Oberliga U18m: Niederlagen gegen Frankfurt und USV Potsdam

U18_Benedikt_Post

Benedikt Post war der beste Offensivspieler des EBV gegen Frankfurt

(era) Zwei Heimniederlagen gab es zum Saisonabschluss für die U18 des EBV. Der EBV begann das Spiel gegen die Gäste aus Frankfurt sehr konzentriert in der Defensive. Offensiv gelang den Stahlstädtern noch nicht so viel. Marcus Burde (18 Punkte) war der einzige, der in dieser Phase gut scorte. So stand es nach 10 Minuten nur 16:21 gegen den EBV. Das zweite Viertel verlief leider ganz ähnlich, nur das die Defense auch noch nachließ. Tim Raasch (10 Pkt.) war einer der wenigen, der eine gute Hilfe spielte und einige Blocks erzielte. So stand es zur Halbzeit 29:42 gegen den EBV. Der dritte Spielabschnitt war der Beste der Eisenhüttenstädter in der Defensive. Offensiv zeigte vor allem Benedikt Post (22 Pkt.) eine sehr gute Leistung. Somit stand es vor dem 4. Spielabschnitt völlig offen 48:55. Ab diesem Zeitpunkt standen die Hüttenstädter neben sich. Sie halfen ihren Mitspielern nicht mehr in der Defensive, waren zu nachlässig in der Reboundarbeit, welche die ersten 3 Viertel wirklich gut war, und waren in der Offensive zu schlampig mit Pässen und Würfen. Daraus resultierte, dass Frankfurt sich leider über die Zeit retten konnte. Sie waren nämlich nur mit 5 Mann angereist, wovon 2 ab Anfang des 4. Viertels schon mit 4 Fouls belastet waren.
Zu oft wurde einfach von außen geworfen, so dass die foulbelasteten Spieler nicht aus dem Spiel gebracht werden konnten. Zudem verletzte sich der wichtige Marcus Burde (Nasenbeinbruch), so dass von dieser Seite auch in Spiel 2 keine Hilfe zu erwarten war. Letztlich endete das Spiel mit 56:67 gegen den EBV nicht zufriedenstellend. Dieses Spiel wurde durch nicht einhalten der vorgegebenen Taktik verloren. Es wurde einfach zu wenig zum Korb gezogen.

Punkte gegen Frankfurt: Benedikt Post 22 Punkte 2/2 Freiwürfe, Marcus Burde 18 Pkt. 4/6 FW, Tim Raasch 10 Pkt. 3/4 FW, Niklas Nieschalk, Toni Scrock und Ren Xuzhen alle 2 Pkt., Tobias Krutenat 0 Pkt 0/2 FW,
FW EBV: 8/14 = 57,14%, FW Frankfurt: 7/20 = 35%

U18_Tim_Raasch

Tim Raasch (bester Spieler der U18 dieser Saison) mit einem starken Abschlussspiel

(era) Das zweite Spiel des EBV begann noch schlechter als das Erste. Da der Gegner aus Potsdam eine gute Defense spielte, erzwang er Ballverluste, welche er wiederum auch leicht verwertete. Dank eines in diesem Spiel gut aufgelegten Tim Raasch (21 Pkt.), welcher eine sehr gute Hilfe spielte, stand es zur Viertelpause nur 21:8 gegen den EBV. Das zweite Viertel verlief in ähnlicher Weise und Tim Raasch war diesmal der offensive Antrieb des EBV, in dem er gute Vorlagen gab und selbst 5 schnelle Punkte erzielte. Potsdam war offensiv jetzt bedeutend stärker. So kam der hohe Rückstand zur Halbzeit mit 39:20 zustande. Auch in der zweiten Hälfte verbesserte sich das Spiel nicht wesentlich, da bei den Spielern des EBV ein Kampfeswille deutlich sichtbar fehlte. Die Gäste nutzten das aus und so erzwangen sie Ballverlust um Ballverlust und punkteten vorn nach Belieben. Der EBV hatte nichts entgegenzusetzen und so endete das Spiel mit 88:51. Ein Lob möchte ich an Tim Raasch aussprechen, welcher als Einziger probiert hat, mit seinen 21 Punkten die unterdurchschnittliche Leistung des Teams zu kompensieren. Schlussendlich war das Spiel von der Erschöpfung und Niedergeschlagenheit der EBV Spieler geprägt, welche es deutlich an Einsatz mangeln ließen. So kamen viele Passfehler im Aufbauspiel und nachlässige Reboundarbeit sowie schlechte Transition zustande, wodurch sich auch das eindeutige Ergebnis erklärt.

