15.Dez..2015 | Bestenliga Senioren 2, Saison 2015/2016 |

Marcus Burde lieferte bei den Herren gegen Woltersdorf sein bestes Saisonspiel ab.
(mbor/her-sch) Die Männermannschaft des EBV spielte zum wiederholten in ihren Punktspielen mit Licht und Schatten. Gegen den SV Woltersdorf II gelang ein Kantersieg mit 94:51 (35:15), gegen die Reserve vom BBC Cottbus schaffte der EBV es nicht einen Halbzeitvorsprung bis zum Schlusspfiff zu verteidigen, das Team verlor letztlich mit 75:82 (45:39).
Gegen Woltersdorf startete der EBV sehr angriffslustig und mit hohem Tempo. Die Gäste hatten Größenvorteile im Centerbereich. So ging der Ball immer wieder über Dennis Herkt, der schnelle und einfache Punkte erzielte. Die Defensive stand gut und es gelang dem EBV nach 20 Minuten eine komfortable 25:8 – Führung. Am Ausbau der Führung konnten sich fast alle angereisten EBV-Spieler im zweiten Viertel beteiligen, zur Halbzeit stand es 35:15 für die Stahlstädter.
Nach dem Seitenwechsel nahm der EBV für eine kurze Zeit das Tempo etwas heraus, in der Defensive wurde nicht so viel gearbeitet wie zuvor. Woltersdorf verkürzte den Abstand etwas, ohne jedoch auf Tuchfühlung mit dem EBV kommen zu können. In dieser Phase sind Kevin Köster und Marcus Burde unbedingt hervorzuheben. Beide hatten ja tags zuvor schon ein schweres U 20 – Heimspiel in den Beinen. Marcus Burde lieferten sein bestes Saisonspiel bei den Herren ab, seine 14 Punkte und 5/5 erzielten Freiwürfen unterstreichen diese Leistung. Kevin Köster gehört in dieser Saison wiederum zu den besten Dreierschützen der Liga, in diesem Spiel steuerte er 6 erfolgreiche Dreipunktewürfe zum Ergebnis bei. Nach dem dritten Viertel stand es für den EBV souverän 60:37. Auch im vierten Viertel ließ der EBV nicht nach, leistete sich in der Defensive kaum Schnitzer und hielt offensiv das Tempo hoch. Dieses Viertel endete ebenso deutlich 34:14 wie der Gesamtsieg von 94:51 für den EBV 1971.
Trainer Dennis Herkt: “Eine insgesamt gute Teamdefense brachte uns frühzeitig auf die Siegerstraße. Sehr positiv, dass offensiv vier Spieler zweistellig punkteten darunter endlich auch wieder einmal Jan Grünberg mit sehenswerten energischen Durchbrüchen zum gegnerischen Korb.”
EBV-Punkte gegen Woltersdorf II: Marcus Burde 14 Pkt. 5/5 Freiwürfe 1 Dreier, Jan Grünberg 12 Pkt. 3/5 FW, 1 Dreier, Oliver Schwanz 7 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier, Joey Lehmann 0 Pkt., Dennis Herkt 26 Pkt. 1/4 FW 1 Dreier, Patrick Köster 8 Pkt. 2/4 FW, Kevin Köster 27 Pkt. 3/5 FW 6 Dreier; Freiwürfe Ehst.: 16/25 = 64%, Woltersdorf II: 7/12 = 58%

EBV-Center Dennis Herkt mit starker Reboundarbeit und in beiden Spielen sehr gute 56 Punkte.
Im ersten Viertel gegen den BBC Cottbus waren beide Teams gleich auf. Sie schenkten sich nichts und niemand konnte sich wirklich absetzen, daraus resultiert der Spielstand von 22:20 für den EBV nach 10 Minuten. Das zweite Viertel sah leichte Vorteile für die Oderstädter. Ein gutes Passspiel, eine gute Teamleistung und das Nutzen freier Räume gaben dem EBV die Möglichkeit, zur Halbzeit mit 45:39 zu führen.
