Senioren II: Hohe Niederlage in Fürstenwalde

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Stephan Schulte fehlte dem EBV – Team am letzten Spieltag in Fürstenwalde sowohl in der Defensive als auch in der Offensive als Punktegarant.

(mbor) Sein einziges Punktspiel verlor das Senioren II – Team des EBV 1971 beim Tabellenführer in Fürstenwalde klar mit 34:51 (14:32). Das Team der Red Cocks Frankfurt (Oder) trat nun schon zum wiederholten Mal zu einem Turnier nicht an, so dass Eisenhüttenstadt dieses Spiel mit 20:0 gewann.

Das Spiel gegen die WSG Fürstenwalde lag spielerisch von beiden Teams auf schwachem Niveau und das vornehmlich in der Offensive, weil beide Mannschaften defensiv recht gut arbeiteten. Besonders schmerzlich für den EBV war der kurzfristige Ausfall von Stephan Schulte krankheitshalber. Trotzdem war er zugegen und spornte sein Team mächtig an, alle Achtung. Auch Jörg Hohlbein ist noch langzeitverletzt, außerdem fehlten Steffen Schneider, Peter Kretschmer, Jürgen Dexheimer, Jörg Buchholz und Jörg Franke.

EBV-Trainer Jörg Bastian bemängelte an seinem Team, dass bei seinen Herren einfach die Bindung zwischen den Spielern fehlte. Es fehlt der Mannschaft ein gemeinsames Training aller Spieler über die gesamte Saison hinweg, denn mehr als die Hälfte des Teams reiste auch  dieses Mal nur zum Spiel an. Der größte Schwachpunkt war beim  EBV in diesem Spiel die sehr hohe Fehlerquote im Zuspielbereich. Obwohl die Spieler nicht in Bedrängnis waren, gab es Fehler en masse. Damit konnte der EBV nicht gewinnen. Ebenso erschreckend, so Jörg Bastian, die hohe Zahl an Fehlwürfen, teilweise freistehend am gegnerischen Korb. Hierbei gab es diesmal keine Ausnahme, die an diesem Tag wahrscheinlich gereicht hätte, um dieses Spiel noch zu drehen.

Senioren II Steffen Schneider

Auch Steffen Schneider – ein wichtiger großgewachsener Flügelspieler – fehlt dem Team schon seit längerer Zeit wegen Verletzung.

 Fürstenwalde war sehr gut besetzt, aber brachte fast genauso wenig zustande wie die Oderstädter. Nur, dass sie etwas besser in ihrer eigenen Halle trafen und die Zuspielfehler des EBV besser verwerteten. Das äußerst magere Endergebnis von 51:34 für die WSG Fürstenwalde belegt die eingangs des Berichts gemachte Feststellung von einem schwachen Spiel sehr deutlich. Noch einmal der EBV-Trainer: „Leider konnte der beim letzten Turnier erkennbare Aufwärtstrend im Zusammenspiel und der Fehlerminimierung nicht fortgesetzt werden. Besonders enttäuschend hierbei ist, dass selbst von Stammspielern diese vielen Fehler verursacht wurden. Wir haben noch nie so wenig Punkte in einem Spiel gemacht. Meine Spieler müssen weiter konsequent an den Würfen arbeiten und an den Standards, wie zum Beispiel an den Zuspielen und an den Freiwürfen. Erst wenn wir hier als Team konstant besser werden, können wir auch an Siege aus eigener Kraft denken. An diesem Spieltag konnten wir froh sein, dass Fürstenwalde wahrscheinlich auch nicht an seine Leistungsgrenze ging, ansonsten wäre die Niederlage sicherlich höher ausgefallen. Insgesamt war es, wie immer gegen Fürstenwalde, ein sehr faires und freundschaftliches Spiel. Vielen Dank an dieser Stelle für die ausgesprochene Gastfreundlichkeit.“

