2.Feb..2019 | Bestenliga Ü 40, Featured, Saison 2018/2019 |

Robert Schwarz, einer der vier Fürstenwalder Gastspieler, die das Spiel des EBV 1971 wesentlich schneller und gefährlicher machen.
(mbor/bast) Die Senioren der Ü 40 haben kürzlich ihr Heimspiel erneut gegen den BBC Cottbus gewonnen. Sie besiegten die Herren aus der Lausitz mit 44:38 (24:18). Nachdem sich beim Aufwärmen Mario Beyer verletzte und Steffen Schneider an diesem Tag mit dem Nachwuchsteam der U 14 unterwegs war, trat der Gastgeber mit 10 Spielern an. Die Gäste waren nicht voll besetzt, der stärkere Kader war auf Seiten der Eisenhüttenstädter, zumal alle Spieler aus Potsdam (4) und aus Fürstenwalde (4) anreisten. Dafür gebührt ihnen ein besonderes Lob. So erlaubte sich EBV-Trainer Jörg Bastian einen seltenen Luxus immer einen kompletten Fünfer auf das Parkett zu schicken. Die Startfünf erspielte sich einen Vorsprung von 10 Punkten, die zweiten Fünf erledigten die Verteidigung dieses Vorsprungs mit Bravour. Es hatten also alle Spieler die gleichen Anteile am knappen aber jederzeit verdienten Sieg.
Der EBV ging nach 10 Minuten mit 11:6 in Führung. Nach 20 Minuten stand es 24:18. Die größte Differenz erspielte sich der Gastgeber mit 19:7 im zweiten Viertel und im 3.Viertel mit 32:18. Der Trainer probte defensiv wie offensiv Verschiedenes aus, um zu sehen, wie sein Team und der BBC Cottbus diese Aufgaben meisterten. Außerdem gab es für Trainer Jörg Bastian wichtige Anhaltspunkte für kommende Trainingstage. Das Gästeteam spielte körperbetont aber fair. So kam der EBV des Öfteren an die Freiwurflinie. Die „Ausbeute“ dort hieß 8/12, d.h. 67%, ein achtbares Ergebnis. Demgegenüber erreichten die BBC-Spieler von der Linie nur 2/11 = 18%.
Nach dem Seitenwechsel baute der erste EBV-Fünfer mit 38:24 wieder etwas aus. Der BBC hatte mit Thomasz Oskwarek (16 Pkt.) und Thomas Roever 13 Pkt.) seine besten Spieler und gleichzeitigen Punktlieferanten. Die Gäste kamen bedrohlich nahe, zum Sieg für sie reichte es aber insgesamt nicht. So gewann der EBV schließlich verdient mit 44:38.

Stephan Schulte (mit Ball) wurde aus dem Team der Senioren III bei einem gemütlichen Beisammensein feierlich verabschiedet. (Foto aus einer Begegnung gegen StarWings Glienicke Saison 13/14 in der Turnhalle Eisenbahnstraße)
Nach einer Partie bei ausgezeichneter Stimmung und einem Happyend für den EBV trafen sich alle Spieler der Ü 35 und der Ü 40 am Abend beim gemeinsamen Bowling und anschließendem gemütlichen Beisammensein. Auch hier standen der Spaß und die Fachgespräche untereinander im Mittelpunkt.
Dieser Anlass wurde dazu genutzt, um den wohl stärksten Verteidiger und wichtigen Motivator Stephan Schulte zu verabschieden. Aus beruflichen und privaten Gründen kann er leider nicht mehr am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen und verlässt deshalb das EBV-Team. Vielen Dank noch einmal an Stephan Schulte für seinen Einsatz, seine Spielfreude und sein Engagement als Sponsor für das Seniorenteam.
