Bestenliga Senioren II: Chancenlos gegen Spitzenreiter Bernau

(mbor) Das Team der Senioren II eröffnete die Hallensaison in der neuen Heimstätte des EBV 1971 der Turnhalle An der Schleuse leider mit zwei Niederlagen. Gegen den Spitzenreiter und Meisterschaftsfavoriten SSV Lok Bernau verloren die Männer klar mit 38:99 (17:54), gegen den BBC Cottbus hieß es am Ende 38:49 (23:27) aus der Sicht des Gastgebers.

Im ersten Spiel versuchten die Hausherren das Spiel offen zu halten. Über die Spieler Steffen Gust und Steffen Schneider sowie Stephan Schulte liefen die Angriffe. Bernau erkannte schnell wie sie ihrem Gegner beikommen konnten, nämlich mit ihrem arteigenen sehr schnellen Umkehrspiel. Wenn der EBV nicht erfolgreich war, ging es von Bernauer Seite äußerst zügig in die andere Richtung. Bernau erzielte nach 10 Minuten bereits 31 Punkte, zur Halbzeit 54 und nach 30 Minuten 77 Punkte. Das gegnerische Team war äußerst effektiv, sowohl von den Außenpositionen als auch unterm dem EBV-Korb. Von außen trafen Thomas Bath (20 Pkt.) und Uwe Lehmann (16), unter dem Korb Karsten Capert (32 Pkt./alle Bernau) Dem hatte der Gastgeber nur das Bemühen entgegenzusetzen, nicht vollends unterzugehen. Beim EBV erzielten Steffen Wersing 14 Punkte und Steffen Schneider 11 Punkte. Er traf genau wie Andreas Meier (5 Pkt.) einen Dreipunktewurf. Mike Slobar erzielte für ihn gute 4 Punkte.

Insgesamt blieb das Spiel des Gastgebers sehr zerfahren. Spielertrainer Jörg Hohlbein gab allen Wechselspielern eine Spielchance, weil auch frühzeitig erkennbar war, dass das Spiel an Bernau gehen wird.  Am Ende hieß es für die Panketaler 99:38, also ein klarer Sieg  für die Randberliner.

EBV gegen Bernau: Mario Krüger 2 Pkt., Steffen Gust 2 Pkt., Jörg Hohlbein, Franko Löser und Jörg Franke 0 Pkt., Mike Slobar 4 Pkt., Steffen Schneider 11 Pkt. 0/4 Freiwürfe 1 Dreier, Andreas Meier 5 Pkt. 1 Dreier, Daniel Karls 0 Pkt., Steffen Wersing 14 Pkt. 1/2 FW, Stephan Schulte 5 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 0/4 FW = 0%, Bernau: 9/15 = 60%

Nach einem Spiel Pause trafen nach drei Wochen zum zweiten Mal der EBV und der BBC Cottbus aufeinander. Das Hinspiel musste der EBV in Cottbus nach langer Führung noch knapp an den Gastgeber abgeben. Auch dieses Mal siegte der BBC mit 49:38.

Dabei begann der Gastgeber gut. Nach dem ersten Viertel führte der Gastgeber mit 13:9. Leider verletzte sich EBV-Center Mario Krüger frühzeitig. So blieb die Arbeit unter dem Korb bei Steffen Wersing und Stephan Schulte hängen. Ab der 12 Minute kippte das Spiel auf unerklärliche Weise zugunsten der Lausitzer. Fünf erfolgreiche Dreipunktewürfe in Folge seitens des BBC ergaben einen neuen Spielstand von 23:13 für die Gäste. Die wenigen Zuschauer wunderten sich sehr und auch die EBV – Bankspieler waren aufgeregt. Der Gastgeber rappelte sich aber wieder etwas auf. Zur Halbzeit stand es 27:23 für den BBC. So war das knappe Ergebnis von Cottbus wieder erreicht, aber jetzt mit einer BBC-Führung.

Nach dem Seitenwechsel ging bei beiden Teams so gut wie nichts mehr. Der EBV erzielte im dritten Viertel einen einzigen Feldkorb (2 Pkt.), Cottbus 12 Punkte, aber auch nur 4 aus dem Feld und 8 Punkte von der Freiwurflinie. Die Gäste waren nach 30 Minuten mit 39:25 klar in der Vorhand. Den Gastgebern gelang es in dieser Phase wenigstens einmal die Dreier des BBC zu unterbinden. Cottbus hatte ja schon fast 2 Spiele hintereinander in den Beinen, die Weitwürfe fanden nicht mehr ihr Ziel.

