Bezirksliga Herren: Niederlage und danach Sieg gegen 3.Vertretungen aus Cottbus und Potsdam

(mscha/mbor) Acht EBV-Spieler der 2.Herrenmannschaft traten den Weg nach Cottbus an, darunter drei Ü 40-Spieler. Max Schulz, Rückkehrer nach einer längeren Pause, feierte sein Debüt im 2.Herrenteam. Gegen den Gastgeber, dem BBC Cottbus 3, unterlagen die Oderstädter sehr klar mit 57:118 (26:57). Sie konnten sich jedoch anschließend mit einem knappen 69:65 – Sieg gegen den USV Potsdam 3 rehabilitieren.

Team EBV – Bezirksliga Herren, Staffel Süd

Einem guten offensiven 1.Viertel (17:23), in welchem der BBC-Korb von mehreren EBV-Spielern erfolgreich attackiert wurde, folgte ein schlechtes Viertel. Offensiv war jetzt kaum ein Wurf erfolgreich, defensiv gab es mit einer Mannverteidigung Schwächen, die der BBC zu einem 34:9 ausnutzte. Mit einem 26:57 – Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

Bedingt durch diesen nahezu aussichtslosen Spielstand verteilte Trainer Robert Zucknick die Spielzeit in der 2.Halbzeit gleichmäßig auf alle Schultern, um Kräfte für das folgende wichtige Spiel zu schonen. Julian Schallhorn, David Kiutra und Martin Schade waren mit 29 Minuten noch am längsten auf dem Feld und münzten diese Spielzeit in Scoring um. Sie waren die Topcorer mit 20, 13 sowie mit 10 Punkten.

Die Cottbuser verfehlten genau wie in der 1.Halbzeit auch im 2. Abschnitt kaum einen Wurf. Nach einem 44:86/30. aus EBV-Sicht gab es noch einmal eine kleine Pause. Am Ende gewannen die Hausherren jederzeit verdient mit 118:57 überaus deutlich.

EBV-Punkte gegen BBC Cottbus 3: Robert Zucknick 0 Pkt., David Kiutra 13 Pkt. 2/7 FW 1 Dreier, Max Schulz 5 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier, Daniel Karls 5 Pkt. 1/2 FW, Martin Schade 10 Pkt. 2 Dreier, Roman Theißen 4 Pkt. Julian Schallhorn 20 Pkt. 3/4 FW 3 FW, Egor Sorokin 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 8/15= 53%, 7 Dreier, Freiwürfe Cottbus 3: 12/27 = 44%, 6 Dreier

Der USV Potsdam 3 trat anschließend nur mit 7 Spielern an. Das Durchschnittsalter dieses Teams war um Einiges höher als das des EBV; der USV spielte eine Zonenverteidigung.

Julian Schallhorn, Trainer der OL Herre, und alleiniger Rekordhalter von 7 erfolgreichen Dreipunktewürfen im Spiel gegen den USV Potsdam 3.

Der Ball lief beim EBV von Beginn an flüssig durch die Reihen. Das ermöglichte immer wieder offene Dreier-Würfe. Diese fielen in allen Vierteln in reichlicher Zahl (4/3/3/4), wie überreife Früchte. Der EBV hat damit einen neuen Vereinsrekord mit 14 erfolgreichen Dreiern in einem Spiel aufgestellt. Alleiniger Rekordhalter des EBV ist ab sofort Julian Schallhorn mit 7 Dreiern, machte für ihn zusammen 21 Punkte von der Linie. An diesem Festival der Dreier waren David Kiutra, Egor Sorokin, Martin Schade und Max Schulz (alle je 2 Dreier) sowie Robert Zucknick mit 1 Dreier ebenfalls beteiligt.

Nach einem EBV-Rückstand von 13:15 Rückstand zum Ende des ersten Viertels rissen die Oderstädter das Spiel nach und nach an sich. Eine Pausenführung von 35:27 nach 20 Minuten war ein kleines Polster.

Die „Alte Garde“ um Daniel Karls, Robert Zucknick und Martin Schade trotzte offensiv durch geschicktes Ausboxen ein ums andere Mal den größenmäßig überlegenen Potsdamern eine 2. Wurfchance ab. Defensiv hielt die Mannschaft ihren eigenen Korb durch gute Teamarbeit ebenfalls relativ sauber. Nach 30 Minuten führte der EBV 50:42. Auch das vierte Viertel gewann der EBV mit 23:19 und das Spiel ebenso knapp aber verdient mit 69:65.