Ab dem dritten Viertel wirkte das Team leider wie ausgewechselt. Es taten sich phasenweise große Lücken in der Defensive auf, die Zuordnung klappte nicht und Cottbus kam auf. Offensiv nahmen einige Spieler sehr euphorisch die wildesten Würfe, vor allem von außen. Das klappte gar nicht und spielte dem BBC in die Karten. Das EBV-Spiel war einfallslos und konzeptionslos. Nach 30 Minuten führten die Cottbuser mit 58:57. Auch das vierte Viertel gehörte den Gegnern. Wie eine Blockade in den Köpfen einiger Spieler wirkte das Spiel des EBV. Unerklärbare Motivationslosigkeit und Konzentrationsschwäche taten ihr Übriges. So wurde aus einem geglaubten und fest eingeplanten Sieg eine zu jeder Zeit vermeidbare 75:82 – Niederlage. Leistungsträger beim EBV war Dennis Herkt, der in beiden Spielen sehr gute 56 Punkte und 2 erfolgreiche Dreier erzielte. Es ist schade, dass solche starken Spieler wie zum Beispiel Kevin Köster, Jan Grünberg und Marcus Burde nicht zwei konstante Spiele auf das Parkett bringen konnten. Dann wäre auch ein Sieg gegen den BBC drin gewesen”, so Trainer Oliver Schwanz nach dem Turnier.
EBV-Punkte gegen Cottbus III: Marcus Burde 6 Pkt. 3/4 Freiwürfe 1 Dreier, Jan Grünberg 8 Pkt. 2/2 FW, Oliver Schwanz 6 Pkt. 2/4 FW, Joey Lehmann 0 Pkt., Dennis Herkt 30 Pkt. 4/5 FW 2 Dreier, Patrick Köster 8 Pkt. 4/6 FW, Kevin Köster 17 Pkt. 4/4 FW 3 Dreier; Freiwürfe Ehst.: 19/25 = 76%, Cottbus III: 14/21 = 67%
11.Apr..2014 | Featured, LL Herren, Saison 2013/2014 |

Toni Meinhardt, der starke etatmäßige EBV-Center macht aus beruflichen Gründen leider eine Pause.
(mbor) In einem packenden Spiel setzte sich das Landesliga Herrenteam gegen den BBC Cottbus III mit 91:77 (30:36/76:76) nach Verlängerung durch und verbleibt damit in der Liga. Gegen den Oranienburger SV erreichte das Team ein beachtliches 65:82 (24:38).
Gegen Cottbus III war von Beginn des Spiels an zu merken, dass beide Teams wussten, dass es um den Abstieg aus der Landesliga ging. Sehr viele Zuspiele kamen bei beiden Teams nicht an, viele Ballverluste und Fehlwürfe waren die Folge. Cottbus fand in der 1.Halbzeit besser ins Spiel, der EBV hinkte die ersten 20 Minuten in allem hinterher. So stand es auch verdientermaßen nach 10 Minuten 13:10 bzw. zur Halbzeit 34:28 für den Gegner. Zum Glück hielt sich der EBV noch einigermaßen im Spiel, weil der BBC auch nicht alles traf und die Eisenhüttenstädter in dieser Phase mit einer guten Freiwurfquote von 11:13 glänzten.
In der Halbzeitansprache konnte Trainer David Kiutra sein Team noch einmal derart motivieren, so dass die Aufholjagd ab der 21.Minute begann. Es hatte sich bereits in der 17.Minute ein Aufwärtstrend bemerkbar gemacht, der auch die Zuschauer begeisterte. In der zweiten Halbzeit bewies der Gastgeber mit seiner Art zu spielen, dass er gewillt war, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Denn nur ein Sieg gegen die Lausitzer stand zur Debatte. Kevin Köster war es, der durch seine hervorragende Defensive alle mitriss und den entscheidenden Spieler der Gäste, Marek Tojek (23 Punkte) kaum mehr treffen ließ. Da dieser später auch mit 4 Fouls belastet war, gab es für den EBV die Möglichkeit etwas freier aufzuspielen.
