Basketball: Auswärtsspiele für Senioren II, U 16 und Bezirksliga Herren

(mbor) Nach unterschiedlichem Start fahren beide Teams am Samstag und Sonntag zu Auswärtsspielen. Das Team mit Trainer in Vertretung Jan Grünberg reist am Sonnabend nach Lauchhammer. Beide Gegner, sowohl der Gastgeber BG Lauchhammer 1950 als auch das Team der StarWings Glienicke werden den Mädchen und Jungen physisch alles abverlangen, um erfolgreich zu sein. EBV-Neuzgang Tobias Lätsch absolviert seine ersten beiden Spiele für den Verein. Viel wird darauf ankommen wie Trainer Jan Grünberg das Team nach den beiden hohen Heimniederlagen einstellen kann, um diese Schlappen zu verarbeiten.

Ebenfalls am Sonnabend spielen die Herren der Ü 35 in Cottbus. Nach einer relativ schwachen Vorsaison  wollen die Männer mit Kapitän Jörg Hohlbein wieder angreifen. Gegner sind der BBC Cottbus und die WSG Fürstenwalde. Leider kann der EBV nicht auf das komplette Team zurückgreifen, weil einige Spieler beruflich verhindert sind.

Das Team der Bezirksliga Herren war im Pokal erfolgreich. Jetzt heißt es in Cottbus, weitere Aufgaben zu meistern. Erster Gegner wird der SC Potsdam sein. Dieses Team hat einige Spieler des USV Potsdam in seinen Reihen und darf nicht unterschätzt werden. Der zweite Gegner BBC Cottbus III setzt gewiss auf seinen Heimvorteil. Auch hier müssen die EBV-Männer von Trainer Manfred Borchert und Kapitän David Kiutra alles geben, um die ersten positiven Spielpunkte einzufahren.

Auswärtssiege des Teams U 14

Hugo Engelien überzeugte trotz seiner erst neun Jahre defensiv mit starkem Einsatz und offensiv mit guten Zuspielen.

Die Mädchen und Jungen der U 14 setzten sich in Ludwigsfelde überraschend gegen die Konkurrenz  des Gastgebers und aus Nauen durch. Die Gruppe von Trainer Daniel Engelien gewann gegen das Team des SV Leonardo da Vinci Nauen klar mit 81:44 (41:24) und siegte auch gegen die zu fünft angetretenen Gastgeber mit 69:61 (24:25).
Die Stahlstädter traten mit 12 Spielern gegen Nauen an. Das neuformierte Team der Jahrgänge 2004 und 2005 überzeugte vor allem im Umschaltspiel von der Defensive in die Offensive und machte gegen die doch sehr unerfahrenen Gäste großen Druck auf den Ball. Schnell führte das Team mit 25:8 nach 10 Minuten. Jetzt setzte der EBV die etwas jüngeren Spieler ein. Die Nauener gestalteten das 2.Viertel mit 16:16, ohne jedoch die Führung der Oberstädter zur Halbzeit (41:24) zu gefährden. Auch nach der Pause das gleiche Bild. Der EBV fing die Bälle des Gegners ab und punktete vorn. Lediglich die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Ansonsten baute der EBV die Führung auf 57:34 (30.) aus und gewann am Ende deutlich mit 81:44.

Der erst 12-jährige Marvin Schlegel bot in beiden Spielen eine gute, resolute Leistung.

Das zweite Spiel gegen Ludwigsfelde schien wegen der nur 5 vorhandenen Spieler des  Gastgebers für die Stahlstädter einfacher, war es aber nicht. Diese hatten mit P. Priefert einen sehr großen Spieler, der von 61 Gästepunkten allein 42 erzielte. Nach 10 Minuten führte zwar der EBV mit 12:9, die Ludwigsfelder überholten jedoch nach 20 Minuten mit 25:24 den EBV. Nach der Erholungspause das etwa gleiche Bild. Der jetzt entstehende Rückstand hielt sich mit 39:45 für die Gäste in Grenzen. Erst als sich die Ludwigsfelder mit 5 Fouls selbst dezimierten, konnte sich der EBV lösen und über die Stationen 47:57 (35.Minute) und 59:59 (40.) ging es in eine 5-minütige Verlängerung. Jetzt spielte der Gastgeber nur noch mit zwei Feldspielern, die der EBV dann nach 45 Minuten mit 69:61 endlich niederringen konnte.
Bei den Gästen überzeugten einmal mehr Sandro Lay mit 33 bzw. 24 Punkten, der erst neun Jahre alte Hugo Engelien mit 12 und 5 Punkten sowie Marvin Schlegel mit insgesamt guten 8 Punkten und die groß gewachsene Jil Schmidt mit sehr guten 10 bzw. 13 Punkten.
Trainer Daniel Engelien nach dem Turnier: „Wir haben phasenweise guten Basketball gespielt. Defensiv hat mein Team überzeugt. Offensiv lief der Ball gut von Spieler zu Spieler. An der Chancenverwertung teilweise frei unter dem Korb müssen wir noch sehr arbeiten.“

