Bestenliga U 12 männlich: Vermeidbare Niederlagen beim Saisonabschluss bei Auswärtsspielen in Woltersdorf

Sprungball Spieleröffnung – erstes Spiel gegen Hennigsdorf.

(mvor/mbor) Das Team der U 12 reiste zu seinem letzten Turnier der Saison nach Woltersdorf. Gegen Konkurrenz aus Hennigsdorf und Woltersdorf hatten die Jungen und Mädchen in beiden Spielen das Nachsehen. Sie verloren sowohl gegen die Hennigsdorfer Tornados mit 67:81 (31:47) als auch anschließend gegen die Gastgeber aus Woltersdorf mit 61:75 (20:44).

Kampf um den Ball mit Aaron Kettenbeil

In beiden Spielen zeigten sich erneut die zwei Seiten der Eisenhüttenstädter Spielerinnen und Spieler. In diesem Team spielen teilweise schon sehr erfahrene Spieler, wie Hannah Greger, Nick Vorhoff und Louis Mielenz an der Seite mit noch unerfahrenen und gerade erst in den Verein eingetretenen Spielern, wie Leon Pascal Koppitz  zusammen. Das führte zu vielen Schwierigkeiten im Spielverständnis miteinander und zu mehreren Ungenauigkeiten beim Passen und Fangen.

Gegen das Team aus dem Nordwesten Berlins – Hennigsdorf – war der Start etwas holprig. Defensiv war das EBV-Team zwar besser auf seinen Gegner als in den letzten Spielen eingestellt. Die Spieler wurden schneller aufgenommen und gestellt. Offensiv hatten einige EBV-Spielerinnen und -Spieler deutliche Angst, mit ihrem Dribbling zu beginnen. Die Zuspiele zum Mitspieler kamen recht gut, nur beim Fangen gab es einige Probleme. Vorn wiederum wurden einige freie Korbleger liegengelassen.

Sprungball zum 2.Spiel gegen Woltersdorf mit Louis Mielenz.

So erzielte das Team bis zur Halbzeit die Achtelergebnisse: 7:14, 9:8, 3:11 und 12:14. Das ergab einen Halbzeitstandrückstand von 31:47. Nach dem Seitenwechsel begann der EBV ganz schwach mit einen 3:11 – Debakel. Davon konnte er sich trotz aller Bemühungen mit 9:10, 13:2 und einem 11:11 im 8.Achtel nicht mehr erholen. Das ergibt zwar eine leichte Führung von 36:34 für die 2.Halbzeit. Aber die Oderstädter hatten schon in der ersten Halbzeit zu viele Punkte kassiert, so dass dieses Spiel mit 67:81 verlorenging. Am Ende war es die insgesamt fehlende Kondition und Ausdauer des Teams, die das Spiel für Hennigsdorf kippen ließen.

In der nur kurzen Auswertung nach diesem Spiel und in Vorbereitung auf das sofort folgende Spiel gegen die Gastgeber aus Woltersdorf versuchte die EBV-Trainerin ihrer Mannschaft noch einmal einzuschärfen, dass es nur gemeinsam als Team geht, wenn alle mitziehen, vor allem konditionell, gute Leistungen zu vollbringen.

Der EBV gegen Hennigsdorf mit: Nick Vorhoff 39 Punkte 6/13 FW 5 Dreier, Louis Mielenz 15 Pkt. 0/2 FW 5 Dreier, Emilia Dembinska 2 Pkt, Hannah Greger 4 Pkt., Leon Pascal Koppitz und Miriam Zucknick beide 0 Pkt., Jasmin Bisch 3 Pkt. 1 Dreier, Aaron Kettenbeil 4 Pkt.; Freiwürfe EBV 6/15 = 40 % 11 Dreier, Freiwürfe Hennigsdorf 6 Dreier

Hannah Greger beim Dribbling.

Eine gute Woltersdorfer Defensive gleich zu Beginn des Spiels machte es dem EBV-Team sehr schwer, sich zu entfalten. Leichte offensive Fehler, wie zum Beispiel beim Dribbling in den Gegner hineindribbeln, machten es den Woltersdorfern einfach, sich den Ball zu erobern und vorn Punkte zu machen.

