Testspiel mit mäßigem Niveau – 44:41 für das Team der U 14

Mäßiges Niveau hatte das vereinsinterne 2.Testspiel zwischen den Mädchen der U 19 und den Mädchen und Jungen der U 14.  Die jüngere Mannschaft gewann ganz knapp mit 44:41 (21:21). Leider konnten beide Teams nicht mit allen Spielerinnen und Spielern antreten. Außerdem war der Trainer der Mädchen, David Kiutra, dienstlich verhindert. Trotz dieses Handicaps hatten die Mädchen den besseren Start und führten nach 10 Minuten mit 9:6. Aus einer insgesamt guten Defensive gestaltete vorrangig Elisa Mintken den Aufbau. Die Jungen waren das gesamte erste Viertel zu unkonzentriert, verteidigten schwach und ließen vorn leider zu viele Chancen ungenutzt. Das wurde erst im zweiten Viertel etwas besser. Aufbauspieler Tom Benk war gesundheitlich angeschlagen, musste durch den guten Justin Stelke mehrmals ersetzt werden. Bis zur Halbzeit erreichten die Jüngeren des EBV ein 21:21.  Das Spiel beider Teams war zerfahren. Keinem Team gelangen über längere Zeit durchdachte Aktionen, vieles war dem Zufall überlassen. So ging es mit 32:31 für die U 19-Mädchen ins letzte Viertel.  U 14-Trainer Manfred Borchert legte großen Wert darauf, dass alle Anwesenden eingesetzt werden. Dadurch kam der Spielfluss klar zu kurz, weil kaum jemand auf die Spielweise des Anderen einging. Trotzdem gelang dem U 14-Team die 42:41Führung. Michelle Eichner hatte es mit 4 Freiwürfen in der Hand, das Spiel für die Mädchen zu entscheiden. Aber nur ein Freiwurf traf. Ein erfolgreicher Feldkorb von Tom Benk besiegelte in der 40.Minute die 41:44-Niederlage der Mädchen. Unter dem Strich gab das Spiel für beide Trainer wenig Aufschluss für die weiteren Anforderungen in den kommenden Punktspielen.  Auch die Punktausbeute beider Teams in 40 Minuten effektiver Spielzeit mit etwas mehr als 40 ist äußerst dürftig.  Topscorer bei den Mädchen war Michelle Eichner mit 14, gefolgt von Elisa Mintken mit 12 Punkten. Bei den Jungen erreichte Tristan Foth bei sehr kurzer Spielzeit immerhin 14 Punkte und 2:2 Freiwürfe, gefolgt von Lucas Beitel mit 8 Punkten.

Punkte des EBV-Teams U 19 w: Annika Wegener (2), Sophie Marie Effer (2),  Beatrice Budras (0), Michelle Eichner (14/3:8), Sophie Schellmoser (0), Elisa Mintken (12/0:2), Kristina Stscherbina (3/1:4), Michelle Droschinski (8); Freiwürfe: 4:14/29%

Punkte des EBV-Teams U 14: Dean Hölzel (0), Tobias Krutenat (4), Lisa Semmisch (2), Tom Benk (7/1:2), Max Domhardt (0/0:2), Kilian Schwabe (3/3:4), Lucas Beitel (4/0:1), Cedric Rellier (4/0:2), Tristan Foth (14/2:2); Freiwürfe: 6:13/46%

U 19 Mädchen zu Gast in Frankfurt (Oder)

Ihr zweites Turnier werden die Mädchen der Oberliag U 19 am Sonntag in Frankfurt (Oder) bestreiten. Erwartet werden sie von den Gastgeberinnen und von den Mädchen aus Lauchhammer.  Die jungen Damen des EBV 1971 haben das Hinspiel gegen die Frankfurterinnen knapp mit 56:50 gewonnen. Die Gastgeberinnen wollen dieses Mal den Spieß umdrehen. Das Gästeteam aus der Stahlstadt hat sich für dieses Turnier viel vorgenommen, so dass es zu einem sehr interessanten Vergleich kommen wird.

