten Turnieren sehr positiv entwickelt und steuerte insgesamt 12 Punkte zum Ergebnis bei.
(mbor/schn) Im letzten Heimturnier der laufenden Saison 2018/19 (noch ein Heimspiel am kommenden Sonnabend) spielte das Team der U 14 mit wechselndem Erfolg. Zuerst verlor die Mannschaft gegen die WSG Fürstenwalde klar mit 51:90 (31:36), im zweiten Spiel gewann der Gastgeber gegen den Mahlower SV 1977 mit 76:65.
Beide Teams gingen hochkonzentriert in das Spiel. Die Starting five des EBV mit Adrian Schubel, Sandro Lay, Jeremy Kohnert, Luis Weber und Georg Jorkisch schränkten mit einer guten Teamdefensive den Aktionsradius der Spreestädter aus Fürstenwalde etwas ein. Die Gäste konnten sich nicht so entfalten, wie sie es gewohnt waren. Nach 10 Minuten stand es für die WSG 23:16. Das zweite gestaltete sich ähnlich. Conor Joel Kästner (starke 8 Punkte!) und Dominik Reger spielten jetzt gut auf. Bis zur Pause kam der EBV mit 31:36 etwas auf. Fürstenwalde setzte in dieser Phase des Spiels seine Bankspieler geschickt mit denen der ersten Fünf ein.
Nach dem Seitenwechsel drehte Fürstenwalde noch einmal an der Schnelligkeitsschraube, machte offensiv mächtig Druck, hatte zwischen der 21. und 25.Minute einen 16:6 Lauf. Da die Spieler des EBV in dieser Phase auch viele einfache Punkte liegen ließen, erspielte sich die WSG einen beruhigenden 53:37 – Vorsprung. EBV – Trainer Steffen Schneider wusste, dass der Gegner um den Meistertitel spielen wird und das für den EBV noch ein schweres Spiel gegen Mahlow anstand. Er setzte alle Bankspieler nacheinander ein. So konnten diese ebenfalls den physischen Druck des Gegners spüren. Nach 30 Minuten führte Fürstenwalde mit 65:41, das Spiel beendete der Meisteraspirant souverän und verdient hoch mit 90:51.

Sandro Lay (mit Ball) ist neben Adrian Schubel einer der Topscorer der gesamten Liga (in beiden Spielen 35 Punkte) und wird auch in der Saison 2019/20 in der OL U 16 seinen positiven Weg weiter gehen.
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Marvin Schlegel und Georg Jorkisch beide 0 Pkt., Jamie Hennlein 2 Pkt., ConorJoel Kästner 8 Pkt., Jeremy Kohnert 10 Pkt., Dominik Reger 0 Pkt. 0/2 FW, Niklas Schmidt und Nico Schulpig beide 0 Pkt., Adrian Schubel 14 Pkt. 0/4 FW, Sandro Lay 13 Pkt. 1/4 FW, Luis Weber und Liam Wegner beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV 1/10 = 10%, Fürstenwalde 3/8 = 38%
Der zweite Gegner des Tages hieß Mahlower SV 1977. Diese hatten unmittelbar zuvor gegen die WSG mit 41:71 verloren.
Die Gastgeber von der Oder legten sich vor sehr guter Kulisse ganz stark ins Zeug und erzielten 18:2 nach 8 Minuten. Bemerkenswert dabei zwei verwandelte Dreier vom Kapitän Adrian Schubel. Bei einem 20:12 ging es in das zweite Viertel. Der Heimtrainer Steffen Schneider gab jetzt wiederum seiner „zweiten Garnitur“ Spielpraxis, ohne dass die Mahlower davon wesentlich Kapital schlagen konnten. Die Gastgeber spielten eine solide Defensive. In der Offensive stachen einmal mehr die schnellen „Flitzer“ Sandro Lay (sehr gute 22 Punkte), Georg Jorkisch (12 Pkt.) und Jeremy Kohnert (10 Pkt.). Mit 40:27 wurden die Seiten gewechselt.