Außerdem müssen die Eisenhüttenstädter schneller passen und viel mehr abspielen, als sich am eigenen langen Dribbling zu erfreuen. Dazu kam noch, dass der EBV offensiv zu wenige Ideen entwickelte, sich entscheidend freizulaufen.

Der erfolgreichste Topscorer der Saison 25/26 – Nick Vorhoff. Dazu herzlichen Glückwunsch.

Trotz der Umständnisse und Gegegebenheiten war Trainerin Alexandra Zucknick nicht so unzufrieden mit den Ergebnissen: „Natürlich waren gegen Woltersdorf schon der Start mit 0:8 im ersten Achtel und das 0:14 im dritten Achtel bitter. Zumal wir diese Rückstände insgesamt nicht mehr aufholen konnten. Dafür sind die Leistungsunterschiede im Team eben einfach zu groß.

Aber wir konnten uns immer wieder herankämpfen. Davon zeugen das 9:10 (2.Achtel) und das 11:12 (4.Achtel), sowie das 7:8 (5.Achtel) und sogar die zwei gewonnenen 6. und 7.Achtel mit 17:3 bzw. 11:6. Darauf können wir im weiteren Training, auch im Hinblick auf die neue Saison 2026/27, aufbauen.“

Das Spiel wurde nach dem 7.Achtel mit 55:61 noch relativ knapp. Aber Woltersdorf machte mit einem 14:6 im 8.Achtel den „Sack zu“ und gewann letztlich verdient mit 75:61.

Der EBV gegen Woltersdorf mit: Nick Vorhoff 43 Punkte 4/7 FW 5 Dreier, Louis Mielenz 2 Pkt., Emilia Dembinska 2 Pkt, Hannah Greger 8 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier, Leon Pascal Koppitz 2 Pkt., Miriam Zucknick 0 Pkt., Jasmin Bisch 4 Pkt., Aaron Kettenbeil 0 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV 5/13 = 38 % 6 Dreier, Freiwürfe Woltersdorf 3 Dreier

Alle Fotos von Alexandra Zucknick.

Bestenliga U 12: Klarer Sieg gegen Königs Wusterhausen, Debakel gegen Team aus Lauchhammer

Emilia Dembinska aktiv in ihren Aktionen.

Hannah Greger stark im Dribbling.

(avor/mbor) Am vorletzten Spieltag zeigte das Team der U 12 zwei sehr unterschiedliche Gesichter. Gegen das Team aus Königs Wusterhausen gewannen die Mädchen und Jungen sicher mit 71:52 (24:31), gegen das Team der BG Lauchhammer 1950 gingen sie komplett mit 45:114 (14:61) unter.

Der EBV war mit 10 Spielern sehr gut aufgestellt. Verletzungsbedingt fehlten die wichtigen Stützen Max Ewert und Tjaden Korm. Für Leon Pascal Koppitz war es das erste Spiel überhaupt, Aaron Kettenbeil konnte nach einer langen Verletzung endlich wieder spielen. Eisenhüttenstadt begann im 1.Achtel mit Hannah Greger, Emilia Dembinska, Louis Mielenz und Nick Vorhoff; diese vier Kinder holten nach 5 Minuten eine 8:3-Führung heraus. Danach waren die Gäste die Aktiveren.

Jasmin Bisch, im Kampf um jeden Ball.

Nick Vorhoff – der Unterschiedsspieler und das zum wiederholten Male. Seine 73 Punkte und 7 Dreier sprechen Bände. Einfach stark.

Über die Achtel 3:5, 3:16, 10:8 und 0:10 (Halbzeit 24:31) konnte sich Eisenhüttensdtadt erst im 6.Achtel wieder etwas fangen und dann das Spiel noch drehen. Bis dahin wollte der Ball einfach nicht in den gegnerischen Korb fallen, obwohl das EBV-Team immer wieder zum Korb zog. Nach 30 Minuten gingen die Oderstädter mit 47:43 in Führung. Die Kraft der Gäste aus KW ließ zusehends nach. In der EBV-Aufstellung Nick Vorhoff, Hannah Greger, Leon Berg und Leon Pascal Koppitz erzielte der EBV einen 23:2 Lauf. Danach war der Bann gebrochen. 12:7 und 12:2 hieß es im letzten Viertel und damit 71:52 mit dem Schlusspfiff. Auf dem Tableau steht Nick Vorhoff am Ende mit 51 Punkten, der aber sehr viel im Alleingang machte.