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Steffen Gust: 1 Pkt., 1/4 Freiwürfe; Mario Krüger: 7 Pkt., 1/4 FW; Denis Herzog: 6 Pkt., 2 Dreier; Franko Löser: 0 Pkt.; Mike Slobar 2 Pkt.; Daniel Karls 6 Pkt.; Jörg Bastian: 3 Pkt., 1 Dreier; Steffen Wersing: 9 Pkt., 5/6 FW; Freiwürfe EBV: 7/14 = 50%, Fürstenwalde: 6/9   = 67%

  

Zum Saisonabschluss der Senioren II: 2.Platz in Fürstenwalde

(mbor/dex) In einen gut besetzten Turnier mit Teams  aus Bernau, Glienicke, Eisenhüt-tenstadt/Ludwigsfelde und aus Fürstenwalde haben vier Teams der Senioren II die Saison 2012/2013 feucht/fröhlich ausklingen lassen. Vom EBV waren die Spieler Jörg Hohlbein, Stephan Schulte, MikeSlobar, Jürgen Dexheimer, Andreas Kannemann, Steffen Schneider mit dabei. Das Team wurde mit drei Spielern aus Ludwigsfelde aufgefüllt. In den technisch ansprechenden Spielen mit 2×20 Minuten und nur 5 Minuten Halbzeitpause kamen beim Team Ludwigsfelde/Eisenhüttenstadt alle zu langen Einsatzzeiten, es wurde ordentlich durchgewechselt, so dass sich alle Spieler auch in die Scorerliste eintragen konnten. Defensiv war die Kombination Ludwigsfelde/Eisenhüttenstadt ganz stark, auch im Reboundverhalten zeigten sich deutliche Verbesserungen. Offensiv blieb einiges zu wünschen übrig. Jedes Team hatte drei Spiele zu absolvieren. Das Team aus Bernau belegte den 1.Platz, gefolgt von den Teams aus Ludwigsfelde/Eisenhüttenstadt, Glienicke und Fürstenwalde. Stephan Schulte musste leider vor dem letzten Spiel dienstlich weg, so dass er auf dem Gruppenfoto fehlt. Leider gab es einen Wermutstropfen beim EBV-Team. Jörg Hohlbein verletzte sich im zweiten Spiel am Finger und musste verletzt von außen zuschauen.

Hier die Ergebnisse:

1.      Bernau: gegen Eisenhüttenstadt/Ludwigsfelde 74:31, – Glienicke 67:48, – Fürstenwalde 62:50

2.      Eisenhüttenstadt/Ludwigsfelde: gegen Glienicke 32:30, – Fürstenwalde 41:32

3.      Glienicke: gegen Fürstenwalde 52:49

4.      Fürstenwalde

 

Bei einer Flasche Bier wurden von allen Beteiligten sowohl der Herrentag nachgefeiert und die Leistungen der Spieler während der Spiele ausdiskutiert. Wir, vom EBV, sagen danke dem Ausrichter der WSG Fürstenwalde für diesen letzten Höhepunkt der Saison.

 

                                 

Senioren II: Letztes Saisonturnier in Bernau mit Sieg und Niederlage beendet

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Steffen Wersing und Mario Krüger – hier in einem früheren Spiel gegen die WSG Fürstenwalde (alle Fotos: Andreas Kannemann)

(mbor) In ihrem letzten Turnier der Saison 2012/2013 blieb sich das Team der Senioren II treu und erspielte sich, wie schon mehrmals in den vergangenen Turnieren, je einen Sieg und eine Niederlage.

In Bernau hieß es am Ende für den Gastgeber klar 86:30 (40:15), gegen die Mannschaft der WSG Fürstenwalde gewannen die EBV-Spieler knapp mit 46:43 (24:27).