Spielertrainer Robert Zucknick nach dem Spiel: „Das Team hat nach dem deprimierenden 1.Spiel ordentlichen Kampfgeist und ausgezeichnete Moral gezeigt. Dass der Sieg nicht deutlicher ausfiel, ist der sehr schwachen Teamausbeute an der Freiwurflinie von nur 35% geschuldet.  Der letzte Dreier des in Manndeckung genommenen Julian Schalhorn sowie wichtige Ballgewinne von Roman Theißen sorgten in den Schlussminuten für den alles in allem verdienten Sieg.“

EBV-Punkte gegen USV Potsdam 3: Robert Zucknick 5 Pkt. 1 Dreier, David Kiutra 10 Pkt. 4/8 FW 2 Dreier, Max Schulz 9 Pkt. 1/4 FW 2 Dreier, Daniel Karls 4 Pkt. 2/4 FW, Martin Schade 2 Pkt., Roman Theißen 6 Pkt., Julian Schallhorn 21 Pkt. 7 Dreier, Egor Sorokin 12 Pkt. 2 Dreier; Freiwürfe EBV: 7/20 = 35%, 14 Dreier, Freiwürfe Potsdam 3: 7/18 = 39%, 2 Dreier

Landesliga U 18m: Auswärtssieg gegen Kings&Queens Potsdam 2 und Niederlage gegen Team aus Königs Wusterhausen

(schn/mbor) Das letzte Turnier bestritt das Team der Landesliga U 18 männlich in einer Sporthalle nahe dem Flugplatz BER. Nach einem gewonnenen Spiel gegen Kings&Queens Basketball Potsdam 2 mit einem deutlichem 87:67 (45:29) und einer Niederlage von 72:85 (35:54) gegen die Mannschaft aus Königs Wusterhausen belegen die Eisenhüttenstädter am Ende in ihrer Staffel Süd leider nur Platz 5. Wie sehr Sieg und Niederlage sowie eine daraus folgende Platzierung nahe beieinanderliegen, veranschaulichen der letzte Heimspieltag und dieser Spieltag.

Gegen die Potsdamer erwischte das Team von Trainer Steffen Schneider einen guten Start. Das Team war konzentriert und motiviert und legte ein 9:5 nach 5 Minuten vor und im Folgenden ein gutes Teamspiel zu einem 19:8 bis zur 8.Minute hin. Erst zum Ende des 1.Viertels kamen die Kings wieder etwas auf 23:17 heran.

Team U 18 mit den Trainern Steffen Schneider (links) und Max Kalisch (rechts/U 16-Trainer)

Da die Kings relativ spät bzw. sehr tief verteidigten, kam das den Angriffsbemühungen des EBV sehr gelegen. Die Mannschaft spielte oft ein sauberes Cut and Fill, die gute Trefferquote zeigte im Gegensatz zum Heimturnier weiter nach oben. So ging es auch im zweiten Viertel konstruktiv weiter. Die Eisenhüttenstädter bauten ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf ein komfortables 45:29 aus.

Nach der Pause konnte der EBV – leider wiederum nur mit 7 Spielern angetreten – so weiterspielen wie zuvor und seine Führung bis zur 30.Minute noch etwas ausbauen (64:38).

Erst im letzten Viertel schonten die Stahlstädter ihre Kräfte, weil unmittelbar danach noch ein weiterer Gegner wartete. Dieses Viertel gab der EBV mit 23:29 zwar ab, konnte jedoch souverän das Spiel mit 87:67 gewinnen.

