Landesliga U 16 männlich: Zweimal klar siegreich gegen das Team aus Woltersdorf

Maksymilian Drozdek, 3.v.l., defensiv zweikampfstark und offensiv ein guter Rebounder und Scorer.

Ben Vorhoff, mit Ball, ist immer anspielbar und laufbereit sowie ein guter Teamplayer.

(mbor/sschn) In einem Hin- und Rückspiel begegneten sich Teams des EBV 1971 und des SV Woltersdorf 1919 in eigener Halle. Dabei war das Gästeteam aus Woltersdorf recht chancenlos. Im ersten Spiel gewannen die Gastgeber mit 100:34 (51:14), das Rückspiel gleich danach lautete ebenso deutlich 89:54 (43:21).

 

Der Gastgeber startete mit Laurynas Lukosius, Paul Waldinger, Ben Vorhoff, Maksymilian Drozdek und Jannis Karls. Die ersten 12 Punkte machte fast im Alleingang Laurynas Lukosius. Er war an diesem Tag überhaupt nicht zu halten. Ihm gelangen 39 Punkte/1 Dreier. Und dabei hatte er noch einige Chancen beim ersten Zupacken oder nach eigenen Rebounds liegengelassen. An seiner Seite agierte an diesem Spieltag ein Team, dass sich sowohl defensiv als auch offensiv keine Blöße gab.

Auch Felix Blasche, hier beim Wurf, ist im Team voll integriert.

Laurynas Lukosius war an diesem Tag mit seinen Aktionen, seinen Rebounds und seinen Punkten ein Überflieger. Sehr starke Leistung.

Der EBV war mit 9 Spielern gegenüber den Gästen mit nur 7 Spielern personell überlegen. Außerdem waren die Gastgeber körperlich, technisch und bei den Rebounds deutlich besser. Trainer Steffen Schneider forderte, vor allem nach eigenem Korberfolg, das schnelle Umschalten auf eine Mann-Mann-Verteidigung über das gesamte Feld, die über weite Strecken des Spiels gut funktionierte. Da die Woltersdorfer in ihren Ballvorträgen nicht so sicher waren, gab es bei ihnen immer wieder Ballverluste, die die EBV-Spieler konsequent mit schnellen Gegenangriffen und Punkten ausnutzten. Einem 23:8 (10.Minute) folgte ein 28:6 zu einem überlegenen 51:14 zur Halbzeit.

Nach der Pause ließ es der EBV-Trainer ein ganz klein wenig ruhiger angehen, Woltersdorf kam etwas besser zum Zuge und erreichte ein 12:25.  Das vierte Viertel gehörte dann wieder ganz den Gastgebern. Sie schraubten mit einem 24:8 noch einmal am Endergebnis, welches am Ende mit 100:34 an der Anzeigetafel stand. Der letzte Korb war ein erfolgreicher Dreier vom sehr gut aufgelegten Maksymilian Drozdek (insg. 15 Pkt.) zum 100.Punkt. Bei den Woltersdorfern war es der Spieler Szadkowski, T., der 17 Punkte und 1:8 Freiwürfe erzielte. Die Oderstädter hatten in ihren Reihen neben Laurynas Lukosius noch weitere Spieler, die auch zweistellig punkteten, so der starke Monty Preusche 18 Punkte und Jannis Karls mit 11 Punkten. Steffen Schneider lobte „unser sehr gutes Teamspiel, die gute Teamdefensive und besonders Hannes Saupe, der seine ersten Punkte für den EBV erzielte.“

Hannes Saupe beteiligte sich ebenfalls mit seinen Punkten an beiden Siegen.

EBV-Punkte gegen Woltersdorf 1.Spiel: Laurynas Lukosius 39 Pkt. 4/10 FW, 1 Dreier Monty Preusche 18 Pkt. 0/2 FW, Paul Waldinger 6 Pkt., Paul Zucknick 0 Pkt., Hannes Saupe 2 Pkt., Ben Vorhoff 9 Pkt., 1/1 FW, Jannis Karls 11 Pkt. 1/3 FW, Maksymilian Drozdek 15 Pkt. 1 Dreier, Felix Blasche 0 Pkt. FW 0/2; Freiwürfe EBV 6/18 = 33,3%, 2 Dreier; Woltersdorf: FW 4/13 = 31%, 1 Dreier

Monty Preusche, mit Ball, erzielte in beiden Spielen stolze 28 Punkte!!