Die Eisenhüttenstädter spielten trotz vieler Ausfälle, wie Steffen Schneider, Steffen Gust, Peter Kretschmer, Klaus-Dieter Schultz, Denis Herzog, Franko Löser, Jörg Franke und Jörg Buchholz, in einer immer noch relativ guten Besetzung. Da der EBV bereits im letzten Spiel gegen Bernau klar unterlegen war, gingen die Spieler dieses Match dann auch entsprechend an. Im Gefühl der wissentlichen Unterlegenheit agierten die Oderstädter in der eigenen Defense viel zu zaghaft, viel zu passiv, um den Gastgeber auch nur annähernd aus dem Gleichgewicht, aus ihrem Rhythmus zu bringen. Bernau zog ein sehr schnelles Angriffsspiel auf, so dass dem EBV Hören und Sehen verging. Nach 10 Spielminuten stand es 23:8, zur Halbzeit 40:15 für die Panketaler, ohne dass der EBV nur annähernd aktiv ins Spielgeschehen eingriff, eingreifen konnte. In der EBV-Defense gelang es den Spielern über die gesamte Spielzeit hinweg nur sehr selten, den 1. oder 2.Rebound zu bekommen. So hatte Bernau immer wieder die Chancen, nach eventuell vergebenen Korbwürfen im zweiten oder 3.Versuch erfolgreich zu punkten. Daran änderte sich auch in der zweiten Spielhälfte relativ wenig. Alle 9 mitgereisten EBV-Spieler kamen in diesem Spiel zum Einsatz, davon punkteten 8 Spieler. „Flügelflitzer“ Stephan Schulte erzielte dabei mit 10 die meisten Punkte, gefolgt von Steffen Wersing (6), Jörg Bastian (4) und Mario Krüger und Jörg Daniel Karls mit je 3 Punkten. Schon an dieser Statistik lässt sich ablesen, dass es dem EBV in der Offense viel zu wenig gelang, ihre „großen Kerle“, ihre beiden etatmäßigen Center so anzuspielen, dass sie auch punkten konnten. Außerdem verstand es Bernau mit einer sehr guten Defense äußerst geschickt, die Aktionsradien vornehmlich dieser EBV-Spieler direkt unter dem Korb zuzustellen. So blieben für beide EBV-Center nur ganze 6 Punkte aus dem Feld. Das war für dieses Spiel offensiv klar zu wenig.

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Stephan Schulte gibt in jedem Spiel immer Vollgas und ist der Beste, wenn es um eine Sonderbewachung für einen Gegenspieler geht!

Zu bemerken ist auch, dass der EBV-Trainer bewusst alle Spieler im Rotationsprinzip einsetzte, um Kräfte für das wichtigere Spiel gegen Fürstenwalde zu schonen. Für den Statistiker bleibt festzuhalten, dass die Chancenverwertung des EBV-Teams aus dem Feld heraus gegen Bernau bei sehr schlechten 18% (11/61) lag. Die nur erhaltenen 14 EBV-Freiwürfe (Bernau 23) sprechen ebenfalls nicht unbedingt für die Angriffswucht der Stahlstädter unter dem gegnerischen Korb.

EBV gegen Bernau: Mario Krüger: 3 Pkt.,1/2 Freiwürfe; Jannis Papachristos: 2 Pkt.; Jörg Hohlbein: 2; Daniel Karls: 3 Pkt., 1/2 FW; Mike Slobar: 0 Pkt.; Jürgen Dexheimer: 0 Pkt., 0/2 FW;  Jörg Bastian: 4 Pkt., 2/2 FW; Steffen Wersing: 6 Pkt., 2/4 FW; Stephan Schulte: 10 Pkt., 2/2 FW,; Freiwürfe EBV: 8/14 = 57%, Bernau: 14/23 = 61%