Punkte gegen Potsdam: Benedikt Post 8 Pkt.,Tim Raasch 21 Pkt. 2/5 FW 3 Dreier, Niklas Nieschalk 6 Pkt. 0/1 FW, Toni Scrock 8 Pkt. 2 Dreier, Ren Xuzhen 6 Pkt., Tobias Krutenat 2 Pkt.,
FW EBV: 2/6 = 33,3%, FW USV: 3/12 = 25%

 

Oberliga U 18 m: Gegen WSG Fürstenwalde chancenlos

U 18 Benedikt Post (1)

Benny Post punktete zweistellig (15 Pkt.).

(mbor/era) Trotz guter Ansätze verlor das Team der Oberliga U 18 m in Fürstenwalde das Spiel mit 52:72 (26:29).

Das erste Viertel begann durch eine gute Defense aber dank einer unkonzentrierten Offensive sehr durchwachsen. Fürstenwalde kam etwas besser in das Spiel, sodass es nach 6 Minuten schon 4:10 gegen den EBV stand. Nach einer Auszeit funktionierte die Offensive besser; die Defense war weiter sehr aggressiv und effektiv. So stand es nach den ersten 10 Minuten, durch einen 8:2 Run vom EBV, ausgeglichen 12:12.
Im zweiten Spielabschnitt setzte sich das ausgeglichene Spiel mit kleinen Läufen auf beiden Seiten fort. Die Defense des EBV stand weiterhin solide und offensiv gelangen zeitweise gute Aktionen – somit der enge Halbzeitstand von 26:29 gegen den EBV.
Im 3. Spielabschnitt verloren die Stahlstädter offensiv viel zu oft den Ball und waren zu langsam im Umschaltspiel, sodass der Gastgeber zu vielen einfachen Punkten kam. Besonders der Kapitän der Fürstenwalder Paul Greszkowiak versenkte in diesem Spielabschnitt seine 3 Dreier und machte in diesem Viertel 15 seiner 19 Punkte. Demzufolge verlor der EBV dieses Viertel hoch mit 14:33 bei einem Zwischenstand von 40:62.

U 18 Marcus Burde (2)

Marcus Burde ebenfalls zweistellig mit 15 Punkten

Das letzte Viertel lief für den EBV besser, was aber auch daran lag, dass Fürstenwalde einen Großteil der Zeit mit der 2. Reihe spielte. Die Niederlage konnte jedoch nicht verhindert werden. Dafür scorte der EBV zu bescheiden. Das Spiel endete mit 52:72. Trainer Emanuel Raasch: „Zusammenfassend will ich meine Spieler für ihre gute Defense, und für gute Ballverteilung in der Offensive (3 Spieler zweistellig gepunktet) loben. Wir müssen weiter an unseren Schwächen der Reboundarbeit und vor allem dem Verringern unserer Turnover (Ballverluste) arbeiten.“

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Marcus Burde 15 Punkte 3/11 Freiwürfe, Paul Wilhelm 8 Pkt., Tim Raasch 10 Pkt. 6/7 FW, Benedikt Post 15 Pkt. 1/3 FW, Tobias Krutenat 4 Pkt., Ren Xuzhen 2 Pkt., Toni Scrock und Joey Lehmann beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 10/21 = 48%, Freiwürfe Fürstenwalde: 13/24 = 54%

Landesliga Herren: Trotz erneuter Niederlagen noch ein kleiner Hoffnungsschimmer gegen den drohenden Abstieg

