26.Nov..2024 | Featured, Oberliga Herren, Saison 2024/2025 |

Marcin Kiedrowicz – ständiger Unruheherd für die Brandenburger Defensive.
(mbor) Die Eisenhüttenstädter schwimmen weiter auf einer Erfolgswelle. Nach dem knappen Sieg in Königs Wusterhausen mit 64:63 (43:35), der leider am grünen Tisch aberkannt wurde und mit 0:20 gewertet wurde, gelang dem Team ein überzeugender Heimsieg gegen basket Brandenburg mit 77:66 (40:36).

Einsatzstarker Vitali Palkin – hier mit einem Block eines Brandenburger Gegenspielers.
Julian Schallhorn machte in Vertretung von Trainer David Kiutra seine Sache sehr gut. Er sah ein EBV-Team, welches vom ersten Sprungball an die Initiative ergriff. Obwohl die Brandenburger tabellarisch hinter dem EBV rangieren, war es der erwartet schwere Gegner. Sie hatten in Joshua Henning ihren Topscorer, der allein 21 Punkte (32% aller Gästepunkte) zum Brandenburger Ergebnis beisteuerte. Der Gastgeber hielt mit Teamdefensive und Effektivität dagegen und erreichte einen Fünf-Punkte-Vorsprung nach 10 Minuten. Die Brandenburger verstärkten ab der 11.Minute ihre Defensive, erzielten im 2.Viertel ein 18:17, kamen aber nur auf einen Punkt besser heran. Nach 20 Minuten führte der EBV mit 40:36.Nach dem Seitenwechsel drehten die Stahlstädter noch einmal richtig auf.

Yuriy Vasilyev ist beim EBV sehr gut angekommen. Er war zuständig für das schnelle Spiel nach vorn und für viele EBV-Punkte (17 Pkt.)
Sie legten in diesem Viertel mit 20:11 und einem 60:47 nach 30 Minuten den Grundstein für den verdienten 77:66 – Erfolg zum Schluss des Spiels. Begeistert mitgehende Zuschauer applaudierten den Spielern auch noch einmal nach dem Schlusspfiff für ihre gezeigte Leistung.
Assistenztrainer Julian Schallhorn nach dem siegreichen Spiel: „Unsere Stärke war heute unsere Ausgeglichenheit unter dem gegnerischen Korb nach einer stabil stehenden Defensive.

Szymon Bartosz Latecki ist im Team des EBV immer ein Anspielpunkt, ist Ballverteiler, Scorer (sehr gute 16 Punkte) und Defensivarbeiter in einer Person.

EBV-Spieler Michal Patryk Jercha (links mit Ball) arbeitet unter den Bretter sehr viel und ist für den EBV enorm wichtig.
Gleich vier Spieler konnten zweistellig punkten, wobei Yuriy Vasylyev (17 Punkte), Szymon Bartosz Latecki (16 Punkte) und Max Kalisch mit 12 Punkten die Besten waren. Außerdem haben wir endlich bei den Freiwürfen mit 75% (9/12) und den Dreiern (8 erfolgreiche Würfe von der 6,25 m-Linie) überzeugt.“
EBV-Punkte gegen Brandenburg: Szymon Bartosz Latecki 16 Pkt. 4/4 FW 2 Dreier, Vitali Palkin 4 Pkt., Michal Patryk Jercha 10 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier, Marcin Kiedrowicz 10 Pkt. 2/2 FW, Yuriy Vasylyev 17 Pkt. 1/1 FW 2 Dreier, Max Kalisch 12 Pkt. 0/1 FW 2 Dreier, Adrian Schubel 0 Pkt., Damian Garczyk 1 Pkt. 1/2 FW, Marcus Vorhoff 7 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 9/12 = 75% 8 Dreier, Freiwürfe Brandenburg 11/19 = 58% 7 Dreier
Alle Bilder von Bernd Pflughöft.
26.Nov..2024 | Bezirksliga Herren Staffel Süd, Featured, Saison 2024/2025 |

Dennis Herkt wurde Topscorer des EBV mit 17 Punkten.
(scha/mbor) Nachdem das Team des USV Potsdam 3 kurzfristig abgesagt hatte, absolvierte die 2.Mannschaft des EBV 1971 nur noch das Spiel gegen den BBC Cottbus 3. Der Gastgeber gewann dieses äußerst knappe Spiel hauchdünn mit 64:63 (35:34).