Das zweite Spiel gegen Woltersdorf, unmittelbar danach begann der EBV mit Laurynas Lukosius, Monty Preusche, Paul Waldinger, Maksymilian Drozdek und Felix Blasche. Die Gastgeber dominierten auch dieses Spiel insgesamt. Trainer Steffen Schneider ließ immer wieder rotieren, wechselnde Formationen erforderten an die Spieler wechselnde Aufgaben. Einem 26:6 folgte ein 17:15 zu einem souveränen 43:21. Im Laufe des 3.Viertels kam es zu einigen wenigen Nachlässigkeiten und Unzulänglichkeiten im Aufbauspiel, die ein 16:19 nach sich zogen.

Paul Zucknick, mit Ball – über- zeugte mit solider Defensive und gutem Zug zum gegnerischen Korb (starke 11 Punkte im 2.Spiel!).

Erst eine Auszeit, einige aufmunternde Worte des Trainers für das 4.Viertel erbrachten dann wieder „Normalität“, die gewohnte Überlegenheit (30:14) und den erwarteten 89:54 – Sieg.

Immer wurde fair um jeden Ball gekämpft.

Noch einmal der Heimtrainer: „Mein Team ,spulte´ auch das zweite Spiel sehr sicher ab. Mit beiden Spielen bin ich vollkommen einverstanden. Alle Spieler erschienen auf dem Scoreboard. Positiv in einem sehr guten Team möchte ich an dieser Stelle Paul Zucknick erwähnen, der endlich mutig zum Korb ging und sich mit 11 Punkten belohnte.

Paul Waldinger, rechts mit Ball, überzeugte durch resolutes Auftreten und gute Defensive.

Desweiteren war Maksymilian Drozdek wieder einmal sehr souverän (15 Pkt.!). Laurynas Lukosius überzeugte in beiden Spielen als Scorer und sehr guter Verteidiger, hier mit 7 Blocks. Wir haben jedoch noch Potential nach oben. Schnelligkeit bedeutet nicht Hektik, das müssen wir ändern. Auch bei der Passgenauigkeit und bei der Trefferquote gibt es noch Luft nach oben.“

EBV-Punkte gegen Woltersdorf 2.Spiel: Laurynas Lukosius 22 Pkt 1/4 FW 1 Dreier, Monty Preusche 10 Pkt., Paul Waldinger 4 Pkt. 0/2 FW, Paul Zucknick 11 Pkt. 1/2 FW, Hannes Saupe 4 Pkt., Ben Vorhoff 8 Pkt., Jannis Karls 9 Pkt. 1 Dreier, Maksymilian Drozdek 15 Pkt. 1/4 FW, Felix Blasche 6 Pkt.; Freiwürfe EBV 3/12 = 25%, 2 Dreier, Woltersdorf: FW 1/7 = 14%, 1 Dreier

Alle Fotos Manja Karls und Bernd Pflughöft.

Bestenliga U 12 männlich: Sieg und knappe Niederlage in Königs Wusterhausen

Jasmin Bisch – hoch konzentriert beim Dribbling.

… Du nimmst Nr.7 und Du nimmst Nr.5…

(mbor/mvor) Die Mädchen und Jungen des EBV-Teams U 12 schlugen sich in Königs Wusterhausen recht achtbar. Gegen die Gastgeber gewann das Team klar mit 68:43 (37:23), gegen das Nachwuchsteam der WSG Fürstenwalde hieß es am Ende knapp 59:53 (31:30) für die Domstädter aus Fürstenwalde.

Die Randberliner hatten früh morgens um 09:00 Uhr zu Hause den besseren Start. Einigen Kindern steckte noch die Anreise in den Beinen. Nach einem Achtel führte das Team aus KW mit 8:4. Diese hatten Größenvorteile, die sie auch bei den Rebounds teilweise gut zu ihrem Vorteil nutzten. Im zweiten Achtel gelang es dem EBV-Team, das Ergebnis nach dem 1.Viertel mit 16:10 freundlicher zu gestalten. Trainer Marcus Vorhoff bescheinigte seinem Team ein gutes Spiel: „Alle acht Kinder, die zum Einsatz kamen, haben bis zum Schluss gekämpft. In der Defensive stehen wir immmer noch zu wechselhaft. Wenn die gegnerischen Angriffe zu schnell werden, haben wir so unsere Probleme in der Teamdefensive und auch Probleme am jeweiligen Gegenspieler dranzubleiben.“ Einem 6:7 nach 3 Achteln folgte ein souveränes 15:6 im 4.Achtel. Daraus ergab sich eine beruhigende Halbzeitführung von 37:23.

Max Ewert im 1:1 zum Korb.