EBV gegen Cottbus: Mario Krüger 3 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Jörg Hohlbein 0 Pkt. 0/1 FW, Franko Löser 2 Pkt., Andreas Meier 4 Pkt., Thomas Gestewitz 8 Pkt., Jörg Bastian 1 Pkt. 1/2 FW, Steffen Wersing 14 Pkt. 2/2 FW, Robert Schwarz 4 Pkt., Ingo Putscher 0 Pkt., Uwe Sarnow 8 Pkt. 4/5 FW; Freiwürfe Ehst.: 8/12 = 67%, Cottbus 2/11 = 18%
30.Jan..2019 | Featured |

Luis Weber bestätigte seine gute körperliche und spielerische Verfassung in beiden Spielen gegen Fürstenwalde und Schwedt
(mbor/schn) Nach der herben Enttäuschung beim letzten Turnier in Bernau löste das U 14-Team seine nächsten Auswärtsaufgaben in Fürstenwalde etwas besser. Das Spiel gegen den Gastgeber WSG Fürstenwalde verloren die Oderstädter zwar hoch mit 38:92 (20:44). Gegen die BG 94 Schwedt (im Hinspiel klar verloren) konnten sich die Eisenhüttenstädter beim 2. Aufeinandertreffen schadlos halten und mit 81:75 (44:32) gewinnen.
Der EBV trat ohne Jeremy Kohnert und die Brüder Tom und Marvin Schlegel an. Die Oderstädter begannen sehr nervös. Trainer Steffen Schneider musste erst einmal eine Auszeit nehmen, um sein Team noch einmal zu motivieren. Bis dahin spielten die Jungen so, als ob das Spiel bereits als verloren gegeben wurde; offensiv einfallslos und defensiv ohne die richtige Einstellung. Erst in der vierten Minute erzielte der EBV seinen ersten Treffer nach einer Einzelaktion von Adrian Schubel, auch danach erzielte dieser Spieler zwei Freiwurfpunkte (8.). Die Gastgeber zwangen den EBV durch ihre sehr gute Verteidigung zu vielen Ungenauigkeiten, zu einfachen Fehlern im Zuspiel- und Wurfbereich. So gab es eine Vielzahl von schnellen Gegenangriffen. Das Resultat war ein 6:28 nach 10 Minuten. Im zweiten Viertel verzeichnete der Beobachter eine deutliche Steigerung der Gäste. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, Fürstenwalde wechselte durch, ließ alle Spieler spielen. Besonders die EBV – Defensive war in dieser Phase ansprechend. Leider konnte im Umkehrspiel dieses Positivum nicht für Fastbreaks genutzt werden. So mussten die eigenen Punkte hart erarbeitet werden. Ein Viertelergebnis von 14:16 war der Lohn.
Nach der Pause genügten Fürstenwalde wiederum 10 Minuten, um klar zu zeigen, wer den hohen Sieg nach Hause bringen wird. Auswahlspieler Philipp Ziener (Fürstenwalde) war nicht zu halten. Er war Regisseur, Lenker und Vollstrecker in einem starken Fürstenwalder Team, welches mit 66:28 auf und davon zog. Am Ende gewann der Gastgeber verdient mit 92:38. Der EBV-Trainer wechselte alle seine Spieler ein, auch um ihnen zu zeigen, welche Trainingsaufgaben noch zu bewältigen sind, um den Rückstand zu den Besten weiter zu verringern. Gute Noten verdienten sich beim EBV Adrian Schubel als Aufbauspieler, Sandro Lay sowie der sich immer mehr in den Vordergrund schiebende Luis Weber mit einem guten Zug zum Korb und ansprechender Übersicht.
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Arian Schneider, Jamie Hennlein, Georg Jorkisch, Luis Weber 6 Pkt., Liam Wegner und Nico Schulpig alle 0 Pkt., Conor Joel Kästner 4 Pkt. 0/2 FW, Sandro Lay 6 Pkt., Adrian Schubel 18 Pkt. 4/4 Freiwürfe, Dominik Reger 2 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV 4/6 = 75%, Fürstenwalde 4/8 = 50%

Conor-Joel Kästner war defensiv sehr gut und ein wichtiges Bindeglied im Angriff zwischen Aufbauspielern und Center.
Im anschließenden Spiel gegen Schwedt lautete die wichtigste Aufgabe des Trainers Steffen Schneider, den großgewachsenen Spieler Constantine Wegner (Schwedt) aus dem Spiel zu nehmen. Das gelang im Doppelpack sehr gut Conor-Joel Kästner und dem wieder genesenden Sandro Lay vortrefflich. C. Wegner erzielte nur 8 Punkte. Der zweite große Spieler von Schwedt Patrice Zörner hingegen erreichte herausragende 34 Punkte (davon 3 Dreier). Er war kaum zu verteidigen.