Nach dem Pausentee gab es ein völlig anderes Bild. Steffen Schneider wechselte den kompletten Fünfer aus. Plötzlich bekam der Gast mächtig Oberwassser. Besonders Spielmacher und Topscorer Tino Hennig machte es den Gastgebern mit seinen 35 Punkten und 2 Dreiern sehr schwer. Prompt schaffte Mahlow aus einem 30:43 – Rückstand (23.Minute) ein 49:48 nach 30 Minuten. Dabei ließen die EBV-Spieler „auch zu oft klare Chancen ungenutzt“, so der Trainer.

Auch Jeremy Kohnert zeigte seinen aufstrebenden Weg mit guten Dribblings und erfolgreichen Abschlüssen (insgesamt 20 Punkte).
Dieser knappe Spielstand bei laufend wechselnder Führung der Teams setzte sich in den letzten 10 Minuten permanent fort, wie 58:55 (34./für den EBV), 61:60 (36./für Mahlow) und 66:65 (38./ für den EBV). Die Mannschaft hat aber immer an ihren Sieg geglaubt. Als Adrian Schubel mit einer Energieleistung innerhalb von zwei Minuten im Alleingang auf 72:65 (39./40.) ausbaute, waren sowohl der Heimtrainer Steffen Schneider als auch die Mannschaft und die Zuschauer sichtlich erleichtert. Das Spiel ging mit dem Schlusspfiff 76:65 für den EBV aus.
Der Trainer des EBV nach dem Spiel: „Dieses Spiel hat besonders anschaulich gezeigt, dass einige Spieler noch viel Luft nach oben haben und ihre Trainingsleistungen wesentlich verbessern müssen. Mein Team hat ca. 7 Spieler, die den Anforderungen der U 14 genügen. Alle Übrigen müssen in den kommenden Wochen und Monaten auch im häuslichen Konditionstraining zulegen.“
EBV-Punkte gegen Mahlow: Arian Schneider 2 Pkt. 0/4 Freiwürfe, Marvin Schlegel 2 Pkt., Tom Schlegel 0 Pkt., Georg Jorkisch 12 Pkt., Jamie Hennlein 3 Pkt. 1/2 FW, Conor Joel Kästner 0 Pkt., Jeremy Kohnert 10 Pkt., Dominik Reger und Nico Schulpig beide 0 Pkt., Adrian Schubel 21 Pkt. 1/2 FW 2 Dreier, Sandro Lay 22 Pkt., Luis Weber 4 Pkt.; Freiwürfe EBV 2/8 = 25%, Mahlow 3/5 = 60%
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27.Feb..2019 | Featured, OL U 14, Saison 2018/2019 |

Jeremy Kohnert (vorn) steigerte sich von Turnier zu Turnier. (hier aus einem früheren Spiel gegen BBC Cottbus)
(mbor/schn) Das EBV 1971 – Team der U 14 hat kürzlich in Mahlow gewonnen und verloren Gegen den Gastgeber Mahlower SV 1977 gewann das Team mit 78:57 (44:24), gegen den Favoriten hieß es am Ende 59:74 (31:42).
Zuerst mussten die Oderstädter gegen Bernau spielen. Die hohe Niederlage im Hinspiel sollte vergessen sein. Der EBV konnte sich in seiner stärksten Formation präsentieren. Das Zusammenspiel zwischen Aufbauspieler Adrian Schubel und seinen Mitspielern kappte hervorragend. Bernau spielte eine Ganzfeldpresse, diese aber nicht so konsequent und intensiv wie im Hinspiel. Es taten sich offensiv für den EBV genug Lücken und Anspielpunkte auf, so dass eine Vielzahl von schnellen Angriffen initiiert werden konnte. Dabei taten sich besonders Jeremy Kohnert (11 Pkt.), Nico Schulpig und Sandro Lay (27 Pkt.) hervor. Das schmeckte Bernau nicht besonders. Im zweiten Viertel gelang es dem EBV sogar einmal mit 29:28 in Führung zu gehen. Danach „packte“ jedoch Bernau mit 14:6 – Lauf ordentlich zu. Zur Halbzeit lag der EBV, auf Grund einer sehr guten Teamdefensive, mit nur 11 Punkten zurück (31:42).