Nach der Halbzeitpause war die Partie von wechselnden Achtelständen geprägt. Einem 4:4 folgte ein 12:4, einem 4:6 folgte ein 11:6. So gewannen die Oderstädter bei ständigem Ausbau der Halbzeitführung schließlich am Ende klar mit 68:43. Noch einmal der Trainer nach dem Spiel: „Es war eine insgesamt gute Mannschaftsleistung. Wir wissen, wo wir uns zu Hause beim Training noch verbessern können, um nach den Februarferien gestärkt weiter angreifen zu können. Kritisch sehe ich auch kleinere Unsicherheiten im Passspiel. Auch daran werden wir weiterarbeiten.“

So hoch hinaus will das EBV-Team…

EBV spielte gegen Königs Wusterhausen mit: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 7 Pkt. 0/2 1 Dreier, Henry Matteo Pirke 0 Pkt., Nick Vorhoff 50 Pkt. 3/6 FW 3 Dreier, Miriam Zucknick 2 Pkt., Max Ewert 7 Pkt. 1/1 FW, Jasmin Bisch 2 Pkt., Tjaden Korm 0 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe 4/11 = 36% 4 Dreier, Königs Wusterhausen 1 Dreier

Der Jüngste im EBV-Team: Henry Matteo Pirke in der Defensive.

Die WSG Fürstenwalde als zweiter Gegner schmeckte Einigen vom EBV nicht unbedingt. Der WSG-Trainer hatte sich das vorherige Spiel sehr gut angeschaut und sich Notizen gemacht. Für ihr schnelles Umschaltspiel von der Verteidigung in die Offensive waren einige EBV-Spieler schlichtweg zu langsam. Trainer Marcus Vorhoff: „Viele Spieler des EBV hatten nach dem ersten Spiel bereits konditionelle Probleme, diesem schnellen Spiel zu folgen. Es wurde nicht mehr verteidigt und wenn nur 1 oder 2 Spieler von uns verteidigen, dann wird das am Ende nichts. Auch die Konzentration ging mit zunehmender Spielzeit den ,Bach herunter´. Dadurch haben wir leichte Körbe verworfen.“

Dass Nick Vorhoff in beiden Spielen einmal mehr sehr gut verformte und in beiden Spielen 50 bzw. 34 Punkte machte, soll hier nicht nur am Rande erwähnt sein!

Louis Mielenz, mit Ball, vor dem Durchbruch zum gegnerischen Korb.

 

Miriam Zucknick (im Vordergrund) beim Offensiv-Dribbling.

Trotz der angesprochenen Mängel im EBV-Spiel hielten die Eisenhüttenstädter noch ganz gut mit. Einem 4:4 folgte ein 12:8 für den EBV nach einem Viertel. Dann kam die Stunde der WSG mit 8:4 und 11:10 wurde es ein knapper Halbzeitstand von 31:30 für Fürstenwalde.

Nach der großen Pause machte die WSG offensiv genauso weiter mit 10:7, 4:3 und einem hohen 13:4 im 7.Achtel. Die EBV-Spielerinnen und -Spieler hatten nichts mehr hinzusetzen; jetzt führte Fürstenwalde klar mit 58:44. Das konnte der EBV im letzten Spielabschnitt trotz eines sehr guten 9:1 – Endspurtes nicht mehr wettmachen. So gewann Fürstenwalde verdient mit 59:53. Der EBV-Trainer nach dem Spiel: „Mein Team machte ein solides Spiel. Mit den Zuspielen war ich insgesamt zufrieden. Unsere Schwachstelle ist und bleibt die Defensive. Daran müssen wir unbedingt arbeiten.“

EBV spielte gegen Fürstenwalde mit: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 10 Pkt., Henry Matteo Pirke 0 Pkt., Nick Vorhoff 34 Pkt. 1/7 FW 3 Dreier, Miriam Zucknick 0 Pkt., Max Ewert 3 Pkt. 1 Dreier, Jasmin Bisch 2 Pkt., Tjaden Korm 4 Pkt.; Freiwürfe 1/7 = 14% 4 Dreier, Fürstenwalde: 3 Dreier

Alle Fotos von Ina Mielenz.

U 9 männlich: Spannung und Dramatik beim Minibasketball-Turnier in Bernau

Bereit zum Turnier.

EBV … EBV … EBV

(mbor/orüd) Zu einem weiteren Miniturnier war der EBV nach Bernau eingeladen, in der Turn-halle Am Wasserturm. Dank Frank Balzer konnte ein gesponserter Bus vom Städtischen Krankenhaus für die Fahrt genutzt werden.

