Oberliga U 16 männlich: Zu kurze Wechselbank brachte zu hohe Niederlagen

U 16 m I Dean Hölzel

Dreh- und Angelpunkt – Dean Hölzel

(mbor) Auf Grund zahlreicher Ausfälle quittierte am vergangenen Wochenende das Team der U 16 männlich in seinen Oberligaspielen zu hohe Niederlagen. Gegen den Gastgeber, dem USV Potsdam, hieß es am Ende 35:74 (21:45), gegen die Wood Street Giants aus Fürstenwalde wurde mit 23:89 (15:32) verloren.
Der EBV musste auf vier wichtige Stammkräfte verzichten: Joey Lehmann ist noch verletzt, Neuzugang Paul Wilhelm (aus Cottbus) erlitt einen Tag zuvor eine Fußverletzung beim U 18 – Turnier in Schwedt und Teoman Prahst fiel ebenfalls aus. Zu allem Unglück musste sich Lucian Arman Nekat wegen einer leichten Angina ebenfalls kurzfristig abmelden. Da fehlten schon einmal ein Aufbauspieler, ein Flügelspieler und zwei Center. Zu den fünf Stammkräften der U 16 gesellte sich als sechster Spieler Jean-Marc Hintze aus der U 14 m I.
Für Trainer Manfred Borchert hieß die Devise, dass diese sechs Spieler mit ihren Kräften haushalten mussten, denn die Spieler hatten nacheinander 8 mal 10 Minuten effektiver Spielzeit vor sich. Beide gegnerischen Teams konnten aus dem Vollen schöpfen, die Fürstenwalder später mit neun Spielern, zuerst die Gastgeber mit sogar zwölf Spielern. Beim EBV lag der spielerische Schwerpunkt auf Dean Hölzel. Er war der Dreh- und Angelpunkt. Dean Hölzel wurde von den Flügelspielern Florian Wendland, Jean-Marc Hintze bzw. Tim Engler oberhalb des Freiwurfbereiches freigeblockt. Dann konnte Dean Hölzel seine Schnelligkeit und Raffinesse ausspielen und zum Korb ziehen. Das gelang ihm über weite Strecken des Spiels hervorragend, denn er verschliss gleich zwei Gegenspieler des USV mit 5 bzw. 4 Fouls. Sehr gut auch seine Punkt- und Freiwurfausbeute von 19 Punkten bzw. 13:21 Freiwürfen; das sind 62 % von der markierten Linie. Unter den Körben hatte der EBV zwei Center, die erst seit kurzem Basketball spielen, Armin Steinicke etwas mehr als 1 Jahr und Niklas Nekat etwas mehr als ein halbes Jahr. Beide Spieler bemühten sich redlich und aufopferungsvoll, sich ins EBV-Spiel einzubringen, jedoch sind ihre technischen Mittel noch zu begrenzt, als dass sie den Potsdamer Spielern bei den Rebounds hätten Paroli bieten können. So lag das EBV-Spiel vorrangig auf den bereits genannten Spielern und auf Tim Engler. Er war in beiden Spielen gewohnt kämpferisch sehr stark, erlief und erarbeitete sich viele Bälle. Aber auch er steht erst am Anfang seiner Basketball-Laufbahn. Er muss es lernen, den Ball zu behaupten, ihn sicher unter Kontrolle zu bringen sowie am gegnerischen Korb mehr zu punkten. So nahm denn das USV-Spiel seinen Lauf. Nach zehn Minuten führte der USV mit 21:13, zur Halbzeit bereits mit 45:21, nach 30 Minuten 57:28. Letztlich gewann der USV auch in der Höhe verdient mit 74:35.