Die Oderstädter versuchten weiter, ihre Angriffe konstruktiv vorzutragen. Jedoch blieb an diesem Tag sehr vieles Stückwerk, kaum ein Zuspiel kam an. Unter dem BBC-Korb gelang es keinem EBV-Spieler so entscheidende Akzente zu setzen, die die Stahlstädter befähigt hätten, das Ergebnis enger zu gestalten.

Aber die Gastgeber kamen doch noch einmal zurück. Ihnen gelang es, das vierte Viertel mit 19:10 für sich zu gestalten. Der BBC ging eigentlich stehend in die Knie. Die 14 Punktehypothek nach 30 Minuten für den BBC reichte aber den Gästen trotzdem, um am Ende klar mit 49:38 zu gewinnen.

EBV gegen Cottbus: Mario Krüger, Jörg Hohlbein, Franko Löser, Jörg Franke, Andreas Meier alle 0 Pkt., Steffen Gust 5 Pkt. 1/2 FW, Steffen Schneider 8 Pkt. 0/2 FW, Daniel Karls 4 Pkt., Steffen Wersing 13 Pkt. 5/10 FW, Stephan Schulte 8 Pkt.; Freiwürfe EBV: 6/14 = 49%, Cottbus: 6/20 = 30%

Bezirksliga Herren: Heimniederlage gegen Strausberg

(mbor) Zur Eröffnung der neuen EBV-Heimstätte Turnhalle An der Schleuse mussten die Herren der Bezirksliga eine Heimniederlage hinnehmen. Sie verloren gegen den KSC Strausberg mit 57:65 (28:29).

Die Männer des EBV verschliefen den Start komplett. Obwohl sie wussten, wie der Gegner spielen wird, gelang es ihnen nicht, zu Beginn des Spiels die schnellen Konter des Gegners zu unterbinden. Die Strausberger führten schnell mit 10:2 und beendeten das 1.Viertel mit 18:9.

Während des gesamten Spiels zeigte sich, dass die EBV-Center einen sehr schweren Stand hatten. Es war schwierig, Aktionen direkt am gegnerischen Korb auszuführen. Dementsprechend fällt auch die Korbausbeute für die Center jeweils nur einstellig aus.

Nach 10 Minuten erwachten endlich die Gastgeber. Die Angriffe mussten schneller vorgetragen werden, ehe die Strausberger Verteidigung mit Marcus Peste als „Turm in der Brandung“ stand. Immer dann, wenn Paul Schulz mit hohem Tempo den Angriff vortrug und Kevin Köster beziehungsweise David Kiutra, Teoman Prahst und Oliver Schwanz mitliefen, fielen die EBV-Punkte. So gelang dem EBV die Aufholjagd bis zur Pause mit 28:29. Am Ende des dritten Viertels führte der EBV mit 46:44.  Lobenswert das Teamspiel der Gastgeber in diesen beiden Vierteln. Alle Spieler setzten sich füreinander ein. Bei guter Zuschauerkulisse machte es den Spielern sichtlich Spaß zu agieren.

Im vierten Viertel fiel der EBV wieder in alte Muster zurück. Die Kräfte ließen auf beiden Seiten nach. Dem EBV gelang es nicht mehr, sich noch einmal aufzubäumen und den Spieß umzudrehen. Er versuchte durch Einzelaktionen direkt unter dem Korb zu punkten. Viele Strausberger Fouls führten zu vielen Freiwürfen für den EBV. Aber eine Quote von 3/12 (25%) in diesen entscheidenden Minuten halfen dem EBV gar nicht, die hart erkämpfte und viel Kraft gekostete Führung zu halten. Im Gegenteil – das Team trat nicht mehr als geschlossene Mannschaft auf. Es waren abseits des Balls und auf der Bank zu viele „Nebenschauplätze“. Die Konzentration auf das eigentliche, auf das Spiel, war nicht mehr vorhanden. Das vierte Viertel gewannen die Gäste klar mit 21:11. Der EBV gab mit 57:65 ein Spiel ab, welches bei Ausschöpfung aller vorhandenen Möglichkeiten nie hätte verloren gehen dürfen.