Gleich anschließend ging es im Spiel gegen WSG Fürstenwalde (ohne ihren besten Spieler Uwe Sarnow) mit einem Sieg um einen versöhnenden Saisonabschluss, der mit 46:43 denn auch insgesamt gelang. Der EBV spielte im Gegensatz zum Bernauer Spiel eine Mann-Mann-Verteidigung. Stephan Schulte erhielt den WSG-Spieler Mirko Tege (14 Pkt.) zur Sonderbewachung, um seinen Aktionsradius etwas einzuengen. Das gelang ihm auch weitestgehend. EBV-Spielertrainer Jörg Bastian forderte vor dem Spiel und in den Auszeiten von seinem Team, das Spiel in die Breite zu ziehen und im Spiel 1 gegen 1 den Weg zum Korb zu suchen. Im Großen und Ganzen gelangen beide Aufgaben gut. Ziel dieser Aufgaben war es, die vorhandenen Lücken in der Fürstenwalde Abwehr aufzuspüren und dem Ballbesitzer die Möglichkeit zu eröffnen, den freien Center anzuspielen. Nach 10 Minuten hatte Fürstenwalde eine 16:12-Führung inne, zur Halbzeit führte Fürstenwalde 27:24. Jörg Bastian forderte außerdem, trotz des zweiten Spiels hintereinander, von allen Spielern, dass sie einen noch größeren, kompromissloseren Einsatz zeigen sollen, um das immer auf Kippe stehende Spiel auch zu gewinnen.

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Jannis Papachristos (links Nr.4) – ein sehr erfahrener Spieler, schont sich und seinen Gegner nicht; sehr stark im individuellen Durchbruch zum Korb.

Der Center Mario Krüger profitierte von allem am meisten. Er erzielte sehr gute 26 Punkte, der zweite Center Steffen Wersing kam auf magere 6 Punkte, bei 2 von 4 verwandelten Freiwürfen. Nach 27 Minuten stand es erstmals 36:35 für den EBV, nach einem kurzzeitigen Rückstand (38:39/34.) 41:41 in der 36.Minute. Der EBV wechselte mit einer Zonenverteidigung jetzt seine Defense. Die letzten vier Minuten unterstrichen insgesamt die Richtigkeit der Spielweise des EBV. Das Team setzte das um, was gefordert wurde: Kämpfen bis zum Umfallen. Der Gegner wurde mit Einsatzwille und gekonnten Spielzügen förmlich niedergerungen. Nicht die gemachten Punkte waren in dieser Phase entscheidend, sondern die erzielten Rebounds und die ständige ‚Arbeit‘ am Gegner. Fürstenwalde ging noch einmal in Führung (43:41/37.), ehe Mario Krüger mit 2 Korbtreffern hintereinander und Jannis Papachristos mit 1 verwandelten Freiwurf den Sieg mit 46:43 klar machten.

Damit belegt das EBV-Team in der Abschlusstabelle einen guten 3.Platz. Trainer Bastian unterstrich in seiner Auswertung  die Steigerung gegen Fürstenwalde, ohne außer Acht zu lassen, dass wesentliche Aspekte in der Offense und Defense verbesserungswürdig sind. Dazu wird sich in einem angesetzten Trainingslager Ende August an drei Tagen genügend Gelegenheit ergeben, die Teamstärke und die individuelle Ausbildung technischer und taktischer Elemente zu verbessern.

EBV gegen Fürstenwalde: Mario Krüger: 26 Pkt., 0/1 Freiwürfe; Jannis Papachristos: 9 Pkt., 1/2 FW; Jörg Hohlbein, Daniel Karls: beide 0 Pkt.; Mike Slobar, Jürgen Dexheimer: beide nicht eingesetzt;  Jörg Bastian: 3 Pkt., 1 Dreier; Steffen Wersing: 6 Pkt., 2/4 FW; Stephan Schulte: 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 3:/7 = 43%, Fürstenwalde: 4/5 = 80%

 

Senioren II: Hauchdünner Sieg gegen Ludwigsfelde, klare Niederlage gegen Bernau

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EBV-Spieler Mario Krüger (mit Ball) war ein wichtiger Center in den Spielen gegen Ludwigsfelde und Bernau (alle Fotos: Andreas Kannemann; hier gegen Glienicke)

(mbor) Nach je einem Sieg gegen Ludwigsfelde und einer Niederlage gegen Bernau steht das EBV-Team der Senioren II derzeit auf einem beachtlichen 2.Tabellenplatz. In Ludwigsfelde reichte es für das Team von Spielertrainer Jörg Bastian zu einem hauchdünnen 47:46 (30:26)-Sieg gegen den BV Ludwigsfelde. Gegen die spielstarke Vertretung aus Bernau verloren die Eisenhüttenstädter klar mit 40:69 (16:30).