EBV-Punkte gegen King & Queens 2: Linus Zühlke 3 Pkt. 1 Dreier, Ben Schmidt 16 Pkt.0/2 FW; Binyao Hao 7 Pkt. 1/2 FW, Ruiyi Yu 11 Pkt. 1/3 FW, Lennard Robert 4 Pkt., Kyrylo Baibakov 13 Pkt. 1 Dreier; Arian Schneider 33 Pkt. 4/5 FW 1 Dreier;  Freiwürfe EBV 6/11 = 55% 3 Dreier, Kings&Queens: Freiwürfe 8/12 = 67% 5 Dreier

Gegen das Team aus Königs Wusterhausen wollten die Oderstädter auch gewinnen. So ging das Team jedenfalls ins Spiel. Leider verlief das zweite Spiel nicht ganz so glatt wie das erste gegen die Potsdamer. Der EBV erwischte buchstäblich einen Kaltstart. Kaum Gegenwehr erwiesen die Eisenhüttenstädter bei einem Blitzstart von 12:0 innerhalb von 3 Minuten  Königs Wusterhausenen. In dieser Phase traf kein einziger EBV-Ball zu einem Punkt bzw. zu zwei Punkten in des Gegners Korb.

Dann endlich fing sich das EBV-Team. In der Nachfolgezeit – und das bis zum Schlusspfiff! – „schleppte“ der EBV diesen schweren 12 – Punkte – Rückstand, wohlgemerkt innerhalb von 3 Minuten entstanden, immer mit.

Der Gegner ließ im weiteren Spielverlauf überhaupt nichts anbrennen und „verwaltete“ seinen einmal entstandenen Vorsprung von 19 Punkten nach 10 Minuten (30:11). So sehr sich das EBV-Team auch bemühte, diese Punktedifferenz manifestierte KW mit einem 54:35 zur Pause und mit 73:54 nach 30 Minuten.

Erst im wirklichen Gefühl des sicheren Sieges spielten die Spieler vom KW im 4.Viertel im 2.Gang. Die Folge war: Der EBV kam heran, gewann zwar dieses Viertel mit 18:12. Am verdienten Sieg der Königs Wusterhausener Spieler von 85:72 war nicht mehr zu rütteln.

Fazit des EBV-Trainers: „Beim heutigen Turnier haben sich alle Spieler in beiden Spielen punktemäßig eingebracht. Wir haben eines unserer Systeme phasenweise gut umgesetzen können. Dem Team kann ich eine gute Moral und Einsatzbereitschaft bescheinigen.

Sowohl dieser Sieg als auch die vermeidbare Niederlage haben uns deutlich aufgezeigt, dass es uns nur mit mehr Trainingsanstrengungen und besserer Trainingsteilnahme gelingen wird, auch viel besser zu werden. Wir haben uns diesen 5.Platz selbst zuzuschreiben.“

EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen: Linus Zühlke 2 Pkt., Ben Schmidt 15 Pkt.1/2 FW, Binyao Hao 4 Pkt., Ruiyi Yu 15 Pkt. 1/2 FW, Lennard Robert 4 Pkt., Kyrylo Baibakov 11 Pkt. 3/4 FW; Arian Schneider 21 Pkt. 4/6 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV 9/14 = 64%, 1 Dreier, Freiwürfe Königs Wusterhausen = 3/6 = 50%, 2 Dreier

Oberliga Herren: Trotz sicherem 62:52 gegen Basket Brandenburg – Sieg mit vielen Fragezeichen

Kampf um den Ball – hier mit Marcin Kiedrowicz / grüne Spielerkleidung.

(jscha/mbor) Sehr zäh lief das zweite Playdown – Heimspiel des EBV 1971 in der Oberliga Herren an. Die ersten drei Punkte gingen zwar an die Hausherren, dann aber trafen die Brandenburger etwas besser, legten 8:3 bis zur 5.Minute vor, ehe der EBV wieder zum 10:8 punktete, was wiederum Brandenburg zum 10:10 nach 10 Minuten ausglich. Allein an dieser Schilderung ist zu erkennen, dass sich der EBV äußerst schwertat, um den Brandenburger Abwehr,riegel´ zu knacken.

Das Ergebnis trügt – es war kein gutes Spiel vom EBV-Team.

Beide Teams hatten an diesem Abend mehrere „Wellen“ in ihrem Spielaufbau. So gestaltete sich auch der weitere Verlauf. Nach 12 Minuten führte das Gästeteam mit 16:10, dann wieder der EBV 18:16 nach einem 8:0 – Lauf (14.Min.). Zur Abwechslung jetzt wieder Brandenburg mit einem Lauf von 6:0 (17.Min/22:22) und anschließend der EBV mit einem Lauf von 6:0 zum 28:22, ehe Brandenburg mit 2 Freiwurftreffern zum 28:24 aus Sicht des EBV den Halbzeitstand herstellte. Die Zuschauer hatten den Anschein, dass die EBV-Spieler alles im „Ruhe“-Modus absolvieren wollten, sich also schonen wollten.

