Senioren II: Punktspielstart verschlafen – Niederlage in Bernau

Genau zehn und sechs erfolgreiche Dreier reichten den Spielern des SSV Lok Bernau, um die Gäste aus Eisenhüttenstadt in die Schranken zu weisen und auf diese Arbeit den Grundstein für den späteren klaren 74:55 – Sieg zu legen. Das zweite Spiel gewann das EBV-Team kampflos mit 20:0, weil Frankfurt (O.) zum zweiten Mal nicht angetreten ist.

Mario Krüger (EBV) im Angriff gegen Dirk Gäbler (Nr.11) aus Bernau

Die Umstellung der Defensive der Gäste von einer 2-1-2 – Zone auf eine 3-2 – Zone zeigte insofern Wirkung, dass den Außenschützen des Lok Teams Thomas Bath, Thomas Werner und Uwe Lehmann danach nur noch drei erfolgreiche Dreier im gesamten Verlauf des Spiels gelangen. Bernau operierte  mit einer harten Verteidigung. Damit kamen einige EBV-Spieler nicht immer gut zurecht. Lediglich Jannis Papachristos und Neuzugang Steffen Wersing hielten körperlich dagegen. Dass die Bernauer Spieler sich auch in den zweiten zehn Minuten weiter absetzen konnte, ist der besseren Trefferquote der Gastgeber geschuldet. Die Lokspieler trafen in heimischer Umgebung, die Stahlstädter hatten selbst bei freien Würfen eine miserable Effektivität. Leider leitete nur ein Schiedsrichter die Partie, weil Frankfurt zum wiederholten Mal nicht antrat. Das tat dem gesamten Spielablauf aus EBV-Sicht nicht unbedingt gut. Außerdem machte der SSV schnell aus, dass unter den Körben auch Mario Krüger sehr gefährlich sein kann. Er wurde gedoppelt und konnte er sich nicht so wie gewohnt in Szene setzen. Trotzdem steuerte er 9 Punkte bei.

Beim Stand von 26:44 ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel schaltete der Gastgeber etwas zurück, ohne an Effektivität einzubüßen. Bernau traf fast alles. Die Gäste ließen sich von der Härte beeindrucken, suchten teilweise zu Recht, teilweise zu Unrecht die Schuld beim alleinigen Schiedsrichter. Das half aber gar nichts. Nach 30 Minuten führte Bernau gar mit 59:35. Erst jetzt konnte der EBV etwas befreiter aufspielen, gewann das vierte Viertel mit 20:15, ohne den überlegenen 74:55 – Sieg der Gastgeber ernsthaft in Gefahr zu bringen. Spielertrainer Jörg Hohlbein sagte nach dem Spiel: „Wir haben die ersten zehn Minuten geschlafen und somit Bernau das Siegen leicht gemacht. Außerdem machte uns die unzureichende Vorbereitung (Trainingsbeteiligung) zu schaffen. Das wirkte sich zum  Beispiel in der Wurfeffektivität aus. In einem durchschnittlich spielenden Team war  Steffen Wersing in Bernau ein Lichtblick. Er ist für unsere Mannschaft ein Gewinn. Nicht nur, dass er gleich zum Topscorer der Mannschaft wurde. Er ist in der Lage, den freien Mann anzuspielen, er hat das Auge für den besser postierten Mitspieler. Außerdem verdienten sich gute Noten Jörg Bastian und Jannis Papachristos.

EBV gegen Bernau: Mario Krüger (10 Pkt./2:3 Freiwürfe), Jannis Papachristos (12/2:4/2 Dreier), Jörg Hohlbein (2), Franko Löser (3/1 Dreier), Silvio Kallinich (0), Steffen Wersing (14/4:8), Michael Hofmann (1/1:2), Jörg Bastian (9/3:6), Andreas Kannemann (kein Einsatz), Stephan Schulte (4); Freiwürfe EBV: 12:23/52%, Bernau 11:20/55%

 

Basketball U 19 weiblich: Heimspiele mit unterschiedlichem Erfolg

Mit je einem Sieg und einer Niederlage starteten die EBV-Mädchen der U 19 ihre Punktspielsaison in heimischer Umgebung. Der Favorit des ersten Spiels waren die Gäste aus Bernau. Klar und deutlich gewannen die jungen Damen gegen die Gastgeberinnen mit 81:43 (43:20). Im Team des Gastes waren Spielerinnen, die ihren Oberliga-Punktspielstart am kommenden Wochenende in Cottbus vorbereiteten.  Lok-Trainer Eric Krenzlin war mit seinem Team insgesamt zufrieden. Das zweite Spiel des EBV wogte lange hin und her. Am Ende gewannen die EBV-Mädchen mit 56:50 (26:25).