Nach der Pause erhöhte Bernau offensiv etwas den Druck, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Die Eisenhüttenstädter konnten immer dagegen halten. Der Favorit ließ im 4.Viertel das Spiel mit einem 8:0 Run (32. – 34.Minute) ausklingen. Der EBV wusste, dass Bernau auch an diesem Tag nicht zu schlagen war, zumal danach noch der Gastgeber auf die Stahlstädter wartete. Fast alle Spieler riefen ihre Leistung ab, so auch Dominik Reger (4 Pkt.), Jamie Hennlein (2 Pkt.), Georg Jorkisch und Arian Schneider 2 Pkt. bei 2/2 Freiwurftreffern). Bernau war am Ende mit 74:59 der verdiente Sieger.
Trainer Steffen Schneider nach dem ersten Spiel: „Wir konnten uns dank der Rückkehrer (S. Lay, J. Kohnert) wesentlich besser als im Hinspiel präsentieren. Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie nicht so einfach die Punkte verschenkt. Der Einsatz und die Moral waren gegen Bernau über das ganze Spiel hinweg gut. Wenn wir es trainieren und im Spiel anwenden, am gegnerischen Korb noch effektiver zu werden, sind wir einen großen Schritt weiter.“
EBV-Punkte gegen Bernau: Arian Schneider 2 Pkt. 2/2 Freiwürfe, Marvin Schlegel, Georg Jorkisch und Nico Schulpig alle 0 Pkt., Jamie Hennlein 2 Pkt., Luis Weber 2 Pkt., , Sandro Lay 27 Pkt. 1 Dreier, Adrian Schubel 11 Pkt. 2/3 FW, Jeremy Kohnert 11 0/2 FW 1 Dreier, Dominik Reger 4 Pkt.; Freiwürfe EBV 3/6 = 50%, Bernau 6/18 = 33%

Marvin Schlegel (vorn mit Ball) hat in dieser Saison nicht in jedem Spiel seine körperliche Größe ausspielen können. (aus einem früheren Spiel gegen BBC Cottbus)
Gleich danach spielte der EBV gegen den Gastgeber aus Mahlow. Das Hinspiel hatte der EBV mit 76:40
Nach dem Seitenwechsel spürten besonders Adrian Schubel und Sandro Lay ihre beiden Spiele vom Vortag in der höheren Altersklasse U 16. Trotz dieser doch hohen Belastung erspielte sich das Team weitere gute Möglichkeiten. Steffen Schneider gab der zweiten „Garnitur“ wiederum viel Spielzeit. Die Mahlower erkämpften sich im dritten Viertel einen 19:14 – Achtungserfolg. Das 4.Viertel gehörte wieder ganz dem EBV. Innerhalb weniger Minuten stellte das Team mit einem 12:2 – Run die Weichen auf Sieg. Ein 19:14 in diesen 10 Minuten und ein ungefährdeter stolzer 78:57 – Sieg für die Oderstädter ließ die Spieler mit erhobenem Haupt nach Hause fahren. Neben den bereits erwähnten Spielern setzten besonders Georg Jorkisch, Luis Weber und Jeremy Kohnert deutlich positive Akzente.
Topscorer wurden einmal mehr der konditionell bärenstarke Sandro Lay mit 29 Punkten und der Filigrantechniker Adrian Schubel mit 27 Punkten.
EBV-Punkte gegen Mahlow: Arian Schneider 0 Pkt., Jamie Hennlein 0 Pkt. 0/2 FW, Georg Jorkisch 6 Pkt., Marvin Schlegel 2 Pkt., Luis Weber 3 Pkt. 1 Dreier, Nico Schulpig 2 Pkt., Sandro Lay 29 Pkt. 1 Dreier, Adrian Schubel 27 Pkt. 2/6 FW 1 Dreier, Dominik Reger 0 Pkt. 0/2 FW, Jeremy Kohnert 9 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV 3/12 = 25%, Mahlow 2/3 = 66%
30.Jan..2019 | Featured |

Luis Weber bestätigte seine gute körperliche und spielerische Verfassung in beiden Spielen gegen Fürstenwalde und Schwedt
(mbor/schn) Nach der herben Enttäuschung beim letzten Turnier in Bernau löste das U 14-Team seine nächsten Auswärtsaufgaben in Fürstenwalde etwas besser. Das Spiel gegen den Gastgeber WSG Fürstenwalde verloren die Oderstädter zwar hoch mit 38:92 (20:44). Gegen die BG 94 Schwedt (im Hinspiel klar verloren) konnten sich die Eisenhüttenstädter beim 2. Aufeinandertreffen schadlos halten und mit 81:75 (44:32) gewinnen.