Center Max Kalisch mit einer sehr schönen Korbwurfaktion.

Nach der Pause konnte der Gast auf 30:30 ausgleichen, später besannen sich die Gastgeber etwas (!) auf ihr Spiel und zogen bis zur 25.Minute auf 39:33 (9:3-Lauf) davon. Brandenburg konnte noch einmal in der gleichen Minute zu einem 38:39 kontern.

Dann endlich (!!) löste sich der EBV vom Gegner, im wahrsten Sinne des Wortes bis zu einem 47:40 nach 30 Minuten. Dass das Spiel eng weiterlief, das konnten sich beide EBV-Trainer kaum erklären. Man „stolperte“ sich ins letzte Viertel.

 

 

Insgesamt wurde der Ball in diesem Spiel nicht zum schnellsten Mitspieler.

Das vierte Viertel gewann der EBV zwar knapp mit 15:13, von überzeugender Spielweise jedoch keine Spur.

Beide Trainer nach dem Spiel überaus deutlich: „Positiv sehen wir, dass die Punkteverteilung ausgeglichen war und dass jeder Spieler angemessene Spielzeit erhalten hatte.

Auch in diesem Spiel war die mangelnde Trainingsbeteiligung sehr gut erkennbar. Das Team hat keinen Flow, es weiß nicht, wie es sich bewegen soll.

Yuriy Vasylyev konnte seinem Team auch nicht die richtigen Impulse geben.

Es war kein Fokus auf das Brandenburg-Spiel. Die Teamchemie auf dem Parkett fehlt momentan, was dieses Spiel ganz deutlich widerspiegelte. Das Minimalziel des Sieges war erreicht, trotzdem können wir als Trainer nicht zufrieden sein.“

EBV-Punkte gegen: Szymon Bartosz Latecki 15 Pkt. 3/5 FW 2 Dreier, Arian Schneider 3 Pkt. 3/6 FW, Vitali Palkin 8 Pkt., Michal Patryk Jercha 7 Pkt. 3/4 FW, Yuriy Vasylyev 7 Pkt. 0/1 FW 1 Dreier, Marcus Vorhoff 2 Pkt., Max Kalisch 3 Pkt. 1/4 FW, Marcin Kiedrowicz 4 Pkt., Dennis Herkt 6 Pkt., Damian Garczyk 7 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV: 11/21 = 52% 3 Dreier, Freiwürfe Brandenburg 10/17 = 63% 3 Dreier

Alle Fotos von Bernd Pflughöft.

Landesliga U 14 männlich: Zwei Auswärtssiege für EBV-Nachwuchs in Potsdam

Ben Vorhoff, eine Stütze des Teams U 14 wird gleich von mehreren Gegenspielern attackiert.

(mbor) Das Team der Landesliga U 14 männlich gewann seine Spiele gegen jeweils 2.Vertretungen von Potsdamer Mannschaften klar. Zuerst hieß es gegen den Gastgeber RedHawks Potsdam 97:43 (46:25) und gleich danach gegen die Kings&Queens Basketball ebenso deutlich 106:73 (55:39). 12 Spieler des EBV unterstrichen eindrucksvoll, wozu sie als Team fähig sind. Sowohl gegen die RedHawks als auch gegen die Mannschaft von Kings&Queens gewannen sie relativ entspannt und unaufgeregt mit hohem Abstand.

Bobby Tänzel im Dribbling gegen seinen Gegner aus Potsdam.

Trainer Manfred Borchert gab allen Eisenüttenstädtern die Gelegenheit, sich im Wettkampf zu beweisen. Das nutzten diese auch, die meisten zu eigenen Punkten. Aus einer insgesamt guten Mann – Defensive heraus gaben offensiv Ben Vorhoff (17 Pkt.), Jannis Karls (22 Pkt.) und Egon Engelien (16 Pkt.) das Spieltempo vor. Der Trainer legte Wert darauf, das Umschaltspiel von der Defensive in die Offensive weiter zu verbessern und das auch im Hinblick auf die bevorstehenden Finalspiele. Das gelang über 80% der Spielzeit.