EBV-Punkte gegen Potsdam: Dean Hölzel 19 Pkt., 13:21 Freiwürfe; Armin Steinicke 4 Pkt., 2:3 FW; Florian Wendland 6 Pkt., 2:6 FW; Tim Engler 4 Pkt., 0:2 FW; Niklas Steidel 2 Pkt.; Jean-Marc Hintze 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 17:32 = 53%; Freiwürfe Potsdam: 5:13 = 38%
Im Anschluss hieß für den EBV der stärkere Gegner die WSG Fürstenwalde. Bei den Eisenhüttenstädtern ließen verständlicherweise die Kräfte nach, die Beine wurden immer schwerer. Die Fürstenwalder hatten ihr erstes Tagesspiel und in Paul Greszkowiak einen Aufbauspieler, den jedes Team gern haben würde wollen. Er machte nach Belieben das Spiel, hatte die Übersicht, kurz zu passen bzw. sehr lange Zuspiele zu den startenden Flügelspielern oder Centern zu spielen. Außerdem machte er so ganz nebenbei 25 Punkte, ohne dabei über die volle Spielzeit gegangen zu sein. Das Team von der Spree spielte sehr gut. Die Eisenhüttenstädter konnten nur im Rahmen ihrer bescheidenen Möglichkeiten punkten. Die 23 Punkte des EBV insgesamt sprechen eine deutliche Sprache für die mangelnde Durchschlagskraft des EBV und für die vorhandene unterschiedliche Basketballphysis bei Fürstenwalder und Eisenhüttenstädter Spielern. Der EBV konnte überhaupt nicht mithalten. Nach 40 Minuten gewann Fürstenwalde hoch verdient mit 89:23. Wie gut Fürstenwalde als momentaner Tabellenführer ist, zeigte das letzte Spiel des Tages mit einem eindeutigen Sieg der WSG gegen den USV mit 92:59.

U 16 m I Florian Wendland

Florian Wendland war kämpferisch stark und spielte sehr ansprechend

Fazit des EBV-Trainers nach dem Turnier: „Meinem Team wurde einmal mehr aufgezeigt, dass die meisten Spieler erst ganz am Anfang ihrer Basketballentwicklung stehen. So lange die Kräfte reichten, machten alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein gutes Spiel. Natürlich verdiente sich Dean Hölzel gute bis sehr gute Noten durch seine Aggressivität und Durchschlagskraft. Lobend erwähnen kann ich auch Florian Wendland, der in den Ruhepausen von Dean Hölzel ihn gut vertrat und viele positive spielerische und kämpferische Akzente einbrachte. Jean-Marc Hintze unterstrich einmal mehr, seine gewachsenen spielerischen und kämpferischen Potenzen. Er musste natürlich anerkennen, dass das Spiel in der U 16 viel intensiver und aggressiver geführt wird als dass es in seinem Team der U 14 der Fall ist.“

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Dean Hölzel 11 Pkt., 5:14 Freiwürfe; Armin Steinicke 0 Pkt., 0:2 FW; Florian Wendland 8 Pkt.; Tim Engler 0 Pkt. und Niklas Steidel beide 0 Pkt.; Jean-Marc Hintze 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5:16 = 31%; Freiwürfe Fürstenwalde: 6:16 = 38%

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Bestenklasse U 14 – Zwei Siege in Birkenwerder

U 14 II Carlos van den Brandt (2)

Carlos van den Brandt – überragender Spieler in beiden Partien

(mbor) Zwei verdiente Siege fuhren die Jungen der U 14 männlich II in Birkenwerder ein. Auf Grund einer Verletzung und mangelnder Trainingsbeteiligung fuhren die Jungen leider nur mit 6 Spielern in das Randgebiet nordwestlich von Berlin. Gegen die Hohen Neuendorfer gewannen die Oderstädter hoch mit 61:33 (33:12), gegen die Mannschaft aus Nauen hieß es am Ende knapp 44:40 (19:27).
Das neu formierte Team aus Hohen Neuendorf bei Oranienburg schien vor Spielbeginn körperlich klar überlegen. Die Jungs vom EBV zogen von Anfang an ein schnelles Fastbreak – Spiel auf und spielten als Team zusammen. In der Defense ließen sie kaum etwas zu und sammelten vorn schnelle und leichte Punkte. So führte der EBV nach dem ersten Viertel schon deutlich mit 22:6. Im 2. Viertel ließen die Eisenhüttenstädter in der Offensive nach, trotzdem ging der EBV verdient mit 33:12 in die Pause.