Hoher Heimsieg gegen Landesligisten USV Potsdam III

Jan Grünberg ein wichtiger Spieler defensiv, aber auch offensiv, als Zuspieler zu den Centern Toni Meinhardt und Dennis Merkt.

Rückkehrer Paul van den Brandt ist ein wichtiger Aufbauspieler des EBV (weiß/Nr.4)

Center Toni Meinhardt (EBV/weiße Spielerkleidung) war wie schon so oft mit Dennis Herkt (siehe Titelfoto) Garant für den hohen Heimsieg.

(mbor) Die neue Saison begann für das Bezirksliga Herrenteam mit einem Sieg gegen den Landesligisten USV Potsdam III. Mit 81:48 (31:25) schickten die Stahlstädter die Gäste nach Hause. Vor guter Zuschauerkulisse entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen; der EBV führte relativ knapp nach 10 Minuten mit 17:12 und zur Halbzeit mit 31:25. Der aufmerksame Beobachter der Szenerie bemerkte schon, dass die Gastgeber noch nicht eingespielt waren. Immer wieder waren sie in der Defensive unaufmerksam und so stand ein Gegenspieler völlig frei unter dem Korb und machte seine Punkte. Das Zusammenspiel und die Verständigung in der Defensive waren nicht gut genug. Offensiv gelang es dem Gastgeberteam in dieser Spielphase nicht, seine Schnelligkeit einzusetzen. Die „Sprinter“ des EBV wie Kevin Köster, Paul van den Brandt und Center Dennis Herkt wurden nicht in Szene gesetzt. Die Gastgeber spielten nicht konzentriert genug, um die cleveren Potsdamer in große Verlegenheit zu bringen.
Das änderte sich aus EBV-Sicht nach der Pause. Endlich wurde der Ball zum schnellsten Mitspieler gemacht. Immer dann wenn Paul Schulz (sehr gute 15 Punkte/davon 3 Dreier), David Kiutra oder Kevin Köster das Spiel schnell machten, taten sich bei den Gästen kleine oder größere Räume auf, die der EBV zu sicheren Punkten nutzte. Außerdem legten die Gastgeber ihre anfangs gezeigte Nervosität ab und trumpften auf. Sei es mit immer wieder eingestreuten Dreiern von 4 Spielern (insgesamt 7 Teamdreier) oder mit gekonnten Zuspielen von Jan Grünberg, Paul van den Brandt oder Paul Schulz zu den am Brett arbeitenden René Friedrich, Dennis Herkt oder Toni Meinhardt. Toni Meinhardt (starke 17 Punkte) und Dennis Herkt, mit sehr guten 16 Punkten und vor allem sicheren Distanzwürfen) waren es, die aus einem insgesamt sehr positiv geschlossen auftretenden Gastgeberteam punktemäßig herausragten. Diese Zuspiele sind es auch, die den Reiz des Basketballspiels ausmachen. Das Ergebnis bewies nach 30 Minuten mit 54:36 und am Ende mit 81:48 die spielerische, aber auch kämpferisch wesentliche Steigerung in den zweiten 20 Minuten. Trainer Manfred Borchert fasste nach dem Spiel zusammen: „Nach anfänglichen Problemen in der ersten Halbzeit sowohl defensiv als auch offensiv legten die Spieler ihre Hemmungen ab, spielten und kämpften geschlossener, vor allem aber auch schneller nach vorn. Der hohe Sieg ist ein verdienter Lohn dafür.“
Nach dem Spiel wurden die Spieler Alexander Schubert (USV) und Toni Meinhardt (EBV) als beste Spieler ihrer Teams besonders geehrt.