(mbor) Die Herren der Landesliga verloren im Kampf gegen drohenden Abstieg ihre beiden Auswärtsspiele. In Potsdam hieß es gegen den USV Potsdam II am Ende 52:89 (24:51), gegen das Team der WSG Königs Wusterhausen II gingen die Männer mit 62:111 (35:56) unter.
Die Potsdamer waren den EBV-Spielern klar überlegen. Der EBV kam überhaupt nicht ins Spiel. Es war zu wenig Bewegung im Spiel, die erforderlichen Wege wurden nicht zu Ende gelaufen. Die Zonenverteidigung des EBV stand gegen Potsdam relativ gut. Das wurde im Training immer wieder geübt. Potsdam konnte meist erst nach der 2.Chance punkten, da die Gäste es nicht verstanden haben, ihren Gegner aus der Zone heraus zu halten (Ausboxen). Außerdem brachten die Eisenhüttenstädter im Spielaufbau wenig zustande, die Fehlerqoute war dabei enorm hoch. Das Zusammenspiel zwischen Aufbauspieler und Flügel bzw. Center kam gar nicht zustande. Dadurch hing Center Dennis Herkt oft in der Luft. Wenn er dann einmal zum Korb kam, wurde er consequent verteidigt. Er erzielte auch nur 4 Punkte aus dem Feld. Das ist natürlich für ihn zu wenig.
Anzumerken ist an dieser Stelle einmal mit aller Deutlichkeit, dass der EBV das jüngste Landesligateam ist. Die Stahlstädter zahlten einmal mehr viel Lehrgeld dafür, dass es ein Unterschied ist, im Heimtraining mit guten Leistungen zu glänzen und eben in den Spielen diese Leistung konstant über 80 Minuten (zwei Spiele hintereinander) abzurufen. Ein weiteres Manko war gegen Potsdam die grottenschlechte Trefferquote fast aller EBV-Spieler. Ganze 2 Punkte (ein Korberfolg) waren die ,Ausbeute’ des EBV nach 10 Minuten.
Auch das zweite (32:22) und dritte Viertel (24:12) gingen van den USV. Die letzten 10 Minuten erzielte der Gast von der Oder zwar ein 16:14, das Spiel war jedoch vorher schon klar mit 52:89 verloren worden.

Landesliga Herren Kevin Köster (1)

Topscorer bei den Dreiern Kevin Köster verletzte sich leider zu Beginn des zweiten Spiels.