Laut Spielplan hatte das Team von Trainer Oliver Rüdiger das erste Spiel Pause. So ergab sich die Gelegenheit, dass Trainer, Team und die mitgereisten ca. dreißig Fans die ersten Spiele ansehen konnten. Im Turnier spielte Jeder gegen Jeden. Die Kinder hatten die Möglichkeit, sich auf die kommenden Gegner einzustellen.

Gespielt wurde in 4 Vierteln zu je 5 Minuten.

Spiel 1: EBV – USV Potsdam/Mädchen

Die Spannung steigt.

Der EBV begann mit Otto Engelien, Lia Charlotte Wilke, Tomke Domachowski und Lenny Rüdiger. Nach anfänglichem nervösem Beginn beiderseits kam es danach schnell zu den ersten Körben für beide Teams. Das Spiel war vorerst ziemlich ausgeglichen. Im zweiten Viertel kamen dann Diego Joel Schaeffer, Henry Matteo Pirke, Merle Müller, Karl Stolz zu ihrem ersten Einsatz. Mit guten Einzelaktionen und durch gutes Zusammenspiel wurde das erste Spiel gewonnen.

Spiel 2: EBV 1971 – StarWings Glienicke/Mädchen

Bitte lächeln.

In diesem Spiel waren beide Mannschaften schon sehr gut eingespielt. Wieder begannen die gleichen Spieler wie im ersten Spiel. Es wurde mit viel Einsatz gezeigt. Und es wurde schon schöner Basketball gespielt. Auch der zweite Vierer zeigte sehr ansehnliche Aktionen. Am Ende bedeutete es einen Sieg für den EBV 1971. Die Schiedsrichter achteten schon zu Beginn des Turniers achteten auf technische Fehler, wie Doppeldribbling und Schrittfehler. Das sollte drauf abzielen, dass schon bei den Kleinen auf richtiges Dribbling Wert gelegt wurde.

Spiel 3: EBV – StarWings/Jungen, das war der Turnierfavorit.

Der große mitgereiste Anhang.

Es war den Oderstädtern anzumerken, dass die ersten beiden Spiele viel Kraft gekostet haben. Die schon angeschlagene Merle Müller bekam eine kleine Auszeit und nutzte diese, um Kraft für das letzte Spiel des Tages zu sammeln. Nach anfänglich starker EBV – Gegenwehr behaupteten sich die Glienicker immer besser. Sie spielten insgesamt schneller, technisch sauberer und setzten mit ihren vielen erzielten Punkten ein Achtungszeichen. Das Team war dem EBV weit überlegen. Der EBV-Trainer nahm „etwas den Fuß vom Gas“ und ließ das Spiel etwas ruhiger laufen. Diese Niederlage war einkalkuliert.

Ruhephase.

Spiel 4: EBV – SSV Lok Bernau//Mädchen

Im letzten Turnierspiel ging es um Platz zwei und drei für den EBV. Die Pause zwischendurch war nur kurz. Otto Engelien, Henry Matteo Pirke, Lenny Rüdiger und Merle Müller begannen. Sie setzten alles daran um gut abzuschneiden und dem zweiten Vierer einen kleinen, aber wichtigen Vorsprung mitzugeben. Im zweiten Viertel kämpften Tomke Domachowski, Diego Joel Schaeffer, Karl Stolz und Lia Charlotte Wilke um jeden Ball, um jeden Punkt. Jedoch konnten diese Vier die Führung der Mädchen von Bernau nicht verhindern. Im dritten Viertel kam der EBV dann wieder zurück und konnte fast wieder aufschließen.

Nach jedem Spiel – Abklatschen.

Das letzte Viertel sollte also zwischen Silber und Bronze entscheiden. Dank eines starken Willens und des Kampfes um jeden Ball wurde dieses Spiel mit einem Punkt hauchdünn gewonnen. Ein Wermutstropfen war an diesem Tag, dass der Ausrichter Bernau nach dem Turnier keine Siegerehrung vornahm. Trotzdem feierten die Spieler zusammen mit ihrem Trainer und den Fans ihren großartigen Erfolg.

Der EBV spielte das Turnier mit: Otto Engelien, Lia Charlotte Wilke, Tomke Domachowski, Lenny Rüdiger, Diego Joel Schaeffer, Henry Matteo Pirke, Merle Müller, Karl Stolz

Alle Fotos von Anne Pirke, Diana Schaeffer, Annika Stolz und Frank Balzer

U 12 männlich: 76:50 – Sieg vor Heimpublikum gegen Fürstenwalde, 67:81 – Niederlage im Rückspiel gegen den gleichen Gegner

Hannah Greger beim Dribbling.