Nach der Pause schien das Team aus Hohen Neuendorf etwas übermotiviert. Sie gingen sehr rustikal in der Verteidigung zu Werke und hatten schnell viele Fouls. Der EBV spielte die technisch bessere Klinge, hatte jedoch auf Grund der Gangart der Gastgeber unter den Körben bei den Rebounds das Nachsehen. Außerdem machte sich bereits der Kräfteverschleiß bei nur sechs Spielern bemerkbar. Das 3.Viertel ging dennoch mit 12:10 knapp an den EBV.
Im letztem Viertel hatte Norman Schnippa starke 8 Punkte zu verbuchen, Carlos van den Brandt spielte sehr souverän und Max Kalisch konnte ebenfalls Punkte beisteuern. Dominik Träder kam als großer Spieler nicht so zum Zug, machte trotzdem gute 7 Punkte. Auch das letzte Viertel ging mit 16:10 an den EBV. Mit einer sehr geschlossenen Teamleistung und einer starken Defensive wurde das Spiel mit 61:33 auch in der Höhe verdient gewonnen.

U 14 II Emilio Wondolowski (2)

Emilio Wondolowski – unheimlich stark in der Defensive

EBV-Punkte gegen SVE Hohen Neuendorf: Norman Schnippa 14 Punkte; Hannes Müller 6 Pkt., 0:1 Freiwürfe; Dominik Träder 7 Pkt., 1:1 FW; Max Kalisch 7 Pkt., 1:2 FW; Emilio Wondolowski 2 Pkt.; Carlos van den Brandt 25 Pkt., 3:8 FW; EBV-Freiwürfe 5:12 = 42%, Freiwürfe Hohen Neuendorf: 0
Das EBV-Team musste gleich anschließend gegen das Team des SV Nauen ran. Erschöpft begannen sie, nach 6 Minuten hieß es 2:14 aus EBV-Sicht. Eine Auszeit von Trainer Marcus Burde wirkte; die Spieler um Kapitän Carlos van den Brandt erkämpften sich durch eine gute Defensive wieder auf 8:16 etwas heran. Der „Wachmacher“ des Teams war Carlos van den Brandt, der mit seinen 8 Punkten in dieser Phase der Rückhalt des Teams wurde. Im 2. Viertel kam das Team von der Oder immer besser ins Spiel, so dass auch Hannes Müller und Norman Schnippa endlich wieder punkteten. Mit einer vorbildlichen Laufleistung und einer starken Teamdefensive machte der EBV dem Team aus Nauen das Leben immer schwerer. Die Nauener machten viele unnötige Fouls und so musste der beste Spieler von Nauen schon frühzeitig mit fünf Fouls vom Feld. Das kam dem EBV-Team sehr entgegen, da man gegen diesen großen robusten Spieler kaum ein Mittel in der Verteidigung gefunden hatte. Das 2. Viertel endete 11:11. So hieß der Pausenstand 19:27 gegen den EBV.
Dieser Punktestand motivierte die Eisenhüttenstädter Spieler derart, dass sie in der zweiten Halbzeit immer mehr Spaß am Spiel hatten. Allen voran auch Emilio Wondolowski, der zwar in der Offense keine Punkte verbuchen konnte, aber sehr gut verteidigte. Im dritten Viertel kam es am Ende zu einem 8:6 für den EBV. Das Ergebnis hätte für den EBV positiver ausgehen können, leider wurden 6 Freiwürfe daneben gesetzt. Völlig erschöpft, aber dennoch hoch motiviert, ging der EBV ins letzte Viertel mit einem nur noch 6 Punkte Rückstand.
Durch die hervorragende Defense spielte man sich offensiv wie in einen Rausch und zog ein Foul nach dem anderen. Alle Spieler holten noch einmal alle Kraftreserven aus sich heraus und bewiesen eine beeindruckende Moral. So gewann man das letzte Viertel mit 18:7 und der verdiente Endstand hieß 44:40: Ein Sieg, mit dem am Anfang des Spiels kaum jemand gerechnet hatte.