Der EBV setzte also vonAnfang bis Ende auf die Defensive. Dadurch erarbeitete sich der EBV viele Fastbreaks, die die Spieler auch zu Punkten nutzen konnten. Nach 10 Minuten hieß es 22:19, zur Halbzeit 44:32 (2. Viertel 22:13).
Im dritten Viertel kam es zu einem kleinen Einbruch, da C.-J. Kästner Knie- und Konditionsprobleme hatte. Auch der bereits beim letzten Turnier angeschlagene L. Weber klagte wieder über Fußschmerzen. Außerdem bekam Sandro Lay auf Grund seiner langen Verletzungszeit jetzt etwas weniger Spielzeit. Es ging also nun über die Bankspieler wie zum Beispiel Arian Schneider, Georg Jorkisch, Dominik Reger, Liam Wegner und Nico Schulpig, die sich allesamt prächtig schlugen und beweisen konnten, was in ihnen steckt. Leider gelang ihnen nicht jeder Korbabschluss, so dass die Führung auf 58:57 (30.) schmolz. Man merkte den EBV-Spielern an, bereits das zweite Spiel nacheinander in den Beinen zu haben. Die Fehlerquote wurde größer – dieses 3. Viertel ging mit 25:16 an Schwedt.
Der EBV-Trainer blieb ruhig und gefasst. Er schickte im 4.Viertel wieder seine Staring five auf das Feld. Adrian Schubel, Sandro Lay und Luis Weber (!) bildeten das „magische“ Dreieck. Diese Drei verstanden sich blendend, L. Weber stellte den Block, A. Schubel zog über die Mitte zum Korb, schloss entweder selbst ab oder legte gekonnt zu S. Lay oder C.-J. Kästner ab, die dann punkteten. Ergänzt wurden diese Spieler sehr gut von Jamie Hennlein. Das zog den Uckermärkern, den langsameren Schwedter Centern den Nerv, zumal C. Wegner (Schwedt) bereits 4 Fouls (21.) hatte. Zum Abschluss rundete Sandro Lay mit einem erfolgreichen Dreier die Partie für den EBV ab. Eisenhüttenstadt war äußerst glücklich über den als Team herausgespielten verdienten 81:75 – Sieg.
EBV-Punkte gegen Schwedt: Arian Schneider 0 Pkt., Jamie Hennlein 4 Pkt., Georg Jorkisch 0 Pkt., Luis Weber 6 Pkt., Liam Wegner 0 Pkt., Nico Schulpig 4 Pkt., Conor Joel Kästner 7 Pkt. 1/2 FW, Sandro Lay 28 Pkt., Adrian Schubel 32 Pkt. 4/11 Freiwürfe, Dominik Reger 0 Pkt.; Freiwürfe EBV 5/12 = 42%, Fürstenwalde 4/8 = 50%
28.Jan..2019 | BL Herren, Featured, Saison 2017/2018 |
(mbor) Mit erneut zwei Auswärtssiegen beendete das Bezirksliga Herrenteam die Vorrunde in der laufenden Meisterschaft. Gegen die SV 1919 Woltersdorf II spielte die Mannschaft 74:42 (38:30), gegen den Gastgeber BV Eberswalde gewann sie mit 75:45 (33:23).
Beide Spiele bestritten die Oderstädter ohne Marcus Burde, Jan Grünberg und Marc René Raue. Trotz dieser kurzfristigen Ausfälle beherrschte der EBV seine Gegner. Im ersten Spiel gegen Woltersdorf taten sich die Eisenhüttenstädter anfangs etwas schwer, an die Korbanlagen zu gewöhnen. Defensiv war der EBV noch nicht auf dem gewohnt hohen Level, aggressiv und trotzdem fair zu verteidigen. Offensiv trafen die Männer einfache Korbleger nicht. So ging es erst einmal mit 14:13 knapp in die Viertelpause. In den zweiten 10 Minuten gelang es dem EBV, die Oberhand zu gewinnen. Ein 13:4 – Run zwischen der 13. und 15.Minute sorgte mit 27:17 für klare Verhältnisse. Noch einmal blitzte das Können des EBV auf; mit einer kurzen, aber prägnanten Ergebnisverbesserung (19./20.Minute – 38:30). Die erfolgreichen Dreipunktewürfe von Kevin Köster (insg. 3) und vom Kapitän und Aufbauspieler Oliver Schwanz (insg. 2) verhalfen dem EBV zu diesem guten Zwischenstand. Dass das Ergebnis nicht schon längst höher ausfiel, ist dem Auslassen von mehreren Großchancen geschuldet.

