17.Dez..2024 | Featured, Oberliga Herren |

Marc René Raue – als Center ein wichtiges Bindeglied im EBV-Team.
(mbor) Einen wichtigen Auswärtssieg erzielte das Team der Oberliga Herren des EBV 1971 in Woltersdorf. Mit 86:42 (45:19) bezwang die Mannschaft von Trainergespann David Kiutra und Julian Schallhorn die Gastgeber jederzeit souverän.
Die Gäste hatten bereits mit einem 21:10 nach 10 Minuten die Weichen auf Auswärtssieg gestellt. Dem klaren Aufbau- und Positionsspiel des EBV hatten die Woltersdorfer wenig entgegenzusetzen. Zu überlegen war Eisenhüttenstadt.
Das setzte sich im 2. Viertel des Spiels noch deutlicher fort. Ein 44:9 im Viertel und eine 45:19 – Führung zur Halbzeit waren die logische Folge.
In der großen Pause musste Trainer David Kiutra noch einmal seinen Standpunkt erläutern, um das Team auf die letzten ca. 10 Minuten wieder richtig zu fokussieren. Einige Spieler waren nicht mehr so bei der Sache, wie es sich die beiden Trainer gewünscht haben.
Nach der Pause, besonders im 4.Viertel gewährten die Trainer den Spielern mehr Spielzeit, die sonst nicht so im Fokus stehen, wie Damian Garczyk, Vitali Palkin und Marcus Vorhoff. Das tat der Teamleistung insgesamt wenig Abbruch. Das dritte Viertel gewann der EBV noch einmal souverän mit 28:12, zu einem 73:31 nach 30 Minuten. Das letzte Viertel ging mit 13:11 an den EBV, wobei hier das bereits hohe Ergebnis nach 3 Vierteln eine nicht unwesentliche Rolle spielte.

Szymon Bartosz Latecki – der beste Spieler in einem sehr gute Team.
Topscorer des EBV wurde der einmal mehr alle überragende Szymon Bartosz Latecki mit 26 Punkten, 4 erfolgreich verwandelten Dreiern und einer Freiwurfquote von 4/5 = 80%, gefolgt vom wieder erstarkten Marc René Raue (11 Pkt.), Marcin Kiedrowicz (10 Pkt.), Damian Garczyk, Yuriy Vasylyev und Michal Patryk Jercha alle Spieler mit 9 Punkten.
Mit diesem 86:42 beendet das Team das Kalenderjahr 2024, wohl weislich im Hinterkopf, dass bereits das erste Spiel im neuen Jahr – am Sonntag, 05.Januar, 12:00 Uhr, in der Turnhalle An der Schleuse 4, gegen das Team des SSV Lok Bernau 2 – die Weichenstellung für die weiteren Spiele bedeutet. Zum einen nach oben – mit den möglichen Playoffs – bzw. nach unten – mit den Abstiegsspielen.
Das Trainerteam nach dem Spiel: „Diesen Sieg, auch in dieser Höhe, hatten wir in unsere kommende Zielstellung für das Frühjahr 2025 fest eingeplant. Mein Team hat es als Mannschaft verstanden und gemeinsam gut umgesetzt, was wir erreichen wollen – Teamarbeit, und das defensiv wie offensiv. Ein großes Lob allen neun Spielern für diese abgelieferte Leistung.“
EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Szymon Bartosz Latecki 26 Pkt. 4/5 FW 4 Dreier, Marc René Raue 11 Pkt. 1/1 FW, Vitali Palkin 5 Pkt. 1/3 FW, Michal Patryk Jercha 9 Pkt. 2/4 FW 1 Dreier, Yuriy Vasylyev 9 Pkt. 1 Dreier, Marcus Vorhoff 4 Pkt., Max Kalisch 5 Pkt. 1/3 FW, Marcin Kiedrowicz 10 Pkt.; Damian Garczyk 9 Pkt. 3/3 FW; Freiwürfe EBV: 12/19 = 63% 6 Dreier, Freiwürfe Woltersdorf 13/21 = 62% 1 Dreier
13.Dez..2024 | Featured, Oberliga Damen, Saison 2024/2025 |

Laura Knust (links) war wie immer bereit um jeden Ball zu kämpfen.