Patrick machte den letzten Punkt – einen Freiwurf – zum 64:63 EBV-Sieg.
Die anwesenden Zuschauer sahen eine sehr spannende Begegnung, bei der sich beide Teams nichts schenkten. Mit Patrick Köster, Thomas Schneider, Robert Kreßler, Roman Theißen und Dennis Herkt starteten gestandene Spieler, die dem Spiel den Stempel aufdrückten. Es war ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Teams jedoch nicht ihren zielsichersten Tag hatten. Eine Umstellung auf Zonendefense ermöglichte ein schnelleres Umschalten auf Fastbreakoffense bei vielen guten und erfolgreichen Würfen. Die höchste Führung hatte der EBV beim Stand von 12:6 Mitte des ersten Viertels. Mit 12:8 nach sieben und 16:14 nach 10 Minuten führte der EBV weiter knapp. Auch im weiteren Verlauf des Spiels setzte sich kein Team mit mehr als 3 bis 4 Punkten vom anderen ab. Cottbus kam noch etwas heran, der EBV führte nach 20 Minuten mit 35:34.

Julian Schallhorn überzeugte mit seiner Spielübersicht.

Peter Haubold-Kretschmer (vorn links) holte unter den Brettern einige gute Rebounds.
Das dritte Viertel geriet ergebnismäßig mit 8:8 zu einem wahren Handballergebnis. Mit einem 43:42 ging es ins letzte Viertel. Auch hier egalisierten sich beide Teams völlig, was ein 21:21 deutlich zeigt. Die frühe Teamfoulbelastung des BBC nutzten die Männer des EBV, um immer wieder an die Freiwurflinie zu gelangen und so beständig zu punkten. Ein 4-Punkte-Spiel von Youngster Arian Schneider, der einen eng verteidigten Dreier trotz Foul mit Brett traf, brachte ein 52:50 (36.Minute) für den EBV. Der BBC antwortete mit 3 erfolgreichen Dreipunktewürfen innerhalb von 2 Minuten (56:52 für Cottbus-35./36.Minute). Dennis Herkt antwortete noch einmal mit einem Dreier zum 56:55.

Martin Schade (mit Ball) war sehr oft der Antreiber des EBV-Spiels.
Die letzten Freiwürfe für beide Teams entschieden das Spiel. Während in der 40.Minute Cottbus nur von zwei zugesprochenen Freiwürfen einen Freiwurf zum 63:62 für den BBC verwandelte, bekam Arian Schneider zwei Freiwürfe und schließlich Patrick Köster 8 Sekunden vor dem Schlusspfiff zwei Freiwürfe zugesprochen, wovon beide EBV-Spieler je einen Freiwurf zum 63:63 – Ausgleich und zum 64:63 – Sieg verwandelten. Neben Dennis Herkt (17 Punkte) und Arian Schneider (15 Punkte) überzeugte besonders Roman Theißen (insgesamt 14 Punkte).
Bei einer insgesamt trotz der vielen Fouls fairen Begegnung vor guter Kulisse machte dieses Mal den Unterschied beider Teams die gute Mischung zwischen erfahrenen Spielern und den aufstrebenden Jungen im Alter zwischen 16 und 21 Jahren.