Der EBV trat in Ludwigsfelde nur mit 9 Spielern an, einige krankheitsbedingte Ausfälle musste  er verkraften. Das erste Viertel gestalteten beide Teams mit 17:17 ausgeglichen. Die Führung wechselte mehrmals hin und her. Die Stahlstädter bewiesen mit einer soliden Mannverteidigung ihre Stärken. In der Offensive fungierten Steffen Gust und Jörg Hohlbein als Aufbauspieler und setzten die EBV-Center mehrmals sehr gut in Szene. Das Team hätte sich schon in diesen ersten Minuten vom Ergebnis her klar absetzen müssen, zu viele einfache Chancen blieben ungenutzt. Im zweiten Viertel gelang es dem EBV sich von Ludwigsfelde etwas abzusetzen. Das Zusammenspiel klappte jetzt etwas besser. Zur Halbzeit stand es 30:26 für den Gast von der Oder. Spielertrainer Jörg Bastian nutzte die zur Verfügung stehenden Auszeiten über das gesamte Spiel hinweg, um die Feinabstimmung im Team noch besser werden zu lassen. Vor allem ging es ihm um die Zuspiele zu den Centern und um das Blockverhalten aller Spieler untereinander. Die Gäste aus der Stahlstadt kamen nach der Pause sehr viel schneller ins Spiel als die Ludwigsfelder. Der EBV baute seine vorhandene Führung auf 40:31 nach 30 Minuten aus. Dass das Ergebnis auch in diesen Minuten nicht höher für den EBV stand, lag daran, dass klare Korbleger reihenweise verlegt wurden. Die letzten  zehn Minuten gehörten den Gastgebern. Sie hatten in dieser entscheidenden Spielphase etwas mehr hinzuzusetzen. Außerdem profitierten die Ludwigsfelder immer wieder, auch in diesen letzten Minuten, von vielen Fehlern der EBV-Spieler, seien es Zuspielfehler, Abstimmungsfehler in den Laufwegen oder einfach nur Missverständnisse untereinander. So kam Ludwigsfelde noch einmal heran, konnte in der 40.Minute mit 46:45 sogar in Führung gehen. Kurz vor Spielschluss nahm der EBV noch einmal eine Auszeit und besprach die nachfolgenden Aufgaben. Spielertrainer Jörg Bastian konnte beim Schlusspfiff besonders stolz darauf sein, dass das Team die vorher abgestimmte Defensive und den taktischen Spielzug in der Offensive endlich einmal umgesetzt hatte. Mario Krüger wurde freigespielt, er verwandelte diesen wichtigen Korbleger für den EBV zum umjubelten 47:46-Sieg für den EBV. Beim EBV verdiente sich aus einem guten Team Stephan Schulte die Bestnote, der Spielmacher André Pohl (Ludwigsfelde) weitestgehend aus dem Spiel heraus hielt und selbst noch gute 14 Punkte erzielte. Beide Center, Mario Krüger und Steffen Wersing, erzielten ebenfalls gute 13 Punkte, hatten aber durchaus genug Chancen für je mehr als 20 Punkte. Steffen Wersing und Steffen Gust  verdienten sich sehr gute Noten in der Defensiv-Reboundtätigkeit, Daniel Karls war mehr der unauffällige, aber Kämpfertyp, der es den Ludwigsfeldern immer schwer machte zum Korb zu ziehen.