Die Mädchen aus Lauchhammer greifen zum ersten Mal in das Geschehen im Kampf um die Meisterschaft ein. DieLausitzerinnen sind bekannt für ein schnelles und körperlich betontes Basketballspiel. EBV-Trainer David Kiutra hat sein Team darauf eingestellt und wird versuchen, mit Einsatzstärke und schnellem Passspiel dagegen zu halten. Gespielt wird in Frankfurt (Oder) ab 10.00 Uhr in der Sporthalle Beeskower Straße.

work and travel – Paul‘ s Bericht aus Neuseeland Teil 2

Lieber EBV,

zuerst einmal Glückwünsche und ein großes „Weiter-so!“ bezüglich deiner kürzlichen Erfolge vom Auswanderer, der auf der anderen Seite auch ein wenig gekränkt ist, da es ohne ihn ja anscheinend ganz gut läuft. Spaß beiseite, die Freude überwiegt natürlich.

Auch wenn es der eine oder andere wahrscheinlich nur schwer glauben kann, bei uns hier unten ist der Alltag eingekehrt. Ja, sowas passiert auch manchmal einem Reisenden, wohl oder übel.

Aber es könnte natürlich schlimmer sein. Wir wohnen immer noch bei unserer altbekannten Trish am wunderschönen Baylys Beach, der uns vor Weihnachten auch nicht so schnell los wird, da wir uns über die Feiertage mit den beiden Strausberger Mädels ein nettes kleines Strandhaus gönnen werden, das wir für einen Freundschaftspreis von einer Österreicherin zur Verfügung gestellt bekommen. Neuseeland unterscheidet sich, was das betrifft, eher wenig von Deutschland, Vitamin B (eziehung) ist das A und O. Daher gehören wir im Dorf nun auch schon zu den „Locals“ („Ortsansässiger“ oder „Einheimischer“ gemäß dem Langenscheidt-Schulwörterbuch) und bezahlen im Pub 6$ anstelle der üblichen 6,50$ für ein Bier. Womit wir auch schon beim Geld verdienen wären.

Arbeitstechnisch geht es gut voran, sind nun schon 5 Wochen damit beschäftigt Kumaras zu schneiden, sortieren und zu säubern. Pflanzen dürfen nur erfahrene Leute, wobei das nichts anderes ist, als einen Stängel in die Erde stecken. Wir arbeiten uns aber doch schon langsam nach oben, indem wir jetzt ab und zu die Planen an den Kartoffelbeeten managen, was im Großen und Ganzen eigentlich nur bedeutet, dass wir Plastikplanen über Beete mit einer Reichweite von 1 km ziehen und wieder entfernen. Das kann bei Temperaturen bis zu 30°C manchmal ziemlich schweißtreibend sein, wodurch unser Verbrauch an Sonnencreme von Woche zu Woche steigt. Sonnenbrand als Volkskrankheit ist hier um diese Jahreszeit noch beängstigender als in Deutschland, und bei weitem gefährlicher, da die Sonnenintensität in Neuseeland 40% höher als europäisch gewohnt ist.

Wir können uns jedoch unbesorgt auf Weihnachten freuen, was dieses Jahr wahrscheinlich ein bisschen ungewohnt ausfallen wird. 30°C im Schatten, volle Strände und Shorts sind wohl alles andere als üblich für richtige Mittel-Europäer wie uns. Allerdings ist dies nicht das einzig Fremde, was wir dieses Jahr über die Feiertage erfahren werden, da die Kiwis etwas andere Traditionen und Bräuche verfolgen als wir.

Das beginnt eigentlich schon am für uns selbst verständlichen Heilig Abend. Am 24th ist hier nix mit Geschenke auspacken, es gibt nur 2 Optionen, entweder Kirche oder Kneipe…für die ganz Harten natürlich auch beides, solange man nicht kombiniert oder womöglich verwechselt.