Wenn er auf dem Spielfeld stand, „ruhen sich seine Mitspieler leider aus, es fehlt die Bewegung ohne den Ball, das einfache Freilaufen,“ so die Trainerin Anne Vorhoff. Und weiter sagte sie: „Wir sind während der kompletten Saison als Team zu langsam. Defensiv kommen wir nicht vor den Gegner, offensiv haben wir keinen Spirit in unser Spiel. Die Spieler dribbeln noch unsicher, es gab zu viele Ballverluste. Bei den Würfen nehmen wir oft den schwierigeren Wurf, der leider nicht trifft. Unsere Mädchen haben noch zu wenig Selbstvertrauen. Im Training zeigen sie aber gute Ansätze. Diese gilt es im Spiel noch besser umzusetzen. Bei den Jungen klappte es in der Defensive bei Leon Berg gut. Aaron Kettenbeil dribbelte recht ballsicher und holte einige wichtige Rebounds. Einen guten Einstand hatte Leon Pascal Koppitz. Er bewies bis zum Schluss eine sehr gute kämpferische Einstellung.“

Louis Mielenz, der Wirbelwind – in zwei Spielen 23 Punkte und drei erfolgreiche Dreier. Beachtlich!!

Für den EBV spielten gegen Königs Wusterhausen: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 12 Pkt. 2 Dreier, Henry Matteo Pirke 0 Pkt., Nick Vorhoff 51 Pkt. 6/10 FW 3 Dreier, Emilia Dembinska und Miriam Zucknick beide 0 Pkt., Hannah Greger 4 Pkt., Leon Pascal Koppitz 0 Pkt., Jasmin Bisch und Aaaron Kettenbeil beide je 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 6/10 = 60%, 5 Dreier

Viel K(r)ampf um den Ball, aber beim EBV zum wenig kämpferischer Einsatz.

Obwohl die EBV-Kinder ein Spiel Pause hatten und ausgeruht ins Spiel gingen, liefen sie gegen Lauchhammer von Anfang an wieder hinterher. Beim bereits dritten Spiel gegen diesen Gegner fehlten die Energie und die nötige Leidenschaft, gegen die körperlich fast durchweg Größeren evtl. besser zu bestehen.  Über die Stationen 2:16, 4:12, 4:17 und 4:16 stand es zur Halbzeit schon ausweglos 14:61 gegen den EBV. Die meisten Punkte erzielte das Team aus der Lausitz durch eine nicht vorhandene Teamverteidigung des EBV mit seinen vielen vielen Fastbreaks. Der Gegner brauchte sich kaum anzustrengen, um solche eine klare Führung zu erzielen.

Erst gegen Ende erreichten die Eisenhüttenstädter im dritten Viertel immerhin 18 Punkte (9:14 und 9:16), dann ein 2:19 und schließlich, ein sehr kleiner Lichtblick ein 11:4 für die Gastgeber im letzten Achtel. Die allseits bekannten spielgestaltenden EBV-Kräfte und Scorer wie Louis Mielenz, Hannah Greger und Nick Vorhoff kamen auch dieses Mal zum Zug. Lobend erwähnte die EBV-Trainerin ausdrücklich die Spielerin Miriam Zucknick in beiden Spielen. Sie erzielte gegen Lauchhammer sehr gute 7 Punkte. Mit dem Ende des Spiels stand eine blamable 45:114 – Niederlage auf der Anzeigetafel.

Miriam Zucknick erzielte für sich stolze 7 Punkte!

Die Trainerin nach diesem desaströsen Spiel: „Wir werden im Training weiterarbeiten, um wenigstens den letzten Spieltag noch zufriedenstellend abzuschließen. Überhaupt nicht zufrieden bin ich mit der Einstellung eines großen Teils meiner Spielerinnen und Spieler. Daran muss sich unbedingt etwas Entscheidendendes ändern.  Wir müssen alle kämpfen bis zum Schlusspfiff, egal wie es steht.“

Für den EBV spielten gegen Königs Wusterhausen: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 11 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier, Henry Matteo Pirke nicht gespielt, Nick Vorhoff 22 Pkt. 4/8 FW 4 Dreier, Emilia Dembinska 0 Pkt., Miriam Zucknick 7 Pkt. 1/2 FW, Hannah Greger 4 Pkt., Leon Pascal Koppitz 1 Pkt. 1/2 FW, Jasmin Bisch und Aaaron Kettenbeil beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 6/14 = 43%, 5 Dreier

Alle Fotos von Ina Mielenz und Christin Berg.