(mbor) Das Team der U 12 erlebte vor eigenem Publikum zwei Heimspiele mit wechselndem Erfolg. Weil die Mannschaft der BG 94 Schwedt nicht anreiste, vereinbarten die Trainer des EBV und der WSG Fürstenwalde ein Hin- und Rückspiel. Im ersten Spiel gewann der Gast-geber mit 76:50 (37:31), im Rückspiel drehte Fürstenwalde den Spieß um und siegte ebenso klar mit 81:67 (33:34).

Nick Vorhoff – der Allrounder.

Bei den Gastgebern kam der erst 8jährige Henry Matteo Pirke zu seinem ersten Einsatz. Der EBV begann    mit   Hannah Greger, Jasmin Bisch, Tjaden Korm und Nick Vorhoff. Leider musste Jasmin Bisch bereits nach   wenigen Minuten wegen Unwohlseins die Segel streichen und ausgewechselt werden. EBV-Trainerin Anne Vorhoff hatte vor der Partie zwei Spielteams zusammengestellt, die sich gegen Fürstenwalde sehr gut behaupteten. Beide 4er-Mannschaften arbeiteten in den ersten der vier Achteln bis zur Halbzeit auch gut zusammen und erkämpften sich durch phasenweise gute Defensive und einige sehenswerte Angriffsaktionen ein 14:9, 4:14, 12:2 und ein 7:6. So stand nach 20 Minuten 37:31 für den EBV.

Emilia Dembinska in der Offensive.

Nach der sehr verdienten Halbzeitpause für beide Teams ging es kämpferisch in die 2.Halbzeit. Auch dort spielten alle Beteiligten, sowohl die der Gastgeber als auch die der Gästespieler sehr einsatzstark. Beim EBV war es einmal mehr Nick Vorhoff, der mit 43 Punkten und 2 erfolgreichen Dreiern in den Mittelpunkt rückte. Ihm standen in keiner Weise zum Beispiel die Spielerin Hannah Greger mit 10 Punkten sowie Tjaden Korm mit 5 Punkten und Max Ebert mit 3 Punkten nach. Bei den Gästen war es der Spieler M. Altmann. Er machte mit seinen gekonnten Dribblings und oft genug erfolgreichen Würfen auf sich aufmerksam.

Der Gastgeber erhöhte mit einem 14:4 auf 51:35, musste jedoch mit 0:9 (6.Achtel) eine 51:44-Verkürzung hinnehmen. Es wurde noch einmal spannend. Die letzten beiden Achtel gingen mit 12:0 und 13:6 klar an die Gastgeber, die sich schließlich glücklich mit 76:50 von den Zuschauern verabschiedeten.

Spiel 1: für den EBV spielten gegen WSG Fürstenwalde: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 0 Pkt. 0/2 Freiwürfe 1 Dreier, Henry Matteo Pirke 0 Pkt., Nick Vorhoff 43 Pkt. 1/3 FW 2 Dreier, Emilia Dembinska und Miriam Zucknick beide 0 Pkt., Hannah Greger 10 Pkt., Max Ewert 3 Pkt. 1 Dreier, Jasmin Bisch 0 Pkt., Tjaden Korm 5 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 1/7 = 14% 5 Dreier, Fürstenwalde: 1 Dreier

Kampf um jeden Ball.

Max Ewert (mit Ball) in Aktion.

Nach einer etwas längere Pause baten beide Eisenhüttenstädter Schiedsrichter zum Rückspiel an den Mittelkreis. Bereits von Beginn an war zu erkennen, dass Fürstenwalde dieses 2.Spiel unbedingt gewinnen wollte. Das Team bewies Nehmerqualitäten und spielte jetzt wesentlich besser als Team. Aber auch die Gastgeber wollten ihren Teil zum guten Spiel beitragen. Sie bewiesen im Teamspiel weiter ansteigende Tendenz, auch wenn nicht alles glückte. In den ersten beiden Achteln dominierte der EBV mit 15:9 und 6:4. Nick Vorhoff brachte den Ball und zog zum Korb, bei einem Fehlwurf waren Hannah Greger bzw. Tjaden Korm da, um den Rebound einzusammeln und den fälligen Korbleger einzunetzen. Louis Mielenz dribbelte auch unter Bedrängnis sicher und spielte im Teamwork. Ein großes Lob gab es noch einmal von der Trainerin für Henry Matteo Pirke, der defensiv richtig arbeitete und im Umkehrspiel Akzente setzte. Auch die übrigen bis dato Nichtgenannten wie Leon Berg, Miriam Zucknick und Emilia Dembinska setzten sich stark in Szene.

Louis Mielenz im Kampf um den Ball.