0 Uhr erfolgt eine Art Weihnachtsmesse, die in den Städtchen und Örtchen immer großen Andrang findet. Santa Claas bringt dann in der Nacht heimlich die Geschenke und zaubert den Kindern am Morgen des 25th somit ein breites Lächeln ins Gesicht. Die Spannung steigt zunehmend, da es den Kleinen meist nicht erlaubt ist, die Kartons und Schachteln vor dem großen „Christmas-Dinner“ zu öffnen.

Dieses besteht oftmals aus Schinken, Truthahn oder Hühnchen, gerne auch kalt, da um diese Jahreszeit eigentlich so gut wie keiner gewillt ist, sich stundenlang in die Küche zu stellen…nachvollziehbar. Als Nachtisch gibt es dann den traditionellen Pudding, der entsprechend mit Geldmünzen gefüllt ist und somit nicht nur gut für die Rettungsringe im Bauchbereich, sondern auch für die Geldbörse ist. Ansonsten sind die Weihnachtsfeiertage wie üblich Familientage, wobei dieses ja eher international als länderspezifisch ist.

Es wird viel Zeit am Strand in den eigenen Ferienhütten (genannt:  „Bech“) verbracht. Man fischt, treibt Sport und hat allgemein zusammen Spaß. Allerdings ist auch zu erwähnen, dass sich die verschiedenen Bräuche und Traditionen mit zunehmenden Alter der Kinder auflockern…also doch gar nicht so fremd für uns.

Paul inmitten der neuseeländischen Rugby-Fans

Wir versuchen durch selbstgebackenes Brot, ein bisschen Weihnachtsschmuck und Kartoffelsalat zumindest ansatzweise ein kleines Stück Heimat nach Neuseeland zu holen.   Das Rugby-Fieber ist nun nach der ganzen Aufregung langsamaber sicher auch am Abklingenen und man sieht immer seltener den „Silverfern“ (Nationalsymbol Neuseelands) an den Autos und Balkonen.

Wir haben natürlich unser  Bestes gegeben, das viel versprechende Finale zwischen Frankreich  und den „All Blacks“ und dem damit verbundenen glorreichen Sieg des neuseeländischen Nationalteams,  so live wie möglich, mitzuerleben. In den Eden-Park Auckland, wo das Spiel stattfand, zu kommen war natürlich ausgeschlossen, allein schon finanziell bedingt.

Aber nach Auckland, der territorial 4.größten Stadt der Welt zu fahren, das war durchaus möglich. Also machten wir uns an diesem besagten Samstag morgens um 6.00 Uhr auf den Weg und erlebten ein unvergessliches Wochenende mit tausenden von Leuten, Nationen, Attraktionen und natürlich einem atemberaubenden Rugby-Spiel, das nur knapp mit einem Punkt Unterschied zu Gunsten des Favoriten ausging…kurz gesagt, ganz Neuseeland am Beben.

Die Wochenenden danach verliefen im Vergleich eher ruhiger und entspannter. Wir verbrachten die Zeit mit Fischen, Wandern, Baden und Sport treiben. So werden wir nun noch einige Sams- und Sonntage verleben, bis es für uns dann Silvester nach Gisborne zum „Rhythm and Vines“-Festival geht, wo zelebriert wird, dass man die Sonne als erstes im neuen Jahr betrachten darf, da Gisborne den östlichsten Punkt Neuseelands darstellt. Im nächsten Jahr wird dann die Südinsel angesteuert, wo die Arbeits- und Abenteuersuche erneut beginnt…

Um euch nicht nur was zum Lesen zu bieten und das Visuelle nicht zu kurz kommen zu lassen, habe ich natürlich wieder ein paar Bilder fürs Auge mit angehangen, die unter anderem meine erfolgreiche Opossumjagd, Meerbaden im November, den Gipfel des Maunganui-Bluff, gelungene Brotbackversuche und Finalbilder in Auckland zeigen…