Frank Balzer (rechts) überreicht an Toni Meinhardt (EBV/links) und Alexander Schubert (USV/Mitte) den jeweiligen Preis (Foto privat).
EBV-Punkte gegen Potsdam III: René Friedrich 3 Pkt. 1/2 Freiwürfe, David Kiutra 4 Pkt. 1/2 FW, 1 Dreier, Paul van den Brandt 11 Pkt. 1/2 FW, Jan Grünberg 1 Pkt. 1/2 FW, Marcus Burde 2 Pkt., Paul Schulz 15 Pkt. 0/2 FW 3 Dreier, Joey Lehmann 4 Pkt., Toni Meinhardt 17 Pkt. 3/3 FW, Enrico Barnick 1 Pkt. 1/4 FW, Kevin Köster 7 Pkt. 0/1 FW 1 Dreier, Dennis Herkt 16 Pkt. 0/2 FW 2 Dreier; Freiwürfe Team EBV 8/20 = 40%, Potsdam 12/16 = 75%

Weitere Bilder siehe auch facebookseite des EBV 1971 (alle Bilder Bernd Pflughöft.

Saisonstart mit Heimspielen für OL U 16 und Bezirksliga Herren

Tim Sprenger ist eine der Stützen im OL U 16 – Team.

Am Samstag eröffnet das Oberligateam der U 16 die neue Basketballsaison. Gespielt wird um 11.00 Uhr in der Inselhalle.
Der erste schwere Gegner für die Mannschaft von Trainer Teeoman Prahst ist der USV Potsdam, um 15.00 Uhr spielen die Mädchen und Jungen gegen den BBC Cottbus.
Hauptaufgabe für den Heimtrainer wird es sein, das neuformierte Team so zu motivieren, um gegen beide Mannschaften achtbar zu bestehen.

 

Rückkehrer Jan Grünberg zählt weiterhin als Rückhalt des Herrenteam.

Das Team der Bezirksliga Herren erwartet in der ersten Runde des Brandenburgpokals die Mannschaft des USV Potsdam III.
Da die Hauptanlage in der neuen Heimstätte des EBV 1971, in der Turnhalle An der Schleuse, noch nicht übergeben werden kann, spielen die EBV-Herren ebenfalls in der Inselhalle. Anpfiff ist am Sonntag um 11.00 Uhr.
Die Saisonvorbereitung war für Trainer Manfred Borchert und den Herren nicht optimal, was bestimmte taktische und spielerische Elemente betrifft. Trotzdem werden sie alles daran setzen, dieses erste Saisonspiel siegreich für sich zu gestalten.

Bezirksliga Herren: Mit zwei Niederlagen in der Vorschlussrunde ausgeschieden

Center Toni Meinhardt – einer der Besten in einem sehr jungen EBV-Team. (Foto aus einer Begegnung gegen WSG Fürstenwalde/Foto: Gerrit Freitag)

(mbor) Das sehr junge Team des EBV 1971 e.V. (Durchschnittsalter 23 Jahre) musste nach dem Finalturnier der Bezirksliga Ost leider ausscheiden. Gegen die favorisierten und erfahrenen Herren des KSC Strausberg hieß es am Ende 60:66 (19:28), gegen die Mannschaft des 1.ASC Frankfurt (Oder) Red Cocks reichte es mit 67:76 (31:37) ebenfalls nicht ins große Finale um den Aufstieg in die Landesliga.