EBV gegen Ludwigsfelde: Mario Krüger: 13 Pkt., 1/4 Freiwürfe; Steffen Gust: 2 Pkt.; Jörg Hohlbein, Jörg Bastian, Jürgen Dexheimer: alle 0 Pkt.; Daniel Karls: 3 Pkt., 1/2 FW; Mike Slobar. 2 Pkt.; Steffen Wersing: 13 Pkt., 3/5 FW; Stephan Schulte: 14 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5/11 = 45%, Ludwigsfelde: 2:7 = 29%

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Stephan Schulte (vorn mit Ball) ist in jedem Spiel bereit, lange Wege zu gehen; er ist ein Vorbild an kämpferischem Einsatz für sein Team. (Foto: eine frühere Begegnung gegen WSG Fürstenwalde)

Nach diesem Spiel erwartete der SSV Lok Bernau die Eisenhüttenstädter Spieler. Das Team von Bernau war durchsetzt mit „alten Hasen“, wie Uwe Lehmann, Matthias Plößer und Thomas Werner und mit jungen „Heißspornen“, wie Michael Rothkegel und Matthias Grieben. Vom Sprungball zu Beginn des Spiels war klar, wer der Sieger sein wird, nämlich Lok Bernau. Die Bernauer hatten 10 Spieler mitgebracht, von denen nicht einer hätte Bankspieler sein wollen. Sie waren für den EBV einfach sehr stark, zu stark. Eisenhüttenstadt spielte eine Mannverteidigung, die später auf Grund der nachlassenden Kräfte auf eine Zonenverteidigung umgestellt wurde.

Das Trumpf seitens Bernau waren relativ oft die Ballgewinne nach erfolgreichem Rebound und das äußerst schnelle und sichere Umkehrspiel in die Offense. Dadurch gelang es ihnen viele Male, Übermachtsituationen im 2:1 oder 3:2 herzustellen und leicht zu punkten. Nach 10 Minuten stand es nur 15:9, zur Pause hin auch nur 30:16 für Bernau, denn die Bernauer Spieler ließen oft einige einfache Punkte liegen. Das war zwar auch beim EBV so, aber die schnellen Gegenangriffe waren für den EBV sehr unangenehm und tiefe Nadelstiche.

Nach der Pause schaltete Bernau einen Gang zurück und erreichte immer noch ein beruhigendes 39:24 in der zweiten Halbzeit. Den Eisenhüttenstädtern ging die Puste langsam aus. Sie stellten sich jedoch in der Zonenverteidigung relativ geschickt an, machten die Räume eng und verhinderten so ein um das andere Mal Punkte für Bernau. Offensiv wie defensiv musste der EBV die  Reboundüberlegenheit von Bernau anerkennen.

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Steffen Wersing (mit Ball) – in jedem Spiel mit vollem Einsatz dabei – ein Vorbild für sein Team

Während gegen Ludwigsfelde noch vieles gelang, war es gegen die robusten und gut ausboxenden Bernauer Spieler sehr schwierig, überhaupt Rebounds zu bekommen. Auch diese Statistik, die Bernau gewann, sagt vieles über den Spielverlauf aus. So wurde es am Ende für den EBV eine akzeptable, nicht allzu hohe 40:69-Niederlage, mit der beide Seiten gut leben konnten.

Bei diesem klaren Ergebnis erhielten alle Spieler des EBV viel Einsatzzeiten, auch die etwas noch unerfahrenen Mike Slobar und Jürgen Dexheimer. Beide Spieler machten ihre Sache gut und setzten sich stark für das Team ein. Beim EBV war Steffen Wersing mit sehr guten 18 Punkten Topscorer, gefolgt von Mario Krüger mit 8 Punkten.

Am 07.April wird in Bernau das letzte Seniorenturnier der Saison angepfiffen. Dort geht es für den EBV gegen Bernau und Fürstenwalde um den Erhalt des zurzeit sehr guten zweiten Tabellenplatzes.