Team OL U 19 w; stehend v.l. Annika Wegener, Beatrice Budras, Michelle Droschinski , Michelle Eichner, Claudia Lay, Trainer David Kiutra; hockend v.l. Sophie Schellmoser, Anna Täschner, Kristina Stscherbina, Elisa Mintken, Sophie Marie Effer; es fehlen Tabea Stolzmann, Cheyenne Meier

Im Spiel gegen Bernau mussten die Eisenhüttenstädter Mädchen neidlos die Vormachtstellung des gegenerischen Teams anerkennen. Diese Mädchen spielen einfach in einer anderen Liga. Die Defensive des EBV war zu löchrig. Die Bernauer nutzten das schonungslos aus, sie erzielten hier schon viele einfache Punkte. Das Manko setzte sich unmittelbar nach gegnerischem Korberfolg fort. Unsere jeweilige Aufbauspielerin wurde von zwei Bernauer Spielerinnen gedoppelt. Die EBV-Mitspielerinnen schafften es nicht immer, sich so freizulaufen, dass ein vernünftiger Pass von der Einwerferin ankam. Auch damit konnten die Spielerinnen aus Bernau punkten. Nach zehn Minuten war auch den Zuschauern klar, wer der spätere Sieger sein würde. Bernau führte mit 22:10, zur Halbzeit mit 43:20, nach 30 Minuten haushoch überlegen mit 67:29 und zum Schluss gewannen die Pankestädterinnen mit 81:43. Trainer David Kiutra konstatierte nach diesem Spiel: „Ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg von Bernau. Wir hatten zu keinem Zeitpunkt auch nur die Spur einer Chance, das Spiel an uns zu reißen.“

EBV gegen Bernau: Anna Täschner (0 Pkt.), Annika Wegener (4 Pkt.), Sophie Marie Effer (2), Elisa Mintken (6/0:2 Freiwürfe), Michelle Eichner (18/0:7), Beatrice Budras (3/1:2), Kristina Stscherbina (2/2:8), Claudia Lay (2), Sophie Schellmoser (0), Michelle Droschinski  (6); Freiwürfe EBV: 3:19/21%, Bernau 17:29/59%

Vor zahlreich erschienenen Zuschauern aus Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt hieß bei der zweiten Partie des Tages der Gegner Preußen Frankfurt (Oder). Dieses Spiel hatte einen sehr kämpferischen und emotionalen Charakter. Kein Punkt wurde dem anderen Team leichtfertig geschenkt. Die Frankfurterinnen, schon etwas geschwächt vom Spiel gegen Bernau (32:52), versuchten aufgrund ihrer besseren Spielanlage ihr Spiel aufzuziehen. Die Gastgeberinnen hielten stark dagegen  und spielten nach zehn Minuten eine knappe 15:14 – Führung heraus. Mit einem knappen Ergebnisstand von 26:25 für die Stahlstädter ging es auch in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Angefeuert  von den jeweiligen „Heim“-Zuschauern gelang es keinem Team einen entscheidenden Vorsprung zu erreichen. Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff hieß es 37:37.  Die Gäste erkämpften sich kurzzeitig mit 43:37 (33.Minute) eine Führung; dann stand es auf einmal 47:43 (37.) für die Gastgeberinnen. Alles schien gelaufen, so aber nicht im Basketball. Frankfurt kam noch einmal mit 50:51 (39.) aus Preußensicht sehr bedrohlich auf, ehe der EBV dank einer großen Energieleistung und einem fulminanten Schlussspurt mit 56:50 gewann.

So wurde  es am Ende ein Spiel der Nerven, die die Mädchen des EBV dieses Mal besser unter Kontrolle hatten. Noch einmal der EBV-Trainer: „Maßstab konnte an diesem ersten Spieltag nur das Spiel gegen unseren Ortsnachbarn aus Frankfurt (Oder) sein. Wir liegen im Soll, haben aber besonders im individuellen Bereich, wie bei den Korblegern, im Dribbling und im Zuspiel zur Mitspielerin noch hinreichend Reserven. Auch unsere Freiwurfquoten von 3:19/21% und 7:14/41% sind stark verbesserungswürdig.“

Beim EBV war Michelle Eichner Topscorerin in beiden Spielen mit 18 bzw. 26 Punkten. Aus einer guten Teamleistung ragten noch einmal Elisa Mintken, Michelle Droschinski, Annika Wegener, Anna Täschner und Kristina Stscherbina heraus. Neuzugang Beatrice Budras fügte sich gut in das EBV-Team ein und konnte im ersten Spiel punkten.