EBV-Punkte gegen Nauen: Norman Schnippa 8 Punkte, 2:4 Freiwürfe; Hannes Müller 4 Pkt.; Dominik Träder 1 Pkt., 1:2 FW; Max Kalisch 2 Pkt., 0:4 FW; Emilio Wondolowski 0 Pkt.; Carlos van den Brandt 29 Pkt., 5:9 FW; EBV-Freiwürfe 8:19 = 42%, Freiwürfe Nauen: 2:6 = 33%

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Oberliga U 16 männlich: Zwei Niederlagen in Bernau

U 16 I Lucian Arman Nekat (2)

Lucian Arman Nekat – stark in den Rebounds unter den Brettern

(mbor) Das Team der U 16 männlich verlor in den Oberligaspielen gegen die BG 94 Schwedt mit 64:65 (31:33) nach Verlängerung und gegen die SSV Lok Bernau mit 43:61 (19:34).
Der EBV startete gut in sein erstes Saisonspiel. Das vor allem dank eines im 1. Viertel sehr starken Lucian Arman Nekat, welcher unter beiden Körben fast alle Rebounds bekam und in diesem Viertel 6 Punkte erzielte. Somit stand es nach 10 min. 15:10 aus Sicht des EBV.
Bis zur Halbzeit fand Schwedt besser ins Spiel. Der EBV agierte sichtlich noch sehr unerfahren. Die Schwedter zwangen die Oderstädter zu Ballverlusten und bestraften sie obendrein noch mit eigenen Punkten. Zur Pause stand es 31:33 aus EBV-Sicht.
Das 3. Viertel verlief noch etwas schlechter für den EBV, da Topscorer Dean Hölzel (26 Pkt.) lange Zeit foulbelastet auf der Bank saß. So gewannen die Schwedter dieses Viertel mit 19:8. Nur dank eines wieder eingesetzten Dean Hölzel und dem weiter in den Rebounds starken Lucian Arman (18) kam der EBV zurück ins Spiel und erkämpfte sich ein 58:58 zum Ende der regulären Spielzeit. Leider musste Dean Hölzel kurz vor dem Schlusspfiff mit 5 Fouls auf die Bank – die Verlängerung musste der EBV zu viert spielen. Die Eisenhüttenstädter gingen zuerst sogar mit 3 Punkten in Führung; dieser knappe Vorsprung reichte leider nicht mehr bis zum Ende. 11 Sekunden erzielte Lucian Arman Nekat zwar noch das 64:65. Das war aber nur noch Ergebniskosmetik. Neben den bereits erwähnten Spielern konnte Trainer Emanuel Raasch die starke Defense von Tim Engler (2 Pkt.) in beiden Spielen und zwei wichtige erfolgreiche 3-Punktewürfe von Florian Wendland nennen.
„Auch wenn der Ausgang des Spiels zum Schluss etwas enttäuschend für uns war, kann ich mein Team für seinen guten kämpferischen Einsatz loben. Zumal es noch ein sehr unerfahrenes Team ist. Auf diese gute Leistung lässt es sich in den nächsten Spielen aufbauen“, so noch einmal der Trainer nach dem Spiel.

EBV-Punkte gegen Schwedt: Dean Hölzel 26 Pkt., 2:6 Freiwürfe; Armin Steinicke 6 Pkt., 0:2 FW; Lucian Arman Nekat 18 Pkt.; Florian Wendland 6 Pkt., 0:2 FW; Teoman Prahst 6 Pkt., 0:2 FW, Tim Engler 2 Pkt.; Niklas Steidel und Johannes Leuther beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 2:12 = 17%; Freiwürfe Schwedt: 10:25 = 40%

U 16 I Teoman Prahst (3)