Alexandra Zucknick (mit Ball) – defensiv stets bereit, sich für das Team einzusetzen.
(jbast/mbor) Mit 34:64 (12:46) verlor das Damenteam des EBV 1971 gegen die Favoritinnen der WSG Fürstenwalde. Beide Teams traten auf Grund von Verletzungen und Krankheit dezimiert. Der EBV konnte nur 6 Spielerinnen, die WSG dagegen immer hin 8 Spielerinnen. Das Team aus Fürstenwalde wurde seiner Favoritenrolle mehr als gerecht. Der EBV konnte einigermaßen ausgeglichen gestalten. Doch mit 2:10 nach 10 Minuten hatten die Gastgeberinnen einen schlechten Start. Im zweiten Viertel gelang es den EBV-Damen, auch mehr zu eigenen Punkten zu kommen. Trotzdem war das 12:36 zur Halbzeit deutlich. Der Mangel an Wechselspielerinnen machte sich schon sehr bemerkbar.

Anja Zielinski versucht sich gegen zwei gegnerische Spielerinnen zu behaupten und zu punkten. Sie war mit 11 Punkten Topscorerin unseres Teams.
In der zweiten Halbzeit punkteten die Fürstenwalder Spielerinnen vorrangig über schnelle Angriffe nach Eisenhüttenstädter Ballverlusten und mangelnder Rückraumsicherung. Auch effektive Distanzwürfe der Fürstenwalderinnen fanden mehrmals den Weg in den Eisenhüttenstädter Korb.

Diana Ryzhak springt am höchsten gegen eine Fürstenwalder Spielerin. Sie kann mit ihrer gezeigten Leistung sehr zufrieden sein.
Über 16:52 (30.Minute) gewann das Gästeteam nach einem guten Spiel am Ende hoch und verdient mit 64:34.
EBV-Trainer Jörg Bastian meinte nach dem Spiel: „Gegen die WSG hat mein Team in dieser Aufstellung eine gute Leistung gezeigt. Ich bin als Trainer zufrieden. Die eigenen Punkte für uns gehen in Ordnung, zumal wir noch zu viele ‚leichte Körbe‘ liegen gelassen haben. Und das, obwohl vorher die Offensiv-Rebounds gewonnen haben.

Maran Robert (mit Ball) machte ein ordentliches Spiel und starke 8 Punkte, obwohl sie zu unserem Verein als Quereinsteigerin stieß.
Mein Team hat bis zum Schluss nicht die Köpfe hängen gelassen und ordentlich durchgespielt. Ich hoffe, dass in den kommenden Spielen im Jahr 2025 die Beteiligung wesentlich besser wird. Denn dann ist das Team gar nicht so schlecht aufgestellt. Wir haben jedoch noch viel Arbeit vor uns, um gegen die langjährig spielenden etablierten Teams der Konkurrenz aus Bernau, Fürstenwalde, Cottbus und Potsdam bestehen zu können. Offensiv läuft unser Spiel inzwischen wesentlich geordneter als vor einem Jahr ab.