Ich denke, dass reicht dann für 2011 von meiner Seite und verbleibe bis hierhin mit freundlichen Grüßen, viel Glück für die nächsten Spiele und einem guten Rutsch…

Euer Kiwi-Paule

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U 14 – Heimspiele mit Sieg und Niederlage

Tristan Foth (1,75 m) gewinnt den Sprungball gegen Tristan Grimm (1,92 m - USV Potsdam)

Mit einer Niederlage und einem Sieg beendete das EBV-Team der U 14 sein Heimspielwochenende. Gegen den weiter ungeschlagenen Tabellenführer USV Potsdam verlor der EBV klar mit 59:82 (21:47), gegen den BBC Cottbus gewann der Gastgeber mit 67:49 (38:24).

Beide Spiele zeigten deutlich den momentanen Leistungsstand der Eisenhüttenstädter. Der erste Gegner, der USV Potsdam, war für den EBV zurzeit noch eine Nummer zu groß. Den Potsdamern sah man deutlich an, dass sie ein eingespieltes Team waren. Ihr großes Plus war, dass sie gegenüber den Eisenhüttenstädtern die Situationen, ob in der Defensive oder in der Offensive schneller und präziser erkannten und daraus besser Kapital, sprich Punkte, machten. Das  erkannte auch der Trainer des EBV Manfred Borchert bei einem Halbzeitstand von 21:47 und wechselte in der 2.Spielperiode alle Spieler ein, so dass diese mehr Spielpraxis sammeln konnten. Dreh- und Angelpunkt waren beim EBV einmal mehr beide Frankfurter Gastspieler Tom Benk (11 Punkte) und Kilian Schwabe (12). Sie bringen die Spielerfahrung mit, die den Gastgebern noch fehlt. An ihrer Seite wurden vor allem in der zweiten Halbzeit Lucas Beitel (13/Topscorer des Spiels) und Cedric Rellier (8) immer besser. Die EBV-Center Tobias Krutenat und Max Domhardt kamen gegen die starken Potsdamer nicht so zum Zug, wobei sich Letzterer mehr auf das Freiblocken des Aufbauspielers fixierte. Beim EBV gefiel außerdem Dean Hölzel, der vier Punkte zum Ergebnis beisteuern konnte.

EBV-Punkte gegen Potsdam: Cedric Hoffmann (0), Dean Hölzel (4), Tobias Krutenat, Justin Stelke (beide 0), Lisa Semmisch (nicht gespielt), Tom Benk (11/1:11), Max Domhardt (3/1:2), Kilian Schwabe (12/4:6), Lucas Beitel (13/1:3), Celine Party (0), Cedric Rellier (8/0:2), Tristan Foth (8); Freiwürfe EBV: 7:24/29% Freiwürfe Potsdam: 6:26/23%

Das Spiel des EBV gegen den BBC Cottbus war sehr von der Taktik beider Teams geprägt.