Mit Thomas Schneider (mit Ball) hatte die BBC-Abwehr oft ihre Probleme.
EBV gegen Cottbus 3: Thomas Schneider 5 Pkt. 1/2 FW, Robert Zucknick 2 Pkt. Patrick Köster 7 Pkt. 3/6 FW, Martin Schade, Julian Schallhorn, Peter Haubold-Kretschmer und Robert Kreßler alle 0 Pkt., Roman Theißen 14 Pkt. 2 Dreier, Timon Bastian 4 Pkt., Arian Schneider 15 Pkt. 5/8 FW, 2 Dreier, Dennis Herkt 17 Pkt. 0/1 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV 9/17 = % 5 Dreier, Cottbus 3 12/16 = 75% 6 Dreier
Alle Bilder Bernd Pflughöft.
22.Nov..2024 | Featured, Landesliga U 14 |
(avor/mbor) Im Turnier der Landesliga U 14 männlich gewann der EBV seine Spiele gegen den Gastgeber Kings&Queens Basketball Potsdam 2 mit 76:34 (39:17) und gegen die RedHawks Potsdam 2 ebenso souverän 118:19 (71:11). Dabei wurde das EBV-Team in seiner Staffel seiner Favoritenrolle bisher mehr als gerecht und belegt nun Tabellenplatz 1 in der Landesliga Süd. Der EBV ging gegen das Team der Kings & Queens Basketball Potsdam 2 mit nur 7 Spielern an den Start. Die Kings hatten mit 12 Spielern die maximal mögliche Spieleranzahl aufgestellt.
Die Jungs aus Eisenhüttenstadt taten sich anfangs offensiv sehr schwer, da die Gastgeber
gut verteidigten. Beim Rebound-verhalten bekamen die EBV-Jungen oft den möglichen zweiten Ball nicht unter Kontrolle. Nach einer notwendigen Auszeit durch die Trainerin Anne Vorhoff und Trainer Daniel Karls kam der EBV besser ins Spiel. So wurde anschließend das Blockspiel und das „ give and go“ teilweise gut umgesetzt. Bei 23:8 stoppte die Uhr nach 10 Minuten Spielzeit, zur Halbzeit stand es für den EBV 39:17. Egon Engelien und Ben Vorhoff haben das Spiel von Anfang an gut geleitet.
Die ersten Fünf mit Jannis Karls, Bobby Tänzel und Maksymilian Drozdek und eben mit Egon Engelien und Ben Vorhoff wollten die Belastung zu jeder Zeit recht hochhalten, um die Kings aus Potsdam immer in Bewegung zu haben. Alle Spieler spielten als Team gut zusammen, auch die Einwechsler Sean Noack und Collin Spanehl. Beide Spieler nutzten ihre diesmal viel größeren Einsatzzeiten, um sich weiter zu profilieren.
Die zweite Halbzeit war ein Abbild der ersten 20 Minuten. Die Defensive des EBV stand
souverän. Oft wurden die Angriffe der Potsdamer bereits frühzeitig abgefangen, so dass es zu schnellen und meist erfolgreichen Gegenstößen der Oderstädter kam. Über 61:25 nach 30 Minuten gewann der EBV schließlich hoch mit 76:34.
EBV-Spieler gegen King&Queens 2: Sean Noack 0 Pkt., Jannis Karls 12 Pkt., Collin Spanehl 0 Pkt., Ben Vorhoff 15 Pkt. 1/4 FW, Egon Engelien 43 Pkt. 5/11 FW, Bobby Tänzel 6 Pkt., Maksymilian Drozdek 0 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 8/19 = 42%, 0 Dreier, Kings&Queens 2: nicht gemeldet
Unmittelbar danach kam es zum Vergleich der Red Hawks Potsdam 2 gegen den EBV 1971. Die RedHawks waren der Dominanz des EBV
nicht gewachsen. Obwohl die Gäste von der Oder bereits ein Spiel in den Beinen hatten und eben nur sieben Spieler im Gegensatz zu zwölf Spielern waren, merkte man das den Jungen nicht an. Defensiv standen die Jungen hinten gut, es wurden kaum Würfe auf den Korb zugelassen. Die Viertelergebnisse von 38:7 und 33:4 belegen die große Übermacht sehr eindeutig. Wie das Offensivspiel des EBV insgesamt überhaupt von sehr vielen Fastbreaks geprägt war. Damit kamen die RedHawks – Jungen gar nicht zurecht. Nach der Pause ließen die EBV’ler nur insgesamt 8 Punkte in 20 Minuten zu. Ein letztlich 116:19 belegen am Ende die totale Überlegenheit des EBV.
Beide Trainer stellten nach den Spielen übereinstimmend fest: „Wir hatten bei dem mitgereisten siebenköpfigen Kader befürchtet, dass es im zweiten Spiel einen Einbruch gibt. Doch weit gefehlt. Alle sieben Spieler haben in beiden Spielen gekämpft und sich mit einer eindrucksvollen Leistung auch uns als Trainer stolz gemacht.“
EBV-Spieler gegen RedHawks 2: Sean Noack 7 Pkt. 1 Dreier, Jannis Karls 21 Pkt. 1/1 FW, Collin Spanehl 4 Pkt., Ben Vorhoff 34 Pkt. 2/3 FW, Egon Engelien 44 Pkt. 1/5 FW, 1 Dreier, Bobby Tänzel 0 Pkt., Tom Kohlack, Maksymilian Drozdek 8 Pkt.; Freiwürfe EBV: 4/9 = 44% 2 Dreier, RedHawks 2: nicht gemeldet
15.Nov..2024 | Featured, Oberliga Herren, Saison 2024/2025 |
(kiu/mbor) Der EBV – Oberligist gewann sein Heimspiel gegen den Ortsnachbarn aus Fürstenwalde souverän mit 75:54 (40:30).
Eine gewisse Spannung lag in der Inselhalle über dem ersten Viertel. Denn beide Teams brauchten einen Sieg, um die Teilnahme an den Playoffs nicht aus den Augen zu verlieren. In den ersten 10 Minuten bekamen die Gastgeber defensiv noch keinen richtigen Zugriff. Offensiv war das Spiel beidseitig von Ballverlusten geprägt, die es dem Gegner ermöglichte, selbst zu punkten. Beide Teams belauerten sich gegenseitig, ein 14:14 war das Viertelergebnis.