Der EBV trat ohne Jeremy Kohnert und die Brüder Tom und Marvin Schlegel an. Die Oderstädter begannen sehr nervös. Trainer Steffen Schneider musste erst einmal eine Auszeit nehmen, um sein Team noch einmal zu motivieren. Bis dahin spielten die Jungen so, als ob das Spiel bereits als verloren gegeben wurde; offensiv einfallslos und defensiv ohne die richtige Einstellung. Erst in der vierten Minute erzielte der EBV seinen ersten Treffer nach einer Einzelaktion von Adrian Schubel, auch danach erzielte dieser Spieler zwei Freiwurfpunkte (8.). Die Gastgeber zwangen den EBV durch ihre sehr gute Verteidigung zu vielen Ungenauigkeiten, zu einfachen Fehlern im Zuspiel- und Wurfbereich. So gab es eine Vielzahl von schnellen Gegenangriffen. Das Resultat war ein 6:28 nach 10 Minuten. Im zweiten Viertel verzeichnete der Beobachter eine deutliche Steigerung der Gäste. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, Fürstenwalde wechselte durch, ließ alle Spieler spielen. Besonders die EBV – Defensive war in dieser Phase ansprechend. Leider konnte im Umkehrspiel dieses Positivum nicht für Fastbreaks genutzt werden. So mussten die eigenen Punkte hart erarbeitet werden. Ein Viertelergebnis von 14:16 war der Lohn.
Nach der Pause genügten Fürstenwalde wiederum 10 Minuten, um klar zu zeigen, wer den hohen Sieg nach Hause bringen wird. Auswahlspieler Philipp Ziener (Fürstenwalde) war nicht zu halten. Er war Regisseur, Lenker und Vollstrecker in einem starken Fürstenwalder Team, welches mit 66:28 auf und davon zog. Am Ende gewann der Gastgeber verdient mit 92:38. Der EBV-Trainer wechselte alle seine Spieler ein, auch um ihnen zu zeigen, welche Trainingsaufgaben noch zu bewältigen sind, um den Rückstand zu den Besten weiter zu verringern. Gute Noten verdienten sich beim EBV Adrian Schubel als Aufbauspieler, Sandro Lay sowie der sich immer mehr in den Vordergrund schiebende Luis Weber mit einem guten Zug zum Korb und ansprechender Übersicht.
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Arian Schneider, Jamie Hennlein, Georg Jorkisch, Luis Weber 6 Pkt., Liam Wegner und Nico Schulpig alle 0 Pkt., Conor Joel Kästner 4 Pkt. 0/2 FW, Sandro Lay 6 Pkt., Adrian Schubel 18 Pkt. 4/4 Freiwürfe, Dominik Reger 2 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV 4/6 = 75%, Fürstenwalde 4/8 = 50%

Conor-Joel Kästner war defensiv sehr gut und ein wichtiges Bindeglied im Angriff zwischen Aufbauspielern und Center.
Im anschließenden Spiel gegen Schwedt lautete die wichtigste Aufgabe des Trainers Steffen Schneider, den großgewachsenen Spieler Constantine Wegner (Schwedt) aus dem Spiel zu nehmen. Das gelang im Doppelpack sehr gut Conor-Joel Kästner und dem wieder genesenden Sandro Lay vortrefflich. C. Wegner erzielte nur 8 Punkte. Der zweite große Spieler von Schwedt Patrice Zörner hingegen erreichte herausragende 34 Punkte (davon 3 Dreier). Er war kaum zu verteidigen.