Rasoule Lukose machte wie gewohnt ein starkes Spiel und erzielte gute 9 Punkte für das EBV-Team.
Problematisch sind die vielen unnötigen Fehlpässe, die den Gegner dazu einladen, leichte eigene Punkte zu erzielen. Weiterhin müssen wir am defensiven Reboundverhalten als Team und an der Effektivität bei den Distanzwürfen arbeiten.“
EBV: Diana Ryzhak 2 Pkt. 0/2 FW, Alexandra Zucknick 0 Pkt., Maren Robert 8 Pkt., Laura Knust 4 Pkt., 0/2 FW, Anja Zielinski 11 Pkt 3/6 FW, Rasoule Lukose 9 Pkt. 1/3 FW; Freiwürfe Eisenhüttenstadt: 4/13 = 31%, Freiwürfe Bernau: nicht gemeldet
Alle Fotos von Bernd Pflughöft.
8.Dez..2024 | Featured, Oberliga Herren, Saison 2024/2025 |

Marcin Kiedrowicz beim Korbwurf gegen den USV Potsdam
(jscha/mbor) Sichtlich nervös startete der Tabellenfünfte EBV 1971 zu Hause ins Topspiel gegen USV Potsdam. Erst nach 6 Minuten gelang es dem Heimteam zu punkten, ein 0:9 stand auf der Anzeigetafel. In den letzten Minuten des ersten Viertels kam der EBV etwas auf und verkürzte auf 11:14.

Michal Patryk Jercha – bester Spieler des EBV und Topscorer mit 22 Punkten.
Im zweiten Viertel starteten die Eisenhüttenstädter deutlich konzentrierter, die Defense stand gut, somit hatte der Gegner nur wenige Chancen Punkte zu generieren. Sehr oft waren es Yuriy Vasylyev und Michal Patryk Jercha, die mit schnellen Händen die Gegner störten. Offensiv schlichen sich jedoch immer wieder Fehler ein, einfache Korbleger wurden nicht verwandelt, die Freiwurfquote von insgesamt nur 46% (USV – 58%) war nicht berauschend.

… manche Bälle wollten dieses Mal nicht in den gegnerischen Korb …
So ging es trotz dessen noch mit einer 29:22 – Führung der Gastgeber in die große Pause. Trainer David Kiutra schwor noch einmal das Team ein, sich noch besser zu fokussieren und die sich bietenden Möglichkeiten besser nutzen.
Die zweite Halbzeit ging wieder etwas holprig für den Gastgeber los. Defensiv bemühten sich die EBV-Spieler zwar sehr engagiert, hatten aber nicht mehr so viel Erfolg, wie vor allem im zweiten Viertel. Potsdam machte jetzt phasenweise sehr viel Druck, erreichte ein 18:14 in diesem Viertel. Somit stand noch eine knappe 43:40 – Führung vor dem letzten Viertel für den EBV zu Buche.

Jaime Gomez und Marc René Raue (verdeckt) bei der Wurfabwehr.
Das letzte Viertel musste die Entscheidung bringen. In diesem Spiel schlug die Waage nicht zum EBV hin aus. Es gelang dem Team einfach nicht offene Dreipunktewürfe zu generieren, geschweige denn zu treffen. Die Spieler wurden sehr oft gut freigespielt, aber das Glück war heute nicht auf unserer Seite. Insgesamt gab es eine inakzeptable 0:15 – Dreierquote. Das spricht Bände und das in eigener Halle. Potsdam war in der Phase einfach wacher und kaltschnäuziger. Die Gäste gewannen dieses Viertel mit 21:14 und das Spiel verdient knapp aber verdient mit 61:57.