So ganz allmählich hatten die Gäste Oberwasser. Wenn deren Defensive stand, hatte es der EBV sehr schwer, den Ball zu bewegen, verzettelte sich in Einzelaktionen und nahm zu viele schwere Würfe. Die WSG-Spieler erhöhten den Druck, trafen am EBV-Brett recht gut und gewannen beide Achtel mit 14:12 und 7:0 zu einem insgesamt 34:33 – Halbzeitstand.

… und die Kapelle ist auch schon da.

Nach der Pause war der EBV drei Achtel fast nur Zuschauer des Geschehens. Der EBV verlor oft den Ball in seiner Offensive und war in der Rückwärtsbewegung zu langsam. Fürstenwalde punktete sich mit 16:4, 16:6 und einem 10:8 zu einem beruhigenden 76:51  Vorsprung. Erst im letzten Achtel gab es noch eine kleine „Ergebniskosmetik“, indem der EBV diesen Abschnitt bei jetzt guter Teamdefensive mit 16:5 gewann. Noch einmal die Heim-Trainerin: „Ich bin trotz der Niederlage im 2.Spiel stolz auf mein Team. Alle kämpften bis zum Schluss. Ich sah Verbesserungen in der Defensive im Vergleich zu den letzten Turnieren. Daran müssen wir weiterarbeiten. Wir haben bei den Rebounds unter den Körben oft nur zugeschaut. Auch das können wir positiv beeinflussen.“ Am verdienten 81:67 WSG-Sieg konnten die Gastgeber jedoch nichts mehr ändern.

Spiel 2: für den EBV spielten gegen Fürstenwalde: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 15 Pkt. 1 Dreier, Henry Matteo Pirke 0 Pkt., Nick Vorhoff 33 Pkt. 2/4 FW 1 Dreier, Emilia Dembinska und Miriam Zucknick beide 0 Pkt., Hannah Greger 13 Pkt. 1 Dreier, Max Ewert 2 Pkt., Jasmin Bisch 0 Pkt. nicht gespielt, Tjaden Korm 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 2/4 = 50% 3 Dreier, Fürstenwalde: 2 Dreier

Landesliga U 16 männlich: Zwei klare Niederlagen in Lauchhammer

(mbor/mvor) Zwei Niederlagen erlitt das U 16-Team letzten Sonntag in Lauchhammer. Zuerst wurde es derb mit 37:79 (22:36) gegen den Gastgeber. Recht knapp war es dann im anschließenden Spiel gegen die SG Rot-Weiß Neuenhagen mit 51:56 (21:39).

Laurynas Lukosius – hier beim Sprungball (in schwarz) im Heimspiel gegen Lauchhammer – war dieses Mal einer der besten in einem insgesamt recht schwachen EBV-Team.

Das Spiel gegen Lauchhammer fasste der mitgereiste Trainer Marcus Vorhoff kurz so zusammen: „Wir fanden in keiner Spielphase gegen die körperlich überlegenen Gastgeber zu unserem Spiel. Unser Defensivspiel verdiente nicht den Namen, wie es heißt. Verteidigen heißt eigentlich, sich bewegen, sich anstrengen, eigene Aktionen gegen den Gegner inszenieren. Davon waren wir in vielen Phasen sehr weit entfernt.“

Die Quittung hat das Team im gesamten Spiel erhalten. Alle vier Viertel gingen mit 13:20, 9:16, 5:21 und 10:22 verloren. Die Gäste trafen im 2.Viertel nur dreimal aus dem Feld, im 3.Viertel sogar nur zweimal. Allein das spricht schon Bände.

Die Gastgeber spielten ihre sich bietenden Chancen sehr clever aus. Sie fanden immer den besser postierten Mitspieler, dieser wiederum fand einen weiteren Mitspieler, welcher dann seelenruhig einnetzen konnte. Oder sie nutzten einfache Zuspielfehler des EBV zu erfolgreichen Konterattacken.

Die EBV-Spieler hatten offensiv überhaupt keinen Plan. Da half es auch nicht, dass der vorher kaum Training habende Laurynas Lukosius starke 23 Punkte erzielte und dass Ben Vorhoff nur magere 8 Punkte beisteuern konnte. Die Körperlichkeit fehlte beim EBV insgesamt. Marcus Vorhoff sprach auch davon, dass „einige Spieler das Kämpferische vermissen ließen, um Lauchhammer an diesem Tag aus den Angeln zu heben.“ So geht denn auch der hohe Sieg von 79:37 für Lauchhammer voll in Ordnung.