Im Anschluss hieß der Gegner WSG Königs Wusterhausen II. Dieses Team trat mit nur 5 Spielern an, darunter waren 2 Spieler aus der U 18! Der EBV war nach dem Potsdamspiel konsterniert. Die Kraftreserven bei den Eisenhüttenstädtern waren zu gering, um bereits von Anfang gegen Königs Wusterhausen dagegen zu halten. Nach 10 Minuten stand es 16:24 gegen den EBV. Der Gegner baute seinen Vorsprung im zweiten Viertel aus und erreichte nach 20 Minuten ein 56:35.
Zu allem Unglück verletzte sich Kevin Köster bereits im zweiten Viertel, so dass er zum Zuschauen verurteilt war. Auch das wirkte sich negativ auf das weitere Spiel aus. Nach dem Seitenwechsel schaltete Königs Wusterhausen einen Gang zurück. Das ermöglichte dem EBV offensiv, einige Chancen heraus zu spielen und zu punkten. Ein 20:21 in diesem Viertel war der ,Lohn’. Da das Spiel nun bereits nach 30 Minuten entschieden war, gab sich der EBV ganz dieser blamablen Niederlage hin und erreichte in den letzten 10 Minuten ein 7:34. Damit war auch diese Niederlage mit 62:111 mehr als verdient, wohlgemerkt gegen nur 5 Spieler beim Gegner!
Trainer David Kiutra erhielt in beiden Spielen je ein technisches Foul und trug somit nicht zur Stabilisierung seines Teams bei. Nach dem Turnier sagte er: “Wir wollten in Potsdam eigentlich mehr erreichen. Leider haben wir nicht das abrufen können, was wir uns vorgenommen hatten. Wir bewiesen defensiv unsere Stabilität, hatten jedoch offensiv zu wenig Möglichkeiten unser arteigenes Spiel aufzuziehen. Dazu kamen zu viele Fehler, die uns immer wieder zurückwarfen. Für die letzten drei Spiele der Saison gilt es Schadensbegrenzung zu betreiben, damit wir als Team trotz der Unzulänglichkeiten noch einen positive Abschluss erreichen und vielleicht doch noch dem Abstieg entrinnen können.”
EBV-Punkte gegen Potsdam II: Dennis Herkt 5 Pkt. 1/2 FW, David Kiutra 8 Pkt. 2 Dreier, Carsten Wehlmann 13 Pkt. 7/10 FW, Patrick Köster 6 Pkt., Emanuel Raasch 0 Pkt., Marcus Burde 0 Pkt., Kevin Köster 19 Pkt., 6/8 FW, 1 Dreier, Benedikt Post 1 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV 15/22 = 68%, Potsdam II 16/34 = 47%
EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen II: Dennis Herkt 20 Pkt., David Kiutra 5 Pkt. 1 Dreier 0/2 FW, Carsten Wehlmann 11 Pkt. 2/4 FW 1 Dreier, Emanuel Raasch 8 Pkt. 2/3 FW, Marcus Burde 3 Pkt. 1 Dreier, Patrick Köster 8 Pkt. 0/2 FW, Kevin Köster 7 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier (im 2.Viertel verletzt ausgeschieden), Benedikt Post 0 Pkt.; Freiwürfe EBV 6/13 = 46%, Königs Wusterhausen II 14/21 = 67%

Oberliga U 18: Zwei Heimniederlagen gegen erfahrene Tabellenführer

U 18 Toni Scrock (2)

Toni Scrock zählt mit seinen erfolgreichen Distanzwürfen und guter Defensive zu den Leistungsträgern des U 18 – Teams.

(mbor/era) Der Gastgeber der Oberliga U 18 des EBV 1971 musste in seinen beiden Heimspielen, ohne den verletzten Dean Hölzel und den erkrankten Joey Lehmann, die Überlegenheit der Spitzenteams aus Bernau und Cottbus anerkennen. Gegen den Tabellenführer SSV Lok Bernau verlor Eisenhüttenstadt mit 42:82 (20:45), gegen den Tabellenzweiten BBC Cottbus am Ende nach großem Kampf mit 62:81 (31:29). Der EBV begann das Spiel gegen den favorisierten Tabellenführer aus Bernau mit einer guten Defense und einer soliden Offensive. Die Hilfe stand sehr gut, wodurch der EBV Ballverluste beim Gegner verursachte, welche leider nicht immer zu Korberfolgen genutzt wurden. Die erfahreneren Spieler der Gäste waren offensiv aber zu routiniert und gewannen das erste Viertel 17:12. In den zweiten 10 Minuten machte der EBV zu viele Fehler im Spielaufbau, welche Bernau ausnutze und einfache Punkte erzielte. Zwei Auszeiten auf Seiten des Gastgebers unterbrachen den Lauf der Spieler aus Bernau nicht richtungsweisend. So mussten die Gastgeber dieses Viertel mit 8:28 an die Gäste und die erste Halbzeit 20:45 an die Panketaler abgeben.
Das dritte Viertel begann der EBV wie ausgewechselt Er EBV spielte eine aggressive Teamdefense, sodass es für den Gegner sehr schwer war in der Zone zu punkten. Als auch die Würfe von außen für Bernau nicht fielen und der EBV auch die Defensivrebounds holte, konnte er einige Fastbreaks erfolgreich laufen. Schlussendlich verdankte der EBV das Viertelergebnis von 15:12 der schlechten Trefferquote von Bernau und Tim Raasch (18 Punkte, Topscorer), welcher in dieser Phase des Spiels die Hälfte seiner Punkte erzielte. Im vierten Viertel konnten die Eisenhüttenstädter diesen Druck nicht weiter aufrecht erhalten. Bernau war konditionell stärker und nutzte wiederum Fehler der Gastgeber für einfache Punkte. So kam das Endergebnis von 42:82 gegen die Stahlstädter zustande.
Trainer Emanuel Raasch nach diesem Spiel: „Fast alle Leistungsträger (außer Tim Raasch (Wurfquote: 8/13 aus dem Feld, 61,5%), blieben unter ihren Möglichkeiten. Es krankt immer wieder an unserem schwachen Aufbauspiel. Wir haben keinen Führungsspieler, der das Spiel wirklich lenkt. Das Reboundverhalten hat sich im Vergleich zu den Spielen in der Hinrunde schon etwas verbessert, vor allem defensiv.“
EBV-Punkte gegen Bernau: Tim Raasch 18 Pkt., 2 Dreier, 0/2 Freiwürfe, Benedikt Post 4 Pkt., 0/2 FW, Marcus Burde 4 Pkt., 4/6 FW, Paul Wilhelm 1 Pkt., 1/2 FW, Toni Scrock 4 Pkt., Niklas Nieschalk 2 Pkt., 2/2 FW, Tobias Krutenat 4 Pkt., Ren Xuzhen 0 Pkt. 0/2 FW, Florian Wendland 1 Pkt. 1/2 FW., Teoman Prahst 4 Pkt. 2/2 FW; Freiwürfe EBV: 10/20 = 50%, Freiwürfe Bernau: 10/11 = 91%