EBV gegen Bernau: Mario Krüger: 8 Pkt.; Steffen Gust: 5 Pkt., 1/2 FW; Jörg Hohlbein: 0 Pkt., 0/2 FW; Daniel Karls, Jürgen Dexheimer, Mike Slobar: alle 0 Pkt.; Jörg Bastian: 4 Pkt.; Steffen Wersing: 18 Pkt., 0/1 FW; Stephan Schulte: 3 Pkt., 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 2/7 = 29%, Bernau: 13:23 = 57%

Neue Teams, neue Trainingszeiten

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Paul Schulz (Nr.3), in der laufenden Saison die unbestrittene Nummer eins im EBV – Team der Oberliga Herren (Foto: Andreas Kannemann)

Seit Montag, dem 04.März 2013, gelten für die neu zusammengestellten Teams (für Saison 2013/2014) nachfolgende Trainingszeiten. Alle aufgeführten Teams (außer Oberliga Herren) trainieren in der rechten Turnhalle, Sportanlagen Eisenbahnstraße.

Trainingsgruppe U 8:

   Trainer Daniel Engelien, Assistenztrainerin:  Angelina Oppen – Montag, 17.00 Uhr – 18.30 Uhr

Team U 12:

   Trainer Jan Grünberg: Mittwoch und Donnerstag, jeweils 17.00 Uhr – 18.30 Uhr

Team U 14:

   Trainer Manfred Borchert, Assitenztrainer: Max Domhardt, Benedikt Post,

   Montag und Freitag, jeweils 15.00 Uhr – 17.00 Uhr

Team U 16:

   Trainer Andreas Bernhardt: Dienstag, 16.00 Uhr – 17.30 Uhr und Donnerstag, 15.30 Uhr – 17.00 Uhr

Team U 18:

   Trainer Andreas Bernhardt: Dienstag, 17.30 Uhr – 19.00 Uhr und Freitag, 17.00 Uhr – 19.00 Uhr

Team Bezirksliga Herren:   Trainer Patrick Köster: Mittwoch und Donnerstag, jeweils 18.30 Uhr – 20.00 Uhr

Team Senioren II:                     Trainer Jörg Hohlbein und Jörg Bastian: Sonntag, 19.00 Uhr – 21.00 Uhr

Fitnesstraining:                        Trainer Mirko Waldera: Sonntag, 14.00 Uhr – 16.00 Uhr

Oberliga Herren:                      Trainer Andreas Bernhardt: Dienstag und Freitag, jeweils 19.30 – 21.30 Uhr (Inselhalle)

Senioren II: Zwei Niederlagen in Cottbus

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Steffen Wersing (Nr.12,rote Kleidung) einmal mehr ein wichtiger Center im Spiel des EBV gegen Frankfurt (Oder)

(mbor) Das EBV 1971-Team der Senioren II musste in Cottbus zwei Niederlagen hinnehmen. Zuerst verlor die Mannschaft gegen den AFV Frankfurt(Oder) mit 49:68 (24:44), gleich anschließend gegen den Gastgeber, den BBC Cottbus, mit 48:63 (23:37). Beim EBV fehlten mit Steffen Gust und Steffen Schneider zwei wichtige Spieler. Außerdem mussten Jörg Franke, Jörg Buchholz und Maik Slobar ebenfalls passen.