In der 31.Minute führte der EBV mit 56:54 das erste Mal, in der 37.Minute noch mit 69:63. Plötzlich wurde der Gastgeber wieder sehr nervös, die Zuordnung in der Defensive klappte nicht mehr und Cottbus kam in der regulären Spielzeit noch einmal zum 76:76 Ausgleich. Eine Verlängerung musste her. Diese gehörte unbedingt dem EBV, denn mit einem lange nicht gesehenen Siegeswillen fegten die Spieler mit 15:1 die Cottbuser regelrecht weg. Damit war der Klassenerhalt perfekt. Zur gleichen Zeit besiegte im Fernduell die BG 94 Schwedt die WSG Fürstenwalde II mit 83:40 und dem EBV war der rettende 6.Platz nicht mehr zu nehmen.

Aufbauspieler Kevin Köster nahm mit seiner Defensive den besten Spieler der Cottbuser aus dem Spiel.
EBV-Team gegen Cottbus III: Dennis Herkt: 18 Punkte/2:4 Freiwürfe, Carsten Wehlmann: 22 Pkt./4:7 FW/2 Dreier, Jan Grünberg: 18 Pkt./3:7 FW/1 Dreier, Oliver Schwanz: 4 Pkt./1:2 FW/1 Dreier, Toni Meinhardt: 17 Pkt./5:10 FW, Patrick Köster: 0 Pkt., Emanuel Raasch: 5 Pkt./0:2 FW/1 Dreier, Kevin Köster: 7 Pkt./1:5 FW; Freiwürfe: EBV 16:37 = 43%, Cottbus 10:27 = 37%
Das zweite Spiel gegen den Tabellenzweiten Oranienburger SV war nicht mehr von Bedeutung. Trotzdem war es für die vielen Zuschauer sehr interessant und ansehenswert. Der EBV startete sehr gut einem 7:0, musste jedoch auch schnell wieder die Überlegenheit der kompakt stehenden Oranienburger Spieler anerkennen. Die Gäste hatten mit Marcel Landmann (25 Punkte), Friedrich Schenk und Berthold Kober (je 21 Punkte) drei Spieler in ihren Reihen, die Dreh- und Angelpunkt waren. Sie bestimmten den Rhythmus, sie erzielten mit 82% die Mehrzahl der erzielten Gästepunkte. Dazu kam bei den Gästen eine Effektivität von 65% (22:34) an der Freiwurflinie, die außerordentlich war.
Der EBV schlug sich beachtlich, nach 10 Minuten führte Oranienburg mit 17:15, zur Halbzeit mit 36:22. Der EBV mühte sich, konnte aber die Kreise des Gastes kaum einengen. Da Oranienburg nicht mehr tat, als zum Siegen notwendig, kam der EBV in der 36.Minute auf 63:68 noch einmal heran. Das wurmte jedoch die Gäste, sie zogen das Spiel noch einmal an sich und gewannen schließlich, auch in der Höhe verdient mit 82:65.

Kapitän Carsten Wehlmann – ein Vorbild an kämpferischem Einsatz, Willensstärke und Spielintelligenz
Herausragender Spieler an diesem Tag war Carsten Wehlmann, der an seinem Geburtstag Dreh- und Angelpunkt war und mit seinen erzielten Punkten, seinen Zuspielen und seinem gesamten kämpferischen Auftreten Vorbild für alle Spieler auf dem Feld war.
Trainer David Kiutra zog nach dem Turnier eine positive Bilanz: „Wir haben nach einer verpatzten Vorrunde eine starke Rückrunde gespielt. Außer dem Aussetzer mit zwei leider verlorenen wichtigen Spielen in Mahlow lassen diese Spiele für die kommende Saison hoffen, dass wir uns im Mittelfeld der Landesliga etablieren können. Das Team verabschiedet sich für eventuell zwei Jahre vom starken Center Toni Meinhardt, der beruflich sehr angespannt ist, eine Auszeit benötigt. Er war immer ein Rückhalt unseres Teams. Außerdem danken wir den treuen Fans, die uns in der Inselhalle tatkräftig unterstützt haben.