EBV spielte gegen Lauchhammer mit: Laurynas Lukosius 23 Pkt. 3/6 FW, Lias Ettmeier 0 Pkt., Sean Noack 2 Pkt., Paul Zucknick 0 Pkt., Ben Vorhoff 8 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 2 Pkt. 0/1 FW, Maksymilian Drozdek 2 Pkt. 7/15 47 FW; Freiwürfe EBV:  = 73%, Dreier, Lauchhammer: 5/10 = 50%, 2 Dreier

So lange die Kraft reichte – Ben Vorhoff (in der Mitte) in der Verteidigung.

Im Spiel danach war der EBV – nur mit 7 Spielern angetreten – noch einmal stark gefordert. Die Oderstädter hatten die SG Rot-Weiß Neuenhagen im ersten Spiel noch klar mit 70:55 bezwungen.

Die Neuenhagener reisten mit 12 teilweise großen Spielern an. Sie spielten von Beginn an recht hart, teilweise auch unfair. Einer von den beiden Schiedsrichtern war dem nicht gewachsen. Er pfiff zu wenige Fouls bei Neuenhagen. Die Leidtragenden waren die nur 7 EBV-Spieler.

Unabhängig dieser Tatsache war es ein hart umkämpftes Spiel. Defensiv war der EBV wie auch gegen Lauchhammer im Umkehrspiel einfach zu langsam, zu reaktionsträge. Das nutzten die Neuenhagener für ihr Spiel und zu den für den EBV bitteren Gegenpunkten. Nach 10 Minuten führte Neuenhagen mit 19:12, zur Halbzeit schon mit 39:21.

Die Oderstädter besannen sich im Laufe des Spiels trotzdem noch ihrer an diesem Tag leider nur begrenzten Mittel. Eine Halbzeitansprache von Marcus Vorhoff tat ihr Übriges, sie zeigte in der zweiten Halbzeit Wirkung. Die Eisenhüttenstädter kamen näher. Mehr als 80% der erfolgreichen Angriffe gingen über den wieder sehr gut agierenden Laurynas Lukosius (36 Punkte). Lias Ettmeier kam allmählich aus seiner Komfortzone heraus, erzielte 6 Punkte, Jannis Karls steuerte 4 Punkte bei.

Aber – es reichte am Ende nicht zum Sieg. Dazu hätte es über das gesamte Spiel hinweg von allen 7 anwesenden EBV-Spielern eines 100%igen Einsatzes bedurft. Neuenhagen hatte sein erstes Spiel des Tages. Der EBV war am Ende, im wahrsten Sinne des Wortes, seines zweiten Spiels. Ein 12:10 im dritten Viertel und ein aufhorchendes 18:7 im vierten Viertel genügten nicht mehr, um diese sehr bittere 56:61 – Niederlage zu verhindern.

EBV spielte gegen Neuenhagen mit: Laurynas Lukosius 36 Pkt. 6/12 FW, Lias Ettmeier 6 Pkt., Sean Noack 0 Pkt., Paul Zucknick 2 Pkt., Ben Vorhoff 1 Pkt. 1/4 FW, Jannis Karls 4 Pkt., Maksymilian Drozdek 2 Pkt. 0/4 FW; Freiwürfe EBV: 7/20 = 35%, 0 Dreier, Neuenhagen: 3/11= 27%, 0 Dreier

Alle Fotos von Bernd Pflughöft.

 

 

Bezirksliga Herren Staffel Süd: Klare Niederlage mit 58:84 in Fürstenwalde

(mbor/rzuck) Eine derbe 58:84 – Klatsche fing sich das EBV – Herrenteam zum Jahresauftakt in Fürstenwalde. Eisenhüttenstadt reiste mit nur 8 Spielern in die Domstadt. Das waren schon vornherein 3 bis 4 Spieler zu wenig. Erwartet wurden die Männer von 11 erfahrenen Oberliga- und Ü 40-Spielern sowie einigen jungen Nachwuchstalenten.

Vitali Palkin als erfolgreichster Werfer beim unterlegenen EBV-Team mit 28 Punkten.

In der engen Spielhalle in der Grünstraße hatten natürlich die Gastgeber einige Vorteile, die die Eisenhüttenstädter mit Schnelligkeit und breit angelegtem Spiel wettmachen wollten. Defensiv sollte es sehr konzentriert zugehen, um die Räume der WSG möglichst zu minimieren und die bekannten Fürstenwalder Dreierschützen eng zu markieren. Eisenhüttenstadt erzielte zwar die ersten beiden Punkte des Spiels; diese Führung sollte auch die einzige Führung im gesamten Spiel bleiben.