Teoman Prahst mit sehr guten 19 Punkten im zweiten Spiel gegen Bernau

Das EBV Team erwischte gegen den Gastgeber SSV Lok Bernau einen schlechten Start. Die Mannschaft war noch zu erschöpft vom vorherigen Spiel gegen Schwedt. Zu langsam waren die Jungen in der Defensive, zu unkonzentriert in der Offensive. Eine Auszeit vom Trainer Emanuel Raasch konnte den Spielfluss der Spieler aus Bernau nur begrenzt aufhalten. Somit stand es nach 10 Minuten 18:4 für Bernau. Im zweiten Viertel fing der EBV sich noch einmal dank ihres sehr guten Kapitäns Teoman Prahst (gesamt 19 Pkt.). Zur Halbzeit stand es 19:34 aus EBV-Sicht. Ab der zweiten Hälfte war das Spiel sehr zerfahren. Viele Ballverluste auf beiden Seiten und schlechte Freiwurfquoten beließen den Abstand in etwa gleich bis zu einem Endstand von 64:43 für die Gastgeber. Beiden Teams merkte man deutlich an, dass es das zweite schwere Spiel an einem Tag war. Die Panketaler hatten verdient das bessere Ende für sich, weil sie die technisch bessere Klinge schwangen und mehr Spielerfahrung in die Waagschale werfen konnten.

EBV-Punkte gegen Bernau: Dean Hölzel 15 Pkt., 3:10 Freiwürfe; Tim Engler 4 Pkt., 2:8 FW; Teoman Prahst 19 Pkt., 1:5 FW; Lucian Arman Nekat 4 Pkt.; Florian Wendland 2 Pkt.; Armin Steinicke, Johannes Leuther und Niklas Steidel alle 0 Pkt. Freiwürfe EBV: 6:23 =26% Freiwürfe Bernau: 5:29 = 17%

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Übergabe einer Geldspende an Laurin Wendland

Textbild(mbor) Am letzten Montag übergab der Vorsitzende des EBV 1971 Manfred Borchert eine Geldspende an unseren an Lymphdrüsenkrebs erkrankten Spieler der U 14 Laurin Wendland. Dank zahlreicher Spenden konnte Manfred Borchert einen vierstelligen Betrag überreichen.

In Gegenwart seines Vaters und seines Bruders Florian, ebenfalls Spieler im EBV, und einiger Spieler der U 14 und U 16 dankte Laurin allen Spendern.
Wir wünschen Laurin weiterhin herzliche Genesungswünsche und hoffen, dass er nach überstandener Therapie wieder in die Reihen seines Teams zurückkehren kann und so seine Mannschaft verstärken kann. Gute Besserung!

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Oberliga U 18: Zwei „Packungen“ gegen Cottbus und Bernau

U 18 Tim Raasch (2)