Teoman Prahst hatte gegen Woltersdorf mit 13 Punkten eine gute Trefferquote.
Nach dem Seitenwechsel brach es jedoch über die Woltersdorfer herein. Sie hatten bereits gegen Eberswalde gespielt, der EBV war noch ausgeruht und sehr „hungrig“, was die Korbausbeute betrifft. Das dritte Viertel erspielten sich die Stahlstädter ein 23:4. Sie ließen nur einen einzigen Feldkorb zu. Der EBV erkannte und nutzte die Schwachstellen von Woltersdorf. Das Viertel gehörte den Youngstern beim EBV, wie Laurin Wendland (6 Pkt.), Teoman Prahst (13 Pkt.), Paul van den Brandt (8 Pkt.) und Kevin Köster (28 Pkt.). Sie sorgten vor allem gemeinsam mit Oliver Schwanz dafür, dass die sehr starke Zonendeckung die Woltersdorfer immer wieder vor neue Probleme stellte. Der EBV provozierte viele Ballverluste und dann war der erfolgreiche Abschluss zumeist nur noch Formsache.
Ins letzte Viertel ging es mit einem komfortablen 61:34 – Vorsprung. Die wenigen anwesenden Zuschauer und der EBV – Trainer Manfred Borchert glaubten weiter an das starke EBV – Team, dass dieses die Korbdifferenz noch jenseits der 40 Punkte schrauben könne. Doch weit gefehlt. Die Oderstädter verfielen in alte Bewegungsabläufe, in ein zu statisches Spiel, was zu wenig Korbaktionen führte und dabei nur ein mageres 13:8 herausspringen ließ. Wahrscheinlich waren die Gedanken schon beim zweiten Spiel gegen Eberswalde. Am Ende hieß trotz des schwachen letzten Viertels 74:42 für ein EBV-Team, welches in allen Belangen dem SV Woltersdorf überlegen war.
EBV-Punkte gegen Woltersdorf II: Kevin Köster 28 Pkt. 5/6 Freiwürfe 3 Dreier, Patrick Köster 0 Pkt. 0/4 FW, Paul van den Brandt 8 Pkt., Laurin Wendland 6 Pkt. 2/4 FW, Teoman Prahst 13 Pkt. 1 Dreier, Toni Meinhardt 5 Pkt. 1/2 FW, Dennis Horn 0 Pkt., Enrico Barnick 5 Pkt. 1/2 FW, Oliver Schwanz 9 Pkt. 1/2 FW 2 Dreier; Freiwürfe EBV 10/20 = 50%, Woltersdorf II 8/12 = 75%

Kevin Köster zeigte sehr gute Form und erzielte in beiden Spielen 55 Punkten, davon 8 Dreier.
Nach einer kurzen 20 minütigen Pause hieß der nächste Gegner BV Eberswalde 99. Diese Mannschaft war spielerisch etwas strukturierter und hatte im ihrem ersten Spiel knapp gegen Woltersdorf gewonnen. Der EBV begann stürmisch, als wenn es gar kein ersten Spiel gegeben hatte. Wiederum mit einer exzellenten Teamdefensive ausgestattet, spielte Oliver Schwanz auf der Aufbauposition als Ballverteiler, Ruhepol bzw. „Antreiber“. Die Gäste von der Oder erspielten (!) sich sehr viel Chancen, der Ball wurde oft zum schnellsten Mitspieler. Ein 18:10 (10.Minute) war der erste Zwischenstand. Das Pulver von Eberswalde war aber noch nicht ganz verschossen. Diese Spieler bäumten sich auf und erzwangen eine knappe 33:23 – Halbzeitführung für den EBV.