U 12 männlich: Sehr klare Niederlagen bei Auswärtsspielen in Cottbus

Emilia Dembinska – ein Wirbelwind überall.

(azuck/mbor) Das Team der U 12 reiste stark ersatzgeschwächt zu einem Hin- und Rückspiel nach Cottbus. Der Gästekader bestand aus nur 8 Kindern; zwei Kinder halfen in der U 14 aus. Dazu gehörte auch der Topscorer der U 12 – Nick Vorhoff. 2 Kinder wurden leider krank abgemeldet.

Bereits das Hinspiel ging mit 91:41 für den BBC Cottbus aus. Auch dieses Mal war von Anbeginn klar, wer diese Spiele gewinnen wird. Der Gastgeber waren viel aggressiver und ballsicherer und erlangte vor allem über schnelle Angriffe schnell eine 29:9 Führung nach dem 1.Viertel (15:6 und 14:3 – Achtelergebnisse).

Kunstwurf von Louis Mielenz.

So ging es für Cottbus mit 53:15 in die Pause und auch nach dem Seitenwechsel munter weiter, 69:28 (30.Minute) und schließlich stand es zum Schluss 101:34 für Cottbus.

 

Beide Trainer Alexandra und Robert Zucknick meinten nach diesem Hinspiel: „Der BBC zeigte unseren Mädchen und Jungen klar ihre momentanen Grenzen auf. Wir konnten uns aber auch freuen: Die Kinder blieben trotz des überaus klaren Rückstandes mit Spaß bei der Sache und freuten sich über jeden ihrer eigenen Körbe.“

 

Tjaden Korm bei einem seiner Dreierwürfe.

Bei den Gästen überzeugten vor allem die Spieler Tjaden Korm mit 6 Punkten, beides Dreier sowie Louis Mielenz mit 10 Punkten, ebenfalls 2 Dreier und die resolute Hannah Greger mit 14 Punkten, dabei mit 2 Dreiern.

Der EBV im 1.Spiel gegen Cottbus: Leon Berg, Emilia Dembinska, Henry Matteo Pirke alle 0 Punkte, Jasmin Bisch und Miriam Zucknick je 2 Punkte, Tjaden Korm 6 Punkte 2 Dreier, Louis Mielenz 10 Punkte 2 Dreier, Hannah Greger 14 Punkte 4/7 FW 2 Dreier; Freiwürfe Cottbus 1/8 = 12 %

Trotz der Niederlage – es wird um den Ball gekämpft; auf dem Boden – Henry Matteo Pirke.

Das nach einer angemessenen Pause durchgeführte Rückspiel verlief ähnlich wie zuvor das 1.Spiel. Das BBC – Team bestimmte das Tempo und den Spielrhytmus. Schnell führte Cottbus mit 30:9. Bis zur Halbzeit baute der Gastgeber seine Führung auf 55:18 aus. Man sah zunehmend beiden Teams die Erschöpfung an.

Trainerin Alexandra Zucknick stellte nach der Halbzeit ein reines Mädchenteam auf: Jasmin Bisch, Emilia Dembinska, Miriam Zucknick und Hannah Greger. Diese 4 Mädchen hielten gegen die Cottbusser Jungen recht gut mit. Sie zeigten ein gutes Aufbauspiel, bemüht, dass alle Spielerinnen angespielt werden. Sie konnten jedoch nicht so viele Punkte erzielen wie die BBC-Jungen.

Jasmin Bisch mit Ballbehauptung gegen einen fairen Gegner.

Die EBV-Trainerin: „Mir war es wichtig, unabhängig vom Ergebnis, dass unsere Mädchen und Jungen eine jeweils alleinige gemeinsame Spielzeit bekommen, um weiter an Selbstvertrauen zu gewinnen. Das ist sehr gut gelungen.“

Denn anschließend hatten die EBV-Jungen mit Louis Mielenz, Tjaden Korm, Henry Matteo Pirke und Leon Berg ihren „großen“ Auftritt. Auch diese vier Kinder konnten einige Punkte erzielen. Natürlich war am 84:36 – Sieg des BBC überhaupt nicht zu rütteln. Absoluter Topscorer wurde beim EBV in diesem Spiel Louis Mielenz mit starken 22 Punkten, davon 2 Dreiern.