EBV-Team gegen Oranienburg: Dennis Herkt: 13 Punkte/1:1 Freiwürfe, Carsten Wehlmann: 20 Pkt./2 Dreier, Jan Grünberg: 10 Pkt./2:4 FW, Oliver Schwanz: 8 Pkt./0:2 FW/2 Dreier, Toni Meinhardt: 7 Pkt./1 Dreier, Patrick Köster: 2 Pkt./1 Dreier, Emanuel Raasch: 3 Pkt./1 Dreier, Kevin Köster: 2 Pkt.; Freiwürfe: EBV 3:7 = 43%, Cottbus 22:34 = 65%
Weitere Bilder auf Facebook (alle Bilder Andreas Kannemann)
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12.Dez..2013 | Featured, LL Herren, Saison 2013/2014 |

Carsten Wehlmann fehlte als Spiritus rector an allen Ecken und Enden.
Die letzten beiden Hinrundenspiele waren bezeichnenderweise vor allem gegen Oranienburg von den fehlenden Verletzten geprägt. Aufbauspieler Carsten Wehlmann und Center Marcus Vorhof konnten nicht ersetzt werden. Trainer David Kiutra musste auf Grund des Ausfalls von Carsten Wehlmann spielen, letzterer war gezwungenermaßen Trainer des Teams. Für die Oderstädter war der SV Oranienburg an diesem Tag mindestens eine Nummer zu groß. Beim EBV klappte in der ersten Halbzeit so gut wie nichts. In der Defensive sollte das EBV-Team aggressiv und körperlich stark agieren. Oliver Schwanz war zusammen mit David Kiutra Aufbauspieler. Beide sollten für einen klaren Spielaufbau sorgen, sie sollten die sich immer wieder bemühenden Center anspielen. Sowohl defensiv als auch offensiv lief überhaupt nichts zusammen. Der Teamverteidigung gelang es insgesamt nicht, die schnellen und größeren Oranienburger Spieler Daniel Przygoda und Friedrich Schenk einzudämmen. Auch offensiv klappte sehr wenig. Die Zuspiele erreichten die Center kaum, nach 10 Minuten stand es 8:21, zur Halbzeit gar ein äußerst blamables 16:54 aus EBV-Sicht. Tiefer konnte das EBV-Team kaum noch fallen, es hatte in der zweiten Halbzeit nichts mehr zu verlieren. Die ruhige, aber trotzdem die Fehler nennende, Halbzeitansprache, tat zwar nicht Wunder, sondern half den Spielern, sich in der zweiten Spielperiode etwas besser zueinander zu finden. Sogleich gewann der EBV das dritte Viertel mit 13:12. Oranienburg konnte es natürlich locker angehen. Nach 30 Minuten stand es 29:66. Natürlich konnten die Stahlstädter ihnen nicht mehr gefährlich werden, sie ließen auch im vierten Viertel viel mehr zu als in den ersten 20 Minuten. So erreichte der EBV in dieser Phase noch ein 13:14. Der EBV spielte zwar jetzt befreiter und engagierter, hatte auch Spaß am gemeinsamen Spiel. Auch die Verteidigung war kompakter. Das änderte aber an der hohen Niederlage von 42:80 nichts.