Maksymilian Drozdek (hier beim Wurf unter starker Bedrängnis) ist als körperlich robuster Center mit für die Rebounds verantwortlich.

Immer dann, wenn die Gäste schnelle und präzise Pässe schlagen konnten, gab es auch gute Abschlüsse am Potsdamer Korb. Davon profitierte die gesamte Mannschaft. Besonders erwähnenswert aus einer guten Teamleistung sind neben den bereits Genannten: Bobby Tänzel (6 Pkt.!), Paul Zucknick (14 Pkt.!) und Maksymilian Drozdek (11 Pkt.!).

Franz Peter Budach – ebenfalls groß im Vergleich zu vielen seiner Mitspieler und Gegner – hier beim Rebound.

Die einzelnen Viertelergebnisse gerieten bei der guten Teamleistung ins Hintertreffen, waren nur zweitrangig. Zur Halbzeit führte der EBV schon deutlich mit 46:25, am Ende gewann das Team souverän mit 97:43. Der Trainer nach dem Spiel: „Verbessert hat sich das Team im Verstehen untereinander. Das merkte man am Willen, auch für den anderen mit zu kämpfen, wenn dieser einmal von seinem Gegner ausgespielt wurde. Darauf können wir im 2.Spiel aufbauen.“

Nick Vorhoff – der Jüngste mit 9 Jahren und Kleinste behauptete sich im Konzert der „Großen“.

EBV-Spieler gegen RedHawks 2: Sean Noack 3 Pkt. 1/2 FW, Nick Vorhoff 2 Pkt. 2/6 FW, Jannis Karls 22 Pkt., Collin Spanehl 0 Pkt., Ben Vorhoff 19 Pkt. 1/2 FW, Egon Engelien 16 Pkt. 1/3 FW 1 Dreier, Franz Peter Budach 0 Pkt., Bobby Tänzel 6 Pkt. 0/2 FW, Paul Zucknick 14 Pkt. 0/1 FW, Tom Kohlack 0 Pkt., Maksymilian Drozdek 11 Pkt. 1/2 FW, Loui André Beier 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 6/18 = 33% 1 Dreier, RedHawks 2: 0/5 = 0% 1 Dreier

Loui André Beier spielte seine Größe beim Korbwurf aus!

Anschließend erwartete das etwas stärker eingeschätzte Team der King&Queens 2 auf den EBV. Obwohl alle EBV-Spieler bereits ein Spiel in den Beinen hatten, merkte man von außen keinen Unterschied zu Einsatz, Kampfkraft und Spielfreude, im Gegenteil. Die Spieler fassten den Mut und den Willen, für ihr Team alles zu geben. Jetzt spielten die das Spiel tragenden Spieler etwas länger, bekamen mehr Einsatzzeit. Die Spieler der „2. und 3.Reihe“ wurden teilweise schon ungeduldig, endlich auch ihren Beitrag zum Ergebnis beisteuern zu können. Mit 29:15 ging es in die erste Pause, bei 55:39 war Halbzeit.

Egon Engelien, ebenfalls eine wichtige Stütze des Teams, war oft so frei am gegnerischen Korb und bedankte sich mit insgesamt 61 Punkten.

Der EBV baute in der 2.Halbzeit das Ergebnis locker aus. Über 82:56 (nach 30 Min.) gewann das Team verdient hoch mit 106:73. Der erst 11jährige Egon Engelien erzielte wieder einmal stolze 45 Punkte, Ben Vorhoff 17 Punkte und Jannis Karls 15 Punkte. Nicht zu vergessen zum Beispiel auch die 7 Punkte von Maksymilian Drozdek, bei sehr guter Reboundarbeit, die 6 Punkte von Sean Noack und die 3 Punkte vom erst 9jährigen Nick Vorhoff. Auch gegen die Kings beteiligten sich viele EBV-Spieler daran zu punkten und vor allem die Rebounds zu holen.

Jannis Karls – eine der vier Säulen des U 14-Teams.