Der EBV im 2.Spiel gegen Cottbus: Leon Berg, Emilia Dembinska, Henry Matteo Pirke alle 0 Punkte, Jasmin Bisch 2 Pkt., Miriam Zucknick 2 Punkte 0/2 Freiwürfe, Tjaden Korm 6 Punkte, Louis Mielenz 22 Punkte 2 Dreier, Hannah Greger 4 Punkte 4; Freiwürfe Cottbus 2/5 = 40 %

Alle Fotos von Ina Mielenz.

Bestenliga U 12 männlich: Sieg und knappe Niederlage in Königs Wusterhausen

Jasmin Bisch – hoch konzentriert beim Dribbling.

… Du nimmst Nr.7 und Du nimmst Nr.5…

(mbor/mvor) Die Mädchen und Jungen des EBV-Teams U 12 schlugen sich in Königs Wusterhausen recht achtbar. Gegen die Gastgeber gewann das Team klar mit 68:43 (37:23), gegen das Nachwuchsteam der WSG Fürstenwalde hieß es am Ende knapp 59:53 (31:30) für die Domstädter aus Fürstenwalde.

Die Randberliner hatten früh morgens um 09:00 Uhr zu Hause den besseren Start. Einigen Kindern steckte noch die Anreise in den Beinen. Nach einem Achtel führte das Team aus KW mit 8:4. Diese hatten Größenvorteile, die sie auch bei den Rebounds teilweise gut zu ihrem Vorteil nutzten. Im zweiten Achtel gelang es dem EBV-Team, das Ergebnis nach dem 1.Viertel mit 16:10 freundlicher zu gestalten. Trainer Marcus Vorhoff bescheinigte seinem Team ein gutes Spiel: „Alle acht Kinder, die zum Einsatz kamen, haben bis zum Schluss gekämpft. In der Defensive stehen wir immmer noch zu wechselhaft. Wenn die gegnerischen Angriffe zu schnell werden, haben wir so unsere Probleme in der Teamdefensive und auch Probleme am jeweiligen Gegenspieler dranzubleiben.“ Einem 6:7 nach 3 Achteln folgte ein souveränes 15:6 im 4.Achtel. Daraus ergab sich eine beruhigende Halbzeitführung von 37:23.

Max Ewert im 1:1 zum Korb.

Nach der Halbzeitpause war die Partie von wechselnden Achtelständen geprägt. Einem 4:4 folgte ein 12:4, einem 4:6 folgte ein 11:6. So gewannen die Oderstädter bei ständigem Ausbau der Halbzeitführung schließlich am Ende klar mit 68:43. Noch einmal der Trainer nach dem Spiel: „Es war eine insgesamt gute Mannschaftsleistung. Wir wissen, wo wir uns zu Hause beim Training noch verbessern können, um nach den Februarferien gestärkt weiter angreifen zu können. Kritisch sehe ich auch kleinere Unsicherheiten im Passspiel. Auch daran werden wir weiterarbeiten.“

So hoch hinaus will das EBV-Team…

EBV spielte gegen Königs Wusterhausen mit: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 7 Pkt. 0/2 1 Dreier, Henry Matteo Pirke 0 Pkt., Nick Vorhoff 50 Pkt. 3/6 FW 3 Dreier, Miriam Zucknick 2 Pkt., Max Ewert 7 Pkt. 1/1 FW, Jasmin Bisch 2 Pkt., Tjaden Korm 0 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe 4/11 = 36% 4 Dreier, Königs Wusterhausen 1 Dreier

Der Jüngste im EBV-Team: Henry Matteo Pirke in der Defensive.

Die WSG Fürstenwalde als zweiter Gegner schmeckte Einigen vom EBV nicht unbedingt. Der WSG-Trainer hatte sich das vorherige Spiel sehr gut angeschaut und sich Notizen gemacht. Für ihr schnelles Umschaltspiel von der Verteidigung in die Offensive waren einige EBV-Spieler schlichtweg zu langsam. Trainer Marcus Vorhoff: „Viele Spieler des EBV hatten nach dem ersten Spiel bereits konditionelle Probleme, diesem schnellen Spiel zu folgen. Es wurde nicht mehr verteidigt und wenn nur 1 oder 2 Spieler von uns verteidigen, dann wird das am Ende nichts. Auch die Konzentration ging mit zunehmender Spielzeit den ,Bach herunter´. Dadurch haben wir leichte Körbe verworfen.“

Dass Nick Vorhoff in beiden Spielen einmal mehr sehr gut verformte und in beiden Spielen 50 bzw. 34 Punkte machte, soll hier nicht nur am Rande erwähnt sein!