U 18 Tim Raasch (2)

Tim Raasch – einer der beständigsten Spieler seines Teams!

Gegen die guten Cottbuser (gewannen in ihrem ersten Spiel des Tages gegen Bernau) spielten die Stahlstädter anfangs eine sehr aggressive und anspruchsvolle Defense. Ebenso nutzten sie ein schnelles Umschaltspiel und erzielten vier einfache Fastbreak-Körbe. Nach diesem 8:0 Run nahmen die Gäste eine Auszeit, welche die gewünschte Wirkung für die Lausitzer zeigte. Sie kamen viel stärker in der Offensive auf den Platz und glänzten mit sehr gutem Teamspiel. Der EBV hielt offensiv dagegen, sodass es nach zehn Minuten nur 17:20 gegen den EBV stand. Das zweite Viertel war das Beste im ganzen Spiel. Die Gastgeber spielten über das ganze Viertel hinweg und schlossen offensiv am Brett ab. Die Reboundarbeit in diesem Viertel war besonders gut, vor allem von Tim Raasch (15 Rebounds/esamt) und Benedikt Post (8 Rebounds). Der Halbzeitstand für den EBV war hoch verdient 31:29.
In den ersten sechs Minuten des dritten Viertels machten die Cottbuser trotz EBV-Auszeit einen 19:5 Run. Nach der Auszeit fingen sich die Eisenhüttenstädter, angeführt von Kapitän Benedikt Post (Gesamt 14 Punkte). So stand es nach 30 Minuten 52:60 gegen den EBV. Im vierten Viertel konnte der EBV leider keine Kraftreserven mehr mobilisieren, um den Cottbusern gefährlicher werden zu können. Der Gastgeber war abhängig von seinen Außenschützen Toni Scrock (15 Pkt., 3 Dreier) und Tim Raasch (13 Pkt, 2 Dreier). Da diese wegen guter Defense der Lausitzer nicht immer anspielbar waren und die Cottbuser fast alle Würfe von außen, trafen verlor der EBV dieses Viertel mit 10:21, daraus folgte der Endstand von 81:62 für den BBC. Noch einmal der EBV-Trainer: „Wir sind noch nicht sicher genug im Spielaufbau und haben zu wenig erfahrene Scorer. In diesem Spiel haben wir die beste Reboundarbeit der Saison abgeliefert. Besonders lobend möchte ich Toni Scrock erwähnen, welcher mit seinen sehr guten 15 Punkten Topscorer wurde und ein sicherer Schütze aus der Mittel- und Weitdistanz geworden ist. Außerdem positiv ist, dass gleich drei Spieler zweistellig punkteten.“
EBV-Punkte gegen Cottbus: Toni Scrock 15 Punkte 0/1 FW 3 Dreier, Marcus Burde 8 Pkt. 2/2 FW, Benedikt Post 14 Punkte, Tim Raasch 13 Pkt. 1/4 FW 2 Dreier, Paul Wilhelm 6 Pkt., Ren Xuzhen 0 Pkt., Niklas Nieschalk und Teoman Prahst 0 Pkt., Tobias Krutenat 6 Pkt., Florian Wendland 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 3/7 = 43%, Freiwürfe Cottbus: 7/12 = 58%