Fazit von Assistenztrainer Carsten Wehlmann: „Wir brauchten eine Halbzeit, um unser Teamspiel aufzubauen. Das ist auch dem mangelnden gemeinsamen Training geschuldet. Wir kamen dann zwar besser ins Spiel, müssen aber im Training deutlich zulegen, um den vorletzten Tabellenplatz verlassen zu können.“
EBV-Team gegen Oranienburg: Dennis Herkt (2 Punkte), David Kiutra (5/1 Dreier/0:2 Freiwürfe), Jan Grünberg (2), Paul van den Brandt (0), Oliver Schwanz (7/2/1:2), Toni Meinhardt (14/2:2), Gunter Hermann (12/2:4), Patrick Köster (0), Kevin Köster (0) Freiwürfe: EBV 5:10 (50%), Oranienburg 9:14 (64%)

Toni Meinhardt – starke 22 Punkte gegen BBC Cottbus III (alle Bilder A.Kannemann aus der Saison 2012/2013)
Besonders beide Center harmonierten miteinander prächtig. Sie punkteten alle drei zweistellig, wobei Toni Meinhardt mit sehr guten 22 Punkten Topscorer wurde. Lediglich das Verteidigungsdreieck stand anfangs schwach, denn den Cottbussern gelang es immer wieder, eine zweite oder dritte Wurfchance zu bekommen. Nach 10 Minuten stand es 24:22 für den BBC, zur Halbzeit 41:40 für die Eisenhüttenstädter. Alles war offen für die 2.Halbzeit. Aber, weit gefehlt.
Der EBV „leistete“ sich im dritten Viertel einen Aussetzer in Form eines 15:28. Ehe der EBV reagierte schossen vor allem die Distanzspieler Cottbus mit 68:56 ins vierte Viertel. Jetzt mussten die Eisenhüttenstädter erst wieder diesen Rückstand wettmachen. Das gelang ihnen aber trotz aufopferungsvollen Einsatzes und eines 16:9 im vierten Viertel nicht mehr. Kurz vor Schluss stand es noch 72:76, der Sieg ging verdient mit 77:72 an die Lausitzer.
„Mein Team zeigte gegen Cottbus, dass es doch noch um den Sieg fighten kann. Trotz eines guten Teamspiels, vor allem in der Defensive, haben von 40 Minuten Spielzeit im dritten Viertel sechs Minuten für die Cottbuser gereicht, um unsere Schwächen und Lücken schonungslos aufzudecken und am Ende zu gewinnen,“ so Assistenztainer Carsten Wehlmann nach dem verlorenen Spiel.
EBV-Team gegen Cottbus: Dennis Herkt (10 Punkte/0:2 Freiwürfe), David Kiutra (12/1 Dreier/1:2 Freiwürfe), Jan Grünberg (8), Paul van den Brandt (1/1:2), Oliver Schwanz (0), Toni Meinhardt (22/4:5), Gunter Hermann (10/0:1), Patrick Köster (2), Kevin Köster (7/5:6) Freiwürfe: EBV 11:18 (61%), Cottbus 10:24 (42%)
27.Feb..2013 | BL Herren, Saison 2012/2013 |

Das sehr junge Team hat mit zwei sehr guten Spielen in Cottbus die Saison 2012/2013 mit einem 5.Platz beendet. (Foto M.Borchert)
(a.bernhardt) Die zweite Vertretung des Eisenhüttenstädter BV war am Wochenende unterwegs. Allerdings leider so ersatzgeschwächt wie noch nie. David Kiutra spielt seit Ende Januar im Team der Oberliga Herren, des Weiteren fehlten Kevin Köster (Schiedsrichterlehrgang), die erkrankten bzw. verletzten Paul van den Brandt und Andreas Bernhardt sowie René Friedrich und Martin Hoffmann. Man darf vorweg nehmen, dass die übrig gebliebenen fünf Spieler um Trainer Andreas Bernhardt das beste Turnier der Saison spielten. Gegen den BBC Cottbus III verlor das Team nach großem Kampf mit 76:78 (35:34), gegen das Team vom SV Mahlow II gewannen die EBV-Männer mit 58:52 (24:22).