Louis Mielenz, mit Ball, vor dem Durchbruch zum gegnerischen Korb.

 

Miriam Zucknick (im Vordergrund) beim Offensiv-Dribbling.

Trotz der angesprochenen Mängel im EBV-Spiel hielten die Eisenhüttenstädter noch ganz gut mit. Einem 4:4 folgte ein 12:8 für den EBV nach einem Viertel. Dann kam die Stunde der WSG mit 8:4 und 11:10 wurde es ein knapper Halbzeitstand von 31:30 für Fürstenwalde.

Nach der großen Pause machte die WSG offensiv genauso weiter mit 10:7, 4:3 und einem hohen 13:4 im 7.Achtel. Die EBV-Spielerinnen und -Spieler hatten nichts mehr hinzusetzen; jetzt führte Fürstenwalde klar mit 58:44. Das konnte der EBV im letzten Spielabschnitt trotz eines sehr guten 9:1 – Endspurtes nicht mehr wettmachen. So gewann Fürstenwalde verdient mit 59:53. Der EBV-Trainer nach dem Spiel: „Mein Team machte ein solides Spiel. Mit den Zuspielen war ich insgesamt zufrieden. Unsere Schwachstelle ist und bleibt die Defensive. Daran müssen wir unbedingt arbeiten.“

EBV spielte gegen Fürstenwalde mit: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 10 Pkt., Henry Matteo Pirke 0 Pkt., Nick Vorhoff 34 Pkt. 1/7 FW 3 Dreier, Miriam Zucknick 0 Pkt., Max Ewert 3 Pkt. 1 Dreier, Jasmin Bisch 2 Pkt., Tjaden Korm 4 Pkt.; Freiwürfe 1/7 = 14% 4 Dreier, Fürstenwalde: 3 Dreier

Alle Fotos von Ina Mielenz.

U 12 männlich: 76:50 – Sieg vor Heimpublikum gegen Fürstenwalde, 67:81 – Niederlage im Rückspiel gegen den gleichen Gegner

Hannah Greger beim Dribbling.

(mbor) Das Team der U 12 erlebte vor eigenem Publikum zwei Heimspiele mit wechselndem Erfolg. Weil die Mannschaft der BG 94 Schwedt nicht anreiste, vereinbarten die Trainer des EBV und der WSG Fürstenwalde ein Hin- und Rückspiel. Im ersten Spiel gewann der Gast-geber mit 76:50 (37:31), im Rückspiel drehte Fürstenwalde den Spieß um und siegte ebenso klar mit 81:67 (33:34).

Nick Vorhoff – der Allrounder.

Bei den Gastgebern kam der erst 8jährige Henry Matteo Pirke zu seinem ersten Einsatz. Der EBV begann    mit   Hannah Greger, Jasmin Bisch, Tjaden Korm und Nick Vorhoff. Leider musste Jasmin Bisch bereits nach   wenigen Minuten wegen Unwohlseins die Segel streichen und ausgewechselt werden. EBV-Trainerin Anne Vorhoff hatte vor der Partie zwei Spielteams zusammengestellt, die sich gegen Fürstenwalde sehr gut behaupteten. Beide 4er-Mannschaften arbeiteten in den ersten der vier Achteln bis zur Halbzeit auch gut zusammen und erkämpften sich durch phasenweise gute Defensive und einige sehenswerte Angriffsaktionen ein 14:9, 4:14, 12:2 und ein 7:6. So stand nach 20 Minuten 37:31 für den EBV.

Emilia Dembinska in der Offensive.