Dabei hatte der Gast aus der Lausitz den besseren Start. Nach 10 Minuten führte dieses Team mit 16:10. Das zweite Viertel gehörte dem Gastgeber. Es war das Viertel von Tristan Foth, der im ersten Spiel relativ schwach geblieben war. Er allein steuerte in diesen 10 Minuten 14 seiner 25 Punkte zum sehr guten 38:24-Halbzeitergebnis bei. Nach dem Seitenwechsel versuchten sowohl die Cottbuser mit Kapitän Lars Jungnick und die Gastgeber mit Kapitän Tom Benk das Spiel an sich zu reißen. Die zahlreichen Zuschauer sahen, wie sich beide Teams belauerten, ständig darauf aus, den Fehler des anderen Teams zu bestrafen. Bei einem 14:12 für Cottbus in diesen 10 Minuten war noch einmal eine Viertelpause beim einem Stand von 50:38 für den EBV. Die letzten 10 Minuten erkannten beide Trainer, dass es dabei bleiben würde, dass der EBV gewinnt. Beide Coaches wechselten ihre Bankspieler mehrmals ein, so dass alle noch einmal zu ihrem Einsatz kamen. Der EBV-Trainer Manfred Borchert meinte nach beiden Partien: „Wir können mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden sein. Den Zuschauern wurde gute Unterhaltung, eine gute Basketballkost geboten. Mein Team findet immer besser zueinander, die einzelnen Mannschaftsteile greifen nach und nach ineinander. Wir haben aber noch viel  Trainingsarbeit zu leisten,  um es mit Potsdam und Fürstenwalde aufzunehmen, um in Augenhöhe mit ihnen zu spielen. Das betrifft sowohl die Teamdefensive, die taktischen Offensivhandlungen als auch die individuelle Ausbildung meiner Spieler sowie die eklatant schwachen Freiwurfquoten fast aller Spieler. Topscorer des letzten Spiels war der überragende Tristan Foth. Die besten Spieler dieses Turniers waren Tom Benk, Kilian Schwabe und Cedric Rellier.“

EBV-Punkte gegen BBC Cottbus: Cedric Hoffmann, Dean Hölzel (beide 0), Tobias Krutenat (4/0:2), Justin Stelke (0), Lisa Semmisch (nicht gespielt), Tom Benk (14/0:6), Max Domhardt (2), Kilian Schwabe (15/1:2), Lucas Beitel (4), Celine Party (0), Cedric Rellier (3/1:4), Tristan Foth (25/1:2); Freiwürfe EBV: 3:16/19%, Freiwürfe Cottbus: 1:8/13%

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U 14 – Spitzenreiter aus Potsdam zu Gast in Eisenhüttenstadt

Die Mädchen und Jungen des EBV 1971 der Altersklasse U 14 erwarten am Samstag ab 10.00 Uhr den Spitzenreiter der Liga, den USV Potsdam. Die Randberliner werden in Bestbesetzung antreten können. Auch beim EBV wird  das komplette Team, welches vor zwei Wochen der WSG Fürstenwalde einen spannenden Kampf geliefert hat, versuchen, es dem Tabellenersten schwer zu machen zu siegen. Gespielt wird in der Turnhalle der Sportanlagen Eisenbahnstraße. Ab 14.00 Uhr kommt es zu der Begegnung BBC Cottbus gegen den EBV 1971. Die Mannschaft erwartet tatkräftige Unterstützung ihrer Anhänger.

Landesliga U 18 männlich: EBV-Team bleibt Tabellenführer

Beide Heimspiele hat das männliche U 18-Team des EBV 1971 in souveräner Manier gewonnen. Das Team aus Nauen wurde mit 131:47 (67:17) deklassiert, gegen die Jungen aus Glienicke gewann der Gastgeber mit 82:62 (50:34).