EBV gegen Bernau: Anna Täschner (2 Pkt./0:2 Freiwürfe), Annika Wegener (9/1:3 Pkt.), Sophie Marie Effer (4), Elisa Mintken (2), Michelle Eichner (26/6:11), Beatrice Budras (0), Kristina Stscherbina (4/0:1), Claudia Lay, Sophie Schellmoser (beide 0), Michelle Droschinski  (9/1 Dreier); Freiwürfe EBV: 7:17/41%, Freiwürfe Frankfurt (O.): 4:12/33%

 

Bericht vom German Champion Ship Streetball Münster 2011

Fünf  Basketballspieler  des EBV 1971 fuhren ins 560 km entfernte Münster, um an den Deutschen Meisterschaften im Streetball teilzunehmen. Mit  personeller Verstärkung aus Fürstenwalde und Berlin spielten sie in den Teams  „Playgroundmovement“  und „Zwölf-Zwanzig“. Beide Teams spielten in der Kategorie Herren, die in 6 Gruppen mit je 6 Mannschaften die Sieger ermittelte.

Gespielt wurde bis maximal 15 Minuten oder bis eine Mannschaft die 16-Punkte-Marke erreicht hatte.

Teams beim German Champion Ship Streetball 2011 mit EBV-Beteiligung --- Stehend v.l.: Sebastian Michaelis (EBV), Robert, Ray (beide Berlin), Holger Grund, Paul Schulz (beide EBV), Stan Dobrzewski (WSG Fürstenwalde); Vorn v.l.: Roy Stark (Ehst.), Elisa (Berlin); Hinten liegend: Florian Konnegen (EBV)

Die beiden Teams des EBV landeten auf den Plätzen 20 und 25. Die Spiele waren äußerst hart umkämpft, die Physis entschied hier oft über Sieg oder Niederlage. Hatte ein Team  einen körperlich starken Spieler, einen „Brecher“, unter dem Korb, so waren die  Siegchancen eindeutig besser. Für die Oderstädter stand mehr der Spaß im Vordergrund und so ließ man es am Samstagabend in der Sportbar ordentlich krachen.

Einen Erfolg gab es dann doch, der Fürstenwalder Stan Dobrzewski, der auch in der Kategorie Mix spielte, konnte mit seinem Team (3 Mitstreiter aus Berlin) den 3. Platz erreichen. Dieser wurde durch eine Bronzemedaille gewürdigt.

Höhepunkt eines jeden Turniers, wie auch diesmal in Münster, waren natürlich der Dunkingcontest und ein Auftritt des Ballkünstlers „Surprise“, der mit seinen Fähigkeiten im Umgang mit dem Basketball die Zuschauer begeisterte. Besonders hervorzuheben  ein Trick, bei dem er den Ball auf einem Metallstab rotieren ließ und diesen dann in Flammen setzte.

Für die Eisenhüttenstädter Paul Schulz, Florian Konnegen, Sebastian Michaelis, Roy Stark und Holger Grund war dieses Wochenende eine willkommene Abwechslung zum bevorstehenden Landesligaalltag. Die lange Busfahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt. Natürlich will man im nächsten Jahr wieder dabei sein und am besten noch erfolgreicher von dem Turnier zurückkehren.

Zu erwähne sei noch, dass  Münster in diesem Jahr das letzte Mal Austragungsplatz war und es vielleicht im kommenden Jahr Berlin werden könnte.

Zum Abschied heißt es in der Basketballsprache: „Keep playin ball“, auf deutsch: „Spiel den Ball weiter“.

 

Ü 60 Turnier in Bernau mit Gastspieler Manfred Borchert (EBV-Vorsitzender)

Spieler des Ü 60 Turnier vom 17.09.2011 in Bernau

Am Samstag, dem 17.09.2011 fand in Bernau ein Alt-Herren Turnier statt. Die Altersklasse ist Ü 60, also Spieler, die die 60 Jahre bereits überschritten haben. Als Gastspieler hat daran auch der Vorsitzende unseres EBV 1971, Manfred Borchert, teilgenommen. Er hat in einem Team mit Ingo Koch und Siegfried Wollanik gespielt, die beide einmal seine ersten Trainer in den frühen 60-er Jahren waren. Außerdem wurde das Team mit Gastspielern aus Berlin vervollständigt. Drei Teams eiferten um den Gewinn eines Pokals. Gespielt wurde in der Sporthalle Heinersdorfer Str.52.

 

Weitere Fotos vom Turnier gibts auf Facebook zu sehen:

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.271726362852467.74361.212625362095901

Nachtrag zum Herren-Turnier vom 03.09.2011: Gunter Hermann zurück im Team

Bruderpaar Erik und Gunter Hermann

Gunter Hermann bestritt nach längerer Pause wieder seine ersten Punktspiele für unseren Verein. Sowohl gegen USV Potsdam II als auch gegen die III.Vertretung aus Potsdam ließ er alte Klasse, vornehmlich unter den Körben, aufblitzen. Damit ist das Bruderpaar Gunter und Erik Hermann wieder komplett. Wir wünschen Gunter in der kommenden Saison alles Gute und viele Punkte für das Landesliga Herren – Team.