Der EBV setzte also vonAnfang bis Ende auf die Defensive. Dadurch erarbeitete sich der EBV viele Fastbreaks, die die Spieler auch zu Punkten nutzen konnten. Nach 10 Minuten hieß es 22:19, zur Halbzeit 44:32 (2. Viertel 22:13).
Im dritten Viertel kam es zu einem kleinen Einbruch, da C.-J. Kästner Knie- und Konditionsprobleme hatte. Auch der bereits beim letzten Turnier angeschlagene L. Weber klagte wieder über Fußschmerzen. Außerdem bekam Sandro Lay auf Grund seiner langen Verletzungszeit jetzt etwas weniger Spielzeit. Es ging also nun über die Bankspieler wie zum Beispiel Arian Schneider, Georg Jorkisch, Dominik Reger, Liam Wegner und Nico Schulpig, die sich allesamt prächtig schlugen und beweisen konnten, was in ihnen steckt. Leider gelang ihnen nicht jeder Korbabschluss, so dass die Führung auf 58:57 (30.) schmolz. Man merkte den EBV-Spielern an, bereits das zweite Spiel nacheinander in den Beinen zu haben. Die Fehlerquote wurde größer – dieses 3. Viertel ging mit 25:16 an Schwedt.
Der EBV-Trainer blieb ruhig und gefasst. Er schickte im 4.Viertel wieder seine Staring five auf das Feld. Adrian Schubel, Sandro Lay und Luis Weber (!) bildeten das „magische“ Dreieck. Diese Drei verstanden sich blendend, L. Weber stellte den Block, A. Schubel zog über die Mitte zum Korb, schloss entweder selbst ab oder legte gekonnt zu S. Lay oder C.-J. Kästner ab, die dann punkteten. Ergänzt wurden diese Spieler sehr gut von Jamie Hennlein. Das zog den Uckermärkern, den langsameren Schwedter Centern den Nerv, zumal C. Wegner (Schwedt) bereits 4 Fouls (21.) hatte. Zum Abschluss rundete Sandro Lay mit einem erfolgreichen Dreier die Partie für den EBV ab. Eisenhüttenstadt war äußerst glücklich über den als Team herausgespielten verdienten 81:75 – Sieg.
EBV-Punkte gegen Schwedt: Arian Schneider 0 Pkt., Jamie Hennlein 4 Pkt., Georg Jorkisch 0 Pkt., Luis Weber 6 Pkt., Liam Wegner 0 Pkt., Nico Schulpig 4 Pkt., Conor Joel Kästner 7 Pkt. 1/2 FW, Sandro Lay 28 Pkt., Adrian Schubel 32 Pkt. 4/11 Freiwürfe, Dominik Reger 0 Pkt.; Freiwürfe EBV 5/12 = 42%, Fürstenwalde 4/8 = 50%
2.Jan..2019 | Allgemein, Featured |

Das Kampfgericht während des Turniers; tatkräftige Hilfe durch die anwesenden Kinder.
(mbor) Zum 18.Mal konnte der EBV 1971 e.V. sein traditionelles Turnier nach den Weihnachtsfeiertagen ausrichten. Fünf Mannschaften hatten sich eingeschrieben. Insgesamt wurden 10 Spiele absolviert, die an kämpferischem Einsatz, spielerischer Klasse sowie an Dramatik und Spannung nichts zu wünschen übrig ließen. Die Teams gaben sich – wie immer – lustige Namen, ähnlich wie beim alljährlichen Streetballturnier Anfang Mai.
Die „Old eimers“ spielten gegen das „O. B. Team“, die mit viel Vorschusslorbeeren Jungs von „Oklahoma“ gegen „… ich möchte gerne lösen“ und „Hauptsache voll, Hauptsache doll“ gegen „Oklahoma“.
Gespielt wurden zwei Halbzeiten mit jeweils durchlaufenden 10 Minuten. Da viele der Aktiven bereits weit jenseits der 30 Jahre waren, die „Old eimers“ sogar mit einem Altersdurchschnitt von 45,2 Jahren, wurde im Team sehr oft gewechselt, um die Klasse zu erhalten. Natürlich waren die aktiven Spieler der Bezirksliga Herren etwas im Vorteil, weil da nur ein Spieler über 30 Jahre war.