Yuriy Vasylyev machte ein starkes Spiel!!
Das Heimtrainerteam nach dem Spiel: „Der ganzen Mannschaft sind wieder Teamgeist und Siegeswillen hoch anzurechnen. Wir möchten aus dem stark kämpfenden Team einen Spieler herausheben: Michał Patryk Jercha war defensiv eine Macht. Er allein hatte 9 Blöcke über das gesamte Spiel hinweg erzielt. Vorn war er unser Topscorer mit 22 Punkten. Wir haben nur phasenweise zeigen können, dass wir auf Augenhöhe mit den anderen Topteams sind. Anzumerken ist, dass einige Spieler in der Woche nicht so trainiert haben, wie wir es uns als Trainerteam denken und wünschen. Leider verletzte sich Teoman Prahst an der Schulter und Jaime Gomez knickte bei einer Spielaktion um. Wir werden trotzdem weiter fokussiert jedes Spiel angehen, um unser großes Ziel, die Playoffs zu erreichen, zu verwirklichen.“
EBV-Punkte gegen USV Potsdam: Szymon Latecki 5 Pkt. 1/4 FW, Yuriy Vasylyev 18 Pkt., Michal Patryk Jercha 22 Pkt. 6/11 FW, Max Kalisch 2 Pkt., Marcin Kiedrowicz 5 Pkt. 1/2 FW, Marc René Raue 5 Pkt. 3/7 FW, Jaime Gomez, Vitali Palkin und Teoman Prahst 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 11/24 = 46% 0 Dreier, Freiwürfe Potsdam 11/19 = 58% 6 Dreier
4.Dez..2024 | Featured, Landesliga U 16, Saison 2024/2025 |

Laurynas Lukosius hatte zusammen mit Ben Schmidt die meiste Spielzeit in beiden Spielen und erzielte als Topscorer seines Teams sehr gute 40 Punkte.
(ka/mbor) Ihre beiden Heimspiele absolvierte das Team der U 16 mit unterschiedlichem Erfolg. Zuerst gewann das Team von Trainer Max Kalisch gegen den SV 1919 Woltersdorf mit 71:60 (36:28), dann verloren die Jungen gegen den Mahlower SV 1977 mit 44:61 (27:26).
Woltersdorf war an diesem Punktspieltag der etwas leichtere Gegner. Obwohl das gegnerische Team mehrere groß gewachsene Spielerinnen und Spieler in seinen Reihen hatte und sich der EBV anfangs etwas schwer tat (18:17 nach 10 Minuten), gelang es den Jungen von Trainer Max Kalisch im zweiten Viertel, sich etwas von den Woltersdorfern abzusetzen. Besonders hervorzuheben sind die gewohnten Säulen des EBV-Teams wie Ben Schmidt (10 Punkte), Baran Dalhancer (25) und Laurynas Lukosius (24), die das Spiel bestimmten.

Ben Vorhoff in vorbildlicher Verteidigungshaltung!
Defensiv waren bei den Gastgebern die Reihen gut geschlossen, wurde relativ wenig im Spiel des Gegners zugelassen. Lediglich der Woltersdorfer N. Mikolaizak entwischte seinem EBV-Verteidiger desöfteren; dabei erzielte er 15 Punkte.
Beim EBV waren es zumeist Ben Schmidt bzw. Ben Vorhoff (U 14), die für den Spielaufbau verantwortlich zeichneten. Daraus profitierten die bereits genannten EBV-Spieler mit der höchsten Punktausbeute am größten. Zur Halbzeit stand es immer noch relativ knapp 36:28 für den Gastgeber.

Lennard Robert (weiße Spielerkleidung) wird hier gleich von mehreren Woltersdorfern attackiert.
Erst in der 2.Halbzeit löste sich der Knoten bei den Hausherren, mit 55:41 ging es ins letzte Viertel. In diesem Viertel schonte sich der Gastgeber für das anstehende Spiel gegen Mahlow, die zweite Reihe bekam etwas mehr Spielzeit. Dieses Viertel gewann denn auch verdient Woltersdorf mit 19:16. Das Spiel insgesamt ging aber mit 71:60 an Eisenhüttenstadt.
EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Ben Schmidt 10 Pkt. 2/4 FW; Jannis Karls 2 Pkt. 0/1 FW; Baran Dalhancer 25 Pkt. 2/6 FW 1 Dreier; Ben Vorhoff 5 Pkt. 1 Dreier; Lias Ettmeier 2 Pkt. 0/2 FW; Lennard Robert 2 Pkt. 0/1 FW; Lukas Felgenträger 1 Pkt. 1/2 FW; Emil Gliese 0 Pkt., Laurynas Lukosius 24 Pkt. 6/11 FW; Freiwürfe EBV: 11/27 – 41% 2 Dreier, Woltersdorf: 5/12 – 42% 3 Dreier