Zuerst ging es gegen den favorisierten Gastgeber aus Cottbus. Der EBV lief mit Jan Grünberg, Thomas Schneider, Emanuel Raasch, Patrick Köster und Dennis Herkt auf das Cottbuser Parkett. Die erste Halbzeit verging relativ schnell. Nur 33 Minuten mit Viertelpause und 3 Auszeiten musste man gehen. Von Beginn an war es ein offener Schlagabtausch. Vor allem Dennis Herkt und Emanuel Raasch waren es, die Verantwortung in Offense und Defense übernahmen. Nach dem ersten Viertel stand es 19:16 für die Gastgeber. Doch nach der Pause kam der EBV erst so richtig auf Touren, 8 schnelle Punkte von Emanuel Raasch und Dennis Herkt sorgten für den 6.Führungswechsel des Spiels. Auch Patrick Köster fand immer besser ins Spiel und holte viele wichtige Rebounds an beiden Körben. Die EBV-Spieler agierten aggressiv in der Verteidigung und zwangen die Cottbuser zu schweren Würfen. Auch wenn Patrick Köster und Thomas Schneider offensiv nicht sonderlich auffielen, waren sie doch in der Defense eine wichtige Stütze. Bei einem 35:34 für den EBV wurden die Seiten gewechselt. Nach der Halbzeit war es wieder der EBV, der besser ins Spiel fand, jetzt auch Jan Grünberg. Dessen Bälle fanden endlich den Weg in den Korb. 17 seiner 25 Punkte machte er in der zweiten Halbzeit; so wurden die Oderstädter noch weniger berechenbar. Das dritte Viertel ging mit 20:14 an den EBV. Nach 30 Minuten führten die Eisenhüttenstädter mit 5 Punkten. Das letzte Viertel war an Spannung nicht zu überbieten. Bei noch 60 Sekunden auf der Spieluhr stand es 74:71 für die Gäste aus Eisenhüttenstadt. Diese hatten die Chance, die Führung auf 5 Punkte auszubauen. Doch nach einem Fehlpass konnten die „Devils“ einen Fastbreak erfolgreich beenden. Noch 38 Sekunden – Auszeit für den EBV. Alle wollten den Sieg, ein erneuter Pass in die Hände des Gegners verhinderte leider die Chancen auf den Sieg. Ein tolles Spiel ging mit 76:78 verloren, aber alle waren mit der erbrachten Leistung zufrieden.
EBV-Punkte gegen Cottbus III: Jan Grünberg: 25 Punkte, 1/5 Freiwürfe; Dennis Herkt: 21 Pkt., 5/10 FW; Emanuel Raasch: 19 Pkt., 4/6 FW, 1 Dreier; Patrick Köster: 9 Pkt., 1/9 FW; Thomas Schneider: 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 11/30 = 37%, Cottbus III: 8/13 = 61%
Im zweiten Spiel gegen Mahlow sollte dann unbedingt ein Sieg her. Das Spiel verlief in der ersten Halbzeit ähnlich wie das gegen Cottbus. Viele Führungswechsel, viele Freiwürfe und eine hohe Intensität prägten das Spiel. Dieses Mal war Topscorer Jan Grünberg von Beginn an voll konzentriert und riss das Spiel in der Offense an sich. Nach dem ersten Viertel lag der EBV nach einem Buzzer-Dreier mit 2 Punkten, bei 9:11 zurück. Im zweiten Spielabschnitt drehten die Stahlstädter gehörig auf und zeigten, dass sie die Saison unbedingt mit einem Sieg abschließen wollten. Bei allen (nur fünf!!) Spielern war der Wille zu spüren und zu sehen. Der Ballvortrag war ruhig, die Wurfquote effektiv und die Defense aggressiv und sauber. Mit einer 24:22 – Führung ging es in die wohlverdiente und nötige Pause. Nach der Halbzeit ging es eng weiter. Mahlow glich wieder aus und die Führungen wechselten, bis sich der EBV beim Stand von 37:32 etwas absetzen konnte. Die Führung wurde bis zum Viertelende sogar noch auf ein 43:35 ausgebaut. Im letzten Viertel schwanden dann merklich die Kräfte der EBV-ler. Aber nie erlahmender Kampfgeist und unbedingter Siegeswillen ließen die schweren Beine vergessen; noch einmal wurde in den letzten 10 Minuten alles gegeben. Emanuel Raasch und Dennis Herkt holten das gesamte Spiel gegen die „Großen“ aus Mahlow die Mehrzahl an Rebounds. Jan Grünberg und Thomas Schneider konnten viele Steals verzeichnen. Patrick Köster verbesserte seine Freiwurfquote aus dem Spiel gegen Cottbus von 11% (1/9) auf 100% (4/4) gegen Mahlow. Damit beendet dieses Team die Saison auf dem 5.Tabellenplatz, obwohl die Vorzeichen vor diesem letzten Turnier alles andere als gut waren. Alle mitgereisten Spieler und Trainer Andreas Bernhardt waren sich in der Analyse einig, dass die gezeigten Leistungen in diesen beiden Spielen zu großer Hoffnung in der kommenden Saison berechtigen.