Gegen die Randberliner aus Strausberg hatte der EBV bereits in der Hauptrunde zweimal verloren, davon in Fürstenwalde recht knapp. Über das komplette Spiel hinweg lieferte sich der EBV einen heißen Kampf um jeden eigenen Punkt und gegen jeden Punkt der Strausberger. Dabei stand dieses Turnier für den EBV unter einem sehr schlechten Vorzeichen. Patrick Köster war beruflich verhindert, der Topscorer der Liga Kevin Köster war kurzfristig erkrankt, Wiedereinsteiger Paul van den Brandt konnte ebenfalls nicht spielen und U 18 – Nachwuchsspieler Teoman Prahst ging schon verletzt vom letzten Training ins Spiel. Somit hatte der EBV statt der geplanten 12 Spieler nur 9, eigentlich nur 8 Spieler auf dem Tableau. Beide Teams schenkten sich nichts, der KSC hatte mit 10:0 den besseren Start. Erst allmählich fingen sich die übernervösen EBV-Spieler. Nach 10 Minuten stand es 9:11 aus Gastgebersicht. Auch das zweite Viertel gehörte mit 26:19 dem KSC. Den Eisenhüttenstädtern gelang es einfach nicht, die schnellen Konter des Gegners zu unterbinden. Außerdem schoss Marcel Stange (KSC) 15 Punkte (5 Dreier) von der 6,25 m – Linie. Der EBV bemühte sich, sein Spiel aufzuziehen. Das gelang aber in beiden Spielen nur bedingt. Der Ball sollte von außen vor allem auf die Center gespielt werden. Das klappte sehr gut in diesem Spiel nur auf Center Toni Meinhardt, der aus der Nachtschicht kam. Er erzielte starke 18 Punkte, jedoch nur 2:6 Freiwürfe. Die Teamfreiwürfe des EBV blieben bei 45% unter den Erwartungen. Nach 20 Minuten stand es 28:37. Da war alles noch in Reichweite. Die zweite Halbzeit gewann der EBV bei sehr guter, aber zu ruhiger eigener Kulisse, mit 32:29. Das langte jedoch nicht, um die Strausberger vom Sockel zu stürzen und eine wichtige Weichenstellung für das folgende Spiel gegen die Frankfurter zu erreichen. Der EBV schaffte es nicht, die Abwehr zu durchbrechen, die Strausberger Spieler aus der Reserve zu locken und sie mit genügend Fouls zu belegen, um so an die Freiwurflinie zu kommen. Bei den Stahlstädtern gelang es bei den Centern nur dem bereits erwähnten Center Toni Meinhardt mit seiner ihm eigenen Art, die gegnerische Abwehr zu beschäftigen. Aufbauspieler Marcus Burde spielte sein bestes Turnier für den EBV. Er überzeugte in beiden Spielen mit guten Aktionen und Zuspielen sowie spielübergreifend mit 9/12 Freiwürfen. Oliver Schwanz, bekannt für seine ruhige und besonnene Art erzielte für ihn gute 8 Punkte. Alle übrigen sechs eingesetzten Spieler blieben in diesem Spiel leider unter ihren Möglichkeiten.

EBV-Punkte gegen Strausberg: David Kiutra 5 Pkt. 1 Dreier, Marcus Burde 9 Pkt. 5/8 Freiwürfe, Oliver Schwanz 8 Pkt. 0/4 FW, Joey Lehmann 5 Pkt. 1/2 FW, Toni Meinhardt 18 Pkt. 2/6 FW, Enrico Barnick 0 Pkt. 0/2 FW, Teoman Prahst 9 Pkt. 0/4 FW, 1 Dreier, Dennis Herkt 6 Pkt. 2/2 FW,  Marc-René Raue 0 Pkt.; Freiwürfe Team EBV:  10/22 = 45%, Team Strausberg:  15/31 = 48%

Flügelspieler Joey Lehmann hat sich in dieser Saison kontinuierlich gesteigert.

Die Ortsnachbarn aus Frankfurt (Oder) hatten in Arkadiusz Sowa genau wie die Strausberger Mannschaft ebenfalls einen äußerst sicheren Dreipunkteschützen in ihren Reihen. Da war fast jeder Wurf ein Treffer (insgesamt 5 Dreier/21 Punkte). Der EBV setzte der Mannschaft Kampfgeist und sehr guten 7 Teamdreiern (!) entgegen. Jedoch reichte es an diesem Tag einfach nicht, die Frankfurter in die Knie zu zwingen. Die EBV-Ausfallliste war eben zu lang. Den Gastgebern ging langsam die Puste aus, Krampferscheinungen zeugten bei zwei Spielern von physischer Überlastung. Kapitän David Kiutra setzte spielerische Akzente. Auch das gelang ihm nicht durchgängig, er erzielte aber gute 9 Punkte. Er ließ in der Defensive sehr viel Kraft und  Substanz gegen A. Sowa, der ihn voll beschäftigte. Positiv war beim EBV der Wille, das Blatt noch zu wenden. Zu keiner Zeit gab sich das Team auf. Außerdem punkteten vier Spieler sogar zweistellig, Marcus Burde mit 12 und Toni Meinhardt, der am Ende einfach „platt“ war, noch einmal mit 10 Punkten. U 18-Spieler Marc-René Raue hatte gegen Frankfurt etwas mehr „Luft zum Atmen“ und konnte für ihn gute 12 Punkte erzielen. Dennis Herkt hatte gegen die Ortsnachbarn die „zweite Luft“. Ihm gelangen ebenfalls  gute 17 Punkte, bei 3 erfolgreichen Dreiern. Zur Halbzeit stand es 31:37 aus der Sicht des Gastgebers. Ins dritte Viertel ging der EBV zu unvorbereitet, um das Ergebnis offen zu halten. Die Quittung war ein 55:38 für die Preußen nach 30 Minuten. Der EBV kämpfte sich mit einer Energieleistung bis zum Ende noch einmal auf 67:76 heran. Das reichte aber den Frankfurtern, um mit Strausberg ins große Finale einzuziehen.