Oberliga U 18 männlich: Zwei Niederlagen in Frankfurt (Oder), trotz Verlängerung

U 18 Benedikt Post (1)

Kapitän Benedikt Post war stets bemüht, ein Teamspiel gegen Frankfurt (O.) aufzuziehen.

(mbor/koe) Das Jungengteam der U 18 musste sich sowohl gegen den Tabellenzweiten Red Cocks Frankfurt mit 50:55 (29:30) als auch gegen den Tabellenfünften, dem USV Potsdam, klar mit 47:77 (21:43) geschlagen geben.
Beim EBV fehlten Paul Wilhelm und Tobias Krutenat. Die Gäste begannen das Spiel gegen den Gastgeber aus Frankfurt sehr konzentriert. Somit konnte sich das junge Team eine 13:11 Führung nach dem ersten Viertel erspielen. Frankfurt trat nur zu fünft an, ohne ihren verletzten Topscorer und Spielmacher Lukas Rüde. Im zweiten Viertel konnte sich der EBV nicht weiter absetzen, im Gegenteil Frankfurt spielte in dieser Phase besser als Team. Der EBV traf ungünstige Entscheidungen in der Offensive. Es wurde nicht mehr aggressiv genug zum Korb agiert, um die Gegner zum Foul zu zwingen. Das Passspiel ließ nach – und es wurde nur von außen geworfen. Die Statistik belegt, dass nur 22 von 71 Distanzwürfen (31%) und nur 2 von 14 Dreipunktewürfen (14%) in des Gegners Korb ihr Ziel fanden. So konnte der Gastgeber die Phase nutzen und ging in die Halbzeitpause mit einem 29:30.
Das dritte Viertel verlief nicht anders. Der EBV verlor langsam den Faden zum Spiel. Es wurde nicht das umgesetzt was der Trainer Emanuel Raasch in der Halbzeitpause forderte. Der Zug zum Korb, dabei Fouls zu ziehen gegen die zu fünft angetretenen Frankfurter fehlte vollends. Das dritte Virtel ging unspektakulär mit 10:10 aus. Im vierten Viertel schwanden die Kräfte bei beiden Teams. Das EBV-Team hatte jedoch 7 Spieler, konnte also einwechseln. Die beiden noch U 16-Spieler Teoman Prahst sowie Dean Holzel konnten ihre Leistung insgesamt nicht abrufen, bekamen zu wenig Spielzeit. Beide bemühten sich trotzdem mit einer starken Defense und gutem Passspiel in der Offensive. Das vierte Viertel endete nach zehn Minuten 6:5 für Frankfurt. Die Eisenhüttenstädter hätten bereits in der regulären Spielzeit den nötigen Vorsprung erzielen können, wenn das Team die Marschroute des Trainers beherzigt hätte. Es kam zur Verlängerung, in der dem EBV einfach der Biss fehlte, außerdem fehlten die Abgezockheit und Ruhe in der Offensive. Es wurden schlechte Entscheidungen getroffen und mit dem Schiedsrichter diskutiert als sich auf das Spiel zu konzentrieren. Die erfahrenen Frankfurter blieben in der Offensive eiskalt und verwandelten sicher. Letztlich handelte sich Tim Raasch als einziger EBV-Center sein 5.Foul ein und musste bis Schlusspfiff von der Bank zuschauen. Der EBV verlor die Verlängerung mit 10:5. Topscorer beim EBV war Marcus Burde mit sehr guten 20 Punkten und 4 von 6 verwandelten Freiwürfen.
EBV-Punkte gegen Frankfurt: Benedikt Post 9 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Marcus Burde 20 Pkt. 4/6 FW, Tim Raasch 11 Pkt. 2 Dreier 1/2 FW, Ren Xuzhen 6 Pkt., Toni Scrock und Dean Hölzel je 2 Pkt., Teoman Prahst 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 6/11= 55%Freiwürfe Frankfurt: 4/8 = 50%