Nach der sehr verdienten Halbzeitpause für beide Teams ging es kämpferisch in die 2.Halbzeit. Auch dort spielten alle Beteiligten, sowohl die der Gastgeber als auch die der Gästespieler sehr einsatzstark. Beim EBV war es einmal mehr Nick Vorhoff, der mit 43 Punkten und 2 erfolgreichen Dreiern in den Mittelpunkt rückte. Ihm standen in keiner Weise zum Beispiel die Spielerin Hannah Greger mit 10 Punkten sowie Tjaden Korm mit 5 Punkten und Max Ebert mit 3 Punkten nach. Bei den Gästen war es der Spieler M. Altmann. Er machte mit seinen gekonnten Dribblings und oft genug erfolgreichen Würfen auf sich aufmerksam.

Der Gastgeber erhöhte mit einem 14:4 auf 51:35, musste jedoch mit 0:9 (6.Achtel) eine 51:44-Verkürzung hinnehmen. Es wurde noch einmal spannend. Die letzten beiden Achtel gingen mit 12:0 und 13:6 klar an die Gastgeber, die sich schließlich glücklich mit 76:50 von den Zuschauern verabschiedeten.

Spiel 1: für den EBV spielten gegen WSG Fürstenwalde: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 0 Pkt. 0/2 Freiwürfe 1 Dreier, Henry Matteo Pirke 0 Pkt., Nick Vorhoff 43 Pkt. 1/3 FW 2 Dreier, Emilia Dembinska und Miriam Zucknick beide 0 Pkt., Hannah Greger 10 Pkt., Max Ewert 3 Pkt. 1 Dreier, Jasmin Bisch 0 Pkt., Tjaden Korm 5 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 1/7 = 14% 5 Dreier, Fürstenwalde: 1 Dreier

Kampf um jeden Ball.

Max Ewert (mit Ball) in Aktion.

Nach einer etwas längere Pause baten beide Eisenhüttenstädter Schiedsrichter zum Rückspiel an den Mittelkreis. Bereits von Beginn an war zu erkennen, dass Fürstenwalde dieses 2.Spiel unbedingt gewinnen wollte. Das Team bewies Nehmerqualitäten und spielte jetzt wesentlich besser als Team. Aber auch die Gastgeber wollten ihren Teil zum guten Spiel beitragen. Sie bewiesen im Teamspiel weiter ansteigende Tendenz, auch wenn nicht alles glückte. In den ersten beiden Achteln dominierte der EBV mit 15:9 und 6:4. Nick Vorhoff brachte den Ball und zog zum Korb, bei einem Fehlwurf waren Hannah Greger bzw. Tjaden Korm da, um den Rebound einzusammeln und den fälligen Korbleger einzunetzen. Louis Mielenz dribbelte auch unter Bedrängnis sicher und spielte im Teamwork. Ein großes Lob gab es noch einmal von der Trainerin für Henry Matteo Pirke, der defensiv richtig arbeitete und im Umkehrspiel Akzente setzte. Auch die übrigen bis dato Nichtgenannten wie Leon Berg, Miriam Zucknick und Emilia Dembinska setzten sich stark in Szene.

Louis Mielenz im Kampf um den Ball.

So ganz allmählich hatten die Gäste Oberwasser. Wenn deren Defensive stand, hatte es der EBV sehr schwer, den Ball zu bewegen, verzettelte sich in Einzelaktionen und nahm zu viele schwere Würfe. Die WSG-Spieler erhöhten den Druck, trafen am EBV-Brett recht gut und gewannen beide Achtel mit 14:12 und 7:0 zu einem insgesamt 34:33 – Halbzeitstand.

… und die Kapelle ist auch schon da.

Nach der Pause war der EBV drei Achtel fast nur Zuschauer des Geschehens. Der EBV verlor oft den Ball in seiner Offensive und war in der Rückwärtsbewegung zu langsam. Fürstenwalde punktete sich mit 16:4, 16:6 und einem 10:8 zu einem beruhigenden 76:51  Vorsprung. Erst im letzten Achtel gab es noch eine kleine „Ergebniskosmetik“, indem der EBV diesen Abschnitt bei jetzt guter Teamdefensive mit 16:5 gewann. Noch einmal die Heim-Trainerin: „Ich bin trotz der Niederlage im 2.Spiel stolz auf mein Team. Alle kämpften bis zum Schluss. Ich sah Verbesserungen in der Defensive im Vergleich zu den letzten Turnieren. Daran müssen wir weiterarbeiten. Wir haben bei den Rebounds unter den Körben oft nur zugeschaut. Auch das können wir positiv beeinflussen.“ Am verdienten 81:67 WSG-Sieg konnten die Gastgeber jedoch nichts mehr ändern.