… spielten sehr gut zusammen Laurynas Lukosius (vorn links) und Ben Schmidt (mit Ball).
Nach einem Spiel Pause wartete der Mahlower SV auf den Gastgeber. Zuvor hatte Mahlow bereits mit 90:36 gegen Woltersdorf gewonnen. Der Gastgeber war also gewarnt. Mahlow hatte jedoch das Momentum für sich. Das Team hatte sich gegen Woltersdorf gut eingespielt und machte anfangs genauso weiter. Relativ schnell führte das Team mit 9:2 nach vier und 17:8 nach 10 Minuten. Im zweiten Viertel bäumte sich der EBV noch einmal auf, erzielte aus dem Rückstand eine 27:26 – Pausenführung. Maßgeblich waren daran vor allem Ben Schmidt (sein 4.Spiel in 2 Tagen) mit 15 Punkten und Laurynas Lukosius als Topscorer des Spiels mit 16 Punkten beteiligt.

Ben Schmidt (weiße Spielerkleidung) im Kampf um den Ball. Er erzielte in beiden Spielen gute 25 Punkten.
Nach dem Seitenwechsel war es jedoch mit der Kraft des Gastgebers zu Ende. Nur noch ganze 17 Punkte waren die „Ausbeute“, im Gegensatz zu den Mahlowern, die 35 Punkte erreichten. Das war für die Eisenhüttenstädter ein Nackenschlag, dem sie nichts entgegen zu setzen hatten. Im dritten Viertel schaffte der EBV es nur dreimal, im letzten Viertel fünfmal in den gegnerischen Korb zu treffen. So geht der 61:44, auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung.
EBV-Punkte gegen Mahlow: Ben Schmidt 15 Pkt. 3/4 FW, Jannis Karls 2 Pkt., Baran Dalhancer 7 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier Ben Vorhoff 0 Pkt., Lias Ettmeier 6 Pkt., Lennard Robert, Lukas Felgenträger und Emil Gliese alle 0 Pkt., Laurynas Lukosius 16 Pkt. 2/8 FW; Freiwürfe EBV: 5/14 – 36% 1 Dreier, Mahlow: 6/16 – 38% 1 Dreier
Alle Bilder von Bernd Pflughöft.
3.Dez..2024 | Featured, Oberliga Herren, Saison 2024/2025 |
(dki/mbor) Die Oberliga – Rückrunde begann für die Herren des EBV 1971 mit einem Traumstart. Beim Tabellenführer Kings&Queens Basketball Potsdam gewann das Team mit den Trainern David Kiutra und Julian Schallhorn sensationell mit 73:72 (35:40). Zu Hause verloren die EBV-Männer zu Saisonbeginn noch sehr klar und deutlich mit 54:85.
Der EBV hatte dieses Mal mit Marc René Raue und Dennis Herkt zwei Center mehr dabei. Beide überzeugten durch gute Reboundarbeit unter den Körben. Dadurch wurde das Gästespiel für Potsdam weniger ausrechenbar. Die Potsdamer übernahmen zu Hause dennoch die Initiative. Die EBV – Defensive war zu Beginn noch etwas zu löchrig. Zwei Dreier von Tim Drust und Tim Kraushaar (Potsdam) konterte Michal Patryk Jercha allein mit zwei erfolgreichen Dreiern. Nach 10 Minuten führte der Gastgeber mit 20:15.
In den folgenden zwei Spielperioden gelang es dem EBV zunächst nicht, diese fünf Punkte aufzuholen. Zwei Spieler taten sich „punktuell“ besonders hervor: Igor Stroh mit 26 Punkten von den Kings und Szymon Bartosz Latecki mit ebenfalls sehr guten 25 Punkten von den immer dagegen fightenden Gästen. Auch nach 30 Minuten gab es keine Vorentscheidung. Der Gastgeber führte weiter mit 5 Punkten (61:56).