 

„Wenn es nach einem ebenfalls kräftezehrenden, aber kämpferisch sehr guten 2.Spiel etwas zu bemängeln gibt, ist das die mangelnde Reboundarbeit über einige Phasen des Spiels hinweg.

Jeder Spieler ist in einem guten Team wichtig – hier Collin Spaniel mit einem guten Wurf.

Außerdem haben wir es als Team nicht gut genug geschafft, unsere Zielstellung – möglichst viel über Blockarbeit anzugreifen – umzusetzen. Aber wir haben bis zum nächsten Turnier in 2 Wochen in Lauchhammer und in 4 Wochen bis zum Finalturnier noch etwas Zeit, weiter daran zu arbeiten. Insgesamt bescheinige ich dem Team eine starke Leistung,“ so der Trainer nach dem Spiel gegen die Kings.

Paul Zucknick – die 4.wichtige Säule des U 14 – Teams beim Korbwurf.

EBV-Spieler gegen Kings&Queens Potsdam 2: Sean Noack 6 Pkt., Nick Vorhoff 3 Pkt.1/2 FW, Collin Spanehl 0 Pkt., Ben Vorhoff 17 Pkt. 1/2 FW 2 Dreier, Paul Zucknick 3 Pkt. 1/2 FW, Egon Engelien 45 Pkt. 7/9 FW 3 Dreier, Franz Peter Budach 0 Pkt., Bobby Tänzel 2 Pkt., Tom Kohlack 0 Pkt., Maksymilian Drozdek 7 Pkt. 1/2 FW, Jannis Karls 15 Pkt. 1/2 FW, Loui André Beier 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 12/19 = 63% 2 Dreier, Kings&Queens 2: 0/5 = 0% 1 Dreier

 

Alle Fotos von Manja Karls.

Oberliga Herren Playdown-Runde: Auswärtssieg in Woltersdorf

Dennis Herkt – Wurf aus der Ecke.

(jscha/mbor) Die Mannschaft der Oberliga Herren wurde ihrer Favoritenrolle im ersten Spiel der Abstiegsrunde gerecht und gewann beim SV 1919 Woltersdorf mit 78:52 (36:23). Die Gäste konnten wiederum nur mit 8 Spielern antreten, wobei Marcus Vorhoff als verletzte „Reserve“ herhalten musste, also eigentlich nur 7 Spieler auflaufen konnten. Damian Garczyk war wieder mit dabei. Yuriy Vasylyev (krank), Teoman Prahst (verletzt) sowie Trainer David Kiutra und Marc René Raue (beide Urlaub) fehlten ebenfalls.

Adrian Schneider erzielte wiederum gut 10 Punkte.

Die Gäste starteten holprig ins Spiel. Es war ihnen anzumerken, dass der 1.Fünfer nicht komplett spielen konnte.

Woltersdorf versenkte zwei Dreipunktewürfe in den EBV-Korb, was dem Team eine kurzzeitige Führung einbrachte. Die Gäste konterten ebenfalls mit zwei erfolgreichen Dreiern durch Marcin Kiedrowicz und Szymon Barosz Latecki zu einem 12:12 (7.Min.).

Defensiv war der EBV noch nicht voll bei der Sache, einiges wurde zu lässig abgetan, was Woltersdorf jedoch nicht konsequent nutzen konnte. So führte der EBV nach 10 Minuten nur mit 18:14.

Marcin Kiedrowicz – bei einem seiner 5/5 Freiwürfe.

 

Im zweiten Viertel gab es ein etwas anderes Bild. Woltersdorf stelle auf eine 3:2 Zone um, welche den Eisenhüttenstädtern einige Schwierigkeiten bereitete, den Ball richtig zu bewegen und an den Zielspieler zu bringen.

Eine Auszeit von Trainer Julian Schallhorn und zwei, drei taktische Anpassungen, vor allem für das Offensivspiel der Gäste veränderten die Konstellation zugunsten des EBV. Michał Patryk Jercha schaffte es immer häufiger, die Defense ‚oben‘ zu schlagen und unter dem gegnerischen Korb den jeweils hereinlaufenden Spieler Arian Schneider oder Vitali Palkin oder Dennis Herkt oder Marcin Kiedrowiz anzuspielen. Das brachte fast jedes Mal einfache Punkte für die Gäste oder – die Woltersdorfer Spieler foulten und brachten die EBV-Spieler viermal an die Freiwurflinie (4/8).