Nach dem Seitenwechsel erkannte der Gästetrainer, dass das erste Spiel bei einigen seiner Spieler doch schon etwas Kraft gekostet hatte. Die Auswechslungen hatten einen kürzeren Zeitabstand. Der Trainer gab jedem seiner Spieler ausreichend Gelegenheit sich zu präsentieren. Das Team agierte weiter defensiv sehr aggressiv und ballgewinnend orientiert. Dabei erhielt der EBV Fouls, die Eberswalde in dieser Phase mit 3:12 erfolgreichen Freiwürfen schlecht nutzte. Offensiv glänzte der EBV mit gekonnten Zuspielen und sehenswerten Korbaktionen. Beim Stand von 50:36 gab es die letzte Viertelpause. Eberswalde ergab sich im letzten Viertel vollends der totalen Übermacht des EBV. Die Oderstädter demontierten in nur 10 Minuten Eberswalde; jene zeigten wirklich, was sie können und erzielten im letzten Viertel ein 25:9 und am Ende ein toll herausgespieltes 75:45.

Paul van den Brandt, der im zweiten Spiel mit 17 Punkten das abrufen konnte, wozu er in jedem Punktspiel in der Lage ist.
Fast alle EBV – Spieler trugen sich in das Punktekonto des EBV, allen voran der wieder gut in einem starken Team spielende Kevin Köster mit 27 Punkten und 5 erfolgreichen Dreiern. Da Center Marc René Raue ausfiel mussten Toni Meinhardt (10 Punkte), Enrico Barnick und Dennis Horn im Wechsel mit Patrick Köster und Teoman Prahst die Lücken füllen und ihre Gegenspieler vom eigenen Korb weghalten. Diese Aufgabe erfüllten alle Spieler mit Bravour. Der im ersten Spiel etwas zögerliche Paul van den Brandt erstarkte im Spiel gegen Eberswalde und erzielte sehr gute 17 Punkte, bei 3/6 Freiwürfen. Mit einer tollen Defensive und ebenfalls zweistellig mit 10 Punkten, davon 1 Dreier punktete einmal mehr U 18 – Spieler Laurin Wendland.
EBV-Punkte gegen Eberswalde: Kevin Köster 27 Pkt. 0/1 Freiwürfe 5 Dreier, Patrick Köster 2 Pkt., Paul van den Brandt 17 Pkt. 3/6 FW, Laurin Wendland 10 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier, Teoman Prahst 2 Pkt. 0/1 FW, Toni Meinhardt 10 Pkt. 2/3 FW, Dennis Horn 0 Pkt., Enrico Barnick 1 Pkt. 1/2 FW, Oliver Schwanz 6 Pkt. 0/1 FW; Freiwürfe EBV 10/20 = 50%, Eberswalde 8/12 = 75%
23.Jan..2019 | Allgemein |

Ludwig Rat bewies einmal mehr Kämpfer-qualitäten und erzielte für ihn gute 13 Punkte, davon 2 Dreier. Im Hintergrund Center Moritz Mahlich. (Foto aus einem Spiel gegen SSV Lok Bernau)
(mbor/pra) Im ersten Spiel des Jahres 2019 verloren die Jungen der U 18 in Potsdam mit 54:68 (28:27).
Es begann mit einer 17:10 – Führung (10.Minute) für den Gastgeber aus der Landeshauptstadt. Die Eisenhüttenstädter verschliefen den Beginn regelrecht. Die Potsdamer waren in ihren Aktionen energischer, zielstrebiger und besser zum Korb orientierter. Trainer Sebastian Müller (USV) wusste um die Schwächen des EBV direkt an den Brettern (Größennachteile seitens des EBV) und nutzte die erste Phase des Spiels zur Führung. Nach der kurzen Viertelpause fing sich der EBV wieder etwas, erzielte im 2.Viertel ein 18:10 und zur Halbzeit eine knappe 28:27 – Führung. Die Verteidigung der Oderstädter stand jetzt sicherer. Leider bekam Laurin Wendland schon im ersten Viertel 3 persönliche Fouls. Offensiv setzte der Gast mit seinem arteigenen Spiel positive Akzente, was auch die knappe Führung beweist. Vor allem durch Ballgewinne kam der EBV zu leichten Korbwurfchancen. Lediglich mit der Effektivität haderte Trainer Teoman Prahst bereits in der Halbzeit. Zu viele einfache Korbleger gingen nicht in den USV – Korb.
Nach dem Seitenwechsel setzten die Potsdamer den EBV noch mehr unter Druck, sie ließen ihre Gegner bereits im Aufbau weniger zur Entfaltung kommen und waren eben am EBV – Korb effektiver. So ging der USV nach 30 Minuten mit 47:37 in Führung. Im letzten Viertel erholte sich der EBV zwar etwas, konnte aber in diesen 10 Minuten ein 21:17 für Potsdam und am Ende eine klare 54:64 Niederlage nicht verhindern.