EBV-Punkte gegen Mahlow II: Jan Grünberg: 25 Pkt., 7/14 FW; Dennis Herkt: 13 Pkt., 3/5 FW; Patrick Köster: 10 Pkt., 4/4 FW; Thomas Schneider: 6 Pkt., 0/2 FW; Emanuel Raasch: 4 Pkt., 2/4 FW, Freiwürfe EBV: 16/29 = 55%, Mahlow II: 4/8 = 50%
20.Nov..2012 | BL Herren, Saison 2012/2013 |
(mbor) In den letzten beiden Heimspielen des Jahres 2012 verpasste das Team der Bezirksliga Herren die Chance, mit zwei Siegen den Anschluss an das Mittelfeld zu erreichen. Gegen die SV Mahlow II verloren die Männer mit 78:87 (38:26), gegen den BBC Cottbus III reichte es mit 70:82 (37:45) ebenfalls nicht zum Sieg.
Der EBV verschlief den Beginn der ersten Partie etwas. Die Mahlower dagegen waren morgens um 09.00 Uhr konzentrierter und führten schnell mit 12:6, nach 10 Minuten mit 18:13. Die Gastgeber hatten zu viele Fehlwürfe von außen, die Center bekamen kaum Gelegenheiten sich auszuzeichnen und zu punkten. Im zweiten Viertel besannen sich die jungen „Wilden“ des EBV und holten auf. Ihre beste Phase hatten sie zwischen der 16. und 19.Minute, als sie mit einem 13:2 – Run von 23:31 auf 36:33 in Führung gehen konnten. Mit 38:36 ging es in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel konnte der Gastgeber bis zur 30.Minute seine Führung auf 60:52 ausbauen. Doch dann gab es für den EBV einen eklatanten Riss. Gleich drei Spieler mussten sich mit den Schiedsrichtern „anlegen“, prompt gab es für diese drei ein technisches Foul. Die Mahlower, die sehr körperintensiv spielten, bedankten sich und rissen das Ruder noch zu ihren Gunsten herum. Beim Stand von 73:69 für den EBV in der 38.Minute dachten alle noch, dass es reichen würde. Aber der EBV blamierte sich vor den zahlreichen Zuschauern, die Mahlower hatten innerhalb einer Minute einen 10:2 – Lauf, der Gastgeber brachte im vierten Viertel nur ein undiskutables 18:35 zustande und verlor die eigentlich sicher gewonnen geglaubte Partie noch mit 78:87. Dass vier Spieler zweistellig punkteten und Kevin Köster vier erfolgreiche Dreier versenkte, mit 14 Punkten Topscorer wurde, gefolgt von Spielern mit 13 Punkten, wie David Kiutra und Jan Grünberg ist nur trockene Statistik und baute das gesamte Team nicht wirklich auf.