Nach beiden Spielen fasste der doch etwas enttäuschte Trainer des EBV zusammen: „ Obwohl wir ausgeschieden sind, haben wir alles versucht, dieses zu Beginn der Saison nicht eingeplante Ziel Aufstieg in die Landesliga doch noch zu erreichen. Der Siegeswille und der unbändige Kampfgeist waren zu spüren. Das Team ist durch die Hauptrunde und durch dieses kleine Finalturnier enger zusammengerückt. Es gelang uns mit den vorhandenen Spielern leider nicht, unsere gezeigte Saisonleistung in allen Spielphasen abzurufen. Jetzt müssen wir neu beginnen und uns für die Saison 2017/18 gut vorbereiten.“

EBV-Punkte gegen Strausberg: David Kiutra 9 Pkt. 2/4 FW, 1 Dreier, Marcus Burde 12 Pkt. 4/4 Freiwürfe 2 Dreier, Oliver Schwanz 5 Pkt. 1 Dreier, Joey Lehmann 2 Pkt., Toni Meinhardt 10 Pkt. 2/6 FW, Enrico Barnick 0 Pkt., Teoman Prahst verletzt, nicht eingesetzt, Dennis Herkt 17 Pkt. 3 Dreier,  Marc-René Raue 12 Pkt. 2/5 FW; Freiwürfe Team EBV:  10/19 = 53%, Team Frankfurt (O.):  5/17 = 29%

Oberliga U 16 männlich: Zwei Heimsiege sicherten endgültig Platz 2

(mbor/koe) Die zurzeit beste Nachwuchsmannschaft des EBV, das Team der Oberliga U 16, zementierte am Wochenende ihren zweiten Tabellenplatz mit zwei souveränen Heimsiegen. Gegen den Oranienburger SV setzte sich der Gastgeber klar mit 68:35 (31:15) durch, gegen die StarWings Glienicke gewannen die Jungen mit 59:46 (37:22). Der EBV startete mit einem 13:2 in den ersten sieben Minuten. Da kamen die Oranienburger nicht hinterher. Der Gastgeber verteidigte konsequent und sehr effizient, teilweise bereits im eigenen Feld des Gegners. Sowohl Ballgewinne in diesem Bereich als auch das Erzwingen der 24 Sekunden-Regel der Oranienburger machten das Eisenhüttenstädter Spiel so gefährlich. Dem Gast nördlich von Berlin gelangen bis zur Halbzeit nur ganze 15 Punkte. Das zeigt die enorme Defensivstärke der EBV-Jungen.

Trainer Kevin Köster ließ bereits im ersten Spielabschnitt, aber noch mehr in den zweiten zwanzig Minuten, den Bankspielern viel mehr Spielzeit als sonst. Diese gewannen dadurch noch mehr an Sicherheit und überzeugten ebenso durch gute Korbaktionen. Das EBV-Spiel ist mehr und mehr durch das schnelle Umschaltspiel von der Defensive in die Offensive gekennzeichnet. Solch ein sehr wichtiges taktisches Mittel verfehlte vor allem im letzten Viertel nicht ihre Wirkung bei den Oranienburgern. Besonders die an diesem Tag für ihre Leistungen geehrten Laurin Wendland, Leo Lüben und Ludwig Radt machten das Spiel schnell. So hatte der EBV über 46:27 (30.) und 55:33 (36.) das Spiel in allen Phasen im Griff. Mit dem Schlusspfiff gewannen die Oderstädter sehr überzeugend mit 68:35. Trainer Kevin Köster nach dem ersten Spiel: „Insgesamt bin ich mit meinem Team zufrieden. Wir konnten zeigen, was wir im Training beständig einstudieren. Die bereits genannten Aufbauspieler erfüllten die Anforderungen im Spiel nach vorn genauso wie die drei eingesetzten Center Dominik Träder, Jean-Marc Hinze und Moritz Mahlich defensiv und in der Reboundarbeit. Nicht zufrieden dürfen wir mit der Wurfeffizienz am Brett (41%/39%) und von der Freiwurflinie (21%/25%) in beiden Spielen sein.“