Defensiv war der EBV in seinem Heimspiel sehr gut. (Hier ein Bild aus einer früheren Partie gegen Fürstenwade)
Ab der 11.Minute verschärfte der EBV seine Defensivbemühungen. Er kam so zu Ballgewinnen und zu schnellen einfachen Punkten. Die Hausherren bewegten den Ball gekonnt in ihren Reihen, so lange, bis ein Spieler so frei wurde, dass er ungehindert punkten konnte. Topscorer des EBV-Spiels, Szymon Latecki, erzielte in diesen Viertel allein 11 seiner insgesamt 14 Punkte, dabei einen erfolgreichen Dreipunktewurf und 4/4 Freiwürfe. Die Trainer David Kiutra und Julian Schallhorn vermelden dabei ein gutes Teamspiel, welches zu einem Halbzeitergebnis von 40:30 führte.
Nach dem Seitenwechsel forcierten die Gastgeber noch einmal ihre Defensive, ein 9:1 – Run war die Folge. Die WSG nahm eine Auszeit (24.Minute), danach wurde das Spiel des EBV etwas fahriger, leichtsinniger. Es wurde nicht mehr konzentriert genug gespielt, viele leichte Punkte einfach liegen gelassen. Dieser Spielabschnitt war auch ein Viertel der Unterbrechungen und von vielen Pfiffen beider Schiedsrichter begleitet. Wobei die Spieler beider Teams mit den Entscheidungen der Schiedsrichter nicht zu recht kamen, weil ihre Pfiffe oft nicht erklärbar waren. Trainer David Kiutra musste in der 29.Minute die Halle verlassen, weil er nach wiederholtem Nachfragen bei den Schiedsrichtern sein 2.Technisches Foul bekam.