EBV-Punkte gegen Strausberg: René Friedrich 2 Pkt. 0/2 Freiwürfe, David Kiutra 7 Pkt. 1/2 FW, Paul van den Brandt 7 Pkt., 2/4 FW, Paul Schulz 5 Pkt. 1/4 FW, Oliver Schwanz 4 Pkt., Toni Meinhardt  Pkt. 7 Pkt. 1/2 FW, Enrico Barnick 0 Pkt., Teoman Prahst 13 Pkt. 1/3 FW, Kevin Köster 12 Pkt. 2/4 FW 2 Dreier; Freiwürfe Team EBV 8/21 = 38%, Strausberg 13/20 = 65%

Oberliga U 16 männlich: Zwei Heimpleiten zum Saisonauftakt

Niclas Hartmann gehörte in beiden Spielen zu den Besten seines Teams.

(mbor) Zum Saisonauftakt musste das Oberligateam der U 16 zwei klare Heimniederlagen hinnehmen. Gegen den USV Potsdam verloren die Mädchen und Jungen mit 21:87 (11:37), gegen den BBC Cottbus ebenso klar mit 39:1014 (19:50).

Die vollkommen neuformierten Gastgeber brauchten genau genommen das Spiel gegen den USV, um sich zu sortieren, um zu erkennen, wie sie ihre Mitspieler anspielen müssen, damit diese erfolgreich zum Korb gehen können. Dem gesamten Gastgeberteam spricht der Trainer großen Kampfgeist zu. Die Mannschaft gab sich nie auf, spielte weiter, obwohl der Rückstand und Überlegenheit des USV schnell offensichtlich wurden.

So sehr sich Aufbauspieler Tim Sprenger auch mühte, seine Mitspieler einzusetzen, gelang ihm das nur phasenweise, weil diese immer wieder nicht im entscheidenden Moment frei waren beziehungsweise schlechte Wege liefen. So hatten die Gegner aus der Landeshauptstadt leichtes Spiel, die Zuspiele des EBV abzufangen, eigene schnelle Konter zu initiieren und zu leichten Punkten zu kommen. Schnell hieß es nach 10 Minuten 23:6 und 37:11 zur Halbzeit. Der USV war größenmäßig dem EBV überlegen und technisch viel beschlagener als die biederen Gastgeber. Der erkrankte Trainer Teoman Prahst, dieses Mal vertreten von Manfred Borchert, war trotzdem anwesend und machte sich so seine Gedanken, ob der vielen technischen Unzulänglichkeiten seines Teams.

Auch nach der Halbzeit das gleiche Bild. Tim Sprenger musste auch einmal pausieren. Dann fungierten Tobias Buhlau oder Center Max Kalisch als Aufbauspieler. Auch sie bemühten sich beide redlich, verloren aber gegen die viel aggressiver zu Werke gehenden Potsdamer mehrmals in der eigenen Hälfte die Bälle.

Des Öfteren kam von allen drei Aufbauspielern doch einmal das Zuspiel vorn an. Dann legte sich Niclas Hartmann mächtig ins Zeug, setzte seinen robusten Körper als Linkshänder sehr gut ein und erzielte gute 8 Punkte. Ebenso die U 14 – Spielerin Jil Schmidt, die in der höheren Spielklasse ein gutes Spiel machte und sich immer wieder sehr gut frei lief. Tobias Buhlau rackerte in der Defensive gut und erzielte offensiv 5 Punkte, davon einen Dreier. Leonard Lay und Max Kalisch wurden von den USV – Spielern die Grenzen klar aufgezeigt, sowohl bei den Dribblings als auch bei Aktionen zum Korb. Fünf Punkte von beiden Spielern sind einfach zu wenig. Sie stellen an sich selbst höhere Ansprüche. Der Rest ist schnell berichtet. Der USV erhöhte nach der Pause die Schlagzahl, führte nach 30 Minuten mit 63:14 und gewann am Ende hoch verdient 87:21.