Im ersten Spiel ließ Spielertrainer Jörg Bastian alle mitgereisten Spieler auf das Parkett, denn die Frankfurter spielen in dieser Saison außer Konkurrenz. Dadurch kam leider kein richtiger Spielfluss beim EBV zustande, kaum ein Eisenhüttenstädter wollte sich „quälen“. Worte, die der Coach in der Auszeit sagte, wurden nicht in die entsprechenden Taten umgesetzt. Das es in diesem Spiel um nichts ging, außer, wirklich gut Basketball zu spielen, das kam bei den EBV-Spielern nicht an. Bei den Frankfurtern trugen sich alle vorhandenen sechs Spieler in die Scorerliste ein, davon als Bester Steve Seelig mit 24 Punkten. Dem EBV gelang es an diesem Tag nicht, ihn auszuschalten. Punktemäßig überzeugten bei den Stahlstädtern nur die gut spielenden Jannis Papachristos mit 14 und die Center Steffen Wersing mit 12 sowie Silvio Kallinich mit 8 Punkten. Alle übrigen eingesetzten Spieler blieben teilweise weit unter ihren Möglichkeiten. Eine Freiwurfquote von  schlechten  1/8 tat ihr Übriges, erklärt weiter auch die wieder einmal vermeidbare Niederlage von 46:69 gegen Frankfurt.

EBV gegen Frankfurt (Oder): Mario Krüger: 8 Pkt.; Jannis Papachristos: 14 Pkt., 1/2 Freiwürfe, 1 Dreier; Silvio Kallinich: 8 Pkt., 0/2 FW; Jörg Hohlbein, Jörg Bastian, Peter Kretschmer, Franko Löser, Denis Herzog und Jürgen Dexheimer: alle 0 Pkt.; Steffen Wersing: 12 Pkt., 0/4 FW; Stephan Schulte: 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 1/8 = 13%, Frankfurt (Oder): 7:20 = 35%

Gleich anschließend mussten die Eisenhüttenstädter gegen den Gastgeber BBC Cottbus spielen. Das Endergebnis von 48:63 täuscht etwas darüber hinweg, dass das Spiel ausgeglichen war. Der EBV vergab leider serienweise viele freie Würfe und das direkt am Brett. Die Cottbuser hatten das Glück des Tüchtigeren, der Ball fiel in den Korb, den man eigentlich schon daneben sah. Die Verteidigung des EBV stand gut, Stephan Schulte nahm sich des Topscorers der Liga, Thomas Krausche, an, der insgesamt auf nur 14 Punkte kam. Dafür taten sich andere Cottbuser Spieler hervor, die das Team mit selbst erzielten Punkten unterstützten. Alle BBC-Spieler trafen, beim EBV nur fünf von neun eingesetzten Spielern. „Hauptkritikpunkt“, so Trainer Jörg Bastian in der Spielauswertung, „dass die Spieler zu wenig „Härte“ im Spiel 1:1, vornehmlich in der Verteidigung zeigen. Die Mannschaft schafft es nur sehr sporadisch, die Offensivrebounds zu holen. Die „zweiten oder „dritten“ Bälle waren zu mehr als 80% eine Sache der Cottbuser. Diese bedankten sich mit Punkten, zumal auch noch oft genug ein Eisenhüttenstädter Spieler dabei foulte.“ So nahm denn auch diese Niederlage ihren Lauf. Obwohl der EBV das vierte Viertel mit 14:6 gewann, waren die drei vorherigen Viertel mit 11:20, 12:17 und 11:20) zu schwach, um ein 34:57 nach 30 Minuten noch in einen Sieg umzumünzen.  Die besten Scorer beim EBV waren noch einmal Steffen Wersing mit guten 14 Punkten und 2/2 Freiwürfen, gefolgt von Stephan schulte und Jörg Bastian (2/2 Freiwürfe) mit je 10 Punkten.

EBV gegen Cottbus: Mario Krüger: 5 Pkt., 1/2 FW; Jannis Papachristos: 9 Pkt., 4/7 Freiwürfe, 1 Dreier; Silvio Kallinich, Jörg Hohlbein, Peter Kretschmer, Franko Löser, Denis Herzog und Jürgen Dexheimer: alle 0 Pkt.; Jörg Bastian: 10 Pkt., 2/2 FW, 2 Dreier; Steffen Wersing: 14 Pkt., 2/2 FW; Stephan Schulte: 10 Pkt., 2/4 FW; Freiwürfe EBV: 12/17 = 71%, Cottbus: 7:12 = 58%