Erst im letzten Viertel fiel die Entscheidung. Potsdam legte zum 65:57 (32.Minute) vor. In diesem Viertel versenkte Szymon Latecki drei Dreier zum 63:65 (35.), 68:66 (36.) und zum 71:66 (38.) für den EBV. Davon erholte sich Potsdam nicht mehr richtig. In der 39. und 40.Minute erhielten die Kings 6 Freiwürfe, konnten jedoch nur 2 verwandeln. Das war eine Vorentscheidung. Die Gäste gewannen dieses Viertel mit 17:11 und hielten eine 73:72 – Führung bis zum Schlusspfiff. Der EBV gewann das vielleicht wichtigste Spiel der Saison.
Trainer David Kiutra: „Wir agierten defensiv mit der bisher besten Teamleistung. Eine sehr gute Teamfreiwurfquote von 74%, davon in der 1.Halbzeit 13/14 = 93%, hielt uns immer im Spiel. Offensiv verinnerlichen die Männer immer mehr, dass wir es nur als Team noch weit bringen können. Jeder Spieler ist ein Zahnrad im Teamgetriebe und wenn alles sehr gut ineinandergreift, können wir in dieser Saison noch einiges erreichen. Auch wenn sich der beste Spieler von Potsdam Igor Stroh Sekunden vor dem Abpfiff verletzte, schmälert das unsere Leistung in keiner Weise. Vom EBV einen Spieler besonders zu erwähnen wäre eine negative Beurteilung der anderen Teammitglieder. Das Team hat gewonnen, mit uns als Trainerteam Julian Schallhorn und meiner Person.“
EBV-Punkte gegen Kings&Queens Basketball Potsdam: Szymon Bartosz Latecki 25 Pkt. 2/2 FW 3 Dreier, Michal Patryk Jercha 17 Pkt. 7/8 FW 2 Dreier, Vitali Palkin 0 Pkt., Marc René Raue 10 Pkt. 2/2 FW, Marcus Vorhoff 2 Pkt. 2/2 FW, Max Kalisch 7 Pkt. 0/2 1 Dreier, Marcin Kiedrowicz 4 Pkt. 2/4 FW, Damian Garczyk 0 Pkt.; Freiwürfe EBV 17/23 = 74% 6 Dreier, Kings&Queens Basketball Potsdam 18/31 = 58% 6 Dreier
27.Nov..2024 | Featured, Landesliga U 18, Saison 2024/2025 |
(schn/mbor) Das EBV-Team erlitt gegen die zweite Vertretung von Kings&Queens Basketball Potsdam 2 eine klare 45:76 (27:36) Niederlage, gegen den Gastgeber BBC Cottbus 2 hieß es unmittelbar zuvor hoch 108:27 (50:9) für die Eisenhüttenstädter.
Die Gäste traten nur mit 7 Spielern in der Lausitz an, im Spiel gegen Potsdam dann mit 8 Spielern. Cottbus war mit 11 Spielern am Start. Dass es am Ende ein souveräner Sieg gegen einen komplett unterlegenen Gegner wurde, ist der recht guten Defensive des EBV zu verdanken. Die Gäste begannen mit einem 21:0 bis zur 9.Minute, erst dann machte Cottbus seine ersten Punkte. Fehlwürfe verhinderten eine noch größere Führung des EBV. Hugo Tesche und Lias Ettmeier erzielten in dieser Phase jeweils 6 Punkte, 23:4 stand es nach 10 Minuten. Im zweiten Viertel konnte der EBV seine Führung weiter ausbauen. Dabei versuchten die Gäste umzusetzen, was im Training geübt wurde. Lennard Robert brachte jetzt 8 Punkte unter. Zur Halbzeit führte der EBV bereits hoch 50:9.