Topscorer des EBV wurde Leo Lüben (mit Ball) mit 16 Punkten. (Foto ebenfalls aus dem Spiel gegen SSV Lok Bernau)
Der EBV-Trainer nach dem Spiel: „Unser Offensivspiel kommt aus einer starken Defensive heraus. Das zeigte mein Team im gesamten Spiel. Die Schiedsrichter pfiffen etwas kleinlich puttygen download windows , die Leidtragenden waren wir. Neben dem bereits genannten Laurin Wendland hatte Ludwig Radt am Ende 5 Fouls, Moritz Mahlich und Leo Lüben hatten je 4 sowie Eric Mintken 3 Fouls. Da diese fünf Spieler die Hauptlast des Spiels trugen, war solch eine Foulbelastung frühzeitig für uns eine schlechte Konstellation. Dazu kam, dass meine Spieler mit den Korbanlagen nicht zurecht kamen und zu viele Wurffehler hatten. Trotz der Größennachteile als Team erkämpfte sich unser 2,00 m – Mann Moritz Mahlich einige Defensiv- und Offensivrebounds sicher. Da hatte der USV insgesamt aber ebenfalls die Nase vorn, weil der Gastgeber eine ausgeglichenere, homogenere Mannschaft besitzt und das auch besser in die Waagschale werfen konnte. Obwohl wir verloren haben, kann ich mit meinen Team – einige Abstriche habe ich bereits erwähnt – zufrieden sein. Immerhin haben wir dem souveränen Tabellenführer etwas Paroli bieten können.“
EBV-Punkte gegen Potsdam: Laurin Wendland 8 Pkt. 2 Dreier, Leo Lüben 16 Pkt. 2 Dreier 2/2 Freiwürfe, Ludwig Radt 13 Pkt. 5/9 FW 2 Dreier, Eric Mintken 0 Pkt., Moritz Mahlich 8 Pkt. 0/3 FW, Carlos van den Brandt 0 Pkt., Jonas Kraske 2 Pkt., Tim Sprenger 4 Pkt., Dominik Träder 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 7/14 = 50%, Potsdam: 11/22 = 50%
17.Jan..2019 | Featured, OL U 14 |
(mbor) Das Team des EBV 1971 war letzten Sonnabend weitestgehend chancenlos gegen starke Gegner aus Schwedt und Bernau. Gegen das Team der BG 94 Schwedt verloren die Jungen nach gutem Beginn mit 49:73 (30:32), gegen die Gastgeber des SSV Lok Bernau hieß es anschließend gar eklatant hoch 25:138 (14:74).
Eisenhüttenstadt musste sehr schmerzlich auf die verletzten großen Spieler Jeremie Kohnert und Topscorer Sandro Lay verzichten. Das wirkte sich äußerst dramatisch auf beide EBV-Spiele aus. Kapitän und Aufbauspieler Adrian Schubel war fast Alleinunterhalter.

Adrian Schubel (mit Ball) war Dreh- und Angelpunkt des EBV-Spiels. (Hier aus einer früheren Partie gegen Rathenow)
Defensiv gelang es dem EBV gegen Schwedt nur selten mitzuhalten, besonders die beiden groß gewachsenen und körperlich robusten Schwedter Spieler Pascal Zürner (31 Pkt.) und Constantine Wegner (18) aus der eigenen Zone herauszuhalten. Beide machten 67% der Schwedter Punkte. Offensiv musste sich Adrian Schubel (51% aller EBV-Punkte) auf seine Mitspieler verlassen, dass auch sie punkteten. Das gelang den 5 Spielern Jamie Hennlein, Dominik Reger, Nico Schulpig, Conor Joel Kästner und Liam Wegner mit jeweils 4 Punkten. Das war aber leider nicht genug, um Schwedt in Verlegenheit zu bringen. Center Marvin Schlegel hatte defensiv kaum eine Chance, offensiv setzte er leider viel zu wenig Akzente.