U 18 Marcus Burde (2)

Marcus Burde gehörte bei diesem Turnier zu den Besten und war in beiden Spielen Topscorer.

Der EBV begann das zweite Spiel gegen den USV aus Potsdam ruhiger.
Der Einsatz stimmte, aber die großen Potsdamer machten es den Eisenhüttenstädtern sehr schwer. Sie zogen ein hervorragendes Passspiel auf und machten fast jeden Korb im ersten Anlauf. Somit stand es nach zehn Minuten 6:14. Man merkte, dass die Potsdamer Jungs ihr erstes Spiel an diesem Tag hatten und der EBV bereits ausgelaugt war. Trotz dieses Handicaps war die Spielweise des EBV sehenswert. Alle Spieler waren bemüht, den Ball flüssig durch die Defensivreihen des USV zu spielen. Im zweiten Viertel konnten sich endlich auch die bereits erwähnten mitgereisten U 16-Spieler beweisen. Dean Hölzel machte seine Aufgabe auf seiner Position sehr gut, er zeigte Biss in der Defensive und bewies in der Offensive mit einem guten Zug zum Korb, dass er auch punkten kann. Teoman Prahst musste sich in der Defensive völlig verausgaben, um gegen die körperlichen stärkeren Potsdamer zu bestehen. Zur Halbzeit stand es gegen den EBV 17:29.
Die ersten fünf Minuten des dritten Viertels verschlief der EBV völlig und kassierte viele Fastbreak-Punkte der Potsdamer, die die schläfrige Phase des Gegners erkannten und gnadenlos ausnutzen. Niklas Nilschalk (EBV/erstes Spiel nicht mitgespielt wegen fehlender Spielerkleidung) wollte das Ruder in seine Hand nehmen und tat dies sehr gut mit seinen Offensivaktionen. Das reichte aber nicht aus, um den USV Potsdam zu gefährden, diese spielten selbstsicher und ließen dem EBV keine Chance den Rückstand aufzuholen. Nach 30 Minuten führte der USV mit 50:30.
Im vierten Viertel spielte der USV mit seiner zweiten „Garnitur“. Die Köpfe beim EBV neigten sich allmählich dem Boden entgegen. Die in diesem Spiel wiederum starken Marcus Burde mit 12 Pkt. und 2/2 FW sowie Tim Raasch mit 10 Pkt. und ebenfalls 2/2 FW, 1 Dreier zeigten die letzten Minuten des Spiels noch einmal ihre Fähigkeiten am Ball und punkteten beide zweistellig. Das Spiel endete nach 40 Minuten 77:47 für den USV Potsdam. Fazit des Trainers Emanuel Raasch und des FSJ-lers Kevin Köster: „Wir hatten zu viele Ballverluste, eine schlechte Wurfauswahl und ein unkonzentriertes Passspiel. Potsdam spielte mannschaftlich geschlossener und cleverer seine Chancen aus als wir.“
EBV-Punkte gegen Potsdam: Benedikt Post 8 Pkt. 3/6 Freiwürfe, Marcus Burde 12 Pkt. 2/6 FW, Tim Raasch 10 Pkt. 1 Dreier 2/4 FW, Toni Scrock 4 Pkt., Dean Hölzel 3 Pkt, 1 Dreier, 0/2 FW, Niklas Nieschalk 6 Pkt. 1/2 FW, Teoman Prahst 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 9/21 = 43%, Freiwürfe USV Potsdam: 1/ 6 = 17%