EBV-Punkte gegen Mahlow II: David Kiutra: 13 Pkt., 3/4 Freiwürfe; Kevin Köster: 14 Pkt., 2/5 FW, 4 Dreier; Andreas Bernhardt: 4 Pkt., 1/2 FW, 1 Dreier; Jan Grünberg: 13 Pkt., 3/5 FW; René Friedrich: 1 Pkt., 1/2 FW; Patrick Köster: 9 Pkt., 1/5 FW; Emanuel Raasch: 6 Pkt.; Martin Hoffmann: 0 Pkt.; Thomas Schneider: 7 Pkt., 3/3 FW; Dennis Herkt: 11 Pkt., 3:7 FW; Freiwürfe EBV: 17/33=52%, Freiwürfe Mahlow II: 29/40=73%
Nach diesem Chaosspiel dachten alle, dass das Spiel gegen Cottbus III klar an die Gäste gehen würde. Denn die Cottbuser, weiter ungeschlagen auf Platz eins, waren die eigentlichen Favoriten. Jedoch weit gefehlt. Die junge Mannschaft aus Eisenhüttenstadt lieferte gegen die Lausitzer ein tolles Spiel ab, und bewies, dass es besser als zuvor geht. Nach einigen Minuten des Abtastens und einer verdienten 25:14-Führung der Gäste nach 10 Minuten, besannen sich die EBV-Spieler und zeigten dass, was sie im ersten Spiel verabsäumt hatten: Jeder Spieler bewegte sich endlich, wetzte auch einmal einen Fehler seines Mitspielers aus und – sowohl in der Defensive als auch in der Offensive wurde gesprochen, das, was in den letzten Spielen so oft gefehlt hatte. Die Cottbuser mussten oft genug schwierige Würfe nehmen, der EBV zeigte eine bisher nicht gekannte sehr gute Teamdefense. Der BBC führte zur Pause mit 45:37, nach 30 Minuten mit 59:56. In der 33.Minute gelang es dem EBV sogar mit 62:59 in Führung zu gehen. Doch dann ging den Gastgebern förmlich die Puste aus. Die letzten sieben Minuten gehörten klar den Gästen aus Cottbus, sie starteten noch einmal durch, erreichten in diesem Spielabschnitt ein 23:8 und gewannen sehr clever mit 82:70. Sieht der Leser das blanke Ergebnis, so könnte man von einem klaren Sieg der Lausitzer sprechen. Verdient war dieser Sieg schon. Trotz der Niederlage sprachen beide agierenden Trainer Patrick Köster und David Kiutra nach dem Abpfiff vom „besten Saisonspiel. Es waren insgesamt nur Kleinigkeiten, die uns den Sieg gekostet haben. Im Basketball sind 12 Punkte nicht viel. Auf dieses Spiel können wir im Training aufbauen. Wenn wir die geringfügigen Fehler abstellen können und diese gegen Cottbus gezeigte Teamleistung in den weiteren Spielen abrufen können, wird es eine intererssante Rückrunde geben.“ Topscorer war im zweiten Spiel Dacvid Kiutra mit sehr guten 20 Punkten, gefolgt von dem sich weiter im Aufwind befindlichen Jan Grünberg mit 10 Punkten und Dennis Herkt mit 9 Punkten. Dennis Herkt zeigte in beiden Spielen eine solide Centerleistung, holte viele Rebounds und trug mit insgesamt starken 20 Punkten in beiden Spielen zu einer positiven Mannschaftschaftsleistung bei.
EBV-Punkte gegen BBC Cottbus III: David Kiutra: 20 Pkt., 2/5 Freiwürfe; Kevin Köster: 6 Pkt., 2/3 FW; Andreas Bernhardt: 6 Pkt.; Jan Grünberg: 10 Pkt., 4/8 FW; René Friedrich: 0 Pkt.; Patrick Köster: 6 Pkt., 2/3 FW; Emanuel Raasch: 8 Pkt., 2/4 FW; Martin Hoffmann: nicht gespielt; Thomas Schneider: 5 Pkt., 1/3 FW; Dennis Herkt: 9 Pkt., 3:6 FW; Freiwürfe EBV: 16/32=50%, Freiwürfe Cottbus III: 11/21=52%