Anfangs hielt der EBV mit 20:17 (1.Viertel) noch dagegen. Jedoch war das Strohfeuer mit

Liam Wegner (mit Ball) versuchte ständig gegen Bernau bzw. gegen Schwedt offensiv in die gegnerische Deckung einzubrechen. (hier aus früheren Begegnung gegen Nauen)
zunehmender Spielzeit verschossen, der EBV traf nicht mehr. Eine Chancenverwertung des EBV-Teams von unter 35% gab mit den Ausschlag dafür, dass sich das Blatt zugunsten von Schwedt wendete. Zur Halbzeit führten die Uckermärker noch knapp mit 32:30, nach 30 Minuten bereits mit 54:44. Die Stahlstädter mussten so gut wie tatenlos mit ansehen, wie Schwedt am Ende klar und souverän 73:49 gewann. Im letzten Viertel machte der EBV überhaupt nur 4 Punkte! Das sagt einiges über die Durchschlagskraft des EBV aus.

Tom Schlegel (Nr.23), obwohl erst 10 Jahre alt, kämpfte unermüdlich gegen die teilweise übermächtigen Gegner. (hier aus einer Begegnung gegen Nauen)
EBV-Punkte gegen Schwedt: Arian Schneider und Luis Weber beide 0 Pkt., Marvin Schlegel 2 Pkt., Jamie Hennlein 4 Pkt., Tom Schlegel 2 Pkt., Conor Joel Kästner 4 Pkt., Adrian Schubel 25 Pkt. 3/6 Freiwürfe 3 Dreier, Dominik Reger 4 Pkt., Liam Wegner 4 Pkt., Nico Schulpig 4 Pkt.; Freiwürfe EBV 3/6 = 50%, Schwedt 1/7 = 14%
Noch schlimmer traf es den EBV im zweiten Spiel. Bernau erzielte schon zuvor im Spiel gegen Schwedt einen „Hunderter“. Das gelang ihnen mit 138 Punkten auch gegen die Oderstädter überragend.
Lok Bernau war körperlich, technisch, spielerisch und effektiv am EBV-Korb in allen Belangen den Eisenhüttenstädtern sehr deutlich überlegen. Aus einer Pressverteidigung über die ganze Spielzeit hinweg machte Bernau es allen gegnerischen Spielern sehr schwer, den Ball überhaupt über die Mittellinie zu bringen. Die Folge waren reihenweise Zuspiel-, Fang- und Dribbelfehler des EBV, die Bernau immer wieder gnadenlos mit Punkten bestrafte. Auch bei den Rebounds hatten die Panketaler die Oberhand. Wenn sie einmal nicht trafen, was relativ selten vorkam, holten sich die Bernauer Spieler ein-, zwei- oder sogar dreimal den Ball und punkteten dann. Größenmäßig und athletisch gesehen war Bernau eben klar im Vorteil. Das nutzte das Team bis zur Schlussminute. Die statistischen Werte für Bernau in den einzelnen Spielperioden unterstreichen das zuvor Geschilderte: 33:7 (1.Viertel), 74:14 (Halbzeit) und 106:21 nach dem dritten Viertel.
Beim EBV verdiente sich die Bestnote einmal mehr Adrian Schubel. Seine Einstellung und Konsequenz verdient großen Respekt und Anerkennung. Den meisten mitgereisten EBV-Spielern kann man die positive kämpferische Einstellung im gesamten Spiel gegen Bernau nicht abstreiten. Aber das Team war zu klein und athletisch nicht durchgebildet genug, um Bernau auch nur annähernd Paroli zu bieten.
Gute Noten verdienten sich – entsprechend ihren körperlichen Möglichkeiten – beim EBV außerdem Tom Schlegel, Arian Schneider (beide erst 10 Jahre), Nico Schulpig, Jamie Hennlein und Liam Wegner.
Betrachtet man das EBV-Spiel, so ist zu konstatieren: Das Team hat gegen einen viel stärkeren Gegner zu Recht verloren. Es müssen im Training noch viel mehr Anstrengungen unternommen werden, um die Spielpraxis zu schulen und um einfache Systeme einzuführen.
EBV-Punkte gegen Bernau: Arian Schneider, Jamie Hennlein, Tom Schlegel, Luis Weber, Liam Wegner und Nico Schulpig alle 0 Pkt., Marvin Schlegel 2 Pkt., Conor Joel Kästner 2 Pkt. 0/2 FW, Adrian Schubel 18 Pkt. 2/2 Freiwürfe 2 Dreier, Dominik Reger 3 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV 3/6 = 50%, Bernau 4/8 = 50%