Im ersten Spiel gegen die SV Leonardo-da-Vinci-Nauen überrannten die Eisenhüttenstädter die Nauener, die mit nur 5 Spielern angetreten waren, förmlich. Innerhalb von 10 Minuten stand es 27:4. Noch blamabler wurde es für die Gäste im zweiten Viertel, als sich der EBV 40:13 erspielte, also zur Halbzeit mit 67:17 vorn lag. Den Nauenern merkte man an, dass sie noch kein homogenes Team sind und dass sie keinen Auswechselspieler hatten. Der EBV war mit zehn Spielern erschienen, konnte sich den Luxus leisten, laufend durch zu wechseln. Trainer David Kiutra ließ zu Beginn die ersten Fünf spielen, wechselte später auch die Bankspieler ein, damit diese weiter an Spielpraxis gewinnen. Sehr gut im Team wirkten, auch aufgrund der schwachen Gegenwehr, der Aufbauspieler Kevin Köster sowie die „Flitzer“ Emanuel Raasch und Jan Grünberg, die, ohne sich voll verausgaben zu müssen, den Ton angaben und auch punkteten. Stark auch der U 16-Spieler Max Schulz, der Kevin Köster im zweiten Viertel ablöste und ebenfalls groß auftrumpfte. Sowohl Max Schulz (14 Punkte/1 Dreier) als auch Rene Friedrich (17 Punkte/3:4 Freiwürfe) und Niklas Nieschalk (10 Punkte/ebenfalls U 16) bedankten sich mit einem guten Spiel auf ihren Stammpositionen für die ihnen gegebenen Einsatzzeiten. Sven Wander (4 Punkte) überzeugte durch gutes Stellungsspiel und guter Verteidigungsarbeit. Im Laufe der Spielzeit wurde die Defensive des EBV löchriger. Der Scorer von Nauen, Joannis Wölpert, bedankte sich mit 25 Punkten (53% aller Nauener Punkte). Topscorer beim EBV wurde Jan Grünberg mit 47 Punkten, gefolgt von Emanuel Raasch mit 24 Punkten. Insgesamt sechs Spieler punkteten beim EBV zweistellig.

Max Schulz beim Korbwurf

EBV-Punkte gegen Nauen: Benedikt Post (2), Kevin Köster (11/1:2 Freiwürfe), Jan Grünberg (47),  Dustin Strauss (2), Max Schulz (14/1:2/1 Dreier), Tim Raasch (0), Emanuel Raasch (24), Rene Friedrich (17/3:4), Niklas Nieschalk (10/0:1), Sven Wander (4), Vadim Stroka (nicht gespielt); Freiwürfe EBV: 6:13/46% Freiwürfe Nauen: 1:4/11%

Das Spiel des EBV gegen das Team der StarWings Glienicke zeigt vom Endergebnis von 82:62 für die Gastgeber einen klaren Sieger. Der EBV erspielte sich auch besonders im ersten Viertel (33:17) und im dritten Viertel (22:12)  die nötigen Punkte, um als letztlich klarer Sieger vom Parkett zu gehen. Bester Spieler dieses Spiels war Kevin Köster, der trotz seiner sehr guten 21 Punkte immer ein Auge und einen  guten Pass für seine Mitspieler hatte. Trainer David Kiutra zeigte sich denn auch mit den Leistungen seines Teams insgesamt zufrieden, dass sich Trai- ningsarbeit langsam Früchte trägt. „Wenn ich jedoch einen höheren Maßstab anlege, so müssen wir in den Trainingseinheiten weiterhin enorm an der Chancenverwertung aller Spieler (auch der Leistungsträger) und an einem noch viel besseren Teamspiel arbeiten. Das Spiel gegen Glienicke hatte zu 70% Aktionen, die nur über Max Schulz (9 Pkt.), Emanuel Raasch (10 Pkt.) und Jan Grünberg (34 Pkt.) liefen.  Andere EBV-Spieler auf dem Parkett wurden einfach zu wenig oder gar nicht eingebunden. Das müssen wir gemeinsam ändern. Mitte Januar werden wir unser letztes Turnier in Nauen spielen, erst Ende März wird das Finale in Eisenhüttenstadt sein. Bis dahin müssen und können wir uns noch gehörig steigern. Wenn man bedenkt, dass die Glienicker erst seit Anfang August trainieren, so müssen wir ebenfalls noch zulegen, um nicht im März eine böse Überraschung zu erleben.“

EBV-Punkte gegen Glienicke: Benedikt Post  (0), Kevin Köster (21/4:6/1 Dreier), Jan Grünberg (34), Dustin Strauss (2), Max Schulz 9/0:2/1 Dreier), Tim Raasch (2), Emanuel Raasch (10), Rene Friedrich (2), Niklas Nieschalk (2), Sven Wander, Vadim Stroka (beide 0); Freiwürfe EBV: 4:8/50% Freiwürfe Glienicke: 4:14/29%

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