EBV-Punkte gegen Oranienburg: Eric Mintken 3 Pkt. 1/2 FW, Carlos van den Brandt 5 Pkt. 1/2 FW, Leo Lüben 7 Pkt. 0/2 FW, 1 Dreier, Jonas Kraske 2 Pkt., Niklas Hartmann 3 Pkt. 1 Dreier, Ludwig Radt 23 Pkt. 1/5 FW, Laurin Wendland 0 Pkt., Jean-Marc Hinze 13 Pkt. 1/4 FW, Moritz Mahlich 10 Pkt. 0/4 FW, Dominik Träder 2 Pkt. Freiwürfe Team EBV: 4/19 = 21%, Freiwürfe Oranienburg:  3/16 = 19%

U 16 – Trainer Kevin Köster, Topscorer und Bester Dreierschütze der Bezirksliga; Die Besten des Teams U 16: Leo Lüben, Bester Newcomer; Laurin Wendland, Bester Defensivspieler; Ludwig Radt, Bester Scorer (von links, privat)

Der zweite Gegner des Tages aus Glienicke reiste nur mit sechs Spielern in die Stahlstadt. Sie hatten bereits ein kräftezehrendes Spiel gegen Oranienburg hinter sich. Bei ihnen merkte man jedoch keinen Leistungsabfall, zumindest nicht in den ersten zehn Minuten. Die Gastgeber begannen wiederum konsequent und hart zu verteidigen. Die durchbrechenden Spieler wurden zumeist abgefangen, jedoch gelang es ihnen  nicht, 5 Glienicker Dreipunktewürfe (davon 3 im dritten Viertel) zu verhindern. Trotz dieser Tatsache führte der EBV nach 10 Minuten mit 18:12 und zur Halbzeit mit 37:22. Nach der Pause war beiden Teams anzumerken, dass sie in ihren Spielen einen hohen läuferischen Aufwand betrieben haben. Die Glienicker auf Grund der nur sechs angereisten Spieler, die EBV-Spieler auf Grund ihrer guten spielerischen und läuferischen Anlage, die auch die zahlreichen Zuschauern zu Beifall animierte.  So passierte in der zweiten Spielhälfte nicht mehr allzu viel. In der 30.Minute kam Glienicke mit 50:37 noch etwas geringfügig heran. Das letzte Viertel endete leistungsgerecht 9:9. Doch bis dahin hatte der EBV bereits auch in diesem Spiel eindrucksvoll bestätigt, von welcher Klasse das Team ist. Nach 40 Minuten hieß es 59:46 für den EBV. Noch einmal der EBV-Trainer: „Wir haben unter Beweis stellen können, welchen Leistungsstand wir haben. Wir werden in Kürze nach Potsdam zum letzten Turnier der Meisterschaften fahren und uns am 01.April gegen die Besten aus Sachsen-Anhalt und Berlin messen. Diese Vergleiche geben uns ein genaueres Bild unseres derzeitgen technischen und spielerischen Vermögens.“

EBV-Punkte gegen Glienicke: Eric Mintken 0 Pkt., Carlos van den Brandt 6 Pkt., Leo Lüben 12 Pkt. 2 Dreier, Jonas Kraske 2 Pkt., Niklas Hartmann 0 Pkt., Ludwig Radt 14 Pkt. 2/8 FW, Laurin Wendland 8 Pkt. 0/2 FW, Jean-Marc Hinze 6 Pkt., Moritz Mahlich 9 Pkt. 1/2 FW, Dominik Träder 2 Pkt. Freiwürfe Team EBV: 3/12 = 25%, Freiwürfe Glienicke: 7/25 = 28%