Szymon Bartosz Latecki gehört zu den besten Spielern des ausgeglichen spielenden EBV-Teams. (Bild aus der Saison 23/24 gegen WSG Fürstenwalde)
Zum Ende des dritten Viertels konnte sich der EBV mit 53:40 etwas von der WSG absetzen. Die letzten 10 Minuten begann der EBV sehr holprig, erst eine Auszeit von Assistenztrainer Julian Schalhorn brachte die entscheidende Wende. Mit starker Defensive und schnellen Abschlüssen bauten die Gastgeber den schon zuvor erzielten Vorsprung wieder auf 20 Punkte aus. Ein am Ende verdienter Sieg von 75:54 hätte höher ausfallen können, ja müssen.
Der Trainer David Kiutra nach dem Spiel: „Dieser Sieg war absolut ein Sieg des Wollens. Meine Spieler haben sich diesen Sieg redlich verdient. Unsere gemeinsame Trainingsarbeit hat sich auch hier wieder bestätigt. Trotz der Euphorie muss ich festhalten, dass wir unbedingt mehr Konstanz in unser Spiel bringen müssen, damit wir eine Führung ausbauen oder zumindest sicher halten können. Was uns als Trainer in diesem Spiel gefallen hat, war der starke defensive Einsatz des Teams. Das war schon das, was wir sehen wollen. Nun heißt es, dieses Level möglichst lange hoch zu halten. Mit der ‚langen Bank‘, die wir in dieser Saison haben, ist das konditionell nach und nach umsetzbar.“
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Szymon Bartosz Latecki 14 Pkt. 4/5 FW 2 Dreier, Michal Patryk Jercha 13 Pkt. 1 Dreier, Marcin Kiedrowicz 9 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier, Jaime Gomez 8 Pkt. 0/2 FW, Max Kalisch 7 Pkt. 0/1 FW 1 Dreier, Teoman Prahst 7 Pkt. 1/3 FW, Adrian Schubel 5 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier, Marcus Vorhoff 5 Pkt. 3/4 FW, Yuriy Vasylyev 4 Pkt., Damian Garczyk 3 Pkt. 1/2 FW, Thomas Schneider und Arian Schneider beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 9/21 = 43% 6 Dreier, Freiwürfe Fürstenwalde 17/34 = 50% 5 Dreier
Alle Bilder Bernd Pflughöft.
14.Nov..2024 | Featured, Landesliga U 16, Saison 2024/2025 |

Ben Schmidt in seiner unnachahmlichen Art, zum gegnerischen Korb zu ziehen. (Bild aus einem Spiel gegen USV Potsdam
(ka/mbor) Zwei sehr hohe Siege fuhr das Landesligteam der U 16 männlich in Potsdam ein. Gegen den BV Ludwigsfelde hieß es am Ende 108:29 (61:9), gegen die Gastgeber Kings&Queens Basketball Potsdam gewannen die Jungs mit 90:22 (44:4).
Das Spiel gegen den BV Ludwigsfelde kam von Beginn an nur langsam auf Betriebstemperatur. Es war schnell zu erkennen, dass die EBV-Spieler deutlich überlegen waren. Jedoch spielten diese defensiv anfangs oft zu leichtsinnig, so dass Trainer Max Kalisch bereits nach 1:30 Minuten eine Auszeit nahm, um sein Team in die „richtige Spur“ zu bringen. Es ging dabei um Ballverluste, die die Ludwigsfelder dazu einluden, selbst punkten zu können. Der EBV verteidigte wie auch in den vorherigen Spielen über das ganze Feld. Das behagte den Gegner überhaupt nicht. Das führte dazu, dass Ludwigsfelde erst nach 7 Minuten das erste Mal punkten konnte.
Bereits nach dem 1.Viertel führte der EBV mit 27 Punkten. Besonders Ben Schmidt und Baran Dalhancer konnten hier ihren starken Zug zum Korb unter Beweis stellen. Auch im 2. Viertel ging es offensiv gut weiter. Der EBV verteidigte jetzt nur noch im eigenen Halbfeld und wechselte oft. Die Bankspieler bekamen viel Spielzeit und trotzdem ließ der EBV in diesem Viertel nur 2 Punkte zu. Zur Pause führten die Stahlstädter bereits hoch mit 61:9.

Lennard Robert überzeugte ebenfalls in den Spielen mit überragenden 36 Punkten.
Auch zu Beginn der 2.Halbzeit startete der EBV mit der gleichen Intensität wie zuvor. Die dabei erzielten vielen Punkte waren nur eine Frage der Zeit. Der Trainer legte den Fokus in dieser Spielperiode auf die Defence und auf das Teamspiel. Das wurde beides sehr gut umgesetzt.
Vor allem Ben Vorhoff und Baran Dalhancer brachten ihre Offensive zum Laufen. Sie erzielten durch ihre Assists und einem guten Pick & Roll – Spiel viele Körbe. Das dritte Viertel endete 31:7 für den EBV, am Ende wurde es ein souveräner 108:29 -Sieg. Erfreulich aus Sicht des EBV war, dass sich alle Spieler in die Scorerliste eintragen konnten. Topscorer des Spiels gegen einen in vielen Phasen überforderten Gegner wurden Baran Dalhancer mit 23 Punkten, gefolgt von Ben Schmidt mit 16 Punkten und Laurynas Lukosius mit 15 Punkten.
EBV – Punkte gegen Ludwigsfelde: Ben Schmidt 16 Pkt. 2/2 Freiwürfe, Baran Dalhancer 23 Pkt., Ben Vorhoff 5 Pkt. 1 Dreier, Lias Ettmeier 8 Pkt., Lennard Robert 14 Pkt. 2/3 FW, Lukas Felgenträger 14 Pkt., Emil Gliese 5 Pkt. 1/1 FW, Monty Preusche 8 Pkt., Laurynas Lukosius 15 Pkt. 5/9 FW, Freiwürfe EBV: 10/15 = 67%, Ludwigsfelde:1/4 = 25%