Sehr gute Leistung in beiden Spielen – Tim Raasch

Niederlagen musste das EBV-Team der U 18 in Cottbus einstecken. Gegen Cottbus verloren die Jungen mit 41:71 (26:30) gegen das Team aus Bernau gab es ein Debakel – 31:103 (16:40).
Gegen den Gastgeber Cottbus begann der EBV sehr konzentriert in der Defense und konsequent im Korbabschluss, vor allem weil es drei erfolgreiche Dreipunktewürfe gab. So führte der EBV nach sechs Minuten 10:2. Cottbus spielte nun eine Ganzfeld- Pressverteidigung, kam dabei besser ins Spiel und nutzte jeden Ballverlust des EBV gnadenlos zu eigenen Punkten. Nach dem 1.Viertel stand es 10:13 aus EBV-Sicht. Cottbus zog das Tempo im zweiten Viertel weiter an, zwang den EBV beim Spielaufbau zu vielen Turnover (Ballverlusten) und verwertete seinerseits mit Distanzwürfen. Zur Halbzeit stand es noch 30:26 für Cottbus. Das schmeichelte dem EBV, das Ergebnis kam nur zustande Dank eines in der 1.Halbzeit starken Tim Raasch, der 11 seiner 13 Pkt. in dieser Phase machte (davon 3 Dreier).
Das dritte Viertel verlor der EBV mit 7:25. Damit waren die Weichen endgültig auf Sieg für die Gastgeber gestellt, zu groß waren die Defizite des EBV beim Ballvortrag unter Druck. Auch die Rebounds genügten nicht, um dagegen zu halten. Nach Spielende, nach 40 Minuten gewann der BBC Cottbus verdient mit 71:41 Endstand. Trainer Emanuel Raasch nach dem Spiel: „Wenn wir in dieser Liga nicht jedes Spiel verlieren wollen, müssen wir dringend unsere Reboundarbeit verbessern und sicher den Ball über die Mittellinie bringen. Positives lässt sich als Team fast ausschließlich aus der ersten Halbzeit mitnehmen, wobei ich Markus Burde(10), Florian Wendland (6) und Tim Raasch (13) besonders hervorheben möchte.
EBV-Punkte gegen BBC Cottbus: Tim Raasch 13 Pkt., 3 Dreier, 2:3 Freiwürfe; Marcus Burde 10 Pkt., 2 Dreier, 2:4 FW; Florian Wendland 6 Pkt., 0:2 FW; Toni Scrock 6 Pkt., 2:2 FW; Niklas Nieschalk 2 Pkt., 0:2; Benedikt Post und Tobias Krutenat beide 2 Pkt.;
Freiwürfe EBV: 6:13 = 46%, Freiwürfe BBC: 1:2 =50%
Gegen Bernau schloss der EBV an die zweite Hälfte des Spieles gegen den BBC an. Nach 2:20 nach 10 Minuten, konnte sich der EBV noch einmal etwas fangen. Schnelle Korbleger von Benedikt Post (gesamt 7 Pkt.) und guter Teamarbeit von Tim Raasch (10 Pkt., 2 Dreier) hielten das Spiel etwas offener, trotzdem führte Bernau bereits zur Halbzeit klar mit 40:16. Spätestens am Ende des dritten Viertels war für den EBV das Spiel eigentlich vom Spielstand her beendet, denn Bernau führte uneinholbar mit 78:22. Dieselben Schwächen wie gegen den BBC kamen im Spiel des EBV gegen Bernau noch mehr zur Geltung. Viele Ballverluste und schwache Bewegungen der Spieler sowie schlechte Reboundarbeit ließen das Spiel sehr einseitig 103:31 ausgehen. Bernau spielte eine Dauer-„Presse“. Damit ging der EBV vollends in die Knie. Der Trainer: „In diesen beiden Auftaktspielen kann ich die drei Schwächen zusammenfassen: Die mangelnde Reboundarbeit, der ungenügend sichere Ballvortrag und das generell schlechte Umschalten von Offense in Defense und zurück in die Offensive. An diesen Punkten müssen wir im Training arbeiten und in den kommenden Spielen positiv umzusetzen“.
EBV-Punkte gegen Bernau: Tim Raasch 10 Pkt., 2 Dreier, 0:2 Freiwürfe; Benedikt Post 7 Pkt., 1:3; Toni Scrock 4 Pkt.; Marcus Burde 4 Pkt., 0:2 FW; Tobias Krutenat 4 Pkt.; Niklas Nieschalk 2 Pkt.; Florian Wendland 0 Pkt./verletzt ausgeschieden; Freiwürfe EBV: 1:7 = 14%, Freiwürfe Bernau: 2:9 = 22%

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Landesliga Herren: Auftaktsieg gegen Potsdam, Niederlage gegen Mahlow

Landesliga Herren Kevin Köster (2)