Szymon Bartosz Latecki als Ballverteiler.

Auch defensiv war der EBV nun deutlich konsequenter, Woltersdorf scorte im 2.Viertel lediglich dreimal aus dem Spiel heraus (davon 1 Dreier). In die Pause ging der EBV mit einem 36:23 – Vorsprung.

Im dritten Viertel ein weiterhin unverändertes Bild von außen: der Ball wurde gut bewegt, freie Spieler wurden immer wieder gefunden bzw. erspielt und einfache Punkte erzielt. Damian Garczyk sammelte in dieser Phase viele „Defensiv-Rebounds“, verteilte den Ball anschließend gut und dann ging es schnell nach vorn.

Vitali Palkin beim 1:1 zum Woltersdorf Korb.

Vitali Palkin setzte seinen Körper ein und machte gute 15 Punkte.  Ein 21:11 in diesem Viertel und eine komfortable 57:34 – Führung nach 30 Minuten waren die logische Folge.

Das letzte Viertel spielte der EBV sein Spiel ‚locker‘ zu Ende, arbeitete defensiv nicht mehr ganz so intensiv. Ein 21:18 in den letzten 10 Minuten war der verdiente Lohn für ein insgesamt gut geführtes EBV – Spiel, welches die Gäste souverän mit 78:52 gewannen.

Topscorer des EBV wurde einmal mehr der gut aufgelegte Marcin Kiedrowicz mit 26 Punkten, 5/5 Freiwürfen und 2 Dreiern! Ihm folgen Vitali Palkin (15 Pkt.), Szymon Bartosz Latecki (11 Pkt., 2/2 FW, 1 Dreier!) sowie Dennis Herkt und U 18-Spieler Arian Schneider mit jeweils 10 Punkten.

Team EBV 1971

Fazit von Trainer Julian Schallhorn: „Wir haben unsere Pflichtaufgabe gut erfüllt. Jeder Spieler hat seinen Teil zum Sieg beigetragen, was sich in der Einsatzzeit in Minuten und besonders im Scoring niederschlägt. Das nächste Punktspiel ist kommenden Samstag um 17:00 Uhr in der Inselhalle gegen Basket Brandenburg.“

EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Szymon Bartosz Latecki 11 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier, Arian Schneider 10 Pkt. 4/8 FW, Vitali Palkin 15 Pkt. 1/2 FW 2 Dreier, Michal Patryk Jercha 6 Pkt., Marcin Kiedrowicz 26 Pkt. 5/5 FW 1 Dreier, Dennis Herkt 10 Pkt., Damian Garczyk 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 12/17 = 71% 4 Dreier, Woltersdorf: 9/17 = 54% 5 Dreier

Alle Fotos von Anne Vorhoff.

Landesliga U 14 männlich: Sichere Siege gegen Konkurrenz aus Mahlow und Cottbus

Finalturnier winkt in Hennigsdorf durch zwei überzeugende Heimspielsiege

Ben Vorhoff

 (dkar/mbor) Das Team der männlichen U 14 hat mit Siegen das Finalturnier in Hennigsdorf, obwohl noch zwei Spieltage ausstehen, fast schon gebucht. Gegen den Mahlower SV 1977 gewannen die Jungen mit 70:45 (33:20), gegen die 2.Mannschaft des BBC Cottbus war es ein Kantersieg mit 158:22 (85:8).

Das Team aus Mahlow war ein unbequem zu spielender Gegner. Mehrere Spielerinnen und Spieler waren deutlich größer und spielten auch körperlicher als die des EBV, hatten so vor allem läuferisch besere Möglichkeiten als der Gastgeber. Doch diesen „Nachteil“ machte der EBV durch intensive Mannverteidigung mehr als wett.

Bobby Tänzel

Die Gastgeber legten anfangs auch los, so dass die Mahlower kaum zum Zuge kamen. Das gelang ihnen im 1.Viertel dreimal. So stand es folgerichtig nach 10 Minuten 21:7 für den EBV.