EBV-Punkte gegen Potsdam: Tim Sprenger 1 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Kai Ziemen, Roman Theißen 0 Pkt., Niclas Hartmann 8 Pkt. 2/4 FW, Jil Schmidt 1 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Tobias Buhlau 5 Pkt. 1 Dreier, Max Kalisch 2 Pkt. 0/4 FW, Josefine Hentze 0 Pkt., Leonard Lay 3 Pkt. 1/2 FW, Dominik Träder 1 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe Team EBV 6/18 = 33%, Potsdam 5/13 = 37%

Das zweite Spiel war hochklassig. Es gewann der USV gegen den BBC Cottbus mit 46:37.

U 14-Spielerin Jil Schmidt war jederzeit für Zuspiele bereit und krönte ihre Leistung mit 4 Punkten.

Danach spielte wieder der Gastgeber, dieses Mal gegen den BBC Cottbus. Das Team hatte mit Moritz von Danckelmann einen Spieler mit 2,04 m in seinen Reihen. Er war der „Leuchtturm“ bei den Cottbusern. Unabhängig von diesem für das EBV-Team nicht zu erreichenden Spieler trumpften die Cottbuser ähnlich auf wie die Potsdamer, so dass die Gastgeber alles daran setzen mussten, um nicht frühzeitig unter die Räder zu kommen. Das EBV-Team war sehr bemüht, es besser als im ersten Spiel zu machen und erreichte nach 10 Minuten mit 12:19 einen kleinen Achtungserfolg. Nach einer Standpauke des BBC-Trainers legten die Lausitzer dann jedoch los. Sie waren nicht mehr zu bremsen und den Mädchen und Jungen aus der Stahlstadt so hoch überlegen, was sich in den Zwischenständen zur Halbzeit 50:19 und nach 30 Minuten mit 85:28 deutlich machte. Zumal auch noch beim EBV Roman Theißen gar nicht und Dominik Träder nach wenigen Minuten verletzt passen mussten. So schulterten die übrigen acht Spieler die Last, unter der sie jedoch mit 39:104 fast zusammenbrachen. Bester Spieler des Turniers war bei EBV Niclas Hartmann mit 21 Punkten und starkem körperlichen Einsatz, gefolgt von Tobias Buhlau (12 Pkt.) sowie Tim Sprenger (7 Pkt.), Jil Schmidt (4 Pkt.) und Josefine Pietzer.

EBV-Punkte gegen Cottbus: Tim Sprenger 6 Pkt., Kai Ziemen 0 Pkt., Roman Theißen verletzt, Niclas Hartmann 13 Pkt. 1/4 FW, Jil Schmidt 3 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Tobias Buhlau 7 Pkt. 1 Dreier, Max Kalisch 3 Pkt. 1/2 FW, Josefine Hentze 4 Pkt. 0/2 FW, Leonard Lay 2 Pkt. 2/4 FW, Dominik Träder 1 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe Team EBV 6/16 = 37%, Cottbus 8/12 = 75%

weitere Bilder auf unserer Facebookseite (alle Bilder Bernd Pflughöft)

Saisonstart mit Heimspielen für OL U 16 und Bezirksliga Herren

Tim Sprenger ist eine der Stützen im OL U 16 – Team.

Am Samstag eröffnet das Oberligateam der U 16 die neue Basketballsaison. Gespielt wird um 11.00 Uhr in der Inselhalle.
Der erste schwere Gegner für die Mannschaft von Trainer Teeoman Prahst ist der USV Potsdam, um 15.00 Uhr spielen die Mädchen und Jungen gegen den BBC Cottbus.
Hauptaufgabe für den Heimtrainer wird es sein, das neuformierte Team so zu motivieren, um gegen beide Mannschaften achtbar zu bestehen.

 

Rückkehrer Jan Grünberg zählt weiterhin als Rückhalt des Herrenteam.

Das Team der Bezirksliga Herren erwartet in der ersten Runde des Brandenburgpokals die Mannschaft des USV Potsdam III.
Da die Hauptanlage in der neuen Heimstätte des EBV 1971, in der Turnhalle An der Schleuse, noch nicht übergeben werden kann, spielen die EBV-Herren ebenfalls in der Inselhalle. Anpfiff ist am Sonntag um 11.00 Uhr.
Die Saisonvorbereitung war für Trainer Manfred Borchert und den Herren nicht optimal, was bestimmte taktische und spielerische Elemente betrifft. Trotzdem werden sie alles daran setzen, dieses erste Saisonspiel siegreich für sich zu gestalten.