Während der Siegerehrung – Aufstellung der 5 Teams und der anwesenden Kinder.
Insgesamt gab es teilweise knappe Ergebnisse, ein Spiel entschied sogar erst ein Freiwurfcontest. Das entscheidende Spiel um den Turniersieg war bereits fast zu Beginn des Turniers, nämlich Spiel 2 – Team „Oklahoma“ gegen das „O. B. Team.“ Letzteres Team hatte im Jahr 2018 in der ausgespielten Vorrunde die Nase vorn und verlor jedoch knapp im späteren Finale. Da „Jeder gegen Jeden“ gespielt wurde war auch die diesjährige Partie beider Mannschaften hart umkämpft. Am Ende siegten einmal mehr die Routiniers von „Oklahoma“ knapp mit 26:23.
Die Plätze 3 bis 5 wurden sogar erst nach Punktgleichheit dreier Teams durch die jeweils bessere Korbdifferenz entschieden.
Stimmen während und nach dem Turnier:
Erik und Gunter Hermann: „Es ist sehr gut, dass dieses bereits viele Jahre währende Traditionsturnier jedes Jahr kurz nach dem Weihnachtsfest ausgerichtet wird. Ein Dank an alle Organisatoren, die das möglich gemacht haben. Wir haben uns jetzt bereits den 27.12.2019 vorgemerkt.“
Michael Dagenbach: „Mein Team „Oklahoma“ ist von Anfang an dabei. Obwohl wir aus vielen Städten Deutschlands kommen, wie aus Dresden, Eckernförde, Potsdam, Berlin, Frankfurt (Oder), lassen wir es uns nicht nehmen, immer präsent zu sein. Wir können aufgrund der Entfernungen kaum zusammen Training machen. Aber was man einmal gelernt hat, verlernt man nicht so schnell. Der Erfolg auch in diesem Jahr gibt uns recht.“
Carsten Wehlmann: Unser Team „… ich möchte gerne lösen“ errang am Ende Platz vier. Für uns bedeutet diese Platzierung nicht so viel, wie die außerordentliche Atmosphäre während des Turniers. Wir kommen ebenfalls seit vielen Jahren. Wir sehen viele ehemalige EBV-Spieler wieder, freuen uns auf die gemeinsamen Gespräche. Unsere Kinder (aus allen Teams waren 22 Kinder anwesend!) spielen und toben ausgelassen abseits der Spiele. Das ist das, weswegen wir auch im kommenden Jahr wiederkommen werden.“
Ein besonderer Dank gilt Frau Anja Schubel, die gemeinsam mit Adrian Schubel (U 14) und Roman Theißen (U 18) die Versorgung übernahm. Ebenfalls dankt der EBV Max Kalisch, der die Hauptlast am Kampfrichtertisch hatte. Er wurde teilweise unterstützt von den bereits erwähnten Jugendlichen und einige Male auch von aktiven Spielern (und deren Kindern) aus den spielenden Teams.
Ergebnisse und Platzierung:
- Team „Oklahoma“
gegen Team „Old eimers“ – 28:14, gegen Team „Hauptsache voll, Hauptsache doll“ – 27:11, gegen „O.B. Team“ – 26:23, gegen Team „…. ich möchte gerne lösen“ – 16:10
- „O. B. Team“
gegen Team „Old eimers“ – 27:23, gegen Team „Hauptsache voll, Hauptsache doll“ – 27:11, gegen Team „… ich möchte gerne lösen – 17:15
- Team „Old eimers“
gegen Team „Hauptsache voll, Hauptsache doll“ – 22:19, gegen Team „… ich möchte gerne lösen“ – 10:12 (plus 1 Differenzpunkt)
- Team „ …ich möchte gerne lösen“
gegen Team „Hauptsache voll, Hauptsache doll“ – 25:27 (0 Differenzpunkte)
- Team „Hauptsache voll, Hauptsache doll“ (minus 1 Differenzpunkt)