Im 2. und 3.Viertel konnten die Eisenhüttenstädter die Konzentration nicht wie im 1.Viertel hochhalten. Eine Vielzahl von Chancen fand nicht den gegnerischen Korb. Mahlow wurde auch stärker. Der EBV lud mit seiner oft laxen Defensive die Mahlower förmlich zu einfachen Punkten ein. Das 3.Viertel verlor der EBV knapp mit 12:13, hatte aber genug Vorsprung, um nach 20 Minuten mit 33:20 in die Pause zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel liefen die Gastgeber etwas konzentrierter auf das Parkett. Einige unnötige offensive Ballverluste hinderten den EBV an ein besseres – höheres – Zwischenergebnis. Sie bauten trotzdem ihren Vorsprung aus und führten nach 30 Minuten schon etwas beruhigender mit 48:31.

Jannis Karls

Die Mahlower ließen aber nicht locker, kämpften auch im 4.Viertel noch um den Sieg, um ein besseres Ergebnis. Aber mehr als ein 14:22 aus ihrer Sicht war nicht drin. So gewannen die Oderstädter verdient mit 70:45 dieses Spiel.

EBV spielte gegen Mahlow mit: Nick Vorhoff 0 Pkt., Jannis Karls 9 Pkt. 1 Dreier, Egon Engelien 29 Pkt. 5/8 FW, Bobby Tänzel 7 Pkt. 1 Dreier, Tom Kohlack 0 Pkt., Maksymilian Drodzek 2 Pkt., Sean Noack 4 Pkt., Ben Vorhoff 17 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier, Loui André Beier 6 Pkt.; Freiwurfquote EBV: 7/10 = 70% 3 Dreier, Mahlow: 2/5 = 40% 1 Dreier

Maksymilian Drodze

Der EBV hatte bereits in Mahlow gegen den BBC Cottbus 2 sehr hoch gewonnen. Zu Hause setzten die Jungen noch eins drauf und fertigten die Lausitzer mit einem 158:22 ab. Dieses hohe Ergebnis spielte bei der Trainerauswertung jedoch nur eine untergeordnete Rolle.

Die einzelnen Viertel sprechen eine deutliche Sprache für den EBV: 44:02, 41:6, 32:12 und 41:2 zeigen, dass die Gastgeber in allen Belangen den Lausitzern aus Cottbus um ein Vielfaches überlegen waren: läuferisch, technisch und spielerisch.

Nick Vorhoff

Der Gastgeber erzielte viele „schnelle“ Körbe, indem er bereits die Cottbuser Einwürfe unter ihrem Korb abfing und zu einer Vielzahl von eigenen Punkten nutzte. Lobenswert der Einsatz vom erst 9 Jahre alten Nick Vorhoff (9 Punkte) und von Loui André Beier, der in beiden Spielen seine ersten Punkte machte.

 

Tom Kohlack

Trainer Daniel Karls machte nach diesem Spiel einige kritische Anmerkungen: „Wir hatten verdient eine große Überlegenheit. So weit und so gut. Wir haben trotz dessen noch zu viele einfache Korbleger liegengelassen. Es wurde zu voreilig von außen geworfen, oft ohne Erfolg. Wir müssen uns bis zum Finalturnier noch wesentlich steigern:

Loui André Beier

Die Blockarbeit als Team müssen wir verbessern. Auch das Umschaltspiel von der Defensive in die Offensive können wir besser und vor allem schneller lösen. Phasenweise waren wir kein Team, sondern es war nur ein Spiel mit 5 Individualisten, die auf eigene Punkte aus waren.“

 

 

Team Landesliga U 14 männlich

EBV spielte gegen Cottbus 2 mit: Nick Vorhoff 9 Pkt. 4/7 FW 1 Dreier, Jannis Karls 16 Pkt., Egon Engelien 69 Pkt. 0/3 FW 1 Dreier, Bobby Tänzel 14 Pkt., Tom Kohlack 2 Pkt., Maksymilian Drodzek 16 Pkt. 2/6 FW, Sean Noack 4 Pkt., Ben Vorhoff 22 Pkt., Loui André Beier 6 Pkt.; Freiwurfquote EBV: 6/16 = 38% 2 Dreier, Cottbus 2: keine Freiwürfe, keine Dreier

 

 

Alle Bilder von Bernd Pflughöft (gegen Mahlow) und von Frank Noack (gegen BBC Cottbus 2)