Bezirksliga Herren: Mit zwei Niederlagen in der Vorschlussrunde ausgeschieden

Center Toni Meinhardt – einer der Besten in einem sehr jungen EBV-Team. (Foto aus einer Begegnung gegen WSG Fürstenwalde/Foto: Gerrit Freitag)

(mbor) Das sehr junge Team des EBV 1971 e.V. (Durchschnittsalter 23 Jahre) musste nach dem Finalturnier der Bezirksliga Ost leider ausscheiden. Gegen die favorisierten und erfahrenen Herren des KSC Strausberg hieß es am Ende 60:66 (19:28), gegen die Mannschaft des 1.ASC Frankfurt (Oder) Red Cocks reichte es mit 67:76 (31:37) ebenfalls nicht ins große Finale um den Aufstieg in die Landesliga.

Gegen die Randberliner aus Strausberg hatte der EBV bereits in der Hauptrunde zweimal verloren, davon in Fürstenwalde recht knapp. Über das komplette Spiel hinweg lieferte sich der EBV einen heißen Kampf um jeden eigenen Punkt und gegen jeden Punkt der Strausberger. Dabei stand dieses Turnier für den EBV unter einem sehr schlechten Vorzeichen. Patrick Köster war beruflich verhindert, der Topscorer der Liga Kevin Köster war kurzfristig erkrankt, Wiedereinsteiger Paul van den Brandt konnte ebenfalls nicht spielen und U 18 – Nachwuchsspieler Teoman Prahst ging schon verletzt vom letzten Training ins Spiel. Somit hatte der EBV statt der geplanten 12 Spieler nur 9, eigentlich nur 8 Spieler auf dem Tableau. Beide Teams schenkten sich nichts, der KSC hatte mit 10:0 den besseren Start. Erst allmählich fingen sich die übernervösen EBV-Spieler. Nach 10 Minuten stand es 9:11 aus Gastgebersicht. Auch das zweite Viertel gehörte mit 26:19 dem KSC. Den Eisenhüttenstädtern gelang es einfach nicht, die schnellen Konter des Gegners zu unterbinden. Außerdem schoss Marcel Stange (KSC) 15 Punkte (5 Dreier) von der 6,25 m – Linie. Der EBV bemühte sich, sein Spiel aufzuziehen. Das gelang aber in beiden Spielen nur bedingt. Der Ball sollte von außen vor allem auf die Center gespielt werden. Das klappte sehr gut in diesem Spiel nur auf Center Toni Meinhardt, der aus der Nachtschicht kam. Er erzielte starke 18 Punkte, jedoch nur 2:6 Freiwürfe. Die Teamfreiwürfe des EBV blieben bei 45% unter den Erwartungen. Nach 20 Minuten stand es 28:37. Da war alles noch in Reichweite. Die zweite Halbzeit gewann der EBV bei sehr guter, aber zu ruhiger eigener Kulisse, mit 32:29. Das langte jedoch nicht, um die Strausberger vom Sockel zu stürzen und eine wichtige Weichenstellung für das folgende Spiel gegen die Frankfurter zu erreichen. Der EBV schaffte es nicht, die Abwehr zu durchbrechen, die Strausberger Spieler aus der Reserve zu locken und sie mit genügend Fouls zu belegen, um so an die Freiwurflinie zu kommen. Bei den Stahlstädtern gelang es bei den Centern nur dem bereits erwähnten Center Toni Meinhardt mit seiner ihm eigenen Art, die gegnerische Abwehr zu beschäftigen. Aufbauspieler Marcus Burde spielte sein bestes Turnier für den EBV. Er überzeugte in beiden Spielen mit guten Aktionen und Zuspielen sowie spielübergreifend mit 9/12 Freiwürfen. Oliver Schwanz, bekannt für seine ruhige und besonnene Art erzielte für ihn gute 8 Punkte. Alle übrigen sechs eingesetzten Spieler blieben in diesem Spiel leider unter ihren Möglichkeiten.