Es entwickelte sich im ersten Viertel noch ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für Fürstenwalde. Drei schnelle Dreier durch den Fürstenwalder J. Koucham brachten eine erste komfortable Führung (11:5/5. Minute) für die WSG. Mehrere Einzelaktionen durch Vitali Palkin hielten den EBV in dieser Phase im Spiel. So ging es mit 4 Punkten Rückstand (13:17) in die Viertelpause.

Im 2.Viertel gelangen den Gastgebern zwei lange Erfolgsphasen. Die Eisenhüttenstädter gerieten in dieser Zeit in einen hohen Rückstand, nämlich mit 15:30/ bis zur 15. Minute und mit 20:42/ bis zur Halbzeit in der 20. Minute. Der EBV war vollkommen von der Rolle.  Insbesondere defensiv haperte es überall. Fürstenwalde konnte sich viele zweite, ja sogar dritte Chancen (mit Rebounds) erarbeiten und diese dann spätestens verwerten.  Eisenhüttenstadt blieb auf der Gegenseite sowohl im 1:1 als auch aus der Distanz (fast) erfolglos. Es gelang im 2.Viertel kein einziger „normaler“ Punkt aus dem Feld. Fürstenwalde bekam 5 Fouls, die 10 Freiwürfe für den EBV nach sich zogen. Der Gast verwandelte 7 von 10 Würfen von der Linie.

Arian Schneider steuerte 13 Punkte zum EBV-Ergebnis bei.

In der Halbzeit wurden einige kritische Punkte angesprochen. Es ging nun mit neuer Energie in die zweite Halbzeit. Und siehe da, die Pause zeigte beim EBV eine positive Wirkung: Eine bessere Team-Verteidigung, mehrere schnelle Gegenangriffe und das entsprechende Wurfglück sorgen für eine zwischenzeitlich nur noch einstellige Führung der Gastgeber in der 32. Minute mit 59:51. Dieses Viertel gewann der EBV mit guten 26:15.

Dennis Herkt ( vorn verdeckt, in grüner Spielerkleidung) brachte es auf 7 Scorerpunkte.

Dieser Spirit sollte für die letzten 8 Minuten das Maß aller Dinge sein. Das war jedoch mitnichten der Fall. Der Knackpunkt war erneut die wiederum schwache Verteidigung. Mehrere unnötige Nachlässigkeiten in der Defense sowie zunehmende Foulprobleme dreier Schlüsselspieler sorgten für einen ähnlichen Spielverlauf wie im 2. Viertel. Der Gastgeber punktete nach Belieben, zwei Run´s (33. bis 36. Minute zum 71:58 und 37.bis 39. Minute zum 80:58) taten ihr Übriges. Trainer Robert Zucknick nach diesem Spiel: „Wir hatten es sehr schwer, überhaupt aus dem Feld heraus (nur 4x im 4.Viertel/davon 2 erfolgreiche Dreier) zum erfolgreichen Abschluss zu kommen. Fürstenwalde hat die eigene Zone clever immer wieder dicht gemacht. Damit hatten unsere beiden Center Dennis Herkt und Max Kalisch wenig Spielraum.

Außerdem haben wir es einfach viel zu selten geschafft, den Ball zu den Centern überhaupt erst einmal hin zu bewegen; entweder weil unsere Flügel vorher schon ins 1:1 gegangen sind oder weil Fürstenwalde eine Hand im Pass hatte. Dazu kommt, dass unser Spiel von sehr vielen Individualaktionen und von zu wenig von Teambasketball geprägt. So können wir ein Team wie Fürstenwalde nicht aus den Angeln heben. Am Ende siegte leider Fürstenwalde, auch in dieser Höhe völlig verdient, bei einem 26-Punkte-Vorsprung mit 84:58.“

Die besten Scorer bei den Gästen waren Vitali Palkin mit 28 Punkten und drei erfolgreichen Dreiern und Arian Schneider mit 13 Punkten sowie Dennis Herkt mit 7 Punkten, beide mit je einem Dreier.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde 2: Linus Zühlke 3 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Arian Schneider 13 Pkt. 9/14 FW 1 Dreier, Vitali Palkin 28 Pkt. 3/6 FW 3 Dreier, Egor Sorokin 4 Pkt., Jaime Gomez 3 Pkt. 1/2 FW, Max Kalisch 0 Pkt., Tobias Laabs 0 Pkt., Dennis Herkt 7 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 14/24 = 59% 4 Dreier, Fürstenwalde 2: 17/24 = 71% 7 Dreier

Alle Fotos von Bernd Pflughöft beim Heimspiel gegen BBC Cottbus 3.