U 14-Spieler Ben Vorhoff (Mitte/mit Ball) hier im 1:1 zum Korb. (Bild aus einem früheren Spiel gegen USV Potsdam) Alle Spielbilder Bernd Pflughöft.
Eines der ungewöhnlichsten Spiele für alle Beteiligten lief danach. Das Spiel des Gastgebers aus Potsdam gegen den EBV fand unter „Flutlicht“ statt. Das Hallenlicht fiel aus, so mussten 2 Baustrahler von außen das „nötige Licht“ geben. Damit kam der Gast aus Eisenhüttenstadt viel besser zurecht, zumal die Spieler des EBV im Sommer auf den Freiplätzen auch oft gewohnt im Dunkeln zu spielen.
Der EBV begann das erste Viertel mit 17:0 Punkten. Trotz der schlechten Sichtverhältnisse konnte man seine Überlegenheit gut ausspielen. Die Potsdamer kamen jedoch gar nicht mit den Verhältnissen klar und blieben punktelos.Dass lag aber auch unter anderem an der sehr guten Defence der Eisenhüttenstädter. Alle EBV-Spieler wollten spielen und scoren; ein großartiges Teamspiel war da nicht möglich, weil man die Trikotfarben kaum unterscheiden konnten. Also nutzten die Spieler ihre Stärken im 1 gegen 1. Bis zur Halbzeit führten die Gäste bereits mit 44:4. Nach der Pause wechselte der EBV auf weiße Trikots, um bei zunehmender Dunkelheit (nach 16:00 Uhr) überhaupt etwas zu sehen. Die Gäste erspielten sich in den Vierteln drei und vier ein 19:10 und ein 27:8, am Ende gewannen sie mit sehr guten 90:22. Die meisten Punkte im Spiel gegen Potsdam erzielten Lennard Robert mit sehr guten 22 Punkten, Lias Ettmeier mit sehr guten 18 Punkten und noch einmal Laurynas mit 15 Punkten.

Lias Ettmeier trug in den Spielen mit 26 Punkten zu den beiden klaren Siegen bei.
Fazit des Trainers Max Kalisch nach 2 Spielen: „Ich bin mit meinem Team sehr zufrieden. Beide Spiele wurden unter schwierigen Umständen gespielt; das Team zeigte, dass es in der oberen Tabellenhälfte der Landesliga mitspielen kann.Die Freiwurfquoten von 67% bzw. 80% sind ebenfalls erfreulich. Wir haben die ersten fünf leichteren Spiele gewonnen. Am nächsten Spieltag treten wir gegen die zwei stärksten Teams an, das wird dann der erste richtige Test für uns.“
EBV – Punkte gegen Potsdam 3: Ben Schmidt 3 Pkt. 1/1 FW, Baran Dalhancer 6 Pkt., Ben Vorhoff 14 Pkt. 2 Dreier, Lias Ettmeier 18 Pkt., Lennard Robert 22 Pkt. 2/3 FW, Lukas Felgenträger 0 Pkt., Emil Gliese 6 Pkt., Monty Preusche 2 Pkt., Laurynas Lukosius 19 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV: 4/5 = 80%, Potsdam 3: 0/6 = 0%
Alle Spielfotos: Bernd Pflughöft
15.Okt..2024 | Bezirksliga Herren Staffel Süd, Featured, Saison 2024/2025 |
(mbor) Ihr zweites Punktspielturnier beendeten die 2.Herren des EBV 1971 in Potsdam siegreich. Sie gewannen sowohl gegen den BBC Cottbus 2 mit 84:68 (35:33) als auch gleich danach gegen den Gastgeber SC Potsdam mit 73:59 (33:30).