EBV-Punkte gegen Strausberg: David Kiutra 5 Pkt. 1 Dreier, Marcus Burde 9 Pkt. 5/8 Freiwürfe, Oliver Schwanz 8 Pkt. 0/4 FW, Joey Lehmann 5 Pkt. 1/2 FW, Toni Meinhardt 18 Pkt. 2/6 FW, Enrico Barnick 0 Pkt. 0/2 FW, Teoman Prahst 9 Pkt. 0/4 FW, 1 Dreier, Dennis Herkt 6 Pkt. 2/2 FW,  Marc-René Raue 0 Pkt.; Freiwürfe Team EBV:  10/22 = 45%, Team Strausberg:  15/31 = 48%

Flügelspieler Joey Lehmann hat sich in dieser Saison kontinuierlich gesteigert.

Die Ortsnachbarn aus Frankfurt (Oder) hatten in Arkadiusz Sowa genau wie die Strausberger Mannschaft ebenfalls einen äußerst sicheren Dreipunkteschützen in ihren Reihen. Da war fast jeder Wurf ein Treffer (insgesamt 5 Dreier/21 Punkte). Der EBV setzte der Mannschaft Kampfgeist und sehr guten 7 Teamdreiern (!) entgegen. Jedoch reichte es an diesem Tag einfach nicht, die Frankfurter in die Knie zu zwingen. Die EBV-Ausfallliste war eben zu lang. Den Gastgebern ging langsam die Puste aus, Krampferscheinungen zeugten bei zwei Spielern von physischer Überlastung. Kapitän David Kiutra setzte spielerische Akzente. Auch das gelang ihm nicht durchgängig, er erzielte aber gute 9 Punkte. Er ließ in der Defensive sehr viel Kraft und  Substanz gegen A. Sowa, der ihn voll beschäftigte. Positiv war beim EBV der Wille, das Blatt noch zu wenden. Zu keiner Zeit gab sich das Team auf. Außerdem punkteten vier Spieler sogar zweistellig, Marcus Burde mit 12 und Toni Meinhardt, der am Ende einfach „platt“ war, noch einmal mit 10 Punkten. U 18-Spieler Marc-René Raue hatte gegen Frankfurt etwas mehr „Luft zum Atmen“ und konnte für ihn gute 12 Punkte erzielen. Dennis Herkt hatte gegen die Ortsnachbarn die „zweite Luft“. Ihm gelangen ebenfalls  gute 17 Punkte, bei 3 erfolgreichen Dreiern. Zur Halbzeit stand es 31:37 aus der Sicht des Gastgebers. Ins dritte Viertel ging der EBV zu unvorbereitet, um das Ergebnis offen zu halten. Die Quittung war ein 55:38 für die Preußen nach 30 Minuten. Der EBV kämpfte sich mit einer Energieleistung bis zum Ende noch einmal auf 67:76 heran. Das reichte aber den Frankfurtern, um mit Strausberg ins große Finale einzuziehen.

Nach beiden Spielen fasste der doch etwas enttäuschte Trainer des EBV zusammen: „ Obwohl wir ausgeschieden sind, haben wir alles versucht, dieses zu Beginn der Saison nicht eingeplante Ziel Aufstieg in die Landesliga doch noch zu erreichen. Der Siegeswille und der unbändige Kampfgeist waren zu spüren. Das Team ist durch die Hauptrunde und durch dieses kleine Finalturnier enger zusammengerückt. Es gelang uns mit den vorhandenen Spielern leider nicht, unsere gezeigte Saisonleistung in allen Spielphasen abzurufen. Jetzt müssen wir neu beginnen und uns für die Saison 2017/18 gut vorbereiten.“

EBV-Punkte gegen Strausberg: David Kiutra 9 Pkt. 2/4 FW, 1 Dreier, Marcus Burde 12 Pkt. 4/4 Freiwürfe 2 Dreier, Oliver Schwanz 5 Pkt. 1 Dreier, Joey Lehmann 2 Pkt., Toni Meinhardt 10 Pkt. 2/6 FW, Enrico Barnick 0 Pkt., Teoman Prahst verletzt, nicht eingesetzt, Dennis Herkt 17 Pkt. 3 Dreier,  Marc-René Raue 12 Pkt. 2/5 FW; Freiwürfe Team EBV:  10/19 = 53%, Team Frankfurt (O.):  5/17 = 29%