Nach der Halbzeit, bei einer etwas ruhigeren Defense, mit einer Raumverteidigung baute der EBV seine Führung auf 76:21 aus. Im letzten Spielabschnitt ging ohne Hugo Tesche kaum etwas, 18 Punkte im vierten Viertel und 34 Punkte insgesamt, gefolgt von Kyrylo Baibakov und Lennard Robert jeweils mit 18 Punkten, waren sein Ergebnis. Letztlich gewann der EBV mit 108:27.
EBV-Punkte gegen Cottbus 2: Oskar Paffe 5 Pkt. 3/4 FW, Lias Ettmeier 10 Pkt., Lennard Robert 18 Pkt. 4/4 FW, Hugo Tesche 34 Pkt. 0/3 FW, Laurynas Lukosius nicht gespielt, Linus Zühlke 8 Pkt. 2/4 FW, Kyrylo Baibakov 18 Pkt., Arian Schneider 15 Pkt, 6/9 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV 15/24 = 63% 1 Dreier, Cottbus 2: FW 3/7 = 43% 2 Dreier
Gleich anschließend hieß der Gegner Kings&Queens Basketball Potsdam 2. Die Potsdamer, athletisch durchgebildet, waren technisch und körperlich etwa gleichstark. Da auch diese Mannschaft mit 11 Spielern antrat, durchwechseln konnte und erst ihr erstes Spiel hatte, wäre beim EBV mit voller Besetzung vielleicht mehr drin gewesen.
Im ersten Viertel war es ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, bei mehreren Führungswechseln, mit dem etwas besseren Ende für Potsdam mit 16:14. Ab dem zweiten Viertel zeigte sich, dass der Athletik der Potsdamer nichts entgegenzusetzen war, die noch dazu schnell und ballsicher agierten. So gelangen den Potsdamern einfache Punkte, hinzu kam bei ihnen eine sehr hohe Trefferquote. Ihnen gelangen unter anderem neun erfolgreiche Dreier. Der EBV musste sich seine Würfe hart erarbeiten und traf außerdem nicht jeden Wurf. Später stellte Potsdam auf Zonenverteidigung um, spielte dabei ‚box and one‘, sodass der ballführende Guard, vorrangig Arian Schneider, Mann gegen Mann verteidigt wurde. Damit war der EBV überfordert. Zur Halbzeit führte Potsdam 37:27.
Im dritten Viertel gingen die Eisenhüttenstädter stehend k.o., einzig allein Arian Schneider konnte noch mithalten. Der EBV erzielte nur 7 Punkte bei 26 Gegentreffern, das ist der Beleg für die Überlegenheit – 62:34 nach 30 Minuten das Ergebnis.
Im letzten Viertel wurden die Potsdamer nachlässig. Sie verteidigten nicht mehr so konsequent wie vorher, sodass es einigermaßen ausgeglichen war. Am Schluss stand ein 76:45 für Potsdam zu Buche.
Fazit des Trainers Steffen Schneider: „Potsdam war an diesem Tag klar überlegen, zumal es für den EBV das zweite Spiel war, welches immer eine Herausforderung mit kleiner Besetzung ist. Im ersten Spiel haben alle gezeigt, was sie können. Sie konnten Selbstsicherheit tanken. Im zweiten Spiel haben alle gegeben, was möglich war und gekämpft bis zum Schluss.“
EBV-Punkte gegen Potsdam 2: Oskar Paffe 2 Pkt., Lias Ettmeier und Lennard Robert beide 0 Pkt., Hugo Tesche 13 Pkt. 1/6 FW, Laurynas Lukosius 3 Pkt. 1/4 FW, Linus Zühlke 0 Pkt. 0/2 FW, Kyrylo Baibakov 4 Pkt. 0/2 FW, Arian Schneider 23 Pkt, 11/20 FW 2 Dreier; Freiwürfe EBV 13/34 = 63% 2 Dreier, Potsdam 2: FW 7/13 = 54% 9 Dreier