Spiel 2: für den EBV spielten gegen Fürstenwalde: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 15 Pkt. 1 Dreier, Henry Matteo Pirke 0 Pkt., Nick Vorhoff 33 Pkt. 2/4 FW 1 Dreier, Emilia Dembinska und Miriam Zucknick beide 0 Pkt., Hannah Greger 13 Pkt. 1 Dreier, Max Ewert 2 Pkt., Jasmin Bisch 0 Pkt. nicht gespielt, Tjaden Korm 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 2/4 = 50% 3 Dreier, Fürstenwalde: 2 Dreier

U 12 männlich: Zwei hohe Niederlagen in Lauchhammer

Hannah Greger im Spiel gegen BG Lauchhammer im 1:1 zum gegnerischen Korb.

(mbor/avor) Ersatzgeschwächt fuhr das Team der U 12 (4 Mädchen, 4 Jungen) in die Lausitz, zur BG 1950 Lauchhammer. Der einsatzstarke Louis Mielenz musste sich leider erkrankt abmelden.

Die Oderstädter verloren beide Spiele klar und deutlich: Gegen Lauchhammer mit 50:83 und gegen den BBC Cottbus mit 41:91.

Pause – heißt Beratungszeit mit den beiden Trainerinnen.

Ins erste Spiel gegen Lauchhammer ging der EBV zuerst mit Nick Vorhoff, Hannah Greger, Tjaden Korm und Max Ewert. Mit einem guten Start von 10:8 im ersten Achtel konnten beide Trainerinnen zufrieden sein. Nick Vorhoff übernahm, wie so oft, das Kommando und punktete. Im zweiten Achtel sah das mit 2:16 schon um einiges schlechter aus. „Es gab kaum offensiv aktive Laufbereitschaft, defensiv wurde der/die Gegner/in oft einfach vorbeigelassen, so dass diese/r zu sehr einfachen Punkten kam. Im weiteren Verlauf profilierten sich mit starken Dribblings auch Max Ewert sowie Tjaden Korm“, so Trainerin Anne Vorhoff.

Miriam Zucknick beim Freiwurf.

In zwei von acht Achteln hat der EBV leider gar keine Punkte gemacht. Das Gästeteam hatte seine Schwierigkeiten, beim Einwurf den Ball ins Spiel zu bringen. Vorteile hatten die vielfach größeren Lauchhammer Spielerinnen und Spieler im Reboundverhalten. Wenn der EBV einmal einen Rebound holte, warf man den Ball durch einen zu ungenauen Pass wieder in die Hände des Gegners.

 

Spielszene 1 gegen BBC Cottbus.

„Es war schön von außen zu sehen, wie die etwas ruhigeren Kinder wie Miriam Zucknick und Emilia Dembinska langsam ,auftauen‘ und sich nach und nach mehr zutrauen. Sie wurden immer mutiger und übernahmen Verantwortung,“ so die Trainerinnen.

 

Anne Vorhoff und Alexandra Zucknick „waren auf Grund der hohen Niederlagen sowohl gegen Lauchhammer als auch gleich danach gegen den BBC Cottbus mit der Einstellung und dem Kampfgeist insgesamt nicht zufrieden. Wir sind der Meinung, dass in einigen Spielerinnen und Spielern noch Potential schlummert. Das müssen wir  ihnen als Trainerinnen entlocken müssen, im Training und bei den Wettkämpfen.“

Spielszene 2 gegen BBC Cottbus.

„In der Vorbesprechung auf den Spieltag haben an das Team ausgegeben, die Defensive in beiden Spielen zu verbessern. Das haben wir als Team nur sehr mäßig erfüllt. Wir waren sowohl gegen Lauchhammer als auch gegen Cottbus zu langsam in der Rückwärtsbewegung, um uns schnell an unsere jeweiligen Gegner ,anzuheften´, sie aufzunehmen. Unsere Kinder nutzten auch nicht die Linie zwischen Mann und Korb konsquent genug, weshalb sie allzu schnell überrannt wurden.“

Für den EBV spielten in diesem Turnier: Nick Vorhoff, Hannah Greger, Max Ewert, Jasmin Bisch, Leon Berg, Miriam Zucknick, Emilia Dembinska, Tjaden Korm

 

Alle Fotos von Alexandra Zucknick.