Kevin Köster bester Spieler seines Teams

 (mbor) Das Herrenteam des EBV 1971 gewann sein erstes Spiel beim USV Potsdam III mit 68:56 (34:27) und verlor gegen den erstarkten Mahlower SV mit 42:73 (24:36).
Acht Spieler fanden sich zur Fahrt nach Potsdam, die 4 Jugendspieler sowie Trainer Emanuel Raasch hatten am gleichen Tag schwere Aufgaben in Cottbus zu absolvieren. Der EBV trat wieder mit dem lange Zeit verletzten Marcus Vorhoff an, der sich jedoch im 3.Viertel leider wieder verletzte, aber bis dahin eine solide Leistung zeigte.
Die Gäste setzten gegen Potsdam das um, was Trainer David Kiutra von ihnen im Training abverlangt: Konzentriertes Spiel, gutes Teamspiel sowohl defensiv als auch offensiv. Alle eingesetzten Spieler waren sehr bemüht, den Ball laufen zu lassen und sich ebenfalls ständig zu bewegen.
Offensiv gelang dem EBV im 1.Viertel sehr viel, fast alle freien Würfe fanden den Weg im gegnerischen Korb. Vor allem Kevin Köster profitierte vom guten Passspiel und dass seine Teamkollegen immer den Blick für den freien Mitspieler hatten, hier besonders durch Carsten Wehlmann, Oliver Schwanz und Jan Grünberg. Defensiv stand das Team ebenfalls sehr gut, Dennis Herkt und René Friedrich holten die wichtigen Rebounds und dadurch die EBV-Ballgewinne. So stand es nach 10 Minuten deutlich 23:10 für den EBV.
Im 2. Viertel ging der EBV etwas zu nachlässig heran. Es wurde nicht mehr konsequent genug verteidigt und in der Offensive lief der Ball nicht mehr so wie in den ersten 10 Minuten. Hier mangelte es beim EBV am weiteren Siegeswillen und am Kampfgeist; so ging das 2. Viertel mit 11:17 verloren.
In der Halbzeitansprache wurden die oben Mängel angesprochen. Diese Worte zeigten beim Team Wirkung. Es wurde eine hart umkämpfte 2. Halbzeit, allein weil auch Potsdam nie aufgab. Der EBV besann sich seiner spielerischen Qualitäten, hatte noch einmal viele gute Defensivphasen und gewann das 3.Viertel 13:11 und das 4.Viertel mit 21:18 und somit das Spiel klar mit 68:56. Bester EBV-Spieler war der sehr gute Kevin Köster mit 28 Punkten, bei sehr starken 5 erfolgreichen Dreipunktewürfen.

EBV-Punkte gegen Potsdam III: Dennis Herkt 4 Pkt., David Kiutra 7 Pkt./1 Dreier, Carsten Wehlmann 14 Pkt., 2 Dreier, 2:3 Freiwürfe, Jan Grünberg 11 Pkt., 5:10 FW, Oliver Schwanz 0 Pkt., Marcus Vorhoff 2 Pkt., René Friedrich 2 Pkt., 2:4 FW, Kevin Köster 28 Pkt., 5 Dreier, 3:5 FW; Freiwürfe EBV 12:22 = 54%, FW Potsdam 10:15 = 67%

Im 2. Spiel trafen die Oderstädter auf die erste Vertretung des Mahlower SV. Ziel war es, das Gezeigte gegen Potsdam auch gegen Mahlow umzusetzen. Aber die Spieler von Mahlow waren ausgeruhter und bewiesen dies gleich mit einem 8:0 Lauf. Trotz einer Auszeit kam der EBV einfach nicht mehr ins Spiel, obwohl sie sich bemühten. Man sah, dass die Spieler viel Kraft im 1. Spiel gelassen hatten: Defensiv stand der EBV sehr kompakt, aber offensiv lief nicht viel zusammen, Mahlow führte bereits nach 10 Minuten klar mit 17:6. Im 2. Viertel bewiesen die EBV-Spieler Kämpferqualitäten, die Moral war vorhanden, sie versuchten noch einmal heranzukommen. Der Trainer und die Spieler hofften auf eine bessere zweite Halbzeit.
Aber die zweiten 20 Minuten begannen wie das Spiel. Mahlow war am Drücker, baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Der Kräfteschwund beim EBV wurde mehr als deutlich und am Ende gewann der ambitionierte Aufsteiger in die Oberliga klar mit 73:42.
Trotz der Niederlage gegen Mahlow ist Trainer David Kiutra mit dem Saisonstart zufrieden. Er schaut mit seinem Team auf eine positive Saison 2104/2015. „Lobenswert auch noch einmal die Teamleistung in Offensive und Defensive. Daran müssen wir als Team anknüpfen und aufbauen. Ab dem kommenden Turnier sind wir dann mit hoffentlich 12 Spieler dabei und können somit aus dem Vollen schöpfen“, so der Trainer des EBV.

EBV-Punkte gegen Mahlow: Dennis Herkt 2 Pkt., 0:2 FW, David Kiutra 3 Pkt.,1:2 FW, Carsten Wehlmann 7 Pkt., 1:2 FW, Jan Grünberg 11 Pkt., 1:2 FW, Oliver Schwanz 3 Pkt., 1:1 FW, René Friedrich 9 Pkt., 3:4 FW, Kevin Köster 7 Pkt., 1 Dreier; Freiwürfe EBV 8:13 = 62%, FW Mahlow 9:16 = 56%

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