David Kiutra als Spielertrainer war mit der Teamleistung sehr zufrieden.
Sehr gut konnte sich das Team gegen Cottbus 2 in Szene setzen. Beide Teams starteten vehement, Cottbus mit 2 erfolgreichen Dreiern und 2/2 Freiwurftreffern, der EBV mit Punkten von Dennis Herkt und Paktrick Köster. Die Führung wechselte mehrmals, ein 17:17 nach 10 Minuten war die Folge. So auch im 2.Viertel. Die Lausitzer bestachen jetzt mit 6/7 Freiwürfen, die Oderstädter konnten immer wieder kontern und führten zur Pause mit 35:33.
Nach dem Seitenwechsel zog der EBV das Tempo an. David Kiutra und Julian Schallhorn (beide je ein Dreier in diesem Viertel) machten als Guards die Pace, setzten geschickt ihre Mitspieler ein. Davon profitierten am meisten Patrick Köster (10 Pkt.), Arian Schneider (22 Pkt.) und Dennis Herkt (22 Pkt.). Die Eisenhüttenstädter schraubten das Ergebnis auf 60:44 (30.Minute).
Im 4.Viertel ließ der EBV nichts mehr anbrennen, noch einmal zwei erfolgreiche Dreier von Julian Schallhorn, ein insgesamt weiter gutes Teamspiel bei aggresiver Defensive sicherten dem EBV den souveränen 84:68-Kantersieg.
EBV gegen Cottbus 2: Thomas Schneider 4 Pkt, Robert Zucknick 0 Pkt., David Kiutra 5 Pkt. 1 Dreier, Patrick Köster 10 Pkt., Roman Theißen 4 Pkt., Timon Bastian 4 Pkt., Julian Schallhorn 13 Pkt. 3 Dreier, Arian Schneider 22 Pkt. 5/7 FW, 1 Dreier, Dennis Herkt 22 Pkt.; Freiwürfe EBV 5/7 = 71% 5 Dreier, Cottbus 2 10/11= 91% 4 Dreier

Julian Schallhorn störte mit wichtigen Dreiern zum Teamerfolg bei.
Anschließend hieß der Gegner Gastgeber SC Potsdam. Der EBV begann konzentriert, versuchte die Euphorie aus dem ersten Spiel mitzunehmen. Das gelang in bestechender Form. Die Spieler von der Oder gingen mit 11:5 in Führung und bauten diese bis zur 10.Minute auf 19:14 aus. Das ließ der SC nicht auf sich sitzen. Der SC kam auf, schaffte aber keine ; die gehörte dem EBV mit 33:30.
Nach der Pause bewies der EBV große Kämpferqualitäten. Bereits ein Spiel in den Beinen zeigten die Eisenhüttenstädter große Moral und rissen das Spiel komplett an sich. Der Ball lief sehr gut durch die Reihen. Potsdam erreichte in diesem Viertel nur 5 Punkte, die Gäste 23. So stand es nach 30 Minuten 56:33.
In den letzten 10 Minuten versuchte Potsdam noch einmal alles in die Waagschale zu werfen – vergebens. Sie gewannen zwar das Viertel mit 24:17, das Spiel aber gewann der EBV klar mit 73:59.
Die Gästetrainer stellten nach dem Turnier fest: „Das waren freudige Emotionen pur. Wie wir als Team auftraten und wie wir den Ball behaupteten, das machte Spaß zuzuschauen. Besonders wichtig war auch, dass wir endlich von der Freiwurflinie 72% erreichten. Das läßt für die Zukunft hoffen.“
EBV gegen SC Potsdam: Thomas Schneider 4 Pkt. 4/4 Freiwürfe, Robert Zucknick 1 Pkt. 1/2 FW, David Kiutra 12 Pkt. 4/4 FW, Patrick Köster 9 Pkt. 5/7 FW, Timon Bastian 0 Pkt., Roman Theißen 4 Pkt., Julian Schallhorn 3 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier, Arian Schneider 19 Pkt. 9/11 FW, Dennis Herkt 21 Pkt. 3/6 FW; Freiwürfe EBV 26/36 = 72% 1 Dreier, Potsdam 11/22 = 50% 4 Dreier